DE296946C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE296946C DE296946C DENDAT296946D DE296946DA DE296946C DE 296946 C DE296946 C DE 296946C DE NDAT296946 D DENDAT296946 D DE NDAT296946D DE 296946D A DE296946D A DE 296946DA DE 296946 C DE296946 C DE 296946C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nozzle
- measuring
- pipeline
- flange
- pipelines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F1/00—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
- G01F1/05—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
- G01F1/34—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
- G01F1/36—Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
- G01F1/40—Details of construction of the flow constriction devices
- G01F1/44—Venturi tubes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, zum Messen von strömenden Gasen, Dämpfen oder Flüssigkeiten den
Druckabfall zu benutzen, der durch in die Rohrleitungen eingebaute Stauscheiben oder
Düsen hervorgerufen wird. Die Stauscheiben haben den großen Nachteil, daß an ihnen
Wirbelungen entstehen, die das Meßergebnis in heute noch nicht berechenbarer Weise beeinflussen.
Auch ist es praktisch unzulässig, bei Verwendung derselben einen höheren Druckabfall
zu erzeugen, da der letztere nicht wie bei einer gut gebauten Düse wieder verschwindet,
sondern als Verlust bestehen bleibt. Stauscheiben bedingen daher sehr empfindliche
Meßwerkzeuge und machen auch umständliche Neben apparate (wie Wasserregulatoren bei
Dampfmessern) notwendig, da die zur Messung dienenden Druckschwankungen zu klein sind,
um die Fehler in Kauf nehmen zu können, die in den Rohrleitungen, welche den Meßdruck
übertragen, entstehen können.
Demgegenüber besitzen die Düsen zum Messen von Strömungsgeschwindigkeiten ganz
entschieden große Vorzüge, da man unbeschadet der Ökonomie einen recht erheblichen
Druckabfall in ihnen erzeugen kann. Wenn sich nun trotzdem die Meßdüsen bis heute
gegenüber den Apparaten, welche mit Stauflanschen arbeiten, nicht so recht in die Praxis
einführen konnten, so liegt das hauptsächlich daran, daß der Einbau der Meßdüsen stets
eine vollständige Veränderung der Rohrleitungen bedingte, da die Düsen, um gut zu arbeiten,
reichlich dimensioniert werden müssen. Bei großen Rohrleitungen, bei denen die Düsen '
mehrere Meter lang werden können, und bei j Rohrleitungen für hohe Drucke entstehen
durch den Einbau solcher Meßdüsen daher oft Unkosten, die in gar kein Verhältnis zu
der übrigen Apparatur zu bringen sind. Trotz der großen Nachteile entschied man sich daher
meistens für den Stauflanscli, der fast bei jeder Rohrleitung zwischen zwei Flanschen
eingeklemmt werden kann.
Die vorliegende Erfindung nun soll die Vorteile der Meßdüsen mit den Vorzügen des
Stauflansches verbinden. Sie schafft eine Meßdüse, die in das Rohr ohne jede Veränderung
des letzteren eingebaut werden kann, und die gegen die auftretenden Überdrucke völlig entlastet wird. Um dies zu erreichen,
wird die Meßdüse entweder in ihrer Mitte, an einem Ende oder an beliebig anderer
Stelle mit einem Flansch versehen, der so groß ist, daß er zwischen zwei unveränderten
Flanschen der Rohrleitung mit eingeklemmt werden kann. Bringt man diesen Flansch,
der die ganze Meßdüse hält, nicht an einem äußeren Ende der Meßdüse an, so muß die
Meßdüse zweiteilig hergestellt werden, um sie in einfachster Weise in die Rohrleitung einschieben
zu können. Es werden dann zwei Flansche zwischen die Flanschen der Rohrleitung eingeklemmt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgernäßen Einrichtung
wiedergegeben, α stellt die Rohrleitung dar, in welche die zweiteilige Meßdüse b, c
eingebaut wurde. Die Teilung der Meßdüse liegt bei ä; e und f sind Kanäle, die den zu
messenden Differenzdruck übermitteln. Die Düse schließt bei g, h, i, k nicht dicht ab,
Claims (3)
- sondern läßt das die Rohrleitungen anfüllende Gas, Dampf oder Flüssigkeit auch in die Räume I und m treten, so daß die Düse an sich, abgesehen von dem auftretenden Meßdruck, vollständig entlastet ist. Man erkennt, wie leicht eine solche Düse ausgeführt werden kann und wie bequem sie sich in die Rohrleitung einbauen läßt. Die letztere braucht nur etwas auseinandergerückt zu werden,ίο was fast bei jeder Leitung angeht, oder man löst ein Rohrstück, schiebt die beiden aufeinander eingeschliffenen Düsenteile ein und preßt sie durch Zusammenziehen der Flansche fest. Der Düsenflansch ist auf der Zeichnung aus Gründen der bequemeren Darstellung relativ dick gehalten; man könnte ihn auch ganz schwachwandig machen, sowie die Meßöffnungen aus ihm heraus verlegen. Dadurch wird es möglich, diese Düse auch bei so starken Rohrleitungen noch ohne Veränderung der Rohrleitung einzubauen, wo selbst ein Stauflansch, der eine bestimmte Mindeststärke haben muß, dies nicht mehr zuläßt.Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :ι. Meßdüse zum Einsetzen in eine Rohrleitung, dadurch gekennzeichnet, daß sie an irgendeiner Stelle mit einem Flansch versehen ist, mit welchem sie zwischen zwei Flanschen der Rohrleitung festgeklemmt wird.
- 2. Meßdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßdüse im Befestigungsflansch selbst unterteilt ist.
- 3. Meßdüse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragflansch der Meßdüsen Kanäle erhält, mittels welcher die zu messenden Drucke nach außen übertragen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296946C true DE296946C (de) |
Family
ID=551284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296946D Active DE296946C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296946C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2617301A (en) * | 1949-05-11 | 1952-11-11 | Jr Vincent Gentile | Flow tube differential pressure producer |
| US2942465A (en) * | 1955-02-23 | 1960-06-28 | Carbone Nettie Frishman | Fluid flow meter |
-
0
- DE DENDAT296946D patent/DE296946C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2617301A (en) * | 1949-05-11 | 1952-11-11 | Jr Vincent Gentile | Flow tube differential pressure producer |
| US2942465A (en) * | 1955-02-23 | 1960-06-28 | Carbone Nettie Frishman | Fluid flow meter |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202017007116U1 (de) | Messeinheit, Leitungsstück und Durchflussmesser zur Bestimmung der Durchflussmenge | |
| EP3325923B1 (de) | Durchflussmessgerät nach dem wirbelzählerprinzip | |
| DE296946C (de) | ||
| DE3044219A1 (de) | Einrichtung zum messen von durchflussmengen von gasen oder fluessigkeiten in kanaelen | |
| EP3372961B1 (de) | Messeinheit, leitungsstück, durchflussmesser und verfahren zur bestimmung der durchflussmenge | |
| DE102014110556B3 (de) | Vorrichtung zur Durchflussmessung | |
| DE8229509U1 (de) | Regelventil zum Konstanthalten des Volumenstromes, insbesondere in lufttechnischen Anlagen | |
| DE102015001826B3 (de) | Armatur | |
| DE102019125682A1 (de) | Anordnung und Verfahren zum Erkennen und Korrigieren einer fehlerhaften Durchflussmessung | |
| DE720527C (de) | Drosselgeraet fuer Stroemungsmesser | |
| DE102018102631A1 (de) | Erkennung von Luft in Dampfleitungen | |
| DE3108763C2 (de) | Einrichtung zur Ermittlung des Sättigungszustandes bzw. des Abstandes zur Sättigung einer in einem geschlossenen System strömenden erhitzten und unter Druck stehenden Flüssigkeit | |
| DE19724116C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Korrektur fehlerhafter Meßwerte von Durchflußmeßgeräten infolge gestörter Zuströmung | |
| DE10314024B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Bestimmen eines Fluidstroms | |
| DE202008005729U1 (de) | Durchflussmesser | |
| DE213515C (de) | ||
| DE2247453A1 (de) | Vorrichtung zum messen von differenzdruecken in wasser- und abwasserreinigungsanlagen, vorzugsweise bei stauerzeugenden einrichtungen mit einer ober- und unterwasserseite | |
| DE155068C (de) | ||
| DE591986C (de) | Vorrichtung zum Erzeugen eines einem Hauptstrom mengenverhaeltnisgleichen Hilfsstromes | |
| DE102009022981A1 (de) | Durchflussmesser | |
| DE3606756A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur eichung von durchflussmessgeraeten fuer gase | |
| DE3909180A1 (de) | Vorrichtung zur bestimmung von massenstrom | |
| DE530671C (de) | Hydrostatisches Messverfahren | |
| DE2259086B2 (de) | Vorrichtung zur bestimmung des spezifischen gewichtes von durch eine rohrleitung bewegtem schlamm | |
| AT56267B (de) | Anordnung zur Feststellung bzw. Messung von Undichtigkeiten in Gas- und Flüssigkeitsleitungen. |