DE2829657C2 - Drehzahlbegrenzung für einen Reihenschlußmotor - Google Patents
Drehzahlbegrenzung für einen ReihenschlußmotorInfo
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Description
zur Veränderung der Zeitkonstante des ÄC-Gliedes 22
verstellbar.
In Fig.2 ist die Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie des Reihenschlußmotors 5 dargestellt Die auf der Ordinate
aufgetragene Drehzahl ist mit n, das auf der Abszisse aufgetragene Drehmoment mit Md bezeichnet Die
stark ausgezogene Kurve 23 stellt den Verlauf der Kennlinie für den Betrieb eines Motors ohne die erfindungsgemäße
Einrichtung dar. Im niedrigen Belastungsbereich links vom Punkt 24 ergeben sich bei kleinen
Belastungsänderungen bereits starke Drehzahländerungen. Die Linie 25 zeigt den veränderten Kurvenverlauf
der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie links des Punktes
24 beim Betrieb des Motors 5 mit der erfindungsgemä-' Ben Einrichtung.
Die Einrichtung arbeitet wie folgt: Die am Anker 4 des Motors auftretende Spannung ist der Drehzahl des
Motors 5 annähernd proportional Je nach der Spannungsdifferenz zwischen den Anschlüssen 7 und 8 fließt
ein entsprechender Strom über die beiden Widerstände 19 und 20 und lädt den Kondensator 21. Außerdem fließt
ein Teilstrom über den Widerstand 16 und lädt den Kondensator
15. Durch die beiden hintereinandergeschalteten RC-Glieder 22 und 17 läßt sich eine optimale Phasenverschiebung
der Spannungen zwischen dem Anker 4 und dem Diac 13 von 90° erzielen.
Solange der Motor unterhalb der Drehzahl betrieben wird, die durch den Punkt 24 auf der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie
23 in F i g. 2 vorgegeben ist, spricht die erfindungsgemäße Anordnung nicht an, da der Kondensator
15 nicht ausreichend geladen wird und die Spannung an der Verbindungsstelle 14 zu einem Durchschalten
des Diac 13 nicht ausreicht Die unterhalb des Punktes 24 liegende Drehzahl des Motors 5 kann dabei durch
entsprechende Belastung des Motors 5 oder aber auch durch entsprechende Einstellung des Anlasserwiderstandes
6 hervorgerufen sein.
Übersteigt die Drehzahl des Motors 5 und die damit proportionate Spannung am Anker 4 eine bestimmte
Grenze, so wird an der Verbindungsstelle 14 eine zum Durchschalten des Diac 13 genügend hohe Spannung
erreicht Der Diac 13 zündet den Triac 9, der den Anker 4 bis zum nächsten Nulldurchgang des Motorstromes
kurzschließt Dabei entsteht ein Bremsmoment im Motor 5 u nd dessen Drehzahl sinkt ab.
Der Zündwinkel des Triac 9 ist der Zunahme der Drehzahl des Motors 5 in einem gewissen Bereich proportional,
so daß annähernd eine der Drehzahlzunahme proportionale Bremsdauf? eintritt Durch die Einrichtung
zur Drehzahlbegrenzung des Reihenschlußmotor 5 ändert sich daher der Verlauf der Kurve 23 in F i g. 2 im
niedrigen Drehmomentenbereich links von dem Punkt 24 so, wie es die gestrichelte Linie 25 zeigt
Eine Verschiebung der durch den Punkt 24 der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie
gekennzeichneten Grenze, bei welcher die erfindungsgemäße Einrichtung anspricht,
ergibt sich durch Verstellen des Widerstandes 19, wodurch sich der Zündwinkel des Triac 9 und damit
die Ansprechdauer des Bremsvorganges entsprechend verändert. 6ö
Durch Verwendung eines VDR-Widerstandes und/
oder eines NTC-Widerstandes in Kombination mit dem Widerstand 20 lassen sich Temperatur- und Netzspannungsschwankungen
ausschalten und die Neigung der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie beeinflussen. es
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Wechselstrom-Reihenschluß-Motor mit einem zählsteuerung eines Motors mit einer selbsttätigen, vom
im Phasenanschnkt betriebenen Stellglied parallel 5 Drehmoment abhängigen Drehzahlreduzierung oberzum Anker, dadurch gekennzeichnet, daß halb eines bestimmten Drehzahlbereiches.
ein Anlaßwiderstand (6) zur Drehzahlsteuerung ver- . Durch die DE-OS 23 12 127 ist eine Motorregelung
wendet wird, und daß das Stellglied ein Phasenan- mit einer zur Stabilisierung der Drehzahl unterhalb eischnitt-Halbleiter (9) ist, dessen Zündkreis mit sei- nes bestimmten Drehmomentbereiches vorgesehenen
nen Eingangsklemmen an der Ankerwicklung ange- io Schaltungsanordnung bekanntgeworden. Bei dieser Anschlossen ist Ordnung wird ein Triac verwendet, der in Reihe mit dem
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Anker des Motors geschaltet ist Die Steuerschaltung
zeichnet, daß der Zündkreis des Phasenanschnitt- des Triac besteht aus einer Brückenschaltung, bei der
Halbleiters (9) eine mehrfache ßC-Kombination (17, der Anker und ein Widerstand in dem einen Brücken-22) aufweist 15 zweig liegen. Als Istwert für die Drehzahlstabilisierung
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- wird dabei die Summe aus der Änderung der Ankerzeichnet, daß die ÄC-Kombination (17,22) einstell- spannung und der über den Widerstand gemessenen
bar ist gegenläufigen Änderung des Ankerstromes verwendet,
wodurch die Brücke bestimmt wird und der dadurch
2& auftretende Brückenstrom eine Verlagerung des Zündzeitpunktes des Triac steuert Bei dieser Anordnung ist
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem eine Drehzahlsteuerung des Motors über einen Anlaß-Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine derartige Ein- widerstand nicht vorgesehen. Außerdem enthält sie eine
richtung ist aus der DE-AS10 19 ?98 bekannt teuere, von dem Erfindungsgegenstand völlig abwei-
Beim Reihenschlußmotor ist das Magnetfeld bei klei- 25 chende komplizierte Stabilisierungsschaltung,
ner Belastung schwach, bei großer Belastung dagegen Weitere vorteilhafte Maßnahmen des Gegenstandes
stark, da der volle Motorenstrom um die Pole fließt nach Anspruch ergeben sich durch die Unteransprüche.
Daher verändert sich auch die Drehzahl des Motors Die Ausbildung nach den Ansprüchen 2 und 3 dienen
sehr stark mit seiner Belastung. Der Motor läuft bei zur Erzielung eines optimalen Zündbereiches des Pha-
großer Belastung langsam, bei kleiner Belastung schnelL 30 senanschnitt-Halbleiters und zur Einstellung der An-
Beim Antrieb einer Maschine besteht die Belastung des sprechgrenze der Stabilisierungsschaltung. Damit läßt
Motors beim Leerlauf der Maschine nur aus den in den sich eine maximale Drehzahl von gleichartigen Maschi-
Lagern erzeugten Reibungswiaeritänden. In vielen Fäl- nen mit durch Hersteliungstoleranzen bedingten unter-
Ien nimmt im Laufe der Zeit durch i.as Einlaufen die schiedlichen Reibungswiderständen auf einen gleichen
Reibung der bewegten Teile der angetriebenen Maschi- 35 Wert einstellen.
ne ab und damit die Drehzahl des Motors im Leerlauf Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
zu. Außerdem weisen sowohl die Reibungswiderstände Zeichnung dargestellt Die
der angetriebenen Maschine als auch der evtl. Verwen- Fig. 1 zeigt ein Schaltschema der Motorsteuerung
dung findende Anlasserwiderstand Herstellungstoleran- und die
zen auf, die die Einstellung einer einheitlichen Enddreh- 40 F i g. 2 die Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie des Mo-
zahl der Maschine bei deren Herstellung nicht zulassen. tors.
Infolge der steilen Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie Von den Klemmen R, Mp eines Wechselstromnetzes
des Motors im niedrigen Drehmomentbereich wächst wird über einen Schalter 1 Spannung an die beiden
die Drehzahl des Motors bei kleiner Belastungsabnah- Feldwicklungen 2, 3 und den Anker 4 eines Reihen-
me sehr stark an. 45 schlußmotors 5 gelegt In der Zuleitung ist ein Anlasser-
Um dies zu verhindern, wird bei den bekannten Ein- widerstand 6 angeordnet, um die Drehzahl des Motors 5
richtungen dieser Art die Drehzahl mittels fliehkraftge- zu ändern.
steuerter Schalter begrenzt, die den Strom zum Motor Erfindungsgemäß ist an zwei zwischen dem Motoranbei Überschreitung der maximal eingestellten Drehzahl ker 4 und den jeweiligen Feldspulen 2 bzw. 3 liegenden
abschalten. Ein derartiger Fliehkraftschalter ist platz- 50 Anschlüssen 7 und 8 ein steuerbarer Halbleiter 9, beiaufwendig und störanfällig. spieNweise ein Triac, parallel zum Motoranker 4 ange-
Durch die Anordnung nach der DE-AS 10 19 798 ist schlossen.
eine Drehzahlsteuerung für einen Motor bekanntge- Von dem Anschluß 7 führt eine Leitung 10 zum Anworden, der einen von einem Potentiometer beeinfluß- Schluß A2 des Triac 9 und vom Anschluß 8 eine Leitung
ten Magnetverstärker enthält. Die Leistungswicklungen 55 11 zum Anschluß A\ des Triac 9. Der Steueranschluß St
des Magnetverstärkers werden dabei in der den unteren des Triac 9 ist über einen Widerstand 12 mit der Leitung
Drehzahlbereich steuernden Endstellung des Potentio- 11 verbunden.
meters paraüel zum Anker geschaltet Durch diese Außerdem ist er mit einem Diac 13 verbunden, der an
Maßnahme läßt sich die durch das Potentiometer ein- einer Verbindungsstelle 14 eines aus einem Kondensa-
stellbare untere Drehzal weiter erniedrigen. Eine Dreh- 60 tor 15 und einem Widerstand 16 bestehenden RC-GWe-
zahlstabilisierung im hohen Drehzahlbereich ist bei die- des 17 angeschlossen ist.
ser Anordnung aber nicht vorgesehen. Der Kondensator 15 ist dabei zwischen die Verbin-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine dungsstelle 14 und die Leitung 11 und der Widerstand 16
Schaltung bei Verwendung eines Anlaßwiderstandes zwischen die Verbindungsstelle 14 und eine Verbin-
zur eigentlichen Drehzahlsteuerung zu schaffen, die ei- 65 dungsstelle 18 geschaltet. Diese verbindet zwei in Reihe
ne selbsttätige Stabilisierung der Drehzahl im Schwach- geschaltete Widerstände 19 und 20 mit einem Konden-
lastbereich ermöglicht. sator 21 eines zweiten /?C-Gliedes 22, das zwischen den
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen An- Leitungen 10 und 11 liegt. Der eine Widerstand 19 ist
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782829657 DE2829657C2 (de) | 1978-07-06 | 1978-07-06 | Drehzahlbegrenzung für einen Reihenschlußmotor |
| CH497479A CH648443A5 (en) | 1978-07-06 | 1979-05-29 | Device for limiting the rotation speed of a series-wound motor |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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| DE2829657C2 true DE2829657C2 (de) | 1986-09-11 |
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Family Applications (1)
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| CH648443A5 (en) | 1985-03-15 |
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