DE2936626C2 - - Google Patents
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- H03K—PULSE TECHNIQUE
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- H03K4/06—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
- H03K4/08—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
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- H03K4/60—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor
- H03K4/62—Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth current is produced through an inductor using a semiconductor device operating as a switching device
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Um bei einer Kathodenstrahlröhre eine Lichtpunkt-Ablen
kung zu erreichen, die linear zur Zeit über dem Leucht
schirm der Kathodenstrahlröhre ist, ist eine komplexe
Wellenform an der Ablenkspule erforderlich.
Drei Komponenten der Spannungswelle können identifiziert
werden:
- a) eine Gleichstromkomponente,
- b) eine parabolische Komponente zur Korrektur der Form des Schirmes der Kathodenstrahl röhre und
- c) eine Sägezahnkomponente zur Verlustkorrektur.
Das Fehlen der letztgenannten Komponente hat die Wir
kung einer progressiven, allmählichen Reduzierung der
Leuchtpunkt-Geschwindigkeit bei Fortführung jeder Ab
lenkung, und somit wird das Bild entsprechend in Rich
tung auf eine Seite des Schirmes gepreßt.
Es gibt zwei übliche Verfahren, um eine Verlustkorrek
turkomponente in die Ablenkspannung für die Ablenkspule
einzuführen.
Bei dem einen Verfahren wird ein linearer, rückgekoppel
ter Verstärker verwendet, um die Spannung für die Ab
lenkspule während des Strahlverlaufs zu steuern (vgl.
Zeitschrift "Electronic Design" 4. Januar 1973, S. 76-
81). Bei dem anderen Verfahren wird eine nichtlineare
Drossel in Serie zur Ablenkspule geschaltet (vgl. z. B.
Data Sheet for Television Line Output Transformer
AT 2102/01, Seite 5, herausgegeben von der Mullard Ltd.,
März 1978). Dadurch wird eine nahezu sägezahnförmige
Spannung durch Änderung des Ablenkspulenstroms erzeugt.
Von diesen beiden Verfahren ist das mit dem linearen
Verstärker genau, jedoch wird dabei Energie verschwen
det, während das Verfahren mit der nichtlinearen Drossel
relativ verlustfrei ist, jedoch zu Ungenauigkeiten und
Schwierigkeiten hinsichtlich der elektrischen Steuerung
in Abhängigkeit von einer Änderung von Schaltungsver
lusten mit der Zeit und Temperatur führt.
Eine gattungsgemäße Steuerschaltung ist aus IEEE Trans
actions on Broadcasting, Vol. BC-21, No. 2, Juni 1975,
Seite 32-38, bekannt, bei der eine zusätzliche Reso
nanzschaltung zur Linearitätskorrektur induktiv mit der
Ablenkspule einer Kathodenstrahlröhre gekoppelt ist.
Aus der US-PS 37 14 503 ist eine Kathodenstrahlröhren-
Ablenkschaltung mit Resonanzenergie-Rückgewinnung be
kannt, die eine Schalteinrichtung zum Steuern der Be
triebsspannung des Kathodenstrahlröhren-Ablenkspulen-
Kondensators aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuer
schaltung der gattungsgemäßen Art anzugeben, bei der
die erforderliche Verlustkorrektur auf eine im wesent
lichen verlustfreie Weise erreicht wird, ohne daß dabei
eine geringe Genauigkeit und Steuerungsschwierigkeiten
auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeich
nenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Steuerschaltung anhand der Zeichnung
zur Beschreibung weiterer Merkmale erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Schaltung einer üblichen
Steuerschaltung für die Ablenkspule einer Kathoden
strahlröhre,
Fig. 2 verschiedene Wellenformen, die während des Be
triebs der Schaltung nach Fig. 1 auftreten,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Steuerschal
tung gemäß der Erfindung,
Fig. 4 in schematischer Darstellung eine gegenüber Fig.
3 abgewandelte Steuerschaltung,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer praktischen
Ausführung der Schaltung nach Fig. 3, und
Fig. 6 eine praktische Ausführung der Schaltung nach
Fig. 4, in schematischer Darstellung.
Im folgenden wird auf Fig. 1 Bezug genommen, die eine
bekannte Steuerschaltung für eine Ablenkspule einer Ka
thodenstrahlröhre zeigt. Die Steuerschaltung weist eine
Ablenk-Steuereinheit 1 auf, die mit einer Ablenkspule
2 verbunden ist; außerdem ist ein Wechselstrom-Kopp
lungskondensator 3 vorgesehen, der die erforderliche
parabolische Komponente der Spannung an der Spule 2 er
zeugt. Ohmsche Verluste in der LC-Schaltung 2, 3 sind
durch den Widerstand 4 dargestellt.
Fig. 2a zeigt die Spannungskurven, die in der Schaltung
nach Fig. 1 für eine idealisierte Schaltung vorliegen,
d. h. in welcher der Widerstand 4 einen Widerstandswert
Null hat, wobei eine Linie A eine parabolische Span
nungskomponente darstellt, die am Widerstand 4 auftritt,
während die Linie B die durch die Schaltung 1 gelieferte
Steuerspannung wiedergibt; die Linie C repräsentiert
die resultierende ideale Spannung an der Spule 3. In
Fig. 2b ist die Wellenform des resultierenden Stroms
durch die Spule 2 dargestellt. Wenn der Widerstand 4
einen endlichen Wert hat, erzeugt der Widerstandsverlust
bzw. ohmsche Verlust effektiv eine Spannungswelle mit
der in Fig. 2b gezeigten Form. Die Verlustkomponente
der Wellenform kann daher dadurch aufgehoben werden,
daß eine gleiche Spannungswellenform mit entgegengesetz
ter Polarität in Serie zur Spule 2 zugeführt wird.
Gemäß der Erfindung wird die erforderliche Spannung am
Kondensator 3 durch einen zusätzlichen Schaltkreis er
zeugt, der in Fig. 3 dargestellt ist.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß der zusätzliche Schalt
kreis einen Kondensator 5 und eine Drossel 6 sowie einen
Schalter 7 aufweist, wobei der Schalter 7 in Serie zur
Drossel 6 geschaltet ist und die Serienschaltung aus
der Drossel 6 und dem Schalter 7 parallel zum Kondensa
tor 3 liegt; eine Drossel 8 liegt in Serie zu einer
Gleichspannungsquelle 9, die ihrerseits parallel zur
Serienschaltung aus der Drossel 6 und dem Schalter 7
geschaltet ist.
Der Resonanzkreis mit den Kondensatoren 3 und 5 und der
Drossel 8 hat eine Resonanz im wesentlichen bei der
gleichen Frequenz wie die Schaltung mit dem Kondensator
3 und der Drossel 2 nach Fig. 1.
Die Schaltung mit den Kondensatoren 3 und 5 sowie der
Drossel 6 bildet bei geschlossenem Schalter 7 einen Re
sonanzkreis, dessen halbe Periode etwa gleich der ge
wünschten Ablenk-Rücklaufperiode der Kathodenstrahlröhre
ist.
Während der "Vorwärts"-Abtastung ist der Schalter 7 ge
öffnet, und der Strom durch den Kondensator 5 und die
Drossel 8 aus der Speisequelle 9 erzeugt eine ausglei
chende sägezahnförmige Spannungskomponente am Kondensa
tor 3 mit der erforderlichen Form abhängig von der
Stromwelle durch die Ablenkspule 2.
Bei Beendigung der "Vorwärts"-Abtastung bzw. -Ablenkung
wird der Schalter 7 geschlossen, und ein Resonanz-Strom
impuls fließt durch die Elemente 3, 5, 6 und 7. Am Ende
jedes Halbzyklus der Schwingung wird der Schalter 7 wie
der geöffnet, wobei die Spannung am Kondensator 3 auf
den Anfangswert zu Beginn der Vorwärts-Ablenkung zurück
gestellt wurde. Der Strom durch den Kondensator 5 und
somit der kompensierende Strom im Kondensator 3 ist in
Fig. 2c veranschaulicht.
Die Größe der Kompensationsspannungswelle wird durch
die Speisequelle 9 bestimmt.
Die Speisequelle 9 kann einen Kondensator parallel zu
einer Stromquelle aufweisen, wodurch eine gute Stabili
tät gewährleistet ist, falls die Verluste im wesentli
chen konstant sind. Andererseits kann die Speisequelle
9 abhängig vom Ausgang einer Detektor-Schaltung für ei
nen Symmetriefehler sein, wie dies in Fig. 4 gezeigt
ist. Gemäß Fig. 4 wird eine Symmetriefehler-Erfassungs
schaltung 11 von einer Schaltung 10 gespeist, welche
den Strom in der Spule 2 erfaßt. Der Ausgang der Schal
tung 11 steuert die Speisequelle 9 abhängig vom Aus
gangssignal der Schaltung 10 so, daß hinsichtlich des
Stroms in der Spule 2 eine Symmetrie erreicht wird.
Fig. 5 zeigt eine praktische Ausführungsform der Schal
tung nach Fig. 3, wobei die zuerst erwähnte Möglichkeit
der Speisequelle verwendet wird. Bei dieser Ausführungs
form weist die Steuerschaltung 1 eine bekannte Schaltung
zur Wiedererlangung der Resonanzenergie auf, die übli
cherweise in TV-Schaltungen verwendet wird und die einen
Impulsgenerator 12, einen Transistorschalter 13, eine
Umschaltdiode 14 und einen Resonanz-Abstimmkondensator
15 aufweist, die alle von einer nicht dargestellten
Spannungsquelle mit der Spannung V über eine Drossel 16
gespeist werden.
Die Speisequelle 9 weist einen Kondensator 17 auf, der
parallel zu einem Stromgenerator geschaltet ist, welcher
aus einem Leistungstransistor 18 und einem Widerstands
netzwerk 19, 20, 21 und 22 besteht, wobei der Widerstand
19 zur Einstellung der Symmetrie des Spulenstroms der
Ablenkspule einstellbar ist.
Der Schalter 7 enthält einen Transistor 23, der über
eine Gleichrichterdiode 24 in Reihe zu der Drossel 6
geschaltet ist und durch eine geeignete Spannung ge
steuert wird, die vom Impulsgenerator 12 abgeleitet
wird.
Fig. 6 zeigt eine praktische Ausführungsform der Schal
tung nach Fig. 4. Die Ablenk-Steuerschaltung 1 ist die
gleiche wie sie in Fig. 5 gezeigt ist. Die Speisequelle
9 weist einen Kondensator 25 und eine zweistufige Tran
sistorschaltung 26 auf.
Die Schaltung 10 zur Stromerfassung enthält einen Strom
wandler 27, der an einer ohmschen Belastung 29 eine
Spannung erzeugt, welche dem Strom der Ablenkspule ent
spricht. Hinsichtlich dieser Spannung wird eine Spitzen
erfassung durch ein Kondensator/Dioden-Netzwerk 30 aus
geführt, die einen Teil der Detektor-Schaltung 11 für
den Symmetriefehler bildet. Die resultierenden positiven
und negativen Spitzenspannungen werden in einem Summier-
und Verstärkungsnetzwerk 31 summiert, das mit einem Po
tentiometer 32 zur Symmetrie-Einstellung verbunden ist.
Der Ausgang des Netzwerkes 31 liefert ein Symmetrie-
Fehlersignal.
Claims (7)
1. Steuerschaltung für eine Ablenkspule, mit einer LC-
Serienschaltung (2, 3, 4), die einen Kondensator (3)
und die Ablenkspule (2) aufweist, und mit einer Ablenk
schaltung (1) zur Erzeugung eines Stromes in Form einer
Sägezahn-Schwingung (Fig. 2b) durch die LC-Serienschal
tung und einer zusätzlichen Resonanzschaltung zur Lineari
tätskorrektur,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzliche Resonanzschaltung eine schaltbare
Resonanzschaltung (5, 6, 7, 8, 9) zur Erzeugung einer
Sägezahn-Spannungskomponente an dem Kondensator (3) der
LC-Serienschaltung aufweist, wobei die Sägezahnspan
nungskomponente im wesentlichen gleich und entgegenge
setzt zu dem Spannungsabfall an einer Widerstandskompo
nente (4) der LC-Schaltung ist.
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die schaltbare Resonanzschaltung (5, 6, 7, 8, 9)
einen Kondensator (5), eine erste Drossel (6) und eine
Schalteinrichtung (7), die in Serie am Kondensator (3)
der LC-Schaltung liegen, und eine zweite Drossel (8)
aufweist, die in Reihe mit einer Speisequelle (9) an
der Serienschaltung aus der ersten Drossel (6) und der
Schalteinrichtung (7) liegt, daß der Kondensator (3)
der LC-Schaltung zusammen mit dem Kondensator (5) und
der zweiten Drossel (8) der schaltbaren Resonanzschal
tung einen Resonanzkreis bilden, der im wesentlichen
die gleiche Resonanzfrequenz wie die LC-Schaltung auf
weist, und daß der Kondensator (3) der LC-Schaltung zu
sammen mit dem Kondensator (5) und der ersten Drossel
(6) der schaltbaren Resonanzschaltung bei geschlossener
Schalteinrichtung (7) einen Resonanzkreis bildet, dessen
halbe Schwingungsperiode im wesentlichen gleich der
Rücklaufperiode der Sägezahn-Schwingung (Fig. 2b) ist.
3. Steuerschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speisequelle (9) einen parallel zu einer Strom
quelle (18-22) liegenden Kondensator (17) aufweist.
4. Steuerschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schaltung (10) zur Erfassung des in der Ablenk
spule (2) fließenden Stromes vorgesehen ist und daß eine
Steuereinheit (11) zur Steuerung der sägezahnförmigen
Spannungskomponente abhängig vom Ausgang der Erfassungs
schaltung (10) derart, daß der erfaßte Strom im wesent
lichen symmetrisch erzeugt wird, vorgesehen ist.
5. Steuerschaltung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Erfassungsschaltung (10) einen Stromwandler (27)
mit einer ohmschen Belastung (29) aufweist.
6. Steuerschaltung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinheit eine Symmetriefehler-Erfassungs
schaltung (11) aufweist, die auf das Ausgangssignal der
Erfassungsschaltung (10) anspricht.
7. Steuerschaltung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die einen Symmetriefehler erfassende Schaltung (11)
eine Spitzen-Detektorschaltung (30) zur Erfassung der
positiven und negativen Spitzen des Ausgangs der Erfas
sungsschaltung (10) und eine Summierschaltung (31) ent
hält, wobei die Summierschaltung auf den Ausgang der
Spitzen-Detektorschaltung anspricht.
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