Patentanspruch: Selbstbelüfteter Gleichrichter mit an Kühlkörpern
wärmeleitend befestigten Stromrichterventilen, bei dem die Kühlkörper mit etwa gleichen
Abmessungen rautenförmig ausgebildet sind und Kühlrippen von der Front- zur Rückfläche
parallel zu einer Längsseite verlaufen, bei dem die Kühlkörper so in Säulen angeordnet
sind, daß die Front- bzw.
Rückflächen der Kühlkörper einer Säule jeweils in einer Ebene liegen
und bei dem mehrere Säulen unter Bildung von Kanälen für die zuströmende Kaltluft
und die abströmende Warmluft nebeneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichn
e t, daß die scheibenförmig ausgebildeten Stromrichterventile (7) jeweils zwischen
zwei paarweise nebeneinander angeordneten Kühlkörpern (5, 6) eingespannt sind und
daß die Front- bzw. Rückflächen (Sb 6b bzw. Sc. 6c) der Kühlkörper (5, 6) einer
Säule (1 bis 3) den Front- bzw. Rückflächen (5b, 6b bzw. 5c, 6c) der Kühlkörper
(5, 6) einer anderen Säule (1 bis 3) gegenüberliegen, so daß zwischen jeweils zwei
Säulen ein gemeinsamer Kanal (8 bzw.
9) für die Kalt- bzw. Warmluft gebildet ist.
Die Erfindung betrifft einen selbstbelüfteten Gleichrichter mit an
Kühlkörpern wärmeleitend befestigten Stromrichterventilen, bei dem die Kühlkörper
mit etwa gleichen Abmessungen rautenförmig ausgebildet sind und Kühlrippen von der
Front- zur Rückfläche parallel zu einer Längsseite verlaufen, bei dem die Kühlkörper
so in Säulen angeordnet sind, daß die Front- bzw Rückflächen der Kühlkörper einer
Säule jeweils in einer Ebene liegen und bei dem mehrere Säulen unter Bildung von
Kanälen für die zuströmende Kaltluft und die abströmende Warmluft nebeneinander
angeordnet sind.
Solche Gleichrichter sind aus der Siemens-Zeitschrift 49 (1975),
Heft 1, S. 15 bis 17 mit Schraubdioden oder Schraubthyristoren als Stromrichterventile
bekannt, die in die Frontflächen der Kühlkörper eingeschraubt sind Die Vorteile
der rautenförmigen Kühlkörper, insbesondere die gleichmäßige Kühlung aller in einer
Säule angeordneten Dioden bzw. Thyristoren sind in der DE-PS 19 35 526 näher erläutert.
Aus der DE-AS 14 89 661 ist ein Gleichrichter bekannt, bei dem zwischen
paarweise nebeneinander angeordneten Kühlkörpern scheibenförmige Stromrichterventile
eingespannt sind und bei dem die Kühlkörperpaare übereinander in einer Säule angeordnet
sind. Die Kühlkörper besitzen senkrecht verlaufende Kühlrippen, weswegen die Kühlluft
durch die Kühlrippen aller übereinander angeordneter Kuhlkörper strömt, was zu einer
schlechteren Wärmeabfuhr und Kühlung bei weiter oben angeordneten Kühlkörpern führt.
Es besteht die Aufgabe, einen Gleichrichter der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß unter Beibehaltung der einfachen Wartung und Montage die
Führung der Warm- und Kaltluft verbessert wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die scheibenförmig
ausgebildeten Stromrichterventile jeweils zwischen zwei paarweise nebeneinander
angeordneten Kühlkörpern eingespannt sind und daß die Front- bzw. Rückflächen der
Kühlkörper einer Säule den Front- bzw. Rückflächen der Kühlkörper einer anderen
Säule gegenüberliegen, so daß zwischen jeweils zwei Säulen ein gemeinsamer Kanal
für die Kalt- bzw.
Warmluft gebildet ist.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die Führung der Warm-
und Kaltluft dadurch verbessert, daß Warm- und Kaltluftkanäle immer zwei Säulen
von Kühlkörpern gemeinsam sind. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von Scheibendioden
oder Scheibenthyristoren, die zwischen zwei Kühlkörpern eingespannt sind, da nur
mit diesen scheibenförmigen Stromrichterventilen die Montage- und Wartefreundlichkeit
der bekannten Vorrichtung beizubehalten ist.
Für die Montage und Wartung ist nur jeweils einer der Kühlkörper zu
entfernen und das scheibenförmige Halbleiterbauelement ist wie bei der bekannten
Vorrichtung frei zugänglich.
Der erfindungsgemäße Gleichrichter wird im folgenden beispielhaft
an Hand der Fig. 1 und 2 näher erläutert. In den Figuren sind gleiche Bauteile mit
den gleichen Bezugszeichen versehen.
F i g. 1 zeigt schematisch die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Gleichrichters, wobei die Stromzu-und -abführungen weggelassen wurden, um die Übersichtlichkeit
zu wahren. Der gezeigte Gleichrichter besteht aus drei Säulen 1 bis 3. In jeder
Säule sind gleiche Baueinheiten 4 in Abstand zueinander in einem Gerüst übereinandergestapelt,
um die Übersichtlichkeit zu wahren, ist auch das Gerüst nicht gezeigt. Eine solche
Baueinheit 4 ist in F i g. 2 dargestellt Sie besteht aus zwei von der Seite her
gesehen rautenförmigen Kühlkörpern 5 und 6, die etwa gleiche Abmessungen besitzen.
Zwischen die beiden Kühlkörper 5 und 6 ist ein scheibenförmiges Stromrichterventil,
beispielsweise eine Scheibendiode 7 eingespannt. Die Einspannvorrichtung ist in
Fig.2 ebenfalls nicht gezeigt, um die Übersichtlichkeit zu wahren. Die Kühlkörper
5 und 6 besitzen Kühlrippen 5a bzw. 6a, die von der Frontfläche Sb bzw. 6b zur Rückfläche
Sc bzw. 6c parallel zu einer Längsseite 5d bzw. 6d verlaufen. Mit diesen Kühlkörpern
wird bei Selbstbelüftung erreicht, daß heiße Abluft eines darunterliegenden Kühlkörpers
die Kühlrippen eines darüberliegenden Kühlkörpers nicht erwärmt, wie in der erwähnten
DE-PS 1935526 ausführlich erläutert ist.
In den Säulen 1 bis 3 sind die Baueinheiten 4 so angeordnet, daß
die Frontflächen 5b bzw. 6b und die Rückflächen 5c bzw. 6c jeweils in einer Ebene
liegen.
Außerdem sind die Säulen 1 upd 2 so angeordnet, daß sich die Rückflächen
ihrer Kühlkörper gegenüberliegen und bei den Säulen 2 und 3 liegen sich die Frontflächen
gegenüber. Damit erhält man für jeweils zwei Säulen gemeinsame Kanäle 8 für die
kalte Zuluft bzw. für die warme Abluft Kanäle 9. Die Pfeile 8a bzw. 9a deuten an,
wie die Zu- bzw. Abluft in die Kühlkörper 5 und 6 ein-bzw. aus diesen austritt.
Man erhält damit eine einfache Führung der Zu- bzw. Abluft. Für die Säulen 1 und
3 ist beispielsweise mit der schematisch angedeuteten Abdeckung 10 eines Schrankes
ein weiterer Kanal 8 bzw. 9 für Zuluft bzw. Abluft gebildet.
Neben der guten Führung der Warm- bzw. Kaltluft in Kanälen ist der
in F i g. 1 gezeigte Gleichrichter ähnlich wartungsfreundlich wie der in den eingangs
erwähnten Literaturstellen beschriebene bekannte Gleichrichter.