DE2948801C2 - Gepanzerte Gelenkschutzhülle für Drehgelenkkupplungen - Google Patents
Gepanzerte Gelenkschutzhülle für DrehgelenkkupplungenInfo
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- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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- F16D3/84—Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor
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- F16D3/845—Shrouds, e.g. casings, covers; Sealing means specially adapted therefor enclosed covers allowing relative movement of joint parts due to the flexing of the cover
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- F16D3/226—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members the rolling members being balls, rollers, or the like, guided in grooves or sockets in both coupling parts the rolling members being guided in grooves in both coupling parts the groove centre-lines in each coupling part lying on a cylinder co-axial with the respective coupling part
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Description
Die Erfindung betrifft eine gepanzerte Gelenkschutzhülle für Drehgelenkkupplungen, insbesondere zum
Antrieb der Räder eines Kraftfahrzeuges, bei der die Abdichtung des mit einem Schmiermittel gefüllten
Raumes /wischen der äußeren Kupplungshälfte der Drehgelenkkupplung und der Gelenkwelle mittels eines
aus einem elastisch verformbaren Werkstoff, beispielsweise Gummi, gefertigten und von zwei Rollbälgen
gebildeten Dichiungselementes erfolgt, welches zum Schutz gegen Beschädigungen von außen von einem
Panzerring umhüllt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gepanzerte Cielenkschut/hulle der vorgenannten Art.
für deren Stand der Technik die US-PS 38 42 621. die
F i g. 2 und 3 der Zeichnung der DE-AS 22 05 798 und die Fig.3 der Zeichnung der DE-OS 28 10 942 als
repräsentativ angesehen werden können, so zu verbes sern und weiterzuentwickeln, daß ohne einen Mehraufwand an Werkstoff und ohne eine Erhöhung der
Feriigungskosten eine wesentliche Verlängerung der Lebensdauer zusammen mit einem größeren Beugungs-
winkel und einer größeren Lauf ruhe erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die zwei das Dichtungselement bildenden Rollbälge
mit ihren äußeren Enden an dem Panzerring befestigt sind und der Panzerring von den Rollbälgen getragen
wird, und daß das innere Ende des einen Rollbalges fest mit der äußeren Kupplungshälfte der Drehgelenkkupplung und das innere Ende des anderen Rollbalges fest
mit der Gelenkwelle verbunden ist Hierbei sind an den Innenwänden der Rollbälge Distanzvorsprün&e angebracht die vorzugsweise von mehreren parallel zur
Drehachse der Gelenkwelle verlaufenden Längsstegen gebildet werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der zwischen den beiden Rollbälgen entstehende Schmiermittel-Totraum mittels einer rad'alen Einschnürung des Panzerrings verkleinert und die Innenflächen dieser Einschnürung sind als Anschläge für eine
Begrenzung der Rnllbewegung der Rollbälge ausgebildet.
Die erfindungsgemäße Anordnung der zwei das Dichtungselement bildenden Rollbälge hat den Vorteil,
daß mit einem kleinen Werkstoffvolumen ein großer Beugungswinkel bei einer niedrigen Beanspruchung des
elastisch verformbaren Werkstoffes erreicht wird.
Die an den Innenwänden der Rollbälge angebrachten Distanzvorsprünge, die nach dem Erreichen eines
bestimmten Beugungswinkels an den äußeren Enden der Rollbälge zur Aalage kommen, verhindern eine zu
starke Verkleinerung des Rollradius der Rollbälge und schützen damit vor einer Überbelastung des elastisch
verformbaren Werkstoffes. Diese Distanzvorsprünge haben darüber hinaus noch den Vorteil, daß sie bei einer
weiteren Vergrößerung des Beugungswinkels eine Zwangssteuerung der Winkelbewegung des Panzerringes bewirken, durch die ein Taumeln dieses relativ
schweren Teiles mit seinen nachteiligen Folgen in Bezug auf Lebensdauer und Lauf ruhe verhindert wird.
Die Verkleinerung des Schmiermittel-Totraumes zwischen den beiden Rollbälgen mittels einer radialen
Einschnürung des Panzerring es hat len Vorteil, daß die Einfüllmenge des relativ teuren Schmiermittels zur
Schmierung der Drehgelenkkupplung verringert werden kann, so daß Preiseinsparungen erzielt werden.
Durch die Ausbildung der Innenflächen der radialen Einschnürung als Anschläge für eine Begrenzung der
Rollbewegung wird verhindert, daß ein Rollbalg eine größere Rollbewegung vollführt als der andere, was auf
Dauer zu einer vorzeitigen Ermüdung des elastisch verformbaren Werkstoffes führen würde. Eine solche
Ungleichheit der Rollbewegung könnte beispielsweise durch innerhalb der Herstellungstoleranzen liegende
Ungleichheiten der Wanddicken oder unterschiedliche Shore Härten der Rollbälge verursacht werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbcispiele des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine gepanzerte Gelenkschui/hülle gemäß der Erfindung für eine
Drehgelenkkupplung zum Antrieb der Räder eines Kraftfahrzeuges, bei der die beiden das Dichtungselement bildenden Rollbälge nur über den Panzerring
verbunden sind.
Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch eine andere Ausführungsform einer gepanzerten Gelenkschutzhülle
gemäß der Erfindung, bei der die beiden das Dichtungselement bildenden Rollbälge aus einem Stück
gefertigt sind, und
Fig.3 einen Querschnitt durch Fig. I an der Verbindung des inneren Endes des einen Rollbalges mit
der Gelenkwelle.
Die erfindungsgetnäße Gelenkschutzhülle für Drehgelenkkupplungen
dient zur Abdichtung des mit einem Schmiermittel gefüllten Raumes zwischen der äußeren
Kupplungshälfte 10 der Drehgelenkkupplung 13 und der Gelenkwelle 1. Sie besteht aus einem Dichtungselement,
welches von zwei Rollbälgen 5,6 bzw. 17,18 aus einem
elastisch verformbaren Werkstoff, beispielsweise Gummi, gebildet wird, und das zum Schutz gegen
Beschädigungen ν jn außen von einem Panzerring 3,16
umhüllt isL Die Rollbälge 5, 6 bzw. 17, 18 sind so angeordnet, daß ihre äußeren Enden 15, 19 aus dem
Panzerring 3, 16 herauswachsen, und daß das innere Ende 20 des einen Rollbalges 6,18 fest mit der äußeren
Kupplungshälfte 10 und das innere Ende 14 des anderen Rollbalges 5,17 fest mit der Gelenkwelle 1 verbunden
ist An den Innenwänden der Rollbälge 5,6 bzw. 17,18
sind Distanzvorsprünge 2, 7 angebracht, die von mehreren parallel zur Drehachse der Gelenkwelle 1
verlaufenden Längsstegen gebildet werden. Nach Erreichen eines bestimmten Beugungswinkels 25
kommt der AuBendurchmesser 26 der Distanzvorsprünge am Innendurchmesser 27 des Panzerringes btw. der
äußeren Enden der Rollbälge zur Anlage, so daß es bei einer weiteren Vergrößerung des Beugungswinkels 25
zu einer Zwangssteuerung der Winkelbewegttng des
Panzerringes 3, 16 kommt Das innere Ende 20 des
s Rollbalges 18 ist über eine Klemmverbindung 8 mit dem Zwischenring 9 fest verbunden, der mittels der
Schrauben 24 an der äußeren Kupplungshälfte befestigt ist Es ist natürlich auch möglich, das innere Ende des
Rollbalges 6,18 auf andere Weise, beispielsweise direkt
ίο an der äußeren Kupplungshälfte 13, mittels eines heute
üblichen Spannbandes zu befestigen. Die Drehgelenkkupplung 13, die als ein Gleichlaufverschiebegelenk mit
dem Verschiebeweg 28 ausgebildet ist überträgt das Drehmoment von der äußeren Kupplungshälfte 10 auf
die Gelenkwelle 1 über die innere Kupplungshälfte 12 und die Kugeln 11. Die radiale Einschnürung 22 des
Panzerringes dient zur Verkleinerung des Schmiermittel-Totraumes 4. Ihre Innenflächen 23 sind als Anschläge
für eine Begrenzung der Rollbewegung der Rollbälge 17, 18 ausgebildet 21 ist der Klemmring zur festen
Verbindung des inneren Endes 14 des P :>llbalges 17 mit
der Gelenkwelle 1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Gepanzerte Gelenkschutzhülle für Drehgelenkkupplungen, insbesondere zum Antrieb der Räder eines Kraftfahrzeuges, bei der di« Abdichtung des mit einem Schmiermittel gefüllten Raumes zwischen der äußeren Kupplungshälfte der Drehgelenkkupplung und der Gelenkwelle mittels eines aus einem elastisch verformbaren Werkstoff, beispielsweise Gummi, gefertigten und von zwei Rollbälgen gebildeten Dichtungselementes erfolgt, welches zum Schutz gegen Beschädigungen von außen von einem Panzerring umhüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei das Dichtungselement bildenden Rollbälge (5, 6 bzw. 17, 18) mit ihren äußeren Enden (15, 19) an dem Panzerring (3, 16) befestigt sind und der Panzerring von den Rollbälgen getragen wird, und daß das innere Ende (20) des einen Rollbalges (6,18) fest mit der äußeren Kupplungu Jlfte (10) der Drehgelenkkupplung (13) und das innere Ende (14) des anderen Rollbalges (">,17) fest mit der Gelenkwelle (1) verbunden ist2. Gepanzerte Gelenkschutzhülle nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Innenwänden der Rollbälge (5, 6 bzw. 17, 18) Distanzvorsprünge (2, T) angebracht sind.3. Gepanzerte Gelenkschutzhülle nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzvorsprünge (2,7) von mehreren parallel zur Drehachse der Gelenkwelle (1) verlaufenden Längsstegen gebildet wer .'en.4. Gepanzerte Gelenkschutzhülle nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet oaß der zwischen den beiden Rollbälgen (S, b bzw. 17, 18) entstehende Schmiermittel-Totraum (4) mittels einer radialen Einschnürung (22) des Panzerrings (16) verkleinert wird5. Gepanzerte Gelenkschutzhülle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen (23) der Einschnürung (22) als Anschläge für eine Begrenzung der Rollbewegung der Rollbälge (17,18) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2948801A DE2948801C2 (de) | 1979-12-04 | 1979-12-04 | Gepanzerte Gelenkschutzhülle für Drehgelenkkupplungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2948801A1 DE2948801A1 (de) | 1981-06-11 |
| DE2948801C2 true DE2948801C2 (de) | 1983-03-17 |
Family
ID=6087605
Family Applications (1)
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| DE2948801A Expired DE2948801C2 (de) | 1979-12-04 | 1979-12-04 | Gepanzerte Gelenkschutzhülle für Drehgelenkkupplungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2948801C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10212898A1 (de) * | 2002-03-22 | 2003-10-09 | Gkn Loebro Gmbh | Rollbalg und Rollbalganordnung |
| US7354349B2 (en) | 2004-01-02 | 2008-04-08 | Gkn Driveline International Gmbh | Reinforced rolling boot |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2205798B1 (de) * | 1972-02-08 | 1973-01-04 | Uni-Cardan Ag, 5204 Lohmar | Manschette zum Abdichten einer Gleichlaufdrehgelenkkupplung |
| DE2233478B1 (de) * | 1972-07-07 | 1973-02-22 | Schmid, Leopold F , 7000 Stuttgart | Abdichtung fuer eine wellengelenkkupplung |
| US3842621A (en) * | 1973-06-15 | 1974-10-22 | Dana Corp | Sealing boot and cover |
| DE2810942C3 (de) * | 1978-03-14 | 1981-04-23 | Uni-Cardan Ag, 5200 Siegburg | Dichtungsanordnung |
-
1979
- 1979-12-04 DE DE2948801A patent/DE2948801C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10212898A1 (de) * | 2002-03-22 | 2003-10-09 | Gkn Loebro Gmbh | Rollbalg und Rollbalganordnung |
| DE10212898B4 (de) * | 2002-03-22 | 2004-03-04 | GKN Löbro GmbH | Rollbalg und Rollbalganordnung |
| US7354349B2 (en) | 2004-01-02 | 2008-04-08 | Gkn Driveline International Gmbh | Reinforced rolling boot |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2948801A1 (de) | 1981-06-11 |
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