DE29852C - Bügelverschlufs. (Abhängig vom Patent Nr. 25049.) - Google Patents

Bügelverschlufs. (Abhängig vom Patent Nr. 25049.)

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DE29852C
DE29852C DENDAT29852D DE29852DA DE29852C DE 29852 C DE29852 C DE 29852C DE NDAT29852 D DENDAT29852 D DE NDAT29852D DE 29852D A DE29852D A DE 29852DA DE 29852 C DE29852 C DE 29852C
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DENDAT29852D
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H. DlDOUT FILS in Paris
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/04Frames
    • A45C13/06Frame closures

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
HIPPOLYTE DIDOUT FiLS in PARIS Bügelverschiurs.
Abhängig vom Patent No. 25049. Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1884 ab.
Dieser Verschlufs wird einzig und allein durch die Elasticität der sich über einander schiebenden Bügel bewirkt.
Da der Querschnitt beider Bügeltheile da, wo Oeffnung und Schlufs stattfindet, ausgehöhlt oder gewölbt ist, legen ^sich beim Schliefsen dieselben infolge der Elasticität des Materials fest auf einander, wobei der eine Bügel den anderen überdeckt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht des Bügels, geöffnet, Fig. 2 der Bügel im Aufrifs,
Fig. 3 der Bügel geschlossen, von der Seite gesehen,
Fig. 4 ein Bügel mit convexem Querschnitt, geschlossen, und
Fig. 5 und 6 stellen zwei verschiedene Portemonnaies mit dem neuen Bügelverschlufs dar.
Die beiden Bügelhälften A und A1 sind bei α α auf die gewöhnliche Weise scharnierartig mit einander verbunden; jede Hälfte ist bei c c' von concavem Querschnitt. Sobald die beiden Hälften A und A' des Bügels gegen einander gedrückt werden, schiebt sich die Kante der Aushöhlung cl unter die Aushöhlung c des Bügels A', wie in Fig. 1, wobei das Metall der beiden Aushöhlungen federt; die Bügelhälfte A legt sich bei fortgesetztem Druck vollständig über die andere Bügelhälfte A \ dieselbe umschliefsend, wie Fig. 3 zeigt. In dieser Stellung ist der Verschlufs des Bügels hermetisch, ohne einen weder nach innen, noch nach aufsen vorspringenden Verschlufstheil. Je nachdem man die eine oder die andere Bügelhälfte länger oder kürzer macht, läfst sich der Verschlufs mit mehr oder weniger Kraft bewerkstelligen.
Um den geschlossenen Bügel zu öffnen, genügt es, die beiden Hälften aus einander zu ziehen; das Metall der Bügel giebt infolge seiner Elasticität zurückweichend nach, so dafs die ausgehöhlten oder gewölbten Theile sich aus einander schieben können und der Bügel sich öffnet.
Das Oeffnen und Schliefsen des Bügels kann auf dieselbe Weise stattfinden, auch wenn der Querschnitt der Bügelhälften bei c cx convex ist, wie Fig. 4 zeigt.
Um die Bügelhälften bequem aus einander ziehen zu können, befestigt man entweder, wie in Fig. S, auf jeder Seite des Portemonnaies die Klappen / von Leder oder irgend einem anderen Material durch Vernietung an jedem Bügel.
Auch können anstatt der Klappen Ringe oder anders geformte, hängende Griffe von Metall zum Oeffnen der Tasche an dem Bügel befestigt werden. Oder man giebt der Ledertasche des Portemonnaies die durch Fig. 6 dargestellte Form, welche zwei sich gegenüberliegende Kanten zum Anfassen mit den Fingern hat, durch welche der zum Oeffnen nöthige Zug auf die Bügel ausgeübt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stelle der in der Patentschrift No. 25049 beschriebenen, in der Nähe der Bügelscharniere angebrachten Wülste und Vertiefungen die Anwendung der beiden Bügelhälften A und A1 mit concavem oder convexem Querschnitt c c\ durch deren federndes Uebereinandergreifen der Verschlufs bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT29852D Bügelverschlufs. (Abhängig vom Patent Nr. 25049.) Expired - Lifetime DE29852C (de)

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