DE2839397B2 - Lesegerät für Mikroplanfilme - Google Patents

Lesegerät für Mikroplanfilme

Info

Publication number
DE2839397B2
DE2839397B2 DE19782839397 DE2839397A DE2839397B2 DE 2839397 B2 DE2839397 B2 DE 2839397B2 DE 19782839397 DE19782839397 DE 19782839397 DE 2839397 A DE2839397 A DE 2839397A DE 2839397 B2 DE2839397 B2 DE 2839397B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ground glass
slide
film
following features
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782839397
Other languages
English (en)
Other versions
DE2839397A1 (de
DE2839397C3 (de
Inventor
Ing.(grad.) Karl-Günther 6301 Biebertal Behr
Wolfgang 6301 Biebertal Terhürne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minox 6300 Giessen De GmbH
Original Assignee
Minox 6300 Giessen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minox 6300 Giessen De GmbH filed Critical Minox 6300 Giessen De GmbH
Priority to DE19782839397 priority Critical patent/DE2839397C3/de
Publication of DE2839397A1 publication Critical patent/DE2839397A1/de
Publication of DE2839397B2 publication Critical patent/DE2839397B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2839397C3 publication Critical patent/DE2839397C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/115Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading of microfiches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Facsimiles In General (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Lesegerät für Mikroplanfilme, die auch Mikrofiches genannt werden der Gattung des Anspruch 1 gemäßen Art
Lesegeräte für Mikroplanfilme sind bereits in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt Sie bestehen im wesentlichen aus einer in zwei Koordinatenrichtungen senkrecht zueinander verschiebbaren Filmbühne, auf der der Mikroplanfilm — gewöhnlich zwischen zwei Glasplatten — eingelegt ist ferner aus einer Lichtquelle mit Beleuchtungsoptik auf der einen Seite der Filmbühne, und aus einer abbildenden Optik auf der anderen Seite der Filmbühne. Die abbildende Optik entwirft ein Bild des im Strahlengang stehenden Filmdetails unter starker Vergrößerung auf eine Mattscheibe, die Bestandteil des Gerätes ist. Zwischen der Optik und der Mattscheibe sind in der Regel mehrere Spiegel angeordnet, die den abbildenden Strahlengang derart falten, daß das ganze Gerät brauchbare Abmessungen bekommt, um z. B. als Tischgerät verwendbar zu sein.
Die Filmbühne ist fast immer auf einer Kreuzschlittenkonstruktion angeordnet, die im wesentlichen aus einem Grundschlitten und einem Querschlitten besieht. Die eigentliche Filmbühne kann zwecks Verschiebung in den beiden Koordinatenrichtungen an einem mit ihr fest verbundenen Griffstück gefaßt und verschoben werden. Es ist aber auch bekannt, mit der Filmbühne bzw. dem Schlitten eine drehbare Stange zu verbinden und die Bewegung in der Richtung auf den Betrachter durch Herausziehen der Stange, und die Bewegung in der dazu senkrechten Richtung durch Drehen der Stange zu bewirken. Diese Art der Verstellung ist schon als »Einhandbedienung« besonders herausgestellt worden, obwohl eine Verstellung durch direktes Ergreifen der Filmbühne bzw. des sie tragenden Schlittens natürlich ebenfalls mit der Hand geschieht und insoweit auch eine Einhandbedienung darstellt.
Piese (jerköfnmlichen Lesegeräte haben jedoch (Jen Nachteil, daß die pjirnbflhne in einem Schüft oder Spalt zwischen Idem Geräteunterteil (in dem die Lichtquelle mit Besuch tungsoptik angeordnet ist) und dem Geräteoberteil (in dem das Objektiv, die Spiegel und die Metallscheibe angeordnet sind) verschiebbar isu Dieser Schlitz stellt eine öffnung im Gerät dar, durch die jederzeit Staub und anderer Schmutz in das Cerät eindringen können, was ein ganz wesentlicher Nachteil ist. Ein solches Gerät ist z, B. in der US-PS 27 01 979 beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Lesegerät* für Mikrofilme der gattungsgemäßen Art einen weitgehenden Staubschutz des Rlmbühnenbereiches zu erzielen, so daß -das Gerät auch in nicht >5 staubfreiein Produktionsräumen im Dauereinsatz verwendbar': und nur in zweckdienlicher Stellung der Filmbühne offenbar ist.
Diese Aufgabe ist bei einem Lesegerät der gattungsgemäßen. Art gelöst, das gemäß der Erfindung folgende Merkmale aufweist: Die Filmbühne befindet sich im Inneren dies weitgehend geschlossenen Gehäuses, und sie ist :nur durch eine während des Betriebes verschlossene Gehäuseöffnung zum Zwecke des Filmwechsels zugänglich.
Weiten; vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles nachfolgend erläutert:
JO
Es zeig):
Fi g. 1 eine schematische perspektivische Ansicht des erfundenen Lesegerätes,
F i g. 2 üchematisch einen Schnitt durch das Lesegerät in Höhe H-II der Fig. 1 mit dem Grundschlitten in ^ seiner vorderen Endstellung und geöffneter Mattscheibe,
F i g. 3 «ichematisch einen Schnitt durch das Lesegerät in Höhe HMN der Fig. 1, ebenfalls mit dem Grundschlitten in seiner vorderen Endstellung und geöffnete»· Mattscheibe,
Fig.4 eine Ansicht wie Fig.3, jedoch mit dem Querschlitten in einer so weiten seitlichen Stellung, daß ein Öffnein der Mattscheibe durch den Grundschlitten verhindert ist, 4<>
Fig.5 eine Detailansicht in Pfeilrichtung A der F i g. 3, den Rasthebel der Mattscheibe zeigend, und
Fig.6 eine Ansicht wie Fig.2, jedoch mit manuell weil geöffneter Mattscheibe und angehobener Filmbühnen-Deckjplatte. v>
In Fig. 1 ist mit 1 das Gehäuse des Lesegerätps bezeichnet, in dessen Vorderseite eine Mattscheibe 2 enthalten ist, die eine Gehäuse-Öffnung la verschließt. Unterhalb der Mattscheibe befindet sich ein Schalter 3 für die im Gerät enthaltene Lichtquelle. ^
Rechts neben der Mattscheibe 2 ist in einem Längsschliitz 4 ein Einstellknopf 5 in Richtung des Doppelpfeiles B verschiebbar, der aber außerdem auch drehbar ist und zur Verschiebung der Filmbühne in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen dient, f>n wie im einzelnen noch beschrieben werden wird.
Unterhalb des Einstellknopfes 5 ist ein weiterer Drehknopf 6 angeordnet, der in an sich bekannter und daher nicht weiter dargestellter Weise zwecks Fokussierung die abbildende Optik verstellt. ^
Auf der Oberseite des Gehäuses ist ein herausziehbarer Traggriff 7 angebracht.
Aus F i tf. I ist vor allem ersichtlich, daß das Lesegerät ein nahezujvallkommen geschlossenes Gehäuse besitzt. Es wird dadurch ein weitestgehender Schutz der inneren mechanischen und optischen Teile, insbesondere aber der Filmbühne uncf des Planfilmes vor Verstaubung und Verschmutzung erreicht. Eine öffnung im Gehäuse findet sich lediglich in Form des Schlitzes 4, der aber verhältnismäßig yreit von der Filmbühne und dem Abbildungsobjektiv entfernt und außerdem mindestens teilweise nach hinten abgedeckt ist.
Außerdem ist bereits aus Fig, 1 erkennbar, daß das Verstellmittel Tür die Filmbühne, d, i, der Einstellknopfs, bei seiner Verstellung die Umrisse des Gerätes nicht wesentlich ändert. Für die Verstellung der Rlmbühne in der einen Koordinatenrichtung wird er in Richtung des Doppelpfeiles B verschoben und bewegt sich dabei im wesentlichen parallel zur Vorderseite des Gerätes, fährt also nicht irgendwie nach vorne heraus. Zur Verstellung der Filmbühne in der anderen Koordinatenrichtung wird der Einstellknopf 5 lediglich gedreht.
Die innere Mechanik, mittels dere. diese Einstellbewegungen bewirkt werden, sind aus d^n folgenden Figuren zu ersehen.
F i g. 2 zeigt innerhalb des Gehäuses eine Schiirrenführung 8a, 86, an derem beweglichen Teil 86 der Grundsc.'.litten 9 befestigt ist Letzterer ist somit in Richtung des Doppelpfeiles C verschiebbar. Zu diesem Zweck ist mit dem Grundschlitten 9 ein Lappen 9a fest verbunden, an dem ein Arm 10a eines Winkelhebels 10 im Punkt 96 drehbar angelenkt ist. Der andere Arm des Winkelhebels 10 wird von einer Stange 11 gebildet, die in zwei abgewinkelten Lappen lOa'und 10a"des Armes 10a drehbar gelagert ist und außerhalb de^s Gehäuses in dem Einstellknopfs endet.
Etwa in seinem Scheitelpunkt ist der Winkelhebel 10 mit einem Langloch 10c versehen und hängt mit diesem Langloch auf einem gehäusefesten Stift 12.
Es ist nun leicht erkennbar, daß bei Bewegung des Einstellknopfes 5 in Richtung des Doppelpfeiles #der Punkt 96 entlang einer horizontalen Geraden geführt wird, wobei der Grundschlitten in Pfeilrichtung C mitgenommen wird. Der gesamte Winkelhebel 10 gleitet dabei in seinem Langloch 10c auf dem gehäusefesten Stift 12.
Der Einstellkopf 5 bewegt sich auf e;nem flachen Kreisbogen vor der Gehäusevorderwand auf und nieder, also fast parallel zu dieser, und tritt dabei nur unwesentlich weiter in Richtung des Betrachters aus dem Gehäuse heraus.
Der Grundschlitten 9 besitzt an seinem vorderen, dem Benutzer zugekehrten Ende seinerseits eine Schlittenführung 13a, 136, deren Teil 13a am Grundschlitten 9 fest ist. Beide Teile erstrecken sich in der Ansicht der F i g. 2 senkrecht zur Zeichenebene. Sowohl der Grundschlitten als auch der Querschlitten sind zu diesem Zweck abgewinkelt. Das bewegliche Teil 136 ist mit dem Querschlitten 14 fest verbunden. Letzterer stützt sich außerdem hinten an einer Leiste 9c des Grundschlittens ab. In dieser Schlittenführung 13a, 136 ist der Querschlitten quer zum Grundschlitten bewegbar.
Auf dem Querschlitten befindet sich die Filmbühne in Form einer oberen Glasplatte 15. Eine untere Glasplatte ist Teil des Querschlittens selbst. Zwischen diese beiden Glasplatten ist der Planfilm einlegbar. Zu diesem Zweck ist die Glasplatte 15 an ihrem hinteren Ende in einem Scharnier 16 gelagert (Fig. 3). Die Glasplatte kann somit vorne angehoben und der Planfilm eingelegt bzw. bewechselt werden.
Die Querbewegung des Querschlittcns 14 wird durch Drehen des Einstellknopfes 5 mit Hilfe einer geschlosse nen Seilschleife bewirkt. Mit der Stange 11 ist eine Seilrolle 17 zu gemeinsamer Drehung fest verbunden. Außerdem sind noch mehrere Umlenkrollen vorgesehen. Zum Beispiel sitzen auf dem unteren Ende des Hebelarmes 10a zwei auf der gleichen Achse gelagene. aber unabhängig voneinander drehbare Umlenkrollen 18. 18a, und zwei weitere Umlenkrollen 19, 19a sitzen gleichachsig aber ebenfalls unabhängig voneinander drehbar auf einem Lappen 9d. der am Grundschieber 9 nach oben abgewinkelt ist (Fig. 3).
Desgleichen befinden sich zwei Umlenkrollen 20 und 21 an der Flinterscile des vom Grundschlitten 9 abgewinkelten Teiles, das an einer Vorderseite das fesie Schieberteil 13.-» tragt.
Über diese Umlenkrollen ist ein Seil 22 in Form einer geschlossenen Seilschleife gelegt. An dieser geschlossenen Seüi-.chleife '.'.'. der ot:ersch!i!!er; !Ί rr.iitc!". eine·; Stiftes oder Lappens 23 befestigt. Der Stift 23 ragt vom Querschlitten aus durch eine Aussparung 24 im Grundschliuen 9 nach unten und ist dort am Seil festgemacht (Fi g. 2).
Die Aussparung 24 ist am besten in F i g. 3 erkennbar.
Bei Drehung des Einstellknopfes 5 dreht sich dip Stange Il und mit ihr die Seilrolle 17. die das Seil 22 mitnimmt. Dadurch wird derjenige Seilabschnitt, der parallel /ur Hinterseitc des vom Grundschlitten abgewinkelten Teiles verläuft, horizontal verschoben (in der Gebrauchslage des Gerätes), und mit ihm wird der daran befestigte Qiierschlitten 14 quer verschoben.
Die Mattscheibe 2 ist »entfernbar« im Gehäuse 1 untergebracht, und /war ist dieselbe um gehäusefeste Stifte 25 kippbar. Durch Kippen der Mattscheibe um diese Stifle 25 kann daher das Gehäuse 1 geöffnet werden F.in solcher geöffneter Zustand ist hauptsächlich in den F-" i g. 2 und 6 dargestellt.
An seinem unterer. Ende hat der Mattscheibenrahmen '.-inen Haken 26. mit dem die Mattscheibe mittels eines Riegels 27 gegen die Kraft einer Zugfeder 28 in ihrer Gebrauchslage verriegelt gehalten wird. Der Riegel 27 hat zwei schräge Langlöcher 29, mit denen er auf zwei gehäusefesten Stiften 30 gelagert ist. Eine Druckfeder 31 drückt ihn in seine eine Endlage, die gleichzeitig die Riegelstellung ist (Fig. 5). Zwecks Entriegelung der Mattscheibe 2 wird der Riegel 27 in Pfeilrichtung D gegen die Kraft der Feder 31 verschoben. Durch die Langlöcher 29 wird er dabei schräg nach unten geführt, so daß sein verriegelndes Teil außer Eingriff mit dem Haken 26 kommt und die Mattscheibe 2 freigegeben wird. Letztere wird durch die Zugfeder gekippt und springt demzufolge auf, so daß das Gehäuse für das Wechseln des Planfilmes geöffnet ist. Diese Stellung ist in F i g. 2 dargestellt.
Der Winkel, um den die Mattscheibe 2 durch die Zugfeder 28 aufgezogen wird, reicht allerdings nicht aus. um mit der Hand in das Gerät greifen zu können und den Planfilm zu wechseln bzw. einzulegen oder zu entnehmen. Die Mattscheibe 2 muß vielmehr manuell weiter gekippt werden, bis die Öffnung zum I fineingreifen groß genug ist. Dieser Zustand ist in F i g. 6 gezeigt.
Mit dem Rahmen der Mattscheibe 2 ist hinten ein Drahtbügel 32 gelenkig verbunden, der auf der Glasplatte 15 der Filmbühne aufliegt. Dieser Drahtbügel ist auch in F i g. 3 teilweise gezeigt. Unter dem aufliegenden Ende verschiebt sich die Fiimbühne bei normaler Betätigung des Gerätes. Wird jedoch die Mattscheibe 2 manuell in die in F i g. 6 gezeigte Stellung weiter gekippt, so gleitet der Drahtbügel 32 mit seinem hinteren Ende nach vorne und greift unter einen an der Glasplatte 15 angebrachten Haken 15,7. In der in F i g. 6 gezeigten Endlage hat der Drahtbügel 32 dann die Glasplatte automatisch vorne angehoben und die Filmbühne geöffnet, so daß der Planfilm leicht gewechselt werden kann.
Das öffnen der Filmbühne erfolgt somit automalisch, wenn die Mattscheibe 2 manuell weit genug gekippt wird. Aber auch das Schließen der Filmbühne erfolgt selbsttätig. Wenn nämlich die Mattscheibe 2 wieder in ihre Funktionsstellung zurückkehrt, so senkt sich /iiniichst der Drahtbügel 32 unter dem Eigengewicht der Glasplatte 15 mit dem Haken 15a wieder ab und legt diese auf dem Querschlitten 14 auf. womit die Fiimbühne wieder geschlossen ist. Danach schiebt sich der Drahtbügel 32 nach hinten aus dem Haken 15a heraus.
Das Aufspringen der Mattscheibe Λ in die in Fig. 2
und ist am besten im Vergleich der F i g. J und 4 /u erkennen. Der Riegel 27. der die Mattscheibe in ihrer Funktionsstcllung hält, wird über einen Zwischenhebel 33 von dem Grundschlitten 9 verschoben. Zu diesem Zweck ist der Grundschlitten 9 mil einem sich nach vorne erstreckenden Lappen 9c versehen, der in der vorderen Stellung des Grundschlittcns auf den Zwischenhebel 33 trifft, der bei 34 drehbar gelagert ist.
In die'·? vordere Stellung wird der Grundschlitten durch Hochschwenken des Winkelhebels 10 am Einstellknopf 5 überführt, und die normale vordere Stellung ist dabei diejenige, bei -velcher gerade die letzte Zeile des Planfilmes auf der Mattscheibe lesbar ist. In dieser Stellung liegt der Lappen 9c gerade am Zwischenhcbel 33 an. ohne diesen jedoch zu kippen (F ig- 4).
Zum Öffnen der Mattscheibe wird der Winkelhebel 10 über seine bis dahin eingenommene Stellung noch weiter nach oben gedrückt. Dabei wird der Grundschlitten mit dem Lappen 9eebenfalls noch weiter nach vorne gedrückt und kippt dabei den Zwischenhebel 33 im Uhrzeigersinn.
Dieser drückt seinerseits auf den Riegel 27 und verschiebt ihn. wobei in der bereits beschriebenen Weise die Mattscheibe 2 entriegelt wird (Fig. 3). Letzteres geschieht gegen den Druck der Feder 31. Die Feder 31 stellt dabei eine Art Sperre dar. die der Benutzer überwinden muß. um die Mattscheibe zu öffnen. Im normalen Einstellbereich kann der Benutzer den Winkelhebel 10 am Einstellknopf 5 hochfahren und letzteren in beliebiger Weise drehen, ihne die Mattscheibe zu öffnen. Will er die Mattscheibe jedoch bev. ißt öffnen, so muß er den Einstellknopf 5 gegen Federkraft noch weiter hochdriicken. damit die Entriegelung ausgelöst wird.
Allerdings darf die Mattscheibe nicht in jeder Stellung des Querschlittens 14 entriegelt werden. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Mattscheibe etwas zur linken Seite hin verschoben im Gerät sitzt. Andererseits ist leicht einzusehen, daß. wenn von vorne gesehen gerade die äußerste linke Zeile des Pliinftlms gelesen werden soll, daß dann der Querschlitten — wiederum von vorne gesehen — soweit nach rechts verschoben sein muß. daß die Filmbühne bereits teilweise hinter dem rechten Rand der Mattscheibenöffnung verschwunden ist. In dieser Stellung ist ein Öffnen der Mattscheibe nicht sinnvoü. weil die Fiimbühne nicht mehr frei zugänglich ist.
Es ist daher Vorsorge dafür getroffen, daß der
Grundschlitten dann nicht in die vordere Entriegelstellung geschoben werden kann, wenn der Querschlitten über eine bestimmte Stellung hinaus nach rechts verschoben ist (wiederum von vorne gesehen).
Zu diesem Zweck ist der Zwischenhebel 33 mit einem Arm 33a versehen, der sich in der Ruhestellung des ZwisfKenhebels parallel zur Vorderseite des Gerätes erstreckt. In seiner weit zum Zwischenhebel hin verschobenen Stellung gerät der Querschütten 14 hinter diesen Arm 33a und verhindert damit, daß der Zwischenhebel 33 vom Lappen 9e des Grundschlittens überhaupt gekippt werden kann. Diese Stellung ist in F i g. 4 gezeigt. In ihr steht der Querschlitten 14 mit seinem vorderen Teil hinter dem Arm 33a. Wem in dieser Stellung der Grundschlitten 9 weiter nach vorne gedrückt wird, treffen der Lappen 9c und der vordere Teil des Querschlittens auf entgegengesetzten Seiten vom Drehpunkt 34 auf den Zwischenhebel 33 (bzw. den Arm 33a) und verhindern damit, daß sich der Zwischenhebel 33 drehen kann. Dies bedeutet, daß in einer solchen Stellung des Querschlittens 14 der Winkelhebel 10 am Einstellknopf 5 gar nicht in seine oberste, die Mattscheibe entriegelnde Stellung gedrückt werden kann.
Erst wenn der Querschlitten soweit zur entgegengesetzten Seite hin verschoben ist, daß er unter dem Arm 33;) weggezogen ist, ist der Zwischenhebel 33 für eine Drehung im Uhrzeigersinn frei, und nun kann der Einstellknopf 5 vollständig hochgedrückt werden, was dann — wie bereits beschrieben und in Fig.3 dargestellt — zur Entriegelung der Mattscheibe führt.
Damit beim Wechseln des Planfilmes der Grundschlitten mit Querschlitten und Filmbühne nicht nach hinten ausweichen kann, wird der Grundschlitten bei geöffneter Mattscheibe in seiner vorderen Stellung eingerastet.
Zu diesem Zweck ist ein Rasthebel 36 vorgesehen, der bei 37 drehbar ist und unter dem Druck einer Druckfeder 38 steht. Der Rasthebel hat einen Stützarm 36a und einen Rastarm 36b und kann eine Ruhestellung und eine Arbeitsstellung einnehmen. In der in Fig.4 gezeigten Ruhestellung stützt sich der Stützarm 36a an der geschlossenen Mattscheibe ab. Der hakenförmige Rastarm 3%b steht daher außerhalb des Weges des Grundschlittens 9.
Wird aber beim öffnen der Mattscheibe der Grundschlitten 9 soweit vorgefahren, daß die Mattscheibe aufspringt, dann kippt der Rasthebel 36 unter dem Druck der Feder 38 im Uhrzeigersinn und gerät in seine in Fig. 3 dargestellte Arbeitsstellung. In dieser fällt der Rastarm 366 hinter eine Hinterschneidung bzw. einen abgewinkelten Lappen oder dgl. des Grundschlittens 9 und hält diesen gegen ein Verschieben nach hinten fest. Wenn also in dieser Stellung der Planfilm gewechselt wird, so kann die Filmbühne nicht unbeabsichtigt nach hinten verschoben werden und ausweichen. Sie ist in der vorderen Stellung arretiert.
Erst wenn beim Schließen der Mattscheibe dieselbe mit ihrem unteren Teil wieder an das Gehäuse herangedrückt wird, wird dabei automatisch auch der Rasthebel 36 wieder in seine Ruhestellung überführt, wobei der Rastarm den Grundschlitten wieder freigibt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche? I, Lesegerät für Mikroplanfjlme, bei dem a) eine in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen durch von außen bedienbare Verstellmittel verschiebbare Rlmbühne vorhanden ist, die auf einem Querschlitten gelagert ist, der auf einem Grundschlitten quer verschiebbar ist, der seinerseits im Gehäuse längsverschiebbar to ist; b) auf der einen Seite der Filmbühne eine Lichtquelle mit Beleuchtungsoptik angeordnet ist; c) auf der anderen Seite der Filmbühne eine abbildende Optik vorhanden ist; und d) im abbildenden Strahlengang eine Mattscheibe steht; gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. die Fifrneühne (15) befindet sich im Inneren des weitgehend geschlossenen Gehäuses (1), und
2. sie ist nur durch eine während des Betriebes verschlossene Gehäuseöffnung (la)zum Zwekke des Filmwechsels zugänglich.
2. Lesegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet 2"> durch folgende Merkmale:
1. die während des Betriebes verschlossene, nur zum Zwecke des Filmwechsels zu öffnende Gehäuseöffnung (la) ist die Öffnung, in der die Mattscheibe (2) gehalten ist; und J°
2. die Mattscheibe (2) ist aus der Gehäuseöffnung (la) entfernbar.
3. Lesegerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß die Mattscheibe (2) in der Gehäuseöffnung (IaJ kippbar ist J5
4. Lesegerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. es ist ein Verriegelungsmechanismus (26; 27) vorgesehen, der die Mattscheibe (2) in ihrer Arbeitsstellung verriegelt hält; und *o
2. der Verriegelungsmechanismus wird von dem Grundschlitten (9) der Filmbühne ausgelöst, wenn dieser in seine vordere Endlage verschoben wird.
5. Lesegerät nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. im Bereich der Vorderseite des Gerätes (1) ist innen ein Kipphebel (33) angeordnet, der einerseits mit dem Grundschlitten (9) und andererseits mit dem Verriegelungsmechanismus (26,27) der Mattscheibe derart zusammenwirkt, daß er den Verriegelungsmechanismus löst wenn der Grundschlitten in seiner vorderen Endstellung gegen das eine Ende des Kipphebels (33) stößt und diesen kippt; «
2. der Kipphebel (33) wirkt außerdem noch getrieblich in der Weise mit dem Querschlilten (14) zusammen, daß letzterer die Kippung des Kipphebels (33) blockiert, wenn der Querschlitten über ein vorgegebenes Maß hinaus in w> Richtung des Kipphebels (33) verschoben ist.
6. Lesegerät nach den Ansprüchen I bis 5, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. im Bereich der Vorderseite des Gerätes ist innen ein Rasthebel (36) angeordnet, der zwischen einer Ruhe- und einer Arbeitsstellung kippbar ist;
2. der Rasthebel wird von der in Funktionsstellung
befindlichen Mattscheibe (2) durch Anlage an seinem Stützarm (36^ in seiner Ruhestellung gehalten; und
3, beim öffnen der Mattscheibe (2) wird der Rasthebel durch Federkraft in seine Arbeitsstellung gekippt, in welcher er mit seinem Rastarm (36b) hinter eine Hjnterschneidung.sles Grundschlittens (9) einfällt und letzteren ir, seiner vorderen Endlage arretiert
7. Lesegerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Mattscheibe (2) einwirkende Feder (28) vorgesehen ist, welche die Mattscheibe (2) nach ihrer Entriegelung mindestens teilweise in ihre Offenstellung bewegt
8. Lesegerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
1. Die Mattscheibe (2) ist mit einem Bügel (32) versehen, der auf der Glasplatte (15) der Filmbühne lose aufliegt; und
2. die Deckplatte der Filmbühne ist an ihrem hinteren Ende in einem Scharnier (16) gelagert und besitzt vorne einen abgebogenen Haken (15a^ oder dgl, mit dem der Bügel (32) in der Weise zusammenwirkt, daß die Deckplatte der Filmbühne vorne automatisch angehoben wird, wenn die Mattscheibe in ihre extreme Offenstellung gekippt wird.
DE19782839397 1978-09-11 1978-09-11 Lesegerät für Mikroplanfilme Expired DE2839397C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782839397 DE2839397C3 (de) 1978-09-11 1978-09-11 Lesegerät für Mikroplanfilme

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782839397 DE2839397C3 (de) 1978-09-11 1978-09-11 Lesegerät für Mikroplanfilme

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2839397A1 DE2839397A1 (de) 1980-03-20
DE2839397B2 true DE2839397B2 (de) 1981-03-26
DE2839397C3 DE2839397C3 (de) 1981-12-17

Family

ID=6049108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782839397 Expired DE2839397C3 (de) 1978-09-11 1978-09-11 Lesegerät für Mikroplanfilme

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2839397C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3112610A1 (de) 1981-03-30 1982-10-07 Minox Gmbh, 6300 Giessen Lesegeraet fuer mikroplanfilme mit bildfeldkoordinatenanzeige

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2701979A (en) * 1951-07-13 1955-02-15 Verneur E Pratt Unit system reader for cumulative microfilm and the like
US3072013A (en) * 1959-07-30 1963-01-08 Gen Telephone Directory Compan Microfilm reader
DE2545499C2 (de) * 1974-10-11 1984-08-30 Minolta Camera K.K., Osaka Steuereinrichtung an einem Mikrofilmlesegerät

Also Published As

Publication number Publication date
DE2839397A1 (de) 1980-03-20
DE2839397C3 (de) 1981-12-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69312134T2 (de) Vorrichtung zum Öffnen und Schliessen eines Deckels
DE2818338C2 (de) Einrichtung an einer Planfilmkassette, insbesondere einer Röntgenfilmkassette
DE2938092A1 (de) Video-projektor
DE1961508B2 (de) Magnetisches Aufnahme- und Wiedergabegerät
DE2217706C3 (de) Vorlagenhalter eines Projektionskopiergerätes
DE69424384T2 (de) Elektronisches Gerät mit Anzeigevorrichtung
DE69506399T2 (de) Schwenkbarer projektionskopf für einen overheadprojektor
DE2839397C3 (de) Lesegerät für Mikroplanfilme
DE3301467C2 (de) Trägeranordnung für ein Datensichtgerät
DE2157208C3 (de)
EP0000915B1 (de) Kippgelenk für Markisen
DE8231574U1 (de) Fahrzeugsitz mit schwenkbarer ruecklehne
DE1241257B (de) Wahlweise eine Schutzkappe oder eine Sonnenblende bildende Vorrichtung an einem Objektiv
DE3033009C2 (de)
DE2725642A1 (de) Kamera mit elektronischer blitzlichtvorrichtung
DE2659007B2 (de) Photographische, faltbare Kamera
DE69514709T2 (de) Standbeinmechanismus eines Overhead-Projektorrahmens
DE2543874C2 (de) Datenverarbeitungseinrichtung
DE2247313C2 (de) Fotografische Kamera der Selbstentwicklerbauart
DE2518670C3 (de) Fotografisches Rollenkopiergerät
DE747804C (de) Reihenlichtbildkamera
AT413960B (de) Klappmesser mit seitlich ausschwenkbarer klinge
DE3404285C2 (de) Mikrofiche-Lesegerät für die Verwendung von Mikrofiche-Magazinen
DE69427035T2 (de) Konferenzgestell
DE2549055C3 (de) Laufbildprojektor

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee