DE2932809C2 - Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff - Google Patents
Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines Spannbeton-Spannstabes aus FaserverbundwerkstoffInfo
- Publication number
- DE2932809C2 DE2932809C2 DE19792932809 DE2932809A DE2932809C2 DE 2932809 C2 DE2932809 C2 DE 2932809C2 DE 19792932809 DE19792932809 DE 19792932809 DE 2932809 A DE2932809 A DE 2932809A DE 2932809 C2 DE2932809 C2 DE 2932809C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamping
- tension
- plate
- rods
- anchoring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000000835 fiber Substances 0.000 title claims description 13
- 239000002131 composite material Substances 0.000 title claims description 10
- 239000011513 prestressed concrete Substances 0.000 title claims description 6
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 title description 20
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 63
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 25
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 22
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 11
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 8
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 claims description 5
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 claims description 5
- 239000003822 epoxy resin Substances 0.000 claims description 5
- 229920000647 polyepoxide Polymers 0.000 claims description 5
- 229910052593 corundum Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000010431 corundum Substances 0.000 claims description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 4
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 4
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 3
- 239000012764 mineral filler Substances 0.000 claims description 3
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 claims description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 3
- 239000011343 solid material Substances 0.000 claims description 2
- 239000013536 elastomeric material Substances 0.000 claims 2
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 claims 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 claims 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 claims 1
- 229920001577 copolymer Polymers 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims 1
- -1 polyethylene Polymers 0.000 claims 1
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 claims 1
- 239000002990 reinforced plastic Substances 0.000 claims 1
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 8
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 5
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 4
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 3
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 229920000049 Carbon (fiber) Polymers 0.000 description 1
- 239000004709 Chlorinated polyethylene Substances 0.000 description 1
- 229910000978 Pb alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000003679 aging effect Effects 0.000 description 1
- 239000004917 carbon fiber Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000002706 hydrostatic effect Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N prosulfocarb Chemical compound CCCN(CCC)C(=O)SCC1=CC=CC=C1 NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 238000007142 ring opening reaction Methods 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 125000000020 sulfo group Chemical group O=S(=O)([*])O[H] 0.000 description 1
- 230000003746 surface roughness Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
- E04C5/12—Anchoring devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Endverankerung min
destens eines Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff.
Zur Verankerung von Spanngliedern, deren Spannstäbe aus Stahl
bestehen, ist es bekannt, mehrere Spannstäbe am kegelstumpfför
migen Ende eines Spannbolzens mit einem Spannring festzuklemmen,
der eine dem kegelstumpfförmigen Spannbolzen entsprechende, ke
gelstumpfförmige Ringöffnung aufweist (DE-PS 14 84 348). Das so
am Spannbolzen befestigte Ende des aus mehreren Spannstäben be
stehenden Spanngliedes wird dann mit Hilfe des Spannbolzens und
einer Ankermutter über einen glockenförmigen Stützkörper an der
Stirnfläche des vorzuspannenden Betonbauteiles abgestützt. Um
die Spanndrähte zwischen dem Konus des Ankerbolzens und der die
Spanndrähte umgebenden Hülse einzuklemmen, genügt es, die Anker
hülse mit mäßigem Druck axial über die Spanndrähte zu schieben.
Die in den Spanndrähten wirksame Spannkraft bewirkt dann eine
Axialverschiebung der Drähte mitsamt der Hülse auf dem Konus des
Ankerbolzens, wodurch dessen Klemmkraft aktiviert und die Spann
drähte mit zunehmender Spannkraft zwischen Konus und Hülse immer
fester eingeklemmt werden.
Zur Verankerung von Seilen, die aus schmalen, zu einem Paket
übereinander gelegten Bändern bestehen und wie sie beispiels
weise als Tragseile für Hängebrücken verwendet werden, ist es
auch bekannt, die Bänder in einem Verankerungshohlkörper einzu
klemmen, wobei zwischen den Bändern Platten liegen, die als
Klemmkörper wirken (Deutsche Offenlegungsschrift 1 958 882). Zum
Aufbringen des Klemmdruckes dient eine Kraftübertragungseinrich
tung in Form von zwei Keilpaaren, welche zwischen dem Stabbündel
einerseits und der Innenwand des Verankerungshohlkörpers ande
rerseits eine quergerichtete Druckkraft erzeugen, die als Klemm
druck auf die zu verankernden Bänder wirkt. Die von den Keilen
erzeugte Querdruckkraft hängt von der Längskraft ab, mit der die
Keile gegeneinander gedrückt werden, was üblicherweise durch
Einschlagen mit einem Hammer geschieht, wodurch die tatsächlich
wirkende Querdruckkraft nicht feststellbar ist. Wichtig ist auch
nur, daß die aus Metall bestehenden Bänder in dem Verankerungs
hohlkörper fest eingeklemmt sind.
Wenn in Spannbeton-Spanngliedern Spannstäbe aus Faserverbund
werkstoffen verwendet werden sollen, die aus in eine Harzmatrix
eingegossenen Fasern, insbesondere Glas- oder Kohlefasern, hoher
Zugfestigkeit bestehen, bereitet die Endverankerung der Spann
stäbe Schwierigkeiten, da diese Faserverbundstäbe zwar eine hohe
Zugfestigkeit in Längsrichtung, jedoch nur eine geringe Festig
keit in Querrichtung haben. Beispielsweise bei der Verwendung
von Glasfaser-Verbundstäben muß beachtet werden, daß am Beginn
der Verankerungsstrecke, wo die volle Längszuspannung wirksam
ist, große Dehnungen bzw. Verschiebungen im Stab auftreten, die
aufzunehmen und in den Verankerungshohlkörper einzuführen sind.
Bei der Verankerung von Spannstäben aus Faserverbundwerkstoffen
muß deshalb darauf geachtet werden, daß die Spannstäbe an der
Verankerungsstelle nicht überbeansprucht oder zerstört werden.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Verankerungsvorrich
tung der eingangs näher erläuterten Art so auszubilden, daß auch
bei einer kurzen Verankerungslänge die von der Klemmeinrichtung
auf die Spannstäbe ausgeübte Querdruckkraft einen bestimmten,
vorgebbaren Wert nicht überschreitet.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung durch die im Anspruch 1 an
gegebenen Merkmale gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht es, auf die Spann
stäbe an ihrer Einspannstelle im Verankerungshohlkörper eine in
ihrer Größe vorgebbare und genau definierbare Klemmkraft aufzu
bringen, die sich gleichmäßig über die vorhandene Klemmlänge auf
alle Spannstäbe verteilt. Hierbei kann der Klemmdruck so einge
stellt werden, daß die querdruckempfindlichen Spannstäbe aus Fa
serverbundwerkstoff nicht beschädigt werden.
Ferner hat die Erfindung den Vorteil, daß das Spannelement von
der Außenseite des vorzuspannenden Bauteils sehr bequem zugäng
lich ist, was die Einstellung der erforderlichen Klemmkraft er
leichtert. Hierbei genügt es, wenn nur ein einziges, die
Kraftübertragungsvorrichtung beaufschlagendes Spannelement vor
gesehen ist, um die erforderliche Klemmkraft einzustellen.
Die Kraftübertragungsvorrichtung kann mindestens ein Keilplat
tenpaar aufweisen, dessen Keilplatten von der Spannvorrichtung
gegeneinander spannbar sind. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die
aneinander anliegenden Keilflächen der Keilplatten mit einander
gegenüberliegenden rillenförmigen Ausnehmungen versehen sind,
die einen in Längsrichtung der Vorrichtung verlaufenden Kanal
begrenzen, in dem als Zugelement ein Zugstab angeordnet ist, der
sich mit einem Ankerkopf an der Rückenfläche der einen Keil
platte abstützt und mittels einer Spannmutter spannbar ist, die
sich über Tellerfedern an der Rückenfläche der anderen Keil
platte abstützt.
Die mit Keilen arbeitende, mechanische Kraftübertragungsvorrich
tung ermöglicht bei relativ kleinem Verschiebeweg der Keile eine
gut definierte Einstellung der für die Verankerung der Stäbe
notwendigen Querpressung, wobei die Tellerfedern den einmal ein
gestellten Querdruck konstant aufrechterhalten.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Spannstab als Flachstab
ausgebildet und zwischen Klemmplatten angeordnet ist, die flache
Längsnuten haben, deren lichte Weite der Breite des Spanngliedes
entspricht, wobei die Summe der Nuttiefen etwas kleiner ist als
die Dicke des Spanngliedes.
Bei dieser Ausführungsform werden auch die Längskanten der
Spannstäbe zum Teil von den Klemmplatten umschlossen, so daß sie
auch unter Querdruck ihre Form beibehalten.
Es ist vorteilhaft, wenn die Klemmplatten an der Austrittsseite
des Spanngliedes hammerkopfförmig ausgebildet sind und die äu
ßere Stirnfläche des Hohlkörpers mit ihren Flanschteilen über
greifen. Die Klemmplatten stützen sich dann an der äußeren
Stirnfläche des Hohlkörpers ab und sind gegen Längsverschiebung
gesichert, so daß sie den von den Keilplatten erzeugten, defi
nierten Klemmdruck nicht erhöhen können.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann die
Kraftübertragungsvorrichtung eine sich in Längsrichtung des Ver
ankerungshohlkörpers erstreckende, aufweitbare Konushülse und
einen in der Konushülse angeordneten, kegelstumpfförmigen Keil
körper aufweisen, der von dem Zugelement durchsetzt wird. Bei
Verwendung dieser Kraftübertragungsvorrichtung ist es möglich,
den Innenraum des Hohlkörpers mit einem in Radialrichtung kom
primierbaren Material zu füllen, in das die Spannstäbe eingebet
tet sind, und das eine für die Kraftübertragung in Längsrichtung
ausreichende Festigkeit besitzt. In dem komprimierbaren Material
sind die Spannstäbe einer von allen Seiten auf sie einwirkenden,
gleichmäßigen Querpressung ausgesetzt, die eine optimale Veran
kerung gewährleistet. Außerdem ist es möglich, die Spannstäbe im
Bereich des Verankerungshohlkörpers praktisch beliebig über den
Querschnitt zu verteilen und gleichwohl sicher zu verankern.
Beispielsweise können die Spannstäbe radial-symmetrisch um die
dann zentral angeordnete Spannvorrichtung gruppiert werden, wo
bei sich das Zugelement dann mit einem Ankerkopf an der innen
liegenden Bodenplatte bzw. Quetschplatte und mit einer Spannmut
ter unter Zwischenschaltung einer Tellerfederanordnung auf der
äußeren Quetschplatte oder Stirnplatte abstützt.
Bei einer etwas anderen Ausführungsform der Erfindung können
mehrere Zugelemente vorgesehen sein, die in radial-symmetrischer
Anordnung außerhalb des Verankerungshohlkörpers verlaufen oder
in Kanälen innerhalb eines Quetschkörpers oder eines kompakten
Klemmkörpers angeordnet sind und die Spannstäbe umgeben.
Wenn der Quetschkörper aus einem relativ "weichen" Material
besteht, ist es zweckmäßig, wenn die Spannstäbe von Klemm
hülsen umgeben sind, die durch in Längsrichtung verlaufende
Schlitze in mehrere Segmente unterteilt sind, die an den
Spannstäben anliegen.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Klemmhülsen an der
Bodenplatte abgestützt sind und die Segmente der Klemmhülsen
mindestens an einem ihrer Enden miteinander verbunden sind.
Dies hat den Vorteil, daß eine sprunghafte Zunahme der
Querpressung an derjenigen Stelle der Spannstäbe vermieden
wird, an der diese in die Klemmhülsen eintreten. Der Maximal
wert der Querpressung wird erst in einem gewissen Abstand
vom verbundenen Ende der Klemmhülsen erreicht, was sich
günstig auf die Standzeit der Verankerung auswirkt. Außerdem
wird die Handhabung der Vorrichtung beim Einbau der
Spannstäbe an der Verankerungsstelle wesentlich vereinfacht.
Die Spannstäbe können auch von einem Klemmkörper umschlossen
sein, der aus einem Material mit einer für die Kraftüber
tragung in Längsrichtung ausreichend hohen Festigkeit besteht
und wobei der Klemmkörper auf mindestens einem Teil seiner
Außenfläche von dem durch Quetschung aufweitbaren Quetsch
körper umschlossen ist.
Eine solche Ausführungsform eignet sich besonders wenn viele
Spannstäbe in eng gedrängter Anordnung verankert werden
sollen. Der dann zweckmäßig blockförmige Klemmkörper kann
als Vergußteil aus Epoxidharz hergestellt und durch
geeignete Füll- und/oder Faserstoffe verstärkt sein. Er kann
aber auch aus einem Metallblock gefertigt sein, in den
von der Stirnseite am Austrittsende der Stäbe her quer
zueinander verlaufende Schlitze eingesägt sind, die sich
in den Achsen der die Spannstäbe aufnehmenden Längsbohrungen
schneiden. Ein solcher Klemmkörper eignet sich auch in
Verbindung mit solchen Ausführungsformen der erfindungsge
mäßen Vorrichtung, bei denen als Kraftübertragungsvor
richtung gegeneinander verspannbare Keilplatten eingesetzt
sind.
Für den vorerwähnten Klemmkörper und für den Quetschkörper
können verschiedene Materialien verwendet werden, die in
den Unteransprüchen 16 bis 20 im einzelnen angegeben sind.
Um eine besonders gute Haftung zwischen den Spannstäben und
dem sie umgebenden Quetschmaterial zu erzielen, können die
Spannstäbe auf ihren den Klemmkörper durchsetzenden Ab
schnitten mit einem Mantel aus einem nachgiebigen Material,
wie Blei oder Aluminium versehen sein, der einen Spalt zwischen
dem Klemmkörper und dem Spannglied ausfüllt. Ferner ist es
möglich, zwischen Spanngliedern mit glatter Oberfläche und
den an diesen angreifenden Klemmkörpern aus festem
Material eine dünne Lage aus feinkörnigem, an einem dünnen
Träger haftenden, vorzugsweise einseitig auf diesen
aufgebrachten Korundsplit vorzusehen. Derartige Maßnahmen
zum Erhöhen des Reibungs- und Haft-Scherverbundes sind durch
die deutsche Offenlegungsschrift 24 25 524 an sich bekannt.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden durch die
nachfolgende Beschreibung anhand der Zeichnungen an
Beispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Endverankerung eines aus
Flachstäben bestehenden Spanngliedes nach der
Erfindung mit einer Kraftübertragungsvorrichtung, die
mit Keilplatten arbeitet, in einem Schnitt längs
der vertikalen Längsmittelebene,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 von der Austrittsseite
der Spannstäbe her gesehen,
Fig. 3 das innere Ende einer abgewandelten, der Fig. 1
analogen Endverankerung nach der Erfindung in einem
Teillängsschnitt,
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer der Fig. 2 entsprechenden Dar
stellung,
Fig. 5a eine vierte Ausführungsform der Erfindung in einer
der Fig. 1 entsprechenden Schnittdarstellung,
Fig. 5b den Gegenstand der Fig. 5a in einer Stirnansicht von
der Austrittsseite der Spannstäbe aus gesehen,
Fig. 6a eine fünfte, bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung, die einen durch axiale Quetschung
radial aufweitbaren Klemmkörper aufweist, in einem
der Fig. 5a entsprechenden Längsschnitt etwa im
Maßstab 1 : 1,
Fig. 6b eine Stirnansicht der Ausführungsform nach Fig. 6a
in einer der Fig. 5b entsprechenden Darstellung,
Fig. 7a und 7b eine abgewandelte Ausführungsform der
Vorrichtung nach Fig. 6a und 6b in einem Teil
längsschnitt und in einer Stirnansicht, und
Fig. 8a und 8b eine siebte Ausführungsform nach der
Erfindung in den Fig. 7a und 7b entsprechenden
Darstellungen.
Die in den Fig. 1 bis 8b dargestellten Verankerungsvor
richtungen werden im folgenden im Bezug auf ihren Einsatz
zur dauernden Endverankerung von Spanngliedern aus Faser
verbundwerkstoffen im Spannbetonbau erläutert; sie können
aber auch als bewegliche Endverankerungen dienen, beispiels
weise in Verbindung mit üblichen Spannpressen als Ziehkopf einer
Spannvorrichtung, mit denen die Spannglieder an ihrem Ende erfaßt und auf
die erforderliche Vorspannung gebracht werden.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Endverankerungsvorrichtung
10 nach der Erfindung für ein Spannglied dargestellt, das
aus drei flachen Spannstäben 11 bis 13 aus Glasfaserverbund
werkstoff besteht, die in vertikalem Abstand und parallel
zueinander angeordnet sind. Die Spannstäbe durchsetzen einen
Verankerungshohlkörper 14 in Längsrichtung, der als Stahl
hohlprofil mit quadratischem Innenquerschnitt von 16 cm²,
ausgebildet ist.
Der Verankerungshohlkörper 14 ist in einer nach außen
offenen, zylindrischen Vertiefung 16 eines vorzuspannenden
Betonbauteiles 17 angeordnet und stützt sich mit einem
Flansch 18 an seinem äußeren Ende an der die Öffnung der
Vertiefung 16 umgebenden Außenfläche 19 des Betonbauteiles 17
ab. Der zwischen dem Verankerungshohlkörper 14 und den
Wänden der Vertiefung 16 vorhandene Hohlraum ist mit
Beton oder einer anderen geeigneten Vergußmasse verpreßt.
Im Inneren des Hohlkörpers 14 sind die Spannstäbe 11 bis
13 zwischen Klemmkörpern angeordnet, die bei dem darge
stellen Ausführungsbeispiel aus Klemmplatten 20 bis 23 aus
Stahl oder Aluminium bestehen. Die Dicke der Klemmplatten
bestimmt den vertikalen Abstand der Spannstäbe 11 bis 13,
ihre Breite ist jedoch geringfügig kleiner als die lichte
Weite des Hohlkörpers 14.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind vier Klemmplatten
20 bis 23 vorgesehen, die zusammen mit den flachen Spann
stäben 11 bis 13 sandwichartig derart übereinander angeordnet
sind, daß sich jeder Spannstab zwischen zwei Klemmplatten
befindet. Der so gebildete Stapel liegt mit der untersten
Klemmplatte 20 am unteren Querschenkel 24 des Hohlkörpers
14 an, während die oberste Klemmplatte 23 von einer Kraft
übertragungseinrichtung 30, 31 beaufschlagt wird, die weiter
unten näher erläutert wird.
Alle Klemmplatten 20 bis 23 haben an ihrem aus dem Ver
ankerungshohlkörper 14 heraustretenden Ende seitlich
überstehende Flanschteile 28, so daß jede Klemmplatte im
Grundriß etwas hammerkopfförmig ausgebildet ist. Die
Flanschteile 28 liegen an den Vorderseiten der vertikalen
Profilschenkel 26 und 27 des Verankerungshohlkörpers
14 an, so daß die Klemmplatten 29 bis 23 nicht ins Innere
des Hohlkörpers 14 hineingezogen werden können (Fig. 2).
Die oben erwähnte Kraftübertragungseinrichtung wird von
zwei Keilplatten 30 und 31 gebildet, die zwischen der
obersten Klemmplatte 23 und dem oberen Querschenkel 29 des
Hohlkörpers 14 angeordnet sind und mit ihren schrägen
Keilflächen aufeinanderliegen. Die Keilplatten 30 und 31
sind in Längsrichtung des Hohlkörpers 14 geführt und mit
Hilfe einer Spannvorrichtung 32 gegeneinander verschiebbar,
wobei eine in Längsrichtung des Hohlkörpers wirkende Keil
spannkraft definierten Betrages eingestellt und weitestgehend
konstant gehalten werden kann.
Die Spannvorrichtung 32 besteht aus einem Zugstab 41, an
dessen hinterem Ende ein Ankerkopf 34 und an dessen
vorderem, aus dem Hohlkörper 14 herausragenden Ende ein
Spannkopf 33 angeordnet ist. Der Ankerkopf 34 liegt an einer das
innere Ende der unteren Keilplatte 31 bildenden Rückenfläche 36 an, während sich
der als Spannmutter ausgebildete Spannkopf 33 über eine
oder mehrere, als Tellerfeder 37 ausgebildete Spannkraft-Übertragungsglieder
gegen eine das äußere Ende der oberen Keilplatte 30 bildende Rückenfläche 38
abstützt (Fig. 1). Unter dem Spannkopf 33 und dem Anker
kopf 34 können Unterlagsplatten 39 bzw. 40 angeordnet
sein. Der als runder Stahlstab ausgebildete Zugstab 41 der
Spannvorrichtung 32 ist in einem zentralen Kanal ange
ordnet, der durch Längsnuten in den aufeinanderliegenden
Keilflächen 42 und 43 der Keilplatten 30 bzw. 31 gebildet
wird.
Die von der Spannvorrichtung 32 auf die Keilplatten 30 und
31 in Axialrichtung ausgeübte Verschiebekraft, deren Betrag
durch die gleichzeitig bewirkte Vorspannung der Teller
federn 37 sehr genau eingestellt und aufrechterhalten
werden kann, wird von den Keilplatten 30 und 31 in eine
quer zur Längsrichtung der Keile wirkende Klemmkraft umge
setzt, die gleichmäßig über die Oberfläche der flachen
Spannstäbe 11 bis 13 verteilt ist. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist für eine reibschlüssige Verankerung
der Spannstäbe 11 bis 13 zwischen den Klemmplatten 20 bis
23 und zwischen diesen und dem Verankerungshohlkörper 14
eine Klemmlänge von circa 25 cm erforderlich. Die quer
gerichtete Klemmkraft, genauer gesagt die Klemmpressung, soll einen Wert von
circa 30 bis 35 N/mm² erreichen.
Damit die Spannstäbe an der Einspannstelle sich unter Last
einwirkung und unter der Einwirkung der Klemmkraft nicht
verformen, sind die Spannstäbe 11 bis 13 sehr genau in
flache Längsnuten 46 der Klemmplatten 20 bis 23 eingepaßt.
Hierdurch werden die Spannstäbe 11 bis 13 nicht nur auf
ihrer flachen Ober- und Unterseite, sondern auch auf dem größten Teil ihrer
schmalen Längsseiten von den Klemmplatten 20 bis 23 umfaßt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten, abgewandelten Ausführungsform
ist der Verankerungshohlkörper 14 auf seiner Innenseite
durch eine Bodenplatte 47 verschlossen, die mit den Umfangs
wänden verschweißt und mit Durchtrittsöffnungen 48 für die
Spannstäbe versehen ist. Diese Durchtrittsöffnungen 48 haben
eine lichte Weite und Höhe, die etwas größer ist als die
Breite und Dicke der Spannstäbe 11 bis 13, damit diese
beim Zusammenpressen des Klemmplatten-Spannstabstapels
nicht beschädigt werden können. Die Klemmplatten stützen
sich bei dieser Ausführungsform mit ihren hinteren Stirn
rändern an der Bodenplatte 47 ab.
Bei der in Fig. 3 gezeigten, abgewandelten Ausführungsform
können die Keilplatten 30 und 31 der Spannvorrichtung 32
ebenso ausgebildet und angeordnet sein, wie bei der Vor
richtung nach Fig. 1. Es ist aber auch möglich, wie gestrichelt angedeutet,
den Ankerkopf 34 der Spannvorrichtung 32 an der dem Beton des vorzu
spannenden Bauteiles zugewandten Außenseite der Bodenplatte
47 abzustützen. In diesem Falle muß die zylindrische Ver
tiefung 16 im Betonbauteil 17 etwas größer sein oder es
muß im Boden der Vertiefung eine zusätzliche Ausnehmung 49
für den Ankerkopf angeordnet werden.
Die Abstützung der Klemmplatten 11 und 13 an einer Boden
platte 47 des Hohlkörpers 14 ist dann besonders vorteilhaft,
wenn eine Endverankerungsvorrichtung 50 hergestellt werden
soll, bei der die Spannstäbe 51 und 52 einen quadratischen
Querschnitt von circa 36 mm² haben und wie sie in Fig. 4
dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform hat der Ver
ankerungshohlkörper 53 ein Rechteck-Hohlprofil mit vertikalen
Profilschenkeln 54 und 56 und horizontalen Profilschenkeln
57 und 58. Die Spannstäbe sind in zwei Gruppen von je 10
Spannstäben 51 bzw. 52 aufgeteilt, wobei jede Gruppe zwei
übereinander angeordnete Reihen von Spannstäben aufweist,
die durch jeweils eine Klemmplatte 59 bzw. 62 voneinander
getrennt sind. Zwischen den nebeneinander angeordneten
Spannstäben 51 bzw. 52 einer Reihe befinden sich hochkant
stehende Klemmstäbe 63, während alle vier Spannstabreihen
seitlich von einer hochkantstehenden Klemmplatte 64 beauf
schlagt werden, so daß alle Klemmstabreihen seitlich zwischen
dieser hochkantstehenden Klemmplatte 64 und dem dieser Klemm
platte gegenüberliegenden Profilschenkel 54 eingespannt sind.
Um eine reibschlüssige Verankerung der Spannstäbe 51 und 52
zu erreichen, sind zum Erzeugen der Klemmkräfte eine
horizontale Krafteinleitungseinrichtung 66 und eine verti
kale Krafteinleitungseinrichtung 67 vorgesehen, von denen
jede aus zwei Keilplatten und einer Spannvorrichtung 68
bzw. 69 besteht. Mit den Spannvorrichtungen 68 und 69 kann
eine definierte Keilkraft eingestellt werden, so daß auf
die Spannstäbe Klemmkräfte in zwei zueinander senkrechten
Richtungen ausgeübt werden.
Die in den Fig. 5a und 5b dargestellte Endverankerungs
vorrichtung 70 eignet sich zur Verankerung von Spannstäben
71 mit beliebigem Querschnitt, insbesondere zur Verankerung
von runden Spannstäben, die um die Längsachse 72 der
Verankerungsvorrichtung 50 radial-symmetrisch gruppiert sind.
Die Verankerungsvorrichtung 70 hat einen an der Austritts
seite der Spannstäbe 71 offenen und am hinteren Ende
durch eine Bodenplatte 73 verschlossenen, im Querschnitt
kreiszylindrischen Verankerungshohlkörper 74, der sich
mit einem Ringflansch 76 an dem vorzuspannenden Beton
bauteil 17 abstützt. In der Mitte des Verankerungshohl
körpers 74 befindet sich die Spannvorrichtung, deren Zug
element 77 in der Längsachse 72 des Verankerungshohlkörpers
angeordnet ist und deren Ankerkopf 78 an der Außenseite der
Bodenplatte des Verankerungshohlkörpers abgestützt ist. Die
Kraftübertragungsvorrichtung besteht aus einer außen kreis
zylindrischen, innen konischen Konushülse 79 und einem
kegelstumpfförmigen Keilkörper 80, dessen Kegelmantelfläche
dem Innenkonus der Konushülse 79 angepaßt ist und der eine
axiale Längsbohrung 82 aufweist, die von dem Zugelement 77
durchsetzt wird. Auf das äußere, dickere Ende des Keil
körpers 80 wirkt der Spannkopf 83, wobei zwischen dem
vorderen Ende 86 des Keilkörpers 80 und dem Spannkopf 83
Spannkraft-Übertragungsglieder in Form von Tellerfedern 84
angeordnet sind.
Die Spannstäbe 71 mit Kreisquerschnitt sind satt in einem
Klemmkörper 87 eingebettet, der den zwischen der Innenwandung
des Verankerungshohlkörpers 74 und der Außenwandung der
Konushülse 79 verbleibenden Raum vollständig ausfüllt.
Damit die in der Regel aus Stahl hergestellte Konushülse 79
sich radial aufweiten und quergerichtete Klemmkräfte über
den Klemmkörper 87 auf die Spannstäbe 71 übertragen kann,
ist die Konushülse durch Längsschlitze 88 in mehrere
Segmente 89 unterteilt.
Wenn der Klemmkörper 87 aus Stahl oder Aluminium oder einem
anderen sehr festen Material besteht, ist es erforderlich,
auch den Klemmkörper mehrteilig auszuführen. Hierbei wird
der Klemmkörper 87, wie in Fig. 5b in strichlierten Linien
angedeutet, zweckmäßig in einen einstückigen Außenring 91
und einen mehrteiligen Innenring 92 unterteilt, der durch die
Radialschlitze 93 in so viele Segmente 94 unterteilt wird,
wie Spannstäbe vorhanden sind. Im Bereich der Ringfuge 90
zwischen Außenring und Innenring werden dann die Spannstäbe
71 in geeigneten Nuten angeordnet.
Der Klemmkörper 87, der auch aus relativ weichen Blei- oder
Aluminiumlegierungen bestehen kann, damit sich seine
Klemmflächen gut an die Spannstäbe 71 anschmiegen, kann
auch als einstückiges Teil hergestellt werden, wenn das
Material in radialer Richtung hinreichend verformbar ist,
aber dennoch eine für die Kraftübertragung in Längsrichtung
ausreichende Festigkeit besitzt. Ein solches geeignetes
Material ist beispielsweise ein mit mineralischen Füllstoffen
gefülltes und/oder mit Stahlfasern verstärktes Epoxidharz.
Die Verwendung derartiger Materialien gestattet es, den
Klemmkörper 87 erst am Einsatzort der Endverankerungsvor
richtung 70 als Vergußkörper herzustellen, der erst dann
gegossen wird, wenn der Verankerungshohlkörper 74 schon im
zu verankernden Betonbauteil 17 einbetoniert ist.
Wenn der Klemmkörper aus gegebenenfalls verstärktem Epoxid
harzmaterial hergestellt ist oder aus einem Elastomer
besteht, dessen Druck- und Scherfestigkeit durch geeignete
Bewehrungen oder Füllstoffe unter weitgehender Beibehaltung
seiner Verformungsfähigkeit erhöht sind, kann zur Verankerung
der Spannstäbe 71 auch die in den Fig. 6a und 6b darge
stellte Verankerungsvorrichtung 95 eingesetzt werden.
Bei dieser in der Fig. 6a und 6b dargestellten Verankerungs
vorrichtung 95 ist in einem topfförmigen Verankerungshohl
körper 74 ein Quetschkörper 96 aus einem Elastomermaterial
angeordnet, der von den im Kreis um eine Spannvorrichtung
83, 84 angeordneten Spannstäben 71 durchsetzt wird. An der
Außenseite des Quetschkörpers 96 befindet sich eine Quetsch
platte 97, die im Verankerungshohlkörper 74 axial verschiebbar
geführt ist und auf die der Spannkopf 83 des Zugelements 77
unter Zwischenschaltung der als Tellerfedern 84 ausgebildeten
Spannkraft-Übertragungsglieder wirkt. Der durch die geeignete Materialaus
wahl innerhalb gewisser Grenzen quetschbare Quetschkörper
96 übt auf die Spannstäbe 71 einen radial gerichteten Klemm
druck aus, wenn er mit Hilfe der Spannvorrichtung 77, 78, 83,
97 axial unter Druck gesetzt wird. Die hierbei erzeugte,
quasi-hydrostatische Druckverteilung im Quetschkörper 96 hat
den Vorteil, daß auf die Spannstäbe 71 keinerlei Kräfte
einwirken, die zu einer radialen Auslenkung der Spannstäbe
71 führen könnten.
Bei der in den Fig. 7a und 7b dargestellten Verankerungsvor
richtung 100 ist für den Quetschkörper 99 ein deutlich
weicheres Material, wie z. B. Polychloropren oder sulfo
chloriertes Polyäthylen oder dgl. verwendbar, wodurch die
Handhabung der Vorrichtung 100 sowie die genaue Einstellung
der für die reibungsschlüssige Verankerung der Spannstäbe
71 erforderlichen Querpressung erleichtert wird.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7a und 7b ist die
bewegliche Quetschplatte 101 am inneren, eintrittsseitigen
Ende des kreiszylindrischen Verankerungshohlkörpers 102
angeordnet, der an seinem äußeren Ende durch eine fest
stehende Widerlageplatte 103 abgeschlossen ist, an der sich
die Spannmutter 83 des Zugelementes 77 über Tellerfedern 84
abstützt. Die Spannstäbe 71 sind in zylindrischen Klemm
hülsen 104 angeordnet, welche miteinander fluchtende
Bohrungen 106 und 107 in der Quetschplatte 101 und in
der Widerlageplatte 103 durchsetzen.
An ihrer Austrittsöffnung 107 haben die Klemmhülsen 104 einen radial
abstehenden Ankerflansch 108, der an der Stirnplatte am äußeren Ende
der Verankerungsvorrichtung anliegt und durch den die Spannkraft der
Spannstäbe über die äußere Stirnplatte bildende Widerlagerplatte 103
in den Verankerungskörper eingetragen wird. Damit sich die
Klemmhülsen 104 unter dem "hydrostatischen Druck" des
Quetschkörpers 99 auf der gesamten erforderlichen Klemmlänge
mit der notwendigen Querpressung an die Spannstäbe 71
anlegen können, sind die durch radiale Längsschlitze 109
in der aus der Fig. 7b ersichtlichen Weise in Segmente 110
unterteilt. Hierbei ist es jedoch günstig, wenn die
einzelnen Segmente 110 am äußersten Ende 111 der Klemmhülsen
104 über schmale Stege zusammenhängen, so daß vom Eintritts
ende der Spannstäbe 71 her gesehen, wo deren volle
Zugspannung wirksam ist, die Querpressung der Spannstäbe
allmählich zunimmt und erst im Inneren des Verankerungshohl
körpers 102 ihren vollen Wert erreicht.
Bei der in den Fig. 8a und 8b dargestellten Ausführungsform
der Endverankerungsvorrichtung 115 nach der Erfindung
besteht der Quetschkörper 116 aus dem gleichen Material wie
bei der Vorrichtung 100 nach den Fig. 7a und 7b. Um der
sehr gedrängten Anordnung einer großen Anzahl von insgesamt
16 Spannstäben 117 innerhalb eines kleinen, etwa quadratischen
Querschnittsbereiches Rechnung zu tragen, sind nicht
einzelne Klemmhülsen, sondern ein den Raum zwischen den
Spannstäben 117 und dem Quetschkörper ausfüllender kompakter
Klemmkörper 118 vorgesehen, in dem die einzelnen Stäbe
eingeklemmt sind. Dieser Klemmkörper kann aus einem massiven
Stahl- oder Aluminiumblock gefertigt werden, der zunächst
mit durchgehenden Längsbohrungen 119 zur Aufnahme der Spannstäbe
117 versehen wird, deren Durchmesser geringfügig größer ist
als der Durchmesser der zur verwendenden runden Spannstäbe,
um die Last an der Eintrittsseite der Vorrichtung 115
möglichst schonend einzutragen. Ferner sind in diesem Block
von seiner einen Stirnseite her Längsschlitze 120 und 121
eingesägt, die sich in den Achsen der Längsbohrungen 119
rechtwinklig kreuzen. Die in Längsrichtung des Klemmkörpers
118 gemessene Tiefe der Längsschlitze 120 und 121 ist
circa 1 bis 2 mm geringer als die Länge des Klemmkörpers,
so daß dessen einzelne Teile an der gegenüberliegenden
Stirnseite zusammenhängen. Hierdurch wird das Überstreifen
des Klemmkörpers 118 über die Spannstäbe 117 wesentlich
erleichtert.
Wie aus den Fig. 8a und 8b hervorgeht, hat die Verankerungs
vorrichtung 115 einen kreiszylindrischen Verankerungshohl
körper 122, der an der Eintrittsseite der Spannstäbe 117
durch eine Bodenplatte 123 verschlossen ist. Die in der
Bodenplatte vorgesehenen Durchtrittsbohrungen für die
Spannstäbe 117 haben einen etwas größeren Durchmesser als
die Spannstäbe selbst. Der Klemmkörper 118 ist innerhalb
des Verankerungshohlkörpers 122 derart angeordnet, daß er
sich zusammen mit seinem zusammenhängenden Ende an der
Innenfläche der Bodenplatte 123 in axialer Richtung abstützt.
Eine am gegenüberliegenden Ende im Verankerungshohlkörper
122 axial verschiebbare Quetschplatte 124 hat eine an den
Umfang des Klemmkörpers 118 angepaßte, zentrale Ausnehmung
126 (Fig. 8b), durch die der Klemmkörper 118 und die freien
Enden der Spannstäbe hindurchgehen. Die Quetschplatte 124
ist über ein kurzes Rohrstück 127, dessen Länge etwa dem
maximalen Quetschweg der Quetschplatte 124 entspricht, mit
einem Ringflansch 128 verbunden.
Man erkennt aus Fig. 8a, daß die Bodenplatte 123 über den
Außenumfang des Verankerungshohlkörpers 122 übersteht
und dort einen Ankerflansch 129 bildet, der dem Ringflansch
128 axial gegenüberliegt.
Um den Quetschkörper 116 durch Axialverschiebung der Quetsch
platte 124 zusammenzuquetschen, sind außerhalb des
Verankerungshohlkörpers 122 zwei einander diametrial
gegenüberliegende Spannvorrichtungen vorgesehen, deren
Zugelemente 130 und 131 die Flansche 128 und 129 durch
dringen und mit Spannmuttern zusammen
gezogen werden. Hierbei wird eine definiert einstellbare
Vorspannung erzielt, mit der der Quetschkörper 116
in axialer Richtung zusammengedrückt wird, der hierdurch
im Klemmkörper 118 die für die reibungsschlüssige Ver
ankerung der Spannstäbe 117 erforderliche Querpressung aus
übt.
Wie bereits weiter oben bei der Vorrichtung nach den
Fig. 6a und 6b näher erläutert, kann auch bei der Vorrichtung
115 nach Fig. 8a an Stelle eines "harten" Klemmkörpers 118
ein in geeigneter Weise verstärkter Gußkörper aus metall
faserverstärktem Epoxidharz oder dergleichen verwendet
werden, der dann zweckmäßigerweise bei abgenommener
Quetschplatte 124 an Ort und Stelle gegossen wird. Zu
diesem Zwecke wird die Quetschplatte 124 entlang der
Spannstäbe 117 etwas in Richtung auf den an den Spannstäben
117 angreifenden, in den Zeichnungen nicht dargestellten
Ziehkopf zurückgeschoben.
Sofern vorgefertigte Klemm- bzw. Quetschkörper in Verbindung
mit den erläuterten Verankerungsvorrichtungen gemäß den
Fig. 1-8b verwendet werden, können diese in dem jeweils
dargestellten Montagezustand, in dem sie bereits vor dem
Spannen der Spannglieder auf diese aufgeschoben sind, nach
dem Spannen der Spannglieder in ihrer Endlage in den sie
aufnehmenden Betonaussparungen geschoben werden, wo dann
erst ihre Spannelemente gespannt werden.
Weitere, in Verbindung mit jeweils verschiedenen der
dargestellten Ausführungsformen günstige Maßnahmen bzw.
Gestaltungen dieser Vorrichtungen sind die folgenden:
In Fällen, in denen Quetschkörper aus Polychloropren oder
ähnlichen, relativ weichen Werkstoffen eingesetzt werden,
ist es vorteilhaft, wenn in diese Quetschkörper Stahlkugeln
in dichter Kugelpackung eingegossen sind, d. h. in einer
Anordnung, in der eine Quetschung des solchermaßen in Kunst
stoff eingebetteten Kugelhaufens bereits für sich allein zu
einer radialen Aufweitung desselben führen würde. Auf diese
Weise können Alterungseffekte oder Temperatureinflüsse,
die zu Änderungen der mittels der Quetschkörper erzeugten
Querpressungen führen würden, von vornherein wirksam ausge
schaltet werden. Weiter ist es zweckmäßig, wenn Spannglieder,
die eine grob strukturierte Oberflächenrauhigkeit haben und
in Klemmhülsen oder Klemmkörpern aus sehr festem Material
gehalten sind, mit einer Verkleidung 135 aus einem nach
giebigen Material wie beispielsweise Blei oder Aluminium
versehen sind, das durch plastische Verformung unter der
angreifenden Querpressung eine gleichmäßige Ausfüllung
zwischen den Spanngliedern und den Klemmkörpern vorhandener
Spalte ermöglicht.
Wenn andererseits die aneinander anliegenden Oberflächen
sowohl der Spannglieder wie auch der Klemmhülsen bzw.
-körper sehr glatt und in ihrer Form gut aneinander angepaßt
sind, kann es vorteilhaft sein, denn zwischen diese Flächen
eine einseitig mit feinkörnigem Korundsplitt beschichtete
Folie aus Papier oder Kunststoff angeordnet ist. Bei hin
reichend starker Klemmung können dann die Korundkörner
diese durchdringen und sowohl in die Spannglieder wie auch
in die sie umschließenden Klemmhülsen bzw. Klemmkörper
eindringen, wodurch die Reibung zwischen diesen Körpern erhöht
und bei vorgegebener Querpressung eine bessere Verankerung
der Spannglieder erzielt werden kann.
Claims (23)
1. Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines
Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff,
die einen von dem Spannstab durchsetzten Veran
kerungshohlkörper und mindestens einen Klemmkörper
aufweist, der quer zur Längsachse des Spannstabes
auf dessen Außenumfang wirkt und eine reibschlüs
sige Verbindung erzeugt und dessen Klemmkraft durch
eine Kraftübertragungseinrichtung (30, 31; 66, 67;
79, 80; 73, 97; 101, 103; 123, 124) aktivierbar ist
und die mindestens eine Spannvorrichtung (32; 68,
69; 77; 130, 131) aufweist, die aus einem parallel
zum Spannstab (11, 12, 13; 51, 52; 71; 117) ange
ordneten Zugelement (41; 77; 130, 131) und aus einem
Ankerkopf (34; 78) und einem Spannkopf (33; 83)
besteht, wobei durch den Spannkopf (33; 78) eine
parallel zur Längsrichtung des Spannstabes bzw. des
Hohlkörpers gerichtete einstellbare Spannkraft er
zeugt wird, welche über ein federelastisches Über
tragungsglied (37; 84) in die Kraftübertragungs
vorrichtung eingeleitet wird, die diese Spannkraft
in eine längs des Spannstabes gleichmäßig verteilte
Klemmkraft transformiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kraftübertra
gungsvorrichtung mindestens ein Keilplattenpaar (30,
31) aufweist, dessen Keilplatten von der Spann
vorrichtung (32) gegeneinander spannbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die aneinander an
liegenden Keilflächen (43, 44) der Keilplatten (30,
31) mit einander gegenüberliegenden rillenförmigen
Ausnehmungen versehen sind, die einen in Längsrichtung
der Vorrichtung (10) verlaufenden Kanal begrenzen,
in dem als Zugelement ein Zugstab (41) angeordnet ist,
der sich mit einem Ankerkopf (34) an der Rückenfläche
(36) der einen Keilplatte (31) abstützt und mittels
einer Spannmutter (33) spannbar ist, die sich über
Tellerfedern (37) an der Rückenfläche (38) der anderen
Keilplatte (30) abstützt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Spannstab (11 bis 13) als Flachstab ausgebildet und
zwischen Klemmplatten (20 bis 23) angeordnet ist, die
flache Längsnuten (46) haben, deren lichte Weite der
Breite des Spannstabes (11 bis 13) entspricht, wobei
die Summe der Nuttiefen etwas kleiner ist als die
Dicke des Spannstabes.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet daß die Klemmplatten (20
bis 23) an der Austrittsseite des Spannstabes (11 bis
13) hammerkopfförmig ausgebildet sind und die äußere
Stirnfläche des Hohlkörpers (14) mit ihren
Flanschteilen (28) übergreifen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kraftübertra
gungsvorrichtung eine sich in Längsrichtung des
Verankerungshohlkörpers (74) erstreckende, auf
weitbare Konushülse (79) und einen in der Konus
hülse angeordneten kegelstumpfförmigen Keilkörper
(80) aufweist, der von dem Zugelement (77) durch
setzt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Klemmkörper als
Quetschkörper (96) ausgebildet ist und aus einem
Elastomer oder einem anderen verformbaren Material
besteht, das den zwischen Spannstab (71) und Zug
element (77) einerseits und der Innenwandung des
Verankerungshohlkörpers (74) andererseits gebilde
ten Hohlraum vollständig ausfüllt, der an seinem
äußeren bzw. inneren Ende eine Widerlagerplatte
(103) bzw. ein Bodenplatte (73) aufweist und der
entsprechend an seinem inneren bzw. äußeren Ende
durch eine verschiebbar geführte Quetschplatte (97)
verschlossen ist, die von der Spannvorrichtung (77,
78, 83, 84) gegen die Widerlagerplatte bzw. Boden
platte verspannbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge
k e n n zeichnet daß der Quetschkörper (96,
99), die Bodenplatte (73) bzw. die Widerlagerplatte
(103) und die Quetschplatte (97, 101) mit Durch
trittskanälen bzw. Ein- und Austrittsöffnungen (106,
107) für die Spannstäbe (71) versehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Zugelement (77)
der Spannvorrichtung im Zentrum des Verankerungshohl
körpers (74, 102) angeordnet und die Spannstäbe (71)
radial-symmetrisch um die zentrale Spannvorrich
tung (77, 78, 83, 84) gruppiert sind und daß das Zug
element (77) sich mit einem Ankerkopf (78) an der
innenliegenden Bodenplatte (73) bzw. Quetschplatte
(101) und mit einer Spannmutter (83) unter Zwi
schenschaltung einer Tellerfederanordnung auf der
äußeren Quetschplatte (97) oder Stirnplatte abstützt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Zugelemente
(130, 131) vorgesehen sind, die in radial-symmet
rischer Anordnung außerhalb des Verankerungshohl
körpers (122) verlaufen oder in Kanälen innerhalb
eines Quetschkörpers (96) oder eines kompakten
Klemmkörpers (118) angeordnet sind und die Spann
stäbe (117) umgeben.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
7 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannstäbe (71) von Klemmhülsen (104)
umgeben sind, die durch in Längsrichtung verlaufende
Schlitze (109) in mehrere Segmente (110) unterteilt
sind, die an den Spannstäben (71) anliegen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmhülsen
(104) die Stirnplatte des Verankerungshohlkörpers
(102) durchdringen und diese auf ihrer Außenseite
mit einem radial abstehenden Ankerflansch (108)
anliegen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmhülsen
an der Bodenplatte (123) abgestützt sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Segmente (110)
der Klemmhülsen (104) mindestens an einem ihrer Enden
miteinander verbunden sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
7 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannstäbe (117) von einem Klemm
körper (118) umschlossen sind, der aus einem Ma
terial mit einer für die Kraftübertragung in
Längsrichtung ausreichend hohen Festigkeit besteht,
und daß der Klemmkörper (118) auf mindestens einem
Teil seiner Außenfläche von dem durch Quetschung
aufweitbaren Quetschkörper (116) umschlossen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß der Klemmkörper
(118) als ein kompakter Körper ausgebildet ist, der
aus den folgenden, alternativ oder in Kombination
verwendbaren Materialien besteht:
- a) mit Füllstoffen oder Fasern oder Gewebe ver stärkten Kunststoff, wie z. B. Epoxidharz mit mineralischem Füllstoff und/oder Stahlfaser verstärkung;
- b) Kunststoff mit für die Kraftübertragung in Längsrichtung ausreichender Festigkeit;
- c) Teillegierungen aus Blei- oder Aluminiumbasis, die eine geringe Härte haben;
- d) Stahl oder Aluminium,
wobei dem Klemmkörper (118) mindestens bei Verwendung
der unter c) und d) genannten Materialien, erfor
derlichenfalls bei Verwendung der unter b) genannten
Materialien durch Längsschlitze (120, 121) eine für
die Übertragung der Querkräfte auf die Spannstäbe
(117) geeignete Gestaltung erteilt ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
7 bis 16, dadurch gekennzeich
net, daß der Quetschkörper (96, 99) auf der Basis
eines elastomeren Materials, wie Polychloropren,
sulfochloriertes Polyäthylen oder Äthylen-VAC-
Copolymeren aufgebaut ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastomere
Material mit hohem Füllungsgrad mit Metallschrot
und/oder mit mineralischen Füllstoffen verfüllt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch
gekennzeichnet, daß das elastomere
Material mit einer Bewehrung aus Metallfolie oder
Metallfaser oder -geweben versehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 17 in Verbindung mit einem
der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß in das
elastomere Material Kugeln in unmittelbar aneinander
anliegender Anordnung eingelagert sind.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
in Verbindung mit Anspruch 11 oder Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannstäbe (71; 117) auf ihren den Klemmkörper
(118) durchsetzenden Abschnitten mit einem Mantel
aus einem nachgiebigen Material, wie Blei oder
Aluminium versehen sind, der einen Spalt zwischen
dem Klemmkörper und dem Spannstab ausfüllt.
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Spannstäben (11 bis 13; 51, 52; 71; 117)
mit vorzugsweise glatter Oberfläche und an diesen
angreifenden Klemmkörpern (20 bis 23; 59 bis 63;
87; 104; 118) aus festem Material eine dünne Lage
aus feinkörnigem, an einem dünnen Träger haften
den, vorzugsweise einseitig auf diesen aufge
brachten Korundsplitt vorgesehen ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792932809 DE2932809C2 (de) | 1979-08-13 | 1979-08-13 | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff |
| EP80104782A EP0025856B1 (de) | 1979-08-13 | 1980-08-13 | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines als Spannglied im Spannbetonbau eingesetzten Stabes aus Faser-Verbundstoff |
| EP89101508A EP0343316A1 (de) | 1979-08-13 | 1980-08-13 | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines als Spannglied im Spannbetonbau eingesetzten Stabes aus Faser-Verbundwerkstoff |
| US06/177,631 US4448002A (en) | 1979-08-13 | 1980-08-13 | End-anchoring device for anchoring at least one bar made from a fibrous compound material and being used as tendon in pre-stressed concrete construction |
| AT80104782T ATE8684T1 (de) | 1979-08-13 | 1980-08-13 | Vorrichtung zur endverankerung mindestens eines als spannglied im spannbetonbau eingesetzten stabes aus faser-verbundstoff. |
| US06/609,836 US4671034A (en) | 1979-08-13 | 1984-05-14 | End-anchoring device for anchoring at least one bar made from a fibrous compound material and being used as tendon in pre-stressed concrete construction |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792932809 DE2932809C2 (de) | 1979-08-13 | 1979-08-13 | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2932809A1 DE2932809A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE2932809C2 true DE2932809C2 (de) | 1995-11-23 |
Family
ID=6078384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792932809 Expired - Fee Related DE2932809C2 (de) | 1979-08-13 | 1979-08-13 | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2932809C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10060459A1 (de) * | 2000-09-21 | 2002-04-11 | Gert Koenig | Spannverankerung und Koppelung für Stahl- und Faserlamellen |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3118220A1 (de) * | 1981-05-08 | 1982-11-25 | Strabag Bau-AG, 5000 Köln | Verankerung fuer ein spanndrahtbuendel |
| CH657406A5 (de) | 1980-05-24 | 1986-08-29 | Strabag Bau Ag | Verankerung fuer ein buendel von spanndraehten. |
| DE3410448A1 (de) * | 1984-03-22 | 1985-09-26 | Dyckerhoff & Widmann AG, 8000 München | Verankerung fuer ein spannbares zugglied, z.b. ein schraegseil fuer eine schraegseilbruecke |
| RU2286315C1 (ru) * | 2005-10-21 | 2006-10-27 | Федеральное государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Казанский государственный архитектурно-строительный университет" ФГОУ ВПО КГАСУ | Стержень для армирования бетона |
| CN105672578A (zh) * | 2016-04-05 | 2016-06-15 | 中国京冶工程技术有限公司 | 已建无粘结预应力混凝土结构切筋用工具锚 |
| RU2703026C1 (ru) * | 2019-01-30 | 2019-10-15 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Тихоокеанский государственный университет" | Заливной анкер для закрепления пучка из композитной арматуры |
| CN111779195B (zh) * | 2020-07-06 | 2021-05-11 | 青岛市地铁六号线有限公司 | 预应力锚索可扩张式内锚头 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1593397A (de) * | 1968-11-26 | 1970-05-25 | ||
| DE2425524C3 (de) * | 1974-05-27 | 1983-05-05 | Philipp Holzmann Ag, 6000 Frankfurt | Klemmverankerung für Spannstähle |
-
1979
- 1979-08-13 DE DE19792932809 patent/DE2932809C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10060459A1 (de) * | 2000-09-21 | 2002-04-11 | Gert Koenig | Spannverankerung und Koppelung für Stahl- und Faserlamellen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2932809A1 (de) | 1981-03-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0025856B1 (de) | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines als Spannglied im Spannbetonbau eingesetzten Stabes aus Faser-Verbundstoff | |
| EP1007809B1 (de) | Verstärkungsvorrichtung für tragstrukturen | |
| DE69918444T2 (de) | Erdanker | |
| DE2627524C3 (de) | Verpreßanker | |
| EP1707684B1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Spannen eines Stufenankers | |
| EP1505223A1 (de) | Korrosionsgeschütztes Zugglied, insbesondere Spannglied für Spannbeton | |
| DE2530420A1 (de) | Spannglied | |
| EP2817465B1 (de) | Vorrichtung zur krafteinleitung in zugglieder aus faserverstärkten kunststoff-flachbandlamellen | |
| DE3435118A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verankern von seilen aus hochfestem stahldraht | |
| DE19528999C2 (de) | Verbindung von Spannbetonelementen und Verfahren hierzu | |
| DE2932809C2 (de) | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines Spannbeton-Spannstabes aus Faserverbundwerkstoff | |
| CH671057A5 (de) | ||
| EP2420622A1 (de) | Vorrichtung zur Krafteinleitung in Zugglieder aus faserverstärkten Kunststoff-Flachbandlamellen | |
| DE19815823C2 (de) | Verankerungsvorrichtung für Zugglieder | |
| EP1525360A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur verst rkung von tragstrukturen | |
| EP2241699A2 (de) | Ankerhülse für die Verankerung von vorgespannten Bewehrungselementen | |
| WO1986000655A1 (fr) | Tirant d'ancrage et pieu | |
| EP0098927A2 (de) | Vorrichtung zur Endverankerung mindestens eines als Spannglied im Spannbetonbau eingesetzten Stabes aus Faser-Verbundwerkstoff | |
| DE2950303C2 (de) | Vorrichtung zur Endverankerung von Spanngliedern | |
| DE3410448A1 (de) | Verankerung fuer ein spannbares zugglied, z.b. ein schraegseil fuer eine schraegseilbruecke | |
| EP1656485B1 (de) | Krafteinleitungselement, verlängerungselement sowie verfahren zur erhöhung der zuglast eines bandförmigen werkstoffes | |
| DE2522807B2 (de) | Klemmverankerung | |
| DE3236614A1 (de) | Verankerung fuer ein spannglied fuer spannbeton | |
| DE1258064B (de) | Spanndrahtbuendelverankerung | |
| DE2322991A1 (de) | Verankerung fuer seile oder dergleichen, insbesondere fuer die spannglieder im spannbeton-bau |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |