DE300037C - - Google Patents

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DE300037C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

^ AUSGEGEBEN AW ?3i SEPTEMBER 1920
Die Erfindung bezieht sich auf Druckgasminenwerfer, bei welchen hinter dem Geschoßraum ein zum Einfüllen der für. die gewünschte Schußleistung nötigen Gasmenge erforderlicher Gas-aderaum vorhanden ist und das Abfeuern . des Geschosses" durch Auslösen der Klinken erfolgt. Gemäß der Erfindung ist mm der Gasladeraum bei solchen Drupkgasminenwerfern mit einer Heizvorrichtung.versehen, die es er-■ möglicht, die Energie der be:e':ts vorher in Spannung versetzten Gasladung kurz vordem Schuß beliebig zu ertönen.
Die Heizvorrichtung ist an sich bekannt, jedoch wird durch die Anwendung der Heizung einer abgeschlossenen, 'für den Abschuß erforderlichen Gasmenge unmittelbar vor dem Schuß in Verbindung mit dem Abfeuern durch Klinken erreicht, daß zum Abschuß das Druckgas in ganz bestimmter. Menge und von ganz bestimmtem, aber leicht veränderlichem Druck verwendet wird, so daß Treffsicherheit und schnelle Veränderung der Schussweite erreicht werden. Das Beheizen der bereits vorher in Spannung versetzten Gasladung läßt sich mit Hilfe der an sich bekannten Heiz- und Glühkörper vornehmen, die aus einer
. Mischung von Stoffen bestehen, die bei ihrer in. geeigneter Weise ausgelösten chemischen Vereinigung, eine erhebliche Reaktionswärme liefern. Als ganz besonders wirkungsvoll hat sich in dieser Beziehung die Benutzung einer Mischung von Schwefel- und Eisenpulver erwiesen, die nach der Entzündung fast augenblicklich ein starkes.Glühen z. B. der mit Masse gefüllten Metallpalrone hervorruft und das Gas sofort erhitzt. Auch macht die Entzündung, einer solchen Mischung mit Hilfe einer Zigarre oder einer kleinen elektrischen Taschenbatterie keine Schwierigkeiten, während die mechanische Festigkeit und Anspruchslosigkeit der Pulvermischung eine sehr große Betriebssicherheit erzielen läßt..
Die Zeichnung veranschaulicht im Schema ein Ausiührungsbeispiel.
α ist der Gasvorratsraum,' b das Schleuderrohr und c die Verbindungsorgane zwischen beiden, d ist ein Manometer und e der Raum für die Heizwirkung.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist im wesentlichen die folgende:
Der Gasvorratsraum wird entweder mit Hilfe von vorrätig gehaltenem gespannten Gas oder aber mit Hilfe einer Pumpe mit Gas von bestimmter Anfangsspannüng gefüllt. Alsdann wird die Heizvorrichtung, bestehend aus einer Patrone mit geeigneter Mischung, entzündet und da> Gas, je nachdem eine der verschiedenen Abschußanordnungen, gewählt werden soll, entsprechend lange und entsprechend hoch erhitzt. ' . . ■

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Druckgasminenwerfer, bei welchem hinter dem Geschoßraum ein zum Einfüllen der für die gewünschte Schußleistung nötigen Gasmenge erforderlicher Gasladeraum vorhanden ist und das Abfeuern des Geschosses ' durch Auslösen von Klinken er- ..■ folgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasladeraum mit einer Heizvorrichtung versehen ist, die es ermöglicht, die Energie
    der bereits vorher in Spannung versetzten Gasladung ku:z vor dem Schuß beliebig zu erhöhen, um mit Hilfe dieser Erhöhung das Zielverfahren zu vereinfachen.
  2. 2. Pneumatischer Minenwerfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, c'aß als Heizvorrichtung eine Mischung von Stoffen benutzt ist, die bei ihrer in geeigneter Weise aufgelösten chemischen Vereinigung eine erhebliche Reaktionswärme liefern.
  3. 3. Pneumatischer Minenwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als. derartige Stoffe feste Pulvermischungen, z. B, Schwefel und Eisen, benutzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    KT in OEr HEicH*Diitjc:;i2iii'l.
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