DE2920140C2 - Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen - Google Patents

Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen

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DE2920140C2
DE2920140C2 DE19792920140 DE2920140A DE2920140C2 DE 2920140 C2 DE2920140 C2 DE 2920140C2 DE 19792920140 DE19792920140 DE 19792920140 DE 2920140 A DE2920140 A DE 2920140A DE 2920140 C2 DE2920140 C2 DE 2920140C2
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Heinz 4350 Recklinghausen Fuchs
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Ruhrkohle AG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Stabilisierung fuer Bohrgestaenge zur Durchfuehrung von Horizontalbohrungen. Bei Stabilisierungseinrichtungen der oben genannten Gattung hat sich die winklige Ausbildung der Rippenauslaeufe als besonders nachteilig herausgestellt. Es ergaben sich bei den ueblichen Drehzahlen des Bohrgestaenges Verwirbelungen, die zu Aufstauungen fuehrten, was haeufig den Stillstand der Bohranlage bedeutet. Die Folge war jeweils das Ziehen des gesamten Bohrstranges, so dass erst nach Freispuelen des gesamten Bereichs der Bohrstrang wieder eingefuehrt und die Horizontalbohrung fortgesetzt werden konnte. Die Erfindung soll auf einfache und kostenguenstige Weise ein gleichmaessiges Abfuehren des Bohrkleins gewaehrleistet werden. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass die Rippenauslaeufe der Stabilisierungsrippen auf der der Drehrichtung abgewandten Seite leicht schaufelfoermig gebogen und im vordersten Bereich Spitz zulaufend ausgebildet sindpulsgeber mit den Messeinrichtungen korrespondierende Einricht

Description

Die Erfindung betrifft eine Stabilisierungseinrichtung für Bohrgtätänge zur Durchführung von horizontalen Bohrungen, die aus auf dem Umfang eines Gestängeabschnittes in Abstand voneinander fest aufgebrachten, in Drehrichtung über die gesamte Länge leicht spiralförmig verlaufenden Stabilisierungsrippen mit winklig geformtem Rippenauslauf besteht
Bei Stabilisierungseinrichtungen der obengenannten Gattung hat sich die winklige Ausbildung der Rippenausläufe als besonders nachteilig herausgestellt Es ergeben sich bei den üblichen Drehzahlen des Bohrgestänges zwischen 300 und 380 min-' in diesen Bereichen Verwirbelungen, die zu Aufstauungen des Bohrkleins führen. In Abhängigkeit von dem aufgestauten Bohrklein durch die mangelnde Abfuhr aus dem Raum zwischen Bohrkrone uikI der ersten Stabilisierungseinrichtung kommt es häufig zu einer Erhöhung n des Drehmomentbedarfs bis zum Stillstand der Bohranlage. Die Folge ist jeweils das Ziehen des gesamten Bohrstranges, so daß erst nach Freispülen des gesamten Bereichs der Bohrstrang wieder eingeführt und die Horizontalbohrung fortgesetzt werden kann. «o
Nach der US-PS 27 94 617 ist es für das Niederbringen von Ölbohrungen, also beim vertikalen Bohren bekannt, zur Unterstützung des Spülmittelkreislaufs und zur Entlastung der Pumpen in den Bohrstrang und mit diesem drehbar mindestens einen Druckmittelverstärker einzubauen, der im wesentlichen aus einem radiale Schaufeln aufweisenden Pumpenrad besteht. Das Pumpenrad wird radial von Führungskanäle bildenden, beim Bohrvorgang an der Bohrlochwandung fesi anliegenden, Führungsstücken überragt. Führungsstük- so ke und Bohrlochwandung bilden das für das Pumpenrad erforderliche Pumpengehäuse.
Der Nachteil eines derartigen Spülmitteiverstärkers ist insbesondere darin zu sehen, daß in Verbindung mit dem sogenannten Pumpengehäuse ein breiter Ringraum erforderlich ist und daß darüber hinaus die die Führungskanäle bildenden Führungsstücke dicht an der Bohrlochwand im wesentlichen unbeweglich abstützen.
Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, unter Berücksichtigung der beim horizontalen Bohren zur Verfügung stehenden engen Ringräume und der auf den Umfang des Bohrgestänge fest aufgebrachten Stabilisierungsrippen auf einfache und kostengünstige Weise ein gleichmäßiges Abführen des Bohrkleins zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rippenausläufe der Stabilisierungsrippen auf der der Drehrichtung abgewandten Seite leicht gebogen und im vordersten Bereich spitz zulaufend ausgebildet sind.
Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß durch die schaufelartige Formgebung des Rippenauslaufs das Bohrklein mit der Spülung angesaugt und weitertransportiert werden kann.
In der Zeichnung ist in schematisierter Form ein Rohrabschnitt mit der erfindungsgemäßen Stabilisierungseinrichtung dargestellt, die im folgenden näher erläutert wird.
Auf dem in der Zeichnung in einer Seitenansicht schematisiert dargestellten Rohrabschnitt 1 als Teil eines nicht dargestellten Bohrgestänges ist in gestrichelten Linien die Form der Stabilisierungsrippen 2 wiedergegeben, wie sie zum Stand der Technik zu rechnen sind.
Die Stabilisierungsrippen 2 gemäß der Erfindung sind in Drehrichtung, wie durch den Pfeil A vorgegeben ist, in etwa spiralförmig auf dem Rohrabschnitt 1, beispielsweise mittels Schweißung, fest aufgebracht. Die Stabilisierungsrippen 2 sind über den Umfang des Rohrabschnitts in gleichmäßigem Abstand verteilt angeordnet
Auf der der Drehrichtung abg/swandten Seite 5 sind die Rippenausläufe 3 leicht gebogen und im vordersten Bereich 4 spitz zulaufend ausgebildet.
Wie weiterhin aus der Zeichnung zu entnehmen ist, ist auf der der Drehrichtung zugewandten Seite der Anstellwinkel ec kenntlich gemacht. Die Größe des Anstellwinkels λ kann durch die Wichte der Spülung oder auch vom Durchmesser des Gestänges sowie durch die Drehzahl beeinflußt werden. Da jedoch im wesentlichen mit gleichen oder nur geringfügig voneinander abweichenden Drehzahlen und mit Gestänge gebohrt wird, das im Durchmesser ebenfalls kaum Abweichungen zeigt, andererseits die Wichte der Spülung kaum geändert wird, ist die Abhängigkeit des Anstellwinkels » im Einzelfall ohne weiteres empirisch zu ermitteln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stabilisierungseinrichtung für Bohrgestänge zur Durchführung von horizontalen Bohrungen, die aus auf dem Umfang eines Gestängeabschnittes im Abstand voneinander fest aufgebrachten, in Drehrichtung Ober die gesamte Länge leicht spiralförmig verlaufenden Stabilisierungsrippen mit winklig geformtem Rippenauslauf besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippenauslaufe (3) der i ο Stabilisierungsrippen (2) auf der der Drehrichtung abgewandten Seite (5) leicht gebogen und im vordersten Bereich (4) spitz zulaufend ausgebildet sind.
    15
DE19792920140 1979-05-18 1979-05-18 Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen Expired DE2920140C2 (de)

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DE2920140A1 DE2920140A1 (de) 1981-04-02
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