DE2820186C2 - Mischelement für Vorrichtungen zum Mischen von Fluiden und fließfähigen Feststoffen während des Passierens eines, wenigstens ein Mischelement enthaltenden Rohrabschnittes - Google Patents
Mischelement für Vorrichtungen zum Mischen von Fluiden und fließfähigen Feststoffen während des Passierens eines, wenigstens ein Mischelement enthaltenden RohrabschnittesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mischelement für Vorrichtungen /um Mischen von Fluiden und fließfähigen
Feststoffen während des Passierens eines wenigstens -m
ein Mischelement enthaltenden Rohrabschnittes von vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt, das aus einem
oder mehreren gleichen ebenen Blechzuschnitien durch Biegen in durch Biegelinien miteinander verbundene
und jeweils im wesentlichen ebene Flächenberciche von -tj
jeweils etwa dreieckförmigem UmriO gebildet ist, von
denen einige mit ihrer schmalen Dreieckseite zur Rohrwandung hinweisen, und das einen Materialstrom
durch den Rohrabschnitt in wenigstens zwei Teilströme unterteilt und diese gemeinsam um die Rohrachse führt. ■'
Ein Mischclemcni dieser ArI ist z. B. aus der FR-PS
22 09 bOI bekannt. Dieses bekannte Mischelement isi aus mehreren gleichen Mischelemcnienabschniiien
zusammengesetzt. Jeder Mischelcmentcnabschniit weist eine annähernd wendelförmig gebogene äußere ^
Kante und eine geradlinige, mit der Achse des zugehörigen Rohres zusammenfallende Längskantc auf,
die zugleich die Fügekante bildet, entlang der die Mischclcmcntcnabschniue miteinander verbunden sind,
leder Mischelementcnabschniit ist aus einem einen f>o
rechten Winkel bildenden Blechzuschnitt durch Abkanlcn
oder Biegen gebildet. Alle Biegelinien gehen von verschiedenen Punkten der Außenkante des ßlcchzuschnittes
aus und laufen gemeinsam an dem Schnittpunkt von zwei einen rechten Winkel bildenden h->
Kartenabschnitten der Innenkante des Blcchzuschniites
zusammen, so daß sich mehrere, in ihrer Form und
eirolle voneinander unterscheidende Drciccksflächcii
ten der Flachenbereiche jeder Gruppe jeweils durchgehend eine Längskante des streifenförmigen
Biechzuscimittes bilden.
5. Mischelement nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß es aus einem streifemörmigcn Blechzuschnitt von reclueckförmigem Umriß gebogen
ist, dessen beide aus den schmalen Dreieckseiten gebildeten Längskanten gleichbleibend wendelförmig
verlaufen.
6. Mischelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß bei aus wenigstens zwei gleichen Mischelementabschniuen zusammengesetztem Mischelement
jeder Mischelementenabschnitt aus einem streifenförmigen Blechrondenabschnitt mit
kreisbogenförmiger Längsmittellinie besteht.
7. Mischelemeni nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenberciche der einen Gruppe jeweils in einer
die Rohrachse enthaltenden Ebene liegen und die Flächenbereiche der anderen Gruppe jeweils zu
dieser Ebene geneigt sind.
8. Mischelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit ihren schmalen Dreieckseiten
in der Rohrachse zusammengefügte Flächenbereiche (34) von zwei gleichen M'schelementenabschnitten
eine gemeinsame, in der gleichen Ebene liegende und sich von Rohrwand zu Rohrwand
erstreckende Fläche bilden, während die in der gleichen axialen Richtung daran anschließenden
Flächenbereiche (35) beider Mischelementenabschnilte gegenüber dieser Ebene entgegengesetzt
gleich geneigt sind.
ergeben, wobei die beiden am Ende d-'s Blechzuschnittes
liegenden Drcicckflächen rechtwinklige Dreiecke sind und die mittlere Dreiecksfläche einen über 90°
liegenden Scheitelwinkel aufweist. Die gebogenen Mischclementenabschnitic sind einer stetig verlaufenden
Wendclfläche angenähert. Die Herstellung dieser Mischelemcntenabschnitte durch Biegen aus ebenen
Blechzuschniitcn ist relativ einfach und preiswert und führt zu genau kontrollierbaren Formen. Hierdurch
unterscheidet sich dieses bekannte Mischelement von anderen bekannten Mischelcmenten, die aus einem
kontinuierlich gewundenen blattförmigen Teil bestehen, welches das Rohr in zwei schraubenförmig verlaufende
Strömungskanäle unterteilt, deren Querschnittsflächen durchgehend im wesentlichen halbkreisförmig und
praktisch gleich sind (vergl. die DE-PS 3 861, 86 622, 15 57 118 und 20 58 071). ßei derartigen Mischelemcn-(en
ist die Herstellung auf dem Wege des Tordieren eines Blcchstreifens in der Weise, daß die gleichförmige
kontinuierliche Schraubenwindung gewährleistet ist, wesentlich schwieriger.
Unabhängig von der Herstellungsart des Mischelementes hai sich gezeigt, daß bei großen Viskositätsunterschieden in den bekannten Mischclcmenlcn die
Gefahr der Kanalbildung besteht, die den angestrebten Mischeffekt stark beeinträchtigt.
Eine solche Kanalbildung kann bei einem anderen
bekannten Mischelement vermieden werden, das aus mehreren Blechlagen besteht, die unmittelbar aufeinander
liegen und z. II. durch Wcllimgen oder dgl. zwischen
sich eine Vielzahl von Strömiingskanälcn bilden, die
nncrhalb einer Lage parallel zueinander verlaufen, von
alge /.u Lage jedoch unterschiedliche Richtungen
aufweisen (vergl. DE-OS 22 05 371). Die Herstellung
eines solchen Mischelementes ist jedoch außerordentlich aufwendig. Außerdem nehmen die Blechlagen einen
erheblichen Teil des freien Strömungsquersehfilue·: de·;
zugehörigen Rohres ein.
Ausgehend von einem Mischelemeni mil den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist es
Aufgabe der Erfindung, ein solches Mischelement so weiterzubilden, daß unter Beibehaltung der einfachen
Herstellungsweise der bekannten Mischelemente eine Kanalbiidung auch bei großen Viskositäisunterschieden
vermieden werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Mischelement ans nur zwei Gruppen von
jeweils spitzwinkelig dreieckförmigen Flächenbereichen besteht, die abwechselnd und stufig aufeinander
folgen und mit ihrer schmalen Dreieckseile in jeweils entgegengesetzte radiale Richtungen weisen.
Aufgrund dieser Ausbildung läßt sich jedes Mischelement
sus einem ebenen Blechzuschnitt. auch im wesentlichen unabhängig von dem Verhältnis von
Länge zu Breite des Blechzuschnittes, exakt in die gewünschte Gestalt umformen, so daß eine hohe
Herstellungsgleichförmigkeit und Reproduzierbarkeit erreicht wird.
Während bei den bekannten gleichförmig schraubenartig gewundenen blattförmigen Blechteilen in jeder
beliebigen Querschnitisfläche gleiche Verhältnisse bezüglich
Form und Größe der Querschnittsflächen der Strömungskanäle vorliegen, wird durch die abwechselnde
und stufige Folge der dreieckförmigen Flächenbereiche bei dem neuen Mischelemeni eine ständig
abwechselnde Verengung und Erweiterung der Strömungskanäle erzielt. Dadurch werden die durch diese
Kanäle fließende Fluide einer zusätzlichen ständigen Wechselsbeanspruchung unterworfen, die wirkungsvoll
die Ausbildung einer Kanalströmung unterbindet. Da die bei dem neuen Mischelcment aufeinanderfolgenden .
Stufen durch spitzwinkelige und enigegengesctzi quer
orientierte Flächenbercichc gebildet werden, ist die durch die Stufen bedingte zusätzliche Beanspruchung
der Fluide an jeder Stufe quer zur Rohrachse ungleichförmig. Diese Wechselbeanspruchung trägt
weiterhin zur Misrhwirkung innerhalb der Sirömungskanäle
merklich bei.
Durch die abwechselnden Verengungen und Erweiterungen der Strömungskanäle infolge der abwechselnden
Stufen des Mischelementcs ergibt sich im Vergleich zu einem gleichförmig schraubenartig gewundenen
blattförmigen Mischclemrnt für das einzelne Mischclement zwar ein höherer Strömungswiderstand. Dieser
wird jedoch dadurch kompensiert, daß bei einer Vorrichtung mit den neuen Mischelcmenten ein
vorgegebenes Mischergebnis bei deutlich verkürzter Länge der Mischstrcckc erreicht wird.
Durch die Wahl der Größe der spitzwinkeligen Drcicckflächcn, durch die Wahl der /wischen zwei
aufeinanderfolgenden Flächcnbercichen eingeschlosse- ι
ncn ßiegewinkcl und durch die Wahl der Lage und
Neigung der Stirnkante eines Mischclcmentes auf den jeweils das Ende des Mischelementes bildenden
Dreiccksflächcnbeicichcn hai es der Fachmann in leicht
überschaubarer Weise in der Hand das Verhältnis von · Mischclcmentenlarge n\ Misehclementcndtirchmessei
ebenso wie die Wirkung ties Mischelcmentes an die
Erfordernisse einer lnih/ hestimniien Misi/hatifgalx·
exakt anzupassen, Dabei können uic beg«, »uikel
zwischen stufig aufeinanderin^: mien FldL-hfiifa'-reiche
«'ich so gewühlt sein, daIi sich in Sirui-.iU'igsricl.iun^ -ti'
ucr: -;-:feii Hinterschneidungen ergeben.
in den Fällen, in denen das Mischelement aus einem
tlii/dsen Blerhzuschnitt hergestellt ist, ist es bei .J»r
Herstellung besonders einfach, wenn die zur gleichen Gruppe gehörenden Flächenbereiche jeweils gleich
sind, wobei im besonderen Fall selbstverständlich auch die Flächenbereiche beider Gruppen untereinander
gleich sein können. Ähnliche Vorteile für die He!stellung
bietet eine Ausbildung, bei der die zur gleichen Gruppe gehörenden Flächenbereiche die gleiche
Neigung gegenüber der die Rohrachse und eine an den Flächenbereich angrenzende Biegekante enthaltende
Ebene aufweisen.
Die den schmalen Dreieckseiten gegenüberliegenden Dreiecksspitzen können im Bereich der Längskante des
Mischelemenies abgeschnitten sein. Es ist aber auch
möglich das Mischelemeni aus einem oder mehreren streifenförmigen Blechzuschnitten s·-· iu biegen, daß die
schmalen Dreieckseiten der Flächentereiche jeder Gruppe jeweils eine durchgehende Längskante des
streifenförmigen Blechzuschnittes bilden.
Ein besonders einfacher Aufbau des Mischelementes wird erhielt, wenn dieses aus einem einzigen streifenförmigen
Blechzuschnitt von rechteckförmigem Umriß gebogen ist, dessen beide aus den schmalen Dreieckseiten
gebildeten Längskanten gleichbleibend wendelförmig verlaufen. Trotz dieses gleichbleibenden wendeiförmigen
Verlaufes der Längskanten bleibt die stufige Ausbildung des Mischelementes in den Bereichen
zwischen den Längskanten unverändert erhalten.
In einigen Fällen kann es zweckmäßig sein, wie im
bekannten Fall das Mischelement aus wenigstens zwei gleichen Mischelementeiiabschniiten zusammenzusetzen.
In diesem Fall läßt sich die stufige Ausbildung der Mischelementenfläche auf einfache Weise dadurch
verwirklichen, daß jeder Mischelemenienabschr.Jit aus
einem streifenförmigen Blcchrondenabschnitt mit kreisbogenförmiger
Längsmittelebene besteht. Insbesondere in diesem Falle ist es zweckmäßig, wenn die
Flächenbereiche der einen Gruppe jeweils in einer die Rohrachse enthaltenden Ebene liegen und die Flächenbereiche
der anderen Gruppe jeweils zu dieser Ebene geneigt sind. Bei einem aus wenigstens zwei gleichen
Mischelementenabschnitten zusammengesetzten Mischclement ist dies in der Weise verwirklicht, daß zwei
mit ihren schmalen Dreieckseiten in der Rohrachse zusammengefügte Flächenbereiche von zwei gleichen
Mischelcmenienabschnitten eine gemeinsame, in der
gleichen Ebene liegende und sich von Rohrwand zu Rohrwand erstreckende Fläche bilden, während die in
t'er gleichen axialen Richtung daran anschließenden
Flächenberciche der beiden Mischelementenabschnittc gegenüber dieser Ebene entgegengesetzt gleich geneigt
sind. Auf diese Weise wird die Abstufung de.· aufeinanderfolgenden Flächenbereiche verwirklicht und
dennoch erreicht, daß die radial inneren Begrenzungskanten
der aus ucr Ülechronde gebogenen schmalen Drcicckscitcn in Qme gegenseitige Fluchtung und in
Fluchtung mit der Achse des Rohrabschnitt^ gebogen
werden können und so ei nt. durchgehende Fiigekamc
für das Zusammensetzen ucr Mischelemcntenabschnitt«:
bilden.
Durch die Mufige Ausbildung des Mischtie. ,cmc·,
erhält dieses eine hohe FnrmM:ii)iiitai. so daß u.is
Mischelemeni auch aus si-l-.r dünnen HI cc he η hergestellt
werden kanu. So im os ni<
>t_*tu h die Mice IhIk kc der zur
I lerstelluiig des Mischclcinciiics verwendeten Dlechzu
schnitte merklich kleiner zu wählen als das 0,07!fache
des grollten Durchmessers des Mischelementcs. Auch
bietet das neue Mischelement den weiteren Vorteil, dall man bei vorgegebener Breite des Ausgangsbleehstreifens
durch Wahl der Hiegewinkel die Länge des Mischelementes in weiten Grenzen variieren kann. Vor
allen, kann man das Mischelcment mit einer Länge ausbilden, die deutlich kleiner als der Durchmesser des
Mischelementes ist.
Wenn im vorstehenden Vermischen von t-'linden und
fließfähigen feststoffen gesprochen worden ist. so wird
im vorliegenden Zusammenhang darunter ein Vorgang verstanden, bei dem jedes Fluidteilchen oder Feststoff- ■
teilchen beim Passieret', der Vorrichtung im Mittel
gleich häufig mn den die Strömung führenden ["lachen
der Vorrichtung und mii anderen Fltiidteilchen oiler
Feststoffteilchen in Kontakt gelangt.
Ls k.inn sich hier mn einen Wärmeaustausch, um ein
Kneten. Hmulgieren. ein Dispergieren. Plastifizieren
oder Homogenisieren bezüglich irgendwelcher physikalischer oder chemischer Eigenschaften handeln. Unter
Mischen im vorliegenden Zusammenhang kann auch das Herstellen eines gleichmäßigen Molekularg:wich- :
tes in dem fluid verstanden werden. Darunter fäll; auch
ein Vorgang, bei dem ein Fluid möglichst gleichförmig
mit einem als Schicht -.iuf den die Strömung führenden
(•'lachen aufgebrachten Katalysator oder dgl. Mittel in Berührung gebracht wird. Auch wenn dieser Kontakt
eine rein mechanische Wirkung, wie beim Schälen von
Körnern hat. wird im vorliegenden Sinne darunter ein Mischvorgang verstanden. Mit Vorteil kann es sich auch
um das Einbringen von Luftsauerstoff in Abwasser handeln. Die Erfindung wird nachfolgend anhand :
schemaiischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert. F.s zeigt:
F ι g. 1 in perspektivischer Ansicht ein Mischelcment gemäß der Erfindung.
F ι g. 2 einen streifcnförmigen Blech/uschniit von ;
rechteckformigem Umriß, aus dem das Mischelemem nach F ι g. I durch Biegen hergestellt ist.
(·' i i: 3 in Seitenansicht eine abgewandelte Ausführungsform
eines Mischelemente« gemäß der Erfindung.
F i g. 4 die Draufsicht auf einen streifenfcrmigcn
> Blechrondenabschnitt mit kreisbogenförmiger Längsmittellinie,
aus dem die Mischelementenabschnitte des Mischelementes nach F i g. 3 durch Biegen hergestellt
sind.
F i g. 5 in Draufsicht einen streifenförmigen Biechron- «
denabschnitt zur Herstellung eines gegenüber dem Mischelement nach F i g. 3 abgewandelten Mischelemcntes
und
F i g. 6 und 7 Einzelheiten einer Verbindungsmöglichkeit für die Mischelementenabschnitte eines zusammen- ν
gesetzten Mischelementes.
In Fig. I ist ein Mischelement 1 geEeigt, das aus
einem streifenförmigen Blechzuschnitt 20 von rechteckformigem Umriß durch Biegen des Bleches entlang der
Biegelinien 3 hergestellt ist. Die Biegelinien 3 sind so auf «
dem Blechzuschniit angeordnet, daß das Mischelemem
I aus gleichgroßen spitzwinkelig dreieckförmigen Flächenbereichen 4, 5 besteht. Diese Flächenbereiche
bilden zwei Gruppen, wobei die schmale Dreieckseile 9 der Flächenbereiche 4 der einen Gruppe in entgegenge- »■>
setzte Richtung weist wie die schmale Dreieckseile 9 des anschließenden Flächenbereiches 5 der anderen
Gruppe. Die Flächenbereiche 4, 5 der beiden Gruppen folgen .ihw ivhselnd und sliifii: aufeinander, indem die im
wesentlichen ebenen I lachciiherciche 4 und j entlang
der liiegelinicn 5 gegeneinander so abgebogen sind, dall
sie unterschiedliche Neigungen besitzen. Ein Längsschnitt
durch das Mischelemem nach I·'i g. I ergibt einen
ziekzackformigen Verlauf der aufeinanderfolgenden
Flächenbereiche über die ganze Länge des Mischelementes.
Im dargestellten Beispiel nach F i g. I und 2 liegen die
schmalen Dreieckseilen 9 der Flächenberiiche 4 und 5
jeweils in einer l.ängskantc 7 bzw. 8 des Bleehzuschnilles
20. Dabei sind die schmalen Dreieckvilen 9 gerade.
Sie können aber ,inch bei entsprechender Ausbildung iles Zuschnittes nach außen konvex gekrümmt sein, wie
dies gestricheil bei 4.i in I-Ί g. 2 angedeutet ist. Die
beiden l.angskanten des gebogenen Mischelementes nach Fig. I 'ίιιιηίι durchgehend von den schmalen
D'-citv'·. ■•eilen der Flächenbereiehe einer Gruppe
!.'i'hiiilet sfin In diesem Falle wurden die Dreiecksspit
/en dei I !,u henhei eiche der anderen Gruppen prak
lisch punktförmig auf dieser l.angskantc zu liegen
kommen. Die Spitzen der Dreiecksflächen können aber auch im Bereich der Langskante abgeschnitten scm. wie
dies bei 15 gezeigt ist.
Die Breite 14 de; schmalen Dreieckseitc hängt von der Breite >'·-"- Blechzuschnities 20 und dem Dreieckswinkel
6 ab.
Durch das stufige Biegen des Blechzuschnittes 20 erhält man einei" m Mittel wendelformigen Verlauf des
MischelemiMiies I. Wenn die Dreieckspitzen unmittelbar
und punktförmig auf den Längskanten des Mischelemenies I zu liegen kommen, kann man das
Mischelemem so hersteilen, dall beide l.^m^anier. !es
Mischelementes eine sic;i.» -or',;i:r.-·-de Kante bilden.
Wenn dagegen ui_ Dreicckspitzcn abgeschnitten sind,
ergeben sich schwach zick-zack-förmig verlaufende
l.angskanten des Mischelemenies. wie bei 9 und 10 in
F i g. I erkennbar ist
Die Stirnkante!! Il und 12 des Mischelementes I
können jeweils nut einer Biegelinie 3 zusammenfallen
oder aber jede andere Lage auf den an den finden liegenden Flaehenbereichen aufweisen. Damit können
einseitig die Endben;iche des Mischelementes auch schräg zur Rohrachse geneigt seil. Dies erleichtert auch
den Anschluß von zwei Mischelementen über eine einfache SchlitzSieck verbindung.
Nach Einsetzer; Jes Mischelementes 1 in einen
Rohrabschnitt liegen die Längskanten des Mischelementes mehr oder weniger dicht an eier Innenwand de
Rohres an. Dadurch wird der Strömungsquerschnitt des Rohrabschnittes in zwei Sirömungskanälc unterteilt, die
sich aufgrund der stufigen Folge der dreieckförmigen Flächenbereiehe abwechselnd verengen und erweitern.
Da die aufeinanderfolgender, Dreiecksflächen in Querrichtung entgegengesetzt orientiert sind, ergeben sich
diesbezüglich in Richtung quer zur Längsachse des Rohrabschnittes unterschiedliche Strömungsverhältnisse.
In dem Rohrabschnitt werden, wie üblich, mehrere solche Mischelemente hintereinander angeordnet, wobei
die einander zugewandten Stirnkanten von zwei aufeinanderfolgenden Mischelementen sich kreuzen.
Nur wenn die Stirnkante, wie bei 21 in Fig. 2 angedeutet, mit der Winkelhalbierenden eines dreieckförmigen
Fiächenbereiches zusammenfällt, liegt die entsprechende Stirnkante des Mischelementes auf
einem Durchmesser des Rohres. Wird dagegen die Stirnkante anders gelegt, z. B. in eine Biegelinie, wie dies
bei den Stirnkanten 11 und 12 nach Fig. 1 der Fall ist, ist
die Sin ilk, ι ιι ie gegenüber ι km /ι11:ehot igen I )ιπ\ Sm es
scr des Rohre in de η emc': mlci de:i anderen
jeweils eine durchgehende wendelförmig!,· l.angskanlc
ides Mischeleiiientcs Der Kreiijini du· lilechrondenmii
le 59. iin denen die V''rlängerungeTf"cttr-Kwgtkanien !7
ltee i· .im>
Stromung',kaiial hinein seitlich verset/l, was zu
unterschiedlich grollen Eintritts- bzw. Austritts<|uerschni'iien
der beiden durch das Mischelement «ebildetcn
Slroniungskannle fuhrt. Die Eintritts und Aiistnlisqucrschnitte
waren nur dann gleich, wenn am Ende des Mischelemenies iew eils nur ein dreiecksfomiigcr
I laehcnbereieh 23 von halber (!rolle vorgesehen ist
(vergl lic.'l
Das in lit', i L'e/eintc Mischelemenl iO ist aus zwei
gleicht··· Miscliel'"nenletiahs<.'hmtlen ·\ und Il entlang
einer im: ler l'ohr.: -hse zusamme! Mllenden Fugekanle
II zusammengesetzt leder c.'i/ei: ·· Mischeleiiicnten
.ibschnitt besteht, wie »las \! -, heV'nent ".ich I l' 1.
.ms slufig .uifem.inderl.'Ver'.de·! spu/w mkeligfti
Dreieeksfliichen 14, 15. deren schmale Dreiecksseilen
nach entgegengesetzten Seiten orientiert sind. Die
dreieckforiiugen Flachenbereichc 14 der einen Gruppe
beider Mischelenientenabschnitte A und Illiegen in dem
zusammengesetzten Mtschelement 30 in der gleichen
die Fügek.inie 11 enihaltenden libelle, wahrend die in
der gleichen axialen Richtung jeweils daran anschließenden dreieckforniigen Flachenbereiche 35 gegenüber
dieser '"bene entgegengesetzt gleich geneigt sind. Die
Spitzen 54 der dreieckformigen Flaehenbereiche IS
liegen in der geraden Fugekante 31. Die dreieckforiiugen
flachenbereiche 14 und 15 der beiden Gruppen sind bei jedem Mischelementenabschnitt unterschiedlich
groß, was durch die unterschiedlichen Oreieekswinkel
50, 51 bzw. 52 und 51 in Γ ι g. 3 deutlich wird.
Die Mischelenientenabschnitte A und B sind auf
gleiche Weise aus gleichen streifenförmigen Blechrondcnabschnitten
36 gebildet. F i g. 4 zeigt, daß die
Biegt.-Iimen 37 und 38 in ihrer: Verlängerungen auf
enigi'gengcr.ct/.'iCii Seiten der Biet-hrondenmittc 39
vorbcila^fen. v..ibci der Abstand von der Mitte 39
•unterschiedlich sein kann. Der für das Misehelcnicnt
gewünschte lllechrondenabschnitt uird durch Auftrennen
der Blechronde bei 40 bzw. 41 in F-" i g. 4 gewonnen. Dabei kann der Trennschnitt entlang der einen oder der
anderen Biegekantc 40.7. 40f>
bzw. 41.?. 41 f> folgen. Der Schnitt kann auch entlang eines Radius gelegt sein. |e
nach der Schnittlage erhält man eine Stirnkante 60 des Mischelementes 30. die auf einem Rohrdurchmesser
liegt oder eine einen stumpfen Winkel bildende Stirnkante, wie sie unten am Mischelcment bei 61 und
oben am Mischelement bei 41a angedeutet ist. Die auf der inneren Kante 31a des streifenförmigen Blechabschnittes
liegenden schmalen Dreiecksseilen werden beim Biegen der Blechronde in gegenseitige Fluchtung
gebogen und bilden die Fügekante 31. Die auf der AuüenKU..,-. 70? A"* Blechrondenabschnittes liegenden
schmalen Dreieckseiten buJCi, --'"re^en nach Biegen
gewählt, ilall er del Lange der aiii der inneren
Itegicn iniiskante II./liegenden si hmalen Dreteekssei
ten entspricht. |c groller das Verhältnis zwischen ilen
Winkeln 50, 51 einerseits und ilen Winkeln 52, 53
■ andererseits ist. umso kleiner wird die axiale Lange des
Mischelemciites.
Auch hier können die in der IUechronde nach außen
weisenden Dreiecksspitzen 54.) abgeschnitten sein. Fig.-) zeigt einen streifenförmigen Blcchrondenab-
ui schnitt, bei dem das Flächenverhältnis der dreieckformigen
I !.ι-, henbereiche der beiden Gruppen sehr unterschiedlich
ist In diesem Fall laufen beide Biegclitiien 71
und 72 in leweils gleichen Abstanden auf entgegengesetzten
Seiten an der Hlechrondenmille vorbei. Die
• Iiilge ist. dall die Winkelhalbierende 76 der Flachenbereiche
7-t durch die lilechrondenmitte geht. Im
dargestellten Beispiel ist die zentrale Öffnung der Bleehninde mehreckii: ausgelitldel. wobei die Kanten
lanue det "»eh'-kantigen Öffnung 77 der Länge der
.- v'."!i'!i,|i·.·· Dr-.-iei k^'üt 75 en'.sprichl. Die nach auller
weisende I): ei ei \ssnitze ist mn 7 ) bezeichnet.
Aufgrund cer geringen Lange der schmalen Dreiecks
seile 75 und der grollen Breite des sKeifenforinigen
Blechrondenabscninttes wird deutlich, daß das fertige
.''· Mische'cment eine sehr kleine Lange im Vergleich /um
Durchmesser des fertigen Mischelementes aufweist wobei auch in diesem Falle das Misciielement aus zwei
gleichen Mischelmeiienabsehnittcn zusammengesetzt
wird
Die MischelcmeiHenabschnitie der zusammengesetzten
M:-.chelemenie können entlang der Fügekante
verschweißt oder verlötet sein. Das Zusammenfügen kann aber auch mn Wberlappungsblechabschnitten
erfolgen, wie sie in F ι g. 6 bei 79 und F i g. 7 bei 80
■ gezeigt sind. Mit 81 ist dabei für beide Darstellungen die
Fugekanle der Mischelenientenabschnitte angedcute;.
Aufgrund unterschiedlicher Neigungen der an den
Enden des Mischabschnittes liegenden dreieckformigen Flächenbereiche und/oder der unterschiedlichen Lage
:- der Stirnkanten in bezug auf die Dreiecksfläche kann
das Fluid oder der fließende Feststoff beim Übergang von einem Mischelement zum anderen unterschiedlichen
Beanspruchungen ausgesetzt werden, und zwar auch unterschiedlich in Abhängigkeil von der Anström·
; ■ richtung des Mischelcmcntes. Bei unterschiedlichen
Enden des Mischelementcs kann dieses auch wahlweise in der einen Einbaulage und in der dazu um 180"
gedrehten Einbaulage verwendet werden, was zu unterschiedlichen Mischwirkungen führt.
•n Es können wie in den bekannten Fällen auch mehr als
zwei Mischelementenabschnitte entlang der gemeinsamen Fügekante zusammengesetzt werden, wobei
jedoch bei zusammengesetzten Mischelementen ein Aufbau aus nur zwei Mischelementenabsehnitten
ϊ"1 bevorzugt wird. Auch bei den zusammengesetzten
Mischelemenien zeigen Längsschnitte jeweils den
zick-zack-förmigen Verlauf des Bleches jedes Mischeletnenienabschnittes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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OER BrEGEKANIEN 3/ ι'ΑΝυΓ- N I 1 Al
ANLIEGEN, IBT IN SEINEM DURCHMESSER Sn
230 247/397
Claims (4)
1. Mischelement fur Vorrichtungen zum Mischen von rluiden und fließfähigen Feststoffen während
des Passierens eines wenigstens ein Mischelement '< enthaltenden Rohrabschnittes von vorzugsweise
kreisförmigem Querschnitt, das aus einem oder mehreren gleichen ebenen Blechzuschnitien durch
Biegen in durch Biegelinien miteinander verbundene und jeweils im wesentlichen ebene Flächenbereiche |0
von jeweils etwa dreieckförmigem Umriß gebildet ist, von denen einige mit ihrer schmalen Dreieckseite
zur Rohrwandung hinweisen, und das einen Materialstrom durch den Rohrabschnitt in wenigstens
zwei Teilsiröme unterteilt und diese gemeinsam um "
die Rohrachse fuliri. dadurch gekennzeichne!,
daß es aus nur zwei Gruppen von jeweils spitzwinkelig dreieckförmigen Flächenbereichen (4,
5 bzw. 34, 35J oestchi. die abwechselnd und stufig
aufeinander lolgen und mit ihrer schmalen Dreieck- --1
seite in jeweils entgegengesetzte radiale Richtungen weisen.
2. Mischelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur gleichen Gruppe gehörenden
Flächenbereiche jeweils gleict: sind. -?5
3. Mischelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnei. daß die zur gleichen Gruppe
gehörenden Flächenberciche die gleiche Neigung gegenüber der die Rohrachse und eine an den
Flächenbercich angrenzende Biegekante enthalten- w de Ebene aufweisen.
4. Mischelement nach eirem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gckenr ceichnet, daß es
aus einem oder mehreren streifenförmigen Blechzuschnitien gebogen ist und die schmalen Dreiecksei- ^
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2820186A DE2820186C2 (de) | 1978-05-09 | 1978-05-09 | Mischelement für Vorrichtungen zum Mischen von Fluiden und fließfähigen Feststoffen während des Passierens eines, wenigstens ein Mischelement enthaltenden Rohrabschnittes |
| CH418279A CH642867A5 (de) | 1978-05-09 | 1979-05-04 | Vorrichtung zum mischen von fluiden und fliessfaehigen feststoffen waehrend des passierens eines rohrabschnittes. |
| US06/036,757 US4259024A (en) | 1978-05-09 | 1979-05-07 | Device for mixing flowable materials |
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