DE2935296C2 - - Google Patents
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-
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Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Separation Of Particles Using Liquids (AREA)
Description
Die Neuerung betrifft ein Abluftreinigungsgerät zur Ab
scheidung von gasförmigen, flüssigen und festen Schadstoffen
aus einem Gasstrom als Abluft, und zur Reinigung des Abluft
stromes mittels eines Waschmediums mit einem
trommelförmigen Gehäuse als Abscheidekammer, in dessen
Stirnseiten ein Gaseinlaßstutzen mit einem darin angeord
neten Drallkörper und ein etwa dazu fluchtender Gasauslaß
stutzen eingesetzt sind.
Um eine wirksame und nahezu vollständige Abscheidung der
Schadstoffe zu erreichen, ist es bekannt, die Abluft mit
tels eines Wäschers und/oder eines Abscheiders zu reini
gen. Ein derartiges Reinigungsgerät umfaßt zwei hintereinander
angeordnete Behälter, wobei der erste Behälter den Wäscher
und der zweite den Abscheider bildet. Als herkömmliche Wä
scher sind sogenannte Sprühwäscher, Füllkörperwäscher, usw.
bekannt. Auch ist ein Abscheider bekannt, der ein trommel
förmiges Gehäuse hat, der eine Abscheidekammer bildet. Bei
einem derartigen Abscheider sind zweckmäßigerweise in den
Stirnseiten des Gehäuses ein Einlaß- und etwa dazu fluch
tend ein Gasauslaßstutzen eingesetzt. Zur Verbesserung des
Abscheidegrades ist es bekannt, im Einlaßstutzen des Ab
scheiders einen Drallkörper anzuordnen, der dem einströmen
den zu reinigenden Gasstrom, wie z. B. der Abluft irgend
einer Anlage, einen Drall erteilt, d. h. den Gasstrom in
Umfangsrichtung und in Achsrichtung beschleunigt.
Aus der DE-AS 11 09 146 und der US-PS 38 02 162 gehen
ein rotierendes Flügelrad bzw. ein Zerstäuberrad hervor, die
primär dem Gastransport dienen.
Wenn man bisher einen Abluftstrom mittels eines Wäschers
und eines Abscheiders reinigen wollte, wurden die hier
für bestimmten Behältnisse hintereinander in die den Ab
luftstrom führende Abluftleitung eingebaut. In Abhängig
keit von der Bauform des Wäschers und/oder des Abscheiders
muß desweiteren noch berücksichtigt werden, ob die Behält
nisse stehend oder liegend in die Abluftleitung einzubauen
sind oder nicht. Desweiteren muß noch beachtet werden,
daß die Anströmgeschwindigkeit der Abluft in dem Wäscher
geringer als bei dem Abscheider ist. Auch sind un
vermeidbare Strömungsverluste und Druckverluste in Kauf
zu nehmnen.
Zusammenfassend wird zur Abluftreinigung mit Waschen und
Abscheiden durch die separate Anordnung der einzelnen Be
hältnisse viel Einbauplatz benötigt, der in den meisten An
wendungsfällen beschränkt ist. Insbesondere wird zum Einbau
eine große Einbaulänge benötigt, was notwendigerweise Rei
bungsverluste und Druckverluste mit sich bringt.
Zur Abhilfe dieser Schwierigkeiten liegt der Neuerung die
Aufgabe zugrunde, ein Abluftreinigungsgerät zu schaffen,
mit dem platzsparend die Abluft durch Waschen und Abscheiden
wirkungsvoll mit hohen Anströmgeschwindigkeiten bis zu etwa
10 m/s unabhängig von der Einbaulage des Reinigungsgerätes
und im wesentlichen verlustfrei gereinigt werden kann. Auch
soll das Abluftreinigungsgerät derart ausgelegt werden, daß
erforderlichenfalls mehrere Wasch- und Abscheidestufen in
gedrängter Bauweise hintereinander geschaltet werden können,
wobei für die einzelnen Waschstufen verschiedene Waschmedien
bestimmt sein können. Des weiteren soll das Abluftreini
gungsgerät montagetechnisch günstig ausgelegt sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich ein Abluftreini
gungsgerät der eingangs genannten Art dadurch aus, daß
wenigstens eine Ausgabeöffnung für die Waschflüssigkeit
vorgesehen ist, die in dem Einlaßstutzen stromaufwärts des
Drallkörpers mündet und die zur Speisung mit Waschflüssig
keit aus wenigstens einem Sammel- und Vorratsbehältnis
und mit wenigstens einer Austrittsöffnung im Gehäusemantel
verbunden ist.
Der der Neuerung zur Lösung der Aufgabe zugrunde liegende
Hauptgedanke ist darin zu sehen, den Wäscher und den Ab
scheider in einem gemeinsamen Gehäuse des Abluftreinigungs
geräts zu vereinigen. Hierbei kann die Einbaulänge im Ver
gleich zu üblichen derartigen Reinigungsgeräten wesentlich
verkürzt werden, so daß die Längsabmessung etwa ein Drittel
bis ein Fünftel der bisher benötigten Längsabmessung zum
Einbau beträgt. Vorzugsweise beträgt die gesamte Einbau
länge des neuerungsgemäßen Abluftreinigungsgeräts ein
Sechstel bis ein Siebtel der bisher benötigten Längsab
messungen. Der Bereich um die Ausgabeöffnung im Einlaß
stutzen bei dem neuerungsgemäßen Abluftreinigungsgerät
bildet eine Waschzone, der stromaufwärts von dem Drallkörper
liegende Bereich bildet die eigentliche Abscheidezone. Das
Waschmedium, vorzugsweise die Waschflüssigkeit, wird in den
zu reinigenden Abluftstrom am Einlaß des Gehäuses stromauf
wärts von dem Drallkörper eingespeist und vermischt sich
mit dem zu reinigenden Abluftstrom. Der so gebildete und
aus Abluft und Waschmedium bestehende Gasstrom trifft mit
hoher Geschwindigkeit auf den Drallkörper auf, dessen Leit
flächen durch die Waschflüssigkeit benetzt werden. Durch
die im Bereich des Drallkörpers auftretende Turbulenz tritt
in diesem Bereich ein verstärkter Übergang von gasförmigen
Schadstoffen der Abluft zu dem Waschmedium, insbesondere
zu der Waschflüssigkeit auf. Die Abscheidungswirkung des
Abluftreinigungsgerätes wird desweiteren noch zusätz
lich dadurch verbessert, daß die stromaufwärts von dem
Drallkörper eingeleitete Waschflüssigkeit mit hoher Ge
schwindigkeit gegen die Leitflächen des Drallkörpers
prallt und der dabei gebildete, die Leitflächen benetzen
de Flüssigkeitsfilm an den Leitflächen abreißt, wobei sich
hierdurch sekundär neue Waschflüssigkeitstropfen bilden.
Auch Schadstoffe in Form von Feststoffpartikeln werden in
diesem Bereich des Abluftreinigungsgeräts, ähnlich wie
gasförmige Stoffe, wirksam aus dem Abluftstrom ausgeschie
den. Auch kann die Gasanströmrichtung durch eine entspre
chende Stellung der Leitflächen des Drallkörpers derart
variiert und gewählt werden, daß man bei dem neuerungsge
mäßen Abluftreinigungsgerät keinen zusätzlichen Tropfenab
scheider benötigt. Das neuerungsgemäße Abluftreinigungs
gerät besitzt äußerst kleine Außenabmessungen und hat einen
relativ einfachen Aufbau. Demzufolge gewährleistet es einen
sehr störungsunanfälligen Betrieb, wobei relativ geringe
Betriebskosten als laufende Kosten anfallen. Die neuerungs
gemäße Kombination durch Vereinigung zweier Reinigungsmög
lichkeiten für Abluft bringt somit sowohl hinsichtlich eines
wirtschaftlichen Betriebs, als auch des Abscheidungswirkungs
grades sowie bei der vereinfachten Montage Vorteile mit sich.
Um eine möglich günstige Vermischung von Waschmedium mit
dem zu reinigenden Gasstrom zu erreichen, ist die Ausgabe
öffnung für das Waschmedium bzw. die Waschflüssigkeit in
Gasströmungsrichtung, d. h. parallel zur Längsachse des Ge
häuses ausgerichtet. Um eine innige und allseitige sehr
gleichmäßige Vermischung mit dem Gasstrom zu erreichen, ist
die Ausgabeöffnung koaxial zur Längsachse des Einlaß
stutzens angeordnet.
Die Ausgabeöffnung kann düsenförmig ausgebildet oder ein
Sprühkopf sein, so daß die Waschflüssigkeit beim Austritt
aus der Ausgabeöffnung zerstäubt in Form eines Sprühstrah
les austritt. Hierdurch erhält man ein günstiges Flüssig
keits/Luft-Verhältnis, wodurch die Abscheidung im Bereich
des Drallkörpers wirkungsvoller wird.
Wenn das neuerungsgemäße Abluftreinigungsgerät eine Wasch
stufe und eine Abscheidestufe umfaßt, wird das Abluftreini
gungsgerät derart ausgelegt, daß entsprechend den Platzver
hältnissen und in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit der
Abluftleitung sowie möglicherweise notwendiger Abstützungen
das Sammel- und Vorratsbehältnis entweder integriert mit
dem Gehäuse oder separat zu diesem angeordnet sein kann.
Hierzu kann die Austrittsöffnung im Gehäuse entweder di
rekt unter Zwischenschaltung einer Pumpe mit der Ausgabe
öffnung im Einlaßstutzen des Abluftreinigungsgerätes ver
bunden werden oder die Austrittsöffnung ist mittels einer
Leitung mit einem separaten Sammel- und Vorratsbehältnis
verbunden, an den die Ausgabeöffnung mittels einer Zulei
tung angeschlossen ist. Da desweiteren bei dem neuerungs
gemäßen Abluftreinigungsgerät der Abscheidezone ein Drall
körper vorgeschaltet ist, kann die Einbaulage frei gewählt
werden, d. h. das Gerät kann entweder stehend oder liegend
angeordnet werden. Dadurch ergeben sich wesentliche Verein
fachungen bei der Verlegung von Abluftleitungen, die in
ein derartiges Reinigungsgerät eingebaut werden muß.
Eine zweckmäßige Ausführungsform des Abluftreinigungsge
rätes zeichnet sich dadurch aus, daß das Vorrats- und
Sammelbehältnis für die Waschflüssigkeit eine Wanne ist,
die einen Abschnitt des Innenraums des Gehäuses bildet.
Bei dieser Ausführungsform ist das Vorrats- und Sammel
behältnis in das Gehäuse des Abluftreinigungsgerätes in
tegriert.
Zweckmäßigerweise kann der bodenseitige Trommelmantel als
Sammelrinne ausgebildet sein, die vom Einlaß- zum Auslaß
stutzen in Bezug zur Längsachse geneigt verläuft. Die
Sammelrinne erstreckt sich zweckmäßigerweise in Längs
richtung über die gesamte Mantelfläche und am Ende ist
die Austrittsöffnung vorgesehen, die zu dem Sammel- und
Vorratsbehältnis führt. Diese Sammelrinne kann in Form
einer U-förmigen Ausbauchung am bodenseitigen Trommel
mantel ausgebildet sein. Durch den geneigten Verlauf der
Sammelrinne ist ein stockungsfreier und verstopfungsfreier
Rücklauf zu dem Sammelbehältnis gewährleistet.
Bei einer alternativen Ausführung des neuerungsgemäßen
Abluftreinigungsgeräts sind mehrere Wasch- und Abscheide
stufen hintereinander angeordnet und hintereinander ge
schaltet, die von einem gemeinsamen Gehäuse umgeben sind.
Im Gehäuseinneren sind hierbei mehrere Abscheidekammern
hintereinander angeordnet, die durch wenigstens eine quer
im Gehäuseinnern eingesetzte Trennwand abgeteilt sind,
die von einem fluchtend zum Einlaß- und/oder Auslaß
stutzen ausgerichteten Verbindungsstutzen durchzogen ist,
in den stromaufwärts von dem jeweiligen Drallkörper wenig
stens eine weitere Ausgabeöffnung für die Waschflüssigkeit
mündet.
Vorzugsweise ist wenigstens die weitere Ausgabeöffnung zur
Speisung mit Waschflüssigkeit mit wenigstens einem weite
ren Sammel- und Vorratsbehältnis und wenigstens einer
weiteren Austrittsöffnung im Gehäusemantel verbunden. Die
Sammel- und Vorratsbehältnisse können verschiedene Wasch
flüssigkeiten enthalten. Die Zusammensetzungen der Wasch
flüssigkeiten können beispielsweise so gewählt werden, daß
in den einzelnen Stufen entsprechend den Erfordernissen
bestimmte Schadstoffe aus der Abluft abgeschieden werden.
Hierdurch ist eine universelle Anpassung an die jeweiligen
Bedürfnisse möglich. Da die Abscheidekammern durch ein ge
meinsames durchgehendes Gehäuse verbunden sind, ergibt
sich ein kompakter Aufbau des Abluftreinigungsgerätes.
Auch hierbei wird trotz mehrerer Wasch- und Abscheidestu
fen eine sehr gedrängte Bauweise erreicht, die zudem noch
wirkungsvoll unabhängig von ihrer Einbaulage arbeitet.
Auch hierbei kann zweckmäßigerweise eine Auslegung ge
troffen werden, bei der das Vorrats- und Sammelbehältnis
für die Waschflüssigkeit in dem Gehäusekörper integriert
ist, wozu es dann wannenförmig ausgebildet ist, und sich
längs des gesamten Gehäuses erstreckt. Diese Wanne bildet
hierbei einen Abschnitt des Innenraums des Gehäuses, in
dem sich die Waschflüssigkeit sammelt. Sie kann dann mit
tels einer außen liegenden Pumpe der Ausgabeöffnung wie
der zugeführt werden, die über eine Zuleitung am Förderausgang
der Pumpe angeschlossen ist. Der Saugeingang der Pumpe ist
an die Austrittsöffnung angeschlossen, die unmittelbar in
Verbindung mit dem Wannenförmigen Vorrats- und Sammelbe
hältnis im Innenraum des Gehäuses steht.
Bei einer mehrstufigen Auslegung des neuerungsgemäßen Ab
luftreinigungsgerätes gibt es mehrere Kombinationsmöglich
keiten. So kann beispielsweise wenigstens eine Trennwand
das Gehäuseinnere vollständig durchqueren. Hierbei wird
eine vollständige Trennung der einzelnen Waschflüssigkeits
kreisläufe erreicht. Auch bei einer Ausbildungsform des Ab
luftreinigungsgerätes, bei dem das Vorrats- und Sammelbe
hältnis für die Waschflüssigkeit eine Wanne ist und einen
Abschnitt des Innenraumes des Gehäuses bildet, kann bei
dieser Auslegungsform die Trennwand so ausgebildet sein,
daß sie die gesamte Wanne in mehrere Wannenräume unterteilt.
Wenn wie bei einer weiteren Kombinationsmöglichkeit alle
Trennwände das Gehäuseinnere vollständig durchqueren, sind
alle Waschflüssigkeitskreisläufe separat voneinander und es
können jeweils verschiedene oder auch gleiche Waschmedien
bzw. Waschflüssigkeiten verwendet werden. Bei einer anderen
Ausführungsform ist wenigstens eine Trennwand derart ausge
nommen, daß wenigstens zwei Abscheidekammern ein gemeinsames
Sammel- und Vorratsbehältnis zugeordnet ist. Bei einer wannen
förmigen Ausbildung des Sammel- und Vorratsbehältnisses bil
det sich somit ein gemeinsamer wannenförmiger Raum, in dem
sich die Waschflüssigkeit ansammelt und den jeweiligen zu
geordneten Waschstufen wieder zugeordnet wird. Entsprechend
der Anzahl von Abscheidekammern in dem gemeinsamen Gehäuse
des neuerungsgemäßen Abluftreinigungsgerätes können somit
wenigstens zwei Behandlungsstufen bezüglich des Waschflüs
sigkeitskreislaufes zusammengeschlossen werden und die
noch verbleibenden sind hiervon getrennt.
Auch können zweckmäßigerweise alle Trennwände derart aus
genommen sein, daß allen Abscheidekammern ein gemeinsames
Sammel- und Vorratsbehältnis zugeordnet ist.
Zweckmäßigerweise sind die Austrittsöffnungen für die Wasch
flüssigkeit und die Verbindung zu der Ausgabeöffnung auf
einer Seite des Außenmantels des Gehäuses angeordnet. Hier
durch wird erreicht, daß die Verbindungen und die Anschlüs
se an der Seite des Gehäuses angeordnet werden können, die
leicht zugänglich ist, wodurch sowohl die Montage verein
facht wird, als auch das gesamte Abluftreinigungsgerät
wartungsfreundlicher ist. Da die Pumpen derartiger Aggrega
te oder auch die separat angeordneten Vorrats- und Sammel
behältnisse für die Waschflüssigkeit leicht zugänglich sind,
können eventuell notwendige Reparaturen schnell und behin
derungsfrei ausgeführt werden.
Bei einer liegenden Anordnung des Abluftreinigungsgerätes
können die Austrittsöffnungen für die Waschflüssigkeit in
der Nähe der bodenseitigen Außenmantelfläche längs etwa
einer gemeinsamen Mantellinie und die Anschlüsse für die
Ausgabeöffnung an der Oberseite des Gehäuses angeordnet
werden. Alle diese Ausbildungsformen haben zum Ziel, eine
möglichst platzsparende Unterbringung des neuerungsgemäßen
Abluftreinigungsgerätes sicherzustellen.
Entsprechend dem beim Einbau des neuerungsgemäßen Abluft
reinigungsgerätes zur Verfügung stehenden Raum kann der
Querschnitt des Gehäuses kreisförmig oder ovalförmig sein. Bei
der ovalförmigen Ausführungsform des Gehäuses wird in der
Höhe und bei dem kreisförmigen in der Breite mehr Einbau
raum benötigt.
Die Neuerung wird nachstehend anhand der Zeichnungen an
Beispielen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines einstu
figen Abluftreinigungsgerätes nach der Neuerung in per
spektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines einstu
figen Abluftreinigungsgerätes nach der Neuerung in per
spektivischer Darstellung,
Fig. 3 eine Ausführungsform eines dreistufigen
Abluftreinigungsgerätes nach der Neuerung als ein Bei
spiel für eine mehrstufige Auslegung des neuerungsgemäßen
Abluftreinigungsgerätes in einer schematischen Seitenan
sicht mit teilweise geschnittener Darstellung zur Verdeut
lichung der einzelnen innen liegenden Bauteile,
Fig. 4 eine perspektivische alternative Ausführungs
form zu Fig. 3 eines neuerungsgemäßen Abluftreinigungs
gerätes mit einem dreistufigen Aufbau, und
Fig. 5 eine Stirnansicht auf das neuerungsgemäße
Abluftreinigungsgerät mit einer alternativen Umrißgestalt.
Bei der anhand der Fig. 1 und 2 gezeigten einstufigen
Ausführungsform des neuerungsgemäßen Abluftreinigungsgerä
tes sind gleiche oder ähnliche Bauteile mit denselben Be
zugszeichen versehen.
Ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Reinigungsgerät weist einen,
Abscheider 2 und einen Wäscher 3 auf. Das eine Abscheide
kammer 4 bildende Gehäuse 5 besitzt an seinen vorderen und
hinteren Stirnseiten einen Einlaß- und einen Auslaßstutzen
für den zu reinigenden Gasstrom A als Abluft von einer vor
dem Abluftreinigungsgerät 1 liegenden Anlage. Der Einlaß-
und der Auslaßstutzen 8, 9 sind in den Stirnseiten 6, 7 des
Gehäuses 5 in Strömungsrichtung des Gasstromes A fluchtend
zueinander eingesetzt und ragen in den trommelförmigen
Innenraum 10 des Gehäuses. Die nach außen vorspringenden
Seiten des Einlaß- und Auslaßstutzens 8, 9 sind, wie mit 11
und 12 bezeichnet, als Flansche ausgebildet, so daß sie
unmittelbar an eine Abluftleitung beispielsweise mittels
Schraubverbindungen angeschlossen werden können. Die Ein
laß- und Auslaßstutzen 8, 9 sind konzentrisch zur Längs
achse B des Gehäuses 5 angeordnet. In dem Einlaßstutzen 8
ist ein Drallkörper 13 ebenfalls konzentrisch zu der Längs
achse B des Gehäuses 5 angeordnet. In Strömungsrichtung
des Gasstromes A gesehen ist vor dem Drallkörper 13, das
heißt stromaufwärts vor dem Drallkörper 13, eine Ausgabe
öffnung 14 für ein Waschmedium bzw. eine Waschflüssigkeit C
vorgesehen, die in den von den Einlaßstutzen 8 gebildeten
Kanal mündet. Die Ausgabeöffnung 14 ist hierbei düsenför
mig ausgebildet und ist in Strömungsrichtung des Gasstro
mes A, d. h. parallel zur Längsachse B des Gehäuses 5 aus
gerichtet. Zur Speisung mit Waschflüssigkeit C ist die
Ausgabeöffnung 14 aus wenigstens einem Sammel- und Vor
ratsbehältnis 15 mit wenigstens einer Austrittsöffnung im
Mantel 17 des Gehäuses 15 verbunden. Bei der
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist das Sammel
und Vorratsbehältnis 15 beispielsweise aus statischen Grün
den oder wegen des Platzbedarfes separat zu dem Gehäuse 5
angeordnet. Die Lage des Sammel- und Vorratsbehältnisses 15
ist hierbei im wesentlichen frei wählbar, jedoch wird zweck
mäßigerweise eine derartige Anordnung getroffen, daß mög
lichst kurze Verbindungsleitungen 18, 19 von dem Sammel-
und Vorratsbehältnis 15 zu der Austrittsöffnung 16 und der
Ausgabeöffnung 14 für die Waschflüssigkeit C benötigt wer
den. Das Gehäuse 5 kann in waagrechter oder senkrechter
Lage eingebaut werden. Wenn wie in Fig. 1 gezeigt ein waag
rechter Einbau, d. h. eine liegende Anordnung des Abluft
reinigungsgerätes 1 bzw. des Gehäuses 5 gewählt wird, ist
die Bodenseite des Mantels 17 des Gehäuses 15 in Form einer
Sammelrinne 21 ausgebildet, die vom Einlaßstutzen 8 zum Aus
laßstutzen 9 in Bezug zur Längsachse B des Gehäuses 5 geneigt
verläuft. Diese Sammelrinne 21 bildet eine im Querschnitt
U-förmige Ausbauchung an der Bodenseite des Trommelmantels
17, in der sich die Waschflüssigkeit und bei der Reinigung
abgeschiedene Stoffe ansammeln. Durch den geneigten Verlauf
der Sammelrinne wird ein verstopfungsfreier Ablauf sicher
gestellt. In der Nähe der den Auslaßstutzen 9 tragenden
Stirnseite 7 mündet die Sammelrinne 21 in die Austritts
öffnung 16. An diese Austrittsöffnung 16 ist die Verbin
dungsleitung 18 angeschlossen, die eine Rückführung zu dem
Sammel- und Vorratsbehältnis 15 bildet. Die in dem Sammel-
und Vorratsbehältnis 15 enthaltene Waschflüssigkeit C wird
mit Hilfe einer Pumpe 20 über eine Verbindungsleitung 19
zu der Ausgabeöffnung 14 gefördert.
Das in Fig. 2 insgesamt mit 1 bezeichnete neuerungsgemäße
Abluftreinigungsgerät weist im wesentlichen im Unterschied
zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform eine alternative
Anordnung und Ausbildung des in Fig. 1 mit 15 bezeichneten
Sammel- und Vorratsbehältnisses 15 auf. In Fig. 2 ist das
Sammel- und Vorratsbehältnis mit 25 bezeichnet. Das Sammel-
und Vorratsbehältnis 25 ist wannenförmig ausgebildet und
bildet einen Abschnitt des Innenraums der Abscheidekammer 4
des Gehäuses 5. Bei dieser Auslegungsform ist das Sammel-
und Vorratsbehältnis 25 in das Gehäuse 5 des Abluftreini
gungsgerätes 1 integriert. Über eine Austrittsöffnung 26,
die mit dem wannenförmigen Sammel- und Vorratsbehältnis in
Verbindung steht, tritt die Waschflüssigkeit aus und ge
langt über eine Verbindungsleitung 28 zu dem Saugeingang
der Pumpe 30. Über den Förderausgang der Pumpe 30 und eine
daran angeschlossene Verbindungsleitung 29 gelangt die
Waschflüssigkeit C wiederum in die Ausgabeöffnung 14 im
Einlaßstutzen 8, der in das Gehäuse 5 mündet. Das Gehäuse 5
kann einen kreisförmigen Querschnitt oder wie in Fig. 2
gezeigt, einen ovalförmigen Querschnitt haben.
Da die Arbeitsweise des einstufigen neuerungsgemäßen Abluft
reinigungsgerätes 1 nach den Fig. 1 und 2 identisch ist,
wird diese nachstehend für die Fig. 1 und 2 gemeinsam
erläutert.
Der mit A bezeichnete zu reinigende Gasstrom tritt wie mit
einem Pfeil angedeutet in den Einlaßstutzen 8 des Gehäuses 5
ein. Um die Ausgabeöffnung 14 und die austretende Waschflüs
sigkeit C bildet sich im Einlaßstutzen 8 eine Waschzone. In
dieser Waschzone vermischt sich der zu reinigende Gasstrom A
mit der über die Ausgabeöffnung 14 in Form eines Sprühstrahls
ausgegebenen Waschflüssigkeit C. Der mit hoher Anström
geschwindigkeit von beispielsweise 10 m/s in den Einlaß
stutzen 8 eintretende zu reinigende Gasstrom A reißt die
Waschflüssigkeit C mit und trifft auf den Drallkörper 13
auf. Infolge der hohen Anströmgeschwindigkeit des auf den
Drallkörper 13 auftreffenden Gasstromes und des hohen
Feuchtigkeits-Luft-Verhältnisses infolge der sprühstrahl
förmigen Einspeisung der Waschflüssigkeit C über die Aus
gabeöffnung 14 tritt im Bereich des Drallkörpers 13 eine
Turbulenz auf. Aufgrund der eingespeisten Waschflüssig
keit C werden die Leitflächen des Drallkörpers 13 mit einem
Flüssigkeitsfilm benetzt, der ständig erneuert wird. Gerade
in diesem Bereich des Drallkörpers 13 findet der Übergang
von abzuscheidenden Schadstoffen des Gasstromes A zu dem
Waschmedium bzw. der Waschflüssigkeit C statt. Durch die
durch die Turbulenz bewirkte Agitation und die ständige
Erneuerung des Flüssigkeitsfilms an den Leitflächen des
Drallkörpers 13 werden äußerst günstige Verhältnisse für
den Stoffübergang geschaffen. Bei den in diesem Bereich
des Drallkörpers 13 abgeschiedenen Schadstoffen handelt es
sich insbesondere um gasförmige und feste Schadstoffe. Die
Abscheidungswirkung im Bereich des Drallkörpers wird noch
dadurch verbessert und verstärkt, daß die vom Gasstrom A
mitgeführte Flüssigkeit auf die Leitflächen des Drallkör
pers 13 aufprallt und nach der Benetzung der Leitflächen
des Drallkörpers 13 durch Abriß sich tropfenförmig von den
selben löst, so daß sich an den Leitflächen des Drallkörpers
13 sekundär weitere Tropfen, bestehend im wesentlichen aus
Waschflüssigkeit, bilden. Diese Tropfen zusammen mit dem zu
reinigenden Gasstrom A und der mitgerissenen Waschflüssig
keit C werden durch den Drallkörper 13 in Umfangsrichtung
und in achsialer Richtung beschleunigt, d. h., dem Gasstrom
wird eine umlaufende Bewegung oder ein Drall erteilt. Über
das in das Gehäuse 5 ragende Ende des Einlaßstutzens 8
tritt der so beschleunigte Gasstrom in die von dem Ge
häuse 5 gebildete Abscheidekammer 4 ein. Die in der Abschei
dekammer 4 abgetrennten Schadstoffe und die flüssigen
Teilchen der Waschflüssigkeit C sammeln sich an der Man
telfläche 17 des Gehäuses 5 an. Der gereinigte Gasstrom
verläßt das insgesamt mit 1 bezeichnete Abluftreinigungs
gerät über den Auslaßstutzen 9. Die in der Abscheidekam
mer 4 abgetrennte Waschflüssigkeit C, die mit den abge
schiedenen Schadstoffen beladen ist, gelangt in das zu
geordnete Sammel- und Vorratsbehältnis 15 bzw. 25. Mittels
einer Pumpe 20 bzw. 30 wird die Waschflüssigkeit C über
Verbindungsleitungen 18, 19 bzw. 28, 29 zu der Ausgabeöff
nung 14 für die Waschflüssigkeit gefördert. Es ist somit
ein geschlossener Waschflüssigkeitskreislauf von der Aus
gabeöffnung 14 über die Abscheidekammer 4, die Austritts
öffnung 16, 26, das Sammel- und Vorratsbehältnis 15, 25,
die Pumpe 20, 30 und die Verbindungsleitungen 18, 19; 28,
29 vorgesehen.
Anhand der Fig. 3 bis 4 wird eine Ausführungsform eines
insgesamt mit 40 bezeichneten Abluftreinigungsgerätes er
läutert, das mehrere Wasch- und Abscheidestufen hat. Bei
der dargestellten Ausführungsform sind jewells drei derar
tige Stufen hintereinander angeordnet. Im Inneren eines
gemeinsamen trommelförmig ausgebildeten Gehäuses 45 sind
mehrere Abscheidekammern 44, 44′, 44″ hintereinander an
geordnet, die durch zwei im Innenraum des Gehäuses 45 quer
eingesetzte Trennwände 41, 41′ abgeteilt sind. Der mit A be
zeichnete zu reinigende Gasstrom tritt über einen in der
Stirnseite 46 des Gehäuses 45 angeordneten Einlaßstutzen 48
in das Innere des Gehäuses 45 ein und tritt nach der Reini
gung über einen in die Stirnseite 47 des Gehäuses 45 ein
gesetzten Auslaßstutzen 49 aus. Der Einlaß- und Auslaßstutzen
48, 49 ist wie der Einlaßstutzen 8 und der Auslaßstutzen
9 bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ausgebil
det. Wie bei den Fig. 1 und 2 ist im Einlaßstutzen 48 ein
Drallkörper 53 und stromabwärts von diesem eine Ausgabe
öffnung 54 angeordnet, über die Waschflüssigkeit C ein
gespeist wird.
Wie in Fig. 3 gezeigt, können alle Trennwände 41, 41′
den trommelförmigen Innenraum 50 des Gehäuses 45 voll
ständig durchqueren. Jeder so gebildeten Reinigungsstu
fe D, D′, D″ des Abluftreinigungsgerätes 40 kann ein ge
sondertes Sammel- und Vorratsbehältnis 55, 55′, 55″ zu
geordnet werden, und für jede Stufe D, D′, D″ ist je
weils eine Austrittsöffnung 56, 56′, 56″, vorgesehen,
die in Verbindung mit dem jeweiligen Sammel- und Vorrats
behältnis 55, 55′, 55″ steht. Mittels einer Pumpe 60, 60′,
60″ wird die Waschflüssigkeit C, C′, C″ zu der jeweiligen
Ausgabeöffnung 54, 54′, 54″ gefördert. In den Trennwänden
41, 41′ ist jeweils ein Verbindungsstutzen 61, 61′ einge
setzt und durchzieht die Trennwand 41, 41′ und ist fluch
tend zu dem Einlaßstutzen 48 und dem Auslaßstutzen 49 des
Gehäuses 45 ausgerichtet. In jedem Verbindungsstutzen 61,
61′ ist stromaufwärts zu der Trennwand 41, 41′ ein Drall
körper 53′, 53″ angeordnet. In den Verbindungsstutzen 61,
61′ mündet stromabwärts zu dem Drallkörper 53′, 53″ je
weils eine Ausgabeöffnung 54′, 54″.
Im Unterschied zu der in Fig. 3 gezeigten dreistufigen
Ausführungsform eines Abluftreinigungsgerätes besitzt die
in Fig. 4 bezeichnete Ausführungsform eines Reinigungsgerä
tes 40 mit drei Stufen D, D′, D″ ein insgesamt mit 65
bezeichnetes und in das Gehäuse 45 integriertes Sammel-
und Vorratsbehältnis. Hierbei sind die Trennwände 41, 41′
im Bereich des wannenförmig ausgebildeten Sammel- und Vor
ratsbehältnisses 65 ausgenommen, so daß allen drei Stufen
D, D′, D″ ein gemeinsames Sammel- und Vorratsbehältnis
zugeordnet ist. Wie bei Fig. 3 können jedoch die Trenn
wände 41, 41′ vollkommen den Inneraum 50 des Gehäuses 45
durchziehen, so daß das wannenförmige Sammel- und Vorrats
behältnis 65 in mehrere separate Wannenräume unterteilt
wird, in denen Waschflüssigkeiten C, C′, C″ mit verschie
dener Zusammensetzung für die einzelnen Stufen D, D′, D″
enthalten sind. Auch kann bei beiden Ausführungsformen,
d. h. sowohl bei der Ausführungsform nach Fig. 3, als
auch bei der Ausführungsform nach Fig. 4 beispiels
weise nur eine Trennwand 41 oder 41′ den Innenraum 50
des Gehäuses 45 vollständig durchqueren, so daß beispiels
weise zwei Stufen D, D′, D″ ein gemeinsames Sammel- und
Vorratsbehältnis 55, 55′, 55″ oder 65 zugeordnet ist.
Bei der Verwendung von mehr als drei Stufen können bei
dem neuerungsgemäßen Abluftreinigungsgerät auch weitere
Kombinationsmöglichkeiten von mehreren Waschflüssigkeiten
C in Verbindung mit einem oder mehreren Sammel- und Vor
ratsbehältnissen 55, 55′, ... in Betracht kommen.
In Abwandlung zu Fig. 4 ist in Fig. 5 ein Gehäuse 45′
mit kreisförmigem Querschnitt gezeigt. In Fig. 4 hinge
gen hat das Gehäuse 45 einen ovalförmigen Querschnitt.
Die Arbeitsweise des insgesamt mit 40 bezeichneten Abluft
reinigungsgerätes nach den Fig. 3 bis 5 ist in Bezug zu
den einzelnen Stufen D, D′, identisch wie bei den Aus
führungsformen nach den Fig. 1 und 2, so daß eine ein
gehende Erläuterung der Arbeitsweise des mehrstufigen neu
erungsgemäßen Abluftreinigungsgerätes nach den Fig. 3
bis 5 entfallen kann. Sie ergibt sich durch Aneinander
reihung der jeweiligen Stufen D, D′, D″, D ‴ ...
Beim neuerungsgemäßen Abluftreinigungsgerät sind die bisher
separaten Behandlungsstufen, Waschen und Abscheiden, ge
rätetechnisch und funktionell vereinigt. Gerade in dieser
Zusammenfassung der Behandlungsarten, Waschen und Abschei
den, unter Verwendung eines einzigen gemeinsamen Gehäuses
liegt der Hauptvorteil der Neuerung. Durch diese Kombina
tion beider Behandlungsarten in einem neuartigen Gerät wird
ein möglichst einfacher Aufbau einer derartigen Vorrichtung
als Ziel der Neuerung erreicht.
Bezugszeichenliste
A Gasstrom oder Abluft
B Längsachse des Gehäuses
C, C′, C″ Waschflüssigkeit
D, D′, D″ Stufe
1 Reinigungsgerät
2 Abscheider
3 Wäscher
4 Abscheidekammer
5 Gehäuse
6 Stirnseite vorne
7 Stirnseite hinten
8 Einlaßstutzen
9 Auslaßstutzen
10 trommelförmiger Innenraum des Gehäuses 5
11 flanschförmige Ausbildung
12 flanschförmige Ausbildung
13 Drallkörper
14 Ausgabeöffnung für Waschflüssigkeit
15 Sammel- und Vorratsbehältnis
16 Austrittsöffnung für Waschflüssigkeit
17 Mantel des Gehäuses 5
18 Verbindungsleitung zur Austrittsöffnung 16
19 Verbindungsleitung zur Ausgabeöffnung 14
20 Pumpe
21 Sammelrinne
25 Sammel- und Vorratsbehältnisse (Fig. 2)
26 Austrittsöffnung
28 Verbindungsleitung zur Austrittsöffnung (26) (Fig. 2)
29 Verbindungsleitung zur Ausgabeöffnung (14)
30 Pumpe
40 Abluftreinigungsgerät
41, 41′ Trennwand
44, 44′, 44″ Abscheidekammern
45, 45′ Gehäuse
46 Stirnseite
47 Stirnseite
48 Einlaßstutzen
49 Auslaßstutzen
50 trommelförmiger Innenraum
53, 53′, 53″ Drallkörper
54, 54′, 54″ Ausgabeöffnung
55, 55′, 55″ Sammel- und Vorratsbehältnis
56, 56′, 56″ Austrittsöffnung
57 Gehäusemantel
58 Verbindung
59 Verbindung
60, 60′, 60″ Pumpe
61, 61′, 61″ Verbindungsstutzen
65 Sammel- und Vorratsbehältnis (Fig. 4)
B Längsachse des Gehäuses
C, C′, C″ Waschflüssigkeit
D, D′, D″ Stufe
1 Reinigungsgerät
2 Abscheider
3 Wäscher
4 Abscheidekammer
5 Gehäuse
6 Stirnseite vorne
7 Stirnseite hinten
8 Einlaßstutzen
9 Auslaßstutzen
10 trommelförmiger Innenraum des Gehäuses 5
11 flanschförmige Ausbildung
12 flanschförmige Ausbildung
13 Drallkörper
14 Ausgabeöffnung für Waschflüssigkeit
15 Sammel- und Vorratsbehältnis
16 Austrittsöffnung für Waschflüssigkeit
17 Mantel des Gehäuses 5
18 Verbindungsleitung zur Austrittsöffnung 16
19 Verbindungsleitung zur Ausgabeöffnung 14
20 Pumpe
21 Sammelrinne
25 Sammel- und Vorratsbehältnisse (Fig. 2)
26 Austrittsöffnung
28 Verbindungsleitung zur Austrittsöffnung (26) (Fig. 2)
29 Verbindungsleitung zur Ausgabeöffnung (14)
30 Pumpe
40 Abluftreinigungsgerät
41, 41′ Trennwand
44, 44′, 44″ Abscheidekammern
45, 45′ Gehäuse
46 Stirnseite
47 Stirnseite
48 Einlaßstutzen
49 Auslaßstutzen
50 trommelförmiger Innenraum
53, 53′, 53″ Drallkörper
54, 54′, 54″ Ausgabeöffnung
55, 55′, 55″ Sammel- und Vorratsbehältnis
56, 56′, 56″ Austrittsöffnung
57 Gehäusemantel
58 Verbindung
59 Verbindung
60, 60′, 60″ Pumpe
61, 61′, 61″ Verbindungsstutzen
65 Sammel- und Vorratsbehältnis (Fig. 4)
Claims (20)
1. Abluftreinigungsgerät zur Abscheidung von gasförmi
gen, flüssigen und festen Schadstoffen aus einem zu
reinigenden Gasstrom als Abluft, und zur Reinigung
des Abluftstromes mittels eines Waschmediums mit
einem trommelförmigen Gehäuse als Abscheidekammer, in
dessen Stirnseiten ein Gaseinlaßstutzen mit einem
darin angeordneten Drallkörper und ein etwa dazu
fluchtender Gasauslaßstutzen eingesetzt sind, gekenn
zeichnet durch wenigstens eine Ausgabeöffnung (14,
54, 54′, 54″) für Waschflüssigkeit (C, C′, C″), die
in den Einlaßstutzen (8, 48) stromaufwärts vor den
Drallkörpern 13, 53, 53′, 53″) mündet, und die zur
Speisung mit Waschflüssigkeit (C, C′, C″) aus wenig
stens einem Sammel- und Vorratsbehältnis (15, 25; 55,
55′, 55″) mit wenigstens einer Austrittsöffnung (16; 56,
56′, 56″) im Gehäusemantel (17, 57) verbunden ist.
2. Abluftreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausgabeöffnung (14, 44, 44′, 44″)
in Gasströmungsrichtung (A), d. h. parallel zur Längsachse
(B) des Gehäuses (5, 45) ausgerichtet ist.
3. Abluftreinigungsgerät nach Anspruch 1 und/oder Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet daß die Ausga
beöffnung (14, 44, 44′, 44″) koaxial zur Längsach
se (B) des Gehäuses (5, 45) angeordnet ist.
4. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabe
öffnung (14, 44, 44′, 44″) düsenförmig ausgebildet ist.
5. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabe
öffnung (14, 44, 44′, 44″) ein Sprühkopf ist.
6. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Vorrats-
und Sammelbehältnis für die Waschflüssigkeit (C, C′, C″)
eine Wanne (25, 65) ist, die einen Abschnitt des Innenraums
(10, 50) des Gehäuses (5, 45) bildet.
7. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(5, 45) stehend angeordnet ist.
8. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(5, 45) liegend angeordnet ist.
9. Abluftreinigungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der bodenseitige Trommelmantel (17)
als Sammelrinne (21) ausgebildet ist, die vom Einlaß
stutzen (8) zum Auslaßstutzen (9) in bezug zur Längs
achse (B) des Gehäuses (5) geneigt verläuft.
10. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum
(50) des Gehäuses (45) mehrere Abscheidekammern (44, 44′,
44″) hintereinander angeordnet sind, die durch wenigstens
eine quer im Innenraum (50) des Gehäuses (45) eingesetz
te Trennwand (41, 41′) abgeteilt sind, die von einem
fluchtend zum Einlaßstutzen (48) und/oder Auslaßstutzen
(49) ausgerichteten Verbindungsstutzen (61, 61′) durchzo
gen ist, in den stromaufwärts vor den jeweiligen Drallkör
pern (53′, 53″) wenigstens eine weitere Ausgabeöffnung (54′,
54″) für die Waschflüssigkeit (C′, C″) mündet.
11. Abluftreinigungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens eine weitere Ausgabeöffnung
(54′, 54″) zur Speisung mit Waschflüssigkeit (C, C′, C″)
über wenigstens einen weiteren Sammel- und Vorratsbehältnis
(55′, 55″) und wenigstens einer weiteren Austrittsöff
nung (56′, 56″) im Gehäusemantel (57) verbunden ist.
12. Abluftreinigungsgerät nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß Sammel- und Vorratsbehält
nisse (5, 55′, 55″) verschiedene Waschflüssigkeiten (C,
C′, C″) enthalten.
13. Abluftreinigungsgerät nach einen der Ansprüche 10 bis
12, dadurch gekennzeichnet daß wenig
stens eine oder alle Trennwände (41, 41′) den Innenraum (50) des
Gehäuses (45) vollständig durchqueren.
14. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 10 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß wenig
stens eine Trennwand (41, 41′) derart ausgenommen ist,
daß wenigstens zwei Abscheidekammern (44, 44′, 44″) ein
gemeinsames Sammel- und Vorratsbehältnis (55, 55′, 55″,
65) zugeordnet ist.
15. Abluftreinigungsgerät nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß alle Trennwände (41, 41′)
derart ausgenommen sind, daß allen Abscheidekammern
(44, 44′, 44″) ein gemeinsames Sammel- und Vorratsbe
hältnis (65) zugeordnet ist.
16. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 10 bis
15, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus
trittsöffnungen (56, 56′, 56″) für Waschflüssigkeit
(C, C′, C″) und die Verbindungen (58, 59) zu der Aus
gabeöffnung (54, 54′, 54″) auf einer Seite des Außen
mantels des Gehäuses (45) angeordnet sind.
17. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 10 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß bei liegender Anord
nung die Austrittsöffnungen (56, 56′, 56″) für die
Waschflüssigkeit (C, C′, C″) in der Nähe der bodensei
tigen Außenmantelfläche längs einer gemeinsamen
Mantellinie und die Anschlüsse für die Ausgabeöffnung
(54, 54′, 54″) an der Oberseite des Gehäuses (45) an
geordnet sind.
18. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
17, dadurch gekennzeichnnet, daß das
Gehäuse (5, 45) im Querschnitt kreisförmig ist.
19. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (5, 45′) im Querschnitt ovalförmig ist.
20. Abluftreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 10 bis
20, dadurch gekennzeichnet, daß drei
oder mehrere Abscheidekammern (44, 44′, 44″) hinterein
ander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792935296 DE2935296A1 (de) | 1979-08-31 | 1979-08-31 | Abluftreinigungsgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792935296 DE2935296A1 (de) | 1979-08-31 | 1979-08-31 | Abluftreinigungsgeraet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2935296A1 DE2935296A1 (de) | 1981-03-19 |
| DE2935296C2 true DE2935296C2 (de) | 1989-08-31 |
Family
ID=6079772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792935296 Granted DE2935296A1 (de) | 1979-08-31 | 1979-08-31 | Abluftreinigungsgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2935296A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9107979U1 (de) * | 1991-06-28 | 1992-01-02 | Hackl, Harald, 8121 Habach | Vorrichtung zur Rauchgasreinigung |
| EP2069044A1 (de) | 2006-09-20 | 2009-06-17 | Llp Holding, Aså Aps | Verfahren und system zur luftreinigung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1109146B (de) * | 1953-07-07 | 1961-06-22 | Aeromix Ets | Vorrichtung zum nassen Abscheiden von festen und fluessigen Teilchen aus Gasen oder Daempfen |
| US3802162A (en) * | 1973-04-17 | 1974-04-09 | Vortex Air Corp | Air cleaner |
-
1979
- 1979-08-31 DE DE19792935296 patent/DE2935296A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2935296A1 (de) | 1981-03-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |