DE298023C - - Google Patents
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- DE298023C DE298023C DENDAT298023D DE298023DA DE298023C DE 298023 C DE298023 C DE 298023C DE NDAT298023 D DENDAT298023 D DE NDAT298023D DE 298023D A DE298023D A DE 298023DA DE 298023 C DE298023 C DE 298023C
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- DE
- Germany
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- mast
- masts
- ropes
- extendable
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- 239000002689 soil Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/18—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
- E04H12/182—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic telescopic
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 12. JUL! 1919
in BERLIN.
Bekanntlich liegt ein besonderer Nachteil der ausschiebbaren Maste, wie sie für
Zeichengebung, drahtlose Telegraphie u. dgl. benötigt werden, darin, daß wegen ihrer von
der Spitze nach dem Fuß hin zunehmenden Rohrquerschnitte mehr Stoff' zu ihrem Bau
verbraucht werden muß, als aus statischen Gründen an sich nötig wäre. Man hat deshalb
schon vorgeschlagen, einen solchen Mast ίο aus zwei ausschiebbaren Teilen zusammenzusetzen,
die in der Mitte mit ihren weitesten Rohren aneinanderstoßen. Diese Bauart ist für viele Fälle in der Tat die zweckmäßigste,
da sie den größten Querschnitt an diejenige Stelle verlegt, die der größten Knickbeanspruchung
ausgesetzt ist.
Nun werden· bekanntlich solche Maste durch Seile gehalten, die einerseits an dem
Mast angreifen und andererseits an die Erde ao angepflockt oder sonstwie befestigt werden.
Voraussetzung für. die Bauart, bei der zwei
ausziehbare Rohrmaste mit ihren stärkeren Enden aneinanderstoßen, war, daß solche
Halteseile nur an der Spitze des Mastes anas greifen, da hierbei in der Tat die größte
Beanspruchung,in die Mitte fällt. Die statischen Verhältnisse ändern sich aber, sobald
man höhere Maste benutzt, die durch zwei Seilgruppen gehalten werden müssen, von
denen die eine an der Spitze und die andere ungefähr in der Mitte des Mastes angreift.
Durch diese letztere S.e'ilgruppe wird ihre in der Mitte des Mastes liegende Angriffsstelle
nunmehr von jeder Khickbeanspruchung entlastet, so daß in diesem Falle eine Ver-Stärkung
des Mastes in der Mitte nicht angebracht ist und der Mast hier nur den
kleinsten Querschnitt zu haben braucht.
Die Praxis hat nun gezeigt, daß das AufT richten von Masten nennenswerte Schwierigkeiten
nicht bietet, solange diese eine Höhe von 12 bis höchstens 15 m nicht überschreiten.
Neuerdings werden aber immer häufiger Maste verlangt, die eine größere
Höhe besitzen sollen. Das Aufziehen solcher Maste durch Aufziehen der einzelnen Rohrschüsse
ist nun außerordentlich schwierig, und man ist daher gezwungen, einen solchen
hohen Mast im ausgezogenen Zustande aufzurichten. Bei den hohen Biegespannungen in der Nähe des Drehpunktes an der Erde
haben sich aber hohe Maste, wie sie durch die Vereinigung von zwei, mit den breiteren
Enden miteinander verbundenen ausziehbaren Rohrmasten entstehen, als nicht ausreichend
erwiesen, da der untere, zu schwach bemessene Fußteil sich ausgebogen hat und unter
Umständen gebrochen ist.
Diesem Übelstande wird nach vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen,' daß ein aus
zwei ausschiebbaren Masten bestehender und im aufgerichteten Zustande durch in verschiedener
Höhe angreifende Seile gehaltener Rohrmast derart ausgebildet ist, daß jeder der beiden Maste seinen größten Querschnitt
am Fußende hat.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise
fs. Auflage, ausgegeben am 5. Dezember 191g.)
schematisch dargestellt. Die Figur zeigt den , fertigen Mast im aufgerichteten Zustande.
Es bedeuten ι den unteren Mast, 2 den oberen und 3 die Halteseile.
Um einen solchen Mast bequem aufrichten zu können, wird er in seiner ganzen Länge
im liegenden Zustande ausgezogen, die einzelnen Rohrschüsse werden durch an sich
bekannte Mittel gegeneinander befestigt, und der ausgezogene Mast wird schließlich mit
Hilfe der an den Enden der einzelnen Mastteile angreifenden Seilgruppen aufgerichtet.
Bei einem Mast <nach vorliegender Erfindung ist die Gefahr des Abbrechens des
Fußteiles vermieden, und das Gewicht der gesamten Mastanlage wird erheblich vermindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Im ganzen aufrichtbarer Rohrmast für Zeichengebung, drahtlose Telegraphic u. dgl., aus zwei ausschiebbaren Masten bestehend und im aufgerichteten Zustande durch in verschiedener Höhe angreifende Söile gehalten, dadurch gekenn ■ zeichnet, daß jeder.· der beiden Maste seinen größten Querschnitt am Fußende hat. -Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298023C true DE298023C (de) |
Family
ID=552264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298023D Active DE298023C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298023C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1559162B1 (de) * | 1964-05-15 | 1969-12-11 | Granger Associates | Verfahren zum aufrichten eines mastes |
| DE1559301B1 (de) * | 1963-07-15 | 1970-10-01 | Ver Flugtechnische Werke | Teleskopmast |
-
0
- DE DENDAT298023D patent/DE298023C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1559301B1 (de) * | 1963-07-15 | 1970-10-01 | Ver Flugtechnische Werke | Teleskopmast |
| DE1559162B1 (de) * | 1964-05-15 | 1969-12-11 | Granger Associates | Verfahren zum aufrichten eines mastes |
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