DE29520482U1 - Brennerhalterung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Brennerhalterung für die Anbringung
eines Schweißbrenners an dem Brennerwagen einer Brennschneidvorrichtung,
mit einer Trageinrichtung und einer Befestigungseinrichtung für den Schneidbrenner, wobei Trageinrichtung und Befestigungseinrichtung
über eine Schwenkeinrichtung mit wenigstens einer horizontalen Schwenkachse verbunden sind.
Brennschneidvorrichtungen dienen dazu, Metallplatten mittels einer Brennflamme zu schneiden. Die Brennflamme wird von einem
Schneidbrenner erzeugt, der mit einem Heizgas, beispielsweise einer Mischung aus Azetylen und Sauerstoff, versorgt wird. Das
Brennschneiden kann mit einem Schneidbrenner von Hand oder mittels einer Brennschneidvorrichtung durchgeführt werden.
Eine Brennschneidvorrichtung hat einen Schneidtisch, auf dem das jeweils zu schneidende Werkstück, in der Regel eine ebene
Platte, auflegbar und ggf. fixierbar ist. Oberhalb des Schneidtischs erstreckt sich eine horizontale Brennerwagenbrücke, die
endseitig jeweils auf einem Fahrwerk ruht, wobei die Fahrwerke in einer Richtung quer zur Erstreckung der Brennerwagenbrücke
verfahrbar sind. An der Brennerwagenbrücke ist wenigstens einer - meist mehrere - Brennerwagen angeordnet. Die Brennerwagen
sind auf Schienen in Richtung der Erstreckung der Brennerwagenbrücke und damit quer zur Verfahrrichtung der Brennerwagenbrücke
verschiebbar.
An jedem der Brennerwagen befindet sich eine Brennerhalterung, an der der Schneidbrenner lösbar befestigt ist. Die Brennerhai-
terung weist eine Trageinrichtung mit einer sich vertikal durch den Brennerwagen erstreckenden Tragstange auf. Die Tragstange
weist untenseitig eine Schwenkeinrichtung auf, an deren freien Ende eine Befestigungseinrichtung in Form eines Klemmrings angebracht
ist, der den Schneidbrenner umfaßt und fixiert.
Damit der Schneidbrenner in seiner Stellung an die jeweiligen Anforderungen angepaßt werden kann, bestehen mehrere Verstellmöglichkeiten.
So ist die Tragstange in dem Brennerwagen vertikal verfahrbar geführt, und es kann die vertikale Stellung der
Tragstange mit Hilfe eines elektrischen Antriebs eingestellt werden. Daneben ist der Schneidbrenner um zwei senkrecht zueinander
stehende Horizontalachsen verschwenkbar. Auf diese Weise kann der Schneidbrenner in seiner Orientierung individuell an
den durchzuführenden Schneidprozeß und an das jeweilige Werkstück angepaßt werden.
Bei den bekannten Brennerhalterungen ist insbesondere die Winkeleinstellung
des Schneidbrenners arbeitsaufwendig und verlangt grundsätzlich die Verwendung von Werkzeugen wie Schraubendreher,
Schraubenschlüssel etc. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Schneidprozesse mit hoher Staub- und Schlackenentwicklung
verbunden sind und deshalb zeitraubende Einstellvorgänge nur ungern vorgenommen werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Brennerhalterung
so zu gestalten, daß die Winkelstellung des Schneidbrenners um zumindest eine, vorzugsweise zwei senkrecht zueinander
stehenden Ebenen auf einfache und schnelle Weise ohne die Notwendigkeit der Verwendung von Werkzeug durchgeführt werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für jede
Schwenkachse eine in Schwenkrichtung Reibungswiderstand erzeugende Rutschkupplung vorgesehen ist. Dabei versteht es sich,
daß der Reibungswiderstand so beschaffen sein soll, daß einer-
seits der Schneidbrenner während des Schneidprozesses ohne die Neigung zur Selbstverstellung fest in seiner Winkelstellung gehalten
wird, andererseits eine Winkelverstellung von Hand durch entsprechende Betätigung des Schneidbrenners oder der Schwenkeinrichtung
möglich ist. Falls die Kräfte hierzu nicht ausreichen, können notfalls Hebelverlängerungen angebracht werden.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Schwenkeinrichtung zeichnet
sich durch einfache und schnelle Einstellbarkeit aus. Das Lösen von Schrauben oder Muttern ist nicht mehr erforderlich. Außerdem
zeichnet sich die erfindungsgemäße Schwenkeinrichtung durch einfachen und robusten Aufbau aus und ist deshalb in besonderem
Maße für den Einsatz in einer Brennschneidvorrichtung geeignet.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Reibflächen der Rutschkupplung mittels einer Spanneinrichtung, die vorzugsweise
als eine die Reibflächen beaufschlagende Federeinrichtung ausgebildet ist, gegeneinander verspannt sind. Dabei kann die
Spanneinrichtung als die Schwenkachse bildende Spannschraube ausgebildet sein. Die Federeinrichtung sorgt dafür, daß der Reibungswiderstand
in der Rutschkupplung über lange Zeit konstant gehalten wird und eine Nachstellung im Regelfall nicht erforderlich
ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Federeinrichtung sich an einem Ende der Spannschraube und
an dem die diesseitige Reibfläche tragenden Bauteil abstützt. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Spanneinrichtung
gegen einen Anschlag verspannt ist, der die Federvorspannung der Federeinrichtung in Spannrichtung begrenzt. Auf diese Weise
ist gesichert, daß der Reibungswiderstand einen vorbestimmten Wert hat, der in der Fertigung reproduzierbar ist. Der Anschlag
kann als Anschlaghülse ausgebildet sein, die die Spannschraube umgibt und sich an dem Bauteil abstützt, gegen das die Federeinrichtung
das Bauteil drückt, an dem sie anliegt. Vorzugsweise sollte sich die Anschlaghülse an demjenigen Kopf der Spann-
schraube abstützen, an dem sich auch die Federeinrichtung abstützt.
Nach der Erfindung ist desweiteren vorgesehen, daß die Reibflächen
die Schwenkachse ringförmig umgeben, was sich insbesondere für den Fall anbietet, daß als Spanneinrichtung eine Spannschraube
verwendet wird. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn zwischen den Reibflächen eine Reibringscheibe angeordnet
ist, mittels der sich ein definierter Reibwiderstand reproduzierbar einstellen läßt und die auch als schnell auswechselbarer
Verschleißkörper dienen kann.
Grundsätzlich läßt sich die Erfindung schon auf Brennerhalterungen
anwenden, bei denen die Schwenkeinrichtung nur eine einzige horizontale Schwenkachse hat. Damit der Schneidbrenner individueller
angepaßt werden, sollte die Schwenkeinrichtung zwei Schwenkachsen aufweisen, die im rechten Winkel zueinander stehen.
In diesem Fall ist es zweckmäßig, daß die Schwenkeinrichtung ein Zwischenstück aufweist und daß das Zwischenstück über
eine erste Rutschkupplung an der Trageinrichtung und die Befestigungseinrichtung
über eine zweite Rutschkupplung an dem Zwischenstück angeordnet sind, wobei das Zwischenstück zweckmäßigerweise
als Winkelstück ausgebildet ist. Es versteht sich, daß beide Rutschkupplungen in erfindungsgemäßer Weise und vorzugsweise
identisch ausgebildet sind.
Die Befestigungseinrichtung selbst kann als Befestigungsring ausgebildet sein, der einen wegschwenkbaren Ringschenkel aufweist.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher veranschaulicht. Es zeigen«
Figur 1 die Seitenansicht eines Teils einer Brennschneidvorrichtung
mit der erfindungsgeraäßen Brennerhalterung und
Figur 2 einen Horizontalschnitt durch die Schwenkeinrichtung der erfindungsgemäßen Brennerhalterung
in vergrößerter Darstellung.
Die in Figur 1 nur teilweise gezeigte Brennschneidvorrichtung 1 hat eine sich senkrecht zur Zeichnungsebene erstreckende Brennerwagenbrücke
2, welche sich über den hier nicht dargestellten Schneidtisch erstreckt. Die Brennerwagenbrücke 2 ruht endseitig
auf Stützen 3, von denen die hintenliegende Stütze verdeckt ist. Die Stützen 3 sind jeweils auf einem hier nicht gezeigten
Fahrgestell befestigt, wobei jedes Fahrgestell auf einer sich parallel zur Zeichnungsebene horizontal erstreckenden Schiene
verfahrbar ist. Auf diese Weise kann die Brennerwagenbrücke 2 in den Richtungen des Doppelpfeils A über die gesamte Länge des
Schneidtischs verfahren werden.
An der Brennerwagenbrücke 2 sind nebeneinander, d. h. senkrecht zur Zeichnungsebene, mehrere Brennerwagen aufgehängt, von denen
hier nur der zuvorderst sitzende Brennerwagen 4 zu sehen ist. Der Brennerwagen 4 hat eine Führungseinrichtung 5, welche im
oberen Teil zwei übereinander angeordnete Führungsrollen 6, 7 mit horizontalen Drehachsen und untenseitig einen Abstützsteg 8
aufweist. Die Führungsrollen 6, 7 umschließen eine an der Brennerwagenbrücke 2 befestigte, sich senkrecht zur Zeichnungsebene
erstreckende Führungsschiene 9 ein, und zwar derart, daß eine Führung sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung
gegeben ist. über eine hier nicht näher dargestellte Stützrolle liegt der Abstützsteg 8 an einer ebenfalls nicht dargestellten
Stützschiene an, welche an der Unterkante der Brennerwagenbrücke 2 angebracht ist. Auf diese Weise ist der Brennerwagen 4
auch gegen Verschwenkung um die Führungsschiene 9 gesichert.
Der Brennerwagen 4 hat ein Brennerwagengehäuse 10, das von einer vertikalen Tragstange 11 so durchsetzt ist, daß sie oben-
und untenseitig aus dem Brennerwagengehäuse 10 herausragt. Die
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Tragstange 11 ist von Faltenbälgen 12, 13 umgeben. Sie ist durch einen innerhalb des Brennerwagengehäuses 10 sitzenden Antrieb
vertikal verfahrbar. An der Unterseite der Tragstange 11 befindet sich eine horizontale Traghülse 14, in der eine Horizontalstange
15 gehalten ist. über einen hier nicht näher dargestellten Verstellmechanismus kann die Horizontalstange 15 in
Richtung ihrer Längsachse verschoben werden. Am nach vorn herausragenden Ende hat die Horizontälstange 15 eine in Figur 2
näher dargestellte Schwenkeinrichtung 16, an der ein ebenfalls in Figur 2 näher gezeigter Befestigungsring 17 angebracht ist.
Den Befestigungsring 17 durchfaßt ein in Figur 2 nicht gezeigter Schneidbrenner 18, dessen unteres Ende oberhalb des Schneidtischs
liegt.
In Figur 2 sind das vorderseitige Ende der Horizontalstange 15, die Schwenkeinrichtung 16 und der Befestigungsring 17 im einzelnen
dargestellt. Die Schwenkeinrichtung 16 weist ein Winkelstück 19 auf, das als aus einer Aluminiumlegierung bestehendes
Strangpreßprofil ausgebildet ist. Das Winkelstück 19 hat rechtwinklig
zueinander stehende erste und zweite Winkelschenkel 20, 21. über identisch ausgebildete Rutschkupplungen 22, 23 sind
der erste Winkelschenkel 20 an der Stirnseite der Horizontalstange 15 und der zweite Winkelschenkel 21 an einer Seite des
Befestigungsrings 17 angebracht. Dabei haben die Rutschkupplungen 22, 23 folgenden Aufbau.
Bei der ersten Rutschkupplung 22 ist eine Spannschraube 24 vorhanden,
die in die Stirnseite der Horizontalstange 15 eingeschraubt ist und ein entsprechendes Loch in dem ersten Winkelschenkel
20 durchdringt. Das freie Ende der Spannschraube 24 trägt einen Schraubenkopf 25, der mit einer Stützringscheibe 26
unterlegt ist. Zwischen der der Horizontalstange 15 abgewandten Seite des ersten Winkelschenkels 20 und der Stützringscheibe 26
ist ein Tellerfederpaket angeordnet, das sich innenseitig an
der Stützringscheibe 26 und außenseitig an dem ersten Winkerschenkel
20 abstützt.
Zwischen der Stirnseite der Horizontalstange 15 und der ihr zugewandten
Seite des ersten Winkelschenkels 20 ist eine die Spannschraube 24 umgebende Reibscheibe 28 angeordnet, welche
nur in einem äußeren Ringbereich Reibflächen einerseits für die Stirnseite der Horizontalstange 15 und andererseits für die gegenüberliegende
Seite des ersten Winkelschenkels 20 anbietet. Die Spannschraube 24 ist von einer Anschlaghülse 29 umgeben,
die einerseits an der Stirnseite der Horizontalstange 15 und andererseits an der Stützringscheibe 26 anliegt. Die Anschlaghülse
29 durchsetzt dabei das Tellerfederpaket 27, den ersten Winkelschenkel 20 und die Reibscheibe 28, wobei diese Teile jedoch
frei um die Anschlaghülse 29 verdrehbar sind.
Die Anschlaghülse 29 ist so bemessen, daß das Tellerfederpaket 27 nur bis zu einem definierten Betrag zusammengedrückt wird.
Es übt deshalb auch eine entsprechend definierte Kraft auf den ersten Winkelschenkel 20 aus und drückt ihn mit dieser Kraft
gegen die Reibscheibe 28, welche wiederum gegen die Stirnseite der Horizontalstange 15 gepreßt wird. Die Auslegung aller Teile
ist so getroffen, daß das Winkelstück 19 und der daran hängende Befestigungsring 17 mit dem nur in Figur 1 erkennbaren Schneidbrenner
18 während des Schneidbetriebs in der jeweiligen Stellung festgehalten wird. Andererseits ist eine Verschwenkung um
die Längsachse der Horizontalstange 15 durch entsprechende Einwirkung auf den Schneidbrenner 18 möglich. Dabei dreht sich das
Tellerfederpaket 27 mit dem Winkelstück 19 mit, d. h. insoweit findet Reibung nur an der Stützringscheibe 26 statt. Ansonsten
sorgt die Reibscheibe 28 an ihren Reibflächen zusammen mit den auf sie wirkenden Kräften für die gewünschte Haltekraft bzw.
den für die Verschwenkung zu überwindenden Widerstand.
Die zweite Rutschkupplung 23 ist analog zu der ersten Rutschkupplung
22 ausgebildet. Auch hier ist eine Spannschraube 30 vorhanden, die den zweiten Winkelschenkel 21 und den Befestigungsring
17 durchdringt. An der Innenseite des Befestigungs-
rings 17 stützt sich die Spannschraube 30 über eine Mutter
ab, welche in einer Ausnehmung 32 verdrehfest gehalten wird. Außenseitig hat die Spannschraube 30 einen Schraubenkopf 33,
der von einer Stützringscheibe 34 unterlegt ist.
Zwischen der dem Befestigungsring 17 abgewandten Seite des zweiten
Winkelschenkels 21 und der Stützringscheibe 34 ist ein Tellerfederpaket 35 angeordnet, das die Spannschraube 24 umgibt.
Zwischen der dem Befestigungsring 17 benachbarten Seite des zweiten Winkelschenkels 21 und einer Reibfläche 36 ist eine
Reibscheibe 37 mit beidseitig am äußeren Umfang liegenden Reibflächen
angeordnet. Sie entspricht der Reibscheibe 28 der ersten Rutschkupplung 22. Schließlich ist auch hier eine Anschlaghülse
38 vorgesehen, die einerseits an der Reibfläche 36 und andererseits an der Stützringscheibe 34 anliegt und dabei die
Reibscheibe 37, den zweiten Winkelschenkel 21 und das Tellerfederpaket 35 durchsetzt.
Die Anschlaghülse 38 begrenzt die Spannwirkung auf das Tellerfederpaket
35. Sie ist so ausgelegt, daß das Tellerfederpaket mit einer bestimmten Kraft auf den zweiten Winkelschenkel 21
einwirkt und diesen gegen die Reibscheibe 37 drückt, welche sich wiederum an der Reibfläche 36 abstützt. Die Auslegung ist
auch in diesem Fall so getroffen, daß einerseits der Befestigungsring 17 im Schneidbetrieb sicher in der einmal eingestellten
Stellung an dem zweiten Winkelschenkel 21 gehalten wird, andererseits aber eine Verschwenkung um die Achse der Spannschraube
24 durch entsprechende Einwirkung auf den Schneidbrenner 18 ohne Werkzeug - allenfalls unter Zuhilfenahme eines Verlängerungshebels
- möglich ist. Der Schneidbrenner 18 ist somit - bezogen auf die Darstellung gemäß Figur 1 - sowohl in der
Zeichnungsebene - in diesem Fall um die Spannschraube 30 der zweiten Rutschkupplung 23 - als auch in einer Ebene, die senkrecht
zur Zeichnungsebene und parallel zur Längsachse der Tragstange 11 verläuft, - und damit um die Achse der Spannschraube
24 der ersten Rutschkupplung 22 verschwenkbar.
Der Befestigungsring 17 ist zweiteilig aufgebaut. Er weist einen ersten Halbring 39 auf, in den innenseitig die Ausnehmung
32 eingeformt ist und der die Reibfläche 36 für die zweite Rutschkupplung 23 bildet. Ihm benachbart ist ein zweiter Halbring
40, der über einen Schwenkbolzen 41 mit vertikaler Schwenkachse an dem ersten Halbring 39 angelenkt ist. Damit beide Halbringe
39, 40 auf gleicher Höhe liegen, weist der erste Halbring 39 im Bereich des Schwenkbolzens 41 eine Ausfräsung 42 auf.
Auf der dem Schwenkbolzen 41 gegenüberliegenden Seite sind die beiden Halbringe 39, 40 über eine Schraube 43 verbunden, die
sich mit ihrem Schraubenkopf an der Außenseite des zweiten Halbrings 40 abstützt und in einen Stützbolzen 45 eingeschraubt
ist, welcher in einer außenliegenden Ausnehmung 46 des ersten Halbrings 39 gehalten ist. Die beiden Halbringe 39, 40 haben
auf dieser Seite einen Abstand zueinander. Die von den beiden Halbringen 39, 40 eingeschlossene öffnung 47 ist so bemessen,
daß der Schneidbrenner 18 mit Hilfe der Schraube 43 festgeklemmt werden kann, ohne daß die im Bereich der Schraube 43 gegenüberliegenden
Seiten der beiden Halbringe 39, 40 zur Anlage kommen.
Claims (14)
1. Brennerhalterung für die Anbringung eines Schweißbrenners (18) an dem Brennerwagen (4) einer Brennerschneidvorrichtung
(1), mit einer Trageinrichtung (11, 14, 15) und eine Befestigungseinrichtung
(17) für den Schneidbrenner (18), wobei Trageinrichtung (11, 14, 15) und Befestigungseinrichtung
(17) über eine Schwenkeinrichtung (16) mit wenigstens einer
horizontalen Schwenkachse verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Schwenkachse eine in
Schwenkrichtung Reibungswiderstand erzeugende Rutschkupplung (22, 23) vorgesehen ist.
2. Brennerhalterung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen der Rutschkupplung {22, 23) mittels einer Spanneinrichtung (24, 30) gegeneinander
verspannt sind.
3. Brennerhalterung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (24, 30) eine die Reibflächen beaufschlagende Federeinrichtung (27,
35) aufweist.
4. Brennerhalterung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung als die Schwenkachse bildende Spannschraube (24, 30) ausgebildet
ist.
5. Brennerhalterung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Pedereinrichtung (27, 35)
sich an einem Ende der Spannschraube (24, 30) und an dem die diesseitige Reibfläche tragenden Bauteil (20, 21) abstützt.
6. Brennerhalterung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (24, 30)
gegen einen Anschlag (29, 38) verspannt ist, der die Federvorspannung
der Federeinrichtung {27, 35) in Spannrichtung begrenzt.
7. Brennerhalterung nach Anspruch 6 und Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als Anschlaghülse
(29, 38) ausgebildet ist, die die Spannschraube (24, 30) umgibt und sich an dem Bauteil (11, 17) abstützt, gegen das
die Federeinrichtung (27, 35) das Bauteil (20, 21) drückt, an dem sie anliegt.
8. Brennerhalterung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Anschlaghülse (29, 38)
an demjenigen Kopf der Spannschraube (24, 30) abstützt, an dem sich auch die Federeinrichtung (27, 35) abstützt.
9. Brennerhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibflächen die Schwenkachse
ringförmig umgeben.
10. Brennerhalterung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Reibflächen eine Reibringscheibe (28, 37) angeordnet ist.
11. Brennerhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (16) zwei
Schwenkachsen aufweist, die im rechten Winkel zueinander stehen.
12. Brennerhalterung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (16) ein
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Zwischenstück (19) aufweist und daß das Zwischenstück (19)
über eine erste Rutschkupplung (22) an der Trageinrichtung (11, 14, 15) und die Befestigungseinrichtung (17) über eine
zweite Rutschkupplung (23) an dem Zwischenstück (19) angeordnet sind.
13. Brennerhalterung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück als Winkelstück (19) ausgebildet ist.
14. Brennerhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung als Befestigungsring (17) ausgebildet ist, der einen wegschwenkbaren
Ringschenkel (40) aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29520482U DE29520482U1 (de) | 1995-12-23 | 1995-12-23 | Brennerhalterung |
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| DE29520482U1 true DE29520482U1 (de) | 1996-02-15 |
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| Country | Link |
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