DE281286C - - Google Patents

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DE281286C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/1242Rigid masts specially adapted for supporting an aerial

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 281286-KLASSE 21«. GRUPPE
Dr. R. GOLDSCHMIDT in BERLIN.
Zum Aufhängen der Luftleitergebilde werden bei Anlagen für drahtlose Telegraphie Maste oder Türme verwendet. Nur in seltenen Fällen sind die Türme freistehend. Ganz allgemein sind die Maste, sei es· Holz- oder Eisenkonstruktion, auch am unteren Ende von verhältnismäßig geringem Querschnitt, oft sogar auch pendelnd aufgestellt, derart, daß sie durch Abspannungen — Pardunen — aufrecht
ίο erhalten werden. Die Pardunen bestehen gewöhnlich aus Drahtseilen.
Beim Anbringen eines symmetrischen Luftleitergebildes bieten nun die Pardunen eine gewisse Schwierigkeit. Ein solches Luftleitergebilde besteht nämlich im allgemeinen aus einer oberen Hälfte, deren Drähte frei oberhalb der Pardunen abgespannt werden, und aus Zuführungsdrähten, die, von oben nach unten symmetrisch um den Mast verteilt, zwischen den Pardunen verlaufen. Diese Drähte können nun sehr schwer, bei größerer Masthöhe sogar unmöglich so straff angespannt werden, daß nicht wenigstens bei Wind Berührungen zwischen Pardunen und Zuführungsdrähten stattfinden können.
Diesen Übelstand bei Doppelkegelantennen zu beseitigen, ohne die symmetrische Anordnung der Drähte zu stören, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Gleichzeitig wird dadurch auch ein in elektrischer Beziehung verbessertes Luftleitergebilde erzielt.
Die Anordnung ist aus Fig. 1 ersichtlich.
Die Zuführungsdrähte α werden in Sektionen angeordnet, derart, daß im Winkelraum zwischen zwei Abspannungsebenen eine Sektion oder mehrere angebracht sind, breiten sich dann aber nicht wie üblich gleich konusförmig nach den oberen Aufhängungspunkten b aus, sondern werden bis in eine ziemliche Höhe zusammengehalten, derart, daß sie bis dahin parallel oder unter sehr spitzem Winkel gehalten werden. Diese obere Zusammenfassung der Drähte wird zweckmäßig durch einen Ring c oder durch mehrere Ringe ausgeführt, derart, daß nur die zwei äußeren Drähte U1 (Fig. 2 und 3) einer Sektion festgehalten werden, während die anderen Drähte frei durch den Ring (Fig. 2) oder durch die einzelnen Ringe C1, c2 (Fig. 3) gehen.
Diese Zusammenfassung der Zuführungsdrähte wird in einer solchen Höhe angebracht, daß die Drähte von hier aus sich frei oberhalb der Pardunen fächerartig bis zu ihren Aufhängungspunkten ausbreiten können. Hierdurch entsteht ein Luftleitergebilde, das man treffend als eine kombinierte Schirm-Konus-Fächer-Antenne bezeichnen kann. Es ist nun leicht ersichtlich, daß bei einer derartigen Anordnung selbst beim stärksten Wind keinerlei Gefahr besteht, daß die Antennendrähte die Abspannungen berühren können.
Dies ist aber, wie schon oben erwähnt, nicht der einzige Vorteil, der hierdurch erreicht wird. Eine solche Antenne unterscheidet sich nämlich von einer, deren Zuführungsdrähte sich gleich von unten konusförmig ausbreiten, elektrisch dadurch, daß bei ersterer die Kapazität mehr nach oben verlegt wird, und daß
ihre Selbstinduktion verhältnismäßig größer ist. Dadurch wird . bekanntlich auch eine größere Strahlungsfähigkeit erreicht.

Claims (2)

  1. , Patent-Ansprüche:
    i. Anordnung für symmetrische Luftleitergebilde nach Art der Doppelkegelantennen, dadurch gekennzeichnet, daß die ίο Zuführungsdrähte von unten bis zu einer gewissen Höhe gruppenweise parallel oder stark spitzwinklig verlaufen und sich dann erst fächerförmig ausbreiten, zu dem Zweck, die Berührung zwischen den Mastabspannungen und den Antennendrähten zu vermeiden.
  2. 2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Zusammenfassung der Drähte einer Sektion nur die beiden äußeren festgehalten werden, während die anderen durch einen oder mehrere Ringe frei verlaufen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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