DE2829277B2 - Einen optischen Strahlerzeugende Sendeanlage mit einem Phasenschieber-System zur Kompensation räumlicher Phasenverzerrungen - Google Patents
Einen optischen Strahlerzeugende Sendeanlage mit einem Phasenschieber-System zur Kompensation räumlicher PhasenverzerrungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sendeanlage mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines optischen Strahles
hochfrequenter Energie und i..ii" Ausrichten dieses
Strahles auf ein Ziel und mit einem System zur Kompensation von räumlichen Phasenverzerrungen,
welche die ausgesandte Energie auf dem Weg zum Ziel erleidet, welches Kompensationssystem auf hochfrequente
Energie, die es im wesentlichen auf dem gleichen Weg, den die ausgesandte Energie durchläuft, vom Ziel
empfängt, anspricht und kontinuierlich die Phasenverzerrungen, die auf diesem Weg auftreten, feststellt und
davon Steuersignale für eine Phasenschiebermatrix ableitet, die im Weg des auf das Ziel gerichteten
optischen Strahles angeordnet ist und in Abhängigkeit von den Steuersignalen die Phasenverteilung über dem
ausgesandten optischen Strahl derart einstellt, daß die festgestellten Phasenverzerrungen kompensiert werden
und die ausgesandte Energie das Ziel mit im wesentlichen phasengleichen Anteilen erreicht.
Aus der DE-PS 21 57 485 ist eine Sende-Empfangs-Anlage
für kohärentes Licht bekannt, bei der eine adaptive Phasensteuerung dazu benutzt wird, eine
Phasengleichheit aller Anteile der ausgesandten Energie am Ziel zu gewährleisten. Bei einer der in der DE-PS
57 485 beschriebenen Anlagen wird eine Vielzahl von Teilquerschnitten des ausgesandten Strahles mit verschiedenen,
der Kennzeichnung dienenden Frequenzen phasenmoduliert. Infolge von Wechselwirkungen zwischen
den Energieanteilen, die den verschiedenen Teilquerschnitten zugeordnet sind, weist die am Ziel
reflektierte und wieder empfangene Energie eine
Amplitudenmodulation mit Komponenten der zur Kennzeichnung benutzten Modulationsfrequenzen auf,
die für Phasenverzerrungen über dem Querschnitt des Strahles charakteristisch sind. Die bekannte Anlage
stellt die relative Phasenlage der den einzelnen Teilquerschnitten zugeordneten Kanäle so ein, daß die
Komponenten der Amplitudenmodulation in der empfangenen Energie reduziert wird. Auf diese Weise wird
erreicht, daß am Ziel alle Anteile des abgestrahlten Lichtes phusengleich sind, also Phasengleichheit über
dem ganzen Querschnitt des Strahles besteht.
Aus der DE-PS 23 21 118 ist eine weitere Sende-Empfangs-Anlage
für kohärentes Licht bekannt, bei der Teilquerschnitte eines empfangenen Strahles eine
räumliche Phasenmodulation mit verschiedenen Modulationsfrequenzen erhalten. Das resultiertende Signal
wird durch die öffnung einer Blende einem Detektor zugeführt. Das Ausgangssignal des Detektors enthält
Modulationskomponenten mit den zur Kennzeichnung der verschiedenen, den Teilquerschnitten zugeordneten >o
Teilstrahlen benutzten Frequenzen. Der Modulationsgrad mit einer bestimmten Kennzeichnungsfrequenz ist
für die Phasenverschiebung charakteristisch, die der zugeordnete Teilstrahl erlitten hat. Durch Einstellen von
Phasenverschiebungen in den verschiedenen Empfangskanälen, welche den Teilstrahlen zugeordnet sind, wird
die Amplitudenmodulation im Ausgangssignal des Detektors auf ein Minimum reduziert. Auf diese Weise
wird eine Phasengleichheit über den Querschnitt des empfangenen Strahles hergestellt. Die Phaaenverschiebungen,
die in den den Teilstrahlen zugeordneten Kanälen während der Empfangsphase des Systems
eingestellt worden sind, werden während der folgenden Sendeperiode beibehalten. Auf diese Weise erhalten die
Teilstrahlen des Sendestrahles, welche wahrend der Sendepriode durch die gleichen Kanäle geleitet werden
wie der empfangene Strahl während der Empfangsperiode,
Phasenverschiebungen, welche die auf dem Weg zum Ziel auftretenden Phasenverschiebungen kompensieren,
so daß die ausgesandte Energie das Ziel in einem w Zustand der Phasengleichheit über dem gesamten
Querschnitt erreicht.
Beiden Systemen ist gemeinsam, daß sie eine Kompensation von Phasenverzerrungen nur in Intervallen
zwischen Sendeperioden gestatten. Daher ist eine kontinuierliche Überwachung des Wbertragungsweges
nicht möglich. Der Erfindung liege daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Anlagen derart weiterzubilden.
daß sie eine kontinuierliche Überwachung des Signalsweges ermöglichen. Diese Aufgabe wird nach der
Erfindung dadurch gelöst, daß das Kompensationssystem auf hochfrequente Energie anspricht, die eine
andere Wellenlänge aufweist als die ausgesandte Energie, deren Wellenlänge jedoch der Wellenlänge der
ausgesandten Energie so nahe ist, daß die Dispersion bezüglich dieser beiden Wellenlängen vernachläsi igbar
klein ist.
Durch die Verwendung von Energie anderer Wellenlänge für das Kompensationssystem kann die Phasenkompensation
unabhängig von der übertragenen Energie mit der ersten Wellenlänge und daher auch
kontinuierlich erfolgen. Dabei ist das System auch unabhängig von der Form, in welcher die Energie zum
Ziel übertragen wird, bei impulsweiser Energieübertragung insbesondere unabhängig von Impulsbreite und
Folgefrequen;:. Dnbei kann auch mit einer »Geistcr-
?trahl«-Tcchnik »Geisterstrahlw-Technik gearbeitet werden, bei der ein jtrahl hoher Leistung gegenüber
einem Bezugsstrahl geringer Leistung versetzt ist. mit dessen Hilfe die für den Hauptstrahl erforderliche
Phaserkompensation festgestellt wird. Endlich worden durch die Erfindung die Probleme vermieden, die bei
den bekannten Systemen durch eine parasitäre Amplitudenmodulation auftreten, die auf eine zufällige Rauschmodulation
zurückzuführen ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Energie eines Hochleistungs-Lasers mit
einer ersten Wellenlänge λι mit Hilfe eines nachgeführten
Hochleistungs-Phasenschieberspiegels, eines gekühlten Beugegitters zur Strahltrennung und eines
gekühlten Richtspiegels übertragen. Der Strahl eines Lasers niedriger Leistung mit der Wellenlänge A2 wird
von einem kohärenten optischen adaptiven System ausgesandt, das dem in der DE-PS 21 57 485 offenbarten
System entspricht, und dann von dem Beugungsgitter auf einen Weg gelenkt, der im wesentlichen mit dem
Weg des Hochlcistungs-Laserstrahles übereinstimmt. Das kchärente optische adaptive System enthält einen
für geringe Leistung ausgelegt'·; Phasenschieberspiegei,
der gemäß der in der genarnten Patentschrift beschriebenen Art Teil einer geschlossenen Regelschleife
ist. Dadurch wird empfangene Energie mit der Wellenlänge A2 so verarbeitet, daß der Phasenschieberspigel
über dem Querschnitt des Strahles mit der Wellenlänge A 2 eine Phasenverteilung erzeugt, die eine
Gleichphasigkeit über dem Strahl am Ziel gewährleistet. Die Phasenschieberspiegei für die Strahlen hoher und
geringer Leistung bestehen jeweils 3us Abschnitten,
deren Stellung in Abhängigkeit von Steuersignalen veränderbar ist. Auf diese Weise ist die relative
Phasenlage der verschiedenen Teilstrahlen oder Kanälewählbar.
Die Signale, die in geschlossener Regelschleife gebildet werden, um die Phasenstörungen auszugleichen,
welche der Sirahl geringer Leistung erleidet, werden in offener Schleife zur Steuerung des Phasenschieberspiegels
in dem Hochleistungskanal benutzt.
Es is\ bemerkt, daß die Messung von Ve, ^errungen
im Übertragungsweg und deren Korrektur kontinuierlich erfolgt und weder durch die Impulsbreite noch die
impulsfolgefrequenz der Energieübertragung im Hochleistungskanal beeinflußt wird. Weiterhin kann bei der
erfindungsgemäßen Anlage der Modu'iai'onsindex der
Phasenmodulation des adaptiven Systems im Hinblick auf den Meßvorgang optimal gewählt werden, ohne daß
auf Probleme Rücksicht genommen werden müßte, die auf eine parasitäre Amplitudenmodulation des phasenmodulierten
Strahles zurückzuführen sind, weil eine solche Amplitudenmodulation des Strahles geringer
Leistung zugelassen werden kann, während eine Amplitudenmodulation des Strahles hoher Leistung
nicht zulässig ist. Andererseits kann der Hochleistungss'-ahl
mit der Wellenlänge A, eine beträchtliche Amplitudenmodulation bei Frequenzen aufweisen, die
im Bereich der Bandbreite der zur Kennzeichnung der Anteile des Meßstrahles verwendeten Phasenmodulation
liegen, ohne daß dadurch im Ausgangssignal des optischen Detektors des ad.aptivcn Systems störende
Signale hervorgerufen werden.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, die
besonders dann anwendbar ist, wenn die beiden verwendeten Wellenlängen At und A2 nahe beieinander
liegen und/oder die Fehler in der Weglänge keine Dispersion hervorrufen, kann ein einziger Phasenschieberspiegel
in dem Weg angeordnet sein, der sowohl von dem Strahl hoher Leistung als auch dem Strahl geringer
Leistung durchlaufen wird. In diesem Fall steuert das
adaptive System den einzigen Hochlcisuings-Phasenschieberspiegel
in der Weise, daß der Strahl geringer Leistung am Ziel in Phase ist. Diese Steuerung des
Phasenschieberspicgels in Abhängigkeit von den empfangenen Signalen mit der Wellenlänge A2 stellt auch die
('hase des Hochleistungsstrahlcs in solcher Weise ein. daß die Phasenverschiebungen kompensiert werden, die
dieser Strahl auf dem Weg zum Ziel erleidet.
Bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung wird eine Quelle niedriger Leistung zur Beleuchtung tics
Zieles oder auch eine natürlich vorhandene Delcuehtungsquellc
ausgenutzt, die ihre Energie dem Ziel auf
einem anderen Weg zuführen kann als der Strahl hoher
Leistung. In diesem Tall wird die Energie empfangen,
die von dem Ziel in Richtung eines Weges ausgeht, der
mit dem Weg des Strahles hoher Leistung im wesentlichen zusammenfällt, und dann durch ein
F i g. b und 7 Blockschaltbilder weiterer Ausfühnungsformen
der Erfindung.
in der in Fig. i dargesteiiten Sendeaniagc wird ein
Energiestrahi hoher Leistung mit der Wellenlänge λ,. der von einem Laser 10 geliefert wird, von einer
Phasenschiebermatrix 12, einer verstellbaren Spiegelanordnung 11 und einem Strahltrenner in Form eines
Beugungsgitters 14 verarbeitet. Die am Beugungsgitter 14 reflektierte Energie wird als nächstes von einem
Spiegel 16 reflektiert und dann durch ein Fernrohr 18
auf ein Ziel 20 gerichtet.
Energie mil einer Wellenlänge λι wird von einem
Laser 22 geringer Leistung erzeugt und über eine Phasenschiebermatrix 24. eine Modulationsmatrix 2f>
und einen .Strahlteiler 28 dem Beugungsgitter 14 zugeführt. Die Wellenlängen Ai und A>
sowie die
senverzerrungen über dem Querschnitt des empfangenen
Strahles geringer Leistung auf die Weise korrigiert,
v.'ie es in der DE-PS 23 21 118 beschrieben ist. Der
Phasenschiebcrspiegel. öer dazu dient. Phasenverzerrungen aus dem Strahl geringer Leistung zu entfernen,
befindet sich in einem Weg. den auch der Strahl hoher Leistung durchläuft, so daß auf diese Weise auch der
Strahl hoher Leistung bezüglich atmosphärischer Phasenverzerrungen korrigiert wird. Eis sei erwähnt,
daß diese Ausführungsform der Erfindung auch dazu geeignet ist. auf Energie anzusprechen, die unmittelbar
von einem strahlenden Ziel emittiert wird.
Alle Alisführungsformen der Erfindung bieten sich für einen »Geisterstrahlo-Betrieb an. bei dem ein Strahl
geringer Leistung auf einen Bezugspunkt einrastet und diesen verfolgt, wie beispielsweise eine punktförmige
Strahlungsquelle, einen hellen Punkt in einer ausgedehnten Strahlungsquelle oder ein Glanzlicht, also eine
kleine stark reflektierende Stelle auf einem größeren Ziel. Der Hochleistungsstrahl ist dann gegenüber dem
Strahl geringer Leistung um einen geringen Betrag versetzt. Ein Geisterstrahl-Betrieb kann bei jeder
Ausführungsform der Erfindung lediglich dadurch erzielt werden, daß zwischen der Hochleistungs-Energiequelle
und dem Strahlteiler ein Spiegel angeordnet wird, der eine geringe Strahlverschiebung oder
Strahlschwenkung bewirkt. Dieser zusätzliche Spiegel kann so angeordnet sein, daß er den Einfallswinkel des
Hochleistungsstrahles auf den Strahlieiler um einen geringen Betrag ändert. Ein Geisterstrahl-Betrieb ist bei
dem erfindungsgemäßen System eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Versetzen des Zielpunktes, da hierbei
fortlaufend Änderungen des Ausbreitungsweges überwacht
und korrigiert werden, wenn die Verschiebung klein gehalten wird, und keinerlei Störsignale in das
System eingeführt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher
beschrieben und erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Phasenschiebermatrix und der Modulationsmatrix der Anordnung nach F i g. 1.
F i g. 3 die Rückansicht eines Phasenschieberspiegels, der für die Anordnung nach F i g. 1 geeignet ist,
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Modulationsmatrix der Anordnung nach F i g. 1,
Fig.5 ein Blockschaltbild, das Einzelheiten der
Steuereinheil der Anordnung nach F i g. 1 wiedergibt
beide Strahlen vom Beugungsgitter 14 in Richtung auf
den Umlenkspiegel 16 über gleiche oder benachbarte Wege 17 reflektiert werden.
Ein Teil tier vom Ziel 20 reflektierten Energie wird
vom Fernrohr 18 empfangen und vom Umlenkspiegel 16 in Richtung auf das Beugungsgitter 14 reflektiert. Das
Beugungsgitter 14 reflektiert die Energie mit der Wellenlänge /ι in Richtung des oberen Weges 13. wo sie
auf na'i'liche Weise vernichtet wird. Die empfangene
Energie mit der Wellenlänge A2 wird längs des mittleren
Weges 15 übertragen und mittels eines ringförmigen Trennspiegels 28 auf eine Linse 30 gerichtet, welche den
Strahl fokussiert und auf einen optischen Detektor 32 richtet. Wie im einzelnen in der DE-PS 2157 485
behandelt, steuern die Oszillatoren einer Oszillatorgruppe 34 jeweils einen von vielen elektrisch steuerbaren
Phasenschiebern, weiche die Modulationsmatrix 26 bilden. Als Ergebnis der Phasenmodulation, welche der
ausgesandten Energie mit der Wellenlänge A2 vor der
Modulationsmatrix 26 erteilt wird, sind die Phasenverzerrungen, die am Ziel 20 existieren, durch die
Komponenten einer Amplitudenmodulation gekennzeichnet, welche die Energie mit der Wellenlänge /.2
aufweist, welche dem Detektor 32 zugeführt wird. Die
Theorie, weshalb die Amplitudenmodulations-Kornponenten
für Phasenverzerrungen über dem ausgesa;idten Strahl mit der Wellenlänge Λ2 am Ziel charakteristisch
sind, ist in der soeben genannten deutschen Patentschrift erläutert.
Das Ausgangssignal des optischen Detektors 32 wird einer Steuereinheit 36 zugeführt, welche Steuersignale
der Phasenschiebermatrix 24 zuführt. Diese Sttjersignale
bewirken eine solche relative Phasenverschiebung über dem Querschnitt des Strahles mit der Wellenlänge
A2, daß am Ziel über dem Strahl im wesentlichen Phasengleichheit besteht, indem die Steuereinheit 36 die
relative Phase über dem Querschnitt des Strahles '/.2 so einstellt, daß die von dem Detektor 32 festgestellte
Amplitudenmodulation ein Minimum annimmt
Die Ausgangssignale der Steuereinheit 36 werden auch der Phasenschiebermatrix 12 zugeführt, so daß die
Phasenlage in den Kanälen, die entsprechenden Teilquerschnitten des Strahles mit der Wellenlänge Ai
zugeordnet sind, in entsprechender Weise verändert werden. Die einander entsprechenden Teilkanäle für die
Strahlen Äj und A2 werden durch das gleiche Steuersignal
bestimmt, d. h, daß Teilkanäle der beiden Strahlen, die in dem gemeinsamen Wegabschnitt übereinstimmen,
durch das gleiche Steuersignal gesteuert werden. Demgemäß bildet das kohärente optische adaptive
System, das die Einheiten 22, 24, 26, 28,30,32,34 und 36
der Ausführungsform nach Fig. I umfaßt, einen Strahl
mit der Wellenlänge A2 auf dem Ziel und stellt adaptiv
die relative Phasenlage über dem Strahlquerschnitt derart ein, daß die Energie am Ziel in Phase ist. Diese
Einstellung der Phasenlage des Strahles A2 erzeugt Informationen, die für den Übertragungsweg charakteristiscn
ist, also darin enthaltene atmosphärische Störungen definiert, die sowohl für das Signal mit der
Wellenlänge Ai als auch für den Strahl mit der Wellenlänge A2 existieren. Diese Information erlaubt die
Korrektur von Ausbreitungsfehlern im Strahl λι mittels
der in offener Schleife gesteuerten oder nachgeführten Phasenschiebermatrix 12. Die Phasenschiebermatrix 24
ist als Teil des kohärenten optischen Adaptionssystcms
in geschlossener Schleife geregelt, während die von diesem System erzeugten Steuersignale auch die
Phasenschiebermatrix 12 steuern. Demgemäß wird den Strahlen mit den Wellenlängen λι und λ? jeweils eine
augenblickliche Phasenverschiebung aufgeprägt, die der augenblicklichen Phasenverschiebung entgegengesetzt
gleich ist. welche die Strahlen auf ihrem Weg zum Ziel erleiden.
Tine Phascnschiebermatrix. die zur Verwendung als Baueinheit 24 in Fig. 1 geeignet ist. ist in F i g. 8 der
US-PS 39 67 899 beschrieben und schematisch in den F i g. 2 und 3 dargestellt. Wie aus den F i g. 2 und 3
ersichtlich, besteht die Phascnschiebermatrix 24 aus einer einheitlichen Metall- oder Glasfolie 40. die eine
hochglanzpolierte, in hohem Maße reflektierende Oberfläche aufweist und in regelmäßigen Abständen an
Glas- oder Keramikteilen 42 befestigt ist, die ihrerseits an einem Ende von piezoelektrischen Stellgliedern 44
angebracht sind. Die Stellglieder 44 bestimmen die Position der Teile 42 und infolgedessen auch der Folie
40 in Abhängigkeit von Steuersignalen, die von der Steuereinheit 36 zugeführt werden, also in Abhängigkeit
von den Signalen CSh CS4 und CS7, wie sie die Schaltungsanordnung nach F i g. 5 liefert. Die Phasenschiebermatrix
12 der Anordnung nach F i g. 1 kann in der gleichen Weise ausgebildet sein wie die soeben
beschriebene Phasenschiebermatrix 24.
Es sei bemerkt, daß die in F i g. 3 dargestellte Matrix nur drei Zeilen und drei Spalten, also lediglich neun
Stellglieder umfaßt, die mit Cl bis C9 bezeichnet sind.
Dieses einfache Beispiel wurde gewählt, um die Zeichnung nicht unnötig zu komplizieren, und es
versteht sich, daß auf die beschriebene Weise eine sehr große Anzahl von Teilkanälen realisiert werden kann.
Die Stellglieder Cl bis C9 bewirken eine örtliche Verschiebung der Folie 40 als Funktion der jeweils
zugeführten Steuersignale CS1 bis CS9. Die Kontinuität
der Spiegelfläche 40 erzeugt eine sich stetig ändernde, räumliche Phasenfanktion, wie sie normalerweise
bei einer Anlage der in F i g. I dargestellten Art erwünscht ist Dies beruht auf der Tatsache, daß
beispielsweise atmosphärische Ungleichförmigkeiten mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit in-Form von
sich stetig ändernden Funktionen als von Sprungfunktionen vorliegen. Es versteht sich jedoch, daß bei Bedarf
die glatte Oberfläche 40 durch diskrete Flächenspiegel ersetzt werden kann, von denerv jeder einem der
Stellglieder zugeordnet ist, so daß die von der Matrix erzeugten Phasenverschiebungen sich sprunghaft über
der Fläche der Matrix ändern.
Wie Fi g. 4 zeigt, existiert für die durch die einzelnen
Teilquerschnitte zugeordneten Kanäle, die durch die einzelnen Stellglieder der Phasenschiebermatrix 24
definiert sind, jeweils ein entsprechender, elektronisch steuerbarer Phasenschieber der Modulationsmalrix 26.
Wie in F i g. 2 für eine Spalte der Matrix nach F i g. 4 dargestellt, wird jeder Phasenschieber von einem
zugeordneten Oszillator gesteuert, so daß er die Energie des zugeordneten Kanals mit der Frequenz dieses
Oszillators phasenmoduliert. Beispielsweise ist die Modulationsfrequenz, die der den Phasenschieber Φ\
durchlaufenden Energie aufgeprägt wird, coi. Entsprechend
wird die den Phasenschieber Φα durchlaufende
Energie mit der Modulationsfrequenz 0)4 gekennzeichnet.
Die Steuersignale für die Phasenschiebermatrix 24 werden von der Steuereinheit 36 nach Fig. 1 geliefert.
die in Fig. 5 mehr im einzelnen dargestellt ist. Wie
ersichtlich, werden die Ausgangssignale des optischen Detektors 32 von einem Verstärker 33 verstärkt und
dann durch einen Hüllkurvcn-Detektor 35 gleichgerichtet. Wie oben erwähnt, sind die Komponenten der
Amplitudenmodulation des Ausgangssignals des Detektors 35 für Phasenverschiebungen zwischen den
Strahlanteilen charakteristisch, die über die verschiedenen Kanäle das Ziel erreichen und die durch die
verschiedenen Modulationsfrequenzen, beispielsweise (1)1 bis (Oq. gekennzeichnet sind. Beispielsweise wird die
Amplitudenmodulationskomponente mit der kennzeichnenden Frequenz o)\ über einen Bandpaß 38 einem
Phasendetektor 39 zugeführt. Das Ausgangssignal des Phasendetektors 39 hat die Amplitude A sin Θ, wobei A
eine Funktion der Stärke des vom Filter 38 zugeführten
Signals und Θ der Phasenwinkel zwischen dem letztgenannten Signal und dem dem Phasendetektor 39
zugeführten Bezugss gnat ist.
Das erfindungsgemäße System gestattet auch die Auswahl spezieller Verfolgungsarten, nämlich die
Verfolgung heller oder dunkler Stellen. Unter Verwendung von Steuersignalen der einen Polarität stellt das
kohärente adaptive System die Phasenschiebermatrix derart ein. daß der Strahl mit der Wellenlängen λι sich
auf einem Glanzlicht, also einem kleinen, sehr gu; reflektierenden Fleck auf einem ausgedehnten Ziel
bildet. Die Verwendung von Steuersignalen der emgegengesetzten Polarität bewirkt dann die Ausrichtung
des Strahles auf einen kleinen Bereich mit geringem Reflexionsvermögen. Die letztere Betriebsart
wird manchmal auch als »Schwarzlochverfolgung« bezeichnet. Die Umschaltung der Polarität der Steuersignale
und infolgedessen der Auswahl einer Verfolgung von hellen oder dunklen Stellen kann durch eine
Schalteinrichtung 37 erfolgen, die es erlaubt, in den Weg d"r Bezugssignale eine Phasendrehung von 180°
einzuschalten, bevor die Bezugssignaie die Phasendetektoren 39 erreichen. Statt dessen können auch die
Ausgangssignale der Phasendetektoren über die Polaritat umkehrende, nicht dargestellte Schaltungsanordnungen
geleitet werden, um deiv zweiten Verfolgungsbetrieb einzuschalten.
F i g. 6 zeigt eine zweite Ausführungsform eines mit Signalen zweier Wellenlängen arbeitenden Systems
nach der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform ist eine
einzige Phasenschiebermatrix 24' in dem Weg angeordnet, der den Strahlen mit den beiden Wellenlängen Ai
und A2 gemeinsam ist. Insbesondere ist zu bemerken, daß
die bei der Ausführungsform nach F i g. 1 vorhandene
Phasenschiebermatrix 12 inr Weg 13 entfall! und der
Umlenkspiegel 16, der sich in F i g. Γ am Ende des
Weges 17 befindet, durch die Phasenschiebermatrix 24'
ersetzt ist Die. Phasenschiebermatrix 24' ist in ihrer
Funktion die gleiche, wie sie für die Ausführungsform nach I- i g. 1 beschrieben worden und deren Einzelheiten
in P i g. 2 dargestellt sind, als sie auf die Steuersignale der Steuereinheit 36 anspricht und dazu dient, die
Phasengleichheit der Energie mit der Wellenlänge A2 am
Zielort durch Anwendung einer geschlossenen Regelschleife optimal einzustellen. Gleichzeitig wird die
Gleichphasigkeit der Energie mit der Wellenlänge λ| am
Zielort durch Steuerung in offener Schleife eingestellt. Da die Phasenschiebermatrix 24' sowohl die Energie des
Lasers 10 als mich die Energie des Lasers 22 verarbeiten
muß, muli es sich um eine gekühlte Einrichtung handeln,
wenn die Leistung des Lasers 10 entsprechend hoch ist. Beispielsweise kann die Spiegelfläche 40 (siehe F" i g. 2
und J) Einrichtungen umfassen, die es ermöglichen, ein
Kühlmittel durch nicht dargestellte Kanüle an deren Rückseite zu leiten.
Bei der Ausführungsform nach F i g. b ist vorausgehe!.".,
daß die WeMeniärven ?.-, und ).-£ /i;c:n;;r;;!er
ausreichend dicht benachbart sind und/oder die Disperionsweglänge ausreichend klein ist, daß eine
Phasenschicbcr-Spicgelmatrix die notwendigen Korrekturen für beide Wellenlängen bewirken kann. Die
Ausfiihrungsform nach F i g. 6 hat den Vorteil, daß sie
/um Einsparen einer Baueinheit führt, nämlich der Phasenschiebermatrix 24 für den Strahl kleiner Leistung
der Anordnung nach Fig. 1. Da weiterhin die Phasenschiebermatrix, welche den Strahl hoher Leistung
beeinflußt. Teil einer geschlossenen Regclschleife ist, ist die Zwangsläufigkeit der Steuerung besser als bei
der Ausführungsform nach Fig. I.
Die Phasenschiebermatrix 24' soll in der Ruhestellung,
also bei Steuerspannunger. Null, eine Stellung einnehmen, die einer Gestalt »hoher Qualität« entspricht,
beispielsweise von einer Ebene oder einem Parabol. Auf diese Weise können Korrekturen, die
Phasenverschiebungen um zusätzliche Vielfache von 2.τ (rad) erfordern, vermieden werden. Dadurch können
dann auch größere Unstimmigkeiten zwischen Phasenverschiebungen bei den Wellenlängen Ai und Xi
ausgeschlossen werden.
Ebenfalls bei der Ausführungsform nach F i g. 6 befindet sich eine verstellbare Spiegelanordnung 11 in
dem Weg 13 zwischen dem Laser hoher Leistung 10 und dem Beugungsgitter 14. Die Funktion dieser Spiegelanordnung,
die um kleine Beträge elektrisch oder manuell verstellbar sein kann, besiehi darin, ein Ändern des
Einfallswinkels des Strahles hoher Energie um kleine Beträge zu ermöglichen. Hierdurch werden die Ausgangsstrahlen
mit den Wellenlängen k\ und X-i um einen
entsprechenden Winkel getrennt. Dieses Versetzen des Strahles macht es möglich, den Bezugsstrahl mit der
Wellenlänge Xi auf ein erstes ausgewähltes Ziel,
beispielsweise ein Punktziel, einzustellen, während der Strahl hoher Leistung mit der Wellenlänge A, auf ein
zweites Ziel gerichtet ist. Eine solche verstellbare Spiegelanordnung 11 weisen auch die Ausführungsformen
nach den F i g. 1 und 7 auf, so daß auch diese mit versetzten Strahlen arbeiten können.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist ferner ein Filter 50 zwischen die Linse 30 und den optischen
Detektor 32 geschaltet. Das Filter 50 hat ein Durchlaßband, das das Frequenzband der vom Laser 22
gelieferten Energie einschließt, und dient zur Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses des adaptiven
Systems, indem Rauschen und andere Signale eliminiert werden, die außerhalb des gewählten Durchlaßbandes
liegen Insbesondere verhindert das Filter, daß übersprechende Energie mit der Wellenlänge Ai die
Arbeitsweise des adaptiven Systems stört.
Bei der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird der von einem Laser hoher Leistung IO
erzeugte Strahl mit der Wellenlänge Ai über ein Beugungsgitter (4, eine Phasenschiebermatrix 24' und
ein Fernrohr 18 auf ein Ziel 20 gerichtet. Der Strahl eines Lasers niedriger Leistung 22 wird ebenfalls auf das
Ziel 20 gerichtet, jedoch ist der Weg vom Laser 22 zum
to Ziel 20 nicht mit dem Sende- oder Empfangsweg identisch, auf dem der Strahl hoher Leistung mit der
Wellenlänge Ai übertragen wird. Es sei erwähnt, daß bei
der Ausführungsform nach F i g. 7 der Laser 22 auch durch irgendeine andere geeignete Energiequelle
ersetzt werden kann. Beispielsweise kann es sich bei
manchen Anwendungen um Sonnenlicht handeln das vom Ziel 20 reflektiert und dann von der Anlage nach
F i g. 7 verarbeitet wird. Ein anderes Beispiel ist die
„...l·, p; „ 7
i,r U,.r.,rk„M
von Energie, die von dein Ziel 20 selbst ausgestrahlt
wird.
Ein Teil der Energie des Lasers 22, die von dem Ziel 20 reflektiert wird, wird von dem Fernrohr 18
empfangen und von der Phasenschiebermatrix 24' reflektiert. Diese empfangene Energie wird danach von
dem Beugungsgitter 14 in Richtung auf ein Sperrfilter 50' reflektiert, das ein Sperrband aufweist, welches die
Wellenlänge Ai der von dem Laser 10 ausgesandten
Energie umfaßt. Das Ausgangssignal des Sperrfilters 50
JO wird über eine Modulationsmatrix 26 geleitet und durch die Öffnung einer Blende 54 einem optischen Detektor
32 zugeführt. Das Ausgangssignal des optischen Detektors 32 wird von einer Steuereinheit 36 verarbeitet,
deren Ausgangssignale die Phasenschiebermatrix 24' in der gleichen Weise steuern, wie es oben für die
Ausführungsform nach Fig. 6 beschrieben worden ist. Die Modulationsmatrix 26, die Oszillatorgruppe 34 und
die Steuereinheit 36 der Anordnung nach F i g. 7 können ebenso ausgebildet sein wie die entsprechenden, vorher
behandelten Einheiten. Bei der Ausführungsform nach F i g. 7 erfolgt jedoch die Regelung durch "ine räumliche
Modulation des empfangenen Strahles über der Öffnung 52 gemäß den Lehren der DE-PS 23 21 118. Kurz gesagt
wird durch Phasenmodulation des empfangenen Strahles mittels der Modulationsmatrix 26 der Strahl über der
Öffnung 52 räumlich moduliert und es haben Phasenverschiebungen über dem Straiilquerschnitt die Bildung
von Amplitudenmodulationskomponenten im Ausgangssignal des Detektors 32 zur Folge. Diese
Modulationskomponenten haben die gleiche Frequenz wie die Frequenzen, die zur Kennzeichnung der
entsprechenden Teilkanäle benutzt worden sind. Es sei daran erinnert, daß die Kennzeichnungs-Frequenz
diejenige Frequenz ist, mit der die Modulationsmatrix 26 der Energie, die einen bestimmten Teilkanal
durchläuft, eine Phasenmodulation erteilt.
Die Steuereinheit 36 spricht auf die amplitudenmodulierten Komponenten des vom Detektor 32 gelieferten
Signals so an, daß die relative Phasenlage über der Phasenschiebermatrix 24' so eingestellt wird, daß die
Amplitudenmodulation im Ausgangssignal des Detektors 32 auf ein Minimum vermindert wird. Diese
Einstellung korrigiert alle Phasenverschiebungen, die der empfangene Strahl auf dem Weg vom Zie) 20 zu der
*5 dargestellten Anlage erfahren hat Die gleichen
Korrekturen sind für den Weg vom System zum Ziel 20 anwendbar, so daß also die Phasenschiebermatrix 24 die
richtige Einstellung für die Energie hoher Energie hat.
die von der Matrix reflektiert wird. Demgemäß ist der
Strahl hoher Leistung am Ziel im wesentlichen in Phase.
Es sei erwähnt, daß alle vorstehend beschriebenen Ausführungsformen sehr gut für Anlagen geeignet ist,
bei denen der Strahl hoher Leistung getastet ist. Bei ί
einem solchen Betrieb wird der Laser für den Strahl mit der Wellenlänge Xj jeweils vor der Impulskette des
Signals mit der Wellenlänge A| eingeschaltet, so daß die
Phasenschiebermatrix stets so eingestellt ist, daß der Impuls hoher Energie sofort die richtige Phasenlage hat.
Normalerweise sind die Wellenlängen Ai für den
Strahl hoher Energie und A» für den /ur Regelung dienenden Strahl geringer Energie sehr dicht beisammcnlicgcnd
gewählt, da ein großer Abstand /wischen den Wellenlängen die Konstruktion mancher Kompo- :5
nenten des Systems erschwert. Beispielsweise wird es dann schwieriger, die Strahltrennung mittels ties
Beugungsgitters zu bewirken, und es muß die Wellen-NicQsirshics
über
»Abtastneiz« gemessen werden, damit mögliche (insicherhe.icn.
beispielsweise Verschiebungen um Vielfache von 2.T (rad), vermieden werden. Beispielsweise
kann es sich bei den Wellenlängen A] und Aj um
verschiedene Übergänge eines COj-Lasers handeln.
L-s ist jedoch möglich. Systeme nach der Erfindung mit einer sichtbaren Beleiu litungsquelle (ΙΟμηι) und
einem sichtbaren adaptiven V\Stein zur Phasenmessung
zu betreiben. Ein Vorteil eines solchen Systems besteht darin, daß es die Möglichkeit bietet, ein atmosphärisch
kompensiertes System zur aktiven Erzeugung eines Bildes als Systemzusatz zu benutzen, das nur geringe
Kosten verursacht. Weiterhin, wie oben in bezug auf die Ausführungsform nach Fig. 7 erwähnt, bei der das
kohärente optische adaptive System die empfangene Welle beeinflußt, kann in manchen Fällen eine auf
natürliche Weise vorhandene Beleuchiungsquelle uinutzt
werden, wie beispielsweise die Sonne, an Stelle eines Bcleiichtungs-Lasers geringer Leistung. Fin
solches System ist natürlich nur unter l'ageslichlbedingungen
arbeitsfähig, und es müßten dabei die Nachteile in Kauf genommen werden, die sich aus einem großer.
Abstand /wischen den Wellenlängen Ai und A2 ergeben.
lerner ist von Bedeutung, daß die Modulations· latrix
26 mit einem hohen ModuL\tionsinde\ arbeiten kann, um ein optimales Arbeiten der Regelschleife /u
Modulationen des Strahles zu kümmern brauchte, weil der Strr.hl mit der Wellenlänge A2 nicht da/u bestimmt
ist. Leistung auf das Ziel zu übertragen. Da weiterhin keine großen Anforderungen bezüglich der Leistungsübertragung
gestellt werden, kann die Modulationsmatrix mittels akustisch-optischer oder elektrisch-optischer
Modulationseinrichtungen cr/ielt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Sendeanlage mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines optischen Strahles hochfrequenter
Energie und zum Ausrichten dieses Strahles auf ein Ziel und mit einem System zur Kompensation von
räumlichen Phasenverzerrungen, weiche die ausgesandte Energie auf dem Weg zum Ziel erleidet,
welches Kompensationssystem auf hochfrequente Energie, die es im wesentlichen auf dem gleichen
Weg, den die ausgesandte Energie durchläuft, vom Ziel empfängt, anspricht und kontinuierlich die
Phasenverzerrungen, die auf diesem Weg auftreten, feststellt und davon Steuersignale für eine Phasenschiebermatrix
ableitet, die im Weg des auf das Ziel gerichteten optischen Strahles angeordnet ist und in
Abhängigkeit von den Steuersignalen die Phasenverteilung über dem ausgesendeten optischen Strahl
derart einstellt, daß die festgestellten Phasenverzerrungen kompensiert werden und die ausgesandte
Energie cias Ziel mit im wesentlichen phasengleichen
Anteilen erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß das Kompensationssystem (22—36) auf
hochfrequente Energie anspricht, die eine andere Wellenlänge (A2) aufweist als. die ausgesandte
Energie, deren Wellenlänge jedoch der Wellenlänge (Ai) der ausgesandten Energie so nahe ist, daß die
Dispersion bezüglich dieser beiden Wellenlängen vernachlässigbar klein ist.
2. Sendeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kompensationssystem eine
Einrichtung (22) zum Aussenden und eine Einrichtung (32) zum Empfanges! eines zweiten hochfrequenten
Strahles mit der anderen Wellenlänge (A2),
eine Einrichtung (26) zum . hasenmodulieren des ausgesendeten zweiten Strahles und eine Einrichtung
(36) zum Erzeugen der Steuersignale umfaßt, die auf eine Amplitudenmodulation der vom Ziel (20)
empfangenen Energie mit der zweiten Wellenlänge anspricht(Fig. I).
3. Sendeanlage nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Kompensationssystem eine
Einrichtung (26) zur räumlichen Modulation der empfangenen Energie mit der anderen Wellenlänge
(A2) und eine Einrichtung (32, 36) zum Ableiten der
Steuersignale aufgrund der durch die räumliche Modulation erkennbaren Phasenverzerrungen umfaßt.
(F i g. 7).
4. Sendeanlagc nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (32) zum
Beleuchten des Zieles (20) mit dem Energiestrahl der zweiten Wellenlänge (A2) vorhanden ist.
5. Sendeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Weg
des ausgesendeten optischen Strahles der ersten Wellenlänge (Ai) und des empfangenen Strahles der
zweiten Wellenlänge (X2) ein Beugungsgitter (14)
angeordnet ist, das die vom Ziel (20) eintreffende Energie der zweiten Wellenlänge (Aj) von dem Weg
der Energie der ersten Wellenlänge (Ai) trennt und der Empfangseinrichtung (32) des Kompensationssystems zuführt.
6. Sendeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine
Spiegelanordnung(ll)zur Veränderung der Relativstellung des Weges des ausgesendeten Strahles der
ersten Wellenlänge (Ai) und des Weges des
empfangenen Strahles der zweiten Wellenlänge (Xi)
umfaßt
7. Sendeanlage nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegelanordnung
(11) zwischen der Einrichtung (10) zum Erzeugen des Strahles der ersten Wellenlänge (A() und dem
Beugungsgitter (14) angeordnet ist.
8. Sendeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf
die Steuersignale ansprechende Phasenschiebermatrix (24; 24') auch im Weg des ausgesandten bzw.
empfangenen Strahles der anderen Wellenlänge (Aj) angeordnet ist
9. Sendeanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Phasenschiebermatrix
(24') in dem gemeinsamen Weg des ausgesandten Strahles der ersten Wellenlänge (Ai)
und des ausgesandten bzw. empfangenen Strahles der anderen Wellenlänge (A2) angeordnet ist
(F ig. 6).
10. Sendeanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kompensationssystem
auf einen adaptiv gebildeten Energiestrahl mit der anderen Wellenlänge (X2)
anspricht, der von einem kleinen, ein relativ hohes Reflexionsvermögen aufweisenden Fleck des Zieles
(20) ausgeht.
11. Sendea.:lage nach einem der Ansprüche I bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kompensationssystem auf einen adaptiv gebildeten Energiestrahl mit
der anderen Wellenlänge (A2) anspricht, der von einem ein relativ geringes Reflexionsvermögen
aufweisenden kleinen Fleck des Zieles (20) ausgeht.
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