DE287693C - - Google Patents

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DE287693C
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    • F16C19/02Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
    • F16C19/04Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly
    • F16C19/08Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly with two or more rows of balls
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
—■ JÄ 287693 KLASSE 47b. GRUPPE
ERNST SACHS in SCHWEINFURTa. M.
Wellenförmiger Kugelführungsring für zweireihige Kugellager.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1914 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Führungsring für die Kugeln eines zweireihigen Kugellagers, der in seiner Grundform wellenförmig gestaltet und mit nach beiden Seiten vorragenden Lappen versehen ist, durch die die aufeinanderfolgenden Kugeln voneinander getrennt gehalten werden.
Gemäß der Erfindung ist der Kugelführungsring aus zwei miteinander übereinstimmenden
ίο flachen Ringen hergestellt, die seitlich gewellt und mit vom Rand ausgehenden Lappen versehen sind. Die beiden Ringe sind mit ihren Seitenflächen gegeneinandergelegt, und die Lappen eines jeden Ringes sind nach der Seite und über den anderen Ring hinweg abgebogen und U-förmig zusammengebogen, wodurch die beiden Ringe sich gegenseitig umklammern und aneinander festhalten/ während die alsdann achsial vorstehenden Lappen die Zwischenwände bilden, durch die die Kugeln voneinander getrennt werden. Die wellenförmigen Einbiegungen und die Zwischenwände ergänzen sich überdies zu ausgerundeten Kugelzellen, die auf der einen Seite offen sind.
Auf der Zeichnung ist ein Kugelführungsring gemäß der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein Querschnitt und Fig. 2 eine Seitenansicht des Kugelführungsringes und eines doppelreihigen Laufringlagers, in dem der Ring angewendet ist. Fig. 3 veranschaulicht die äußere Ansicht des Kugelführungsringes allein, und Fig. 4 stellt die Teile des Ringes voneinander getrennt und in verschiedenen Her-Stellungsstufen dar.
Der Kugelführungsring, der für Lager mit beliebiger, z. B. zylindrischer, sphärischer oder gerillter Laufbahn benutzt werden kann, besteht aus den beiden Ringen α und b, die seitlich gewellt sind und beim Flachaufeinanderlegen dicht zusammenschliessen, weil die Wellen stets in gleicher Richtung verlaufen, wie Fig. ι und 3 erkennen lassen. Von den äußeren Kanten der beiden Ringe ragen Lappen c vor, die nur mit schmalen Verbindungsstegen d mit den Ringen noch zusammenhängen. Die Lappen des Ringes α sind nach der Seite des Ringes b abgebogen und umgekehrt die Lappen des Ringes b gegen den Ring a gebogen. Die seitlichen Flügel f der Lappen c sind einwärts gebogen, so daß die entstehenden Zwischenwände einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt haben, jedoch sind die beiden Schenkel f zweckmäßig etwas gewölbt gestaltet, damit die Zellen dem Umfang der Kugeln angepaßt sind. Aus diesem Grunde sind auch die Lappen so angeordnet, daß sie zu beiden Seiten einer Einbiegung der betreffenden Seite des Ringes sich befinden.
Die Herstellung des Kugelführungsringes erfolgt beispielsweise in folgender Weise. Die beiden Ringe α und b lassen sich mit den Lappen c aus Blech ausstanzen und hierauf wellenförmig drücken. Nachdem zwei Ringe aufeinandergelegt worden sind, werden die Lappen c in der vorstehend angegebenen Weise nach entgegengesetzten Seiten abgebogen und die Flügel f einwärts zusammengedrückt, indessen läßt sich- das Verfahren auch so abändern, daß die Lappen erst U-förmig gebogen und nach dem Ineinanderfügen der Ringe abgebogen werden. Die beiden Ringe α und b
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sichern sich mit Hilfe der Lappen alsdann aneinander.
Der Kugelführungsring läßt sich auch so ausführen, daß die Lappen vom inneren Rand des einen Ringes oder beider Ringe vorragen, und die Zwischenwände können in ihrer Gestalt beliebig ausgerundet und an den Enden verbreitert werden, wenn die Kugeln noch weiter umfaßt und in den Zellen zurückgehalten werden sollen.
Die besondere Ausführung des Kugelführungsringes aus zwei einzelnen Ringen ergibt eine einfache und billige Herstellung, während die Verdoppelung des mittleren Körpers des Ringes die Konstruktion verstärkt und den Lappen eine sichere Stützung gewährt. Die Lappen stützen sich mit ihren seitlichen Flügeln an dem Ringkörper und gestatten vermöge ihrer Gestalt die Einfüllung einer großen Anzahl Kugeln, während sie eine sichere Trennung der Kugeln voneinander gewährleisten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Wellenförmiger Kugelführungsring für zweireihige Kugellager, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei übereinstimmenden, flach aufeinandergelegten Ringen besteht, die mit die Trennwände für die Kugeln bildenden Lappen einander übergreifen.
2. Kugelführungsring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen mit seitlichen Flügeln radial derart abgebogen sind, daß sie U- förmige Gestalt erhalten und sich mit ihren inneren Kanten an den Seitenflächen der von ihnen umklammerten Ringe stützen.
3. Kugelführungsring nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen zu beiden Seiten der Einbiegungen der betreffenden Seite angeordnet und ihre seitlichen Flügel der Kugelgestalt entsprechend gewölbt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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