DE2835603C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schraubverschlußan
ordnung, insbesondere für einen mit einem Gewinde ver
sehenen Füllstützen, gemäß dem Oberbegriff des Hauptan
spruches.
Bekanntlich weisen derartige Anordnungen ein manuell betä
tigbares Griffteil auf, ein hohles Schraubteil in Form
einer am Boden verschlossenen Kappe mit einem Gewinde am
Umfang, das üblicherweise mechanisch mit dem Griffteil der
gestalt verbunden ist, daß sie gemeinsam verdreht werden
können, sowie ein Zylinderschloß, das in der Schraubkappe
angeordnet ist und vom Fahrer oder einer anderen berechtig
ten Person von außen ent- oder verriegelt werden kann, und
zwar mit einem Schlüssel, der üblicherweise mit dem Zünd
schlüssel des Kraftfahrzeuges identisch ist. Wird das Zy
linderschloß verriegelt, so wird die mechanische Verbindung
zwischen dem Griffteil und der Schraubkappe in einer Rich
tung getrennt, wodurch ersterer in eine freie und unabhän
gige, drehbare Stellung gelangt. Wird dagegen das Zylinder
schloß von außen durch den Schlüssel entriegelt, so wird
die mechanische Verbindung des Griffteils mit der Schraub
kappe wiederhergestellt, so daß beide Teile zusammen ver
drehbar sind.
Der Zweck dieser mechanischen Trennung liegt darin, ein
durch Gewalt herbeigeführtes Zerstören der Schraubver
schlußanordnung zu verhindern, falls ein Unberechtigter
sich am Verschluß zu schaffen macht, was passieren könnte,
wenn das Griffteil und die Schraubkappe fest und permanent
mechanisch miteinander verbunden wären.
Wird Treibstoff oder dergleichen durch den Einlaßstutzen
in den Tank gefüllt, so muß das Zylinderschloß entriegelt
und der Schraubverschluß abgeschraubt werden. Nach Beendi
gung des Einfüllvorgangs wird die Schraubkappe wieder auf
den Stutzen aufgesetzt und angeschraubt. Danach wird das
Zylinderschloß mit dem Schlüssel verriegelt und dadurch das
Griffteil aus der starren Verbindung mit der Schraubkappe
gelöst.
Bei dieser herkömmlichen Anordnung kann das Verriegeln erst
nach dem festen Verschrauben der Kappe erfolgen, wozu der
Schlüssel von der Bedienungsperson benötigt wird, so daß
der Fahrer während dieser Zeit das Programm des Autoradios
oder dergl. nicht wahrnehmen kann. Obendrein zeigt der Ben
zinmesser nicht an, solange der Schlüssel vom Zündschloß
abgezogen ist.
Aus der DE-OS 26 57 328 ist eine Schraubverschlußanordnung
bekannt, die ein manuell drehbares Griffteil aufweist sowie
ein zylindrisches Gehäuse, das drehfest mit dem Griffteil
verbunden ist und in dem ein durch einen Schlüssel betätig
bares Zylinderschloß angeordnet ist, wobei das Griffteil
mit einer abdeckbaren Öffnung versehen ist zur Einführung
eines Schlüssels in das Schloß, das dadurch von einer ver
riegelten zu einer entriegelten Stellung relativ zum Ge
häuse verdrehbar ist; hierbei handelt es sich also um einen
Verschlußstopfen mit Schraubgewinde, dessen Griffteil
schlüsselbetätigt mit dem Stopfenteil und dem daran aufge
brachten Gewinde in Abschraubrichtung kuppelbar ist, wobei
eine Permanentkupplung in Verschlußrichtung vorgesehen ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schraubver
schlußanordnung zu schaffen, die einfach und billig in der
Herstellung ist und bei der das manuell betätigbare Griff
teil von der Schraubkappe gelöst wird, wenn plötzlich ein
heftiger mechanischer Schock auf die Anordnung ausgeübt
wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im kennzeichnen
den Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmalen; vorteil
hafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrie
ben.
Außer der Einfachheit des Aufbaues weist die erfindungsge
mäße Schraubverschlußanordnung noch den Vorteil auf, daß
aufgrund der vorgesehenen Schwächungslinien das Griffteil
abgesprengt wird, so daß der Füllstutzen sicher verschlos
sen bleibt im Falle von Kollisionen.
Im folgenden werden anhand der Zeichnung bevorzugte Ausführungsbeispiele bei
spielsweise erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Griffteil für eine
Schraubverschluß-Anordnung,
Fig. 2 eine Unteransicht des in Fig. 1 gezeigten Griff
teils,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine
Schraubverschluß-Anordnung gemäß der Linie III-III
von Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Schraubverschluß-
Anordnung entlang der Linie IV-IV von Fig. 1 und
Fig. 5 eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht
verschiedener Einzelteile der Schraubverschluß-
Anordnung.
In den Figuren ist mit 1 ein fünffingriges, als Deckel
dienendes Griffteil bezeichnet, mit einer Schließlasche 2,
die um einen Drehzapfen 4 (Fig. 3) drehbar angeordnet
ist, dessen Achse mit 4′ in Fig. 1 bezeichnet ist. Um
die Lasche 2 in die Verschlußstellung zu bringen, ist
eine Rückholfeder 3 um den Drehzapfen 4 (Fig. 3) gewic
kelt.
Wie Fig. 4 und 5C zeigen, ist ein zylindrisches Gehäuse
5 mit einem hervorspringenden oberen Flansch 5 a verse
hen, der mechanisch mit einem mittig angeordneten Flansch
1 a des Griffteils 1 verbunden ist, dessen Inneres 1 b,
wie die Fig. 3 und 5A zeigen, mit einer Öffnung zum Ein
führen eines (nicht dargestellten) Schlüssels versehen
ist. Die Lasche 2 weist im wesentlichen eine stufenför
mige, rechtwinklige, ebene Form auf, und das Griff
teil 1 ist bei 1 c entsprechend ausgespart
(Fig. 1) zur genauen Aufnahme der Lasche 2 in ihrer
Schließstellung.
Das hervorspringende obere Ende 5 a des zylindrischen Ge
häuses 5 weist eine Vielzahl einzelner, länglicher Vor
sprünge 5 b auf, wie insbesondere Fig. 5C zeigt. Der
Flansch 1 a weist eine Vielzahl dicker Vorsprünge 1 e auf,
wobei zwischen jedem Paar dieser Vorsprünge 1 e (Fig. 5A)
jeweils eine Aussparung 1 d besteht zur genauen Aufnahme
einer der länglichen Vorsprünge 5 b, wenn das zylindrische
Gehäuse 5 mit dem Griffteil 1 verbunden ist.
Mit 6 ist ein herkömmliches Zylinderschloß bezeichnet, mit
einem erweiterten oberen Ende 6 a, welches sich auf ein
Schulterteil abstützt, das zwischen dem zylindrischen Haupt
teil und dem hervorspringenden oberen Teil 5 a des zylindri
schen Gehäuses 5 besteht (Fig. 4).
Wie Fig. 1 und 5B zeigen, weist das Zylinderschloß 6 eine
Schlüsselöffnung 6 b auf sowie eine Vielzahl, vorzugsweise
sechs, herkömmlicher lamellenförmiger Zuhaltungen 100 (Fig. 5B),
die den Aussparungen des nicht darstellten Schlüssels ent
sprechen, wobei Fig. 5B eine dieser Zuhaltungen als Bei
spiel zeigt. Am unteren Ende des Schlosses 6 ist ein nach
unten ragender zapfenförmiger Vorsprung 6 c vorgesehen,
der weiter unten näher beschrieben wird. Mit 101 ist eine
unter Federdruck stehende einziehbare lamellenförmige
Boden-Zuhaltung bezeichnet, die als Sicherung gegen Heraus
rutschen dient und die mit einer fensterförmigen Öffnung
5 c im Gehäuse 5 zusammenwirkt, wenn das Schloß 6 mit dem
zylindrischen Gehäuse 5 verbunden ist.
Das zylindrische Gehäuse 5 ist vorzugsweise auf unterschied
lichen Höhen mit Aussparungen 5 d, 5 e versehen, die vorteil
hafterweise bei Draufsicht um 180° gegeneinander verscho
ben sind, zur Aufnahme von Riegeln 7 und 8, die unter dem
Druck von Federn 9 und 108 stehen. Der obere Riegel 7
weist eine Aussparung 7 a auf, die mit einem nach unten ge
richteten Vorsprung 6 c (Fig. 4 und 5B) zusammenwirkt, wäh
rend der untere Riegel 8 sich ständig in seiner vom zylin
drischen Gehäuse 5 hervorspringenden Stellung befindet,
wie Fig. 4 zeigt.
Mit 14 ist ein Kupplungsgehäuse bezeichnet, das einen obe
ren Flansch 14 a mit einer Anzahl getrennt voneinander an
geordneter Öffnungen 14 b aufweist sowie mit vier größeren
Öffnungen 14 c (Fig. 5G) versehen ist, deren eine so ange
ordnet ist, daß sie mit dem durch den Schlüssel betätig
baren oberen Riegel 7 zusammenwirkt.
Unabhängig davon kann der untere Riegel 8 in eine andere
der Öffnungen 14 c eingreifen.
In den Fig. 5D, 5E und 5F sind eine Schraubenfeder 12,
eine Unterlegscheibe 10 und eine Federklammer 11 etwas
größer als die anderen Bauteile dargestellt zum besseren
Verständnis.
Die Schraubenfeder 12 wird am oberen Teil des zylindrischen
Gehäuses 5 angebracht, wonach die Unterlegscheibe 10 di
rekt unterhalb der Schraubenfeder und ebenfalls das Gehäuse
5 umgreifend angebracht wird. Die Scheibe 10 verhindert ein
mögliches Abrutschen der Teile 10 und 12 aus ihren Lagen
bezüglich des Gehäuses 5, wie insbesondere aus Fig. 4
deutlich wird. Um die Klammer 11 an Ort und Stelle zu hal
ten, ist sie mit sich diametral gegenüberliegenden, nach
innen gerichteten Vorsprüngen 11 a versehen, die in Ausspa
rungen 5 f an der Außenfläche des Gehäuses 5 eingreifen
(Fig. 5C).
Wie Fig. 4 zeigt, weist das Kupplungsgehäuse 14 eine axiale
Bohrung 14 d auf, in die das zylindrische Gehäuse 5 einge
setzt werden kann. Zu diesem Zweck ist innerhalb der Boh
rung auf einer Zwischenhöhe einer Ringschulter 14 e (Fig. 4)
vorgesehen auf der die drei Teile 12, 10 und 11 angeordnet
sind.
Wie Fig. 4 weiterhin zeigt, ist das zylindrische Gehäuse
5 mit einer zentralen Längsbohrung 5 h versehen (Fig. 5C)
zur Aufnahme des Zylinderschlosses 6.
Mit 15 ist ein Kupplungsring bezeichnet, der an seiner
Oberfläche vier geneigte, voneinander getrennte Vorsprünge
15 a aufweist, die kreisförmig verteilt sind. Die Neigungen
ermöglichen eine Verdrehung relativ zum Flansch 14 a des Kupp
lungsgehäuses 14, und zwar entgegen dem Uhrzeigersinn. Auf
der gleichen Oberfläche des Kupplungsringes 15 sind zwischen
den geneigten Vorsprüngen 15 a (Fig. 5H) Aussparungen 15 b
vorgesehen.
Mit 16 ist der Verschlußkörper bezeichnet, der eine zentrale
Bohrung 16 a aufweist. Eine Vielzahl von Vorsprüngen 16 b
(im vorliegenden Fall vier) befinden sich an der oberen
Fläche des Verschlußkörpers und können mit den bereits
genannten Aussparungen 15 b am Kupplungsring zusammenwirken,
wenn dieser von oben auf den Verschlußkörper 16 aufgesetzt
wird (Fig. 5I). Nach dem Zusammenbau dieser beiden Teile wer
den sie beispielsweise durch einen Preßsitz fest miteinander
verbunden. Eine Reihe getrennt voneinander angeordneter
Flanschfortsätze 16 d sitzt auf dem hervorspringenden Flanschteil
16 c, auf dem wiederum die bereits erwähnten Vorsprünge 16 b
angeordnet sind.
Eine Abdeckung 17 in Ringform ist mit einer Vielzahl sich
radial erstreckender Vorsprünge 17 a versehen, deren jeder
eine Öffnung 17 b aufweist (Fig. 5K, 5L) zur Aufnahme von
Schrauben 18. Des weiteren weist die Abdeckung 17 eine große
Mittenöffnung 17 c auf.
Zum Zusammenbau dieser Einzelteile wird das Zylinderschloß
6 mit dem Griffteil 1 dadurch verbunden, daß das erweiterte
obere Ende 6 a des ersteren in die Mittenbohrung 1 b des letz
teren eingesetzt wird.
Danach werden die Riegel 7 und 8 in die Aussparungen 5 d und
5 e des zylindrischen Gehäuses 5 zusammen mit den entsprechen
den Druckfedern 9 und 108 eingesetzt. Zur genauen Zentrierung
der Federn ist der obere Riegel 7 mit einem die Feder auf
nehmenden Vorsprung 7 b versehen, während die innere Wandflä
che des zylindrischen Gehäuses 5 einen zapfenförmigen Vor
sprung 5 g (Fig. 4) aufweist. Das derart zusammengebaute zy
lindrische Gehäuse 5 wird dann von unten mit dem Zylinder
schloß 6 dergestalt verbunden, daß das Teil 6 e verringerten
Durchmessers exakt in die zentrale Bohrung 5 h eingreift, bis
die länglichen Vorsprünge 5 b in den Aussparungen 1 d ruhen.
Von diesem Zusammenbau-Vorgang wird die Zuhaltung 101 manuell
gegen den Druck einer nicht dargestellten Druckfeder zurück
gedrückt. Nach dem Zusammenbau erstreckt sich die untere Zu
haltung 101 unter der Einwirkung der Druckfeder nach außen
und greift in die fensterförmige Öffnung 5 c ein, um so als
Sicherung gegen ein Herausrutschen zu dienen. Aufgrund der
relativ großen Seitenabmessungen der Öffnung 5 c kann jedoch
das Zylinderschloß 6 eine teilweise Drehbewegung innerhalb
eines Bereiches von ungefähr 90° relativ zum verbundenen zy
lindrischen Gehäuse 5 durchführen, wie Fig. 1 zeigt.
Während des Zusammenbaues wird der untere, vom Zylinderschloß
6 nach unten ragende Vorsprung 6 c in einem die Bewegung über
tragenden Eingriff mit der im oberen Riegel 7 angeordneten
Öffnung 7 a gebracht.
Die Schraubenfeder 12, die Unterlegscheibe 10 und die Feder
klammer 11 werden danach von unten um das zylindrische Gehäu
se 5 gelegt, und zwar direkt unterhalb des erweiterten Endes
5 a, bis die sich gegenüberliegenden Vorsprünge 11 a in die
Aussparungen 5 f am zylindrischen Gehäuse eingreifen.
Das Kupplungsgehäuse 14 wird danach von unten mit dem zylin
drischen Gehäuse 5 verbunden. Nach diesem Verbinden erstreckt
sich der untere Riegel 8 nach außen durch eine der Öffnungen
14 c des Gehäuses 14, während der obere Riegel 7 sich durch
eine gegenüberliegende Öffnung 14 c erstreckt.
Danach wird die aus dem Verschlußkörper 16 und dem aufge
drückten Kupplungsring 15 bestehende Anordnung drehbar mit
dem Kupplungsgehäuse 14 dergestalt verbunden, daß die auf
dem Ring 15 angeordneten geneigten Vorsprünge mit Spiel in
die getrennten Öffnungen 14 b am Flanschteil 14 a des Kupp
lungsgehäuses 14 eingreifen. Der in Fig. 5J dargestellte
Dichtungsring 22 wird danach auf den Verschlußkörper 16
aufgesetzt, wie insbesondere Fig. 5I zeigt.
Schließlich wird die ringförmige Abdeckung 17 von unten
auf den Boden des Griffteils 1 aufgesetzt und durch Anziehen
der Festhalteschrauben 18, wie Fig. 4 zeigt, befestigt. In
dieser Stellung greift der innere Umfang 17 c der ringförmigen
Abdeckung 17 etwas in den oberen ringförmigen Flanschteil
16 c ein, um so ein mögliches Abrutschen des Verschlußkörpers
von den zugehörigen und mit ihr verbundenen anderen Bauteilen
der Schraubverschluß-Anordnung, insbesondere des Griffteils
1, zu verhindern.
Aus dem oben beschriebenen Zusammenbau der Schraubverschluß-
Anordnung wird deutlich, daß eine gemeinsame Verdrehung des
Verschlußkörpers 16 mit dem manuell verdrehbaren Griffteil
1 sowohl in der Anschraub- als auch in der Abschraubrichtung
ohne weiteres möglich ist, da das zylindrische Gehäuse 5
wirksam mit dem Kupplungsgehäuse 14 über die oberen und unte
ren Riegel 7 und 8 verbunden ist, die in ein Paar um 180°
voneinander getrennt angeordnete und sich gegenüberliegende
Öffnungen 14 c im unteren zylindrischen Teil des Kupplungsge
häuses 14 eingreifen. Zur Erzielung dieser die Bewegung über
tragenden Verbindung weisen die Riegel 7 und 8 keilförmige
Aussparungen 7 b und 8 b auf, wobei die Riegel 7 und 8 gegen
seitig in verschiedenen Stellungen zu einem gedachten konzen
trischen Kreis um die mittlere Achse des zylindrischen Gehäu
ses 5 sowie um diejenige des Gehäuses 14 angeordnet sind.
Diese, die volle Bewegung übertragende Stellung entspricht
der entriegelten Stellung des Zylinderschlosses 6.
Um nun das Zylinderschloß zu verriegeln, wird die Lasche 2
manuell aus der Verschlußstellung (ausgezogene Linie 2 in
Fig. 3) in ihre offene Stellung (strichpunktierte Linie 2′
in Fig. 3) gebracht. Nach dem Einführen des Schlüssels in
das Schlüsselloch 6 b des Zylinderschlosses 6 wird dieser ent
gegen dem Uhrzeigersinn um 45°-90° (Fig. 1 und 5) verdreht,
wodurch der obere Riegel 7 eingezogen wird und seine ur
sprüngliche Stellung verändert, so daß seine Verbindung mit
dem Kupplungsgehäuse 14 gelöst wird. In dieser Stellung wird
die Bewegung vom Griffteil 1 zum Verschlußkörper 16 nur in
Richtung des Anschraubens, d. h. in Richtung der Rankver
schlußstellung übertragen, während bei einer manuellen
Verdrehung des Griffteils in Abschraubrichtung keine Bewegung
auf den Verschlußkörper übertragen wird, so daß diese in
diese Richtung mechanisch gelöst ist.
Sowohl bei verriegeltem als auch bei entriegeltem Zylinder
schloß kann das Griffteil verdreht werden und schraubt dabei
den Verschlußkörper 16 fest, so daß die (nicht dargestellte)
Tanköffnung wirksam verschlossen wird.
Insbesondere wird bei entriegeltem Zylinder der Anschraubvor
gang auf folgende Art und Weise durchgeführt.
In diesem Fall erstreckt sich der obere Riegel 7 etwas durch
die entsprechende Öffnung 5 e des zylindrischen Gehäuses 5.
Der Riegel greift jedoch nicht in die Fensteröffnung 14 c ein,
während der untere Riegel 8 sich teilweise in eine der Fen
steröffnungen 14 c des Teils 14 erstreckt und die keilförmige
Aussparung 8 b des Riegels in Eingriff mit der Fensterkante
14 g steht. Demzufolge wird eine Drehbewegung in diesem Fall
vom Griffteil 1 auf das Zylindergehäuse 5 und weiter auf das
Kupplungsgehäuse 14 übertragen, wodurch eine weitere Übertra
gung der Drehbewegung vom letzteren mittels des Kupplungs
rings 15 auf den Verschlußkörper 16 in Anschraubrichtung er
folgt.
Nach Anschrauben des Verschlußkörpers 16 in eine bestimmte
vorgegebene feste Stellung im zugehörigen (nicht dargestell
ten) Einlaßstutzen wird bei weiterer und übermäßiger Drehbewe
gung, die dem Griffteil 1 gewaltsam erteilt wird, und damit
auch dem Verschlußkörper, das Kupplungsgehäuse 14 in der
gleichen Anschraubrichtung gewaltsam verdreht. Dabei jedoch
gleiten nunmehr die zwischen den Flanschöffnungen 14 b ange
ordneten Zwischenöffnungen über die geneigten Flächen der
Vorsprünge 15 a des Kupplungsringes 15, wodurch gleichzeitig
eine gleitende Drehbewegung und eine abwechselnd sich nach
oben und nach unten erstreckende Bewegung gegen die Wirkung
der Feder 12 erfolgt. Man sieht also, daß die Schraubkappe
nicht weiter angezogen werden kann, obwohl das zylindrische
Gehäuse und das Kupplungsgehäuse gleichzeitig mit dem Griff
teil verdreht werden. Durch diese Anordnung kann ein übermä
ßiges Anziehen des Verschlußkörpers wirksam verhindert wer
den.
Wird nun bei entriegeltem Zylinderschloß das Griffteil in
die entgegengesetzte, d. h. Abschraubrichtung, verdreht,
so greift, wie bereits erwähnt, der obere Riegel 7 in eine
der Fensteröffnungen 14 c derart ein, daß die keilförmige Aus
sparung 7 c an der äußeren Ecke des Riegels an einer gegen
überliegenden Fensterkante, die mit dem gleichen Bezugszei
chen 14 g bezeichnet ist, der Fensteröffnung 14 c anliegt, wo
durch die Bewegung vom Griffteil 1 über das zylindrische
Gehäuse 5 und den oberen Riegel 7 zum Kupplungsgehäuse 14
in Abschraubrichtung übertragen wird. Diese den Verschluß
lösende Verdrehung wird weiterhin über den Kupplungsring 15
zum Verschlußkörper 16 übertragen, bis der Schraubverschluß
vollständig vom Einfüllstutzen abgeschraubt ist. Der An
schraubvorgang kann danach wieder so vorgenommen werden,
wie er oben beschrieben wurde, wobei ein übermäßiges An
schrauben, ebenfalls wie beschrieben, verhindert wird. Zu
sätzlich ist die Abdeckung 17 mit einer Schwächungslinie ver
sehen, die U- und V-förmig oder als Nut 102 ausgebildet sein
kann, wobei auch mehrere solche Schwächungslinien vorgesehen
sein können.
Durch das Vorhandensein dieser Schwächungslinien kann das
Griffteil 1 beim Auftreten erheblicher mechanischer Stöße,
beispielsweise bei Unfällen, vollständig von der Schraubver
schlußanordnung getrennt werden. Dadurch wird eine mechani
sche Beschädigung des Verschlußkörpers wirksam verhindert,
so daß jegliche Feuergefahr vermieden ist.
Claims (4)
1. Schraubverschlußanordnung, insbesondere für einen mit
einem Gewinde versehenen Füllstutzen,
mit einem manuell verdrehbaren Griffteil (1),
mit einem zylindrischen Gehäuse (5), das drehfest mit dem Griffteil verbunden ist und in dem ein durch einen Schlüssel betätigbares Zylinderschloß (6) angeordnet ist, wobei das Griffteil mit einer abdeckbaren Öffnung (1 b) versehen ist, zur Einführung eines Schlüssels in das Schloß, das dadurch von einer verriegelten zu einer entriegelten Stellung relativ zum Gehäuse verdrehbar ist,
mit einem am Boden geschlossenen, ein Außengewinde auf weisenden am oberen Rand einen Flansch tragenden zylin drischen Verschlußkörper (16), der das Gehäuse (5) um gibt,
mit einer Kupplungsanordnung (14, 15) zwischen dem Ge häuse (5) und dem Verschlußkörper (16) zur Übertragung einer Drehbewegung vom Gehäuse zum Verschlußkörper,
mit einer Antriebsvorrichtung zwischen der Kupplungsan ordnung und dem Verschlußkörper,
mit einer Verriegelungsanordnung im Gehäuse (5) zur Her stellung einer drehfesten Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Kupplungsanordnung (14, 15) in beiden Schraubrich tungen des Verschlußkörpers (16), wenn das Schloß entrie gelt ist und zur Herstellung einer drehfesten Verbindung in Einschraubrichtung des Verschlußkörpers und zur Lösung dieser drehfesten Verbindung in Abschraubrichtung, wenn das Schloß verriegelt ist, wobei die Verriegelungsanordnung einen ersten Riegel (7) aufweist, der so ausgestaltet ist, daß er eine Drehver bindung zwischen dem Gehäuse (5) und der Kupplungsanord nung (14, 15) in Anschraubrichtung des Verschlußkörpers (16) herstellt, jedoch eine relative Verschiebung zwi schen dem Gehäuse und der Kupplungsanordnung in Ab schraubrichtung des Verschlußkörpers (16) ermöglicht, wenn das Schloß verriegelt ist,
mit einem Teil (9), das den ersten Riegel in Richtung seines Eingriffs mit der Kupplungsanordnung beauf schlagt,
und einen zweiten Riegel (8) aufweist, der von einem zweiten Teil (108) beaufschlagt wird in Richtung seines Eingriffs mit der Kupplungsanordnung, und daß sich die Riegel (7, 8) radial vom zylindrischen Gehäuse (5) unter der Einwirkung der sie beaufschlagenden Teile (9, 108) bis in die Öffnungen erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsanordnung ein das zylindrische Gehäuse (5) umgebendes zylindrisches Kupplungsgehäuse (14) aufweist, in dem Öffnungen (14 c) zur Aufnahme der Riegel vorgesehen sind, und
daß der Verschlußkörper (16) mit Flanschteil (16 c) entlang seines Randes durch eine Schwächungslinie (102) von axialen Flanschfortsätzen (16 d) getrennt ist, die über eine Abdeckung (17) mit dem Griffteil (1) verbunden sind.
mit einem manuell verdrehbaren Griffteil (1),
mit einem zylindrischen Gehäuse (5), das drehfest mit dem Griffteil verbunden ist und in dem ein durch einen Schlüssel betätigbares Zylinderschloß (6) angeordnet ist, wobei das Griffteil mit einer abdeckbaren Öffnung (1 b) versehen ist, zur Einführung eines Schlüssels in das Schloß, das dadurch von einer verriegelten zu einer entriegelten Stellung relativ zum Gehäuse verdrehbar ist,
mit einem am Boden geschlossenen, ein Außengewinde auf weisenden am oberen Rand einen Flansch tragenden zylin drischen Verschlußkörper (16), der das Gehäuse (5) um gibt,
mit einer Kupplungsanordnung (14, 15) zwischen dem Ge häuse (5) und dem Verschlußkörper (16) zur Übertragung einer Drehbewegung vom Gehäuse zum Verschlußkörper,
mit einer Antriebsvorrichtung zwischen der Kupplungsan ordnung und dem Verschlußkörper,
mit einer Verriegelungsanordnung im Gehäuse (5) zur Her stellung einer drehfesten Verbindung zwischen dem Gehäuse und der Kupplungsanordnung (14, 15) in beiden Schraubrich tungen des Verschlußkörpers (16), wenn das Schloß entrie gelt ist und zur Herstellung einer drehfesten Verbindung in Einschraubrichtung des Verschlußkörpers und zur Lösung dieser drehfesten Verbindung in Abschraubrichtung, wenn das Schloß verriegelt ist, wobei die Verriegelungsanordnung einen ersten Riegel (7) aufweist, der so ausgestaltet ist, daß er eine Drehver bindung zwischen dem Gehäuse (5) und der Kupplungsanord nung (14, 15) in Anschraubrichtung des Verschlußkörpers (16) herstellt, jedoch eine relative Verschiebung zwi schen dem Gehäuse und der Kupplungsanordnung in Ab schraubrichtung des Verschlußkörpers (16) ermöglicht, wenn das Schloß verriegelt ist,
mit einem Teil (9), das den ersten Riegel in Richtung seines Eingriffs mit der Kupplungsanordnung beauf schlagt,
und einen zweiten Riegel (8) aufweist, der von einem zweiten Teil (108) beaufschlagt wird in Richtung seines Eingriffs mit der Kupplungsanordnung, und daß sich die Riegel (7, 8) radial vom zylindrischen Gehäuse (5) unter der Einwirkung der sie beaufschlagenden Teile (9, 108) bis in die Öffnungen erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsanordnung ein das zylindrische Gehäuse (5) umgebendes zylindrisches Kupplungsgehäuse (14) aufweist, in dem Öffnungen (14 c) zur Aufnahme der Riegel vorgesehen sind, und
daß der Verschlußkörper (16) mit Flanschteil (16 c) entlang seines Randes durch eine Schwächungslinie (102) von axialen Flanschfortsätzen (16 d) getrennt ist, die über eine Abdeckung (17) mit dem Griffteil (1) verbunden sind.
2. Schraubverschlußanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schwächungslinie (102) U-förmig
ausgestaltet ist.
3. Schraubverschlußanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schwächungslinie (102) V-förmig
ausgestaltet ist.
4. Schraubverschlußanordnung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Schwächungslinie (102) eine ring
förmige Nut ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782835603 DE2835603A1 (de) | 1978-08-14 | 1978-08-14 | Schraubverschluss-anordnung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19782835603 DE2835603A1 (de) | 1978-08-14 | 1978-08-14 | Schraubverschluss-anordnung |
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|---|---|
| DE2835603A1 DE2835603A1 (de) | 1980-02-28 |
| DE2835603C2 true DE2835603C2 (de) | 1988-02-25 |
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ID=6047013
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| GB2179636A (en) * | 1985-08-28 | 1987-03-11 | Ford Motor Co | Filler cap |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4000632A (en) * | 1975-08-04 | 1977-01-04 | Stant Manufacturing Company, Inc. | Locking gas cap |
| DE2657328A1 (de) * | 1976-10-29 | 1978-05-11 | Stant Mfg Co | Absperrbarer verschluss fuer einen mit gewinde versehenen fuellstutzen |
-
1978
- 1978-08-14 DE DE19782835603 patent/DE2835603A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2835603A1 (de) | 1980-02-28 |
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