DE2853633C2 - Rad für einen Luftreifen - Google Patents
Rad für einen LuftreifenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B21/00—Rims
- B60B21/10—Rims characterised by the form of tyre-seat or flange, e.g. corrugated
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
— an mindestens einer Felgenschulter (14, 15) ist nur ein radial erweiterter Bereich (20, 22, 120,
122) vorgesehen,
— die Kontur des radial erweiterten Bereiches (20; 22; 120; 122) verläuft asymmetrisch nur über
einen Teil des Umfangs der Felgenschulter (14; 15);
— wobei lysine radiale Erstreckung, von einer Anfangshone
am Beginn des Bereiches ausgehend^ kontinuierlich auf eine Maximalhöhe zunimmt
und zum Ende des Bereiches kontinuierlich wieder zur Anfangshöhe abnimmt;
— und die Maximalhöhe um eine Strecke (H) größer als der Felgennenndurchmesser (NRD) und
wenigstens gleich dem radialen Abstand (W) zwischen dem Felgennenndurchmesser (NRD)
und dem radial innersten Punkt des Wulstkernes des Luftreifens ist.
2. Tiefbettfelge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
d&ß die Aniangshörie die einer üblichen
Hump-Kontur ist.
3. Tiefbettfelge nach Anspruc·. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfangshöhe null ist und der Höhe
der Felgenschulter (14; 15) entspricht.
4. Tiefbettfelge nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der radial erweiterte Bereich
(20; 22; 120; 122) sich über wenigstens 140°, jedoch weniger als 200° um die Felge erstreckt.
5. Tiefbettfelge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelle mit der radialen Maximalhöhe
des radial erweiterten Bereiches (20; 22; 120; 122) zu dessen Anfang und Ende gleichen Abstand aufweist.
6. Tiefbettfelge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der radial erweiterte
Bereich (20; 22; 120; 122) im Querschnitt nach außen gerundet ist.
55
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rad für einen Luftreifen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Schon immer ist die Wulsthaftung als ein wichtiger Gesichtspunkt in der Reifen- und Radkonstruktion, insbesondere
bei Fahrzeugreifen, angesehen worden. Mit dem Aufkommen von plattlaufenden Sicherheitsreifen,
das heißt Reifen, die in der Lage sind, über längere Strecken im luftlosen Zustand gefahren zu werden, hat
die Wulsthaftung jedoch eine noch größere Bedeutung erlangt. Wenn ein Reifen im luftlosen Zustand gefahren
wird, hat der Wulstteil des Reifens ein sehr starkes Bestreben, sich von der Radfelge abzudrücken, was
schwerwiegende Gefahren für die Sicherheit der Fahrzeuginassen in sich birgt und/oder möglicherweise einen
Schaden am Reifen selbst hervorruft.
Es ist bekannt, die Wulsthaftung durch eine gewisse Form einer Erhebung zu verbessern, die sich radial auswärts
vom Wulstsitz zwischen dem Reifenwulst und dem Tiefbett erstreckt, so daß sich die Wulstzehe dagegen
anlegt, um eine axiale Verlagerung des Wulstes in das Tiefbett zu begrenzen, wie beispielsweise den US-Patentschriften
36 69 174,24 09 666,16 52 ! 46,36 64 405
und der DE-AS 23 63 175 zu entnehmen ist
Insbesondere bei der Anordnung nach der DE-AS, von der die Erfindung ausgeht, sind über den Umfang
verteilt mindestens drei durch Ausformung der Felge gebildete Vorsprünge vorgesehen. Bei starken Seitenkräften
sind solche Erhebungen im allgemeinen nicht ausreichend, um den Wulst in seinem Sitz zu halten,
wenn der Reifen im luftlosen Zustand läuft Zusätzlich rufen Erhebungen, wie sie in den oben erwähnten
Schriften angeführt sind, bestimmte Schwierigkeiten bei der Montage und Demontage eines Reifens am bzw.
vom Rad hervor, so daß eine automatische Montage oder Demontage nur mit Schwierigkeiten bzw. kaum
durchzuführen ist. Ferner kann die Anwendung einer örtlich beschränkten Erhebung einen Schaden am
Wulstfuß aufgrund von hierauf während der Fahrt im luftlosen Zustand wirkenden Kräften verursachen.
Es ist auch bekannt, eine im wesentlichen ununterbrochene Umfangsripperund um die Felge vorzusehen, wie
die US-Patentschriften 21 98 978 und 29 48 568 zeigen. Sicherheitsbuckel oder -hocker wie diese Rippe müssen
notwendigerweise ein relativ niedriges Profil haben, so daß sie radial auswärts nicht wesentlich über die Fläche
der Felgenschulter vorragen, denn im anderen Fall würde die Rippe (der Sicherheitsbuckel) eine Montage des
Reifens an seinen Felgensitzen zu schwierig machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rad für einen Luftreifen zu schaffen, das eine automatische
Montage und Demontage des Reifens zuläßt, dennoch aber ein sicheres Halten der Reifenwulste auf ihrem
Wulstsitz an der FelgenschuJter sowohl im aufgeblasenen
wie im luftlosen Zustand gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst.
Ein gemäß der Erfindung konstruiertes Rad ist dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Wulstsitz mit
einem in Umfangsrichtung asymmetrischen Buckel versehen ist, der aus einem radial erweiterten Teil besteht,
welcher, von der Radachse aus gemessen, von einer radialen Minimal-Hohe am einen Ende des Teils ausgeht,
sich entlang dem Umfang des Rades zum anderen Ende des Teil fortpflanzt, sich dabei allmählich kontinuierlich
auf eine vorbestimmte radiale Maximal-Hohe vergrößert und anschließend allmählich kontinuierlich wieder
auf die radiale Minimai-Höhe am anderen Ende des Teils vermindert, wobei die radiale Maximal-Hohe des
radial erweiterten Teils um eine Strecke größer als der Felgennenndurchmesser ist, die wenigstens gleich dem
radialen Abstand zwischen dem Felgennenndurchmesser des Rades und dem radial innersten Punkt des
Wulstkernes des am Rad montierten Reifens ist.
Ein gemäß der Erfindung gefertigtes Rad erlaubt eine leichte Reifenmontage — se! es von Hand, sei es automatisch
— ohne irgenwelche nachteiligen Wirkungen für den Wulstbereich des Reifens; ferner wird die Gefahr
des Abdrückens des Wulstes von der Felgenschulter während des Laufens des Reifens sowohl im aufgeblasenen
wie im luftlosen Zustand verringert.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand von in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine geschnittene Ansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Rades;
Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie 2-2 in der
Fig.l;
Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 in der
Fig.l;
F i g. 4 einen vergrößerten Teil des in F i g. 1 dargestellten
Rades mit dem Wulstteil eines an diesem montierten und auf Auslegungsdruck aufgeblasenen Reifens
im Schnitt;
Fife-.5 einen Querschnitt (ähnlich der Fig.2) eines
Rades gemäß einer weiteren Ausführungsform nach der Erfindung.
F i g. 1 zeigt eine gemäß der Erfindung ausgebildete
Tiefbettfelge 10 mit einem Paar von in axialen Abstand zueinander angeordneten Felgenhörnern 12 und 13. die
sich ringförmig um die Tiefbettfelge 10 erstrecken. Die radial innenliegenden Enden der Felgenhörner gehen in
die axial äußeren Endabschnitte von Felgenschultern 14 bzw. 15 über. Die Tiefbettfeige 10 weist ferner ein ringförmiges
Tiefbett 16 auf, das sich mit axialem Abstand einwärts von den Felgenschultern 14 und 15 befindet
Bei der gezeigten, bevorzugten Ausführungsform einer Tiefbettfelge 10 ist das Tiefbett 16 vorhanden, das jedoch-
wenn es gewünscht wird, auch entfallen kann. Im Raum zwischen dem Tiefbett 16 und den Felgenschultern
14 und 15 befinden sich Sicherheitsbuckel 17 bzw. 18, die in Umfangsrichtung vollständig rund um die Tiefbettfelge
10 verlaufen. Diese Sicherheitsbuckel 17 und 18 haben eine derartige Lage, daß, wenn ein Reifen auf
der Tiefbettfelge 10 montiert ist — wie F i g. 4 zeigt — der dem Reifen zugewandte Buckel 17 bzw. 18 dem
Zehenteil des Reifenwulstes benachbart liegt.
Von einem solchen umlaufenden Buckel 17 bzw. 18 ragt erfindungsgemäß ein asymmetrischer, den Buckel
17 bzw. 18 radial erweiternder Teil 20 bzw. 22 vor, der
bei Betrachtung in einer rechtwinklig zur Drehachse des Rades liegenden Ebene allmählich kontinuierlich von
einer radialen Null-Höhe anwächst und sich entlang der Umfangslänge des radial erweiterten Teils bis zu einer
vorbestimmten radialen Höhe fortpflanzt, sowie anschließend allmählich kontinuierlich wieder auf eine radiale
Null-Höhe am anderen Ende des Teils abnimmt.
Vorzugsweise ist, wie die F i g. 1 und 4 zeigen, der Umriß der am weitesten außen liegenden Fläche der
Sicherheitsbuckel 17 bzw. 18 konvex — bei Betrachtung in einem Querschnitt von einer die Rad-Drehachse enthaltenden
Ebene aus. Das Vorhandensein einer solchen Umrißform begünstigt eine leichte Montage des Reifens.
Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, sind die Sicherheitsbukkel
17 und 18 mit sich radial erweiternden und sich in Umfangsrichtung erstreckenden asymmetrischen Bereichen
20 und 22 versehen. Jeder dieser Bereiche 20 bzw. 22 hat — bei Betrachtung in einer zur Rad-Drehachse
senkrecht sich erstreckenden Ebene — eine radial zu dieser Achse gemessene Höhe, die am einen Ende des
Teils bzw. Bereiches einen Null-Wert aufweist, sich von diesem Ende aus allmählich sowie kontinuierlich zu einer
vorbestimmten Höhe hin vergrößert, und sodann kontinuierlich sowie allmählich wieder auf den Null-Wert
am anderen Ende des Teils bzw. Bereiches abfällt. Im Sinne der Erfindung bedeutet bei all ihren Ausführungsformen
der Ausdruck »allmählich«, daß die Zunahme in der Höhe auf einer Umfangslänge erfolgt, die
einem Winkel von weni6stens 10° um die Drehachse des
Rades gleichwertig is». Vorzugsweise tritt die maximale radiale Höhe eines jeden Bereichs 20 bzw. 22 in der
Mitte zwischen dessen Enden auf. Die verbleibenden Bereiche 19 bzw. 21 der Sicherheitsbuckel können eine
konstante radiale Höhe haben, die nicht über die Höhe der gegenwärtig in der Reifen- und Radindustrie bekannten
Standard-Sicherheitsbuckel hinausgeht Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstrecken sich die
radial erweiterten Bereiche 20 bzw. 22 um eine Umfangsstrecke von wenigstens 140° um das Rad, wobei
diese Strecke im allgemeinen im Bereich von 140° bis 200° und vorzugsweise bei 180° liegt Als radiale Höhe
der radial erweiterten Bereiche 20 und 22 wird im Sinne der Erfindung der Abstand zwischen dem radial am weitesten
außenliegenden Bereich 20 bzw. 22 und der radialen Strecke der Bereiche 19 bzw. 21 an der mit gestrichelten
Linien in den F i g. 2 und 3 angegebenen Stelle bezeichnet. Die radial erweiterten 3ereiche 20 und 22
können in gleicher Umfangslage oder nach Wunsch angeordnet sein; vorzugsweise liegen sie um 130° gegeneinander
versetzt wie die F i g. 2 lvrd 3 zeigen. Die in
diesen Figuren dargestellte gestrichdte Linie gibt den Verlauf an, den die Sicherheitsbuckel 17 bzw. 18 ohne
die radial erweiterten Bereiche 20 und 22 haben würden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die radial erweiterten Bereiche 20 und 22 als ein einzelner, kontinuierlicher,
radial erweiterter Bereich dargestellt; die Bereiche 20 bzw. 22 können jedoch aus einer Mehrzahl
von einen Abstand zueinander aufweisenden Erhebungen gebildet sein, deren radiale Höhe dann demselben
Verlauf folgt, wie die in den Fig.2 und 3 gezeigten kontinuierlichen Bereiche 20 und 22; das heißt, die radiale
Höhe einer jeden aus der Mehrzahl der Erhebungen geht von einem Null-Wert am einen Ende der Bereiche
20 bzw. 22 aus und steigt allmählich auf eine maximale Höhe an, die durch ihre Winkellage innerhalb des Bereiches
20 bzw. 22 vorbestimmt ist. woraufhin sie wieder auf die radiale Null-Höhe der Bereiche 20 bzw. 22 abfällt
Nach F i g. 4 erstreckt sich jeder radial erweiterte Bereich 20 bzw. 22 an seiner Stelle mit maximaler radialer
Hf-be vom Felgennenndurchmesser NRD radial um eine
Strecke //auswärts, die wenigstens gleich der Strekke
W ist wobei letztere als der radiale Abstand vom Felgennenndurchmesser bis zu dem radial am weitesten
innenliegenden Punkt des Wulstkernes eines montierten und auf Auslegungsdruck aufgeblasenen Reifens, definiert
wird. Der Felgennenndurchmesser NRD wird im Sinne der Erfindung als eine zur Reifendrehachse parallele
und tangierend an der Wulstferse des Rades liegende Linie definiert. Die radial erweiterten Bereiche 20
und 22 können sich an der Stelle ihrer maximalen radialen Höhe H — gemessen vom Felgennenndurchmesser
NRD — nach auswärts radial um einen maximalen Abstand erstrecken, der gleich ist etwa der halben Felgenhornhöhe
B.
Die F i g. 5 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei die Tiefbettfelge
100 der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Tiefbettfelge V>
gleichartig ist unJ gleiche Bezugszahlen gleiche Teile bezeichnen. Die Tiefbettfelge 100 unterscheidet sich
von der Tiefbettfelge 10 darin, daß die Bereiche 19 und 21 der Sicherheitsbuckel 17 und 18 weggelassen wurden.
Die radialen Erweiterungen 120 und 122 sind den radial erweiterten Bereichen 20 und 22 von F i g. 1 bis 4 gleichartig
mit der Ausnähme, daß die Enden der radialen Erweiterungen 120 bzw. 122 mit ihrer Null-Höhe von
den axial außenliegenden Felgenschultern 14 und 15
ausgehen, wobei sie in der Höhe kontinuierlich und allmählich auf dieselben Grenzen ansteigen, wie sie vorher
mit Bezug auf die radial erweiterten Bereiche 20 und 22
erläutert wurden.
mit Bezug auf die radial erweiterten Bereiche 20 und 22
erläutert wurden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
10
20
25
30
40
45
50
55
60
65
Claims (1)
1. Tiefbettfelge für einen Luftreifen, dessen Reifenwülste
steife Wulstkerne aufweisen und auf FeI-genschultern zu beiden Seiten des Feigentiefbettes
aufliegen, wobei in den Felgenschultern axial außerhalb des Bereiches der Reifenwulstsitze jeweils radial
erweiterte über einen Teil des Umfangs verlaufende Bereiche als Abwurfsicherung bei Druckverlust
des Luftreifens vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die Merkmale
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