DE288740C - - Google Patents

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DE288740C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/22Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/10Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
    • GPHYSICS
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    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/10Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
    • G08B17/11Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas
    • G08B17/113Constructional details

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Es sind Feuermeldeeinrichtungen bekannt, bei denen von den zu kontrollierenden Räumen Röhren nach einem an einer Beobachtungsstelle aufgestellten Gehäuse zusammenlaufen, durch die mittels eines Ventilators ständig oder mit Unterbrechungen Luft aus den zu kontrollierenden Räumen abgesaugt wird, so daß der Ausbruch eines Feuers in einem der erwähnten Räume durch den aus
ίο der Mündung des zugehörigen Rohres austretenden Rauch an der Beobachtungsstelle sofort festgestellt werden kann.
Bei der Verwendung derartiger Vorrichtungen für Schiffe hat man bisher das die Rohrmündungen enthaltende Gehäuse auf der Kommandobrücke aufgestellt, damit hier vom Kommandierenden der Ausbruch des Feuers sofort erkannt werden kann. Hierbei hat sich insofern ein Übelstand ergeben, als mit der ständig zunehmenden Größe der Schiffe auch die Zahl der nach dem Beobachtungsgehäuse zu führenden Rohrleitungen erheblich vergrößert werden mußte, so daß das Beobachtungsgehäuse entweder sehr große Abmessungen annimmt oder mehrere derartiger Gehäuse nebeneinander aufgestellt werden mußten. In beiden Fällen wurde auf der Kommandobrücke zuviel Platz weggenommen. Ein zweiter Übelstand besteht darin, daß das Geräusch des in das Beobachtungsgehäuse eingebauten Ventilators auf der Kommandobrücke sehr störend empfunden wurde.
Die vorliegende Erfindung vermeidet alle diese Nachteile dadurch, daß von jedem Feuermelder der gekennzeichneten Art die durch die Röhren angesaugte Luft durch eine besondere Leitung nach einer Vorrichtung geführt wird, in der das Auftauchen von Rauch beobachtet werden kann. ,
Es ist auf diese Weise möglich, die eigentr liehen, mit Ventilatoren und einer größeren Anzahl von Rohrmündungen ausgestatteten Gehäuse an verschiedene Stellen des Schiffes, an denen hierfür Platz ist, zu verteilen, während sich auf der Kommandobrücke nur die erwähnte Vorrichtung zum Anzeigen des Rauches befindet, die nur sehr, wenig Platz einnimmt, selbst wenn sie in einer der Zahl der Röhrengehäuse entsprechenden Anzahl vorhanden ist. Zeigt sich an einer dieser Vorrichtungen das Vorhandensein von Rauch, so genügt es, das zugehörige Röhrengehäuse in Augenschein zu nehmen, um hier zu ermitteln, aus welchem der Rohre und somit aus welchem Schiffsraum der Rauch kommt.
Die auf der Kommandobrücke aufzustellende Anzeigevorrichtung kann in verschiedener Weise ausgebildet sein. Zum Beispiel kann man die von den einzelnen Röhrengehäusen kommenden Leitungen in je ein durchsichtiges oder mit einer Schauöffnung versehenes Gefäß führen, das Kalkwasser enthält. Letzteres nimmt ein milchiges Aussehen an, sobald Rauch eintritt, während es durch die eingeführte Luft nicht merklich verändert wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Es sind bei dem dargestellten Ausführungs-
beispiel drei Feuermelder nach dem System Rieh angenommen, die aus je einem Gehäuse bestehen, in das aus den zugehörigen Schiffsräumen eine größere Anzahl Röhren mündet, durch die ein darüber befindlicher Ventilator die Luft und im Falle des Ausbruches des Feuers den Rauch absaugt. Diese Rich-Feuermelder sind in der Zeichnung mit I1 II und III bezeichnet. Man hat sie sich als an verschiedenen Stellen des Schiffes aufgestellt zu denken, wo sie den Platz nicht wesentlich beeinträchtigen, und wo sich das Geräusch der Ventilatoren nicht störend bemerkbar macht. Von jedem dieser Feuermelder führt oberhalb des Ventilators ein Rohr b in eine durchsichtige oder mit einer Schauöffnung versehene Flasche a. Diese Flaschen α sind auf der Kommandobrücke in einem Gehäuse so aufgestellt, daß sie ohne besondere Aufmerksamkeit leicht beobachtet werden können. Die Flaschen a enthalten Kalkwasser, daß sich für gewöhnlich im Aussehen nicht von klarem Wasser unterscheidet.
Bricht nun beispielsweise in einem der an den Apparat I angeschlossenen Räume des Schiffes Feuer aus, so wird durch das zugehörige Rohr mit der Luft auch Rauch in den Apparat I gesaugt und durch das an diesen angeschlossene Rohr b in die erste Flasche a gedrückt. Hier macht der Rauch infolge seines Kohlensäuregehaltes das in der Flasche a enthaltene Kalkwasser milchig. Der Kommandiereride erkennt, daß der Rauch durch den Rich-Apparat I herangefördert worden ist.
Infolgedessen läßt sich durch eine Besichtigung des Apparates I sofort feststellen, in welchem Raum des Schiffes das Feuer ausgebrochen ist.
Damit die Röhren δ nicht zu große Dimensionen annehmen, · die sich ergeben würden, wenn man die gesamte, durch die Ventilatoren angesaugte Luft durch diese Rohre hindurchbefördern wollte, sind diese Rohre nicht unmittelbar an das Gehäuse der Apparate I, II und III angeschlossen, sondern an Stutzen e, die ins Freie führen, und deren Auslaß durch eine Drosselklappe oder ein anderes Absperrorgan eingestellt werden kann. Dieses Absperrorgan wird so geregelt, daß der größte Teil der Luft ins Freie gelangt und durch die Rohre b nur so viel Luft gefördert wird, daß beim Auftreten von Rauch noch eine für die Reaktion im Kalkwasser ausreichende Menge Rauch in die Anzeigevorrichtung gelangt.
Ist der Brand gelöscht, so wird das durch den Rauch dunkelgrau gefärbte Kalkwasser aus der betreffenden Flasche α mittels eines Hahnes c abgelassen und die Flasche durch den Einfülltrichter d von neuem gefüllt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Feuermelder für Schiffe, bestehend aus von den zu kontrollierenden Räumen nach Gehäusen führenden Röhren, durch welche Luft und gegebenenfalls Rauch abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem der Gehäuse zur Abführung der angesaugten Luft nach der Beobachtungsstelle eine besondere Leitung (b) abgezweigt ist.
2. Feuermelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen (δ) je in eine Flasche (a) münden, die eine durch eintretenden Rauch in ihrem Aussehen veränderte Flüssigkeit enthält.
3. Feuermelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer der nach der Anzeigevorrichtung führenden Leitung (δ) noch ein regelbarer Austritt (β) ins Freie vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT288740D 1914-10-09 Active DE288740C (de)

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