AT315781B - Hydraulischer Motor für den Antrieb eines Gesteinsbohrers - Google Patents

Hydraulischer Motor für den Antrieb eines Gesteinsbohrers

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AT315781B
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Description


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   Bei Gesteinsbohrern für das Durchdringen der Erdkruste zu grossen Tiefen, um   z. B. öl-oder gashaltige   Horizonte zu erreichen, führt üblicherweise vom Bohrturm ein Bohrstrang aus gekuppelten Rohren nach unten, der am unteren Ende den Bohrmeissel trägt und durch den gleichzeitig Spülschlamm zur Bohrsohle gepresst wird, um den Meissel zu kühlen und die erbohrten Partikel an die Oberfläche zu spülen. 



   Bei der für diese Arbeiten bevorzugten Type   der"Turbinenbohrer"wird   die erforderliche Drehkraft für den Antrieb des Bohrmeissels nicht mehr vom über Tage angeordneten Aggregat über den Bohrstrang auf den Meissel übertragen, sondern es ist hiefür ein hydraulischer Motor in Form einer an das Ende des Bohrstranges ansetzbaren Turbine vorgesehen, die dem den Bohrstrang abwärtsströmenden Schlamm Energie entnimmt, um die Drehkraft zur Rotation des Bohrmeissels relativ zum Bohrstrang zu erzeugen. 



   Bohrschlamm ist ein höchst abrasives Schleifmittel, nämlich eine Suspension aus Sand und Gesteinspartikeln, weil der Schlamm kontinuierlich durch den Bohrstrang, das Bohrloch und einen Absetzsumpf od. dgl. zirkuliert, in dem die grossen Splitter abgesetzt werden. Diese höchst abrasive Flüssigkeit übt verständlicherweise auf alle relativ zueinander bewegten Oberflächen, zwischen die sie eindringt, eine zerstörende Wirkung aus. Überdies steht der Schlamm am Grunde eines tiefen Bohrloches unter einem sehr beträchtlichen hydrostatischen Druck, so dass seine Eindringkraft in Lageranordnungen und zwischen relativ zueinander sich bewegende Teile sehr gross ist.

   Die Lager, insbesondere die Rotorlager von Turbinenbohrern, die an sich schon hohen Drücken und grossen Druckschwankungen ausgesetzt sind, müssen daher durch besondere Dichtungsanordnungen vor dem Eindringen des abrasiven Bohrschlammes geschützt werden. 



   Gemäss einem noch nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag des Erfinders werden daher die Lager der Rotorwelle eines Turbinenbohrers durch Dichtungsanordnungen geschützt, die vorzugsweise aus Paketen von Paaren innerer und äusserer Schlitzringe bestehen, wobei die zwei Ringe jedes solchen Paares satt aufeinanderpassen und ihre Schlitze nahe beieinanderliegen, aber am Umfang versetzt sind, und die Ringe an den 
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 verbunden sind, und wobei die Schlitze jedes benachbarten Paares von Ringen im Paket nicht fluchten und der Aussenring jedes Paares relativ zum äusseren und von zwei Teilen, zwischen denen die Abdichtung vorgesehen ist (beispielsweise im betrachteten Fall relativ zu dem die Rotorwelle umgebenden Gehäuse), gegen Rotation gesichert ist. Die inneren Schlitzringe hingegen schleifen auf der Rotorwelle.

   Zwischen den Aussenflächen der äusseren Schlitzring-Pakete und der Gehäusewand ist ein Spalt für den Zutritt von Bohrschlamm bzw.
Schmiermittel unter hohem Druck vorgesehen, wodurch die Ringe in dichtende Anlage an die Rotorwelle gepresst werden. 



   Auf beiden Seiten jedes Rotorlagers befindet sich eine solche Dichtungsanordnung, und der die Lagerelemente enthaltende Raum zwischen den Dichtungsanordnungen ist mit dem Schmiermittel gefüllt. Damit dieses Schmiermittel durch die Wirkung des von aussen unter Druck an die Spalte herantretenden Schlammes nicht verdrängt wird und dadurch Schlamm an den Dichtungsanordnungen vorbei doch in die Lager gelangt, sind Mittel vorgesehen, die im Betrieb des Bohrers wirksam sind und das Aufbringen von Spülschlamm mit einem Hochdruck bewerkstelligen, der etwa dem über den Bohrstrang dem Motor zugeführten Druck entspricht. Mit diesem Druck wird   z. B.   ein Vorratsraum für das Fett beaufschlagt, von dem Zuleitungen zu den Lageranordnungen führen.

   Zweckmässig lässt man diese Zuleitung am einen Ende der Lageranordnung bzw. der Lageranordnungen, also am inneren Ende einer der die Lageranordnungen begrenzenden und vor dem Eindringen von Spülschlamm schützenden Dichtungsanordnungen in den Spalt zwischen Gehäuse und Rotor münden. 



   Damit ist wohl einem Eindringen von Spülschlamm durch die Dichtungsanordnungen in die Lager wirksam vorgebeugt. Weil aber der an der Aussenseite des Motors vorbeiströmende Schlamm im Bereich der am bodenseitigen Ende der Lager befindlichen Dichtungsanordnung einen etwas geringeren Druck hat als der Eingangsdruck (Einbringdruck in den Bohrstrang bis zum Turbinenrotor) beträgt, muss man dort grosse Fettverluste in Kauf nehmen, weil Schmiermittel unter der Druckdifferenz ständig zwischen Rotorwelle und Innenringen der Dichtungen austritt. 



   Die Erfindung setzt sich daher zum Ziel, dieses Austreten von Schmiermittel durch Herstellen eines Druckgleichgewichtes auch an dieser Abdichtungsstelle zu vermeiden. Sie geht dabei aus von einem hydraulischen Motor für den Antrieb eines Gesteinsbohrers, umfassend ein an einen Bohrstrang anschliessbares Gehäuse, eine mittels Lagern im Gehäuse drehbar untergebrachte Rotorwelle, die mit einem Bohrmeissel verbindbar ist, um auf ihn ein Drehmoment zu übertragen, Dichtungsanordnungen zwischen der Rotorwelle und dem Gehäuse, die das Eindringen von Spülschlamm in die Lager verhindern, und ferner Mittel, die im Betrieb wirksam sind, und das Aufbringen von Spülschlamm mit einem Hochdruck erlauben, der etwa dem über den Bohrstrang dem Motor zugeführten Druck entspricht, um das in den Lagern vorhandene Schmiermittel unter Druck zu setzen. 



   Gemäss der Erfindung sind nun Leitungen für die Förderung von Bohrspülung mit einem Druck, der im Betrieb im wesentlichen diesem über den Bohrstrang dem Motor zugeführten Hochdruck entspricht, durch die Rotorwelle zu der am bodenseitigen Ende der Lager befindlichen Dichtungsanordnung vorgesehen. 
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 Austritt des an den Dichtungselementen vorbeitretenden Spülschlammes aus dem Gehäuse vorhanden ist. Damit wird erreicht, dass sich der Gegendruck aus dem zugeführten Bohrschlamm sicher aufbauen und den Austritt von Schmiermittel wirksam verhindern kann ; der austretende Schlamm kann weiter für Spül- und Kühlzwecke verwendet werden. Wenn jedes der Dichtungselemente in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine Vielzahl von ineinandergreifenden Dichtringen umfasst, wird die Wirkung der Druckausgleicheinrichtung verbessert. 



   In besonderer konkreter Ausgestaltung der Erfindung umfassen die   Spülschlammförderleitungen   eine erste, sich durch die Motorantriebselemente erstreckende Leitung und eine zweite, sich durch die hohle Rotorwelle erstreckende Leitung, ferner ein an jene zweite Leitung angesetztes Verbindungsstück, das an der Rotorwelle befestigt ist, und schliesslich einen entlang der Rotorwelle zur Dichtungsanordnung führenden Kanal. Damit sind die bei einem Turbinenbohrer vorhandenen Elemente weitgehend ausgenutzt und die Leitungen einfach und sicher geschützt geführt. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung, und um weitere Merkmale und Vorteile besser hervortreten zu lassen, wird nun eine Ausführungsform der Erfindung an Hand eines Beispieles und mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Die Fig. la bis   ld   sind Axialschnitte eines hydraulischen Motors, der die erfindungsgemäss ausgebildete Einrichtung für den Druckausgleich enthält, und die Fig. 2 bis 10 sind Querschnitte nach den entsprechenden, in Fig. l bezeichneten Linien. 



   Zuerst soll der grundsätzliche Aufbau des hydraulischen Motors mit Bezug auf die Fig. la bis   ld   kurz beschrieben werden. 



   Der Motor umfasst ein Gehäuse in Form eines zylindrischen Mantelrohres --1--, das sich von Ende zu Ende des Motors erstreckt und für den Anschluss an das Bodenrohr eines Bohrstranges am oberen Ende mit 
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   Der Aufbau des hydraulischen Motors soll nun im einzelnen beschrieben werden, beginnend an seinem Kopfende, d. h. am linken Ende in Fig. la. 



   Das Kopfende-Anschlussstück --2-- für den Anschluss an das Bodenrohr eines Bohrstranges umschliesst ein Entleerungsventil--10--, welches automatisch wirksam ist, um einen Auslass für die Schlammsäule im Bohrstrang zu bilden, wenn der Schlamm druckentlastet wird,   z. B.   indem der Bohrstrang aus dem Bohrloch gezogen wird. Das Entleerungsventil umfasst einen im   Anschlussstück-2-mittels   eines Schraubringes - gesicherten und gegen das Anschlussstück --2-- mittels Dichtungsringen --13-- abgedichteten Körper --11--, der einen Querteil --14-- aufweist, dessen drei   Austrittsoffnungen-15-für   Schlamm 
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 des Entleerungsventil-Gehäuses ist ausserdem mit drei   Kanälen--18--für   den Strom von unter Druck stehendem Schlamm versehen, die stets offen sind.

   Das Eindringen von Schlamm in die Austrittsöffnungen --15-- ist jedoch bei Unter-Drucksetzen des Schlammes verhindert durch ein   Ventil-19-,   das im Körper des Entleerungsventils gleitbar untergebracht und mit einem zentralen   Kücken-20-versehen   ist, das in eine 
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    Querteiles--14--desQuerteil--14--des   Entleerungsventilkörpers angeordnet, die bei geschlossenem Ventil zusammenwirken, und ein   Gummidichtungsring-14--,   der gegen den   Verschleissring--24--abdichtet,   ist um das Kücken - angeordnet.

   Das Ventilglied --19-- wird im Entleerungsventilkörper durch eine Schraubendruckfeder   --25-- aufwärts   gedrückt, um zu bewirken, dass das Ventil automatisch öffnet, wenn der Schlamm vom Druck entlastet wird, aber bei unter Druck gesetztem Schlamm gegen die Wirkung der   Feder-25-in   Schliessstellung gehalten wird. Durchlässe zwischen   Flügeln --26-- des   Ventilgliedes gestatten den Durchfluss von Druckschlamm am Ventilglied vorbei und durch die   Durchlässe--18--im Querteil--14--des   Entlastungsventilkörpers während des Betriebes. 
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 Zylinder-Kolben-Aggregat, dessen Zweck es ist, die Dichtungen und Lager tiefer unten im Motor mit Druckschmiermittel, im besonderen Fett, zu versorgen.

   Der Zylinder --27-- dieses Aggregats (von dem nur ein kleiner Teil seiner Länge in Fig. la gezeigt ist) ist an seinem unteren Ende von einer   Hülse-28-getragen,   an welcher er   bei--29--durch   Verschraubung befestigt ist. Die   Hülse-28--trägt   radial abstehende Rippen   - -30--,   die gegen die Innenfläche des Mantelrohres --1-- anliegen, um den   Zylinder--27--und   die andern Teile, die in der Hülse angeordnet sind und die später beschrieben werden, zu zentrieren.

   Der Zylinder 

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 - 27-- trägt an seinem Kopfende ein angeschweisstes konisches Einsatzstück --31-- mit einem axialen Durchlass --32--für das Einströmen von Druckschlamm in den Zylinder, und im Zylinder ist ein Kolben --33-- angeordnet, der durch den Schlammdruck im Zylinder abwärts gepresst wird. Im Betrieb wird der gesamte   Zylinderraum --34-- unterhalb   des   Kolbens --33-- mit   Fett gefüllt, für die Verteilung unter Druck auf die Dichtungen und Lager des Motors, wie oben erwähnt. 
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 gesehen) im Uhrzeigersinn zu drehen. 



   Die   Hülse--28--,   auf der der   Zylinder--27--befestigt   ist, umschliesst und zentriert das Kopfende des in der Form einer Welle --37-- ausgebildeten Rotorteiles des Motors, der am Kopfende bei--39--eine aufgeschraubte   Kappe--38--trägt.   Die   Kappe--38--ist   mit einer   Öffnung --40-- für   den Durchtritt 
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 drehbar auf einer Lagerbüchse --43-- sitzt, die ihrerseits auf der   Welle --37-- durch   die Endkappe   --38--   gesichert ist.

   Eine Dichtungsanordnung, allgemein   mit--44--bezeichnet   (vgl. auch Fig. 2), ist zwischen einer   Schulter--45--der Hülse--28--und   einem in das untere Ende der Hülse eingeschraubten   Sperring --46-- festgehalten   und ist aus zwei in axialem Abstand voneinander angeordneten   Paketen--47--   von inneren und äusseren   Schlitzringen-48   und   49--gebildet.   Jedes Paket --47-- enthält acht solche Paare von Schlitzringen und die Ringe jedes Paketes haben eine satte Passung aufeinander (s. Fig. 2). Die Schlitze 
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 Ringe kann, je nach dem Material der Ringe, durch Hartlöten, Schweissen oder Löten erfolgen. Die Paare von Schlitzen --50-- aufeinanderfolgender Paare von Ringen jedes Paketes fluchten nicht.

   In der in Fig. 2 gezeigten besonderen Anordnung sind die   Schlitze--50b--des   2. Paares von Ringen (von oben gerechnet) um 1800 gegenüber den Schlitzen--50--des kopfseitigen Paares versetzt, während die Schlitze der restlichen Ringpaare eine der in Fig. 2 durch die fortlaufenden Ziffern--50c bis   50h--bezeichneten   Stellungen einnehmen. 



   Jeder äussere Ring--49--ist mit einer radialen Verbreiterung--52-- (Fig. 2) versehen, die in eine von sechs Arretierkerben --53-- der Hülse --28-- eingreift, so dass sämtliche Ringe-48 und   49--hiedurch   gegen Verdrehung gesichert sind. Die Pakete von   Ringen --47-- sind   durch Distanzringe--54--, die auf einer auf der Welle --37-- befestigten Büchse --55-- gleitbar sind, voneinander distanziert, und sämtliche Distanzringe --54-- und, Pakete von   Dichtungsringen --47-- sind   mittels   Federringen-56-axial   zusammengepresst.

   Die inneren   Schlitzringe --48-- jedes   Paketes sind in dichtendem Kontakt mit der auf der 
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 --37-- sitzenden Büchse --55-- durchSchlamm fliesst vom Kopf des   Zylinders--27--den   Ringraum zwischen dem Zylinder und dem Mantelrohr   - l--abwärts   und weiter durch die zwischen den Rippen --30-- der Hülse --28-- vorhandenen Kanäle. 
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 des Rotors strömt, diesen in einer noch zu beschreibenden Weise antreibend. 



   Auf den Antriebsteil des Rotors nun im einzelnen Bezug nehmend, besteht der untere Teil der Welle 
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 Querschnitten gemäss den Fig. 3 bis 10 gezeigt, von denen die Fig. 5 und 6 in derselben Ebene geführt sind, und Fig. 5 die Antriebsschaufeln des Rotors (die im folgenden noch zu beschreiben sind) in ihrer Ruhelage, und in Fig. 6 die Schaufeln in der Stellung zeigen, die sie bei der Drehbewegung des Rotors einnehmen. Die Welle --37-- und das rohrförmige   Element-60--,   zusammen mit den verschiedenen Elementen, die sie tragen bzw. mit denen sie verbunden sind, bilden den Kopfteil der Rotoranordnung des hydraulischen Motors, wogegen der Stator durch das Mantelrohr--l--gebildet ist. 



   Ein Ring von sechs Rotorantriebsgliedern in Form von   Schaufeln --62-- ist   rund um die Welle nahe 
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 aufgenommen ist, der seinerseits drehbar auf der   Welle --37-- sitzt   und ihr gegenüber mittels eines O-Ringes abgedichtet ist.

   Der   Ring-64-ist   in seiner Stellung auf der   Welle --37-- durch   sechs   Allen-Schrauben--66--gesichert,   die in einer mittels   Keilsitz--68-auf   der   Welle --37-- festgelegten     Büchse --67-- stecken.   Die   Schrauben --66-- halten   daher den   Schaufellagerring-64-gegen   Verdrehung auf der   Welle-37-fest ;

   nichtdestoweniger   sind die Ausnehmungen in der   Büchse-67-,   durch welche die   Schrauben --66-- treten,   in Umfangsrichtung etwas verbreitert, um eine Einstellung der Schaufeln in Umfangsrichtung und damit eine genaue Festlegung ihrer unteren Enden in weiteren, in der Folge 
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 einer   Gegen-Ring-Mutter --71-- in   ihrer Lage gesichert, die ihrerseits wie die   Ringmutter --69-- mit   der   Welle--37--verschraubt   ist. Ein Gummidichtungsring--72--, mit entsprechenden bogenförmigen 
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   Schaufelhalteringes-64-eingesetzt.   



   Hieraus ist ersichtlich, dass die Schaufeln--62--an ihren Kopfenden mit Hilfe ihrer Haltezapfen drehbar im   Haltering --64-- sitzen.   An ihren unteren Enden sind die Schaufeln jedoch in einer nun zu beschreibenden Weise gegen Verdrehung gehalten. 



   Ein   Befestigungs-und Torsionsschaft--73--ist einstückig   mit dem unteren Ende jeder Schaufel - verbunden und in einem von sechs   Einschnitten --74-- in   der äusseren Oberfläche des unten 
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 angetrieben ist, sondern entsprechend verwunden zu werden, um einen begrenzten Grad von Verdrehung der Schaufeln zu erlauben. Jeder Torsionsschaft ist deshalb durch Eingriff eines sektorförmigen Abschnittes --76-- des Schaftes (s. Fig. 9) in eine entsprechend geformte Öffnung in seinem   Aufnahmeeinschnitt-74--   im rohrförmigen   Element --60-- gegen   Verdrehung gesichert.

   Wie später erläutert, werden die Schaufeln im Betrieb gezwungen, sich im Uhrzeigersinn zu drehen (wie sich aus obigem ergibt), und ein geeignet geformtes   Verschleiss stück --77-- ist   an der angrenzenden Seite des sektorförmigen   Abschnittes --76-- jedes   
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 --60-- vorgesehen ; dieTorsionsschaft--73--an seinem unteren Ende gegen Verdrehung gesichert, aber in der Lage ist, über seine Länge zwischen dem Bereich des Querschnittes nach Fig. 9 und dem unteren Ende der zugeordneten Schaufel   - -62-- zu tordieren,   so dass-wie vorher   erwähnt-eine   Verdrehung der Schaufel um die Achse des Torsionsschaftes ermöglicht ist ;

   die   Haltezapfen--63--an   den Kopfenden der Schaufeln sind koaxial mit den   Torsionsschäften--73--,   und diese Achse ist die "Verwindungsachse" der vorher erwähnten Schaufel. 



   Die Querschnittsform des grösseren Teiles der Länge jeder   Schaufel --62-- ist   jene nach den Fig. 3 und 4, und die Torsionsachsen der Schaufeln sind in diesen Zeichnungen   mit--78--bezeichnet.   Die Schaufeln sind in den Fig. 4 und 5 in ihrer Ruhelage gezeigt, d. h., wenn der Rotor stillsteht, aber Verdrehung der Schaufeln im Uhrzeigersinn während des Betriebes, um den Motor anzutreiben, bringt sie in die in den Fig. 3 und 6 gezeigten Stellungen, in welchen ihre bogenförmigen Innenflächen --79-- genau Fläche an Fläche auf der   Welle --37-- aufliegen.    



   Bezugnehmend auf die Art, in der unter Druck gesetzter Schlamm den Rotor treibt, ist in Erinnerung zu rufen, dass dabei eine Strömung von Schlamm die Aussenseite der Rotoranordnung entlang abwärts hinter die Kopfendhalterung der   Schaufeln--62--vor   sich geht, so dass der Druckschlamm sich im   Ringraum-SO--   zwischen den äusseren   Flächen--81-- (Fig. 3   und 4) der Schaufeln und der Innenseite des Mantelrohres - vorfindet.

   Der Schlammdruck verursacht Verdrehung der Schaufeln im Uhrzeigersinn, wie sich aus vorstehendem ergibt, verbunden mit einer Tordierung der   Torsionsschäfte-73-in   der vorher beschriebenen Art, und ein Schlammdruck von einer einen gewissen Wert übersteigenden Grösse verursacht Drehung der Schaufeln in ihre in den Fig. 3 und 6 gezeigten Stellungen, in denen sie mit ihren Innenflächen --79-- der   Welle --37-- anliegen.   Unter diesen Umständen wird die in den   Schäften-73-erzeugte   Torsion dem rohrförmigen Körperelement --60-- über die sektorförmigen   Abschnitte --76-- und   die Verschleiss stücke   - 77-mitgeteilt,   um den Rotor im Uhrzeigersinn anzutreiben.

   Die Schaufeln haben Gummi-Dichtungsstreifen --82-- in ihre Endflächen --83-- eingesetzt, welche Streifen zwischen ihren zugeordneten Schaufeln und den   Rückseiten --84-- der   benachbarten Schaufeln gequetscht werden, wenn die Schaufeln durch den 
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 ferngehalten wird. Ein   Ausgleichskanal--86--ist   vorgesehen, der die   Hohlräume --85-- hinter   den Schaufeln mit einem Bereich verminderten Schlammdruckes unterhalb der Antriebsanordnung verbindet, um das Vakuum, das bei Entlastung des Schlammes entsteht, aufzuheben, so dass sich die Schaufeln öffnen und dadurch den Rotor stoppen können.

   Ein solcher Ausgleichskanal verhindert auch jedweden Aufbau von Hochdruckschlamm hinter den Schaufeln, wenn die   Dichtungen --82-- etwas   undicht sein sollten, so dass die 

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 notwendige Druckdifferenz über die Schaufeln hinweg während des Betriebes aufrechterhalten wird. 



   Es sind ferner Mittel vorgesehen, die in strömungseinschränkender Art das Entweichen von Druckschlamm aus dem   Ringraum--80--um   die Schaufeln--62--erlauben, wenn die Rotoranordnung rotiert. Zu diesem
Zweck ist jede Schaufel--62--an ihrem unteren Ende einstückig mit einer radial auswärtsragenden Stufe --87-- ausgestattet, die einen axial erstreckten   Schlitz --88-- aufweist,   der einen   Einsatz--89--aus  
Wolframkarbid besitzt, der seinerseits mit einem engen Kanal --90-- für das Hindurchströmen von Schlamm versehen ist. Der   Schlitz--88--erstreckt   sich in einem solchen Ausmass zur   Aussenfläche--81--der  
Schaufel, dass der   Einsatz--89--in   bezug auf die   Aussenfläche--81--etwas   zurücktritt (s. Fig. 4 und 3).

   Da sich die Schaufeln im Betrieb einwärts bewegen, kommt jeder der Kanäle --90-- nach und nach mit einem von sechs Durchlässen --91-- voll zur Deckung, die im rohrförmigen Teil --60-- angeordnet und aussen durch   Leisten --92-- abgedeckt   sind (Fig. l und 8). Insbesondere mit Bezug auf Fig. l und 7 ist zu erkennen, dass die Einmündungen zu den   Durchlässen-91--des Körperteiles--60--durch   Wolframkarbideinsätze --93-- bestimmt sind und von da in geneigte   Kanäle--94--für   die Strömung von Schlamm in das Innere des   Teiles-60-fuhren, d. h.   zum zentralen, in den Fig.

   l und 9 bezeichneten   Raum--95--.   Ein   Gummidichtungsring--96--ist   in die Stirnseite des rohrförmigen Körpers --60-- eingesetzt, um gegen die unteren Stirnflächen der Schaufeln abzudichten. 



   Der zur Inbetriebsetzung des Rotors herangezogene Schlamm verliert dabei nur einen relativ geringen
Anteil seines Druckes ; in dieser besonderen Ausführungsform der Erfindung liegt der Druckverlust im Bereich von   17,   6 kg/cm2. Dieser Schlamm, der seine Antriebsfunktion erfüllt hat, strömt frei durch einen zentralen
Kanal auf die restliche Länge der Maschine zum Bohrmeissel, um die üblichen Funktionen der Kühlung und
Spülung auszuführen. Die Drehzahl der Rotoranordnung und damit des Bohreinsatzes, wie sie in der oben beschriebenen Art hervorgebracht wird, bewegt sich in der Grössenordnung von 200 bis 250 Umdr/min, d. h. in der für die Drehzahl eines Bohrers in einer solchen Vorrichtung erwünschten und üblichen Grösse.

   Dabei geht von der dem Schlamm entzogenen Kraft jedoch nicht viel verloren, sondern wird in Drehkraft verwandelt, so dass der
Bohrer sowohl mit der gewünschten Geschwindigkeit rotiert als auch mit der nötigen Kraft beaufschlagt ist. 



   Die restliche Länge der Rotoranordnung des Motors unterhalb des oben beschriebenen Antriebsteiles des
Motors ist im Mantelrohr--l--mittels abgedichteter, im folgenden zu beschreibender Lagerelemente drehbar gelagert. Dieser untere Teil der Rotoranordnung besteht im wesentlichen aus der früher beschriebenen rohrförmigen Rotorwelle--5--, die, wie schon erwähnt, mittels sechs   Kupplungsstiften--6--mit   dem unteren Ende des Antriebsteiles des Rotors gekuppelt ist, genauer gesagt, mit dem unteren Ende des rohrförmigen Teiles-60--, der den unteren Körperabschnitt dieser Anordnung bildet.

   Das Körperelement --60-- ist fernerhin relativ zum Kopfende der Rotorwelle --5-- mittels einer auf der   Rotorwelle--5--   aufgeschraubten   Gegenmutter --97-- festgelegt,   die einen Ring von sechs Allen-Schrauben --98-- trägt, die ihrerseits in Schraubenlöcher im unteren Ende des Teiles --60-- eintreten, um den letzteren gegen Verdrehung gegenüber der Rotorwelle festzuhalten. Das Kopfende der   Rotorwelle --5-- ist   solcherart fest gegen eine   Innenschulter--99--des   rohrförmigen Teiles--60--gesichert, und ein Gummidichtungsring--100--ist an dieser Stelle angeordnet. 



   Weil das Antriebsaggregat im   Mantelrohr--l--natürlich   drehbar ist, entsteht zwischen dem unteren Endbereich der Antriebsanordnung und der Innenseite des Mantelrohres ein   Ringspalt--101-,   und in diesem Spalt ist Druckschlamm wirksam. Dieser Schlamm, der nicht die engen Durchlässe --90-- der Schaufeln - passiert hat, besitzt den gleichen Druck wie am Eingang des Motors, und dieser Druck soll im folgenden als "Eingangsdruck" bezeichnet werden. Dieser Schlamm füllt den weiteren   Ringspalt -102--   zwischen einer langgestreckten, auf der Welle --5-- verschraubten Mutter --103-- und der Innenseite eines   Verbindungsgliedes --104-- aus,   dessen Aufgabe es ist, obere und untere Teile des äusseren Mantelrohres   --l-- miteinander   zu verbinden.

   Dieser Schlamm mit Eingangsdruck erreicht allenfalls das obere Ende einer Dichtungsanordnung--105--, deren Zweck es ist, Schlamm von den Radiallagern und Drucklagern der Rotorwelle fernzuhalten. Die   Dichtungsanordnung --105-- ist   von ähnlicher Konstruktion wie die oben beschriebene   Dichtungsanordnung --44--.   



   Der Zweck der Teilung des Mantelrohres--l--in zwei mittels des Verbindungsgliedes--104-verbundene Teile ist es zu ermöglichen, dass der obere Teil des Mantelrohres für den Zugang zum Antriebsteil und bei Bedarf zwecks Abziehens dieses Antriebsteiles von der Rotorwelle --5-- leicht entfernt werden kann. 



   Es soll nun die Gestaltung und die Art der Schmierung der Radial- und Drucklager der   Rotorwelle --5--   mit Bezug auf Fig. l beschrieben werden. 



   Zunächst sei daran erinnert, dass die   Welle--37--,   die den oberen Teil des Körpers des Antriebsteiles bildet, mit zwei Bohrungen--41 und   59--versehen   ist, welche Druckfett (unter Eingangsdruck) vom Zylinder   --27-- und Schlamm   vom Eingangsdruck erhalten. Ein   Rohr --106-- ist im   unteren Ende der Fettbohrung   --41-- der Welle--37--eingesetzt   und erstreckt sich gerade durch das Innere der   Rotorwelle--5--zu   ihrem unteren Ende. In gleicher Weise ist ein Rohr--107--im unteren Ende der   Schlammbohrung--59--   in der   Welle--37--eingesetzt   und erstreckt sich ebenfalls zum unteren Ende der Rotorwelle--5--.

   Der Zweck des   Rohres--106--ist   die Förderung von Fett zu den Radial- und Drucklagern zu deren Schmierung, 

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 während der Zweck der Förderung von Schlamm unter Eingangsdruck über das   Rohr --107-- zum   unteren Ende des Motors das Hintanhalten des Austrittes von Schmiermittel aus den Lagern in einer noch zu beschreibenden Weise ist. 



   Die Lageranordnung für die   Rotorwelle --5-- umfasst   eine Haupt-Axial-Lageranordnung, allgemein mit --108-- bezeichnet, zwei Radialgleitlager --109 und 110--unterhalb der Drucklageranordnung, und ein 
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 ähnlich der Dichtungsanordnung--44--) die Aufgabe hat, das Eindringen vom Schlamm zum unteren Ende der Lageranordnung zu verhindern. 



   Die Drucklagerausführung --108-- ist von der Art, wie sie im einzelnen in der brit. Patentschrift Nr. 33, 142/69 beschrieben ist. Hiernach umfasst eine solche Lagerausführung innere und äussere Pakete von   Ringen--113   und 114--, einerseits an der   Rotorwelle--5--und   anderseits am Mantelrohr-l-- 
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 getroffen ist, dass der Druck von der   Rotorwelle--5--auf   das Mantelrohr--l--durch die Scherspannungen in den Lagerkugeln übertragen wird. Die benachbarten Paare der   laufbahnbestimmenden   Ringe-113 und   114-- (sowohl   die inneren als auch die äusseren) sind durch Distanzringe --116-- voneinander getrennt, die so dimensioniert sind, dass die Weite jeder Kugellaufbahn geringfügig kleiner als der Kugeldurchmesser ist.

   Mit dem Ergebnis, dass bei Ausübung von Druck auf die Lageranordnung die Kugeln jedes Satzes zwischen ein Paar von direkt gegenüberliegenden laufbahnbestimmenden Ringen gepresst werden, während sie vom andern Paar freikommen. Jeder innere laufbahnbestimmende   Ring --113-- rotiert   innerhalb und in Kontakt mit seinem zugeordneten äusseren laufbahnbestimmenden   Ring-114--,   so dass die Lageranordnung im Endeffekt ein Radiallager ist, zusätzlich zu seiner Grundfunktion als Drucklager. 



   Jedes der Radiallager-109 bis   111--umfasst   eine gehärtete Stahllagerbüchse, welche am Mantelrohr   - l-befestigt   ist und je auf einer von einer Serie von   Büchsen-117-drehbar   ist, die auf der Rotorwelle - sitzen und dort mittels der schon erwähnten langgestreckten   Mutter --103-- gesichert   sind. Im 
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 Lage mittels einer im Mantelrohr eingeschraubten Sperrhülse --118-- bei --119-- gesichert, wobei diese Sperrhülse auch am Kopf des äusseren Paketes von   Ringen--114--der Drucklageranordnung--108-   angreift, um dieselbe im Mantelrohr--l--festzulegen. 



   Die unteren Radiallager--109 und   110-umfassen   wieder gehärtete Stahllagerhülsen, die im Mantelrohr   - l--in   einem Paar von   Büchsen--120   und   121--befestigt   sind, die ihrerseits zwischen dem unteren Ende 
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 Kopfende der oberen Dichtungsanordnung--105--. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das in dieser Weise geförderte Fett unter Eingangsdruck steht, weil es durch den auf den   Kolben--33--am   oberen Ende des Motors ausgeübten Eingangsdruck des Schlammes unter Druck gesetzt wird.

   Daher steht das Fett, welches das Ende der oberen Dichtungsanordnung--105--der Lageranordnung erreicht, unter demselben Druck wie der Schlamm, der, wie bereits beschrieben, sich am Kopfende jener Dichtungsanordnung über den Ringspalt   - -102-- einstellt.   Als Ergebnis besteht kein wesentliches Bestreben des unter Eingangsdruck stehenden, am Kopfende der Dichtungsanordnung--105--vorhandenen Schlammes, in diese Dichtungsanordnung einzudringen und einen Weg in die Lageranordnung zu finden. Ein Entlastungsventil-Stopfen --127-- ist im Verbindungsglied --104-- nächst dem Kopfende der Dichtungsanordnung --105-- vorgesehen, um es zu ermöglichen, den Motor zur Gänze mit Fett zu füllen. 



   Der Zweck der Förderung von Schlamm unter Eingangsdruck zum unteren Ende des Motors über das Rohr --107-- ist der, Austritt von Fett nach aussen durch die   Boden-Dichtungsanordnung --112-- im   wesentlichen zu verhindern. Dieser Schlamm wird über ein   Verbindungsstück--128--des Rohres--107--   
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 kann er zur Aussenseite des Motors austreten,   u. zw.   entlang der Innenseite der Dichtungsanordnung zu einem Auslass-132, wobei ein solches Austreten durch den Umstand herbeigeführt ist, dass der Druck des an der Aussenseite des Motors vorbeiströmenden Schlammes in der Grössenordnung von   70, 3 kg/cm2 geringer   ist als der Eingangsdruck.

   Da der zur Innenseite der   Dichtungsanordnung --112-- geförderte   Schlamm unter demselben Eingangsdruck steht wie das zum Kopfende der Dichtungsanordnung geförderte Fett, so verhindert er im wesentlichen das Austreten von Fett durch die Dichtungsanordnung, so dass im wesentlichen alles, was austritt, Schlamm ist, der natürlich ohne weiteres verbraucht werden kann. 



   Ein   Stopfen--133--ist   für das Einfüllen von Fett in die   Zwischenräume --124-- vorgesehen,   zum Zwecke des Wiederauffüllens des Motors mit Fett, wenn er aus dem Bohrloch gezogen wird, um den Bohrmeissel auszuwechseln. Die   Verbindungsstücke--123   und 128--der Rohre--106 und   107--sind   mittels einer im 
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 sich beim Festschrauben der   Hülse--134--verformen   und so die Endverbindungsstücke gegen das   Anschlussstück--8--abdichten.   



   Es ist daher ersichtlich, dass die Erfindung das Druckschmierungssystem des hydraulischen Motors eines
Gesteinsbohrers im Bereich der unteren Lagerabdichtungen in effektvoller und vorteilhafter Weise unter wirtschaftlicher und konstruktiv einfacher Benutzung der vorhandenen Elemente verbessert, wobei Verluste an
Schmiermittel auf ein Minimum herabgesetzt und dennoch ein sicherer Schutz der Lageranordnungen gegen das Eindringen der abrasiven, verschleissenden Schlammflüssigkeit gewährleistet wird. Dabei reicht zur Ergänzung der unvermeidlichen geringfügigen Leckverluste ein Vorrat an Schmiermittel, wie er im Motor selbst leicht unterzubringen ist (wie vorliegendenfalls im Zylinder--34--), auch für lange Betriebszeiten vollkommen aus. 



   Die Erfindung ist aber keineswegs auf die Anwendung bei der unteren Lagerabdichtung des Rotors beschränkt. Vielmehr ist die erfindungsgemässe Lösung an allen jenen Stellen eines Turbinenbohrers od. ähnl., im Einflussbereich abrasiver Medien arbeitender Vorrichtungen mit Vorteil einsetzbar, wo Lager u. dgl. empfindliche Teile vor dem Eindringen dieser Medien geschützt werden sollen.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Hydraulischer Motor für den Antrieb eines Gesteinbohrers, umfassend ein an einen Bohrstrang anschliessbares Gehäuse, eine mittels Lagern im Gehäuse drehbar untergebrachte Rotorwelle, die mit einem Bohrmeissel verbindbar ist, um auf ihn ein Drehmoment zu übertragen, Dichtungsanordnungen zwischen der Rotorwelle und dem Gehäuse, die das Eindringen von Spülschlamm in die Lager verhindern, und ferner Mittel, die im Betrieb wirksam sind und das Aufbringen von Spülschlamm mit einem Hochdruck erlauben, der etwa dem über den Bohrstrang dem Motor zugeführten Druck entspricht, um das in den Lagern vorhandene Schmiermittel unter Druck zu setzen, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h Leitungen (59,107, 128-130) für die Förderung von Bohrspülung mit einem Druck, der im Betrieb im wesentlichen diesem Hochdruck entspricht,
    durch die EMI7.2 Spülförderleitungen (59,107, 128-130) bis zu einem zwischen den Enden der Dichtungsanordnung (112) gelegenen Punkt (131) geführt sind, wobei ein Auslass (132) für den Austritt des an den Dichtungselementen vorbeitretenden Spülschlammes aus dem Gehäuse (1) vorhanden ist. EMI7.3 Leitung (59) und eine zweite, sich durch die hohle Rotorwelle (5) erstreckende Leitung (107), ferner ein an jene zweite Leitung angesetztes Verbindungsstück (128), das an der Rotorwelle befestigt ist, und schliesslich einen entlang der Rotorwelle zur Dichtungsanordnung (112) führenden Kanal (130) umfasst.
AT566571A 1970-06-30 1971-06-30 Hydraulischer Motor für den Antrieb eines Gesteinsbohrers AT315781B (de)

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