DE296261C - - Google Patents

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DE296261C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B49/00Time-pieces using the position of the sun, moon or stars

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Sonnenuhr, welche in bekannter Weise mit einem Kompaß vereinigt ist. Derartige Sonnenuhren sind allgemein verhältnismäßig sehr kompliziert gewesen und besitzen eine solche Konstruktion, daß sie nicht mit Genauigkeit die gewünschte Zeitbestimmung möglich machen. Der Erfindung gemäß besteht die Sonnenuhr aus einem gebräuchlichen Kompaß, der ohne weiteres in der Tasche getragen werden kann und der sich nur dadurch von den bekannten Kompassen unterscheidet, daß er mit einem der Stundeneinteilung entsprechenden Zifferblatt ausgerüstet ist, und daß sein Glasdeckel
!5 mit einer im Durchmesser verlaufenden Linie oder Markierung versehen ist, durch die ein Schatten auf das Zifferblatt geworfen werden soll.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht beispielsweise Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Sonnenuhr, während Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe darstellt. Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine etwas geänderte Ausführungsform.
Die Magnetnadel α ist auf dem Zapfen e in dem Kompaßgehäuse b angebracht, wobei letzteres mit einem der Stundeneinteilung entsprechenden Zifferblatt d am Boden ausgestattet ist. Auf der Rückseite des Glasdeckeis c des Kompasses ist eine nicht durchscheinende Linie t so angebracht, daß sie sich im Durchmesser der Scheibe erstreckt und nur an der Stelle u ein kurzes Stück unterbrochen ist. Der Glasdeckel c wird durch einen Ring f o. dgl. drehbar auf dem Gehäuse b gehalten. ·
Die Handhabung der magnetischen Sonnenuhr ist folgende: Zum Gebrauch wird der Glasdeckel so gedreht, daß die Linie t sich in dem Winkel zu der Nord-Süd-Linie einstellt, welcher der bekannten Abweichung des Kompasses entspricht. Die Uhr wird dann horizontal gehalten, und zwar derart, daß die Linie t nach der Sonne zu gerichtet ist. Die genaue Richtung der Linie t kann dann durch den Schatten der Linie bestimmt werden, den diese Linie auf den Boden des Gehäuses wirft. Die Linie t wird dann genau in der Richtung zur Sonne stehen, wenn man an der Unterbrechungsstelle μ dieser Linie den Schatten derselben ganz genau in der Verlängerung der Linie liegen sieht. Hat man auf diese Weise die Uhr genau eingestellt, so wird die Kompaßnadel sich so eingestellt haben, daß sie auf dem Zifferblatt die Tageszeit genau angibt. Bei der in Fig. ι veranschaulichten Uhr ist angenommen worden, daß der Kompaß keine Abweichung hat, und daß die Kompaßnadel die Tageszeit 9 Uhr 45 Min. anzeigt.
Man könnte das Instrument auch in der
Weise benutzen, daß man dasselbe so horizontal hält, daß die Magnetnadel in die Nord-Süd-Linie des Kompasses fällt. Hierauf wird man dann den Glasdeckel so drehen, daß die Linie t nach der Sonne zu gerichtet ist, und dann wird der Schatten dieser Linie die Tageszeit auf dem Zifferblatt angeben.
Die Linie t könnte natürlich auch in das Glas eingeätzt sein oder auch aus einer dünnen Saite bestehen, die aus geeignetem Material gefertigt ist und auf der Rückseite des Glasdeckels befestigt werden kann.
Nach Fig. 3 endigt die nicht durchsichtige Linie t bei v. An der Fassung f des Glas-
deckeis ist in der Verlängerung der Linie t ein Drähtstückchen w befestigt, welches so gebogen ist, daß sein Schenkel χ einen radial nach innen zu vorspringenden, dicht über dem Boden liegenden Zeiger bildet. Diese Anordnung ermöglicht eine genauere Bestimmung der Lage des Schattens, da hierbei der Fehler ausgeschaltet wird, der dadurch entstehen kann, daß sich das Auge des Beobachters nicht immer ganz genau senkrecht über der Linie einstellt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Kömpaß-Sonnenuhr, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Kompaßrose eine 2-mal-i2-Stundenteilung angebracht und das Kompaßgehäuse mit einem einstellbaren Glasdeckel ausgerüstet ist, an dem eine in einem Durchmesser verlaufende, nicht durchsichtige Linie angebracht ist, vermöge deren auf den Boden des Kornpaßgehäuses fallenden Schatten die Zeitbestimmung erfolgen kann.
2. Kompaß-Sonnenuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht durchsichtige Linie an einer Stelle für ein kurzes Stück unterbrochen ist, um hierdurch die genaue Lage des Schattens dieser Linie leicht erkennen zu können.
3. Kompaß-Sonnenuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Fassung des Glasdeckels des Kompasses ein dicht am Boden des Gehäuses liegender Zeiger (x) angebracht ist, welcher in der Verlängerung der nicht durchsichtigen Linie am Glasdeckel liegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT296261D Active DE296261C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890627C (de) * 1947-04-28 1953-09-21 Erichs Viesturs Mitfuehrbare Sonnenuhr

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE890627C (de) * 1947-04-28 1953-09-21 Erichs Viesturs Mitfuehrbare Sonnenuhr

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