DE294262C - - Google Patents

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DE294262C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/02General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
    • D07B3/04General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are arranged in tandem along the axis of the machine, e.g. tubular or high-speed type stranding machine

Landscapes

  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Litzen- und Seilschlägmaschinen, in welchen die zu verseilenden, auf Trommeln gewickelten Drähte in Rahmen gelagert hintereinander in der gleichen Achse liegen, sind längst bekannt.
In neuerer Zeit ist eine Litzen- oder Seilschlagmaschine bekannt geworden, bei welcher der um die Trommeln drehende Käfig durch ein dünnes, mit Aussparungen versehenes Stahlrohr ersetzt wird.
ίο In diesen Maschinen läuft der Draht zum Legepunkt durch die hohle Achse des Trommelrahmens zum äußeren Umfang des Rohres ab und an diesem entlang parallel zur Mittelachse der Maschine und dann in einem spitzen Winkel zum Legepunkt. Durch die Zentrifugalkraft, welche durch die hohe Zahl der Umdrehungen erzeugt wird, preßt sich der Draht gegen das drehende Gehäuse und verursacht so eine beträchtliche Reibung. Die Einfädlung der Drähte in die Führungsaugen bis zum Legepunkt ist ziemlich umständlich.
Vorliegende Erfindung — in Fig. 1 in schema-
tischer Darstellung, in Fig. 2 im senkrechten Längenschnitt, und in Fig. 3 im Querschnitt veranschaulicht — bezweckt, bei Seilschlagmaschinen mit hintereinander liegenden Trommeln diese Übelstände gänzlich zu vermeiden, und zwar dadurch, daß das drehende Rohr oder der zylindrische Käfig gänzlich in Fortfall kommen und an Stelle derselben ein neuartig ausgebildeter Käfig tritt. Dieser in bekannter Weise um seine Achse drehende und die Drähte der einzelnen Trommeln aufnehmende und führende Käfig besteht nach der Erfindung aus winklig oder zickzackförmig angeordneten Röhren oder Rinnen in ein-, zwei- oder mehrfacher Linienanordriung von beispielsweise U.-förmigem Querschnitt und wird in den Knotenpunkten durch Lagerungen getragen, welche gleichzeitig die Lagerungen der in dem Käfig eingebauten Trommeln bilden.
Diese ein zusammenhängendes Ganzes bildenden zickzackf örmigen Einlegeröhren oder Rinnen sind an den Punkten a, b, c, d, β (Fig. 1) in Winkeln gebogen und werden in den Knotenpunkten g, h, i, k durch Lagerungen getragen. Von den Trommeln I, m, η laufen die Drähte bei h in das Rohr ein, über die Laufrolle bei c, alsdann in gerader Linie über die Laufrolle bei d' und dann weiter durch die gerade Linie nach der Legeplatte e zum Legepunkte/".
Um nun einen ruhigen Gang der Maschine zu erzielen, wird eine zweite Rohrlinie vom Einlauf bei g nach der Legeplatte e hin gegenüberliegend angeordnet, so daß die Punkte O1 p, q den Punkten b, c, d gegenüberliegen. An diesen Punkten o-b, p-c, q-d sind außen die Röhren bei den Laufrollen genügend geöffnet, damit man mit einem Führungsstahldraht von α nach b, von c nach d, yon d nach k, von k nach q, von q nach p, von p nach 0 und von 0 nach g geradlinig durchstoßen und so mit Leichtigkeit die von den Trommeln ablaufenden Drähte zur Verarbeitung durchziehen kann. Dadurch erhalten die zu verarbeitenden Drähte einen beträchtlich gleichmäßigeren Gang als in den bisher bekannten derartigen Maschinen, weil die Reibung infolge der in entgegengesetzter Richtung wirkenden Zentrifugalkraft geringer ist; denn da z. B. der von δ nach c in der Maschine befindliche Draht durch die Zentrifugalkraft
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(2. Auflage, ausgegeben am 21. Januar jg20.)

Claims (2)

von h nach c und von h nach δ auf gleichen Zug beansprucht wird, so wird eine Verschiebung des Drahtes in der Maschine durch die gegenüberliegenden Kräfte aufgehoben. Bei den bekannten Maschinen wird die Seele für gewöhnlich von hinten eingeführt. Diese Art von Maschinen kann zum regelmäßigen sauberen Verseilen von mehrdrähtigen Litzen nicht verwendet werden, weil bei dem ίο Durchgange der hinten eingeführten und am rotierenden Käfig entlang bis zum Legepunkte geführten Seilseele diese die drehende Bewegung nicht aushält und vielfach eine Deformation der Seele dabei eintritt. Um nun die Seele des zu schlagenden Seiles oder Kabels möglichst unbehelligt zentrisch zum Legepunkt f gelangen zu lassen, wird nach der Erfindung der Raum für die Trommel der Seilseele in dem unmittelbar hinter dem Legepunkte gelegenen Abteil des Käfigs vorgesehen, der derartig bemessen ist, daß die beträchtlich größere Trommel daselbst eingesetzt werden kann. Die um die Seele zu schlagenden Drähte gehen durch den Rohrrahmen, durch das Lager bei k und durch die Legescheibe bei e zum Legepunkt ft wo alsdann durch die Drehung des Rohrrahmens über die fortschreitende Kabelseele die Drähte geschlagen werden. Die Größe der vorderen großen Trommel hängt von der Anzahl und dem Inhalte der Drahttrommeln ab, Pa ten τ-An Sprüche:
1. Litzen- und Seilschlagmaschine mit hintereinander liegenden Trommeln und einem um seine Achse sich drehenden, die Drähte der einzelnen Trommeln aufnehmenden und führenden Käfig, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig aus winklig oder zickzackförmig gebogenen Röhren oder , Rinnen in ein-, zwei- oder mehrfacher Linienanordnung besteht und in den Knotenpunkten durch Lagerungen getragen wird.
2. Litzen- und Seilschlagmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfigabteil unmittelbar hinter dem Legepunkte zur Aufnahme einer größeren Trommel für die Seilseele ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890170C (de) * 1949-06-11 1953-09-17 Hans Schwamborn Schnellverseilmaschine
DE1023805B (de) * 1953-05-12 1958-02-06 Felten & Guilleaume Carlswerk Verseilmaschine mit umlaufendem Verseilkorb zum Verseilen von Elementen hoher Empfindlichkeit
DE1785019A1 (de) * 1967-08-03 1971-06-16 Mario Southampton Martinez Verseilmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE890170C (de) * 1949-06-11 1953-09-17 Hans Schwamborn Schnellverseilmaschine
DE1023805B (de) * 1953-05-12 1958-02-06 Felten & Guilleaume Carlswerk Verseilmaschine mit umlaufendem Verseilkorb zum Verseilen von Elementen hoher Empfindlichkeit
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