DE2918436C2 - Taschenfederwaage - Google Patents
TaschenfederwaageInfo
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- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G3/00—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
- G01G3/02—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Taschenfederwaage, bestehend aus einem Gehäuse, einem als
Handgriff ausgebildeten Aufhängebügel, einem Lasthaken und einer Schraubenfeder, wobei die Schraubenfeder
über einen Meßwertzeiger mit einer eine Skala aufweisenden Meßwertfläche in Verbindung steht und ein
Haltestück für die Feder mit dem Gehäuse verbunden ist, und in den Seitenwänden des Haltestücks der Aufhängebügel
gelagert ist.
Eine derartige Taschenfederwaage ist bereits aus der DE-OS 26 41 873 bekannt.
Bei dieser Federwaage weist die Zugfeder beidendig eine Öse auf, wobei die eine öse zur Lagerung der
Feder und die andere Öse zur Anhängung des Lasthakens dient. Bei der Formgebung werden die ösen derart
angeordnet, daß sie sich um 90" um die Längsachse versetzt gegenüberliegen, damit weder auf die Aufhängung
noch auf die Lasthaken ein Drehmoment wirkt.
In der Regel werden jedoch die Federn nach der Formgebung vergütet, d. h. angelassen bzw. gebläut,
wobei sich die Federn verziehen können und sich die Lage der ösen zueinander verändert. Dadurch entstehen
beim und nach dem Einbau der verzogenen Feder Drehmomente an der Aufhängung der Feder oder an
der Anhängung des Lasthakens, die sich insbesondere bei der Belastung der Waage nachteilig auswirken, indem
sie eine seitliche Versetzung des mit der Feder bzw. mit dem Lasthaken verbundenen Meßwertanzeigers
verursachen.
Aus der US-PS 9 78 026 ist eine Federwaage bekannt, bei der zwei parallele Zugfedern vorhanden sind, die in
bezug auf ihre Längsachse drehbar zum Ausgleich von Drehmomenten gelagert sind, jedoch handelt es sich
hierbei nicht um eine Taschenfederwaage, sondern um eine Standfederwaage und das axial drehbare Lager
dient hierbei dazu, einen Drehmomentausgleich für den Fall zu schaffen, falls über Verstelleinrichtungen die Ar
beitslänge der Federn verändert wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der eingangs beschriebenen
Taschenfedenvaage diese derart ai verbessern, daß eine
Drehmomentwirkung bei der Montage der Feder durch diese mit konstruktiv einfachen Mitteln verhindert
wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Haltestück im wesentlichen kastenförmig aufgebaut ist
ίο und einen das Gehäuse abschließenden Deckel bildet, in
dem ein Durchbruch vorgesehen ist, den eine Federaufhängung aus einem Nietkopf, einem runden Nietschaft
und einer Nietöse derart durchgreift, daß sie axial drehbar gelagert ist und auf der Außenfläche des Deckels
der Nietkopf aufliegt
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dem
Anspruch 2 zu entnehmen.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Taschenfederwaage,
F i g. 2 einen Schnitt längs A -B in F i g. 1,
Fig.3 eine perspektivische Ansicht der Taschenfederwaage,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Taschenfedenvaage.
F i g. 4 eine Seitenansicht der Taschenfedenvaage.
Hauptteile der neuen Taschenfederwaage sind die Schraubenfeder 1 im Gehäuse 2, der als Handgriff ausgebildete
Aufhängebügel 3, der Lasthaken 4, das Haltestück 5, die Skalenplatte 6 und der mittels der Zeigeröse
8 an der Feder 1 befestigte Meßwertzeiger 7, der mit seinem oberen rechtwinklig nach vorn abgebogenen
Ende, dem eigentlichen Anzeiger 12, aus dem Schlitz 22 der Skalenplatte 6 herausragt und mit seinen Seitenteilen
diesen übergreift.
Tragendes Bauteil der Taschenfederwaage ist das Haltestück 5. Es ist im wesentlichen kastenförmig aufgebaut
und weist den Deckel 9, die beiden Seitenwände 10 sowie die Vorderwand 11 und die Rückwand 13 auf. In
den Seitenwänden 10 sind Löcher 14 zur Aufnahme und Lagerung der Enden 15 des Aufhängebügels 3 vorgesehen.
Die innerhalb des Haltestücks 5 liegenden Endbereiche der Enden 15 können zur unverlierbaren Anordnung
des Bügels 3 verquetscht sein.
Wesentlich ist, daß im Deckel 9 des Haltestücks 5 ein Durchbruch 16 vorgesehen ist, den eine Federaufhängung
17 durchgreift. Die Federaufhängung 17 sitzt axial drehbar in der öffnung bzw. dem Durchbruch 16 und
lagert auf der Außenfläche 18 des Deckels 9. Durch die drehbare Anordnung der Federaufhängung 17 gelingt
es, den Verzug der Feder 1 auszugleichen.
Denn bei Verzerrung bzw. nicht um 90° versetzter Anordnung der Ösen 19 und 20 der Feder 1 verursacht
der Verzug lediglich eine axiale Verdrehung der Federaufhängung 17 in der Bohrung bzw. dem Durchbruch 16,
so daß kein Drehmoment auf die Zeigerösen 8 ausgeübt werden kann.
Die Federaufhängung 17 besteht aus dem Nieikopf
21, dem runden Nietschaft 23 und der Nietöse 24, in die die öse 19 der Feder 1 eingehakt ist Der Nietkopf 21
ruht auf der Oberfläche 18 des Deckels 9 des Haltestücks 5, wobei der Nietschaft 23 derart lose in der
runden öffnung 16 sitzt, daß eine Drehung ermöglicht wird.
An der Vorderwand 11 ist die Skalenplatte 6 in an sich
bekannter Weise seitlich verschwenkbar befestigt Das Gehäuse 2 ist U-förmig ausgebildet und weist die Rückwand
25, die Seitenwände 26 und die von den Seitenwänden jeweils rechtwinklig nach außen abgebogenen
Befestigungsstege 27 auf. Die Befestigungsstege 27 sind mit der Skaienplatte 6 verbunden, so daß um die Schraubenfeder
1 ein fast geschlossenes Gehäuse 2 gebildet wird, wobei die Skalenplatte 6 die Vorderfront darstellt.
Im Gehäuse 2 sitzt ferner der Meßwertzeige/ 7. Dieser s
besteht aus der Frontplatte 28, von der oben der Anzeiger
12 rechtwinklig nach außen abgebogen ist Seitlich ist je ein Seitensteg 29 rechtwinklig nach hinten abgewinkelt,
wobei in den Seitenstegen 29 unten die Zeigerösen 8 mit Löchern 30 angeordnet sind, durch die de r
waagerechte Arm 31 des Lasthakens 4 durchgesteckt ist Gleichzeitig durchgreift der waagerechte Arm 31 die
Öse 20 der Feder 1. Ferner ist von der Frontplatte 28 unten der Bodensteg 32 rechtwinklig nach hinten abgebogen,
der somit die untere Gehäuseöffnung fast vollständig räumlich verschließt
Wenn am Lasthaken 4 gezogen wird, nimmt der waagerechte Arm 31 über die Öse 20 die Feder 1 und über
die Löcher 30 den Meßwertzeiger 7 mit Dabei werden Drehmomente der Schraubenfeder 1 durch die axial
drehbar gelagerte Federaufhängung 17 kompensiert
Zum freien Durchgreifen des waagerechten Arms 31 des Lasthakens 4 sind in den Seitenwänden 26 des Gehäuses
2 unten Freisparungen vorgesehen. Ferner ist zur unverlierbaren Anordnung des Lasthakens 4 eine
Nase 34 am waagerechten Arm des Lasthakens und im benachbarten seitlichen Loch 30, verwinkelt zur Lage
der Nase 34 bei hängendem Lasthaken 4, eine entsprechende Ausnehmung 35 angeordnet, so daß bei der
Montage erst durch Aufwärtswinkeln des Lasthakens das Durchstecken des waagerechten Arms durch da?.
Loch 30 mit der Ausnehmung 35 möglich ist Die Aufwinklung und damit die Anordnung der Ausnehmung 35
am Umfang des Lochs 30 ist so gewählt, daß im fertigmontierten Zustand der Waage die Gehäuserückwand
25 die erforderliche Aufwinklung zum Herausziehen des Lasthakens verhindert, d. h. der Haken auf die Gehäuserückwand
stößt, bevor die Nase 34 vor der Ausnehmung 35 steht.
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Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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60
65
Claims (2)
1. Taschenfedenvaage, bestehend aus einem Gehäuse, einem als Handgriff ausgebildeten Aufhängebüge],
einem Lasthaken und einer Schraubenfeder, wobei die Schraubenfeder über einen Meßwertzeiger
mit einer eine Skala aufweisenden Meßwertfläche in Verbindung steht und ein Haltestück für die
Feder mit dem Gehäuse verbunden ist, und in den Seitenwänden des Haltestücks der Aufhängebügel
gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (5) im wesentlichen kastenförmig
aufgebaut ist und einen das Gehäuse abschließenden Deckel (9) bildet, in dem ein Durchbruch (16) vorgesehen
ist, den eine Federaufhängung (17) aus einem Nietkopf (21), einem runden Nietschaft (23) und einer
Nietöse (24) derart durchgreift, daß sie axial drehbar gelagert ist und auf der Außenfläche (18)
des Deckels (9) der Nietkopf (21) aufliegt
2. Taschenfederwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden des Haltestücks
(5) Löcher (14) zur Aufnahme und Lagerung der Enden (15) des Aufhängebügels (3) vorgesehen
sind, wobei die innerhalb des Haltestücks (5) liegenden Endbereiche der Enden (15) des Bügels (3) verquetscht
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792918436 DE2918436C2 (de) | 1979-05-08 | 1979-05-08 | Taschenfederwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792918436 DE2918436C2 (de) | 1979-05-08 | 1979-05-08 | Taschenfederwaage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2918436A1 DE2918436A1 (de) | 1980-11-13 |
| DE2918436C2 true DE2918436C2 (de) | 1985-06-05 |
Family
ID=6070178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792918436 Expired DE2918436C2 (de) | 1979-05-08 | 1979-05-08 | Taschenfederwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2918436C2 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE22466C (de) * | J. RADEMACHER in Berlin N., Elsasserstr. 68 III | Tarirvorrichtung an Federwaagen für den Wirthschaftsgebrauch | ||
| US987026A (en) * | 1910-04-21 | 1911-03-14 | Howard W Thomas | Hose-coupling. |
| DE7315973U (de) * | 1973-04-27 | 1974-05-30 | Gebr Schmidt Metallwarenfabrik | Federwaage |
| DE2641873A1 (de) * | 1976-09-17 | 1978-03-23 | Klein Fa Hermann | Taschenfederwaage |
-
1979
- 1979-05-08 DE DE19792918436 patent/DE2918436C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2918436A1 (de) | 1980-11-13 |
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Legal Events
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