DE300079C - - Google Patents

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DE300079C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B43/00Formation or introduction of functional groups containing nitrogen
    • C07B43/02Formation or introduction of functional groups containing nitrogen of nitro or nitroso groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

Den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet eine Neuerung an Apparaten, in denen chemische Reaktionen vorgenommen werden sollen, und zwar insbesondere an Nitrierapparaten, wie sie beispielsweise zur Herstellung von nitriertem Toluol u. dgl. in der Sprengstofftechnik Verwendung finden.
Bei derartigen Nitrierungen ist es von entscheidender Wichtigkeit, einerseits die Leitung der Reaktionen nach Möglichkeit in der Hand zu haben, also z. B. zur Einleitung der Reaktion erwärmen und zur Mäßigung der Reaktion kühlen zu können. Andererseits ist es wesentlich für diejenigen Fälle, in denen die Reaktion trotz aller Kühlung durchgeht, genügend große Ventilklappen zu verwenden, durch deren Öffnung das Entstehen gefahrvoller Drucke verhindert wird.
Bei bekannten Nitrierapparaten war ein Kühler angebracht, der mit dem Deckel verbunden war und dessen Zu- und Ableitung in dem Deckel selbst saßen. Dadurch waren zwei Mißstände herbeigeführt, einerseits war die Oberfläche des Deckels durch die Zu- und Ableitungen schon stark in' Anspruch genommen, andererseits konnte eine Vermehrung1 der Zu- und Ableitungen des Kühlers ohne weitere Inanspruchnahme der Deckeloberfläche nicht erfolgen, so daß eine Vergrößerung der Wirksamkeit des Kühlers nicht gut herbeigeführt werden konnte.
Diese Aufgabe löst die vorliegende Erfindung dadurch, daß sie den Kühler, wenigstens den Hauptkühler, vollkommen vom Deckel trennt, und ihn mit seinen Zu- -und. Ableitungen mit einem Flanschenringstück verbindet, das beim Schließen des Gefäßes zwischen Deckel und Gefäßflansch seinen Platz findet. Durch diese Einrichtung ist es möglich, die Zuleitungen und Ableitungen zum Kühler in dem Flanschenringstück beliebig zu vermehren, so daß der Kühler eine wesentlich größere Wirksamkeit enthält, andererseits wird Platz auf der Deckelfläche geschaffen, um genügend leistungsfähige Explosiönsklagpen anzubringen, durch1 die die Bildung plötzlicher starker Überdrucke verhindert und so eine erhöhte Sicherheit gegen Explosionsunfälle geschaffen wird. Außerdem ist durch die räumliche Entlastung der Deckeloberfläche genügend Platz gegeben, um noch konzentrisch mit der Achse des Rührwerkes eine Zusatzkühlung anzubringen, die, da ihre Zu- und Ableitung sich dicht an der Achse befindet, die Deckeloberfläche nur unwesentlich in Anspruch nehmen.
In den Zeichnungen sind zwei beispiels-• weise Ausführungen des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar in Fig. 1 und 3 im Längsschnitt, in Fig. 2 und 4 in der Draufsieht von der durch die Zuleitungen zum Hauptkühler gelegten Ebene aus.
α ist das Nitriergefäß, d der Deckel, zwischen dessen Flanschen ein Ring e angebracht ist, der oben und unten mit Flanschen versehen ist, die bei dem Schließen des Gefäßes sich paßrecht zwischen die Flanschen der Teile α und d legen. Der Ring e enthält die Zu- und Ableitungen zum Kühler g. In den dargestellten Beispielen sind zwei Zuleitungen und zwei Ableitungen vorgesehen. Konzentrisch um die Achse des Rührwerkes ange-
ordnet ist ein weiterer Kühler i (Fig. i). Nach Fig. 3 sind die Kühler als eingegossene Schlangenrohre h, k ausgebildet. Die Außenkühlung bzw. Außenbeheizung des Gefäßes kann entweder, wie Fig. 3, 4 zeigt, durch einen das Gefäß umschließenden Außenmantel bewirkt werden, oder sie kann, wie Fig. i, 2 zeigt, lediglich als doppelter Boden ausgebildet sein.
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Claims (3)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Nitrierapparat, dadurch gekenn-
    ■ zeichnet, daß der Innenkühler mit einem mit Flanschen versehenen Ring verbunden ist, in welchem die Zuleitungen und Ableitungen zu dem Kühler liegen, und der beim Schließe"!! des Gefäßes sich mit seinen Flanschen zwischen den Flansch des Gefäßes und den Flansch des Deckels paßrecht zwischenlegt.
  2. 2. Bei der Anordnung nach Anspruch i, die Ausbildung des Kühlers als eingegossene Rohrschlange.
  3. 3. Bei der Anordnung nach Anspruch ι und 2, die Einrichtung eines weiteren Hilfsinnenküblers durch entsprechenden Ausbau des Rührwerkshalslagers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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