DE300058C - - Google Patents

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DE300058C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/05Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Si'
AUSGEGEBEN AM 2. SEPTEMBER 1919.
Die Erfindung bezieht sich auf rotierende ,Explosionskraftmaschinen, bei welchen im rotierenden oder feststehenden Teil angeordnete, radial bewegte Schieber mit Lade- und Arbeitsräunien des anderen Teiles zusammenwirken und betrifft eine Einrichtung zur Verstellung ' des Zündzeitpunktes. Diese besteht darin, daß im rotierenden Teil zwei oder mehrere Zündkerzen mit ständiger Funkenbildung hintereinander angeordnet sind, die somit beim Eintritt in die Explosionskammer nacheinander aufgedeckt werden, so daß durch Einschalten der einen oder anderen Zündkerze der Zeitpunkt der Zündu'ng nach Bedarf gewählt werden kann. Diese Zündeinrichtung ist hauptsächlich für solche rotierende Explosionskraftmaschinen gedacht, bei welchen eine ungerade Anzahl von Schiebern vorhanden ist, so daß die gleichnamigen Takte in den zugehörigen Kammern nacheinander erfolgen. Bei dieser Art von .Explosionskraftmaschinen muß daher die Zündvorrichtung, um eine zeitgerechte Zündung zu erzielen, in dem rotierenden Teil der Maschine angebracht sein. Da sich jedoch die Viertaktphasen längs des Umfanges des rotierenden Teiles ständig verschieben, so sind die bekannten Einrichtungen zur Verstellung des Zündzeitpunktes bei Vorhandensein von nur einer Zündkerze mit periodischer Funkenbildung nicht verwendbar. Bei den bekannten Zündvorrichtungen steht nämlich die Funkenbildung und damit auch der Zeitpunkt der Funkenbildung zeitlich in Abhängigkeit von der Motorwelle, so daß bei Anwendung dieser Zündvorrichtungen bei derartigen Maschinen die Vorrichtung zum Verstellen des Zündzeitpunktes zumindest einen sehr komplizierten Bau erfordern würde, was aber durch die vorliegende Erfindung vermieden wird.
In der Zeichnung ist einerotierende Explosionskraftmaschine der vorgenannten Art mit einer beispielsweisen Zündeinrichtung nach der Erfindung im Querschnitt dargestellt.
Die Explosionskraftniaschine besteht aus einem äußeren, ringförmigen, feststehenden Teil i, in dem in gleichmäßiger Verteilung sieben Schieber 2 radial geführt sind und aus einem inneren, rotierenden, auf der Welle 3 aufgekeilten Teil 4, der an seinem Umfang mit durch Querrippen 5 bis 5'" voneinander getrennten Vertiefungen 6 versehen ist. Diese bilden mit dem feststehenden Teil 1 Kammern, in die die Schieber 2 bei Drehung des Teiles 4 nacheinander eintrete . In zwei gegenüberliegenden Rippen 5, 5" ist ein in die eine der beiderseits befindlichen Kammern ausmündender Auspuffkanal 7 und ein in die andere Kammer ausmündender Saugkanal 8 angeordnet ; letzterer geht von der hohlen Welle 3 ab, während der Auspuffkanal durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten ringförmigen Sammelkanal mit einer Auspuffleitung verbunden ist. Beide Kanäle 7 und 8 sind nebeneinander in . den ; Armen 9 des rotierenden
Teiles 4 angeordnet. In den Rippen 5 bis 5"' sind mit der Achse der Maschine parallele Zungen 10 drehbar angeordnet, die gegen den feststehenden Teil 1 der Maschine entgegen der Drehrichtung des rotierenden Teiles 4 ansteigen und an den Teil 1 gasdicht anliegen. Bei der Drehung des Teiles 4 werden die Zungen 10 durch die Zentrifugalkraft, der eine geeignete Feder mithelfen kann, gegen die Innenwandung des Teiles 1 gepreßt. Zur zwangläufigen Bewegung der Schieber 2 sind seitliche, mit einer Kurvennut 11 versehene Scheiben angeordnet, die mit dem rotierenden
■ . Teil 4 rotieren. In diese Kurvennut, welche bei jeder Querrippe 5 bis 5"' eine der Form der Rippe entsprechende Ausbiegung besitzt, greifen an den Schiebern 2 angeordnete Rollen 12 ein.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Tritt bei Drehung des inneren Teiles 4 im Sinne der angegebenen Pfeilrichtung eine mit den Kanälen 7, 8 versehene Rippe, z. B. Rippe 5, in den durch zwei Schieber 2', 2" gebildeten Raum ein, so wird durch den in der Drehrichtung nach rückwärts ausmündenden Saugkanal 8 in den hinter der Rippe 5 befindlichen, sich vergrößernden Raum frisches Gasluftgemisch angesaugt, und zwar so lange, bis die Rippe den in der Drehrichtung des rotierenden Kolbens zunächst liegenden Schieber 2' passiert hat. Dieses zwischen den beiden
. Schiebern 2', 2" eingeschlossene Gasluftgemisch wird nun bei der Weiterdrehung des Kolbens durch die nächste in den durch die beiden Schieber gebildeten Räume eintretende Rippe5' komprimiert. Beim Passieren der Rippen an den Schiebern bewegen sich die letzteren vollständig bis zur Innenfläche des feststehenden Teiles zurück, so daß zwischen dieser und der Außenfläche der Rippe ein Kanal 13 gebildet wird, der durch die Zunge 10 der betreffenden Rippe abgeschlossen ist. Die Komprimierung erfolgt nun so lange, bis der Kompressionsdruck ' die Zunge überwindet und diese niederdrückt, so daß das komprimierte Gasluftgemisch durch den Kanal 13 in den hinter dem Schieber 2," befindlichen, sich vergrößernden Raum b strömt. Im Boden dieses Raumes bzw. der Kammer befindet sich die Zündung, die das Gasluftgemisch zur Explosion bringt. Die expandierenden Gase üben auf die Rippe 5' einen Druck aus, wodurch der Motor einen Impuls zur Vorwärtsdrehung -in der Pfeilrichtung erhält. Bei der Weiterdrehung gelangt die Rippe 5' hinter den Schieber 2", der sich sodann einwärts bewegt, worauf die Rippe 5" mit dem Auspuffkanal 7 in den Raum b tritt und die Gase aus dem sich verkleinernden Raum austreibt.
Die Zündung besteht nun der Erfindung gemäß aus mehreren, z. B. aus zwei hintereinander angeordneten Zündkerzen 14, 14', von welchen entweder die eine oder die andere zur konstanten Funkenbildung eingeschaltet werden kann, so daß die Entzündung des Gasluftgemisches, je nachdem die Kerze 14 oder die Kerze 14' eingeschaltet ist, infolge des früheren oder späteren Eintrittes der betreffenden Zünd: Öffnung 15 in den Explosionsraum b früher oder'später erfolgt. Dadurch wird in einfacher Weise eine Zündmomentverstellung bzw. eine Vor- bzw. Nachzündung erreicht..
Bei der Weiterdrehung des Kolbens 4 wird nun durch die Rippe 5" in dem Raum b Gasluftgemisch angesaugt, das sodann durch die Rippe 5'" komprimiert wird, wonach das kornprimierte Gasluftgemisch in dem in der Drehrichtung des Kolbens hinter dem Schieber 2'" befindlichen Raum c durch die der ersteren Zündung diametral gegenüberliegende Zündung zur Explosion gebracht wird. Wie ersichtlich, hat sich der Explosionsakt in der Drehrichtung des Kolbens um das Winkelausmaß zweier Schieber nach rückwärts verschoben, welcher · Umstand jedoch" bei der vorbeschriebenen Zündeinrichtung für die Verstellung des Zündmomentes nicht' hinderlich ist.
Es ist selbstverständlich, daß die Maschine auch ' mit feststehendem inneren Teil 4 und rotierendem Teil 1 ausgeführt werden kann oder es können die radialen Schieber 2 im inneren Teil und die Kammern im äußeren Teil angeordnet werden ; wesentlich bleibt nur, daß die Zündung an dem rotierenden Teil angeordnet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    - Zündvorrichtung für rotierende Explosionskraftmaschinen, bei welchen im rotierenden oder feststehenden Teil angeordnete Schieber mit Lade- und Arbeitsräumen des. anderen Teiles zusammenwirken und die' Zündung steuern, dadurch gekennzeichnet, daß im rotierenden Teil (4) zwei oder mehrere Zündkerzen (14, 14') mit beständiger Funkenbildung hintereinander angeordnet sind, zum Zwecke, durch Einschaltung der einen oder anderen Kerze den Zündzeitpunkt ändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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