DE2829264C2 - - Google Patents

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DE2829264C2
DE2829264C2 DE2829264A DE2829264A DE2829264C2 DE 2829264 C2 DE2829264 C2 DE 2829264C2 DE 2829264 A DE2829264 A DE 2829264A DE 2829264 A DE2829264 A DE 2829264A DE 2829264 C2 DE2829264 C2 DE 2829264C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum berührungsfreien Messen der Dicke von nichtmagnetischem, bahnenförmigen Material, bei der eine erste und eine zweite Magnetfeldanordnung auf der einen bzw. auf der anderen Seite des bahnenförmigen Materials angeordnet sind und mittels je eines Luftstromes in konstantem Abstand von der Oberfläche des bahnenförmigen Materials erhalten werden, wobei die erste Magnetfeldanordnung einen zylindrischen Körper (Kern) aus magnetisierbarem Werkstoff enthält mit einer Drahtwicklung um den Körper, die von einem Wechselstrom durchflossen wird, wodurch ein Magnetfeld erzeugt wird, das das bahnenförmige Material durchdringt und die zweite Magnetfeldanordnung durchsetzt.
Meßlehren oder ganz allgemein Vorrichtungen zum Messen der Dicke eines bahnenförmigen Materials wie z. B. Papier sind bereits bekannt (beispielsweise durch die US-PS 26 65 333). Die bekannten elektromagnetischen Meßlehren beruhen jedoch auf dem Prinzip der Selbstinduktion (siehe beispielsweise die US-PS 35 28 002). Selbstinduktions-Meßlehren bestehen ganz allgemein aus einer Drahtwicklung auf einem U-förmigen Körper aus einem magnetisierbaren Werkstoff, welcher auf einer Seite des zu messenden bahnenförmigen Materials angeordnet ist. Vermittels Stromdurchgang durch die Spule wird ein Magnetfeld erzeugt. Auf der anderen Seite des bahnenförmigen Materials befindet sich eine beispielsweise stangenförmige Platte aus einem ebenfalls magnetisierbaren Werkstoff Die Platte und die Spule werden durch bekannte Mittel wie z. B. Luftlager in einem konstanten Abstand von dem bahnenförmigen Material gehalten. Aus diesem Grunde wird der Abstand zwischen Spule und Platte durch die Dicke des bahnenförmigen Materials vorgegeben. Wenn diese Dicke schwankt, verändert sich dementsprechend der Abstand zwischen Spule und Platte. Die Messung des Abstands zwischen Spule und Platte beruht auf dem Prinzip der Selbstinduktion.
Die Spule arbeitet dabei in ähnlicher Weise wie eine Induktivität. In Reihe mit der Spule ist ein Kondensator geschaltet. Wie aus den Grundlagen der Schaltungstechnik bekannt, ergibt sich für einen in Reihe mit einer Induktivität geschalteten Kondensator eine Resonanzfrequenz entsprechend dem Faktor 1/√. Die Spule weist jedoch keine konstante Induktivität auf, sondern ihre Induktivität verändert sich in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen Spule und Platte. Dementsprechend wird die Resonanz des auf dem in Reihe mit der Spule geschalteten Kondensators vorgegebenen Schwingkreises durch die Induktivität der Spule bestimmt, welche ihrerseits von dem Abstand zwischen Spule und Platte abhängig ist. Anhand der Messung der Resonanzfrequenz ergibt sich ein Maß für den Abstand zwischen Spule und Platte. Die Resonanzfrequenz stellt somithin ein Maß für die Dicke des bahnenförmigen Materials dar. Selbstinduktivitäts- Meßlehren, bei denen die Resonanzfrequenz zur Messung der Dicke dient, sind zwar für einige Anwendungen geeignet, jedoch unzureichend für die Messung von bahnenförmigem Material größerer Dicke.
Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, daß die Messung der Amplitude eines Magnetfeldes zur Bestimmung der Dicke von bahnenförmigem Material in der US-PS 36 96 290 beschrieben wurde. Bei dieser vorbekannten Anordnung wird jedoch ein U-förmiger Dauermagnet in Verbindung mit einem Magnetwiderstand benutzt. Der U-förmige Dauermagnet ist mit dem Nachteil einer nicht achsensymmetrischen Formgebung behaftet und daher anfällig gegenüber Ausrichtfehlern. Außerdem läßt sich die Amplitude des vom Dauermagneten erzeugten Magnetfeldes nicht wie bei einem Elektromagneten zur Messung unterschiedlicher Dicken bahnenförmigen Materials veränderlich einstellen.
Aus der US-PS 25 63 254 ist ein Dicken-Meßverfahren für nichtmagnetische Werkstoffe bekannt, bei dem die Messung nach dem Prinzip der Wechselinduktion erfolgt. Bei der hierzu vorgeschlagenen Vorrichtung ist der Abstand der ersten und der zweiten Magnetfeldanordnung von der zu messenden Wand konstant.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art so zu verbessern, daß sie bei besonders einfachem Aufbau, möglichst hoher Genauigkeit und möglichst kleinen körperlichen Abmessungen die Messung von bahnenförmigem Material unterschiedlicher und insbesondere auch größerer Dicke mit hoher Meßgenauigkeit gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Vorrichtung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Meßlehre bekannter Ausführung nach dem Prinzip der Selbstinduktion,
Fig. 2 eine graphische Darstellung des Zusammenhangs zwischen Abstand der Frequenz bei der bekannten Meßlehre nach dem Prinzip der Selbstinduktion,
Fig. 3 einen Aufrißquerschnitt durch eine Meßlehre nach dem Prinzip der Wechselinduktion,
Fig. 4 eine graphische Darstellung des Zusammenhangs zwischen Amplitude und Abstand bei der Meßlehre nach dem Prinzip der Wechselinduktion,
Fig. 5 einen Aufrißquerschnitt durch die erfindungsgemäße Meßlehre,
Fig. 6A eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Meßlehre von Fig. 3 und
Fig. 6B eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Meßlehre von Fig. 5.
In Fig. 1 ist im Aufrißquerschnitt ein Dickenmesser 10 bekannter Ausführung dargestellt, welcher zur Messung der Dicke t eines bahnenförmigen Materials 12 dient, das typischerweise aus z. B. Papier, Kunststoff, Gummi o. dgl. bestehen kann. Der Dickenmesser 10 besteht aus zwei Teilen, einem ersten Teil 10 a und einem zweiten Teil 10 b. Der erste Teil 10 a ist auf der einen Seite, und der zweite Teil 10 b auf der anderen Seite des bahnenförmigen Materials 12 angeordnet. Der erste Teil 10 a besteht aus einem U-förmigen Körper 14 aus einem magnetisierbaren Werkstoff wie z. B. Eisen und trägt eine Drahtwicklung 16. Der zweite Teil 10 b ist in Form einer Platte 17 aus einem ebenfalls magnetisierbaren Werkstoff hergestellt. Im Einsatz des Dickenmessers 10 sind der erste und der zweite Teil 10 a bzw. 10 b in einem konstanten Abstand von dem Material 12 gehalten. Dazu wird der erste Teil 10 a auf bekannte Weise wie z. B. durch (nicht dargestellte) Luftlager in einem konstanten Abstand a von dem bahnenförmigen Material 12, und der zweite Teil 10 b ebenfalls auf bekannte Weise in einem konstanten Abstand b von dem Material 12 gehalten. Der Gesamtabstand zwischen dem ersten Teil 10 a und dem zweiten Teil 10 b besteht aus der Summe der Abstände a und b und der Dicke t des bahnenförmigen Materials 12. In der einsatzbereiten Ausführung des Dickenmessers 10 ist ein (hier nicht dargestellter) Kondensator in Reihe mit der Drahtwicklung 16 geschaltet, welche auf den U-förmigen Körper 14 aufgewickelt ist und als Induktivitätswicklung dient. Bekanntlich ergibt sich für Induktivität und Kapazität eine Resonanzfrequenz entsprechend der Beziehung 1/√ wobei L die Induktivität, und C die entsprechende Kapazität ist. Bei dem bekannten Dickenmesser 10 ist die Induktivität der auf den U-förmigen Körper 14 aufgewickelten Drahtwicklung 16 vorgegeben durch den Gesamtabstand (d. h. a + b + t) zwischen dem U-förmigen Körper und der Platte 17. Bei zunehmendem Abstand zwischen dem ersten Teil 10 a und dem zweiten Teil 10 b nimmt auch die Resonanzfrequenz zu.
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung des Zusammenhangs zwischen der Resonanzfrequenz und dem Abstand bei dem bekannten Dickenmesser 10.
In Fig. 3 ist im Aufrißquerschnitt eine zum Messen der Dicke t eines bahnenförmigen Materials 22 dienende, ausgebildete Meßlehre 20 nach dem Prinzip der Wechselinduktion dargestellt. Das Material 22 besteht typischerweise aus z. B. Papier, Kunststoff, Gummi usw. Die Meßlehre 20 besteht aus zwei Teilen, nämlich einem Sender 20 a und einem Empfänger 20 b. Der Sender 20 a ist auf der einen Seite des Materials 22, und der Empfänger 20 b auf der anderen Seite des Materials 22 angeordnet. Der Sender 20 a besteht aus einem ersten Körper 24 von praktisch zylindrischer Formgebung aus einem magnetisierbaren Werkstoff wie z. B. Eisen. Auf den ersten Körper 24 ist eine erste Drahtwicklung 26 aufgesetzt. Der Sender 20 a ist dabei so ausgerichtet, daß die Achse des ersten Körpers 24 praktisch senkrecht steht zu dem bahnenförmigen Material 22. Der Empfänger 20 b besteht aus einem zweiten Körper 28 von im wesentlichen zylindrischer Formgebung aus gleichfalls einem magnetisierbaren Werkstoff. Auf den zweiten Körper 28 ist eine zweite Drahtwicklung 30 aufgesetzt.
Der Empfänger 20 b ist in der Weise ausgerichtet, daß die Achse des zweiten Körpers 28 praktisch mit der Achse des ersten Körpers 24 ausgerichtet ist.
Im Einsatz der Meßlehre 20 wird der Sender 20 a in einem konstanten Abstand a, und der Empfänger 20 b in einem konstanten Abstand b von dem bahnenförmigen Material 22 gehalten. Das wird bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform dadurch erreicht, daß der Sender 20 a in einem ersten Gehäuse 32 angeordnet wird, das eine Einlaßöffnung 34 und eine aus einer Vielzahl kleiner Öffnungen gebildete Auslaßöffnung 36 aufweist. Ein aus z. B. Druckluft bestehendes Medium wird dem ersten Gehäuse 32 durch die Einlaßöffnung 34 zugeführt und tritt aus dem ersten Gehäuse 32 über die Auslaßöffnung 36 unter Druck aus und trifft auf die eine Seite des bahnenförmigen Materials 22. Da das aus dem ersten Gehäuse 32 austretende und auf das bahnenförmige Material 22 auftreffende Medium in konstanter Strömung abgegeben wird, wird das erste Gehäuse 32 mit dem in diesem befindlichen Sender 20 a in einem konstanten Abstand a von dem bahnenförmigen Material 22 gehalten. In entsprechender Weise ist der Empfänger 20 b in einem zweiten Gehäuse 38 angeordnet, das eine Einlaßöffnung 40 und eine aus einer Vielzahl kleiner Öffnungen gebildete Auslaßöffnung 42 aufweist. Ein aus z. B. Druckluft bestehendes Medium wird durch die Einlaßöffnung 40 in das zweite Gehäuse 38 zugeführt, tritt aus dem zweiten Gehäuse 38 unter Druck durch die Auslaßöffnung 42 hindurch aus und trifft gegen die andere Seite des bahnenförmigen Materials 22. Da das von dem zweiten Gehäuse 38 austretende und auf das bahnenförmige Material 22 treffende Medium in konstanter Strömung abgegeben wird, wird das zweite Gehäuse 38 mit dem in diesem befindlichen Empfänger 20 b in einem konstanten Abstand b von dem bahnenförmigen Material 22 gehalten.
Der Gesamtabstand zwischen dem Sender 20 a und dem Empfänger 20 b besteht aus der Summe der Abstände a, b und der Dicke t des bahnenförmigen Materials 22. Durch die erste Drahtwicklung 26 wird ein Strom geschickt, so daß der Sender 20 a ein Magnetfeld mit einer bestimmten Amplitude erzeugt. Die Amplitude des vom Sender 20 a erzeugten Magnetfelds wird vom Empfänger 20 b ermittelt. Die Stärke des Magnetfeldes bzw. die am Empfänger 20 b ermittelnde Amplitude ist eine Funktion des Gesamtabstandes zwischen Sender 20 a und Empfänger 20 b. Bei Zunahme des Abstandes zwischen Sender 20 a und Empfänger 20 b nimmt die Amplitude des am Empfänger 20 b ermittelten Magnetfeldes ebenfalls ab. Eine Kurve des Zusammenhangs zwischen Abstand und Amplitude ist in Fig. 4 der Zeichnung dargestellt.
Ein Vorteil der Meßlehre 20 läßt sich anhand eines Vergleichs der graphischen Darstellungen der Fig. 2 und 4 ersehen. Für kleine Abstandsänderungen bei großem Meßabstand der Meßlehre 20 bzw. des Dickenmessers 10 (wie z. B. der Abstandsänderung von D₁ zu D₂, wobei diese Abstandsänderung D₁ zu D₂ in beiden Fig. 2 und 4 gleich groß ist) läßt sich ersehen, daß die entsprechende Signaländerung (d. h. Δ F bzw. Δ A) ebenfalls klein ist. Wenngleich die Signaländerung Δ A bei der Meßlehre 20 klein ist, ergibt sich eine hohe Proportionaländerung des Gesamtsignals, d. h. Δ A/A ist groß im Vergleich zur proportionalen Gesamtsignaländerung (Δ F/F) beim Dickenmesser 10. Die größere Proportionaländerung des Gesamtsignals (Δ A/A) bei der erfindungsgemäßen Meßlehre 20 bedeutet einen größeren Störspannungsabstand (Verhältnis von Nutzsignal zu Störsignal) und ermöglicht somit eine genauere Messung.
Ein zweiter Vorteil der Meßlehre 20 läßt sich anhand eines Vergleichs mit Fig. 1 ersehen. Bekanntlich verlaufen die magnetischen Feld- und Kraftlinien entlang des Weges des geringsten magnetischen Widerstandes. Ein derartiger Weg ist in gestrichelten Linien, und ein weiterer Weg in strichpunktierten Linien angedeutet. Wenn die Feldlinien durch einen magnetisierbaren Werkstoff (wie z. B. die Platte 17) hindurch verlaufen, ist der magnetische Widerstand praktisch null. Der magnetische Widerstand in Luft ist jedoch nicht gleich null. Wenn der Abstand zwischen dem U-förmigen Körper 14 und der Platte 17 groß, jedoch die Länge des in gestrichelten Linien angedeuteten magnetischen Flußweges im Vergleich dazu kurz ist, bildet sich das Magnetfeld bevorzugt entlang des gestrichelten Weges aus. Im Betrieb muß der Dickenmesser 10 jedoch einen Magnetfluß entlang des strichpunktierten Weges erzeugen. Wenn nun der Meßabstand groß ist, müssen daher die körperlichen Abmessungen des U-förmigen Körpers 14 ebenfalls groß bemessen sein. Bei der Meßlehre 20 brauchen dagegen die körperlichen Abmessungen der Meßlehre 20 zur Messung größerer Abstände nicht größer gemacht zu werden. Da die Meßlehre 20 die Dicke des Materials 22 aufgrund der Amplitude des Magnetfeldes mißt, muß für die Messung dicken Materials lediglich die Feldamplitude der Meßlehre 20 entsprechend größer bemessen sein. Das läßt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, daß lediglich die Stromstärke durch die elektrische Drahtwicklung des Senders 20 a gesteigert wird.
Im Vergleich zu der in der US-PS 36 96 290 dargestellten Lehre weist die erfindungsgemäße Meßlehre 20 den Vorteil auf, daß sich die Amplitude des Magnetfeldes zur Messung von Material unterschiedlicher Dicken verändern läßt. Außerdem hat die Axialsymmetrie der Meßlehre 20 den Vorteil einer leichten und einfachen Ausrichtbarkeit.
Die in Fig. 5 dargestellte Meßlehre 50 besteht aus einem Sender 50 a und einem Empfänger 50 b. Der Sender 50 a ist auf einer Seite, und der Empfänger 50 b auf der anderen Seite eines bahnenförmigen Materials 52 angeordnet. Der Sender 50 a besteht aus einem ersten Körper 54 von praktisch zylindrischer Formgebung aus einem magnetisierbaren Werkstoff wie z. B. Eisen. Auf den ersten Körper 54 ist eine erste Drahtwicklung 56 aufgesetzt. Der Sender ist in der Weise angeordnet, daß die Achse des ersten Körpers 54 praktisch senkrecht steht zu dem Material 52. Der Sender 50 a weist den gleichen Aufbau wie der Sender 20 a bei der Ausführungsform nach Fig. 3 auf. Der Empfänger 50 b besteht aus einem zweiten Körper 58 von praktisch zylindrischer Formgebung und ist gleichfalls aus einem magnetisierbaren Werkstoff hergestellt. Auf den zweiten Körper 58 ist eine zweite Drahtwicklung 60 aufgesetzt. Der zweite Körper 58 ist in der Weise angeordnet, daß seine Achse praktisch genau mit der Achse des ersten Körpers 54 ausgerichtet ist. Der Empfänger 50 b umfaßt außerdem eine Scheibe 62 aus einem magnetisierbaren Werkstoff, die an dem zweiten Körper 58 befestigt ist, so daß der Mittelpunkt der Scheibe 62 praktisch zur Achse des zweiten Körpers 58 ausgerichtet ist, wobei sich der zweite Körper 58 zwischen dem Material 52 und der Scheibe 62 befindet. Vorzugsweise entspricht, wie weiter unten beschrieben, der Durchmesser der Scheibe 62 angenähert dem Durchmesser des ersten Körpers 54, und der Durchmesser des zweiten Körpers 58 ist kleiner als der der Scheibe 62. Abgesehen von der zusätzlichen Scheibe 62 entspricht der Empfänger 50 b in seinem Aufbau dem Empfänger 20 b bei der Ausführungsform nach Fig. 3.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Meßlehre ist außerdem ein aus zwei Fühlern 64 a und 64 b bestehendes erstes Fühlerpaar für die Ermittlung der Amplitude des Magnetfeldes vorgesehen. Jeder Fühler 64 a, 64 b besteht aus einer elektrischen Drahtwicklung. Der zweite Körper 58 ist zwischen dem ersten Fühlerpaar 64 a, 64 b in einer geraden Linie mit diesem angeordnet. Ein zweites (hier nicht dargestelltes) Fühlerpaar zur Ermittlung der Magnetfeldamplitude, jeweils in Form einer Drahtwicklung, ist in der Weise angeordnet, daß sich der zweite Körper 58 in einer zweiten geraden Linie zwischen dem zweiten Fühlerpaar befindet. Die Linie, in welcher das zweite Fühlerpaar ausgerichtet ist, steht angenähert senkrecht zu der von dem ersten Fühlerpaar 64 a, 64 b gebildeten Linien. Das erste Fühlerpaar 64 und das zweite Fühlerpaar dienen als Ausrichthilfe, d. h. zur Erzielung einer korrekten Ausrichtung zur Korrektur von Signalabweichungen aufgrund seitlicher Versetzungen des ersten Körpers 54 in bezug auf den zweiten Körper 58. Wie bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind Sender 50 a und Empfänger 50 b jeweils in einem Gehäuse angeordnet, wobei ein aus z. B. Druckluft bestehendes Medium von den Gehäusen abgegeben wird und auf das bahnenförmige Material 52 trifft, um den Sender 50 a und den Empfänger 50 b in jeweils einem konstanten Abstand von dem Material 52 zu halten.
Die in Fig. 5 dargestellte erfindungsgemäße Meßlehre 50 weist sämtliche, vorstehende beschriebene Vorteile entsprechend der Meßlehre 20 von Fig. 3 auf, d. h. sie gestattet die Messung von bahnenförmigem Material großer Dicke, ist axialsymmetrisch und ermöglicht eine Veränderung der Magnetfeldstärke für die Messung von Material unterschiedlicher Dicke usw. außerdem weist die Meßlehre 50 von Fig. 5 jedoch eine höhere Ansprechempfindlichkeit für Messungen bei kleinen Abständen auf. Dieser zusätzliche Vorteil ist anhand der Fig. 6A und 6B veranschaulicht. In Fig. 6A sind Senderkörper 24 und Empfängerkörper 28 der Meßlehre 20 von Fig. 3 schematisch dargestellt, wobei Magnetfeldlinien gestrichelt eingezeichnet sind. Aus Fig. 6A läßt sich ersehen, daß der Empfängerkörper 28 nur einen Teil der Magnetfeldlinien schneidet. Bei dem aus Körper 58 und Scheibe 62 bestehenden Empfängerkörper entsprechend Fig. 6B wird ein größerer Teil der von dem Senderkörper 54 ausgehenden Magnetfeldlinien geschnitten. Vermittels der Scheibe 62 schneidet der Körper 58 die Magnetfeldlinien in einem größeren Bereich, so daß bei Messungen mit verhältnismäßig kleinen Abständen ein verhältnismäßig großes Signal erzeugt wird.
Theoretisch kann die Meßlehre 20 für die gleiche Ansprechempfindlichkeit bei kleinen Meßabständen wie die Meßlehre 50 ausgelegt werden. Zu diesem Zweck braucht lediglich der Durchmesser des Empfängerkörpers 28 ebenso groß gemacht zu werden wie der Durchmesser des Senderkörpers 24. Dazu wäre natürlich ein verhältnismäßig großvolumiger Empfänger erforderlich. Für Messungen größerer Abstände ist jedoch der Durchmesser des Empfängerkörpers 28 praktisch ohne Einfluß, d. h. ein Zylinder kleinen Durchmessers schneidet nahezu ebenso viele Magnetlinien wie ein Zylinder großen Durchmessers. Das ist darauf zurückzuführen, daß der Eintrittswinkel der Feldlinien klein ist. Die zusätzliche Scheibe 62 am Körper 58 vergrößert lediglich den Bereich der Ansprechempfindlichkeit des Empfängers 50 b für einen größeren Abstandsbereich, ohne daß der Zylinderkörper große Abmessungen aufzuweisen braucht. Ein Empfänger mit einem großen Zylinderkörper würde nämlich im Vergleich zu dem in Fig. 5 dargestellten Empfänger 50 b eine größere Masse und damit größeres Gewicht aufweisen. Da die Empfänger 20 b und 50 b durch Luftlager gehalten sind, ist vermittels der beschriebenen Ausbildung eine erhebliche Massenverringerung ohne Verlust an Empfindlichkeit möglich.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum berührungsfreien Messen der Dicke von nichtmagnetischem, bahnenförmigem Material, bei der eine erste und eine zweite Magnetfeldanordnung auf der einen bzw. auf der anderen Seite des bahnenförmigen Materials angeordnet sind und mittels je eines Luftstromes in konstantem Abstand von der Oberfläche des bahnenförmigen Materials gehalten werden, wobei die erste Magnetfeldanordnung einen zylindrischen Körper (Kern) aus magnetisierbarem Werkstoff enthält mit einer Drahtwicklung um den Körper, die von einem Wechselstrom durchflossen wird, wodurch ein Magnetfeld erzeugt wird, das das bahnenförmige Material durchdringt und die zweite Magnetfeldanordnung durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Magnetfeldanordnung (20 b; 50 b) einen ebenfalls zylindrischen, mit seiner Achse zur Achse des ersten Körpers (24; 54) ausgerichteten Körper (28; 58) aus magnetisierbarem Werkstoff enthält mit einer Drahtwicklung (30; 60), mit der auf der Grundlage des Prinzips der Wechselinduktion als Empfänger die Amplitude des von der als Sender dienenden ersten Magnetfeldanordnung (20 a) erzeugten, das bahnenförmige Material (22; 52) durchdringenden Magnetfeldes ermittelt und so die Dicke (t) der Bahn (22) gemessen wird, daß an dem zweiten Körper (58) eine zu dessen Achse ausgerichtete Scheibe (62) aus einem magnetisierbaren Werkstoff auf der dem bahnenförmigen Material (52) abgewandten Seite des Körpers befestigt ist, und daß der Durchmesser der Scheibe (62) dem Durchmesser des ersten Körpers (54) entspricht, und der zweite Körper (58) einen kleineren Durchmesser als die Scheibe (62) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da ein zur Ermittlung der Amplitude eines Magnetfeldes dienendes erstes Fühlerpaar (64 a, 64 b), wobei der zweite Körper (58) in einer ersten Linie zwischen den beiden Fühlern des ersten Fühlerpaares (64 a, 64 b) angeordnet ist, und ein zur Ermittlung der Amplitude eines Magnetfeldes dienendes zweites Fühlerpaar, wobei der zweite Körper (58) in einer zweiten Linie zwischen den beiden Fühlern des zweiten Fühlerpaares angeordnet ist, vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Linie praktisch senkrecht zur ersten Linie ausgerichtet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Körper (24, 54) in einem ersten Gehäuse (32) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Körper (28, 58) in einem zweiten Gehäuse (38) angeordnet ist.
DE19782829264 1977-07-27 1978-07-04 Vorrichtung zum beruehrungsfreien messen der dicke von nichtmagnetischem, bahnenfoermigem material Granted DE2829264A1 (de)

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