DE296128C - - Google Patents

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DE296128C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
    • B01D46/06Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material with means keeping the working surfaces flat

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Einzeltaschenluftfilter mit vom Rohluftraum aus einsetzbaren, durch gegenseitige Stoffanlage dichtenden Taschen. Bisher baute man die Filtertaschen in einen rostartig ausgebildeten Einsatzrahmen ein. Nach der. Erfindung wird, um den Filterstoff zu schonen, ein solcher Rosteinbau vermieden, und es werden die Taschen in den Einsatzrahmen derart hineingeschoben, daß zwischen zwei am Kopf, also vorn, stumpf geformte, d. h. Dichtungsflächen aufweisende Taschen die dazwischenliegende Tasche mit ihrem Kopf keilartig abschließend eingreift. Die Dichtung zwischen zwei benachbarten Taschen erfolgt durch die gegenseitige Berührung der, Flächen der Taschenköpfe, indem Stoff auf Stoff liegt und den Rohluftraum vom Reinluftraum ohne Zuhilfenahme besonderer Mittel abschließt.
Da die zu den Taschen verwendeten Stoffe watteartig mindestens an den Außenseiten aufgerauht werden, um die Staubausscheidefähigkeit des Filters zu verbessern, so wirkt auch an der Dichtungsstelle zwischen zwei benachbarten Taschenköpfen diese Aufrauhung der Stoffaußenseite ein, indem die gleichmäßig" und maschinell aufgerauhten feinen Stoffasern schon bei geringstem Andruck der Tasche an ihren Sitz eine ausreicheiid gute Dichtung bieten.
Weitere Schonung des Filterstoffes kann bei dem beschriebenen Erfindungsgegenstand noch dadurch erzielt werden, daß die Anspannung jeder Tasche mittels beweglichen Spann-
rahmens in der Richtung des durchziehenden 3S Luftstromes erfolgt. Die Taschenform erweitert sich keilartig nach der Einsatzstelle zu, und am Taschenkopf ist ei» Spannrahmen angebracht, der nach Befestigung des Filterstoffes relativ zu einem Widerhalt verschoben werden kann und dadurch in Richtung des durchstreichenden Luftstromes den Filterstoff gegen das Taschengestell anspannt. Diese Anspannung vollzieht sich außerordentlich gleichmäßig und geht schnell vor sich, da nur geringe relative Verschiebbarkeit durch die Verstellmittel vorzunehmen ist. , Der Stoff erreicht auf dem sich erweiternden Gestell schnell die nötige Straffheit, er wird im höchsten Maße geschont und für seinen Zweck brauchbar erhalten. Im Gegensatz hierzu erfolgte bei den bekannten Filtern mit vom Rohluftraum aus einsetzbaren Taschen der Spanndruck durch die Spannmittel: innenliegende Federn, Keile oder Schraubspindein, immer in ein und derselben Stoffrichtung, entweder auf die innere Hochkantseite der Tasche oder in wagerechter Richtung auf den inneren Taschenboden. Dabei muß der Filterstoff recht stark in der Spannrichtung gezogen werden, um die für den Betrieb nötige, überall gleichmäßige Strafflage des Stoffes zu erzielen. Auf die Dauer litt hierbei die Elastizität und Filtrierfähigkeit des Stoffes erheblich und besonders, wenn der Spanndruck auf den Taschenboden ausgeübt wurde,. also die Tasche gewissermaßen von ihrem in der Zugrichtung sich verjün-
genden Gestell heruntergezogen wurde, trat die nachteilige Wirkung solcher Filterbauarten hervor.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
, 5 spiel der Erfindung in Fig. ι in Ansicht und senkrechtem Schnitt nach Linie A-B und in Fig. 2 in wagerechtem Schnitt nach den Linien C-D und E-F dargestellt. Die eingezeichneten Pfeile geben die Richtung" der
ίο, Luftströmung an.
b sind die Taschengestelle, die sich nach der Abströmseite keilartig erweitern und an Köpfen sitzen, vor denen Spannrahmen c liegen, die durch Spindelschrauben d relativ zu den Gestellköpfen verschoben werden können. An dem Spannrahmen c sind die Taschen mittels Druckknöpfe o. dgl. befestigt. Vor dem Einsetzen und nach Befestigung der einzelnen FiLtertaschen am zugehörigen Spannrahmen c wird durch Bedienung der Spindelschrauben d der Spannrahmen entfernt und in Richtung der Luftströmung, also in Richtung der Gestellerweiterung, der Filterstoff auf dem Gestell b angespannt und ■ in die nötige Strafflage gebracht. Dann wird die Tasche in den Einsatzrahmen e geschoben, wobei sie mit dem aus Fig. 1 im Querschnitt ersichtlichen Gestellkopf g unter Federn / tritt, die am Einsatzrahmen befestigt sind.
Wegen der aus Fig. 2 ersichtlichen, abwechselnd nach außen sich verjüngenden und sich erweiternden Keilform der Taschenköpfe und der Anlage von Stoff auf Stoff findet gute Abdichtung zwischen Rohluftraum rechts vom Einsatzrahmen e und Reinluftraum links vom Einsatzrahmen e statt, ohne daß der Einsatzrahmen rostartig ausgebildet zu sein braucht. Beim Einführen der Tasche gleitet die Feder f über die buckeiförmig ausgebildeten Kopfteile g, und die Tasche gleitet schloßartig in die beabsichtigte Lage. Die eigenartige Krümmung der Feder / sichert die "Tasche gegen Rückgleiten und wirkt auf Anlage der Keilflächen zwischen den benachbarten Taschenköpfen ein. In wagerechter Richtung dient die Feder zur Führung, in senkrechter Richtung zum Festhalten.
Die bei bekannten Filtern bestehende Möglichkeit, den Filterstoff durch starkes Anpressen gegen die harten Flächen und Kanten des Einsatzrahmens zu beschädigen, fällt bei Verwendung der Erfindung vollständig fort.
Wegen der Auflage von Stoff auf Stoff genügt zur Herstellung der Dichtung schon ein verhältnismäßig sanfter Andruck. Es fällt auch jede Unterteilung im Einsatzrahmen fort. Der Aufbau ist somit einfach und übersichtlich. Es erübrigt sich ferner eine besondere Tür am Reinluftraum, da nach Entfernung einiger Filtertaschen der Reinluftraum vom Rohluftraum aus ohne weiteres zugänglich ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einzeltaschenluftfilter mit vom Rohluftraum einsetzbaren, durch gegenseitige Stoffanlage dichtenden Taschen, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschenböden mit stoffüberzogenen Flächen derart ausgestattet sind, daß beim Zusammenbau die Flächen sich berühren und so eine sichere Dichtung zwischen Roh- und Reinluftraum bilden.
2. Ausführungsform des Luftfilters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei vorn am offenen Ende stumpf geformten Taschen die dazwischenliegende Tasche keilartig eingreift.
3. Luftfilter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anspannung jeder Tasche mittels beweglichen Spannrahmens in der Richtung des durchziehenden Luftstromes geschieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT296128D Active DE296128C (de)

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DE (1) DE296128C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2540725A (en) * 1946-05-23 1951-02-06 Nineteen Hundred Corp Lint screen and assembly for clothes driers
US2594957A (en) * 1952-04-29 Multiple unit self-cleaning dust
US2845140A (en) * 1954-07-22 1958-07-29 Luhr Heinrich Filter set for dust-filter-plants
US3026967A (en) * 1959-03-06 1962-03-27 Georgia Tool & Engineering Co Air filter
US4708724A (en) * 1986-05-12 1987-11-24 Gertrude B. F. Agnew High efficiency particulate air filter and separators, therefor
EP0317674A3 (de) * 1987-11-10 1990-05-16 Agnew, Gertrude Bertha Flore Hochwirksames Luftfilter zum Abscheiden von Feststoffen nebst Abstandhalter
US5824125A (en) * 1996-07-01 1998-10-20 Sherwood; Glen R. Dust collector

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