DE282276C - - Google Patents

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DE282276C
DE282276C DENDAT282276D DE282276DA DE282276C DE 282276 C DE282276 C DE 282276C DE NDAT282276 D DENDAT282276 D DE NDAT282276D DE 282276D A DE282276D A DE 282276DA DE 282276 C DE282276 C DE 282276C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • H02K99/10Generators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 282276 KLASSE 21«. GRUPPE
( ©r..3ng. R. GOLDSCHMIDT in BERLIN.
BeiWechselstrommaschinerijTransformatoren und ähnlichen Vorrichtungen zur Erzeugung und Umformung von Wechselströmen bildet naturgemäß die Wicklung mit ihrer dielektrisehen Isolationsschicht und dem Eisenkörper zusammen einen Kondensator. Auf diesem im Innern der Maschine vorhandenen kapazitiven Stromwege verlaufen Ausgleichsströme, die mit wachsender Frequenz zunehmen. Diese
ίο Ströme bedingen Verluste, die besonders bei Hochfrequenz nicht unbeträchtlich sind.
Die Kapazität zwischen Wicklung und Körper ist durch die Konstruktion des Apparates gegeben, die zu erzielende Frequenz ist ebenfalls eine gegebene Größe, die Größe der Ausgleichsströme hängt somit nur von den Potentialdifferenzen in der Wicklung ab..
Der Vorgang soll an Hand der Fig. 1 erläutert werden. Diese zeigt schematisch die Wicklung 0 und das von dieser durch eine Isolationsschicht h getrennte Eisen g. Der Verlauf des Kapazitätsstromes ist durch die strichpunktierte Linie angedeutet.
Zur Verminderung der Potentialdifferenz in der Wicklung selbst ist schon früher vorgeschlagen worden, die Wicklung zu unterteilen und zwischen die einzelnen Wicklungsteile Kondensatoren einzuschalten. Soll aber die Wicklung außer Wechselstrom gleichzeitig Gleichstrom führen, oder führt die Wicklung, wie es z. B. bei den Goldschmidtschen Hochfrequenzmaschinen der Fall ist, mehrere Frequenzen, so kann die bekannte Anordnung nicht mehr Verwendung finden, da in einem Fall die Kondensatoren dem Gleichstrom den Weg sperren, im anderen Fall nur Abstimmung auf eine Frequenz möglich ist.
Darum hat der Erfinder folgendes Verfahren benutzt:
Für den Fall, daß außer Wechselstrom auch der Erregergleichstrom in der Wicklung fließen soll, wird diese unterteilt und die einzelnen Teile mit Kondensatoren in Reihe geschaltet, die wiederum zu Drosselspulen parallel liegen. Jeder Wicklungsteil ist mit der folgenden (oder vorhergehenden) Kombination von Kapazität und Selbstinduktion in Resonanz für die betreffende Frequenz (Fig. 2).
Bei einigen Hochfrequenzmaschinen, z. B. der des Erfinders, führen die Wicklungen mehrere Frequenzen gleichzeitig, meistens außer der Gleichstrom erregung noch zwei Wechselströme von verschiedener Frequenz. Von diesen tritt jedoch nur die höchste Frequenz äußerlich in Erscheinung, während die niedrigere Frequenz nur innerhalb der Maschine selbst zu existieren braucht. Für die letztgenannte Frequenz bildet der Erfinder so viel Abstimmkreise, wie Wicklungsabteile vorhanden sind, und schließt, die Abstimmkreise an die einzelnen Abteilungen an, so daß die Ströme niederer Frequenz hier verlaufen können. Die einzelnen Wicklungsabteilungen mit den daran hängenden Abstimmungskreisen werden zur Abstimmung auf die äußerlich wirksame Frequenz unter Zwischenschaltung von Abstimmitteln zwischen die einzelnen Abteilungen in Serie geschaltet.
In Fig. 3 ist eine derartige Anordnung schematisch dargestellt. "FF1 Wz sind die Wick-
55
60.
Iu ngsabteilungen; durch die Spulen dx d2 und Kondensatoren C1 C1, c2 c2' sind die Kreise der niederen Frequenz f1 gebildet, die wieder durch die bei b c und d e eingeschalteten Kondensatoren A1 und &2 hintereinander geschaltet sind, um den Stromweg für die Nutzfrequenz f2 zu bilden.
Es ist selbstverständlich, daß das beschriebene Verfahren nicht allein bei Hochfrequenzmaschinen, sondern auch sinngemäß bei Transformatoren und ähnlichen Apparaten Verwendung finden kann. Ferner brauchen die Abteilungen W1 W2... nicht auf demselben Eisen körper zu sein. Es kann auch bei Serienschaltung getrennter Apparate dieses Verfahren angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Verminderung kapazitiver Ausgleichsströme bei elektrischen Maschinen, Hochfrequenzmaschinen, Transformatoren und ähnlichen Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung in mehrere Teile geteilt und unter Zwischenfügung einer Kombination von Drosselspulen und Kondensatoren wieder zusammengeschaltet wird, wobei für den Fall des Vorhandenseins einer zweiten Wechselstromfrequenz dieser besondere Wege in zu den einzelnen Wicldungsabteilungen parallel liegenden Abstimmungskreisen geschafft werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988001803A1 (en) * 1986-08-27 1988-03-10 S.P.C. Holding Company, Inc. Single and polyphase electromagnetic induction machines having regulated polar magnetic symmetry
US4808868A (en) * 1986-08-27 1989-02-28 S.P.C. Holding Co., Inc. Single and polyphase electromagnetic induction machines having regulated polar magnetic symmetry
US4959573A (en) * 1986-08-27 1990-09-25 S.P.C. Holding, Co., Ltd. Electromagnetic induction machines having regulated polar magnetic symmetry

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