DE296470C - - Google Patents

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DE296470C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/04Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
    • F01L5/06Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern, und im besonderen auf die Steuerung der Ein--und Auslaßventile oder -schieber. Bis dahin war es gebräuchlich, bei Rotationsmotoren jede Gruppe von Ventilen, oder Schiebern für sich zu steuern, wobei dann diese beiden Steuerungen gegeneinander eingestellt werden mußten, um das rechtzeitige und genaue Öffnen und Schließen der Ein- und Auslässe zu gewährleisten. Sowohl hierin als überhaupt in der Anordnung zweier getrennter Steuerungen liegen. Nachteile, die mit der Erfindung vermieden werden sollen. -Gemäß dieser werden die Ein- und Auslaßventile oder -schieber von nur einer Steuerung gemeinsam angetrieben, so daß ein zweckentsprechendes Zusammenarbeiten von Ein- und Auslaß von vornherein festgelegt ist. Gleichzeitig kann mit dieser Neuerung ein Ventil in Verbindung gebracht werden, das die Brennstoffzufuhr regelt.
Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist der Querschnitt durch einen Rotationsmotor.
Fig. 2 zeigt eine geänderte Ausführungsform des. Einlaßschiebers, und
Fig. 3 einen rechtwinklig zur Fig. 2 gelegten Schnitt dadurch.
Fig. 4 und S zeigen in entsprechenden Schnitten gemäß Fig. 2 und 3 eine weitere Ausführungsform.
In das Gehäuse 1 sind in beliebiger Weise die Zylinder 2 eingeschraubt, in denen die Kolben 9 spielen. Auf der Kurbelwelle 3 sitzt ein Rad 4, mit dem für jeden Zylinder je ein Rad 5 zusammenarbeitet, dessen Nabe einen Daumen 6 für die Bewegung der in der Zeichnung nicht dargestellten Auslaßventile und einen Daumen 8 für den Einlaßschieber 10 trägt. Jeder Daumen faßt in eine laternenförmige Kulisse 7 ein. Diese hat eine Gegenrolle 7' und einen Ansatz J", an dem das Ventilgestänge 25 für das Auslaßventil bzw. der Zapfen 10' eines Rohrschiebers 10 befestigt ist, welcher gewöhnlich die in den Zylindern 2 vorgesehenen Öffnungen 12 zum Eintritt des Brennstoffes verdeckt. An jedem Rohrschie-■ber 10 sitzt eine Ventilstange 17, die mit einem Rohr 23 zusammenarbeitet, das den Brennstoff in einen zwischen dem Zylinder und dem Gehäuse befindlichen Raum 11 leitet. Die Rohre 23 stehen mit einer durch einen Teller 15 und das Gehäuse 1 gebildeten Brennstoffkammer in Verbindung, zu welcher ein Rohr 13 mit Düse 14 den Brennstoff führt. Der Zylinderkopf trägt eine Kappe mit Luftlöchern 19 und in dieser eine verstellbare Ventilplatte 18.
Der Brennstoff- wird durch die Düse 14 in den hinter dem Teller 15 gelegenen Raum gespritzt und gelangt in die Rohre 23, welche indessen gewöhnlich durch die Ventilstange 17 geschlossen gehalten werden. Bei der Rotation des Gehäuses 1 rollen sich die Zahnräder 5 auf dem Zahnrad 4 ab, wodurch die Daumen 6 und 8 eine entsprechende Bewegung erhalten. Während - der Daumen 6 in bekannter Weise das Steuerhebelgestänge 25 des Auslaßventiles in eine zwangläufige Be-
weguiig versetzt, zieht der Daumen 8 im j geeigneten Augenblick den Rohrschieber io nach unten, so daß die Öffnungen 12 in dem Zylinder frei werden. Zu gleicher Zeit öffnet die mit idem Rohrschieber 10 in Verbindung" stehende Ventilstange 17 das Rohr 23, so daß der Brennstoff in den Raum 11 und von diesem durch die Öffnungen 12 in den Zylinder eintreten kann.
Die Zuführung der Frischluft geschieht entweder durch Offenhalten des Auslaßventiles oder durch ein Ventil 18. Dieses verschließt gewöhnlich durch die Zentrifugalkraft die Öffnungen 19 im Deckel des Zylinders, öffnet sich indessen, sobald ein Vakuum in dem Zylinder auftritt. In der Mitte des Zylinderdeckels befindet sich eine Öffnung 20, in welche die Zündkerze eingeschraubt wird. Das Schließen des Rohrschiebers 10 kann durch Fliehkraftwirkung erfolgen, wenn es nicht vom Daumen 8 geschieht.
Gemäß den Fig. 2 und 3 besitzen die Zylinder eine Öffnung 22, vor der ein Flachschieber 21 angebracht ist. Zwischen diesem und dem Gehäuse 1 befindet sich ein freier Raum 32, in welchen der Brennstoff in irgendeiner Weise eingeführt wird. Der Schieber 21 trägt ein laternenförmiges Ende 16 mit zwei Gegenrollen für den Daumen 8, der gemeinsam mit dem Daumen 6 zum Bewegen der Auslaßventile von dem Rade 5 aus in Drehung versetzt wird. Dieses greift wieder in das Rad 4 ein, das auf der Welle 3 sitzt.
Gemäß Fig. 4 und 5 ist um die Öffnungen 12 der Zylinder 2 ein Stahlband 25 gelegt, das an einem Gelenk 26 derart befestigt ist, daß das Band sich nach zwei Seiten ausdehnen, also seinen Umfang vergrößern kann. Dies geschieht zwangläufig von einer Stange 27 aus, die mit einem Schieber 7 gemäß Fig. 1 ^0 in Verbindung steht. Das Band 25 ist dem Gelenk 26 gegenüber durchschnitten und trägt hier Zapfen 28, die in divergierende Schlitze 29 der Stange 27 eingreifen.
Um den Brennstoff durch die Öffnungen 12 in den Zylinder einzulassen, zieht der Daumen 8 die Stange 27 nach unten, so daß ■das Stahlband 25 gespreizt und dadurch die Einlaßöffnungen 12 zum Durchtritt des Brennstoffes freigelegt werden. Wird die Stange 27 angehoben, so werden infolge der Schlitzführung 29 die Enden des Stahlbandes wieder zusammengezogen, so daß dieses sich fest über die Öffnungen 12 legt.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 4 und S hat den Vorteil, daß an den Einlaßöffnungen der Zylinder Reibungen und dadurch Wärmeentwickelung vermieden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern, zu denen der Brennstoff durch Schlitze am unteren Ende zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den gg Brennstoffeinlaß regelnde Schieber, Spreizring 0. dgl. mit der Auslaßventilsteuerung in zwangläufiger Verbindung steht und gleichzeitig noch, wenn erforderlich, ein Ventil zum Einlaß des Brennstoffes in den Schieber- oder Spreizringraum am Zylinderende bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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