DE2828652C2 - Schwenkvorrichtung für einen Planspiegel zur streifenweisen Abtastung in einem Kopiergerät - Google Patents
Schwenkvorrichtung für einen Planspiegel zur streifenweisen Abtastung in einem KopiergerätInfo
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Description
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
e) die Seitenteile sind an den Enden des Trägers (11) ausgebildet, von welchen die Wellenstümpfe
(12A, UB) ausgehen,
0 von einem Ende eines Seitenteils aus erstreckt
sich ein Hebelarm (13),
g) an den das Antriebseielement (19) eines Linear-
g) an den das Antriebseielement (19) eines Linear-
motors (16; 36) angreift; und
h) der Linearmotor weist
h) der Linearmotor weist
hl) einen Permanentmagneten (17; 37),
h2) einen zentralen Pol (IiA) mit kreisförmigem Quersjhnitt, der stiftförmig von einem der Pole des Permaxientms5Tieten vorsteht,
h3) ein äußeres, zylindrisches Joch (18fl, 38ß), das an dem anderen P--J des Permanentmagneten anliegt und den zentralen Pol {ISA) umgibt, .
h2) einen zentralen Pol (IiA) mit kreisförmigem Quersjhnitt, der stiftförmig von einem der Pole des Permaxientms5Tieten vorsteht,
h3) ein äußeres, zylindrisches Joch (18fl, 38ß), das an dem anderen P--J des Permanentmagneten anliegt und den zentralen Pol {ISA) umgibt, .
h4) einen zwischen dem zentralen Pol (18/4) und
dem äußeren Joch ausgebildeten Spalt, und h5) das in dem Spalt angeordnete Antriebselement
(19) mit einer zylindrischen Wicklung (19/1, 39A) auf
i) das in Richtung des zentralen Pols (18/4) hin- und herbewegbar ist.
2. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Planspiegel (IS) mit einer
Spiegelfläche bezüglich der Drehachse des Trägers (U) ausgerichtet oder in deren unmittelbaren Nähe
angeordnet ist.
3. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt des Hebelarms
(13) unter einem rechten Winkel zur Schwenkachse des Planspiegels (15) verläuft.
4. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Wicklung (19/4;
39/4) mit dem Antriebselement (19) fest verbunden Ist, und zusammen mit diesem (19) Im Spalt hin- und
herbewegbar ist.
5. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des zentralen
Pols (18/4, 28/4) In einer Ebene angeordnet Ist, in
welcher der Hebelarm (13) von der schwenkbaren Spiegelanordnung (10) vorsteht.
6. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (21) zum Erzeugen
eines Signals, das die tatsächlichen Winkelstellungen der schwenkbaren Spiegelanordnung (10) anzeigt,
durch eine Einrichtung zum Erzeugen eines Signals, das die bekannten, geforderten Winkelstellungen
anzeigt, welche die schwenkbare Spiegelanordnung (10) während der Schwenkbewegung durchlaufen soll,
damit das von dem Planspiegel (15) reflektierte und auf die abzutastende Fläche auftreffende Licht mit
konstanter Geschwindigkeit bezüglich der abzutastenden Fläche bewegt wird, und durch eine Steuerschaltung
(20) zum Steuern des Linearmotors (16) aufgrund der Differenz zwischen der bekannten
Winkelstellung, über welche die Spiegelanordnung (19) geschwenkt werden soll, und der tatsächlichen
Winkelstellung der schwenkbaren Spiegelanordnung (10).
7. Schwenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Pol,
das zylindrische Joch und das Antriebselement jeweils geradlinig angeordnet sind.
8. Schwenkvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Pol,
das äußere Joch (38S) und das Antriebselement (39/4, 395) entlang eines Kreisbogens mit einem Radius
gebogen sind, der von der Drehachse der schwenkbaren Spiegelanordnung (10) ausgeht.
9. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Dauermagnet
(37) koaxial zu dem zentralen Pol an der inneren Wandfläche des zylindrischen äußeren Jochs
(385) angebracht Ist.
Die Erfindung betrifft eine Schwenkvorrichtung für einen Planspiegel zur streifenweisen Abtastung in einem
Kopiergerät, mit einem plattenförmigen Träger für den Planspiegel, mit drehbar gelagerten V/eiienstürnpfen an
dem Träger, mit In rechtem Winkel zu dem Träger verlaufenden Seltenteilen, und mit einer Antriebseinrichtung
für eine Schwenkbewegung der -Seitenteile um die
durch die Wellenstümpfe verlaufende Achse.
Eine derartige Schwenkvorrichtung ist aus der DE-OS
19 19 107 bekannt. Diese bekannte Schwenkvorrichtung wird mit Hilfe eines Rotationsmotors in Bewegung
gesetzt bzw. In eine Schwingbewegung versetzt, wobei
mehrere mögliche Abtastgeschwindigkeiten realisiert werden können. Die Antriebseinrichtung in Form des
Rotationsmotors ist jedoch dafür ausgelegt bei dem jeweiligen Geschwindigkeitswert mit konstanter Bewegungsgeschwindigkeit
zu bewegen.
In Verbindung mit einer elektromagnetischen Antriebsvorrichtung für Strahlunterbrecher Ist es aus der
DE-OS 2403 315 bekannt für die Verstellung von bestimmten optischen Elementen, beispielsweise von
Verschlußlamellen, eine Ausführungsform eines Linearmotors zu verwenden.
In einer weiteren herkömmlichen, beim elektronischen Kopieren verwendeten drehbaren Spiegelanordnung Ist
ein um einen bestimmten Winkel drehbarer Spiegel vorgesehen, um Licht zu reflektieren, welches von einer
Lichtquelle einer Belichtungseinrichtung auf eine Vorlage auftrifft, die auf einer die Vorlage haltenden
Glasplatte angeordnet Ist, um so die Oberfläche der Vorlage mittels des reflektierten Lichts mit einer
konstanten Geschwindigkeit abzutasten, während der Spiegel um einen bestimmten Winkel geschwenkt wird.
Bei dieser Ausführungsform einer drehbaren Spiegelanordnung muß mit dem Licht, das von dem um einen
bestimmten Winkel drehbaren Spiegel reflektiert wird, die Oberfläche der Vorlage mit einer konstanten
Geschwindigkeit abgetastet werden, um ein photoemp-("indliches Teil eines Kopiergeräts mit einem genauen
optischen Abbild der Vorlage zu belichten. Hierzu sollte die Winkelgeschwindigkeit des drehbaren Spiegels
entsprechend einer Lageänderung der Vorlage verändert werden, welche mittels des reflektierten Lichts abgetastet
wird. Hierbei sollte der Spiegel nicht mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit um einen bestimmten
Winkel gedreht werden.
In einem bekannten Mechanismus zum Antreiben eines drehbaren Spiegels, um diesen mit entsprechenden
Winkelgeschwindigkeiten zu drehen, welche sich entsprechend den vorerwähnten Anforderungen ändern,
ist ein Servomotor 3 unmittelbar mit einer einen Spiegel 1 tragenden Welle 2 verbunden, dessen Welle einen
Winkeldetektor 4 und einen Winkelgeschwindigkeitsdetektor S trägt, wie in Fig. 1 (a) dargestellt ist. Die Signale
von den zwei Detektoren 4 und 5, nämlich ein gefordertes Winkelsignal A und gefordertes Winkelgeschwindigkeitssigna! S, werden an eine Steuerschaltung 6 angelegt,
weichenden Servomotor 3 steuert. Wenn dec Motor ein
Wechselstrommotor ist, eignet sich diese Anordnung nicht zum Steuern eines sehr kleinen Winkefs, da die
Anzahl der Pole begrenzt ist und die Phasenregelung der Spannung einer Steuerwicklung ein komplizierter
Vorgang ist.
Wie in Fig.2 dargestellt, neigt eine tatsächliche
Winkelbewegungsbahn des Spiegels 1, wenn sie in einem Diagramm mit rechteckigen Koordinaten aufgetragen
wird, wobei auf der Abszisse die Zelt und auf der Ordlnate der Drehwinkel aufgetragen Ist, dazu, von einer
geforderten Bahn P0 abzuweichen und eine Drift zu
zeigen. Wenn der Motor ein Gleichstrommotor Ist, beeinflußt die Polzahl des Stators des Motors die tatsächliche
Winkelbewegungsbahn des Spiegels 1, und es ergibt sich ein »hahnkammähnlicher Verlauf«, aufgrund dessen
dann die tatsächliche Bahn ebenfalls von der geforderten Bahn abweicht, so daß wieder eine Drift auftritt.
In Fig Kb) Ist ein weiterer Mechanismus zum
Antreiben des Spiegels 1 dargestellt, um diesen um einen bestimmten Winkel zu drehen, wobei die Antriebskraft
des Servomotors 3 über einen Riemen 7 oder ein nicht dargestelltes Getriebe unmittelbar an den Spiegel 1 Obertragen wird. Bei diesem Mechanismus ist die Abweichung de.* tatsachlichen von der geforderten Bahn oder
die Drift, welche durch die Polzahl des Stators des
Motors hervorgerufen w'rd, auf ein Minimum herabgesetzt. Jedoch kommt es durch das Wackeln des Treibriemens 7 oder aufgrund lies Getriebes (infolge eines toten
Ganges, von mechanischen Schwingungen u. ä.) zu einer Abweichung der Wlnkeloewegung gegenüber der geforderten Bahn.
Bei einem anderen. In Flg. 1 (c) dargestellten Mechanismus Ist ein konstanter Verlauf der Winkeldrehung des
Spiegels 1 mit Hilfe einer Kurvenscheibe und eines Verbindungsglieds 9 gegeben. Bei diesem Mechanismus
ergeben sich jedoch Schwierigkelten beim Ausschalten
von Einflüssen, welche auf die Winkeldrehung des Spiegels durch das Taumeln der Kurvenscheibe, aufgrund der
Genauigkeit, mit welcher die Kurvenscheibe hergestellt #>
Ist, und aufgrund des Vorhandenseins von Staub auf der
Oberfläche der Kurvenscheibe ausgeübt werden.
Die der Erfindung zugrundllegende Aufgabe besteht darin, eine Schwenkvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit der der Planspiegel mit hoher Präzlsion In die gewünschte Lage gebracht werden kann.
Ausgehend von der Schwenkvorrichtung der eingangs definierten Art wird diese Aufgabe durch die Im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Mit Hilfe der erflndungsgemäßen Konstruktion läßt
sich der Planspiegel auch bei unterschiedlicher Geschwindigkeit der Schwenkbewegung exakt in jede
beliebige gewünschte Schwenklage bewegen.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. l(a) bis 1 (c) schematische Darstellungen von
herkömmlichen Einrichtungen zum Antreiben eines drehbaren Spiegels;
Fig. 2 eine Kurvendarstellung zur Erläuterung einer
Drift, welche auftritt, wenn ein drehbarer Spiegel durch eine der herkömmlichen Spiegel-Antriebseinrichtungen
angetrieben wird;
FI g. 3 schräg von oben eine seherische, perspektivische Ansicht einer schwenkbaren Spiegelanordnung
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Flg. 4 eine Schnittansicht des Linearmotors der In
Fig. 3 wiedergegebenen Anordnung, der mit einem Hebeli^m verbunden Ist, drei' von der schwenkbaren
Spiegelanordnung vorsteht;
Flg. 6(a) eine Kurve, in welcher der Verlauf einer geforderten Winkelstellung wiedergegeben Ist;
Flg. 6(b) eine Kurve, in welcher ein Beispiel der
tatsächlichen Bahn der Winkeldrehung des Spiegels Im Vergleich zu der Bahn der Winkelbewegung eines Spiegels wiedergegeben ist, der durch eine herkömmliche
Antriebseinrichtung angetrieben wird, und welche erhalten wird, wenn der in Fig. 6 (a) wiedergegebene Kurvenverlauf als Eingang verwendet wird;
F1 g. 7 schematisch eine perspektivische Ansicht einer
schwenkbaren Spiegelanordnung gemäß weiterer Ausführungsformen der Erfindung.
In Flg. 3 Ist eine Ausführungsform einer schwenkbaren Spiegelanordnung gemäß der Erfindung dargestellt,
welcher einer Schlitzbelichtungseinrichtung eines Kopiergeräts zugeordnet Ist. In Fig. 3 1st cine In ihrer
Gesamtheit mit 10 bezeichnete schwenkbare Spiegelanordnung unter und In der Nähe eines Endes einer nicht
dargestellten, eine Vorlage aufnehmenden Glasplatte eines Kopiergeräts angeordnet und festgelegt. Die Spiegelanordnung 10 weist einen Träger U mit einem rechteckigen, ebenen Tell Ho, das an gegenüberliegenden
Enden seiner Längsachse von Ihm (senkrecht) abstehende Wandungstelle hat, ferner Wellenstümpfe \2A
und 125, die jeweils an einer der gegenüberliegenden,
wegstehenden Wandungsteile des Trägers 11 befestigt sind, und einen Planspiegel IS auf, der an der Oberfläche
des rechteckigen, ebenen Teils 1L4 des Trägers 11 angebracht ist und getragen wird. Die Wellenstümpfe 12a
und 126 sind drehbar In Lagern 14a bzw. 146 in der
Welse gehaltert, daß die Drehachse der Wellenstümpfe
12a und Mb genau parallel zu der die Vorlage aufnehmenden Glasplatte sind. Der Planspiegel IS 1st an der
Oberfläche des rechteckigen, ebenen Τ<?11ί1 ta In der
Welse angeordnet, daß die Drehachse der schwenkbaren
Spiegelanordnung 10 bezüglich der Langsachse des Spiegels 15 ausgerichtet und in derselben Ebene wie die
Oberfläche des Spiegels IS festgelegt ist, welche das Licht reflektiert. Das Licht einer Lichtquelle 1st auf die
Schwenkachse der Spiegelanordnung 10 gerichtet. Das heißt, wenn der Spiegel 15 so, wie beschrieben, angeord-
net Ist, dann Ist die Stelie auf dem Spiegel 12, auf welche
die Mittellinie der optischen Achse des Lichts reflektiert wird, bezüglich der Schwenkachse der Spiegelanordnung
10 genau ausgerichtet, ohne daß dies durch die Schwenkbewegung des Spiegels 12 beeinflußt wird. Infolgedessen
kann die Funktionswelse der Spiegelanordnung 10 ohne weiteres bezüglich der Oberflache der abzutastenden Vorlage und bezüglich der Lage der Schwenkachse der Spiegelanordnung 10 beibehalten werden.
Ein Hebelarm 13 steht von einer der vorstehenden to
Wandungstelle des Trägers 12 unter einem rechten Winkel zum Wellenstumpf 12b vor und 1st an seinem
vorderen Ende mit dem Hebelarm 13 eines Linearmotors 16 mit einer sich bewegenden Wicklung verbunden.
In Fig.4 weist der Linearmotor 16 einen Dauermagneten 17, eine Polanordnung 18 und ein Antriebselement 19 auf. Wie dargestellt, weist die Polanordnung 18
einen zentralen roi HA, tier linear von einem Ende (u'effi
Nordpol) des Dauermagneten 17 vorsteht, und ein äußeres Joch 186 mit einer zylindrischen Form auf, das an
dem anderen Ende (dem SQdpol) des Dauermagneten 17 anliegt, parallel zu dem zentralen Pol 18a verläuft und
diesen umgibt. Die Polanordnung 18 und der Dauermagnet 17 bilden einen magnetischen Kreis; der zentrale Pol
18e und das äußere Joch 18ß legen zwischen sich einen
Spalt des magnetischen Kreises fest. Das Antriebselement 19 weist für eine lineare Hin- und Herbewegung
eine Wicklung 19,4, die in dem Spalt angeordnet ist und
den zentralen Pol 18/4 umschließt, und einen zylindrischen Teil 19ß auf, der an einem Ende fest mit der
Wicklung 19/4 verbunden Ist. Das Antriebselement 19
des Linearmotors 16 Ist an seinem anderen Ende mit dem Hebelarm 13, der von der schwenkbaren Spiegelanordnung 10 vorsteht, mittels einer entsprechenden
Einrichtung, fest verbunden. Indem sie beispielsweise
fest aneinander angebracht sind oder mittels eines Klebers fest miteinander verbunden sind. In Flg. 3 sind
ein Winkeldetektor 21 und ein Winkelgeschwindigkeitsdetektor 22 an dem Wellenstumpf 124 der schwenkbaren Spiegelanordnung 10 angebracht. Die Arbeitsweise
des mit einer verschiebbaren Wicklung versehenen Linearmotors 16 oder die axiale Verschiebung des Antriebselements 19 Ist bekannt. Die Arbeltswelse des Linearmotors wird anhand der in Flg. 4 dargestellten Ausführungsform beschrieben. Die axiale Verschiebung des
Antriebselements 19 ist innerhalb eines Bereichs L proportional zu einem Eingang. Wenn Infolgedessen der
Linearmotor 16 so, wie in Flg. 4 dargestellt, ausgeführt ist, spricht der Spiegel 19, ohne eine Drift zu zeigen,
genau auf einen Eingang an, der an den Linearmotor 16 angelegt wird, und dreht sich um den geforderten
Winkel.
In Fig. 5 Ist eine Steueranordnung mit einem Steuerkreis 20 dargestellt, welcher In der Weise arbeitet, daß,
wenn ein in den Steuerkreis 20 eingegebener Steuerbefehl eine Winkelstellungsfunktion 23 ist, wie sie In
Fig. 6 (a) dargestellt ist, der Spiegel 15 über den Steuerkreis 20 um einen Winkel gedreht wird, wte durch eine
ausgezogene Kurve in Fig. 6(b) dargestellt ist, indem ein Winkelstellungssignal 21/1 und ein Winkelgeschwindigkeitssignal 224 berücksichtigt sind, die von dem
Winkeldetektor 21 bzw. dem Winkelgeschwindigkeitsdetektor 22 zugeführt sind. In Fig. 6(a) und 6(b) sind
verschiedene Zeitpunkte /0 bis I1 angegeben; zum Zeitpunkt ι, beginnt der Spiegel 15 sich aus seiner Ausgangs-
stellung oder Ruhelage heraus zu drehen; zum Zeitpunkt t, beginnt die Umkehrbewegung des Spiegels 15, und er
dreht sich in Richtung auf seine Ausgangsstellung.
wahrend zum Zeltpunkt h der Spiegel 15 in seine
Ausgangsstellung zurückgekehrt Ist.
Der In Flg. 3 dargestellte Winkeldetektor weist einen
Film auf, der eine Anzahl heller und dunkler Abschnitte
derselben Breite aufweist, die abwechselnd in einem vorbestimmten Muster angeordnet sind und welcher
beispielsweise von dem Wellenstumpf 12a angetrieben wird, und einen photoelektrischen Detektor für die hellen
und dunklen Abschnitte auf dem Film auf, welcher an seiner Vorderseite einen Schlitz mit einem photoempflndllchen Bereich derselben Breite wie die hellen und
dunklen Abschnitte des Films aufweist. Wenn sich der Wellenstumpf 124 dreht, gibt der Winkeldetektor 21 das
Winkelstellungssignal 21/1, welches In Form von fortlaufenden Dreieckswellen oder Im wesentlichen in Form
von Dreieckswellen vorliegt, deren Perlode sich in Abhängigkeit von der Winkelgeschwindigkeit des sich
uicncMucfi Vr'ciicüSiüiYipfcS SIA änueri. Wenn das isi-Wlnkelstellungsslgnal In Form von fortlaufenden Rechteckwellen vorliegt, hat ein Winkelstellungssignal, das als
der Steuerbefehl 23a abgegeben wird, ausschließlich die Form von fortlaufenden Dreieckswellen, deren Periode
sich in Abhängigkeit von der Winkelgeschwindigkeit ändert, welche der Spiegel 15 zu einem vorgegebenen
Zeltpunkt haben sollte.
Die In Flg. S dargestellte Steuerschaltung 20 ermittelt
die Phasendifferenz zwischen dem Steuerbefehl 23/1 und
dem Winkelstellungssignal 21/4 und gibt ein Signal ab,
das der ermittelten Phasendifferenz entspricht, und das über einen Verstärker 24 an den Linearmotor 16 angelegt
wird, um diesen entsprechend anzutreiben. Bei dieser Ausführungsform wird, um das Steuersystem zu stabilisieren, ein Winkelgeschwindigkeitssignal 21/1, das von
dem Winkelgeschwindigkeitsdetektor 22 erhalten wird, an denselben Eingangsanschluß der Steuerschaltung 20
rückgekoppelt.
In Flg. 6(b) gibt eine gestrichelte Kurve die Bahn einer Drehbewegung eines drehbaren, mittels eines
herkömmlichen Mechanismus angetriebenen Spiegels über einen vorbestimmten Winkel wieder. Aus der
Kurve In Fig. 6 (a) Ist zu ersehen, daß mit der Erfindung
der schwenkbare Spiegel kontinuierlich entlang einer genauen Bahn um einen vorgegebenen Winkel gedreht
werden kann ohne daß sich eine Drift zeigt, selbst wenn der Winkel sehr klein 1st.
Die geforderte Funktion 23, die der Steuerschaltung 20 als Steuerbefehl 23/) zugeführt wird, ist in Fig. 6(a)
in der Weise dargestellt, daß das Licht, mit welchem die abzutastende Oberfläche oder die Oberfläche de·· die
Vorlage tragenden Glasplatte eines Kopiergeräts abgetastet wird, mit einer konstanten Geschwindigkeit nicht
nur während des Arbeitshubes (vom Zeitpunkt I0 bis
Zeitpunkt t,), während welchem der Spiegel 15 um einen vorbestimmten Winkel aus seiner Ausgangslage in seine
Umkehrlage geschwenkt wird, sondern auch während des Rückkehrhubes (vom Zeitpunkt /, bis zum Zeitpunkt
I2) bewegt wird, während welchem der Spiegel aus der
Umkehrstellung in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Wenn der Spiegel 15, wie vorstehend erwähnt, mittels
der Steuerschaltung 20 während des Rückkehrhubes (vom Zeltpunkt t, bis zum Zeitpunkt h) über einen
vorbestimmten Winkel gedreht worden ist, muß für den eigentlichen Arbeitshub (vom Zeitpunkt /0 bis zum Zeitpunkt It) dem Verstärker 24 ein Phasendifferenzslgna!
zugeführt werden. Selbstverständlich kann der Spiegel 15 während des Rückkehrhubes auf eine andere Weise
gedreht werden, als während des Arbeitshubes, wenn dies gefordert wird. Beispielswelse kann der Spiegel 15
schneller In seine Ausgangsstellung zurückgedreht werden, oder der Spiegel 15 kann langsamer gedreht
werden, wenn e< eine Stellung In einem vorbestimmten
Wlnkclabstand von seiner Ausgangsstellung erreicht hat.
Die schwenkbare Spiegelanordnung gemäß der Erfindung
wird nunmehr In Verbindung mit einer Schlltzbelich'y*jgselnrlchtung
eines Kopiergeräts beschrieben. Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Spiegelanordnung
auch als Beleuchtungseinrichtung In einem eine Vorlage ablesenden Gerät oder In anderen ähnlichen
Einrichtungen verwendet werden. In welchen eine Oberfläche
mittels eines Lichtstrahles abgetastet werden muß.
Da bei der schwenkbaren Spiegelanordnung gemäß der Erfindung die bewegliche Wicklung des Linearmotors 16
dazu benutzt wird, um den Spiegel 15 zu schwenken, kann der Spiegel 15 über einen vorbestimmten Winkelbereich
gedreht werden, indem seine Drehwinkel und seine Winkelgeschwindigkeit entsprechend einer geforderten
Funktion gleichmäßig geändert werden. Wenn folglich die erfindungsgemäße Einrichtung zusammen
mit einer Schlitzbelichtungseinrichtung eines Kopiergeräts verwendet wird, kann ein optisches System mit einer
ausgezeichneten Ausgangsleistung vorgesehen werden, bei welcher das reflektierte Licht frei von Irgendeiner
Drift Ist, da die Winkeldrehung des Spiegels nicht von der vorbestimmten Bahn abweicht. Darüber hinaus hat
die Verwendung des Linearmotors mit einer beweglichen Wicklung den Vorteil, daß der Wirkungsgrad des Motors
größer Ist, daß die Konstruktion der Anordnung vereinfacht
werden kann und die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit der Einrichtung erhöht Ist. Selbstverständlich
kann der bei Erfindung verwendete Linearmotor auch so ausgeführt sein, daß statt der Wicklung wie bei der
anhand von Fig.4 beschriebenen Ausführungsform der Dauermagnet bewegbar ist.
Bei dem Linearmotor 16, bei welchem das Antriebselement
19 unmittelbar mit dem Hebelarm 13 verbunden ist, der von der schwenkbaren Spiegelanordnung
vorsteht, bewegt sich das Antriebselement 19 um einen bestimmten Winkel um den Wellenstumpf 12ß, welcher
mit dem vorstehenden Wandungstell des den Spiegel 15 haltenden Trägers 11 verbunden Ist. Damit sich das
Antriebselement 19, wie vorstehend ausgeführt, bewegen kann, sollte der Spalt, der, wie In Fig.4 dargestellt,
durch den zentralen Pol 18-4 und das äußere Joch 19ß
festgelegt ist, eine entsprechende Größe aufweisen. Dies hat zur Folge, daß der Linearmotor 16 größer ausgeführt
wird bzw. werden muß und daß ein Dauermagnet 17 verwendet werden muß, der eine hohe magnetomotorische
Kraft hat. Da sich auch die Schrägstellung der Wicklung 19/4 bezüglich des zentralen Pols 18a In
Abhängigkeit von der Stellung ändert, in welche sich das Antriebselement 19 bewegt, erfährt die Betriebsrichtung
einer Kraft, welche durch einen Strom, der durch die Wicklung 19/4 fließt, und einen Magnetfluß erzeugt
wird, welcher mit der Wicklung 19A verkettet 1st, eine
Änderung in Abhängigkeit von der Neigung des Antriebselements 19. Das heißt, es ändert sich das erzeugte
Drehmoment. Infolgedessen ergeben sich Schwierigkelten, den Spiegel 15, wie gefordert, um einen bestimmten
Winkel zu drehen. Dies ist auch der Fall, wenn der Linearmotor 16 einen ringförmigen Magnet aufweist, der an
der Inneren Wandungsfläche des äußeren Jochs 18ß angebracht ist.
Der Spalt, der zwischen der Wicklung 19/1 und der
Polanordnung 18 festgelegt ist, kann in der Größe
konstant gehalten werden, unabhängig von der Stellung, in welche das Antriebselement 19 gebracht ist.
In Flg. 7 Ist eine weitere Ausführungsform der
schwenkbaren Spiegelanordnung dargestellt. In Flg. 7 sind die Teile, die den in Flg. 3 wiedergegebenen Teilen
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die In Flg. 7 dargestellte Ausführungsform unterscheidet
sich von der in Flg. 3 wiedergegebenen Ausführungsform dadurch, daß ein in dieser Ausführungsform
verwendeter Linearmotor eine In Längsrichtung verlaufende Mittellinie (und damit eine Polanordnung und ein
Antriebselement) hat, die von dem Wellenstumpf 12*
aus entlang eines Kreisbogens mit einem Radius r In
einer Ebene gebogen 1st, welche unter einem rechten Winkel zu der Achse des Wellenstumpfes 12ß verläuft.
Diese Ausführung eines Linearmotors wird nachstehend
IS als gebogener Linearmotor bezeichnet.
Der In FI g. 7 dargestellte, gebogene Linearmotor 36
weist eine Joch- und Polanordnung mit einem mittleren,
nicht dargestellten Pol mit einem kreisförmigen Querschnitt und einem äußeren Joch 38ä mit einer zyiindrisehen
Form auf, die konzentrisch zu dem zentralen Pol angeordnet ist. Ein ringförmiger Dauermagnet 37 ist an
der Inneren Wandung des zylindrischen und äußeren Jochs 38ß angebracht. Der Linearmotor 36 weist ferner
eine bewegliche Wicklung 39/1 auf, die auf einen zyllndrlschen
Spulenkörper 39ß gewickelt ist, der mit dem Hebelarm 13 verbunden Ist, der von der schwenkbaren
Spiegelanordnung 10 vorsteht.
Wenn der In F ig. 7 dargestellte, gebogene Linearmotor
als Einrichtung zum Antrieb der schwenkbaren Splegelanordnung 10 verwendet wird, kann der Spiegel 15
gleichmäßig und stetig um einen vorbestimmten Winkel gedreht werden, da Änderungen in der Stellung der
Drehbewegung des Spiegels 15 nur eine kleine Änderung In dem auf den Linearmotor 36 ausgeübten Drehmoment
zur Folge haben. Darüber hinaus ist es bei Verwendung des in FI g. 7 dargestellten Linearmotors 36 möglich,
eine schwenkbare Spiegelanordnung In einer insgesamt
kompakten Ausführung zu erhalten.
Hierzu S Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Schwenkvorrichtung für einen Planspiegel zur streifenweisen Abtastung in einem Kopiergerät s
a) mit einem plattenförmigen Träger für den Planspiegel,
b) mit drehbar gelagerten Wellenstümpfen an dem Träger,
c) mit In rechtem Winkel zu dem Träger verlaufenden Seitenteilen und
d) mit einer Antriebseinrichtung für eine Schwenkbewegung
der Seitenteile um die durch die Wellenstümpfe verlaufende Achse,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7826177A JPS5412833A (en) | 1977-06-30 | 1977-06-30 | Oscillating mirror driving device |
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