DE29266C - Blockverschlufs für Hinterladegewehre - Google Patents

Blockverschlufs für Hinterladegewehre

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DE29266C
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DE
Germany
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block
trigger
rifle
firing pin
spring
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Application number
DENDAT29266D
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Original Assignee
A. SCHLEGELMILCH, Kgl. Oberbüchsenmacher in Spandau, Kirchhofstr. 2
Publication of DE29266C publication Critical patent/DE29266C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/25Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins
    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/36Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in block-action guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
    • F41A3/06Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block about a horizontal axis transverse to the barrel axis at the rear of the block
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C7/00Shoulder-fired smallarms, e.g. rifles, carbines, shotguns
    • F41C7/06Lever-action guns, i.e. guns having a rocking lever for loading or cocking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Gewehr mit Blockverschlufs wird geöffnet durch Anziehen des nach der Seite vorstehenden Abzuges α nach dem Kolben hin; es nimmt ■ hiernach der Block b die in Fig. 3 abgebildete Stellung ein. Schiebt man nun die Patrone in den Lauf und drückt darauf mit dem Ballen der rechten Hand auf den hinteren Theil des Blockes b bei c, so fällt der Abzug α zunächst in die Ruhrast (in Fig. 3 durch Punktirung bezeichnet).· Eine Entladung ist in dieser Stellung nicht möglich. Bei weiterem Druck bei c fällt der Abzug q wiederum ein und bewirkt dadurch, dafs das Gewehr geschlossen und gespannt ist. Zum Abfeuern der Patronen dienen die beiden hintersten Abzüge e und d als Stecher und Schlagstück, welche auch durch einen gewöhnlichen Abzug ersetzt werden können. Beim demnächstigen Anziehen des Abzuges α öffnet sich das Schlofs und die abgefeuerte Patrone wird selbstthätig durch den Auswerfer w ausgeworfen.
Soll das geschlossene, schufsfertige Gewehr nicht abgefeuert, sondern gesichert werden, so wird ,der Abzug α leicht angezogen unter gleichzeitigem Aufdrücken des Daumens der rechten Hand auf den Block b bei c, wodurch sich das Schlofs nur halb öffnet und in die Ruhrast tritt. In dieser Stellung (in Fig. 3 punktirt angegeben) ist das Gewehr gesichert.
Die wesentlichen Bestandteile des Schlosses sind:
1. der Kasten A zur Aufnahme der Schlofstheile;
2. der über den Drehungspunkt g nach hinten hinaus verlängerte Block b,, in seinem Innern die Schraubenfeder ζ, den Schlagbolzen x, den herausnehmbaren Boden / und die Schlagbolzenmiitter h enthaltend;
3. der Schneller / mit dem Spanner m und dem Druckstück η nebst den beiden Schraubenfedern / und o\
4. das Abzugsblech ν mit dem Auswerfer te/, der Auswerferfeder u, dem Abzug a, der Abzugfeder r und den beiden hinteren Abzügen e und d.
Beim Oeffnen, Schliefsen, Abfeuern und Sichern des Gewehres geschieht die Bewegung der einzelnen Schlofstheile in folgender Weise:
Beim Oeffnen des Gewehres durch Anziehen des Abzuges α bewegt sich der obere Theil desselben nach vorn; es wird dadurch dem Block b die Stütze genommen, so dafs jetzt die gespannte Schraubenfeder ο auf den Schneller /, der mit seinem langen Theil am unteren Theil des Blockes b anliegt, wirken kann, welch letzterer nun schnellend auf den Arm des Auswerfers fällt und gleichzeitig die abgeschossene Patronenhülse auswirft. Beim Schliefsen des Gewehres durch Niederdrücken des Blockes b bei c stemmt sich der Spanner m (drehbar um z), gehoben durch die Schraubenfeder p, gegen den Ansatz der Schlagbolzenmutter h und drängt diese rückwärts, während gleichzeitig der Schneller / sich um den Punkt k nach abwärts dreht. Es geschieht demnach das Spannen durch das Gegeneinanderneigen zweier Radien um zwei feste Drehungspunkte g und k, wodurch sich das Spannen ohne grofse Kraftanstrengung erklärt. Während des Niederdrückens des Blockes b fällt der Abzug a mit seinem oberen, entsprechend geformten Theil,
durch die Abzugsfeder r gegen den Block b gedrückt, zuerst in die am Block b befindliche Ruhrast und stellt sich dann, sobald das Gewehr vollständig geschlossen ist, mit seinem breiten oberen Theil unter die entsprechende Rundung des unteren Theiles des Blockes h, diesen stützend und feststellend, Fig. 2.
Beim Abfeuern schnellt der Abzug d gegen das Druckstück n, welches, sich um den Punkt y drehend, den Spanner m unter dem Ansatz an der Schlagbolzenmutter h wegzieht, so dafs der Schlagbolzen i frei vorschnellen kann.
In der Ruhrast oder der gesicherten Stellung (in Fig. 3 punktirt angegeben) liegt das Druckstück wegen der hinten gehobenen Stellung des Blockes b zu weit aus dem Wirkungskreis des Abzuges d, als dafs dasselbe getroffen werden könnte; auch selbst durch unbeabsichtigtes Anziehen des Abzuges α wird keine Entzündung der Patrone eintreten, da hierdurch die Patrone höchstens ausgeworfen wird.
Zum Auseinandernehmen des Schlosses genügt es, den Querstift g herauszustofsen bezw. herauszuziehen, worauf der Block von selbst sich heraushebt. Ein weiteres Herausnehmen des Schlagbolzens χ aus dem Block b geschieht dadurch, dafs man den Querstift g mit seinem dünneren Ende auf das hintere Ende des Schlagbolzens setzt, diesen vordrückt und gleichzeitig den Boden / mit seinem Ansatz nach links dreht, worauf der Schlagbolzen χ von selbst herausgleitet. Das Zusammensetzen erfolgt in umgekehrter Ordnung.
Das Abzugsblech υ löst sich nach unten hinaus durch Lösung der Schraube α und der unteren Abzugblechschraube.
Die hauptsächlichen Eigenschaften des beschriebenen Gewehrblockverschlusses sind:
1. er läfst sich schliefsen und spannen (im Gegensatz zum Martini-Gewehr, welches sich beim Oeffnen spannt) durch Druck des Handballens auf den nach hinten über seinen Drehungspunkt hinaus verlängerten Bloek;
2. er läfst sich öffnen durch Zurückziehen eines im Abzugsbügelkasten befindlichen besonderen Abzuges, welcher in der Ruhrast als Sicherung, in der Spannrast als Stütze des Blockes dient;
3. das Spannen des Schlosses erfolgt durch das Gegeneinanderneigen des Blockes gegen den Schneller und Spanner erst beim Schliefsen des Gewehres;
4. beim Oeffnen des Gewehres findet ein selbstthätiges Auswerfen der Patronenhülse statt;
5. die Spannung des Schlosses ist äufserlich durch das Vortreten des Stiftes tl sichtbar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Gesammtanordnung des Blockverschlusses, bestehend aus dem nach hinten über die Welle verlängerten Block b mit dem Schlagbolzen x, dem herausnehmbaren Boden p, der Schlagbolzenmutter h und dem Anzeigestift t\ dem Schneller /, Spanner m, Druckstück η und der Feder o, welch letztere zusammenhängenden Theile event, durch Einhaken in dem Kasten A befestigt werden können, und dem Hebel a mit der Feder r.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT29266D Blockverschlufs für Hinterladegewehre Active DE29266C (de)

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