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Die Erfindung betrifft ein Batterieladegerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
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Ein solches Batterieladegerät ist aus der DE-PS 7 58 054 bekannt.
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Es ist allgemein vorteilhaft, batteriebetriebene elektrische Geräte mit einem Batterieladegerät auszurüsten, das den Benutzer des Geräts darüber informiert, in welchem Ladezustand die Batterie sich befindet. So kann angezeigt werden, daß die Batterie vollständig geladen ist oder daß die Entladung der Batterie so weit fortgeschritten ist, daß eine Aufladung erforderlich wird. Dies ist insbesondere erwünscht, weil durch Überladung der Batterie der Elektrolyt verbraucht wird und unnötig elektrischer Strom fließt. Ferner kann eine Beschädigung der Elektrodenoberflächen durch übermäßige Entladung der Batterie auftreten. Wenn eine Aufforderung zur Batterieladung erfolgt, während die Batterieladung noch eine gewisse Höhe aufweist, wird vermieden, daß der Benutzer ein nicht ausreichend geladenes und nicht mehr betriebsfähiges Gerät vorfindet.
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Die Anzeige kann optisch oder akustisch erfolgen. Gemäß der Zeitschrift "Elektro-Technik", VII/1967, Seite 449, werden die verschiedenen Ladezustände der Batterie durch verschiedenfarbige Signallampen angezeigt. Gemäß der US-PS 34 87 284 wird der Ladezustand während der Batterieladung mittels einer Signallampe überwacht, indem die Signallampe ein- und ausgeschaltet wird und die Dauer der Signalgabe mit zunehmender Batterieladung abnimmt.
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Eine optische Anzeige über den Batterieladezustand kann bei Standgeräten oder auch bei Speicherbatterien in Kraftfahrzeugen zweckmäßig sein. Bei in der Hand gehaltenen, batteriebetriebenen Kleingeräten ist eine optische Anzeige jedoch nicht zweckmäßig, da bei der Handhabung des Geräts die optische Anzeige nicht oder nur schwer beobachtet werden kann.
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Aus der obengenannten Zeitschrift "Elektro-Technik" ist es auch bereits bekannt, ein akustisches Warnsignal "Achtung! Batterie entladen!" zu erzeugen. Aus der DE-PS 7 58 054 ist ferner ein Batterieladegerät bekannt, bei welchem der Netzwechselstrom in Gleichstrom zum Aufladen der Batterie umgesetzt wird, wobei durch eine Detektoreinrichtung eine vorbestimmte Ladungshöhe der Speicherbatterie festgestellt wird und eine akustische Anzeige über das Erreichen dieser Ladungshöhe erfolgt. Insbesondere wird das akustische Signal bei Ladungsende abgegeben. Auf diese Weise wird der Benutzer jedoch nicht über den fortschreitenden Ladezustand der Batterie informiert.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Batterieladegerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art dahingehend weiterzubilden, daß ein Schallsignal abgegeben wird, welches eine möglichst genaue Beurteilung des Ladezustands ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird bei dem gattungsgemäßen Batterieladegerät durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
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Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des Batterieladegerätes, das sowohl eine Ladeschluß- als auch eine Ladeerinnerung-Anzeige ermöglicht;
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Fig. 2 ein Schaltbild einer praktischen Schaltungsauslegung für die Ladeschluß-Anzeige bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform;
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Fig. 3A und 3B Diagramme, in denen die Signalform der Eingangs- oder Ausgangsspannung einer Gleichrichterschaltung der Anordnung nach Fig. 2 gezeigt ist;
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Fig. 4A und 4B Diagramme der Signalform bei Ladebeginn und in der Ladeschluß-Voranzeigeperiode, wobei diese Signalform eine Spannung an der Ausgangswicklung einer Transistor- Inverterstufe in einer Ladeschaltung der Anordnung nach Fig. 2 betrifft;
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Fig. 5 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der Spannungsänderungen der durch die Schaltung nach Fig. 2 aufgeladenen Batterie;
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Fig. 6A bis 6D Zeitdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise bei der Ladeschluß-Anzeige der Schaltungsanordnung nach Fig. 2;
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Fig. 7 ein Schaltbild einer praktischen Ausführungsform der Ladeerinnerung-Anzeigeschaltung aus der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform;
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Fig. 8 ein Zeitdiagramm zur Darstellung der Spannungsänderungen der Batterie, die durch eine Schaltung nach Fig. 7 entladen wird; und
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Fig. 9A und 9B Zeitdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der Ladeerinnerung-Anzeige bei der Schaltung nach Fig. 7.
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In dem in Fig. 1 als Blockschaltbild gezeigten Batterieladegerät setzt eine Gleichrichterschaltung 1 den über einen Stecker 12 zugeführten Netzwechselstrom in Gleichstrom um. In dem Blockschaltbild sind ferner eine Akkumulatorbatterie 11 und eine Last 10 gezeigt. Der Wechselstrom wird an die Anschlüsse 1 a, 1 b der Gleichrichterschaltung 1 angelegt, und das Gleichstrom-Ausgangssignal entsteht an den Anschlüssen 1 c, 1 d der Gleichrichterschaltung und wird Eingangsanschlüssen 2 a, 2 b einer Ladeschaltung 2 in der nächsten Stufe zugeführt. In der Ladeschaltung 2 wird die an die Eingangsanschlüsse 2 a, 2 b angelegte Gleichspannung, deren Spannungshöhe zum Laden der zugeordneten Akkumulatorbatterie 11 geeignet ist, dieser Batterie über Anschlüsse 2 d, 2 f der Ladeschaltung 2 zugeführt. Ein ein Ausgangssignal liefernder Anschluß 2 e der Ladeschaltung 2 ist mit einer Spule L&sub2; verbunden, die in der Ladeschaltung 2 vorhanden ist, um eine Signalfrequenz zu erzeugen, die vom Fortgang der Batterieladung abhängt; am Anschluß 2 c der Ladeschaltung steht eine über einen Widerstand R&sub3; und ein Konstantspannungselement ZD zwischen den Anschlüssen 2 a und 2 b heruntergeteilte Gleichspannung. Der Anschluß 2 c ist mit einem Konstantspannungseingang 3 a und der Anschluß 2 e mit einem Eingangsanschluß 3 b einer Ladeschluß-Detektorschaltung 3 verbunden, die aufgrund von Signalfrequenzen aus der Ladeschaltung 2 feststellt, ob die Ladung vollständig ist. Dieses Signal der Ladeschluß- Detektorschaltung 3 wird an ihrem Ausgang 3 c zu einem Signaleingang 7 b einer Verstärkerschaltung 7 zugeführt, die das Ausgangssignal der Ladeschluß-Detektorschaltung 3 in einem Verstärkerelement verarbeitet, wodurch ein Strom, der vom positiven Anschluß der Batterie 11 einem weiteren Anschluß 7 a der Verstärkerschaltung 7 zugeführt wird, über deren Ausgangsanschluß 7 b an eine Summer-Treiberschaltung 8 angelegt wird. In der Summer-Treiberschaltung 8 werden der am Signaleingang 8 c und der vom positiven Pol der Batterie 11 über einen Eingangsanschluß 8 a zugeführte Strom zu einer Ausgangsspannung verarbeitet, die intermittierend schwingt. Diese Ausgangsspannung wird über Ausgangsanschlüsse 8 d, 8 e einem Schallwandler 9 zugeführt, der z. B. einen elektromagnetisch oder piezoelektrisch arbeitenden Summer enthält, wodurch der Wandler 9 angesteuert wird und so akustisch anzeigt, daß die Ladung abgeschlossen ist. Eine Last 10 wird über einen Schalter 5 mit der Akkumulatorbatterie 11 verbunden. Wenn dieser Schalter 5 geschlossen ist, sind gemeinsam mit der Last 10 an die Akkumulatorbatterie 11 eine Ladeerinnerung-Detektorschaltung 4 und ein Ladeerinnerung-Signalverstärker 6 angeschlossen. In der Ladeerinnerung-Detektorschaltung 4 wird die an ihre Eingangsanschlüsse 4 a, 4b angelegte Spannung der beiden Pole der Batterie 11 durch einen Widerstand heruntergeteilt, und diese heruntergeteilte Spannung wird einem Signaleingangsanschluß 6 b des Ladeerinnerungs-Signalverstärkers 6 zugeführt; wenn die heruntergeteilte Signalspannung unterhalb eines vorbestimmten Pegels liegt, so wird ein Verstärkerelement in dem Signalverstärker 6 aktiv, um den über Anschluß 6 a vom positiven Pol der Batterie 11 zugeführten Strom einem Signaleingang 8 b der Summer-Treiberschaltung 8 über einen Ausgangsanschluß 6 c zuzuführen. In der Summer- Treiberschaltung 8 verursacht dann der an den Anschlüssen 8 b und 8 a zugeführte Strom ein intermittierend schwingendes Ausgangssignal an den Ausgangsanschlüssen 8 d, 8 e, wodurch der Schallwandler 9 angesteuert wird und so ein Ladeerinnerungssignal erzeugt.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 2 werden nun Einzelheiten der Schaltung und ihrer Betriebsweise erläutert, insbesondere bezüglich der Ladeschlußanzeige. Wenn der Schalter 5 in Fig. 1 geöffnet und der Netzstecker 12 angeschlossen ist, so wird die in Fig. 2 gezeigte Schaltungsanordnung wirksam, und in der Gleichrichterschaltung 1 wird der Wechselstrom aus der Stromquelle durch Strombegrenzungswiderstände R&sub1;, R&sub2; begrenzt, wobei der Wechselstrom der in Fig. 3A gezeigten Form dann über eine Gleichrichterbrücke Ref gleichgerichtet und einen Kondensator C&sub1; geglättet wird, so daß der in Fig. 3B gezeigte Gleichstrom entsteht, der dann an die Ladeschaltung 2 angelegt wird. Die Ladeschaltung 2 ist gebildet aus einer als Inverter geschalteten Transistorstufe 2&sub1; mit einem Schwingtransistor Tr&sub1;, einem Oszillatortransformator T mit einer Basis-Rückführungswicklung L&sub3; einer Kollektorwicklung L&sub1; und einer Ausgangswicklung L&sub2;, die jeweils auf denselben Ferritkern aufgewickelt sind, und mit den weiteren in der Zeichnung gezeigten Elementen, sowie aus einer Lade-Steuerschaltung 2&sub2;. In der Lade-Steuerschaltung 2&sub2; wird die Spannung der Batterie 11, die parallel zu der Reihenschaltung aus der Ausgangswicklung L&sub2; des Transformators T und einer Diode D&sub0; geschaltet ist (wobei diese Reihenschaltung in Reihe zwischen den Emitter des Schwingtransistors Tr&sub1; und einen Masseanschluß 2 f der Inverterstufe 2&sub1; geschaltet ist), festgestellt und mit einer Bezugsspannung verglichen. Wenn die Batteriespannung einen vorbestimmten Pegel überschreitet, wird ein Steuertransistor Tr&sub2; durchgesteuert, wodurch der Basisstrom des Schwingtransistors Tr&sub1; geregelt wird. Wenn die Spannung an den beiden Polen der Batterie 11 gering ist, wie zu Beginn der Ladung in Fig. 5, arbeitet die Transistor-Inverterstufe 2&sub1; im Schwingbetrieb und lädt die Batterie 11 mit einem Strom auf, der durch Gleichrichten mittels der Diode D&sub0; erhalten wird. Das Schwingungssignal hat eine relativ hohe Frequenz und wird in der Ausgangswicklung L&sub2; mit der in Fig. 4A gezeigten Form erzeugt. Bei dieser Ausführungsform hat das an den Anschlüssen der Ausgangswicklung L&sub2; bei Ladebeginn erzeugte, relativ hochfrequente Stromsignal als Modulationsfrequenz die doppelte Netzfrequenz und als Trägerfrequenz die Schwingungsfrequenz der Transistorstufe 2&sub1;. Dieses Signal wird der Ladeschluß-Detektorschaltung 3 an ihrem Eingang zugeführt. In dieser Ladeschluß-Detektorschaltung 3 wird das angelegte Signal durch eine Diode D&sub5; gleichgerichtet und lädt einen Kondensator C&sub2; auf; der Ladebeginn ist in Fig. 6 als Zeitspanne a bezeichnet. Eine Lumineszenzdiode LED kann parallel zu dem Kondensator C&sub2; geschaltet sein, so daß sie vor der Gleichrichtung der Signalfrequenz durch die Diode D&sub5; angesteuert wird und aufleuchtet; da die Signalfrequenz relativ hoch ist, leuchtet die Diode LED ständig auf und zeigt an, daß die Batterie geladen wird. Wie im linken Teil von Fig. 6A gezeigt ist, wird der Kondensator C&sub2; bei einer Spannung aufgeladen und entladen, die höher ist als der Betriebswert l&sub1; von 0,5 bis 0,7 V eines Transistors Tr&sub3;, der über seine Basis an die Diode D&sub5; angeschlossen ist. Dadurch wird der Transistor Tr&sub3; dauernd durchgesteuert, wodurch der mittels des Widerstandes R&sub3; und des Konstantspannungselements ZD in der Gleichrichterschaltung 2 heruntergeteilte Gleichstrom einen mit dem Kollektor des Transistors Tr&sub3; verbundenen Widerstand R&sub1;&sub2; sowie diesen Transistor Tr&sub3; durchfließt. Bei Ladungsbeginn a liefert also die Ladeschluß-Detektorschaltung 3 kein Detektorsignal am Signalausgangsanschluß 3 c zwischen dem Widerstand R&sub1;&sub2; und dem Transistor Tr&sub3;, wie in Fig. 6B gezeigt ist: Bei fortschreitender Ladung der Batterie 11 steigt deren Spannung auf einen Pegel an, der in Fig. 5 durch einen Punkt A markiert ist. An dieser Stelle wird die Lade-Steuerschaltung 2&sub2; der Ladeschaltung 2 wirksam, und der Schwingzustand der Transistor-Inverterstufe 2&sub1; geht vom kontinuierlichen Schwingbetrieb nach Fig. 4A über in eine intermittierende Schwingung gemäß Fig. 4B, wobei eine Pausenzeit T&sub2; eingefügt wird, die länger wird als die aktive Schwingungszeit T&sub1;. Der Ladehöhepunkt A wird in geeigneter Weise eingestellt durch Einstellung eines veränderlichen Widerstands VR auf eine Spannung, die z. B. bei einer Nickel-Cadmium- Batterie 80 bis 90% der Batterie-Nennkapazität beträgt, so daß die Ladeschlußanzeige im voraus nach diesem Einstellpegel erfolgen kann. Wenn die Transistor-Inverterstufe 2&sub1; wie vorstehend beschrieben intermittierend zu arbeiten beginnt, wird die Spannung am Kondensator C&sub2; in einem in Fig. 6A gezeigten Zeitabschnitt T&sub1;&min; niedriger als der Arbeitspegel l&sub1; des Transistors Tr&sub3;, so daß die Ladeschluß-Detektorschaltung 3 bei gesperrtem Transistor Tr&sub3; ein Impulssignal liefert, dessen Spannung höher ist als der Arbeitspegel l&sub2; des Transistors Tr&sub4;, wie in Fig. 6B gezeigt ist, wobei dieses Signal am Ausgangsanschluß 3 c ansteht. Dieses Impulssignal wird als Ladeschluß- Detektorsignal ausgenutzt. Es hat eine relativ geringe Impulsbreite, die in der Mitte von Fig. 6B gezeigt ist. Die Zeitspanne, während der diese Impulssignale erzeugt werden, ist in der Zeichnung mit b bezeichnet und bedeutet die vollständige Aufladung. Wenn das Ladeschluß-Detektorsignal der Verstärkerschaltung 7 aus der Ladeschluß-Detektorschaltung 3 zugeführt wird, wird der Transistor Tr&sub4;, dessen Basis mit dem Ausgangsanschluß 3 c verbunden ist, durchgesteuert, so daß die in Fig. 6C gezeigten Signale am Ausgangsanschluß 7 c der Verstärkerschaltung 7 während der Zeitspanne b erzeugt werden; diese Signale sind abhängig von einer Zeitkonstante, die durch einen zwischen den Eingangsanschluß 7 a und den Kollektor des Transistors Tr&sub4; eingefügten Widerstand R&sub1;&sub3;, einen Widerstand zwischen dem Kollektor und dem Emitter des Transistors Tr&sub4; und der Kapazität eines Kondensators C&sub3; zwischen den Eingangsanschlüssen 8 c, 8 e der Summer-Treiberschaltung 8 bestimmt wird. Die so erzeugten Signale haben Abschnitte mit einer Spannung, die den Arbeitspegel l&sub3; eines Transistors Tr&sub6; in der Summer- Treiberschaltung 8 überschreiten, wie in der Mitte von Fig. 6C innerhalb der Zeitspanne b eingezeichnet ist. Wenn diese Signale aus der Verstärkerschaltung 7 in die Summer-Treiberschaltung 8 gelangen, so werden der Transistor Tr&sub6; und ein weiterer Transistor Tr&sub7;, der an seiner Basis mit dem Kollektor des Transistors Tr&sub6; verbunden ist, ein- und ausgeschaltet, um während der Einschaltzeiten dieser Transistoren ein intermittierend schwingendes Ausgangssignal zu erzeugen und dem Schallwandler 9 zuzuführen. Damit die Ausgangsspannung, die von der am Kondensator C&sub3; abgenommenen Spannung abhängt, kurze Anstiegs- und Abfallflanken hat, erfolgen die Einschaltvorgänge des Transistors Tr&sub6; in Abhängigkeit von einer Zeitkonstante, die durch einen Widerstand R&sub1;&sub8;, einen Kondensator C&sub4; und einen Widerstand R&sub1;&sub9; sowie den Widerstand zwischen Basis und Emitter des Transistors Tr&sub6; bestimmt wird (Fig. 2). Das intermittierend schwingende Ausgangssignal zwischen dem Ausgangsanschluß 8 d und Masse hat die in Fig. 6D gezeigte Form. Von diesem Ausgangssignal wird der Schallwandler 9, der einen Summer enthalten kann, aus der Treiberstufe 8 angesteuert und erzeugt so ein akustisches Signal. Diese Schallerzeugungsdauer T&sub3;, die innerhalb der Voranzeigezeit b liegt, ist kürzer als die Pausenzeit T&sub4;, so daß in Abständen der längeren Dauer T&sub4; einige schnell aufeinanderfolgende Töne während der kürzeren Zeitspanne T&sub3; ertönen, wie im mittleren Teil von Fig. 6D dargestellt ist, und dies geschieht alles innerhalb der Voranzeigezeit b.
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Während der Ladevorgang fortschreitet und die Batteriespannung auf den Punkt B in Fig. 5 ansteigt, wird die Pausenzeit T&sub2; der intermittierenden Schwingung der Transistor-Inverterstufe 2&sub1; zunehmend länger als die Arbeitszeit T&sub1;, und der Abschnitt, in dem die Spannung am Kondensator C&sub2; der Ladeschluß-Detektorschaltung 3 unter den Arbeitspegel l&sub1; des Transistors Tr&sub3; absinkt, wird länger. Infolgedessen wird der Zeitabschnitt, in dem die Ausgangsspannung der Ladeschluß-Detektorschaltung 3 höher wird als der Arbeitspegel l&sub2; des Transistors Tr&sub4; länger, wie in Fig. 6B gezeigt ist, die Ausgangsspannung der Verstärkerschaltung 7 wird, wie in Fig. 6C gezeigt ist, höher, und der Zeitabschnitt, in dem die Spannung höher ist als der Arbeitspegel l&sub3; des Transistors Tr&sub6; in der Summer-Treiberschaltung 8 wird wesentlich länger als der Zeitabschnitt, in dem sie unter dem Arbeitspegel l&sub3; liegt. Die aktive Dauer des intermittierend schwingenden Ausgangssignals der Summer- Treiberschaltung 8 wird daher länger als die nicht-aktive Dauer, so daß die Arbeitsdauer bzw. Schallerzeugungsdauer T&sub3; des Schallwandlers 9 wesentlich länger wird als die Pausenzeit T&sub4;. Die gesamte, die Zeitdauern T&sub3; und T&sub4; enthaltende Periode ist dann eine endgültige Ladeschluß-Anzeige entsprechend der Periode c in Fig. 6. Durch die zunehmende Dauer T&sub3; der Schallerzeugung erkennt der Benutzer leicht, daß die Ladung der Akkumulatorbatterie 11 abgeschlossen ist.
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Das mit der vorstehend beschriebenen Ladeschluß-Anzeigefunktion ausgestattete erfindungsgemäße Batterieladegerät hat also die Eigenschaft, daß in dem den Gleichrichterteil und den Ladeteil zum Laden der Speicherbatterie mit dem gleichgerichteten Strom aus dem Gleichrichterteil enthaltenden Gerät dieser Ladeteil den Ladevorgang mit dem höherfrequenten Ausgangssignal durchführen kann, das in Intervallen erscheint, nachdem eine vorbestimmte Ladungshöhe der Batterie erreicht ist, und sich mit zunehmender Batterieladung ändert, so daß die Vollständigkeit der Aufladung in der Ladeschluß-Detektorschaltung festgestellt werden kann in Abhängigkeit von diesen sich verändernden Intervallen des Ausgangssignals für die Batterieladung. Die Ladeschluß- Anzeige erfolgt bei der beschriebenen Ausführungsform akustisch durch den Schallwandler, der wenigstens dann aktiv wird, wenn die Intervalle des Ausgangs-Ladesignals auftreten, oder in Abhängigkeit von Änderungen der Intervalle.
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Für die Detektion des abgeschlossenen Ladevorgangs wird die Ladeschluß-Detektorschaltung von einem integrierten Ausgangssignal aus einer Integrationsschaltung mit dem Kondensator C&sub2; angesteuert, an welche das Ausgangs-Ladesignal aus der Ausgangswicklung L&sub2; in der Ladeschaltung über die Gleichrichterdiode D&sub5; angelegt wird.
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Die Ladeschluß-Detektorschaltung ist ferner so ausgebildet, daß sie einen Schaltkreis mit dem Transistor Tr&sub3; enthält, dessen Ein/Aus-Intervallverhältnis sich ansprechend auf die Erniedrigung der Ladung des Kondensators C&sub2; oder auf die Erhöhung der Batterieladung verändert, so daß sich die Arbeitsweise der Summer-Treiberschaltung entsprechend in Abhängigkeit von dem sich ändernden Ein/Aus-Intervallverhältnis des Transistors Tr&sub3; ändert. Dadurch wird die Höhe der Batterieladung in unterscheidbarer Weise über die verschiedenen Schallsignale angezeigt.
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Es wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 7, 8 und 9 die Schaltungsauslegung und die Arbeitsweise einer Ausführungsform der Ladeerinnerung-Anzeigeeinrichtung des erfindungsgemäßen Batterieladegerätes beschrieben.
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Zur Speisung der Last 10, beispielsweise der Motoren eines elektrischen Rasierapparates, aus der vollen Batterie 11 wird der Stecker 12 aus der Wechselstromquelle entfernt, und der Schalter 5 wird geschlossen, wodurch ein Schaltkreis für die Ladeerinnerungsanzeige gemäß Fig. 7 gebildet wird. Die Last 10 wird an die Batterie 11 über den Schalter 5 angeschlossen, der durch Strom aus der Batterie betätigt wird. Die Ladeerinnerung-Detektorschaltung 4 enthält eine Reihenschaltung aus einem Widerstand R&sub1;&sub5;, der Parallelschaltung aus einem Widerstand R&sub1;&sub6; und einem Thermistor Rh und einem veränderlichen Widerstand VR&sub1; und ist parallel zur Batterie 11 geschaltet, so daß die Spannung an der Detektorschaltung 4 heruntergeteilt wird. Die heruntergeteilte Spannung wird der Ladeerinnerung-Verstärkerschaltung 6 zugeführt, wobei die Spannung an die Basis eines Transistors Tr&sub5; in dieser Verstärkerschaltung 6 angelegt wird. In dieser Verstärkerschaltung 6 ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstand R&sub1;&sub7; und einem Transistor Tr&sub5; über den Schalter 5 mit der Batterie 11 verbunden. Wenn also die Spannung der Batterie 11 hoch ist, wie in Fig. 8 durch Kurve I dargestellt, wobei es sich um die normale Anfangs-Entladungsperiode a&min; in Fig. 9B handelt, während der die Spannung an den Ausgangsanschlüssen 4 b, 4 c der Schaltung 4 (Kurve II in Fig. 8) höher ist als der Arbeitspegel l&sub4; des Transistors Tr&sub5;, ist dieser Transistor Tr&sub5; durchgeschaltet und am Ausgangsanschluß 6 c entsteht entsprechend Fig. 9A kein Detektionssignal. Es wird daher am Ausgangsanschluß 8 d der Summer-Treiberschaltung 8 kein Ausgangssignal erzeugt, und der Schallwandler 9 ist nicht in Betrieb. Wenn die Ladung der Batterie 11 aufgrund der Last 10 absinkt und die Spannung auf einen Punkt F abfällt, bei dem die Ausgangsspannung der Ladeerinnerung-Detektorschaltung 4 unter den Arbeitspegel l&sub4; des Transistors Tr&sub5; abfällt, wird der Transistor Tr&sub5; gesperrt, und ein Ladestrom fließt zum Kondensator C&sub3; zwischen den Eingangsanschlüssen 8 b, 8 e der Summer- Treiberschaltung 8 über den Widerstand R&sub1;&sub7; aus der Batterie 11, so daß dieser Kondensator C&sub3; aufgeladen wird. Wenn die Spannung am Kondensator C&sub3; den Arbeitspegel l&sub5; des Transistors Tr&sub6; (mit zugeordnetem Transistor Tr&sub7;) überschreitet, so werden diese Transistoren durchgesteuert, und der Treiberstrom fließt aus der Batterie 11 über den Transistor Tr&sub7; zu dem Schallwandler zwischen den Ausgangsanschlüssen 8 d, 8 e der Summer-Treiberschaltung 8. Wenn der Transistor Tr&sub6; leitend ist, hat der den Schallwandler 9 durchfließende oszillierende Strom in Abhängigkeit von der Zeitkonstante, die bestimmt wird durch den Widerstand R&sub1;&sub8;, Kondensator C&sub4;, Widerstand R&sub1;&sub9; und den Widerstand zwischen Basis und Emitter des Transistors Tr&sub6;, die in Fig. 9B gezeigte Form. Wenn die Spannung der Batterie 11 vergleichsweise hoch ist, ist die Zeitspanne, während welcher die Spannung am Kondensator C&sub3; den Arbeitspegel l&sub5; des Transistors Tr&sub6; übersteigt, kurz, wie in Fig. 9A ersichtlich ist, und die Dauer des Ausgangssignals der Summer-Treiberschaltung 8, also die SchallerzeugungsdauerT&sub3; des Schallwandlers 9, wird kürzer als die Pausenzeit T&sub4;. Dabei handelt es sich um die in Fig. 9B gezeigte Ladeerinnerung-Anzeigeperiode II. Wenn die Spannung der Batterie 11 nach und nach absinkt und die Dauer, in der die Spannung am Kondensator C&sub3; den Arbeitspegel l&sub5; des Transistors Tr&sub6; überschreitet, länger wird als die Dauer, in der sie diesen Pegel l&sub5; nicht überschreitet, wird die Schallerzeugungsdauer T&sub3; des Schallwandlers 9 länger als die Pausenzeit T&sub4;. Diese Periode ist gemäß Fig. 9B eine Entladeende-Periode III. Der Benutzer kann also durch das von dem Schallwandler 9 erzeugte akustische Signal den absinkenden Ladezustand der Batterie 11 erkennen, und durch die Länge der Schallerzeugungszeit T&sub3; kann er ferner die verbleibende Ladung erkennen.
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Bei dem erfindungsgemäßen Batterieladegerät werden also sowohl der abgeschlossene Ladezustand als auch die Ladeerinnerung akustisch angezeigt, so daß im Gegensatz zu der herkömmlichen optischen Anzeige, die vom Benutzer nur dann wahrgenommen wird, wenn sie in seinem Sichtfeld liegt, die akustische Anzeige auch dann gut wahrgenommen wird, wenn sie außerhalb des Sichtfeldes des Benutzers erfolgt. Besonders wenn das Ladegerät in ein Gerät eingebaut wird, das im Betrieb von der Hand des Benutzers erfaßt wird, und zwar in eine solchen Weise, daß eine Anzeige nicht immer im Sichtfeld des Benutzers erfolgt, z. B. bei elektrischen Rasierapparaten, elektrischen Haarschneidern, elektrischen Brenneisen, elektrischen Kosmetikgeräten u. dgl., ist eine akustische Ladeerinnerungsanzeige besonders zweckmäßig, da dann die Ladung nicht versäumt und verhindert wird, daß das benutzte Gerät stehenbleibt.
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Die Verwendung eines einzigen Schallwandlers sowohl für die Anzeige der abgeschlossenen Ladung als auch für die Ladeerinnerung erleichtert die Miniaturisierung des Gerätes, und neben der Größe sinken auch die Herstellungskosten. Ferner ermöglicht es die akustische Anzeige, zwischen der Ladeschluß- und der Entladeschluß-Anzeige und hinsichtlich des Ausmaßes der Ladung bzw. Entladung zu unterscheiden, indem der Treiberstrom des Schallwandlers moduliert wird. Bei einem Gerät, in dem nur eine Speicherbatterie zur Anwendung gelangt, damit es klein und leicht bleibt, z. B. ein elektrischer Rasierapparat, ermöglicht ferner die Anwendung eines elektromagnetischen Summers als Schallwandler die Verstärkung des mittels eines geringen Stromes erzeugten Schalls durch einen geeigneten Resonanzmechanismus, dessen Verwirklichung keine Schwierigkeit bietet.