DE2903576C2 - Antriebsanordnung für ein Kassettengerät - Google Patents

Antriebsanordnung für ein Kassettengerät

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DE2903576C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebsanordnung fur ein Kassettengerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Antriebsanordnung zum Einsatz in kompakten Kassettengeräum (auch Kassettenrecoder genannt), wie beispielsweise Stereokassettengeräte für Fahrzeuge.
Wenn eine Kassette mit zwei Spulenscheiben, auf die ein Band aufgewickelt ist, frei herumliegt, neigen die Spulenscheiben dazu, sich aufgrund von Erschütterungen oder ähnlichem zu drehen und das Band zu lockern. Wenn eine Kassette mit einem derart erzeugten Durchhang in e;i Kassettengerät eingesetzt wird und der Wiedergabebetrieb sofort eingeleitet wird, ohne zuvor einen solchen Durchhang einzuziehen, treten Bandstörungen ein, die den Wiedergabebetrieb unmöglich machen und ein Reißen des Bandes verursachen.
Um deswegen den Durchhang des Bandes einzuziehen, bevor der Wiedergabebetnob beginnt, sind bisher verschiedene Anordnungen vorgeschlagen worden. Beispielsweise wird eine Spulenscheibe solange zum Einziehen des Banddurchhanges gedreht, bis die andere Spulenscheibe ebentalls zu drehen beginnt. Diese Drehung der anderen Spulenscheibe wird elektrisch erkannt, um das Gerät in aen Wiedergabebetrieb zu schalfen. Eine solche Beseitigung des Durchhangs dauert aber relativ lang. Außerdem wird ein besonderer Schaltkreis benötigt, um den Beginn einer Drehung der Spulenscheibe zu erkennen. Ferner kann, wenn der Betrieb zum Einziehen des Banddurchhangs einmal durchgeführt wurde, ein zusätzlicher Einzug nicht selbsttätig während eines Übergangs von einem schnellen Vorlauf oder Rücklauf zu einem Wiedergabebetrieb ausgeführt werden.
Im einzelnen ist bei einer bekannten Antriebsanordnung für ein Kassettengerät der eingangs genannten Gattung als Antriebseinheit ein Motor vorgesehen, der zunächst nach Einlegen einer Bandkassette in Rückwärtsrichtung gedreht wird (DE-AS 24 Il 179). Durc-.i Übertragungsmittel -fird die Bandablaufspulc dann so lange rückwärts gedreht, bis die Bandlose eingezogen ist Dies wird durch die Abtastmittel, nämlich ein Fühlrad, Fühlglieder zur Impulserzeugung, festgestellt, und der Motor wird in Vorwärtsrichtung umgeschaltet. Die Freigabemittel schalten die Übertragungsmittel insoweit ab, als eine Leerlaufrolle von der Bandabhuifspule gelöst wird. Es erfolgt dann eine Umschaltung, indem die Drehbewegung einer Drehachse, die zu den Über tragungsmittcln gehört, auf die Bandauflaufspulc über tragen wird. Daran anschließend wird der Kopfträger to aufgrund eines von den Abtastmitteln abgegebenen Signals verschoben. — Bei dieser Antriebsanordnung wird also /.um Einzug der Bandlose nur die Randablaufspule zurückgedreht. Das einzige Übertragungsmittel besteht aus einer Leerlaufrolie, die auf einem Hebel drehbar gelagert ist und zum Beseitigen der Bandschlaffheit mit der Bandablaufspule verbunden wird, während sie anschließend zum Wiedergabebetrieb mit der Bandaufnahmespule in Verbindung gebracht wird.
In einer anderen bekannten Antriebsanordnung für ein Kassettengerät wird hingegen iie Bandauflaufspule zur Beseitigung der Bandlose in Virwärtsrichtung gedreht, bis die Bandablaufspule der Vorwärtsbewegung des Bandes folgt (US-PS 39 32 890). Hierzu wird der Motor ebenso wie bei dem anschließenden Wisdergabebetrieb in Vorwärtsrichtung angetrieben. Das Übertragungsmittel besteht auch hier aus einer auf einem Hebel angeordneten Leerlaufrolle, die aber fortwährend mit der Bandauflaufspule in Verbindung bleibt. -· Eine Kombination der Übertragungsmittel der beiden voranstehend erörterten Antriebsanordnungen ist aber nicht ohne weiteres möglich.
Gemäß dem Stand der Technik wird die Bandlose verhältnismäßig langsam beseitigt, da die zulässige Bandbelastung begrenzt ist und der Einzug nur von einer Seite her durch eine aer beiden Spulen erfolgt.
Deswegen ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Antriebsanordnung in einem Kassettengerät der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß ein Durchhang des Bandes sehr rasch, aber in schonender Weise auch vor einem Wechsel von einem schnellen '-'orlauf- oder Rücklaufbetrieb zu dem Wiedergabebetrieb eingezogen wird.
Diese Aufgabe wird durch die in dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebene Erfindung gelöst. In vorteilhafter Weise werden hier die Bandablaufspule und die Bandauflaufspule dadurch gleichzeitig zur Beseitigung von Bandschlaffheiten eingesetzt, daß die Antriebseinheit mit zwei sich einander entgegendrehenden Antriebswellen ausgebildet ist. von denen jede über eines der beiden Übertragungsmittel mi! einer der beiden Spulenscheiben in lösbare Verbindung zur Übertragung der Drehbewegung in einander entgegengesetzter Drehrichtung gebracht werden kann. — Die vorgesehenen beiden Übertragungsmittel sind dergestalt ausgebildet, daß sic cine mechanische Trennui.^. des Übertragungsweges zwischen der Antriebseinheit und den Spulenscheiben hervorrufen. Der Motor kann daher fortlaufend ohne elektrische Unterbrechung weiterdrehen. Der Motor braucht seine Drehrichtung auch nicht umzukehreii, wenn nach der Beseitigung der Bandschlaffheiten auf Aufnahmebetrieb übergegangen wird. Daraus ergibt sich die vorteilhafte Wirkung, daß trotz außerordentlich rascher Beseitigung der Bandschlaffheilen der Übergang von diesem Betrieb zu einem anb5 schließenden Wiedergabebetrieb sehr weich und bandschonend vonstatten geht.
Vorteilhafte Einzelheiten und Weiterbildungen der Antriebseinrichtung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung mit 15 Figuren erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Bandgerät entsprechend der vorliegenden Erfindung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Bandgerät bei entferntem Chassis,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung in der Art einer Explosionszeichnung des Bandgeräts,
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine Anordnung zum Vorschub eines Kopfträgers in der Wiedergabestellung,
Fig. 5 und 6 Draufsichten auf eine Anordnung zum Wechseln der Bandlaufrichtung, wenn sich der Kopfträger in der Aufnahme/Wiedergabestellung befindet, und zwar Fig. 5 in der Stellung für die Vorwärtsrichtung und F i g. 6 in der Stellung für die Rücklaufrichtung,
F i g. 7 einen Querschnitt durch eine Spulenschciben-
F ig. 8 und 9 Querschnitte, die eine Anordnung /tun Erkennen des Anhalten* des Bandes darstellen, wobei I" i g. 8 den Betriebszustand voti dem Einziehen des Banddurchhangs /um Anhalten des Bandes betrifft und Fig. 9 den Betriebszustand von dem normalen Transport des Bandes zu dem Anhalten des Bandes,
Fi g. 10 eine Draufsicht auf das Bandgerät in der Vorwärtswiedergabestellung,
Fig. 11 eine Draufsicht auf das Bandgerät in einer Rückwärtswiedergabestellung,
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Bandgerät in einer Stellung zum schnellen Vorlauf, und
Fig. 13, 14 und 15 Draufsichten, die eine Rastanordnung zum Anhalten der Bandspulen zeigen, wobei Fig. 13 sich auf einen Zustand beim Betrieb zum Einziehen des Durchhangs bezieht. F i g. 14 auf einen Zustand zur Wiedergabe und Fig. 15 auf einen Zustand zum Rückspulen
In den F i g. 1 bis 3 bezeichnet das Be/ugszeichen 1 im allgemeinen ein Chassis, auf dem ein Motor 2 fest angeordnet ist. Ein erstes und ein zweites Schwungrad 3 und 4 sind auf drehenden Wellen 3;» und 4a befestigt, deren unteres Ende in einer Gegenplatte 5 drehbar gelagert ist. Die Gegenplatte ist an der Unterseite des Chassis 1 angebracht. An ihren oberen Enden sind die Wellen 3a und 4a in Trägern 6 und 7 drehbar gelagert, die an das Chassis 1 durch Bolzen befestigt sind. Da die Teile der drehbaren Wellen 3a und 4a. die sich jenseits der Träger 6 und 7 erstrecken, als eine Winde dienen, werden die drehbaren Wellen 3a und 4a im folgenden als Winden bezeichnet. Die Träger 6 und 7 weisen Führungsstifte 6a und 7a auf. die zusammen mit den Trägern einstückig und rechtwinklig ausgebildet sind. Sie sind in Führungslöcher in eine Kasseite einzustecken. Das Bezugszeichen 8 gibt eine Rolle an, die drehbar auf einer Montageplatte 42 angebracht ist. Die Montageplatte 42 ist an dem Chassis 1 befestigt, um eine nachfolgend beschriebene Abtasteinheit einzusetzen. Ein Riemen 9 ist um die Rolle 8. das erste und das zweite Schwungrad 3 und 4 und eine Rolle 2b geführt, die an der drehbaren Welle 2a eines Motors 2 angebracht ist, wie es in Fi g. 2 dargestelli im. Der Motor 2 treibt d;is erste und ilas /weite Sihwuii>rr;u! i und 4 sowie die KuIIe H durch Kiemen iibertrapiriji an.
Öle cstc und die /weile Schwungscheibe!! } und 4
Siiiü iTtit /.iiiinräuCrn i.~ ίϊΓΚί -τΡ umS^CTüsICi, viiC in iCCrlaufende Zahnräder lO.y und 1 la eingreifen, welche wiederum auf Steuerhebeln 10 und 11 montier; sind. Die /.lhnriider 1Oj und 1 la greifen ihrerseits in die /ahnrüder 12;i und 13a ein, die den ersten und den zweiten Spulenscheiben 12 und 13 zugeordnet sind. Mit dieser Anordnung drehen sich die erste und die ?weite Spulenscheibe in Bandaufnahmerichtung, wenn das erste und r, das zweite Schwungrad 3 und 4 durch den Motor 2 angetrieben werden. Die Kontrollhebel 10 und 11 in der Form eines im wesentlichen C-förmigen Hebels sind an einem Ende schwenkbar an Stiften la und \b angebracht, die an dem Chassis 1 verankert sind. Die anderen
ίο Enden oder Berührungsteile oder Berührungsabschnitte 10c und !leder Steuerhebel 10 und 11 stehen zu einander unter Federspannung durch eine Feder 11 e und sind jeweils gegenüber entgegengesetzten Kanten eines Kopfes 41a eines Wählarms 41, der im nachfolgenden beschrieben wird, angeordnet. Die freilaufenden Zahnräder 10a und 11a sind auf den Steuerhebeln nahe bei, jedoch im Abstand zu den Berührungsteilen 10cund 11 c angeordnet. Eine Schwenkbewegung der Steuerarme 10 iiüd i! \iiv. die Siiite !j.1 und Ii? vcrsnläßt die frciUtufcn-
2« den Zahnräder 10a und 1 la. entlang des Aulknumfnngs der Zahnräder 12a und 13a der ersten und /weiten Sptilenscheiben 12 und 13 zu wandern, so daß die leerlaufenden Zahnräder wahlweise von den Zahnrädern 3b und 4b des ersten Schwungrads 3 oder des zweiten Schwun-
2i grads 4 gelöst werden können. Die Steuerhebel 10 und Il sind ferner mit aufrechten Nasen lOc/und Wd versehen, die an Freigabehebel 20 und 21 angreifen können. Die fveigabehebel wirken mit den aufrechten Nasen 10c/und Ui/in der Weise zusammen, daß sie die Steuerhebel 10 und 11 im Sinne einer Freigabe der leerlaufenden Zahnräder 10a und 11a bezüglich der Zahnräder 3a und 4b steuern, wenn die Fre'.gabehebel um Stifte la und 16 wie in der nachfolgend beschriebenen Weise gedreht werden.
J5 Die Bezugszeichen 14 und 15 bezeichnen Kolben, die an der Unterseite des Chassis 1 angebracht sind und deren Kolbenstangen Stifte 14a und 15a aufweisen.
Die Stifte 14a und 15a erstrecken sich aufwärts durch Schlitze in dem Chassis 1. Verriegelungshebel 16 und 17 sind schwenkbar an Stiften 14a und 15a angebracht. Federn 18 und 19 sind mit dem Chassis 1 und jeweils einem Ende der Hebel 16 und 17 verbunden. Die anderen Enden der Hebel 16 und 17 sind schwenkbar an je einem Ende der Freigabehebel 20 und 21 angebracht.
Die Freigabehebel 20 und 21 sind auch im wesentlichen um ihre Mitte an den Stif'.en la und Xb auf dem Chassis 1 schwenkbar montiert. Das Bezugszeichen 22 bezeichnet eine Verriegelungsplatte, die auf einem Stift Ic auf dem Chassis 1 schwenkbar angebracht ist. Die Verriegeso lungsplatte 22 hat eine aufrechte Nase 22a. die an je einem Vorsprung an dem jeweils anderen Ende der Freigabehebel 20 und 21 angreifen kann, sowie eine Klaue 22ö. die mit einer Rolle 24c an einem Kopfträger 24 in Berührung gelangen Kann. Die Verriegelungsplatte 22 steht in Uhrzeigerrichtung unter einer Vorspannung einer Feder 23.
Der Kopfträger 24 ist mit einer Führungsrille 24a ausgestattet, d;e einen Stift Ic/auf dem Chassis 1 aufnimmt und mit einem Stift 24b ausgestattet ist, der von
M) einer nicht dargestellten Führungsrille in dem Chassis 1 aufgenommen wird Diese Stifte und Rillen bewirken, ihiU der Kopflnlycr geradlinig hin- und herbewegt wer den kann. In den Zeichnungen ist der Kopftrjigcr 24 so dargestellt, daß er lediglich einen Wiedergabekopf 25
ή"ι aufweist. Hs können aber auch Aufnahme- und I/wchköpfc auf dem Träger angebracht sein, wenn eine Aufnahniefunktioii für das Kassettengerät gewünscht wird. Der Kiipfträgcr 24 weist an seinem äußeren l'iule die
Rolle 24c auf. die mil der Klaue 22i>der Verriegelt ngsplaile 22 in F.ingriff gebracht werden kann, wenn sieh ιΐιτ Kopfiriiger vorwärts bewegt (in (■' i g. I nach linien). I■>!*.- lle/iigs/i-ichen 2b und 27 bezeichnen AmIi ιΐι·<ιηΙ lcneinheilen, cinschliuLllich Trlt^crrahitK'n 2h,/ u;ul 27a, die schwenkbar auf Stiften Ic und I f an dem C'ha>,sis I montiert sind. Die Rahmen 26,/ und 27« weisen An· ilrv-k rollen 26/) und 27Λiiuf. die clariiuf drehbar geliigcrl sind, sowie Hilfsrollen 2(κ· und 27c (Ki g. 5), die unterhalb der Rahmen drehbar gelagert sind. Schraub>:nfedern 26d und 27c/ sind um Stifte Ie u,id Xf zwischen gegenüberliegenden Wänden der Rahmen 26a und 27a gewunden. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, stützt sich je ein Ende der Schraubenfedern 26c/ und 27c/gegen aufrechte Nasen 24c/ und 24e ab, die an den Längsendendes Kopfträgers ausgebildet sind. Die Hilfsrollen 26c und 27c stehen Ausnehmungen 24/" und 24g in dem Kopfträger 24 gegenüber.
ΓΪ-. D» »,^,λ!,,.« OB kau^hiMI a'ma WSM.Tmioh-
kolbenanordnung (im folgenden auch Wähl-Rauchkernanordnung bezeichnet), die an dem Chassis zur Steuerung des Kopfträgers und zur Wahl der Laufrichtung des Bandes fest angebracht ist. Ein Hebel 29 zum Vorschub des Kopfträgers weist eine winkelförmige Gestalt auf und ist schwenkbar auf einem Stift Xg montiert, der von der Unterseite des Chassis herabhängt. Der Hebel 29 hat ein gabelförmiges Ende 29b, welches mit einem Führungsstift 24b an dem Kopfträger 24 in Verbindung steht, und ist an seinem anderen Ende mit einem Stift 29a versehen. Eine Steuerplatte 30 mit einer Klaue 30a is,, schwenkbar an dem Stift 29a gelagert. Die Steuerplatte 30 ist im Uhrzeigersinn durch eine Feder 31 vorgespannt, die einen Stift 29a so umgibt, daß die Steuerplatte 30 normalerweise gegen eine aufrechte Nase 29c anstößt, die aus dem den Kopfträger vorschiebenden Hebel 29 ausgeformt ist. Eine Feder 32 ist zwischen dem anderen Ende des Hebels 29 zum Vorschub des K_opfträgers und dem Chassis 1 angebracht, so daß sie den Hebel 29 im Gegenuhrzeigersinn unter Federspannung setzt. Die Klaue 30a der Steuerplatte 30 steht mit einem Stift 28a an einem Stab der Wähi-Tauchkolbenanordnung 28 in Verbindung, wenn der Kopfträger 24 zurückgezogen oder in der Ruhestellung ist und der Hebel 29 in eine Lage unter der Spannung der Feder 32 gebracht ist.
Die Klaue ist außerhalb des Weges der Hin- und Herbewegung des Stifts 28a. wenn der Kopf träger 24 vorgeschoben oder in seiner vorderen Stellung ist.
Das Bezugszeichen 33 bezeichnet einen Verriegelungshebel, der drehbar auf einem Stift Xh auf dem Chassis 1 gelagert ist und mit einem Ende an dem freien Ende der Wähl-Tauchkolbenanordnung 28 durch einen Stift 28a angelegt ist. Ein schmaler Schwinghebel 34 ist so auf einem Stift l/auf dem Chassis angebracht, daß er hin- und herschwingen kann. Er hat einen Stift 34a, der an einem seiner Enden angeordnet ist und von diesem zu der Unterseite des Chassis 1 herabhängt. Wenn der Kopfträger 24 in seiner Ruhestellung ist, wird der Schwinghebel 34 in Längsrichtung ausgerichtet gehalten, entsprechend dem Eingriff an den aufrecht stehenden Nasen 24b und 24Λ des Kopfträgers 24. Ein verlängerter T-förmiger großer Schwinghebel 35 ist unterhalb und parallel zu dem kleinen Schwinghebel 34 angeordnet. Der große Schwinghebel hat einen Längsschlitz 35a, durch den sich ein Stift 34s des Schwinghebels 34 erstreckt Der Hebel 35 weist an einem seiner Enden einen Stift 356 auf, der drehbar an dem anderen Ende des Verriegelungshebels 33 angreift Innerhalb beider Schultern des T-förmigcn Hebels 35 sind eingreifende Ausbuchtungen \°>c und 35i/iiusgeiorml. Kin T-fOrmigcs Steuerglied 36 ist in der Mille drehbar auf einem Stift Iy auf dem Chassis I mnniieri. Das T iormige Slciici'Klii'd ■ 16 ist an seinem Unterteil mit einem Stift IV/ ausgesiai tel. auf den eine Schraubenfeder 17 gewunden und angebracht ist. Das freie Kndc der Schraubenfeder 37 gehl durch eine Öffnung in einer Wand 36 hindurch, die von dem Steuerglied emporragt und erstreckt sich weil« in zwischen zwei Vorsprüngen 34i> an dem Schwinghebel 34. Das T-förmige Glied 36 hat eingreifende Stehbolzen 36c und 36c/, die sich nach unten zu dem Chassis 1 erstrecken. Diese Stehbolzen 36c und 36c/greifen abwechselnd in die Einbuchtungen 35c und 35c/des Schwinghebcis 35, wenn sich der Kopfträger 24 in seiner Vorwärtsstellung befindet. Eine Torsionsfeder 38 ist an einem Arm des T-förmigen Steuerglieds angebracht, so daß das schwenkbar bewegliehe Steuerglied wahlweise in einer von zwei Sis!lunoen "ehalten werden k-inn. Ein*" weitere Fede; 39 ist an dem Schwinghebel 34 und an dem Chassis 1 angebracht, so daß der kleine Schwinghebel unter Vorspannung nach links in der Zeichnung steht.
Das Bezugszeichen 40 bezeichnet einen Gleithebel, der Längsschlitze 40a aufweist, die so ausgebildet sind, daß sie nicht dargestellte Stifte aufnehmen können, die von der Unterseite des Chassis 1 herabhängen, wie es am besten in den F i g. 5 und 6 dargestellt ist. Die Anordnung dieser Stifte und Schlitze ermöglicht es, daß der Gleithebel 40 in Längsrichtung beweglich ist. Der Gleithebel 40 ist an einem Ende mit einer offenen Aussparung 406 ausgestattet, die so eingerichtet ist. daß sie den Stehbolzen 36 aufnehmen kann, der von dem T-förmigen Steuerglied herabhängt. Der Gleithebel 40 ist mit is hervorstehenden Teilen und Vertiefungen ausgeformt. Die hervorstehenden Teile 40c und 40c/ können mit Hilfsrollen 26cund 27cder oben genannten Andruckrolleneinheiten 26 und 27 in Berührung gelangen, um deren Anlage an den Winden 3a und 4a zu steuern. Andere hervorstehende Teile 4Oe und 4Qf können mit den Ro1-len 4Xb und 41c des Wählarms 41 in Berührung gelangen, der nachstehend beschrieben wird, um dessen Schwenkbewegung zu steuern. Der im wesentlichen kreuzförmige Wählarm 41 umfaßt einen mittleren Steg, der schwenkbar auf dem Stift 24b auf dem Kopfträger gelagert ist. einen Kopf 41a, der zwischen einander gegenüberliegenden Berührungsteilcn 10c und lic der oben genannten Steuerhebel 10 und 11 angeordnet ist, und zwei Längsschenkel, die Rollen 41b und 41caufweisen.
Das Bezugszeichen 42 bezeichnet, wie erwähnt, eine Montageplatte zur Montage einer Fühleinheit für das Stoppen des Bandes. Unter der Montageplatte 42 sind folgende Teile drehbar gelagert: die obenerwähnte RoI-Ie 8, ein größeres Zahnrad 43, das in ein Zahnrad 8a eingreift, welches konzentrisch zu der Rolle 8 ausgebildet ist und eine Nockenscheibe 44, an deren äußeren Umfang ein Zahnrad 44a angreift, welches mit einem kleineren Zahnrad 43 kämmt das wiederum aus einem Stück mit dem größeren Zahnrad 43 besteht Auf der oberen Oberfläche der Nockenscheibe 44, die der Montageplatte 42 gegenübersteht, sind eine Aussparung 44b zur Aufnahme einer Nocke innerhalb einer exzentrischen Umfangswand und in der Mitte eine Nocke 44c mit einem Zahn 44d ausgeformt Ein Schalter 45 zum Anschluß der oben bezeichneten Wähl-Tauchkolbenanordnung 28 ist unterhalb der Montageplatte 42 angeordnet und ein Betätigungshebel 46 ist drehbar an einer
ίο
Platte 42 neben dem Schalter 45 angebracht. Der Betätigungshebel 46 umfaßt ein Ende, das dem Kontaktglied des Schalters 45 gegenübersteht, um mit diesem so zusammenzuwirken, daß der Schalter 45 geöffnet oder geschlossen wird, und das andere Ende ist drehbar an einem Ende des Nockensieuerhebels angebracht. Ein Hebel 47a erstreckt sich senkrecht zu dem Nockensteuerhebel 47. Der untere Teil des Stifts 47a wird in der Nockenaussi/arung 446 aufgenommen und der obere Abschnitt erstreckt sich durch einen Führungsschlitz 42a in der Montageplatte 42. Ein Fühlram 48 umfaßt einen Führungsabschnitt 48a. der mit einem Spielraum in einen Führungsschlitz 42a aufgenommen wird, und umfaßt ferner einen Drehzapfen 486, der zur Drehung in einem Loch 42 aufgenommen wird, das in der Montageplatte 42 ausgebildet ist. Der Fühlarm 48 ist an seinem F.nde 48c gabelförmig ausgebildet, so daß er mit dem Stift 47a des Nockensieuerhebels 47 in Eingriff gelangen kann. Ein Fühlhebel 49 ist drehbar auf dem Fühlarm 48 gelagert, iiiuciTi ein Siifi 4Sc/, der von dem Führungsabschnitt 48a herausragt, in ein Loch 49a eingreift, das in der Mitte des Fühlhebels 49 gebildet wird. Der Fühlhebel 49 ist mit Längsschlitzen 49/? und 49c an jedem seiner Enden ausgestattet. Durch die Schlitze 496 und 49c erstrecken sich nach unten Vorsprünge der Gleitplatten 126 und 136, die unterhalb der obenerwähnten ersten und zweiten Spulenscheiben 12 und 13 angeordnet sind. Wie es aus F i g. 7 hervorgeht, ist die Gleitplatte 136 auf eine Welle 13c der Gleitplatte 13 montiert, indem die Gleitplatte 136 über eine Filzscheibe 13e an einen Flansch 13/" der Welle durch eine Feder 13c/gedruckt wird. Die Welle 13c befindet sich in Reibberührung mit dem Zahnrad 13a. (Der Wellenstummcl 13c dreht sich zusammen mit dem angetriebenen Zahnrad 13a durch Reibungseingriff. Jedoch wird der Wellenstummel abgebremst und gleitet über das drehende Zahnrad, wenn das Band beispielsweise an seinem Ende angelangt ist.) Die Drehung der Spulenscheibe 13 {einschließlich des Zahnrads 13a und des Wellcnstummels Wenn keine Kassette eingesetzt ist, befindet sich der Kopfträger 24 >n seiner Ruhestellung und der Wählarm 41 in der neutralen Stellung, so daß sein Kopf 41a von den Berührungsteilen 10c und lic der Steuerhebel 10 und 11 entfernt ist. Das bedeutet, daß weder das Berührungsteil 10c noch das Berührungsteil lic durch den Kopf 41a verschoben ist. Dementsprechend kämmt das leerlaufende Zahnrad 10a mit dem Zahnrad 3a des ersten Schwungrads 3 und mit dem Zahnrad 12a der ersten Spulenscheibe 12, während das freilaufende Zahnrad 11a mit dem Zahnrad 4a des zweiten Schwungrades 4 und mit dem Zahnrad 13a der zweiten Spulenscheibe 13 kämmt, wie in F i g. 1 dargestellt.
Dann wird eine (nicht dargestellte) Kassette eingesetzt: die bewegt dabei einen (nicht dargestellten) Netzschalter, um den Motor 2 mit Strom zu versorgen. Da sich der Kopfträger 24 noch in seiner Ruhestellung Lefindet, ist der Schalter 51 in der zweiten Lage, so daß der Motor 2 mit einer hohen Geschwindigkeit in einer durch einen Pfeil in F i g. 2 angegebenen Richtung drtriii. Deswegen werden die erste und die zweite Spulenscheibe 12 und 13 in entgegengesetzten Aufnahmerichtungen gedreht, um den Durchhang eines Bandes einzuziehen, wenn immer das Band lose ist. Die Drehung der Spulenscheiben 12 und 13 dreht die Gleitplatten 12b und 136 in den gleichen Richtungen, um den Fühlhebel 49 nach oben und in paralleler Richtung, wie in Fig.8 dargestellt, zu verschieben. Da der Fühlhebel 49 bewegt wird, wird der Fühlarm 48, dessen Führungsabschnitt 48a innerhalb des Führungsschlitzes 42a geführt wird, um den Drehzapfen 486 gedreht, wobei er den gegabelten Abschnitt 48c im Uhrzeigersinn nach rechts in der Zeichnung auslenkt. Da der gegabelte Abschnitt 48c mit dem oberen Ende des Stifts 47a des Nockensteuerhebels 47 in Verbindung steht, verursacht diese Verschiebung des gegabelten Endes 48c nach rechts, daß das untere Ende des Stifts 47a zwangsweise gegen die umlaufende Wand der Aussparung 446 in der Nockenscheibe ansicSi. Ob>
wohl die Nockenscheibe 44 durch die Rollen 8 Ober 13c; treibt die Gleitplatte 136 an, wenn die Gleitplatte 40 Getriebemittel gedreht wird, ist der Stift 47a nicht im nicht unter Last steht. Jedoch wird die Gleitplatte 136 in Eingriff mit dem Zahn 44c/ der Nocke 44c und behält ihrer Drehbewegung abgebremst und gleitet über einen seine Anlage gegen die Wand der Aussparung 446 bei.
drehenden Flansch 13/, wenn irgendeine Belastung an Wenn der Durchhang eines Bandes eingezogen worder Gleitplatte angreift. Dasselbe trifft für die erste Spu- den ist, werden die Wellenstummel 12c und 13c der lenscheibe 12 und die ihr zugeordnete Gleitplatte 126 45 Spulenscheiben 12 und 13 daran gehindert, zu drehen, so zu, da der Aufbau bei der ersten Spulenscheibe und bei daß die Drehkraft, die durch Reibung auf die Gleitplatten 126 und 136 einwirkt, beseitigt wird. Es wird bemerkt, daß die Spulenscheiben 12 und 13, besonders die Zahnräder 12a und 13a weiterdrehen oder freidrehen, 50 da sie für eine gleitende Bewegung auf den Wellenstümpfen 12c und 13c montiert sind. Der Stift 47a darf sich frei bewegen. Da die Nockenscheibe 44 fortlaufend durch die Rolle 8 gedreht wird, wird der Stift 47a in Berührung mit der Wand der exzentrischen Aussparung
des Wiedergabekopfes 25 mit Strom versorgt. Das Be- 55 der Nockenscheibe geführt und darin festgehalten, zugszeichen 51 bezeichnet einen Schalter, der dem He- Nachdem der Stift 47a die der zur Mitte nächste. Stel-
der zweiten Spulenscheibe gleich ist. Es wird bemerkt, daß die Spitzen der Vorsprünge der Gleitplatten und 136 zur freien Bewegung in öffnungen 42c und 42</ in der Montageplatte 42 aufgenommen werden.
Das Bezugszeichen 50 bezeichnet einen Schalter zum Spurwechsel, der dazu eingerichtet ist, entsprechend der Schwenkbewegung des T-formigen Steuerglieds 36 geschaltet zu werden, so daß er eine ausgewählte Spule
bei für das Vorrücken des Kopfträgers zugeordnet ist Wenn der Kopfträger 24 in seiner Vorwärtsstellung ist, ist der Schalter 51 durch den Hebel 29 in seine erste Stellung geschaltet, in der der Motor 2 mit einer niedrigen gleichbleibenden Geschwindigkeit ilrehl. Der Schalter 51 befindet sich in einer/weiten Position, in der der Motor 2 mit einer hohen Geschwindigkeit dreht, wenn der Kopf träger 24 zurückgeführt ist.
Voranstehend ist der gesamte Aufbau des Ka-»scttengcräts bzw. Bandgeräts entsprechend der vorliegenden Erfindung beschrieben worden. Im folgenden wird seine Wirkungsweise erläutert:
lung erreicht hat, wird der Stift 47a von der Wand der Aussparung der Nockenscheibe ^ilöst und folgt einem kreisförmigen Weg, der den Zahn 44c/ der Nocke 44c
ho beinhallet. Schließlich wird der Stift 47a durch den Zahn 44J berührt. Dann schiebt der Zahn 44i/den Siifi 47 j und so den Nockensteucrhcbel 47. wie in I·' i g. 9 gezeigt. Dadurch dreh! der Betätigungshebel für den Schalter entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Schalter 45 zu
s5 schließen. Dies ist durch strichpunktierte Linien in Fig. 1J dargestellt. Die Wähi-Tauchkernanordnung die elektrisch an den Schalter 45 angeschlossen ist, wird so unter Strom gesetzt.
Das Wirksamwerden der Wähl-Tauchkernanordnung bewirkt, daß der Verbindiingsstr.b zurückgezogen wird und die Stcticrplnite 30 mil der Klaue 30;( in Berührung mil dem Stift 28a des Slabs ebenfalls nach rechts ge/.ogen wird, wobei der Hebel 29 zum Vorschub de!. Kopf- r> trägers im Uhrzeigersinn gedreht wird. Da das gegabelte F.ndc 296 des Hebels 29 mit dem Führungsstifl 246 an dem Kopflriiger 24 in Berührung ist, wird der Kopfli ;igcr 24 nach vorn bewegi. Die Rolle 24c, die unterhalb der Spitze des Kopfträgers 24 angeordnet ist, wird in eine verriegelte Verbindung mit der Backe 226 der Vcrriegelungsplatte 22 gebracht. Demzufolge wird der Kopfträger 24 in die vordere Stellung zurückgezogen, selbst nachdem die Wähl-Tauchkolbenanordnung 28 abgeschaltet ist. um seinen Verbindungsstab in die ausgestreckte Lage zu bringen. Die Drehung des Vorschubhebcls 29 für den Kopfiräger im Uhrzeigersinn verursacht ferner, daß die Klaue 30;i sich von dem Stift 28.1 der Wähl-Tauchkcrnanordiiung löst, und die Klaue 30a wird ai'üerhalb der Bewcgung.sbahn des Slifthubs >o gehalten, ^u die Steuerplattc 30 gegen die aufrechte Nase 29c· durch die Feder 31 gedrückt wird. Deswegen wird, wenn der Kopfträger 24 in seiner vorderen Stellung ist, die Klaue 30a daran gehindert, mit dem Stift 28a in Eingriff zu gelangen, selbst wenn die Tauchkernan-Ordnung 28 wirdcr unter Strom gesetzt wird.
Während der Kopfträger 24 nach vorn bewegt ist, sind die Hilfsrollen 26c und 27c der Andruckrolleneinheiten 26 und 27 von den Ausbuchtungen der Vorsprünge 24/ und 24g in dem Koprträger 24 gelöst, und die einen Enden der Schraubenfedern 26c/und 27c/stehen in wirkungsmäßigem Eingriff mit den aufrecht stehenden Nasen 24c/ und 24e an dem Kopfträger. Die Schraubenfederkraft bewirkt, daß die Andruckrolleneinheiten 26 und 27 gegen die entsprechenden Winden 3a und 4a J5 geschwenkt werden.
Es wird jetzt angenommen, daß der Gleithebel 40 nach rechts, wie in den F i g. 5 und 10 dargestellt, bewegt worden ist. Dann stößt die Hilfsrolle 26c der Andruckrolleneinheit 26 gegen das hervorstehende Teil des Gleithebels 40 und verhindert dadurch eine weitere Drehung der Andruckrolleneinheit, so daß die Andruckrolle 26b von der Winde 3a entfernt gehalten wird. Da die Rolle 416 des Wählarms 41 ebenfalls gegen das hervorstehende Teil 40c des Hebels stößt, wird der Wählarm 41 entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Winkel gedreht, um seinen Kopf 41a in Anlage mit dem Berührungsteil 10c des Hebels 10 zu bringen. Dadurch wird das Berühpingsteil 10c nach rechts bewegt, um das freilaufende"Zahnrad 10a von dem Zahnrad 36 des ersten Schwungrads 3 zu lösen.
Auf der anderen Seite wird die Hilfsrolle 27c der Andruckrolleneinheit 27 von dem hervorstehenden Teil 40c des Gleithebeis 40 gelöst. Deswegen darf die Andruckrolleneinheit 27 weiterdrehen, so daß die Andruckrolle 27Zj in Druckberührung mit der Winde 4a gelangt Da der Kopf 41a des Wählarms 41 nicht gegen den Berührungsteil llcdes Steuerhebels 11 stößt, ist die Getriebeübertragung, einschließlich des Zahnrads 4b lenscheibe 13 beginnt sich in Aufnahmerichtung /u drehen, und das Band wird in kraftschlüssige Verbindung /wischen der Winde 4;/ und der Andrückrolle 276 gebracht, wodurch der Wiedergabeablauf beginnt.
Der Wiedergabeablauf erfolgt so lange, bis das Band sein Ende erreicht.
Wenn das Band von der zweitcii Spulenscheibe 13 aufgenommen wird, dreht sich ilie Gleitplatte 1.36, die der zweiten Spiilenscheibe zugeordnet ist. entgegen dem Uhrzeigersinn und die Gleitscheibe 126, die der ersten Spulenscheibe 12 zugeordnet ist, wird im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Fühlhebel 49, der zwischen den Gleitscheiben 126 und 136 und mit diesen in zusammenwirkender Verbindung angeordnet ist, im Uhrzeigersinn um den Vorsprung der Gleitplatte 126 gedreht wird, wie in Fig.9 dargestellt. Dementsprechend wird der Fühlhebel 48 ebenfalls im Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 486 gedreht und der Drehzapfen 47u (der durch das gabelförmige Teil 48c des Armes geführt ist) wird in einer Stellung gehalten, in der das liniere Ende des üieh/.apfens 47a sich in Berührung mit der umlaufenden Wand der Aussparung 44i> der Nockenscheibe 44 befindei. so daß der Drehzapfen 47;; von dem Zahn 44c/frei ist.
Wenn das Band seinen Lauf beendet, hören auch die Wellenstummel 12c und 13c der ersten und zweiten Spulenscheibe mit ihrer Drehung auf, der Schalter 45 wird geschlossen, um die Wähl-Tauchkernanordnung 28a mit Strom zu versorgen, wie in dem Fall, in dem die Wellenstummel ihre Drehung beenden, nachdem der Durchhang des Bandes eingezogen ist. Das Wirksamwerden der Tauchkernanordnung 28 bewirkt, daß sein Stab zurückgezogen wird, um den Verriegelungshebel 33 im Uhrzeigersinn schwenkend zu bewegen. An dieser Stelle wirkt sich das Zurückziehen des Stabs der Tauchkernanordnung nicht auf den Hebel zum Vorschub des Kopfträgers aus, da die Klaue 30a der Steuerplatte 30 sich außerhalb des Hubweges des Drehzapfens 28a befindet, wobei der Kopftrüger 24 in seiner vorderen Stellung ist. Da der Glcithebel 40 nach rechts geschoben ist, befindet sich das Steuerglied 36 mit dem Stift 36c/, der in die Aussparung 406 in dem Gleithebel eingreift, in einer Drehstellung entgegen dem Uhrzeigersinn (siehe F i g. 5). So wird der kleine Schwinghebel 34 nn Uhrzeigersinn durch die Schraubenfeder 37 geschwenkt Der große Schwinghebel 35 wird mit dem Stift 34a, der in einem Schlitz 35a aufgenommen ist, ebenfalls im Uhrzeigersinn geschwenkt, und seine Einbuchtung 35c/ ist im Eingriff mit dem Stehbolzen 36c/ des T-förmigen Steuerglieds 36. Bei dieser in Fig.5 dargestellten Anordnung verursacht die obengenannte Drehung des Verriegelungshebels 33 im Uhrzeigersinn, daß der große Schwinghebel 35 nach links gezogen wird, um das Steuerglied 36 im Uhrzeigersinn, wie in den F i g. 6 und 11 dargestellt, zu drehen. Der Gleithebel 40 wird so nach links durch den Eingriff des Stehbolzens 36c/ in die Aussparung 406 geschoben, wobei die Hilfsrolle 27c der Andruckrolleneinheit 27 über den hervorstehenden Teil 40c/hinweggeht und die Rolle 41cdes Wählarms 41 über
des zweiten Schwungrads 4, des leerlaufenden Zahnrads 60 den hervorstehenden Teil 40/"hinweggeht. Dementspre-Ha und des Zahnrads 13a des zweiten Schwungrads 13 chend ist die Andruckrolle 276 von der Winde 4a getrennt und eine Drehung des Wählarms 41 im Uhrzeigersinn läßt seinen Kopf 41a an dem Berührungsteil lic des Steuerhebels 11 anliegen und diesen nach links rük-65 ken, wobei das freilaufende Zahnrad 11a außer Eingriff von dem Zahnrad 56 des zweiten Schwungrads 4 gelangt, so daß keine Drehkraft mehr zu der zweiten Spulenscheibe 13 übertragen wird. Auf der anderen Seite
aufrecht erhalten.
Ferner wechselt der Hebel 29 zum Vorrücken des Kopfträgers den Schalter 51 in die erste Stellung, so daß der Motor 2 mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit dreht.
Als Ergebnis hiervon wird der Kopf 25 in eine gleitende Berührung mit dem Band gebracht, die zweite Spu-
wird die HilfsroUe 26c der Andruckrolleneinheit 26 von dem hervorstehenden Teil 40c gelöst, uni die Andrückrolle 26b in Berührungskontakt mit der Winde 3a zu bringen. Ferner wird der Kopf 41a des Wählarms 41 von der Berührungsstelle 10c des Steuerhebels 10 getrennt, um das freilaufenJe Zahnrad 10a mit dem Zahnrad 3b des ersten Schwungrads 3 und mit dem Zahnrad 12a der ersten Spulenscheibe 12 in Eingriff gelangen zu lassen, um die Getriebeübertragung zu vervollständigen. Als
27c in der Einbuchtung 24g getrennt- Auf der anderen Seite ist der Kopf 41a des Wählarms 41, der mit dem Kopfträger zurückgezogen ist, von dem Berührungsteil 10c des Steuerhebels 10 angehoben. Dann wird der Steuerhebel 10 in die Anfangsstellung durch die Wirkung der Feder He zurückgebracht, wobei die Getriebeübertragung, einschließlich des Zahnrads 36 des ersten Schwungrads 3 des leerlaufenden Zahnrads 10a und des Zahnrads 12a der ersten Spulenscheibe 12 wie-
Ergebnis beginnt das Band in der Rückspulrichtung zu io der hergestellt wird. Femer wirkt, während der Kopf
laufen. Die Schwenkbewegung des Steuerglieds 36 dreht den Schalter 50 in die andere Lage, um einen anderen Kanal des Kopfs 25 einzuschalten, um so das Abspielen der Spuren der Umkehrrichtung zu ermöglichen.
Nach der obenerwähnten Bedingung wird das Steuerglied 36 -n Uhrzeigersinn geschwenkt und ein kleiner Schwinghebel 34 wird so entgegen dem Uhrzeiger durch die Schraubenfeder 37 geschwenkt. Deswegen
träger zurückbewegt wird, der Hebel 29 in dem Sinne, daß der Schalter 51 in die zweite Stellung geschaltet wird, so daß der Motor 2 mit hoher Geschwindigkeit dreht. Dementsprechend dreht sich die erste Spulen-15 scheibe 12 mit hoher Geschwindigkeit, um das Band aufzunehmen. Wenn der Aufwickelbetrieb zu seinem Ende kommt oder das Band ausläuft, wird der Schalter 45 geschlossen, um die Wähl-Tauchkernanordnung wirksam werden zu lassen und den Kolben 15 freizugewird der große Schwinghebel 35 ebenfalls entgegen 20 ben. wodurch bewerkstelligt wird, daß der Kopfträger dem Uhrzeigersinn geschwenkt, so daß seine Einbuch- 24 sich nach vorn bewegt, um einen Wiedergabebetrieb tung 35c in einer Stellung zum Eingriff mit dem Stehbol- in ähnlicher Weise wie zuvorsiehend im Hinblick auf zen 36c des Steuerhebels 36 gehalten wird. W>_nn der den Betrieb der nach dem Erfassen eines Bandendes Rücklauf-Wiedergabebetrieb beendet wird und die bewirkt wurde, zu starten. In diesem Fall wird der Wie-Wähl-Tauchkernanordnung wirksam gemacht wird, in- 25 dcrgabebetrieb in der gleichen Riiohnung ausgeführt, wie dem das Abstoppen des Bandlaufs durch die Fühlein- er vor dem Rückwickclbetrie-b geleitet wird, da der richtung für das Bandstoppen in der gleichen Weise, wie Kopfträger 24 in der Ruhelagt: e ine« kleinen Schwingvorstehend beschrieben, abgetastet wird, wirkt der gro- hebel 34 in Längsrichtung mit Hilfe der aufrechten Na-Ce Schwinghebel 35 zur Steuerung des Steuerglieds 36 sen 24d und 24/ausgerichtet hält und daher den großen entgegen dem Uhrzeiger, um den Gleithebel 40 nach 30 Schwinghebel 35 parallel dazu gerichtet hält, so daß die rechts zu ziehen, was mit dem anfänglichen Zustand Einbuchtungen 35c und 35c/ in keinen der Stehbolzen übereinstimmt, der oben beschrieben wurde. Der Wie- 36coder36c/des Steuerglieds 36 in Berührung gelangen, dergabebetrieb wird erneut in Vorwärtsrichtung gestar- Wenn es beabsichtigt ist, einen Aufwickelbetrieb in
tet. einen Wiedergabebetrieb mitten während des Aufwik-
Wenn es beabsichtigt ist, den Wiedergabebetrieb von 35 kelbetriebs zu ändern, wird ein Wiedergabeknopf (nicht dci· Vorwärts- zu der Rücklaufrichtung mitten in dem dargestellt) betätigt, um die zugeordnete elektrische Wiedergabebetrieb umzukehren, wird ein geeigneter Verbindung zu der Freigabe des Kolbens 15 zu unter-Wiedergabeknopf oder ein anderes geeignetes Mittel brechen.~Als Ergebnis hiervon wird der Verriegelungs-(nicht dargestellt) betätigt, um den Schalter 45 zu schlie- hebel 17 durch die Wirkung der Feder 19 zurückgezoßen, der die Wähl-Tauchkernanordnung 28 wirksam 40 gen und der Freigabehebel 21 wird ebenfalls zurückgemacht. Ein Wiedergabebetrieb in der Rücklaufrichtung zogen, so daß der Steuerhebel 11 in die ursprüngliche wird in ähnlicher Weise, wie voranstehend im Zusam- Lage zurückkehrt. Das freilaufende Zahnrad 11a kämmt menhang mit der Abtastung des Bandendes beschrie- mit dem Zahnrad 4b des zweiten Schwungrads 4 und mit ben. in Gang gesetzt. dem Zahnrad 13a der zweiten Spulenscheibe 13, um die
Als nächstes wird der Rückwickelbetrieb mitten in 45 zweite Spulenscheibe 13 in eine Richtung, entgegcngc-
dem Vorwärtswiedergabebctrieb eingeleitei. wobei das Band nach links aufgenommen wird.
Ein nicht dargestellter Rückwickclknopf wird gedrückt, um den zugeordneten Schalter /u schließen, wobei der Frcigabekolbcn 15 wirksam wird, um seinen Stab zurückzuziehen. Der Verriegelungshcbcl 17 wird entgegen der Wirkung der Feder bewegt, um den Freigabehebel 21 im Uhrzeigersinn um einen Stift Ib zu schwenken. Das Verlängerungsstück an dem anderen
setzt zu der Drehrichtung der ersten Spulenscheibe 12 zu drehen, wobei ein gegebenenfalls vorhandener Durchhang des Bandes eingezogen wird. Nach Entfernung des Durchhangs bewegt sich der Kopfträger 24 in der gleichen Weise nach vorn, als ob eine Kassette eingesetzt ist und bewirkt einen Wiedergabebetrieb in der gleichen Richtung, wie er vor dem Aufwickelbetrieb durchgeführt wurde.
Wenn es beabsichtigt ist. einen schnellen Vorlaufbe-
Ende des Hebels 21 stößt gegen die aufrechte Nase 22a 55 trieb mitten in dem Wiedergabebetrieb durchzuführen, der Verriegelungsplatte 22 und dreht dabei die Verrie- wird ein (nicht dargestellter) Druckknopf zum schnellen gelungsplatte 22 entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Vorlauf gedrückt, um den Freigabekolben 14 zu betäti-Wirkung der Feder 23. Deswegen ist die Klaue 22b von gen. Eine detaillierte Erläuterung kann ausgelassen werder Rolle 24c des Kopfträgers 24 gelöst, der durch die den, da die folgenden Betriebsweisen im wesentlichen
Wirkung der Feder 32 über den Hebel 29 zurückgezo- κ> dieselben, jedoch spiegelbildlich verschoben zu dem
ll id d i Zh i d Afiklh
gen ist. Die Drehung des Freigabehebels 21 entgegen dem Uhrzeigersinn läßt auch den l-'rcigabehebel an die aufrechtstcheiule Nase 11</des .Steuerhebels Il angrei fen und dadurch ilen Steuerhebel 11 schwenkend bewegen, um ein Zahnrad II;/ von einem Zahnrad Ab des /weiten Schwungrads 4 zu trennen, so claU «.lic /weite Spulcnschcibe frei wird. Die Andrückrolle 27b ist von der Winde 4;j, entsprechend dem lüngriff iler Hilfsrolle
l'all sind, der im Zusammenhang mit dem Aufwickelbetrieb, d.h. dem Riiekwickelbeiricb. voransiehend be- «ichrielKMi wurde.
Als nik'hsies wiril der Auswurf der Kassette beschrieben. l;.in Aiiswurfhebcl (nicht dargestellt) winl manuell betiitigi. um die Verriegeluiigsphitie 22 im Uhrzeigersinn zu drehen und um dadurch deren verriegelnder l-jnpriff an der Rolle 24c des Kopftriigers 24 zu lösen
15 16
Danach wird die Kassette ausgeworfen und die Strom- Durchhang des Bandes eingezogen ist Der Einsatz der Versorgung wird abgeschaltet voranstehend genannten Reibungsmittel bewirkt, daß Obwohl sich diese Beschreibung auf eine Ausfüh- das Band fortlaufend auf eine Spulenscheibe aufgenomrungsform bezieht, in der ein Stromversorgungsschalter men wird. Wenn das Band seinen Lauf nicht abstoppt, in Abhängigkeit vor dem Einsetzen der Kassette betä- ·> nachdem der durchhängende Teil eines Bandes cingczotigt wird, ist es möglich, einen getrennten, von Hand zu gen wurden ist, wird es unmöglich, auf eine der nachfolbetätigcnden Schalter zur Stromversorgung vor/.use- gcnden Betriebsweisen überzugehen, hen. Entsprechend einem anderen Gesichtspunkt der vor-In dem voranstehend beschriebenen Ausführungsbei- liegenden Erfindung wird, während die Reibung einer spiel wird die Wähl-Tauchkernanordnung 28 zum Wie- io üblicherweise gebrauchten Größe zwischen dem Zahndergabebetrieb durch Abfühlen wirksam gemacht, daß rad der Spulenscheibe und dem Wellenstummel der die Wellenstummel 12c und 13c ihre Drehung beenden, Spule angewendet wird, eine Maßnahme in Verbindung nachdem der Durchhang eines Bandes eingezogen ist. mit dem Mechanismus zum Einziehen des durchhängenindem die erste und die zwehe Spulenscheibe 12 bzw. 13 den Teils des Bandes vorgesehen, so daß, wenn eine der in entgegegengesetzten Aufnahmerichtungen gedreht is beiden Spulenscheiben ihre Drehrichtung von der Aufwerden. Es ist jedoch möglich, die Wähl-Tauchkernan- nahmerichtung zu der Abgaberichtung nach dem Besejordnung 28 zu einer vorgegebenen Zeit nach dem Ein- tigen des Durchhangs des Bandes wechselt φ> Haltesetzen der Kassette wirksam werden zu lassen. Die element den entsprechenden Wellenstummel der Spü-Wähl-Tauchkemanordnung kann auch wirksam ge- teilscheibe erfaßt, um die Drehung des Wellenstummels macht werden, nachdem die Spannung des Bandes ge- 20 zu verhindern.
messen oder abgefühlt wurde. In den Fig. 13 bis 15 sind die Rastplatten 52 und 53, In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die eine im wesentlichen winklige Form aufweisen, auf kämmen die freilaufenden Zahnräder 10a und Ua nor- Lagerstiften 52a und 53a an dem Chassis montiert Ein malerweise mit den Zahnrädern 36 und 46 bei der ersten Ende jeder Platte 52 und 53 erstreckt sich unterhalb die und der zweiten Schwungscheibe und mit den Zahnrä- 25 Flansche 12/und 13/der Spulenscheiben 12 und 13. Die dem 12a und 13a der ersten und zweiten Spulenscheibe Platten 52 und 53 sind an ihren oberen Oberflächen mit 12 und 13. Jedoch ist es möglich, die Zahnräder so anzu- keilförmigen Klinken 526 und 536 ausgestattet die mit ordnen, daß sie in kämmenden Eingriff gelangen, nach- Klauen \2g und \3g zusammenwirken, welche von der dem eine Kassette eingesetzt ist unteren Oberfläche der Flansche 12/und 13/herabhin-Es wird nun auf F i g. 7 zurückgekommen, welche die 30 gen. Die Klinken 526 und 536 und die Klauen \2g und Spulenscheibenanordnung darstellt Der Wellenstum- 13^ sind so geformt und ausgebildet, daß die Klinken die mel 13c ist zur Drehung auf einem Chassis (das durch Klauen berühren, sich aber nicht mit diesen verriegeln, eine strichpunktierte Linie dargestellt ist) montiert Das wenn die Spulenscheiben in einer Aufnahmerichtung Zahnrad 13a ist seinerseits zur Drehung auf dem WeI- drehen, während die Klinke sich mit der Klaue verrielenstummel 13c angebracht und so angeordnet, daß es 35 gelt, um die Spulenscheibe an einer weiteren Drehung mit dem freilaufenden Zahnrad 11a (das in F i g. 7 nicht zu hindern, wenn sich die Drehrichtung der Spulenscheidiirgcstellt ist) kämmt Das Zahnrad 13a wird zwischen be zur Drehung in die Aufnahmerichtung wechselt An dem Flansch 13/ und einem unter Federvorspannung den anderen Enden der Rasiplaiten 52 und 53 sind Stifte stehenden Glied über Filzscheiben (die einen punktier- 52c und 53c angeformt. Eine Feder 54 ist zwischen den ten Querschnitt in der Zeichnung aufweisen) gestützt. In 40 Rastplatten 52 und 53 eingepaßt, so daß sie die Stifte 52c dieser Anordnung dienen die Filzscheiben nicht nur als und 53c unter einer Vorspannung in einer von einander Reibungselemente, sondern auch als Gleitelemente. Im wegführenden Richtung hält Eine Schwenkbewegung allgemeinen wird durch die Reibung zwischen der Filz- der Rastplatten 52 und 53 durch die Feder 54 ist durch scheibe und dem Zahnrad 13a der Wellenstummel 13c Anschläge 1Oe und He an Steuerhebeln 10 und 11 beangetrieben, wenn sich das Zahnrad 13a dreht. Wenn 45 grenzt Ferner ist der Kopfträger 24 an seinem Teil, der jedoch die Bewegung des Bandes abgestoppt wird, wie den Stiften 52c und 53c benachbart ist. mit Führungsausin dem Fall, in dem ein durchhängendes Teil des Bandes sparungen 24Λ und 24e versehen, die die Stifte Aufneheingezogen wird, oder am Ende des Bandes wird eine men. Diese Aussparungen sind so ausgebildet, daß die Bewegung des Wellenstummels 13c durch das gespann- Rastplatten 52 und 53 während der letzten Phase der te Band verhindert Zur gleichen Zeit ermöglichen es die so Vorwärtsbewegung des Kopf trägers 24 gedreht wer-Filzscheiben, daß das Zahnrad 13a kontinuierlich in glei- den, um die Klinken 526 und 536 aus dem kreisförmigen tender Berührung dreht Die zwischen der Filzscheibe Weg der Klauen 12e und 13e zu drehen, und dem drehenden Zahnrad ausgeübte Reibung sollte Die Wirkungsweise dieses Rastmechanismus wird im groß genug sein, um den Wellenstummel durch das nachstehenden beschrieben.
Zahnrad anzutreiben, sollte aber nicht die Zugfestigkeit 55 In F i g. 13 befindet sich der Kopfträger 24 in der Rueines Bandes überschreiten. hestellung und die Spulenscheiben 12 und 13 werden in Ein anderes Problem rührt von dem Unterschied des entgegengesetzten Aufnahmerichtungen gedreht. Da Drehmoments zwischen den beiden Spulenscheiben in die Klinken 526 und 536 sich in dem Drehweg der Klauentgegengesetzten Aufnahmerichtungen her. Da die en \2g und XZg befinden, berühren die Klinken die Klau-Menge das aufgenommenen Bandes bei beiden Spulen- ω en. Jedoch werden infolge der Form und der Anordnung scheiben in der Regel unterschiedlich ist, rührt daher ein dieser Elemente die Rastplatten 52 und 53 nachgiebig Unterschied des Aufnahmedrehmoments infolge der gegen die Wirkung der Feder 54 verschoben, so daß die unterschiedlichen Durchmesser auf die Spulenplatten Klauen \2g und \Zg an den Klinken 526 und 536 entgewundenen Bänder. Die Drehmomentdifferenz er- langgleiten. Die Flansche 12/Ίιηα 13/und damit die Spureicht ihren größten Wert, wenn das gesamte Band auf 65 lenscheiben 12 und 13 können sich in dieser Weise dre- ;·' eine einzelne Spule aufgenommen ist. Deswegen wird hen (siehe linke Spulenscheibe 13, die in Fig. 13 darge- i$ das Band nicht aufhören zu laufen, weil eine solche stellt ist). |j Orehmomentdifferenz selbst dann auftritt, wenn der Die Spulenscheiben drehen in entgegengesetzten '1
17
Richtungen, bis der Durchhang des Bandes beseitigt ist fernt ist oder das Band gespannt ist, wurde die Abtast-An dieser Stelle wird, wenn das auf die Spulenscheibe 13 einheit für das Stoppen des Bandes, einschließlich der aufgewickelte Band weniger als dasjenige auf der Spu- Gleitplatten 126, 136, des Fühlhebels 49, des Fühlarms lenscheibe 12 ist, das Band fortlaufend auf die Spulen- 48, der Nockenscheibe 44, des Betätigungshebels 46 und scheibe 13 aufgewickelt während die Spulenscheibe 12 5 des Schalters 45 in dem voranstehenden Ausführungsihre Funktion in die einer Transportrutsche ändert beispiel beschrieben. Zu demselben Zweck kann ein Dann stößt die Klinke 526 an die Klaue 12g an und Fühler vorgesehen werden, der mit dem Band zusamverriegelt diese entsprechend der Form und Anord- menwirkt Ein solcher Fühler kann ein mechanischer nung. Die Klaue 12^ übt eine Kraft auf die Rastplatte 52 Fühler sein, dessen Fühlarm in der Weise angeordnet ist aus, um sie, wie in F i g. 13 dargestellt im Uhrzeigersinn 10 daß er durch das gespannte Band bewegt wird. Ein elekzu drehen. Da jedoch der Anschlag 1Oe eine weitere trischer Fühler kann ebenso verwendet werden, der die Drehung der Rastplatte 52 begrenzt wird die Drehung Drehgeschwindigkeit der ersten und der zweiten Spuder Spulenscheibe 12 verhindert (siehe die rechte Spu- lenscheibe mißt und einen wesentlichen Abfall der lenscheibe 12, die in Fig. 13 dargestellt ist). Danach Drehgeschwindigkeit der von der Beseitigung des wirkt die obengenannte Abtasteinheit für das Stoppen 15 Sand-Durchhangs herrührt, feststellt des Bandes in der Weise, daß ein Wiedergabebetrieb Zusätzlich kann ein Fühler zum Feststellen eines Ineingeleitet wird. tervalls zwischen Tönen, die auf dem Band gespeichert
Wenn der Wiedergabebetrieb beginnen soll, wird der sind, in den Antriebsmechanismus nach der vorliegen-Kopfträger 24 in die in Fi g. 14 dargestellte Vorwärts- den Erfindung eingesetzt werden. Ein solcher Intervallstellung beweg*. Die Stifte 52c und 53cauf den Rastplat- 20 Fühler kann elektrisch mit der Wähl-Tauchkernanordten 52 und 53 werden zunächst in die Führungsausspa- nung 28 verbunden sein, so daß dann, wenn ein gegeberungen 24A und 24/ in dem Träger eingeschoben und nes Intervall zwischen Tönen während eines schnellen dann in ihnen entlanggeführt Da die tieferen Stellen der Vorlaufs oder Rücklaufs erkannt wird, ein leerlaufendes Führungsaussparungen 24Λ und 24/ bogenförmig, ent- Zahnrad, das von der Getriebeverbindung gelöst worsprechend der Drehbahn der Stifte 52c und 53c geformt 25 den war, mit dem entsprechenden Antriebszahnrad in sind, werden die Rastplatten 52 und 53 sicher entgegen Eingriff gebracht wird und dadurch den Bandlauf stoppt
der Wirkung der Feder während der letzten Phase der
Vorwärtsbewegung des Kopfträgers 24 gedreht Dem- Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
zufolge werden die Klinken 526 und 536 aus der Drehbahn der Klauen 12g und 13g bewegt. Es geht aus den Zeichnungen hervor, daß die Rastplatten die Steuerhebel 10 und 11 nicht behindern, von denen jeder durch den Kopf des Wählarms 41 während des Wiedergabebetriebs verschoben wird (siene z. B. den Steuerhebel 11 in der dargestellten Ausführungsform,.
Um entweder einen schnellen Vorlauf oder Rücklauf unter den Fig. 13 gezeigten Bedingungen vorzusehen, ist es erforderlich, daß die Klinke an der Abgabeseite mit der entsprechenden Klaue zusammenwirkt. Beispielsweise wird wenn ein Band nach rechts in Fig. 15 aufgewickelt wird, der Steuerhebel 11 durch den Wählarm 41 schwenkend bewegt Der Anschlag lic an dem Steuerhebel 11 wird von der Rastplatte 53 entfernt, wodurch die Rastplatte 53 unter der Wirkung der Feder 54 weiterdrehen kann. Als Ergebnis hiervon wird die Klinke 536 innen in dem Drehweg der Klaue 13g bewegt, so daß die Klinke nicht mit der Klaue in Berührung gelangen kann. Deswegen kann die Spulenscheibe 13 in Abgaberichtung ohne irgendwelche Behinderungen drehen und so ein gleichmäßiges Aufwickeln des Bandes sicherstellen. Ein Aufnahmebetrieb in der entgegengesetzten Richtung ist im wesentlichen der gleiche wie voranstehend beschrieben, so daß eine ausführliche Beschreibung hiervon entbehrlich ist.
In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird ein Wiedergabebetrieb selbsttätig vorgesehen, nachdem der Durchhang eines Bandes beseitigt ist. Das Gerät kann auch so ausgeführt sein, daß die Drehung des Motors oder die Drehung der Spulenscheiben 12 und 13 dadurch unterbrochen wird, daß die leerlaufen- t>o den Zahnräder IOn und 1 la von den Zahnrädern 36 und 46 außer Eingriff gebracht werden, bevor einer der Wiedergabe-, schneller Vorlauf- und Rücklaufknöpfc betätigt ist, um wahlweise das leerlaufende Zahnrad 10./ oder 11a in kämmende Verbindung mildern Zahnrad36 h5 oder 46 zu bringen und damit die Spulenscheibe 12 oder 13 zudrehen.
Um zu erkennen, daß der Durchhang des Bandes ent-

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Antriebsanordnung für ein Kassettengerät mit einer ersten Spulenscheibe und einer zweiten Spulenscheibe, mit einer einen Motor umfassenden Antriebseinheit, der nach Einsetzen einer Kassette mit Strom beaufschlagbar ist, mit wenigstens einem Übertragungsmittel, mit dem die Antriebseinheit mit wenigstens einer Spulenscheibe kuppelbar ist, um die Bandlose zu beseitigen, mit einem Abtastmittel zum Erfassen des Einzugs der Bandlose sowie mit von dem Abtastmittei gesteuerten Freigabemitteln zum teilweisen Abschalten des Übertragungsmittels nach Einzug der Bandlose, sowie mit von dem Abtastmitte! gesteuerten Mitteln zum Vorschub eines Kopfträgers von einer Ruhestellung in eine Aufnahme-/Wiedergabestellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit zwei sich in zueinander entgegengesetzter Richtung drehende, von dem Kiotor (2) angetriebene Antriebswellen (3a. 4a) aufweist, daß zwei Übertragungsmittel (10, 11, 10a, Wa) vorgesehen sind, die zum Einzug der Bandlose je eine der Antriebswellen (3a, 4a) der Antriebseinheit mit der ersten Spulenscheibe (12) und der zweiten Spulenscheibe (13) verbinden, um beide Spulenscheiben in einander entgegengesetzter Drehrichtung anzutreiben, und daß die Freigabemittel (33—40) dergestalt ausgebildet sind, daß eines der beiden Übertragungsmittel nach Einzug der Bandlose wahlweise von der Antriebseinheit (2,3,4, 8,9) lösbar ist.
2. Antriebsanordnung nacfi Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigahemittel einen Schalter (51) umfassen, der die Anu.sbseinheit (Motor 2) auf eine Geschwindigkeit zur Aufnahme/Wiedergabe umschaltet.
3. Antriebsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (51) in Wirkverbindung mit der Vorschubeinrichtung des Kopfträgers (24) steht, in der Weise, daß der Schalter die Antriebseinheit auf eine Geschwindigkeit zur Aufnahme/Wiedergabe in Abhängigkeit von der Vorschubstellung des Kopfträgers schaltet.
4. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel Steuerhebel (10, 11) umfassen, die auf dem Chassis schwenkbar angebracht sind, und freilaufende Zahnräder (10a, Wa) umfassen, die im normalen Betrieb mit der Antriebseinheit (Motor 2) und mit den ersten und zweiten Spulenscheiben (12, 13) in Verbindung stehen, um die erste und zweite Spulenscheibe in entgegengesetzten Bandaufwickelrichtungen zu drehen.
5. Antriebsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wählarm (41) schwenkbar auf dem Kopfträger (24) gelagert ist und mit den Steuerhebeln (10,11) zusammenwirkend angeordnet ist, daß ein Glcithebel (40) gleitend auf dem Chassis angeordnet ist und mit dem Wählarm in der Weise in m> Verbindung steht, daß die Schwenkbewegung des Wählamts gesteuert wird, wenn der kopflräger in seine Auf na hme-/Wiedeigabes teilung vorgeschoben ist. und daß der WühUirm durch den (ileithebel schwenkbar in die eine oder andere Kichiung be- tv> weglich ist. um den entsprechenden Steuerhebel (10, 11) /11 verschieben und sein freilaufendes Zahnrad (10.1 b/.w. 1 Idjvon der Antriebseinheit /11 losen.
6. Antriebsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kassettengerät zwei Andruckrollen-Einheiten (26,27) umfaßt, daß der Kopfträger (24) und die Andruckrollen-Einheiten (26, 27) in der Weise angeordnet sind, daß der Kopfträger (24) die Andruckrollen-Einheiten (26, 28) von einer Berührung mit den Wellen (3a, 4a^ fernhält, wenn sich der Kopfträger in seiner Ruhestellung befindet, jedoch die Berührung zwischen diesen Tj. ilen ermöglicht, wenn der Kopfträger in seiner Aufnahme-/ Wiedergabestellung ist, und daß der Gleithebel (40) mit den Andruckrollen-Einheiten (26,27) in der Weise in Verbindung steht, daß eine Andruckrollen-Einheit entsprechend dem gelösten freilaufenden Zahnrad von einer Berührung mit der Welle (3a bzw. 4a) ferngehalten wird.
7. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubmitte! für den Kopfträger (24) eine Wähl-Tauchkern-Anordnung (28) umfassen, die an dem Chassis angebracht ist und mit den Abtastmitteln in der Weise verbunden ist. daß sie in Abhängigkeit von der Erkennung, daß der Durchhang des Bandes beseitigt ist, mit Strom versorgt wird, und daß ein den Kopfträger (24) vorrükkender Hebel (Verriegelungshebel 33) die Wähl-Tauchkern-Anordnung mit dem Kopfträger in der Weise verbindex,daß der Hebel in Abhängigkeit von der Wirksamkeit der Wähl-Tauchkern-Anordnung in der Weiss bewegt, daß der Kopfträger in die Aufnahme-/Wiedergabestellung vorschiebbar ist.
8. Antriebsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabemittel einen Gleithebel (40) umfassen, der verschiebbar auf dem Chassis in Verbindung mit dem Kopfträger (24) angebracht ist, daß der Gleithebel zur Auswahl einer der beiden Übertragungsmittel eingerichtet ist. um es von der Antriebseinheit (Motor 2) zu lösen, und zur Auswahl einer der beiden Andruckrollen-Einheiten (26, 27) eingerichtet ist, vm sie .nil der Welle (3a. 4a,J in Verbindung zu bringen, wenn der Kopfträger (24) in die Aufnahme/Wiedergabestellung vorgerückt ist, und daß die Freigabemittel ferner Mittel (33, 39) zum Verschieben des Gleithcbels (40) in Abhängigkeit von der Wirksamkeit der Wähl-Tauchkern-Anordnung (28) umfassen.
9. Antriebsanordum* nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (24c/. 24AJ zum Trennen der Vcrschiebemittel des Gleithebels (40) von der Wähl-Tauchkern-Anordnung (28) vorgesehen sind, wenn der Kopfträger (24) in der Ruhestellung ist, derart, daß der Gleithebel (40) selbst dann an einer Verschiebung gehindert wird, wenn die Wähl-Tauchkern-Anordnung eingeschaltet ist.
10. Antriebsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verschieben des Gleilhcbels (40) in Abhängigkeit von der Wirksamkeit der Wähl-Tauchkern-Anordnung (28) einen Verriegelungshebcl (33) umfassen, der schwenkbar auf dem Chassis angebracht ist und an einem Ende mit der Wähl-Tauchkern-Anordnung (28) verbunden ist. dall die Mittel /um Verschieben lies Cileilhehels (40) ferner einen ersten Schwinghebel (T-förmiger Hebel 35) umfassen, der an dem anderen linde lies Verriegelungshcbels (13) angebracht ist und der mit /wci gegenüberliegenden Klauen (Einbuchtungen 15c. (I) am anderen linde versehen ist, daß die Mittel /um Verschieben des Gleithebels (40) ferner ein Steuerglied (36) umfassen, das schwenkbar auf dem
Chassis montiert ist, das zwischen zwei Stellungen federbelastet ist und zwei Stehbolzen (36c, d) in der Weise aufweist, daß sie abwechselnd mit den Klauen (Einbuchtungen 35c, d)aes ersten Schwinghebels (T-förmiger Hebel 35) in Eingriff gelangen, daß einer dieser Stehbolzen auch in Eingriff mit dem Gleithebcl (40) ist und daß die Mittel zum Verschieben des Glcilhebels (40) einen zweiten Schwinghebel (34) umfassen, der wirkungsmäßig mit dem Steuerglied (36) zum Steuern des ersten Schwinghebels (35) in Verbindung steht, um eine seiner Klauen (Einbuchtungen 35c d) in eine Stellung zu bringen, in der sie mit dem Stehbolzen (36c, d) in Eingriff gelangt, so daß, wenn die Wähi-Tauchkern-Anordnung (28) eingeschaltet ist und der Kopfträger (24) in seiner Aufnahme-/Wiedergabestel!ung ist, dieser Verriegelungshebel (33) sich schwenkend bewegt, um den ersten Schwinghebel in der Weise zu bewegen, daß eine seiner Klauen in Eingriff mit dem Stehbolzen (36c bzw. d) des Steuerglieds (36) in Eingriff gebracht wird und das Steuerglied (40) durch eine schwenkende Bewegung von einer in die andere I age gebracht wird, und den Gleithebel (40) in eine von zwei Richtungen zu schieben.
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