DE29909783U1 - Prüfkörper für die Prüfung des Reinigungsvorganges von medizinischen Instrumenten - Google Patents
Prüfkörper für die Prüfung des Reinigungsvorganges von medizinischen InstrumentenInfo
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Dr. Munich & Kollegen, Anwaltskanzlei WilhelnvMavr-Str. 11. D-80689 München Telefon: (+49) (0)89 / 54 67 00-0 Telefax: (+491 (0)89 / 54 67 00-49. -99
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Deutsche Patent- und Markenamt
80297 München
Dr. rer. nat. Wilhelm-L Munich, Dipl.-Phys.
Dr. jur. Walter O. Schüler t
28.12.1998
Anmelder:
PEREG GmbH
84478 Waldkraiburg
84478 Waldkraiburg
Bezeichnung:
Prüfkörper für die Prüfung des Reinigungsvorgangs von medizinischen Instrumenten
per98/01
Die Erfindung bezieht sich auf einen Prüfkörper für die Prüfung des Reinigungsvorgangs von medizinischen Instrumenten und insbesondere von chirurgischen Instrumenten.
Medizinische Instrumente, wie beispielsweise Endoskope, Scheren, Zangen, Skalpelle etc. werden in speziellen medizinischen Reinigungsgeräten gereinigt und gegebenenfalls desinfiziert. Ein Beispiel für derartige Reinigungsgeräte sind die handelsüblichen Waschdesinfektionsautomaten.
Diese Reinigungsgeräte weisen in der Regel Siebschalen auf, in die die Instrumente eingelegt werden.
Weitgehend unabhängig von dem speziellen Aufbau des jeweiligen Reinigungsgeräts und der verwendeten Siebschalen ist problematisch, daß durch die spezielle Formgebung des Instruments, Verschmutzungen des Geräts etc. der Reinigungserfolg unterschiedlich ausfallen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung anzugeben, die die Überprüfung des Reinigungserfolges erlaubt.
Erfindungsgemäß wird ein Prüfkörper für die Prüfung des Reinigungsvorgangs von medizinischen Instrumenten und insbesondere von chirurgischen Instrumenten geschaffen, der ein Trägerteil, das so geformt ist, daß es in eine Siebschale des Reinigungsgerätes einlegbar oder an einer Sieb-
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schale anbringbar ist, und ein Testplättchen aufweist, das an dem Trägerteil gehalten ist. Das Testplättchen weist eine Testverschmutzung auf, die es einer Bedienungsperson für das Reinigungsgerät erlaubt, nach Beendigung des Reinigungsvorgangs den Reinigungserfolg beispielsweise visuell zu überprüfen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, den Reinigungs- bzw. Desinfektionserfolg automatisiert zu überprüfen.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben:
So kann das Trägerteil Ausnehmungen aufweisen, mit denen es an den Draht der Siebschalen anklemmbar ist. Diese Ausbildung hat den vorteil, daß sie „möglichst" wirklichkeitsgetreu die Verhältnisse bei der Reinigung bzw. Deinfektion eines medizinischen Instruments simuliert.
Unabhängig davon, wie der Prüfkörper in dem Gerät gehalten wird, ist es weiterhin von Vorteil, wenn das Trägerteil wenigstens eine Abwinklung bevorzugt wenigstens zwei Abwinklungen - aufweist, die auf gegenüberliegenden Seiten des Testplättchens angeordnet sind aufweist, durch die der durch Gelenke, Kröpfungen etc. hervorgerufene Spülschatten bei medizinischen Instrumenten simuliert wird.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn das Trägerteil aus einem Kunststoff besteht, da dann nur weniges Verschmutzungen an ihm anhaften, so daß das Trägerteil die weiteren in dem Reinigungsgerät befindlichen Instrumente nicht kontaminieren kann. Besonders bevorzugt ist es, wenn das Trägerteil aus einem durchsichtigen Kunststoff besteht, da dann der Reinigungserfolg auf beiden Seiten des Testplättchens ohne Abbau des Testplättchens kontrolliert werden kann.
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Durch die Ausbildung des Trägerteils als Spritzgußteil insbesondere aus Makroion erhält man ein vergleichsweise kostengünstig herzustellendes Teil.
Bei dem Testplättchen andererseits ist es besonders bevorzugt, wenn dieses aus einem Metall und insbesondere Edelstahl besteht. Bei einer derartigen Materialwahl lassen sich nicht entfernte Verschmutzungen besonders einfach visuell feststellen.
Das Testplättchen kann dabei von dem Trägerteil abnehmbar sein. Insbesondere ist e» hierzu möglich, Testplättchen in Ausnehmungen in dem Trägerteil einzusetzen.
Weiterhin können die Abmessungen des Testplättchens etwa t5 * 50 mm betragen.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch beschrieben, auf die im übrigen hinsichtlich der Offenbarung aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 perspektivisch ein Trägerteil eines Prüfkörpers, und
Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Trägerteils mit eingesetztem Testplättchen.
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Das in Fig. 1 gezeigte Trägerteil weist eine Grundplatte 1 mit zwei Abwinklungen 2 auf, in denen Ausnehmungen 3 vorgesehen sind, mit denen es an den Draht der Siebschalen eines nicht dargestellten Reinigungsgeräts anklemmbar ist.
Die Abwinklungen simulieren den durch Gelenke, Kröpfungen etc. hervorgerufenen Spülschatten bei medizinischen Instrumenten.
Fig. 2 zeigt, daß in das Trägerteil ein Testplättchen 4 einklemmbar ist, das beispielsweise aus Stahl und insbesondere einer für medizinische Instrumente verwendeten Stahlsorte besteht, und auf dem eine Testverschmutzung aufbringbar ist.
Das Testplättchen 4 und die Grundplatte 1 schließen einen Winkel ein, so daß ihr Abstand unterschiedlich ist. Hierdurch ist es möglich, den Reinigungserfolg für unterschiedlich große Zwischenräume visuell zu kontrollieren. Die optische Kontrolle wird dadurch erleichtert, daß das Trägerteil aus einem durchsichtigen Kunststoff, beispielsweise Makroion besteht.
Zusätzlich ist das Testplättchen abnehmbar; hierdurch wird ebenfalls die optische Kontrolle erleichtert.
Claims (11)
1. Prüfkörper für die Prüfung des Reinigungsvorgangs von medizinischen Instrumenten und insbesondere von chirurgischen Instrumenten in einem medizinischen Reinigungsgerät und insbesondere in einem Waschdesinfektionsautomaten mit
1. einem Trägerteil, das so geformt ist, daß es in eine Siebschale des Reinigungsgerätes einlegbar oder an einer Siebschale anbringbar ist, und
2. einem Testplättchen, das an dem Trägerteil gehalten ist, und auf dem eine Testverschmutzung aufbringbar ist.
2. Prüfkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil Ausnehmungen aufweist, mit denen es an den Draht der Siebschalen anklemmbar ist.
3. Prüfkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil wenigstens eine Abwinklung aufweist, durch die der durch Gelenke, Kröpfungen etc. hervorgerufene Spülschatten bei medizinischen Instrumenten simuliert wird.
4. Prüfkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil wenigstens zwei Abwinklungen aufweist, die auf gegenüberliegenden Seiten des Testplättchens angeordnet sind.
5. Prüfkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil aus einem Kunststoff besteht.
6. Prüfkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil aus einem durchsichtigen Kunststoff besteht.
7. Prüfkörper nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerteil ein Spritzgußteil insbesondere aus Makrolon ist.
8. Prüfkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Testplättchen aus einem Metall und insbesondere Edelstahl besteht.
9. Prüfkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Testplättchen von dem Trägerteil abnehmbar ist.
10. Prüfkörper nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Testplättchen in Ausnehmungen in dem Trägerteil eingesetzt ist.
11. Prüfkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des Testplättchens etwa 15.50 mm betragen.
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Effective date: 20050707 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070326 |
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| R071 | Expiry of right |