DE2913795C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Unterbrechungsvor
richtung mit Strombegrenzung, bei der ein feststehender Kon
takt an einem ersten Ablenkorgan befestigt ist, das sich bis
zu einem ersten Ende einer Reihe von Platten zur Zerteilung
des Lichtbogens erstreckt, während sich ein in einer Unter
brechungszone beweglicher Kontakt in seiner geöffneten Stel
lung in Nähe eines zweiten Ablenkorgans befindet, das sich
bis zu einem zweiten Ende der Plattenreihe erstreckt und
bei der die Platten in Ebenen angeordnet sind, die zu der Be
wegungszone des beweglichen Kontakts senkrecht sind, wäh
rend Abschnitte des ersten und des zweiten Ablenkorgans, die
zwischen der Plattenreihe und der Unterbrechungszone sich er
strecken, auf die Unterbrechungszone zu konvergieren, indem
sie mit der Bewegungsrichtung des beweglichen Kontakts einen
bestimmten Winkel bilden, und zur Unterstützung der Bewegung
des Lichtbogens auf die Platten zu eine magnetische Vorrich
tung zum Blasen des Lichtbogens vorgesehen ist.
Eine derartige Unterbrechungsvorrichtung ist aus der US-PS
31 78 545 bekannt. Die bei dieser bekannten Vorrichtung vor
gesehene Blasvorrichtung wird von zwei horizontal verlaufen
den, zu den beiden Ablenkorganen führenden Leitern bewirkt.
Aufgrund der sich dabei ergebenden Relativlage zwischen die
sen Leitern und der Unterbrechungszone kann jedoch nur eine
sehr geringe Blaswirkung erzielt werden.
Aus der US-PS 25 55 799 ist eine elektrische Unterbrechungs
vorrichtung bekannt, bei der zwar keine speziellen Ablenkor
gane verwendet sind, die jedoch mit Leiterschleifen zum
Blasen des Lichtbogens ausgestattet ist. Diese Leiterschlei
fen sind mit deutlichem Abstand seitlich neben der Trenn
strecke gelegen, wodurch sich nur eine vergleichsweise schwa
che Blaswirkung erzielen läßt.
Die Leiterschleifen sind so angeordnet,
daß sie den Lichtbogen am Entstehungsort und im weiteren
Verlaufe seiner Bewegung zu den Kühlelementen
beeinflussen. Der Lichtbogen wird dabei von
mehreren Leiterschleifen zu den Kühlelementen bewegt.
Aus der US-PS 31 77 325 ist eine elektrische Unterbrechungs
vorrichtung bekannt, bei der das Zuleitungselement zu einem
der beiden Ablenkorgane die Trennstrecke schleifenartig um
schließt. Diese Schleife ist dabei derart ausgebildet, daß
der sich beim Trennen der Kontakte ausbildende Lichtbogen zu
nächst ohne Unterstützung längs der Ablenkorgane hochsprin
gen muß und erst dann ein Strom in der Blasschleife fließen kann.
Dies kann dazu führen, daß der Lichtbogen in unerwünsch
ter Weise relativ lange hängen bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die elektrische Unterbrechungs
vorrichtung der eingangs angegebenen Art mit einer besonders
wirksamen Blasvorrichtung zu versehen, die sicherstellt, daß
ein Stehenbleiben des Lichtbogens oder eine unerwünschte Ver
langsamung der Bewegung der Lichtbogenfüße längs der Ablenk
organe vermieden wird.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch, daß
eine erste, die Unterbrechungszone unmittelbar umgebende
Blasschleife vorhanden ist, die einen den Festkontakt tragen
den Endabschnitt des ersten Ablenkorgans und einen in Rich
tung des beweglichen Kontakts verlaufenden ersten Abschnitt
eines Leiters umfaßt, und daß mindestens eine zweite, bis in
den Bereich der Platten wirksame Blasschleife vorgesehen
ist, die von den beiden Ablenkorganen und dem außerhalb des
zweiten Ablenkorgans und quer zu den Platten verlaufenden
Leiter gebildet ist.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Kleinheit der
ersten Blasschleife und die Ausbildung dieser Schleife unmit
telbar im Lichtbogenbereich eine sehr starke Auftriebskraft
entstehen läßt, die sicherstellt, daß der Lichtbogen sehr
schnell auf die Ablenkorgane überspringt. Die geringe Selbst
induktivität der Blasschleifen begünstigt dabei das Hochstei
gen des Lichtbogens.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die folgende Beschrei
bung von Ausführungsbeispielen, bei der auf die
Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Lichtbogenkammer in der Bewe
gungsebene des beweglichen Kontakts,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Unterbrechungsvorrichtung
mit einer Kontaktbrücke mit doppelter Unterbrechung
und mit zwei Lichtbogenkammern,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Vorrichtung mit einfacher
Unterbrechung, bei der die Rippen nicht parallel
sind,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Kammer von Fig. 1 ohne das
zweite Ablenkorgan und dem beweglichen Kontakt,
Fig. 5 die Darstellung der Form einer den Ablenkorganen be
nachbarten Rippe,
Fig. 6 und 7 Darstellungen einer besonderen Ausführungsform
eines Ablenkorgans und
Fig. 8 und 9 die Darstellung eines der Unterbrechungszone
zugeordneten, magnetischen Teils.
Eine Unterbrechungskammer 50 (Fig. 1) besitzt einen festste
henden Kontakt 1 und einen beweglichen Kontakt 5, der an
einem leitenden Kontaktträger 33 befestigt ist, der sich in
der Ebene von Fig. 1 bewegt. Diese Kontakte bilden in der
dargestellten Stellung, die der geöffneten Stellung ent
spricht, zwischen sich eine Unterbrechungszone 11. Der fest
stehende Kontakt 1 ist an einem Ende 21 eines ersten Lichtbo
genablenkorgans 4 angeordnet, an das ein geneigter Abschnitt
9, der mit der Bewegungsrichtung F des beweglichen Kontakts
einen Winkel a bildet, und anschließend ein Abschnitt 2 an
schließt, der sich in der Nähe eines ersten Endes 3 einer
Reihe von von Rippen 32 zur Zerteilung des Lichtbogens er
streckt. Ein zweites Lichtbogenablenkorgan 6 besitzt ein En
de 25, das sich in der geöffneten Stellung des beweglichen
Kontakts 5 in dessen Nähe befindet und an das ein geneigter
Abschnitt 10, der mit der Richtung F einen Winkel β bildet,
und anschließend ein Abschnitt 7 anschließt, der sich in der
Nähe eines zweiten Endes 8 der Rippenreihe erstreckt. Die Ab
schnitte 9 und 10 konvergieren etwa auf die Unterbrechungszo
ne 11 zu.
Jede Rippe der Reihe 32 besitzt einen massiven Teil 17 und
einen gegabelten Teil 19, der auf die Unterbrechungszone zu
gerichtet ist (vgl. auch Fig. 4). Bei der in Fig. 1 gezeig
ten Ausführungsform sind die Rippen zueinander parallel und
zu F senkrecht angeordnet, während die Ebene Q der etwa in
der Mitte der Reihe 32 befindlichen Rippe 12 durch die Un
terbrechungszone läuft.
Die magnetische Blasvorrichtung besteht aus mindestens einem
Leiter 20, der außerhalb der Unterbrechungskammer 50, und zwar
beispielsweise außerhalb von parallelen, isolierenden Wangen 49,
51, in einer seitlichen Ebene R bzw. R′ verläuft, die zu der
Ebene P im wesentlichen parallel ist, in der sich der beweg
liche Kontakt 5 bewegt (vgl. insbesondere Fig. 4 und Fig. 8).
Dieser Leiter ist mit einem Ende 22 eines Bereichs 21 des
ersten Ablenkorgans 4 verbunden, das den feststehenden Kontakt
1 trägt. Dieses Ende 22 wird von einer Verlängerung des Bereichs
21 gebildet, die sich auf der den Rippen entgegengesetzten Seite
erstreckt. Die Gründe hierfür werden noch erläutert.
In einem ersten Abschnitt 18, der auf den mit dem Ende 22 ver
bundenen Teil folgt, läuft der Leiter 20 außerhalb der Unter
brechungszone und bildet eine Stromschleife mit dem Lichtbogen
(Weg A B C D E) und folgt dann einem Weg 14, der sich außer
halb von dem Weg 15 befindet, auf welchem sich der Lichtbogen
fußpunkt auf dem geneigten Abschnitt 10 des zweiten Ablenkorgans 6
bewegt; schließlich beschreibt der Leiter 20 eine Biegung 23,
so daß sein Abschnitt 16 gegenüber dem massiven Teil 17 der
Rippen verläuft.
Die Bedeutung dieser verschiedenen Maßnahmen erklärt sich aus
dem Ergebnis, das man durch die wechselseitige Wirkung des
Stroms des Lichtbogens und des in dem Leiter der Schleife
fließenden Stroms erhält.
In der Unterbrechungszone 11, in der der Lichtbogen 40 auf
tritt (vgl. Fig. 1), stellt man fest, daß das von der kleinen
Schleife zwischen 18, 22, 21, 40 und 5 erzeugte magnetischen Feld in
folge des Vorhandenseins der Stromschleife A, B, C, D, E eine
Bewegung des Lichtbogens auf die Rippen zu bewirkt. Sobald der
Lichtbogen 41, den man durch magnetisches Blasen des vorher
gehenden Lichtbogens erhält, die Bewegung eines Lichtbogen
fußpunktes auf dem Abschnitt 10 des zweiten Ablenkorgan bewirkt,
wird dieser Lichtbogenfußpunkt einer elektrodynamischen Kraft aus
gesetzt, die wirksam seine Bewegung in Fig. 1 nach oben be
wirkt, wenn der Weg 15, dem er längs des Ablenkorgans folgt,
im Inneren der Schleife angeordnet ist, durch die ein Strom
über 14, 18, 22, 21, 9, 41, 15 und 25 fließt und die sich
über leitende Teile 52, 54 schließt, die entweder (im Fall
einer einfachen Unterbrechung) mit dem beweglichen Kontakt
träger 33 oder (im Fall einer zweifachen Unterbrechung) über
das Teil 24 mit einem anderen zweiten Ablenkorgan verbunden
sind (Fig. 2).
Wenn der betreffende Lichtbogenfußpunkt sich längs des zweiten Ab
lenkorgans bewegt, bewegt sich der andere Lichtbogenfußpunkt längs
des ersten Ablenkorgans, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem
der Lichtbogen an dem gegabelten Teil 19 der Rippen 32 zerteilt
wird. Wenn der Abschnitt 16 sich vor dem gegabelten Teil befin
den würde, so wäre der Lichtbogen bestrebt, sich parallel zu
diesem Abschnitt zu verharren und sein Eindringen in das
Innere der Rippen sowie seine Abkühlung wären beträchtlich
beeinträchtigt. Dank der für den Abschnitt 16 des Leiters 20 ge
wählten Stellung, der sich vor dem massiven Teil der Rippen befindet,
ist der Lichtbogen bestrebt, sich bis in die Räume 42 zwischen
den massiven Teilen der Rippen auszudehnen, so daß seine Zer
teilung und seine Abkühlung besser gewährleistet werden.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung im Falle einer
Vorrichtung mit zweifacher Unterbrechung. Hierbei sind die Bau
teile von Fig. 1, die dieselben Funktionen haben, mit denselben
Bezugszahlen versehen. Zwei Kammern 30, 30′, die so wie die oben
beschriebene Kammer ausgebildet sind, sind jeweils einem von zwei
beweglichen Kontakten 5, 35 zugeordnet, die von einer Kontakt
brücke 34 getragen werden, die sich gleichzeitig mit dem ihr
zugeordneten, isolierenden Kontaktträger 31 in der Richtung
F 1 bewegen kann. An den Enden der Brücke sind in Nähe der Kon
takte 5, 35 zwei Lichtbogenhörner 28, 29 vorgesehen, die eine
bessere Übertragung des Lichtbogenfußes auf das Ende 25 des
zweiten Ablenkorgans 6 zu gestatten.
Da das Ende 25 des zweiten Ablenkorgans der Kammer 30 mit dem
entsprechenden Ende 25′ des zweiten Ablenkorgans 6′ der Kam
mer 30′ elektrisch verbunden sein muß, besitzt der Steg 24,
der die beiden Enden miteinander verbindet, zwei Öffnungen
26, 27, die den Durchgang der beiden Hörner gestatten.
Der Steg 24, dessen zentraler Bereich parallel zu der Kontakt
brücke und unter dieser verläuft, ist mit den Enden 25, 25′
durch zwei geneigte Bereiche 36, 37 verbunden, in denen die
obenerwähnten Öffnungen vorgesehen sind.
Diese geneigten Bereiche bilden mit der Richtung F oder F 1
einen Winkel γ, der nahe bei 90° liegt, damit die in den
Bereichen 36 und 37 zu beiden Seiten der Öffnungen fließen
den Ströme nicht ein magnetisches Störfeld erzeugen, dessen
Richtung eine Bremsung des Lichtbogenfußes, wenn dieser be
ginnt sich längs des zweiten Ablenkorgans zu bewegen, oder
sogar ein Anhalten dieses Lichtbogenfußes auf dem Ende 25
bewirken würde.
Die soeben beschriebenen Maßnahmen können auch auf eine
Kammer mit einfacher Unterbrechung, die entweder in Fig. 1
oder in Fig. 3 dargestellt ist, angewandt werden. In die
sem Fall wäre der Bereich 24 mit dem sich geradlinig oder
kreisförmig bewegenden Kontaktträger 33 beispielsweise über
eine leitende Litze 52 elektrisch verbunden.
Fig. 3 zeigt eine Blaskammer für eine Vorrichtung mit ein
facher Unterbrechung, bei der die oben beschriebenen Maß
nahmen auf eine Reihe von Rippen 32′ angewendet werden, die
bezüglich der Unterbrechungszone radial angeordnet sind. In
diesem Fall besitzen das erste Ablenkorgan 4′ und das zweite
Ablenkorgan 6′ keine Endabschnitte, die mit den Enden 2, 7 von
Fig. 1 vergleichbar sind.
Wenn die Lichtbogenspannung durch mehrfaches Zerteilen des
Lichtbogens erhöht werden soll, muß die Anzahl der Rippen
erhöht werden. Hierbei kann es geschehen, daß die Schenkel
38, 39 der Gabel 19 der Rippen 3 und 8, die an den Enden der
Rippenreihe 32 angeordnet sind, in einem solchen Abstand von
den Abschnitten 9 und 10 der beiden Ablenkorgane angeordnet
sind, daß der Lichtbogen nicht bis zu dem Boden 43 der Gabeln
eindringen kann (vgl. Fig. 1 und 4).
Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind mindestens die Schen
kel 38, 39 der Rippen 2 und 8 so beschnitten, daß sie in
einem ausreichenden Abstand von den Ablenkorganen entfernt
bleiben (vgl. Fig. 5).
In demselben Bereich werden zweckmäßigerweise zwischen den
geraden Abschnitten 2 und 9 bzw. 7 und 10 der Ablenkorgane
abgerundete Verbindungen 48, 54 vorgesehen, die etwa in der
Verlängerung der Böden 43 der Gabeln 19 liegen.
Bei einer Ausführungsform, die einerseits die Verwendung von
Endrippen gestattet, die genauso wie die anderen Rippen aus
gebildet sind, und andererseits die Beschleunigung der Licht
bogenfußpunkte ermöglicht, besteht mindestens eines der Ablenk
organe 4 (beispielsweise das erste Ablenkorgan) aus einem
flachen Leiter 53, der aus einem dünnen Blech ausgeschnit
ten ist, dessen Ebene in der Ebene P liegt (vgl. Fig. 6).
Der Unterbrechungszone 11 kann zweckmäßigerweise ein U-för
miges magnetisches Teil 44 (Fig. 8 und Fig. 9) zugeordnet
werden, dessen Schenkel 46 und 45 von mehr oder weniger
großer Länge (l 1, l 2) etwa in den Ebenen R und R′ liegen
und dessen Basis 47, die die beiden Schenkel miteinander
verbindet, außerhalb dieser Zone, beispielsweise auf der
dem feststehenden Kontakt entgegengesetzten Seite angeord
net ist.
Claims (9)
1. Elektrische Unterbrechungsvorrichtung mit Strombegrenzung,
bei der ein feststehender Kontakt an einem ersten Ablenk
organ befestigt ist, das sich bis zu einem ersten Ende einer
Reihe von Platten zur Zerteilung des Lichtbogens erstreckt,
während sich ein in einer Unterbrechungszone beweglicher
Kontakt in seiner geöffneten Stellung in Nähe eines zweiten
Ablenkorgans befindet, das sich bis zu einem zweiten Ende
der Plattenreihe erstreckt, und bei der die Platten in Ebenen
angeordnet sind, die zu der Bewegungsebene des beweglichen
Kontakts senkrecht sind, während Abschnitte des ersten und
des zweiten Ablenkorgans, die zwischen der Plattenreihe und
der Unterbrechungszone sich erstrecken, auf die Unterbrechungs
zone zu konvergieren, indem sie mit der Bewegungsrichtung des
beweglichen Kontakts einen bestimmten Winkel bilden, und
zur Unterstützung der Bewegung des Lichtbogens auf die
Platten zu eine magnetische Vorrichtung zum Blasen des
Lichtbogens vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste, die Unterbrechungszone unmittelbar um
gebende Blasschleife vorhanden ist, die einen den Fest
kontakt (1) tragenden Endabschnitt (21) des ersten Ab
lenkorgans (4) und einen in Richtung des beweglichen Kon
takts (5) verlaufenden ersten Abschnitt (18) eines Leiters
(20) umfaßt, und daß mindestens eine zweite, bis in den
Bereich der Platten (32) wirksame Blasschleife vorgesehen
ist, die von den beiden Ablenkorganen (4, 6) und dem
außerhalb des zweiten Ablenkorgans (6) und quer zu den
Platten (32) verlaufenden Leiter (20) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platten (32) jeweils einen massi
ven Teil (17) und einen zur Unterbrechungszone gerichteten,
gegabelten Teil (19) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platten (32) zueinander parallel
sind, daß jedes Ablenkorgan (4, 6) durch einen zu den Platten
parallelen Abschnitt (2, 7) verlängert ist und daß die ge
bogenen Bereiche (48, 54) zwischen den parallelen Abschnitten
und den konvergierenden Abschnitten etwa mit den Böden (43)
der gegabelten Teile (19) der Platten (32) in einer Linie
liegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das der Unterbrechungs
zone (11) benachbarte Ende (25) des zweiten Ablenkorgans
(6) durch einen Bereich (36) verlängert ist, der mit der
Bewegungsrichtung (F) des beweglichen Kontakts (5) einen
Winkel γ bildet, der nahe bei 90° liegt, und daß der
Bereich (36) eine Öffnung (26) zum Durchgang eines Licht
bogenhorns (28) besitzt, das an dem Ende des beweglichen
Kontaktträgers (33) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei gleich ausgebildete Kammern
(30, 30′) einer gemeinsamen Kontaktbrücke (34) zugeordnet
sind und daß die entsprechenden Bereiche (36, 37) durch
einen gemeinsamen Abschnitt (24) miteinander verbunden
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der gegabelte
Teil (19) der den Ablenkorganen benachbarten Platten (3,
7) so beschnitten ist, daß er von den Ablenkorganen so
weit entfernt bleibt, daß der Lichtbogenfußpunkt nicht
mit ihm in Berührung kommt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens das erste
Ablenkorgan (4) aus einem dünnen, ausgeschnittenen Blech
(53) besteht, das hochkant in der Bewegungsebene (P) des
beweglichen Kontakts angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ebenen der Platten
(32′) auf die Unterbrechungszone (11) zu konvergieren.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der
Kammer (50) ein U-förmiges ferromagnetisches Teil (44)
angeordnet ist, das einerseits zwei parallele Schenkel
(45, 46), die sich etwa in den Ebenen (R, R′) der die
Unterbrechungszone umgebenden Schleifen erstrecken, und
andererseits einen gemeinsamen Steg (47) besitzt, der auf
der dem feststehenden Kontakt (1) entgegengesetzten Seite
angeordnet ist.
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1979
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