DE2910285C2 - Kreuzungsverbindung für Magnetblasendomänenschaltungen - Google Patents
Kreuzungsverbindung für MagnetblasendomänenschaltungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kreuzungsverbindung für Magnetblasendomänenvorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Mag.ictblasendomänen werden seit geraumer Zeit
auf zahlreichen Gebieten verwendet. Zahlreiche Magnciblasendomänenvorrichtungen
sind bereits bekanni und ersetzen viele Vorrichtungen der Halbleiter- und
Magnet-Bauart.
Zur besseren Ausnutzung der Magnetblasendomänenvorrichtung
und der zugehörigen Schaltung wurden zahlreiche Schultungseniwieklungen vorgenommen.
Bislang ist es jedoch relativ schwierig einen Informalionsstrom
in einem Pfad mit einem Informationsstrom in einem anderen Pf jd zu kreuzen, ohne daß irgendeine
Störung in den Informationsströmen hervorgerufen wird.
Zum Stand der Technik sei auf folgende Patentschriften hingewiesen:
US-Patent 38 32 701 und DE-OS 28 33 284 zeigen Übertragungsschaluingen für Blasendomänen.
US-Patent 35 43 255 beschreibt ein Blasendomänensystem.
bei welchem Information in zwei Kanälen Schnittpunkte in den Kanälen ohne Störung passiert.
US-Patent 36 76 873 beschreibt eine passive Kreuzungsschaltung
für Magnetblasen und DE-OS 26 07 946 schließlich zeigt einen speziell aufgebauten binären
Schalter, in dem sich zwei Einzelwanddomänenströme ohne gegenseitige Störung kreuzen oder einander
umgehen, können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Kreuzungsverbindung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs I derart auszubilden, daß insbesondere herkömmliche Schaltelemente verwendet werden können,
und daß leicht eine Erweiterung auf mehrere Eingänge und Ausgänge möglich ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Zusammenfassend sieht die Erfindung eine Magnetblasendomänenschaltungs-Kreuzungsverbindung
vor. welche gestattet, daß Informationsströme in zwei (oder mehreren) gesonderten Fortpflanzungspfaden einander
kreuzen, ohne daß schädliche Effekte auf die Informationsströme ausgeübt werden. Die Kreuzungsverbindung
weist mindestens zwei Fortpflanzungspfade auf, die sich in einen gemeinsamen Fortpflanzungspfad
vereinigen, und es ist ferner ein aktiver Schalter vorgesehen, um die Information vom gemeinsamen
Fortpflanzungspfad zu einem Ausgangspfad zu übertragen. Die Information auf den zwei Pfaden ist derart
angeordnet, daß an der Vereinigungsvorrichtung die Vermischung am akiiven Übertragungsschalter die
Trennung erfolgt.
Die Erfindung sieht ferner Anordnungen vor mit einer Vielzahl von sich kreuzenden Fo; ipflanzungspfaden.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Ansprüchen sov,ie
aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Verbindungsvorrichtung;
Fip. 2 ein Blockdiagramm einer Kreuzungsverbindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der erfindunsgemäßen
Kreuzungsverbindung;
F i g. 4 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kreuzungsverbindung, wobei die darauf
fortgepflanzte Information dargestellt ist;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Kreuzungsverbindung mix Mehrfacheingängen und Mehrfachausgängen;
Fig. 6 ein Blockdiagramm eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Verbindungsvorrichtung
gemäß dem Blockdiagramm der F i g. 6.
F i g. 1 zeigt schematisch eine Verbindungsvorrichtung, die im US-Patent 40 75 709 schrieben ist. Diese
Verbindungsvorrichtung sieht als solche kein Kreuzungsnetzwerk vor. Bei der in Fig. 1 gezeigten
Verbindungsvorrichtung vereinigt sich die längs des Pfades von Stelle A fortpflanzende Information mit der
längs des Pfades von Stelle C fortpflanzenden Information, und zwar an der Vereinigungsvorrichtung
MX. Die vereinigte Information läuft sodann längs des gemeinsamen Fortpflanzungspfades zum passiven Verdoppler
Rp. An diesem Punkt wird eine sich durch den Verdoppler fortpflanzende Blase längs des Pfades zur
Stelle Bund längs des Pfades zur Stelle Dfortgepflanzt.
Infolgedessen arbeitet diese Verbindungsvorrichtung als eine ODER-Schaltung an der Vereinigungsvorrichtung
MX, und es werden (am Verdoppler Rp) Ausgangssignale dupliziert, welche eine Funktion der
Information von Stelle A oder Stelle C sind. Es tritt dabei aber keine »Kreuzung« von Information auf. Das
heißt, die an den Stellen B und D vorhandene Information ist die gleiche unabhängig davon, ob die
Information von der Stelle A oder der Stelle Ckam.
F i g. 2 zeigt ein Blockdiagramm einer Kreuzungsverbindung Je· Die Kreuzungsverbindung Jc soll derart
arbeiten, daß Information an Stelle C sich fortpflanzt durch die Verbindung zur Stelle D. Im wesentlichen
gleichzeitig pflanzt sich auch Information von der Stelle A aus durch Verbindung Jc zur Stelle B fort. Demgemäß
wird Information von den Stellen A und Czu den Stellen B bzw. D fortgepflanzt, ohne daß eine Wechselwirkung
oder Störung der Informationen untereinander auftritt.
Fig.3 zeigt eine schematische Darstellung der Verbindungsvorrichtung J0 In der Kreuzungsverbindungsvorrichtung
Jc sind die Fortpflanzungspfade von den Stellen A und C miteinander an Vereinigungsvorrichtung
Mc verbunden. Der gemeinsame Fortpflanzungspfad darauffolgend auf die Vereinigungsvorrichtung
Mc ist jedoch zur Stelle D gerichtet. Infolgedessen
vereinigt sich jede von Stellen A oder C fortpflanzende Information und wird hierdurch zur Stelle D fortge
pflanzt.
Darüber hinaus ist darauffolgend auf die Vereinieungsvorrichtung
Λ/, und vor der Stelle D ein Übertragungsschalter T1- vorgesehen, der von bereits
beschriebenem Aufbau sein kann, wie beispielsweise ein Dolla--Zeichen (S)-Schalter und dfei. Der Übertragungsschalter Tc ist ein aktiver Schalter und macht das
Anlegen eines Steuersignals daran erforderlich. Der Schalter 7",- weist irgendwelche geeigneten Elemente,
wie beispielsweise Dollar-Zeichen-, Spitzhacken- oder andere Elemente auf, die durch den Pfeil des
Übertragungsschalters Tc repräsentiert sind. Ein mit
dem Übertragungsschalter Tc assoziierter Fortpflanzungspfad
ist zur Stelle B hin gerichtet. Die Signalleitung oder der Leiter S ist mit dem aktiven
Übertragungsschaker in einer geeigneten bekannten Weise verbunden, und zwar abhängig von der speziellen
Form des verwendeten Übertragungsschalters Tc.
Demgemäß kommen sich von den Stellen A oder Caus fortpflanzende Informationsströme an der Vereinigungsvorrichtung
M1 zusammen und pflanzen sich längs des gemeinsamen Fortpffanzungspfades fort. Typischerweise
würde sich die Information zur Stelle D fortpflanzen. Beim Anlegen eines Steuersignals an
Leiter S ist jedoch der aktive Übertragungsschalter Tc
im Betriebszustand, um Information (Blasendomänen) vom gemeinsamen Fortpflanzungspfad zum Fortpflanzungspfad
zu Übertragen, der zur Stelle B führt. Infolgedessen kann die Information wie gewünscht
übertragen und fortgepflanzt werden.
Fig.4 zeigt eine schematische Darstellung der Arbeitsweise der Kreuzungsverbindung J1. gemäß
Fig. 3. Beim in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Information von den Stellen A und C aus
fortgepflanzt. Infolgedessen sind zwei Fortpflanzungspfade vorgesehen. Diese Forlpflanzungspfade kommen
an der Vereinigungsvorrichtung Mc zusammen, wie dies
am besten in F i g. 3 dargestellt ist. Es sei bemerkt, daß die durch die Stellen A und Cgelieferten Informationsströme
in abwechselnder Weise angeordnet sind. Somit wird die an Stelle A erzeugte Information (dargestellt
durch offene Kreise) in jedem zweiten Betriebszyklus vorgesehen. In diesem Beispiel werden die Blasen von
Stelle A während der ungeradzahligen Zyklen (beispielsweise 1, 3, 5, usw.) vorgesehen. Umgekehrt wird
die Information von Stelle C (repräsentiert durch die X-Symbole) dazwischen oder zu den geradzahlig
nummerierten Zeitstellen oder -schlitzen vorgesehen. Wenn diese Information an der Vereinigungsvorrichtung
Mc vereinigt wird, so erkennt man, daß sich die Information längs des gemeinsamen Fortpflanzungspfades
abwechselt. Somit ist die Information auf diesem Pfad o, Ar, o, x, o, x, usw.
Durch richtige Anordnung der Zeitsteuerung wird das Signal an Leiter S zu abwechselnden Zeitpunkten
angelegt. Bei diesem Beispiel wird der Übertragungsschalter Tc zu den ungeradzahlig nummerierten Zeiten
aktiviert, wo die Information von Stelle A (repräsentiert durch die Keise) zum Fortpflanzungspfad übertragen
wird, der zur Stelle B führt. Wenn umgekehrt der Übertragungsschalter Tc nicht aktiviert ist, so wird die
Information von Stelle C, repräsentiert durch (x), zur Stelle D fortgepflanzt. Infolgedessen erkennt man, daß
die Information von Stelle A zur Stelle ß lief, daß die Information von Stelle C zur Stelle D lief und daß die
Pfade A, B und C, D einander ohne Störung mit der darauf befindlichen Information gekreuzt haben.
Fig.5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Erfindung, wobei mehrere Eingungslciiungen und
mehrere Alisgangsleitungen vorgesehen sind, die einander erfindungsgemäß kreuzen. Man erkennt, daß
die Leitungen von den Stellen A und B sich bei Λ/, ,
vereinigen, während sich die Leitungen von den Stellen C und D bei M,-j vereinigen. Die kombinierten
Fortpflanzungspfade von den Vercinigiingsvorrichuingen
Md und Mc>
sind kombiniert und werden an Vereinigungsvorrichiung M1J vereinigt. Natürlich können,
wenn gewünscht,die Leitungen in unterschiedlicher "'
Weise vereinigt werden, solange nur die Informationsvereinigung nicht durcheinander gerät.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel gibt es vier Fortpflanzungsleitungen. Demgemäß ist die Information
von den entsprechenden Quellen um vier Bit ' getrennt. Typischerwcise wird die Information von
Quelle A während Zyklus I vorgesehen. In gleicher Weise wird die Information von den Quellen B. Cund D
während der Zyklen 2 bzw. 3 bzw. 4 vorgesehen. Die Information wird auf der gemeinsamen Leitung ''
darauffolgend auf Vereinigungsvorrichtung Hi vereinigt
und eine kompakte Informationsdichte längs dieses Pfads ist dargestellt, obwohl die gleiche
Zeitsteuerung oder Ordnung bewahrt ist.
An einer geeigneten Stelle längs des gemeinsamen :'
Fortpflanzungspfades ist der Schalter Tci vorgesehen,
um selektiv Information von der gemeinsamen Fortpflanzungsleitung nur mit Stelle A' assoziierten
Fortpflanzungsleitune zu übertragen. In ähnlicher Weise sind Übertragungsschalter 7~,_>und Tc ι vorgese- in
hen, um Information aus der gemeinsamen Leitung zu den entsprechenden Fortpflanzungspfadcn. verbunden
mit den Stellen D' bzw. C, zu übertragen. Die Steile B' empfängt die Information direkt längs des ausgedehnten
Fortpflanzungspfades. Natürlich kann der Überlra- ''
gungsschalter T1 j derart angeordnet sein, daß er in der
entgegengesetzten Weise arbeitet, wobei die mit S'und C verbundenen Pfade umgekehrt sein können, je
nachdem, welches der Schaltpfad und welches der kontinuierliche Pfad ist. Es sei jedoch bemerkt, daß die ""'
zu den Stellen A'. B'. C und D' gelieferten Ausgangsinformationsstrüme die gleicht: Zeiisteuerbeziehung
wie die durch die Stellen A, B. C und D gelieferten Eingangsinformationsströme besitzen. Infolgedessen
ist eine Vielzahl von Eingangsleitungen mit einer Vielzahl von Ausgangsleitungen derart verbunden,
daß die Information eine Überkreuzung ausgeführt hat. und zwar ohne schädliche Einwirkung darauf.
Fig. 6 zeigt ein Blockdiagramm einer Mehrfacheingang/mehrfachausgang-Verbindiingsvorrichtung.
Typi- '" scherweise kann Fig. 6 als ein Biockdiagramm der in
F ä ". 5 ^ezei^ten Vorrichtun17 unbesehen werden. F i °\ 6
wird jedoch als ein System betrachtet, wo die Packungsdichte der Information auf den Eingangsleitungen
vergrößert ist und der Raum zwischen der " Information verkleinert ist.
F i g. 7 zeigt eine weitere Kreuzungsverbindung der in F i g. 6 in Betracht gezogenen Bauart. Wiederum sind
die Eingänge A. B. C und D zusammen mit Ausgängen .4', B', C'und /^'vorgesehen. Die vier Leitungen kreuzen h(l
einander hier jedoch durch Verwendung einer Vielzahl von Verbindungen oder Verbindungsvorrichtungen,
wobei die Packungsdichte aufrechterhalten bleibt. Somit wird die Information von der Stelle A und die
Information von der Stelle C vereinigt und getrennt "' durch Verbindung /2. In gleicher Weise wird die
Information von der Stelle A mit der Information von der Stelle D vereinigt und getrennt mittels Verbindung
/4. Schließlich wird die Information von Stelle Λ vereinigt mit und getrennt von der Information an Stelle
ö über Verbindungsvorrichtung /6. Diese Information wird sodann zur Stelle A' übertragen, und zwar ohne
Störung oder schädliche Einwirkung, was sich infolge der mit den Stellen B, C und D verbundenen
Überkreu/.ungsleitungen ergibt. Die Information von der Stelle B. Cund D wird /u den Stellen B', C'und D'
längs der angegebenen Pfade fortgepflanzt, wobei die entsprechende Vereinigung und Trennung an den
entsprechenden Verbindungsvorrichtungen, wie beispielsweise den Verbindungsvorrichtungen /I—/6,
erfolgt.
Es sei bemerkt, daß für die besten Ergebnisse bei dieser Anordnung die Information nur um einen Zyklus
mit Abstand angeordnet sein kann, wobei ein alternativer Zyklusbetrieb vorgesehen ist. Auf diese Weise kann
die Packungsdichte in der Information bei der Vorrichtung gemäß F i g. 7 um den Faktor 2 verbessert
werden gegenüber der in Fig. 5 gezeigten Verbindungsvorrichtung.
Zusätzlich kann zur Vereinfachung der Arbeitsweise zweckmäßigerweise vorgesehen werden, daß soviele
Schaltoperationen wie möglich gleichzeitig ausgeführt werden. Zu diesem Zweck kann es zweckmäßig sein,
daß man den Pfad zwischen den Verbindungen ändert, und entweder einen Verzögerungsschalter (bekannter
Bauart) oder eine zusätzliche Fortpflanzungspfadperiode vorsieht, um die Zeit zu steuern, bei welcher die
Information bestimmte Verbindungsvorrichtungen erreicht. Es sei beispielsweise angenommen, daß die
Information an den Stellen A und B zu abwechselnd aufeinanderfolgenden Zeilschlitzen oder Zeitpunkten
vorgesehen wird, und daß die Information an den Steller, (fund D ebenfalls an abwechselnd aufeinanderfolgenden
Zeitschlitzen oder Zeitpunkten vorgesehen wird, wobei die Information an den Stellen A und Cdie
gleichen Zeitpunkte besitzt. Bei dieser Zcitsteueranordnung ist es zweckmäßig, eine Verzögerung Δ 2 zwischen
den Verbindungsvorrichtungen /1 und /2 vorzusehen. so daß die Information an den Stellen A und C an
Verbindung /2 zu unterschiedlichen Zeiten geliefert wird und somit dazwischengepackt werden kann. In
gleicher Weise ist eine Verzögerung Δ 1 zwischen den Verbindungen / 1 und /3 vorgesehen, um die Information
von den Stellen A und C zu trennen. Zudem sind Verzögerungen Δ 3 und Δ 4 zwischen den Verbindungen
/4 und 75 bzw. Verbindungen /4 und /6 vorgesehen.
Man erkennt, daß bei dieser Anordnung die Fortpflanzung in jedem Pfad, d.h. AA'. BB'. CC und DD' um
einen Zyklus verzögert ist. Infolgedessen ist die Information am Ausgang insgesamt synchronisiert, wie
sie dies auch am Eingang war.
Natürlich können auch andere Schaltanordnungen zweckmäßig s;in bezüglich der entsprechenden Verbindungsvorrichtungen.
Die Änderung der Schaltanordnungen kann die Wiederanordnung von Verzögerungen oder Verzögerungsoperationen erforderlich machen.
Nichtsdestoweniger wird diese letztgenannte Anordnung als eine Funktion der erforderlichen Arbeitsweise
angesehen und/oder gewünscht durch den Benutzer.
Die beschriebene Kreuzungsverbindung gestattet, daß der Informationsstrom in einem Fortpflanzungspfad
den Informationsstrom in einem anderen Fortpfianzungspfad kreuzt, ohne daß schädliche Effekte
aufeinander ausgeübt werden. Durch Verwendung einer aktiven Komponente (d. h. externer Steuerung) können
bewährte Komponenten, wie beispielsweise Halbschei-
ben. asymmetrische Chevrons, T-Stangcn oder dgl. ϊ;>
verwendet werden. Vorstehend wurden spezielle '■!',
■\usfiihrungsbeispiele der Erfindung beschrieben, wobei fl
aber auch Abwandlungen in den Rahmen der Erfindung [^
fallen. ■ |i
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
308 113/240
Claims (9)
1. Kreuzungsverbindung (J1) /ur Ermöglichung,
daß Ströme von Magnetblasencjomänen in sich schneidenden Fortpflanzungspfaden die entsprechenden
Pfade ohne gegenseite Störung kreuzen können, wobei folgendes vorgesehen ist:
Mindestens zwei Eingangsforipflanzungspfade (A, C)zur Fortpflanzung von Eingangs-Blascndomänen.
Vereinigungsvorrichtungen (MJ) zur Verbindung sämtlicher Eingangs-Fortpflanzungspfade in einen
gemeinsamen Fortpflanzungspfad und zur Fortpflanzung sämtlicher Eingangsdomänen von jedem
der Eingaiigs-Fortpflanzungspfade derart, daß die
Eingangs-Blasendomänen auf dem gemeinsamen Fortpflanzungspfad verschachtelt sind,
mindestens einen Ausgangs-Fortpflanzungspiad (Ii)
getrennt von und benachbart zu dem gemeinsamen roripflanzungspfad, und
aktive Übertragungsschallermittel (T) zur selektiven Auswahl des gemeinsamen Fortpfianzungspfads
oder des Ausgangs-Fortpflanzungspfades (B). dadurch
gekennzeichnet, daß gesonderte
Ausgangsblasendomänen, die repräsentativ für Eingangs- Blasendoniänen von einem ausgewählten
Eingangs-Fortpflanzungspfad sind, aus dem gemeinsamen Fortpflanzungspfad herausgenommen und an
den Ausgangs-FortpNanzungspfad lieUihar sind,
und zwar in Folge der Betätigung der Übertragungsschaltermittel (T,), wodurch F.ingangsblascndomänenströme
auf den Fingangs-Fortpflanzungspfaden einander in effektiver Weise ohne Störung kreuzen.
2. Krcuzungsverbindiing nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal.i die aktiven Übertragungssehaltcrmittel
(T,) eine .Signalleitung (S) /um
Anlegen von Steuersignalen daran aufweist.
3. Kreuzungsverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuersignale zu
einer vorgeschriebenen Zeit geliefert werden, die eine Funktion des zyklischen Anlegens der Eingangsblascndomänen
ist.
4. Kreuzungsverbindung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive
Transferschaltcr Domänen vom gemeinsamen Fortpflanzungspfad
zum Ausgangsfortpflanzungspfad derart überträgt, daß die Domänen auf den
Eingangsfortpflanziingspfaden in effektiver Weise ausgetauscht werden.
5. Kreuzungsverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aktiven
Übertragungsschaltcrmittel eine Vielzahl aktiver Schalterelemente aufweisen, wobei die Anzahl der
Schalterelemcnte kleiner ist als die Anzahl der Eingangsfort pflanzu ngspf ade.
6. Kreuzungsverbindung nech einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Vielzahl von N Eingangsfortpflanzungspfaden vorgesehen sind, daß N — I Vereinigungsvorrichtungen
(M1) vorgesehen sind, und daß N - 1 Übertragungsschaltermittel
(T1) vorgesehen sind.
7. Kreuzungsverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche I bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß Verzögerungsmittel mit den Vereinigiingsvorrichtungen ^jVZ1) verbunden sind und
das Versehachteln der Blasendoniänen steuern.
8. Kreuzungsverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingangs-Fortpflanzungspfa
de in einer speziellen Ordnung bezüglich der Eingangsblasendomänen angeordnet sind, und daß
der gemeinsame Fortpflanzungspfad und die Ausgangs-Fortpflanzungspfade
in umgekehrter Ordnung bezüglich der Ausgangsblasendomänen angeordnet sind, wodurch die Blasendomänenströme
einander ohne Störung kreuzen.
9. Kreuzungsverbindung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingangsblasendomänen auf jedem Eingangs-Fortpflanzungspfad durch /V-BIasendomänenabstände
voneinander mit Abstand angeordnet sind.
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