DE29809080U1 - Gegenstrom-Plattenwärmetauscher - Google Patents
Gegenstrom-PlattenwärmetauscherInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Gegenstrom-Plattenwärmetauscher
Die Erfindung betrifft einen Gegenstrom-Plattenwärmetauscher mit einem Stapel aus
mehreren beabstandeten Platten, zwischen denen Fluide durchströmen.
Zwischen den beabstandeten Platten ergeben sich Kammern, durch die Fluide (im wesentlichen
in entgegengesetzten Richtungen) strömen. Die Fluide können Gase oder Flüssigkeiten
sein. Wie bei Wärmetauschern üblich, kommen die beiden strömenden Fluide nicht direkt in Kontakt, sondern tauschen lediglich Wärme über die Platten, welche beispielsweise
aus Aluminium oder Kunststoff bestehen, aus. Dabei ist es günstig, wenn in jeder zweiten
Kammer das erste Fluid strömt, während in den dazwischenliegenden Kammern das zweite
Fluid im wesentlichen in entgegengesetzter Richtung strömt. Derartige Plattenwärmetauscher
sind im Prinzip bereits bekannt. Beim Stand der Technik sind die Platten häufig rechteckig.
Demgegenüber sieht die Erfindung vor, daß die Platten in einer Ansicht senkrecht zur
Plattenebene im wesentlichen quadratisch sind. Mit einer solchen Ausbildung lassen sich
zahlreiche Vorteile realisieren. Die quadratischen Platten können immer gleich ausgeführt
sein. Dies bedeutet eine Einsparung bei der Herstellung sowie bei der Lagerung. Die Platten
brauchen jeweils nur um 90° gegeneinander verdreht eingebaut werden, wie dies im folgenden
noch näher erläutert werden wird. Außerdem ergibt sich eine besonders platzsparende
Ausführung geringer Baulänge, die dennoch einen hohen Wirkungsgrad aufweist. Der erfindungsgemäße
Gegenstrom-Plattenwärmetauscher hat den gleichen Platzbedarf wie ein diagonal eingebauter Kreuzstromtauscher mit halber Fläche. Der Wirkungsgrad ist aber beträchtlich
höher, da die Strömung im erfindungsgemäßen Gegenstrom-Plattenwärmetauscher mit etwa 75 % Gegenstrom - und nur 25 % Kreuzstromanteil - verläuft. Gegenüber
einem Kreuzstromtauscher ähnlichen Aufbaus, bei dem die Strömungen der beiden Fluide
im wesentlichen senkrecht aufeinander verlaufen, weist der erfindungsgemäße Gegenstrom-Plattenwärmetauscher
noch den Vorteil auf, daß keine Eckdichtungen nötig sind, womit sich keine Querschnittsverengungen an den Ecken ergeben. Vielmehr ist eine einfache Rahmenkonstruktion
mit kleinen Baugrößen möglich.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung
näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäße Gegenstrom-Plattenwärmetauschers.
Die Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht vier übereinander liegende Platten
(Wärmetauscherplatten) des erfindungsgemäßen Plattenwärmetauschers.
Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 2 gezeigten Plattenstapel.
Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie A-A der Fig. 3.
Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie A-A der Fig. 3.
Die Fig. 5 zeigt schematisch den Strömungsverlauf zwischen zwei benachbarten Platten
beim erfindungsgemäßen Gegenstand.
Der in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Gegenstrom-Plattenwärmetauscher ist in einem
Gehäuse untergebracht, welches Wände 8 am Boden und auf der Decke aufweisen, sowie
Seitenwände 10. Die Seitenwände 10 weisen rechtwinkelig dazu umlaufende Randbereiche
10a auf, die diesen Seitenwänden eine höhere Stabilität verleihen und außerdem einen
besseren Anschluß der Wände 8 erlauben. Diese können daran festgeklebt, aber auch lösbar
verbunden sein, beispielsweise mittels nicht dargestellter Schrauben. Die umlaufenden
Randbereiche 10a erlauben außerdem eine einfache Befestigung der Abdeckung 5, die die
Grenze zwischen den beiden Fluiden darstellt, welche in den zwischen den Platten 1 gebildeten
Kammern durch den Wärmetauscher durchströmen. Dabei ist mit A1 der Eintritt des ersten Mediums (beziehungsweise Fluids, z. B. Warmluft) gekennzeichnet. Der Austritt
dieses Mediums ist mit A2 bezeichnet. Im wesentlichen im Gegenstrom dazu strömt das
zweite Medium an der Stelle B1 ein und an der Stelle B2 aus. Die beiden Strömungen laufen
- wie bereits erwähnt - hauptsächlich im Gegenstrom, was einen guten Wirkungsgrad erlaubt
und zwar so wie es bei Wärmetauschern üblich ist, daß die beiden Medien bzw. Fluide nicht
miteinander in Kontakt treten, sondern lediglich über die Platten Wärme miteinander austauschen.
Es ist bereits aus Fig. 1 ersichtlich, daß die Wärmetauscherplatten 1 im Inneren des Wärmetauschers
wie die Seitenfläche 10 im wesentlichen quadratische Form aufweisen. Der genaue Aufbau der Wärmetauscherplatten ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Die Platten 1 bestehen
beispielsweise aus Aluminium oder Kunststoff und sind bis auf allfällig vorhandene
vom Plattenrand entfernte Distanzelemente 3 im wesentlichen gleich ausgebildet und eben
erfindungsgemäß quadratisch. Diese eingeprägten oder eingelegten Distanzelemente sind
aus strömungstechnischen Gründen vorteilhaft nicht symmetrisch angeordnet und dienen
zum Abstandhalten zwischen den benachbarten Platten 1. Die Platten 1 können aber auch
im Hinblick auf diese eingeprägten oder eingelegten Abstandhalter 3 völlig identisch ausgebildet
sein.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weisen die Platten an zwei gegenüberliegenden
Ecken jeweils im Randbereich eine Erhöhung 2 gegenüber der übrigen (mittleren) Plattenebene
auf. Diese Erhöhung 2 erstreckt sich von der jeweiligen Ecke aus bis etwa zur halben
Quadratseite hin. Die Erhöhungen können im einfachsten Fall einstückig mit der übrigen
Platte ausgebildet sein, beispielsweise durch Verformen bzw. Prägen. Es ist aber auch
möglich, solche Erhöhungen durch Einlegen bzw. Auflegen von Abstandhaltern zu realisieren.
Die übereinanderliegenden Platten 1 sind gemäß Fig. 2 so angeordnet, daß jeweils benachbarte
Platten um 90° gegeneinander verdreht angeordnet sind, wobei die Platten im Bereich
4 über den ebenen Bereich der Erhöhung 2 fluiddicht miteinander verbunden sind, beispielsweise
durch Verkleben, Vergießen oder andere Dichtmittel (eingelegte Dichtstoffe) oder durch Verschweißen, Verlöten etc. Eine andere Möglichkeit besteht in einer rein
metallischen Verbindung oder in Tauchverfahren mit Kapillarwirkung. In Fig. 3 und 4 sind
noch angepreßte Dichtungen 5 gezeigt, die die beiden Fluidsysteme voneinander trennen,
wobei diese Dichtungen im Übergangsbereich der Erhöhungen 2 etwa im Bereich der halben
Quadratseite angeordnet sind. Diese Dichtungen können angepreßt sein oder auch lösbar
verbunden sein, beispielsweise eignen sich Dichtstoffe aus Elastomern. Im Bereich der
Wände 8 können diese Dichtungen 5 entweder durch gesonderte Dichtungen oder durch die
Wände 8 selbst realisiert sein.
Die Wände 8 können also auch als stirnseitige Längsabdichtungen zwischen den Platten
dienen, z. B. durch Vergießen mit Dichtstoffen. Dabei kann beispielsweise das Plattenpaket
ganz einfach in oder auf einen flüssigen oder anderen Dichtstoff gestellt werden. Es ist aber
auch das Anpressen einer ganzflächigen elastischen Dichtfläche möglich. Es kann dann wie
bereits erwähnt - ein gesonderter Teil 5 entfallen. Außerdem ist es an diesen Stellen
nicht nötig, die benachbarten Platten untereinander dicht abzudichten, weil eben die Abdichtung
über die Wände 8 erfolgen kann.
.•^/TQR-017-DE
In Fig. 5 ist der Strömungsverlauf zwischen zwei benachbarten Platten gezeigt, beispielsweise
für das erste Medium, das bei A1 eintritt und bei A2 austritt. Der Strömungsverlauf für
das zweite Medium in den benachbarten Kammern, welches bei B1 eintritt und bei B2 austritt,
ist bezüglich der Diagonale des Quadrates symmetrisch. Die Strömungslinien sind mit 9
bezeichnet.
Die Teile 5 und 8 sind der Übersichtlichkeit halber mit Abstand gezeichnet. In Wirklichkeit
liegen diese dicht an den Platten 1 an.
Claims (11)
1. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher mit einem Stapel aus mehreren beabstandeten
Platten, zwischen denen Fluide durchströmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1) in einer Ansicht senkrecht zur Plattenebene (E) im wesentlichen quadratisch
sind.
2. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
alle Platten (1) bis auf allfällig vorhandene vom Plattenrand entfernte Distanzelemente
(3) gleich ausgebildet sind, wobei vorzugsweise alle Platten (1) überhaupt gleich ausgebildet
sind.
3. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (1) an zwei gegenüberliegenden Ecken im Randbereich eine Erhöhung
(2) gegenüber der übrigen Plattenebene aufweisen, die sich von der jeweiligen Ecke
aus bis etwa zur halben Quadratseite hin fortsetzt.
4. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Erhöhung (2) durch einen verformten, vorzugsweise geprägten Plattenbereich gebildet
ist.
5. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhöhung (2) oben eben ist und der ebene Bereich parallel zur übrigen Plattenebene (E) liegt.
6. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß benachbarte Platten (1) im Bereich der Erhöhung (2) miteinander fluiddicht verbunden sind.
7. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Platte (1) gegenüber der benachbarten Platte (1) in der Plattenebene (E) um 90 ° verdreht angeordnet ist.
8. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattenstapel auf zwei gegenüberliegenden Seiten etwa in der
..R/TOR-017-DE
Mitte jeweils mit einer fluiddichten, streifenförmigen Abdeckung (5) versehen ist, die
senkrecht zur Plattenebene (E) verläuft.
9. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Plattenstapel auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit senkrecht zur Plattenebene (E) verlaufenden Wänden (8) fluiddicht abgedeckt ist.
10. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Plattenstapel auf zwei gegenüberliegenden Seiten parallel zur Plattenebene (E)
jeweils eine Wand (10) aufweist.
11. Gegenstrom-Plattenwärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet
durch vom Plattenrand entfernte, vorzugsweise eingeprägte Distanzelemente (3) zwischen den Platten (1).
Applications Claiming Priority (1)
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| CN102792115A (zh) * | 2009-12-18 | 2012-11-21 | 米尔恰·蒂努列斯库 | 板式热交换器和制造热交换器板的方法 |
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| ATA92097A (de) | 1998-07-15 |
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Legal Events
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010709 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R071 | Expiry of right |