DE285515C - - Google Patents

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DE285515C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
    • F16H39/04Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
    • F16H39/06Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
R EI CH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVi 285515 -KLASSE 47k. GRUPPE
HUGO. LENTZ in BERLIN-HALENSEE.
Flüssigkeitswechsel- und -wendegetriebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Flüssigkeitswechsel- und -wendegetriebe, welches namentlich für Schiffszwecke geeignet ist. Die Erfindung besteht darin, daß bei einem solchen Getriebe ein Motorensatz mit mindestens zwei besonderen Pumpensätzen derart vereinigt ist, daß die von den Pumpensätzen auf den Motorensatz einwirkenden Flüssigkeitsdrücke stets eine Druckentlastung
ίο des Motorensatzes bewirken. Weiterhin sind der Erfindung gemäß noch Ausgleichkanäle vorgesehen, die bei ungleichen Leistungen der einzelnen Pumpensätze einen Ausgleich der Leistungen innerhalb des Getriebes und dadurch eine Druckentlastung des Motorensatzes auch dann bewirken, wenn die Pumpensätze durch Einzelkraftmaschinen angetrieben werden und diese in ihrer Leistung verschieden sind oder schwanken.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt, und zwar zeigt die Figur die Stellung der Regelglieder beim Vorwärtsgang der anzutreibenden Welle.
In dem Gehäuse α sind die beiden Druckpumpensätze b und c und ein Motofensatz d der bei Umlaufmaschinen üblichen Bauart angeordnet. Die beiden Druckpumpensätze & und c liegen hierbei symmetrisch zu dem Motorensatz d und stehen mit diesem durch tangential zu diesen Getriebeteilen liegende Kanäle e und f bzw. g und h in Verbindung. In diese Kanäle sind die Regelglieder i und k bzw. I und m eingeschaltet.
Außerdem stehen die zwischen dem Motorensatz und den Regelgliedern liegenden Druck- und Saugräume jedes Pumpensatzes untereinander durch seitlich in dem Gehäuse α angeordnete Kanäle in Verbindung, und zwar führen die Kanäle η und 0 von den Druckräumen e und h zu den in die dazugehörigen Saugräume eingeschalteten Regelgliedern k und I, durch die sie je nach deren Stellung für den Durchfluß der Flüssigkeit geschlosse.11 oder geöffnet sind. Die Ausgleichkanäle s und t dagegen verbinden die Druckräume β . und h bzw. die Saugräume f und g untereinander.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: Beim Vorwärtsgang nehmen die Regelglieder i und k bzw. I und m die aus der Figur ersichtliche Lage ein. Die Wellen p und q der beiden Druckpumpensätze b und c werden dabei von je einer besonderen Kraftmaschine im gleichen Sinne angetrieben. Die Druckflüssigkeit wird dann durch den einen Pumpensatz h auf die eine Seite des Motorensatzes d und durch den anderen Pumpensatz c auf die andere Seite des Motorensatzes d geleitet; wodurch die anzutreibende Welle r stets entlastet und vor einseitigem Druck bewahrt ist. Außerdem wird durch die Anordnung erreicht, daß sich der Flüssigkeitsstrom in einem einfachen elliptischen Band in einer zu den Wellen senkrechten Ebene ohne jede Abweichung aus dieser bewegt, so daß der Flüssigkeitsstrom keinen nennenswerten Widerstand zu überwinden hat.
Wird nun die eine Welle des einen Pumpensatzes mit größerer Kraft angetrieben als die des anderen, so wird vorliegender Erfindung gemäß durch die Anordnung der Aus-
gleichkanäle s und t ein Ausgleich der Lei-' stung innerhalb des Getriebes selbst auf folgende Weise erreicht. Fördert beispielsweise der Pumpensatz b mehr Flüssigkeit, so wird der eine Teil derselben in der normalen Weise auf die Schaufeln des Motorensatzes d einwirken, während der andere Teil der Flüssigkeit auf die andere Seite des Motorensatzes übertritt und hier in dem gleichen Umlaufsinne auf die Schaufeln einwirkt. Dasselbe ist umgekehrt der Fall, wenn beispielsweise der Pumpensatz c eine größere Flüssigkeitsförderung aufweist.
Wird eine geringere Geschwindigkeit gewünscht, dann wird von dem Druckpumpensatz in der bekannten Weise einer der Pumpenkolben abgeschaltet. Soll die anzutreibende Welle r in Stillstand kommen, so ist es nur nötig, die beiden Druckpumpensätze durch entsprechende Stellung der Regelungsschieber kürzzuschalten.
Für den Rückwärtsgang hat man dann die Regelungsschieber in die aus der Figur ersichtliche, punktiert angedeutete Lage zu brin- gen. In dieser Stellung wird die Druckflüssigkeit von jedem der Pumpensätze b und c durch die Umleitungskanäle η und 0 auf die andere Seite des Motorensatzes d übergeführt, so daß sich dieser in der entgegengesetzten Richtung drehen muß.
Die vorliegende Erfindung ist nicht an die . Verwendung von zwei Pumpensätzen gebunden, sondern es können auch mehrere solcher, auch von verschiedener Leistung, stets so angeordnet sein, daß einerseits eine vollkommene Entlastung der langsamer laufenden, angetriebenen Welle und anderseits ein Ausgleich von Leistungsschwankungen der einzelnen Pumpensätze innerhalb des Getriebes selbst eintreten kann. -
Die vorliegende Erfindung bietet namentlich für Schiffszwecke außerordentliche Vorteile, weil es dadurch möglich ist, mehrere kleinere, nicht umsteuerbare Maschinen, beispielsweise Verbrennungskraftmaschinen, zu verwenden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Flüssigkeitswechsel- und -wendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Druckpumpensätze mit einem Motorensatz derart vereinigt sind, daß die von den Pumpensätzen auf den Motorensatz einwirkenden Flüssigkeitsdrücke stets eine Druckentlastung des Motorensatzes bewirken. '
2. Flüssigkeitswechsel- und -wendegetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter den Regelorganen liegenden Druckräume und Saugräume der einzelnen Pumpensätze durch Ausgleichkanäle miteinander in Verbindung stehen, so daß auch bei verschiedenen Leistungen oder Leistungsschwankungen der Primärmaschinen eine Druckentlastung des Motorensatzes eintritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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