DE2920140C2 - Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen - Google Patents
Stabilisierungseinrichtung für HorizonttalbohrungenInfo
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
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- E21B17/10—Wear protectors; Centralising devices, e.g. stabilisers
- E21B17/1078—Stabilisers or centralisers for casing, tubing or drill pipes
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Stabilisierung fuer Bohrgestaenge zur Durchfuehrung von Horizontalbohrungen. Bei Stabilisierungseinrichtungen der oben genannten Gattung hat sich die winklige Ausbildung der Rippenauslaeufe als besonders nachteilig herausgestellt. Es ergaben sich bei den ueblichen Drehzahlen des Bohrgestaenges Verwirbelungen, die zu Aufstauungen fuehrten, was haeufig den Stillstand der Bohranlage bedeutet. Die Folge war jeweils das Ziehen des gesamten Bohrstranges, so dass erst nach Freispuelen des gesamten Bereichs der Bohrstrang wieder eingefuehrt und die Horizontalbohrung fortgesetzt werden konnte. Die Erfindung soll auf einfache und kostenguenstige Weise ein gleichmaessiges Abfuehren des Bohrkleins gewaehrleistet werden. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass die Rippenauslaeufe der Stabilisierungsrippen auf der der Drehrichtung abgewandten Seite leicht schaufelfoermig gebogen und im vordersten Bereich Spitz zulaufend ausgebildet sindpulsgeber mit den Messeinrichtungen korrespondierende Einricht
Description
Die Erfindung betrifft eine Stabilisierungseinrichtung für Bohrgtätänge zur Durchführung von horizontalen
Bohrungen, die aus auf dem Umfang eines Gestängeabschnittes in Abstand voneinander fest aufgebrachten, in
Drehrichtung über die gesamte Länge leicht spiralförmig verlaufenden Stabilisierungsrippen mit winklig
geformtem Rippenauslauf besteht
Bei Stabilisierungseinrichtungen der obengenannten Gattung hat sich die winklige Ausbildung der Rippenausläufe
als besonders nachteilig herausgestellt Es ergeben sich bei den üblichen Drehzahlen des
Bohrgestänges zwischen 300 und 380 min-' in diesen Bereichen Verwirbelungen, die zu Aufstauungen des
Bohrkleins führen. In Abhängigkeit von dem aufgestauten
Bohrklein durch die mangelnde Abfuhr aus dem Raum zwischen Bohrkrone uikI der ersten Stabilisierungseinrichtung
kommt es häufig zu einer Erhöhung n des Drehmomentbedarfs bis zum Stillstand der Bohranlage.
Die Folge ist jeweils das Ziehen des gesamten Bohrstranges, so daß erst nach Freispülen des gesamten
Bereichs der Bohrstrang wieder eingeführt und die Horizontalbohrung fortgesetzt werden kann. «o
Nach der US-PS 27 94 617 ist es für das Niederbringen
von Ölbohrungen, also beim vertikalen Bohren bekannt, zur Unterstützung des Spülmittelkreislaufs und
zur Entlastung der Pumpen in den Bohrstrang und mit diesem drehbar mindestens einen Druckmittelverstärker
einzubauen, der im wesentlichen aus einem radiale Schaufeln aufweisenden Pumpenrad besteht. Das
Pumpenrad wird radial von Führungskanäle bildenden, beim Bohrvorgang an der Bohrlochwandung fesi
anliegenden, Führungsstücken überragt. Führungsstük- so
ke und Bohrlochwandung bilden das für das Pumpenrad erforderliche Pumpengehäuse.
Der Nachteil eines derartigen Spülmitteiverstärkers ist insbesondere darin zu sehen, daß in Verbindung mit
dem sogenannten Pumpengehäuse ein breiter Ringraum erforderlich ist und daß darüber hinaus die die
Führungskanäle bildenden Führungsstücke dicht an der Bohrlochwand im wesentlichen unbeweglich abstützen.
Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, unter Berücksichtigung der beim horizontalen
Bohren zur Verfügung stehenden engen Ringräume und der auf den Umfang des Bohrgestänge fest aufgebrachten
Stabilisierungsrippen auf einfache und kostengünstige Weise ein gleichmäßiges Abführen des Bohrkleins zu
gewährleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rippenausläufe der Stabilisierungsrippen auf
der der Drehrichtung abgewandten Seite leicht gebogen und im vordersten Bereich spitz zulaufend ausgebildet
sind.
Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß durch die schaufelartige Formgebung des
Rippenauslaufs das Bohrklein mit der Spülung angesaugt und weitertransportiert werden kann.
In der Zeichnung ist in schematisierter Form ein Rohrabschnitt mit der erfindungsgemäßen Stabilisierungseinrichtung
dargestellt, die im folgenden näher erläutert wird.
Auf dem in der Zeichnung in einer Seitenansicht schematisiert dargestellten Rohrabschnitt 1 als Teil
eines nicht dargestellten Bohrgestänges ist in gestrichelten Linien die Form der Stabilisierungsrippen 2
wiedergegeben, wie sie zum Stand der Technik zu rechnen sind.
Die Stabilisierungsrippen 2 gemäß der Erfindung sind in Drehrichtung, wie durch den Pfeil A vorgegeben ist,
in etwa spiralförmig auf dem Rohrabschnitt 1, beispielsweise mittels Schweißung, fest aufgebracht. Die
Stabilisierungsrippen 2 sind über den Umfang des Rohrabschnitts in gleichmäßigem Abstand verteilt
angeordnet
Auf der der Drehrichtung abg/swandten Seite 5 sind
die Rippenausläufe 3 leicht gebogen und im vordersten Bereich 4 spitz zulaufend ausgebildet.
Wie weiterhin aus der Zeichnung zu entnehmen ist, ist
auf der der Drehrichtung zugewandten Seite der Anstellwinkel ec kenntlich gemacht. Die Größe des
Anstellwinkels λ kann durch die Wichte der Spülung oder auch vom Durchmesser des Gestänges sowie durch
die Drehzahl beeinflußt werden. Da jedoch im wesentlichen mit gleichen oder nur geringfügig
voneinander abweichenden Drehzahlen und mit Gestänge gebohrt wird, das im Durchmesser ebenfalls
kaum Abweichungen zeigt, andererseits die Wichte der Spülung kaum geändert wird, ist die Abhängigkeit des
Anstellwinkels » im Einzelfall ohne weiteres empirisch zu ermitteln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Stabilisierungseinrichtung für Bohrgestänge zur Durchführung von horizontalen Bohrungen, die aus auf dem Umfang eines Gestängeabschnittes im Abstand voneinander fest aufgebrachten, in Drehrichtung Ober die gesamte Länge leicht spiralförmig verlaufenden Stabilisierungsrippen mit winklig geformtem Rippenauslauf besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippenauslaufe (3) der i ο Stabilisierungsrippen (2) auf der der Drehrichtung abgewandten Seite (5) leicht gebogen und im vordersten Bereich (4) spitz zulaufend ausgebildet sind.15
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792920140 DE2920140C2 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792920140 DE2920140C2 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2920140A1 DE2920140A1 (de) | 1981-04-02 |
| DE2920140C2 true DE2920140C2 (de) | 1984-03-08 |
Family
ID=6071104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792920140 Expired DE2920140C2 (de) | 1979-05-18 | 1979-05-18 | Stabilisierungseinrichtung für Horizonttalbohrungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2920140C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2789438B1 (fr) * | 1999-02-05 | 2001-05-04 | Smf Internat | Element profile pour un equipement de forage rotatif et tige de forage comportant au moins un troncon profile |
| CN120867645B (zh) * | 2025-09-28 | 2025-11-25 | 中国矿业大学 | 一种钻地机器人用外壳及钻地机器人 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2794617A (en) * | 1952-11-05 | 1957-06-04 | John R Yancey | Circulation booster |
-
1979
- 1979-05-18 DE DE19792920140 patent/DE2920140C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2920140A1 (de) | 1981-04-02 |
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