DE2812640A1 - Vorrichtung zum handhaben von zentrifugierglaesern in einem automatischen brutschrank - Google Patents

Vorrichtung zum handhaben von zentrifugierglaesern in einem automatischen brutschrank

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Description

P-1
DR. ING. F. WTJESTHOFF 80G0 KÜNOITEIi 9G DR. E. V. PECHMANN SCHV-SIG^STHASrSE 2 DR. ING. D. BEHRENS t»m»oit C080) Ge20 51
TEI.EX 5 24070
DIPL. ING. R. GOETZ 9 R 1 2 B 4 Q
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ΤΕΙ,ΕΟΚΛΜΜΕ :
PATENTANWÄLTE pbotectpatent :
Anmelder; Olympus Optical Company Limited,
43-2, 2-Chome, Hatagayay Shibuya-Ku, Tokyo, Japan
Vorrichtung zum Handhaben von Zentri-
fügiergläsern in einem automatischen Brutschrank.
DR. ING. F. WHESTHOFF DR, E. ν. PECHMANN
DR. ING. D. BEHRENS DIPL. ING. R. GOETZ PATENTANWÄLTE
2 81 2 6 4 Q
SOOi) Μ-&ΝΟΙΓΕΚΓ UO
TELEFON (OSO) CG 2051 TELEX 5 24:070
TELEOnAMME : l'BOTEOTPATENT MÜNCHEJi
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Beschreibung
Vorrichtung zum Handhaben von Zentrifugiergläsern in einem automatischen Brutschrank
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Handhaben eines Zentrifugierglases in einer automatischen Brutanlage zum automatischen Züchten von biologischen Geweben? z.B. von Zellen.
Es ist allgemein üblich, zum Züchten von Geweben, z.B„ von Zellen, ein Kulturgefäß, beispielsweise eine Schale, zu verwenden, das in größerer Anzahl in einen Gewebebrutschrank eingesetzt und dort ruhig stehengelassen wird. Beim herkömmlichen Züchten von Geweben, bei dem die an die Züchtung gebundenen Verrichtungen manuell durchgeführt werden, muß das Kulturgefäß aus dem Brutschrank herausgenommen und in die Atmosphäre gebracht werden, damit das Ergebnis der GewebeZüchtung überprüft oder verschiedene Arbeitsgänge durchgeführt werden können, die zum Züchten aufeinanderfolgender Generationen notwendig sind. Dabei werden die Gewebe aus einem kontrollierten Milieu mit z.B. spezieller Atmosphäre, Temperatur und Feuchtigkeit, die im Brutschrank aufrechterhalten wurde, herausgenommen und können somit einer raschen Milieuveränderung unterworfen sein. Außerdem können die Gewebe mit verschiedenen, in der Atmosphäre enthaltenen Stämmen kontaminiert werden.
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Zur Überwindung der vorgenannten Schwierigkeiten hat die Anmelderin früher einen Brutschrank vorgesehlagen, der die automatische Durchführung aller an das Züchten gebundenen Arbeitsgänge in einem im Innern des Brutschrankes beibehaltenen gegebenen Milieu ermöglicht. Bei Verwendung dieses automatischen Brutschrankes werden die in aufeinanderfolgenden Generationen zu züchtenden Gewebe mit einer Nährlösung versetzt und als Aufschlämmung oder Suspension in ein Kulturgefäß, beispielsweise eine Schale, eingespritzt. Die Schale wird zum Züchten in den Brutschrank eingesetzt und in einem darin aufrechterhaltenen speziellen Milieu ruhig stehengelassen. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne wird das Kulturgefäß zu einer Beobachtungsstation innerhalb des Brutschrankes transportiert, damit dort das Zuchtergebnis unter dem Mikroskop überprüft werden kann. Wird festgestellt, daß die gewachsene Gewebekolonie das Kulturgefäß ganz bedeckt, wird das Kulturgefäß zu einer Verteilerstation im Brutschrank transportiert, wo die Nährlösung mit der Pipette aus dem Kulturgefäß entfernt und weggeschafft wird. Danach wird das im KuItürgefäß verbliebene Gewebe durch Einspritzen einer Pufferlösung gereinigt, die dann mit der Pipette aufgesaugt und weggeschafft wird. Danach wird eine Enzymlösung, z.B. Tripsin, in das Kulturgefäß eingespritzt, das so lange ruhig stehengelassen wird, bis sich die an der Bodenfläche des Kulturgefäßes anhaftenden Gewebe nahezu abgelöst haben. Die Enzymlösung wird dann mit der Pipette aus dem Kulturgefäß entfernt und weggeschafft, und in das Kultur ge faß wird wieder eine Nährlösung eingespritzt. Durch wiederholtes Aufsaugen und Wiederabgeben der Nähiösung mit der Pipette wird die Lösung bewegt, um das Gewebe völlig von der Bodenfläehe des Kulturgefäßes zu lösen. Das Gewebe verbleibt suspendiert in der Nährlösung. Die suspendierten Gewebe werden mit der Pipette entfernt und in ein Zentrifugierglas gegeben, das der Wirkung einer Zentrifuge ausgesetzt wird, um eine Trennung zwischen der Nährlösung und den Geweben herbeizuführen. Die Gewebe, die ein größeres spezifisches Gewicht aufweisen, haften danach am Boden des Zentrifugierglases,
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während; die nährlösung darübersteht» Die überflüssige bzw. nutzlose nährlösung wird durch Abgießen aus dem Zentrifugierglas entfernt. Danach wird erneut eine Fährlösung in das Zentrifugierglas eingespritzt und in ähnlicher Weise wie oben erwähnt durch Aufsaugen und Wiederabgeben mit einer Pipette bewegt, so daß die Gewebe in der im Zentrifugierglas enthaltenen Kährlö sung gleichmäßig suspendiert sind„ Diese Suspension wird dann auf ein Paar saubere Kulturgefäße in gleichen Teilen aufgeteilt, wodurch ©in einzelner Züchtungsvorgang beendet ist. Das Züchten von Geweben in aufeinanderfolgenden Generationen erfordert eine Vielzahl derartiger Züchtungsvorgänge, die an den jeweiligen Geweben in einer Mehrzahl von KulturgefäSen vorgenommen werden müssen.
Das Zentrifu,gieren während des Züchtungsvorganges ist nötig, weil die Enzymlösung, die in das KulturgefäS eingespritzt wurde, um die an dessen Bodenfläehe haftenden Gewebe fast vollständig abzulösen, mit einer Pipette nicht vollständig aufgesaugt und weggeschafft werden kann., Es kann sein, daß eine kleine Menge der Enzymlösung an der Bodenfläehe des Kulijurgefäßes oder zwischen den Geweben haften bleibt* Unter diesen umständen können die Gewebe nieht in d©r frischen nährlösung suspendiert werden, die danach, beim Aufteilen der Gewebe auf das Paar saubere Sulturgefäß©, eingespritzt wird. Aus diesem Grunde wird das Zentrifugieren angewandt, solange die Gewebe in der zuvor benutzt en FährlS sung sus= pendiert sind, damit jeder Rest von Enzymlösmng von den Geweben abgeschieden werden kanno Von den Geweben, die aufgeteilt werden sollen, wird auch ein Seil der t^ähreni. des Züchtungsprozesses abgestorbenen Gewebe abgeschieden»
Mir die Durchführung der verschiedenen Arbeitsgang©, die aur guten Verteilung bsw, Aufteilung aus jeder von ©iner Mehrzahl von Schalen notwendig sind, kann ein Drehtisch in Betracht gezogen werden, an deia ©ine lehr saal v©n üentrifugiergläsernso angeordnet ist, daS in jeder Winkelstellung des Drehtisches verschiedene Arbeitsgang© durchgeführt werden
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können. An einer Stelle in Umfangsrichtung des Drehtisches ist ein Zentrifugierglas angeordnet, das aber dann an den Rotor einer Zentrifuge, die ein vom Drehtisch getrenntes Rotationssystem bildet, übergeben oder von ihm übernommen werden muß. Während der Übergabe muß der Rotor still gehalten werden. Die Zeitspanne, während der der Rotor im Stillstand gehalten wird, muß jedoch so kurz wie möglich sein, da sich die Gesamtzahl der zu behandelnden Gewebeproben, von. Generation zu Generation nahezu verdoppelt, so daß es gegen. Ende der Züchtung von aufeinanderfolgenden Generationen, notwendig wird, die Zentrifuge nahezu ständig arbeiten zu lassen. Die Zeitspanne, während der der Rotor im Stillstand gehalten werden muß, stellt somit eine Begrenzung für die Zahl der Generationen dar, über die die Züchtung fortgesetzt werden kann.
Der beschriebene automatische Brutschrank ist mit einer Verteilervorrichtung versehen, die eine in vertikaler Lage einfallende Pipette aufzunehmen, vermag und drehbar ist, um die Pipette zwischen, einem Kulturgefäß und einem Zentrifugierglas bei verschiedenen Arbeitsschritten zu transportieren oder zu übergeben, z.B. beim Entfernen und Wegschaffen, der verschiedenen Lösungen aus dem Kulturgefäß, beim Übergeben der in der Nährlösung in Suspension, gehaltenen gewachsenen Zellen nach dem Bewegen der Lösung im Kulturgefäß an das Zentrifugierglas, und beim Aufteilen von im Zentrifugierglas in Suspension gehaltenen gewachsenen Zellen nach dem Bewegen und Zentrifugieren auf ein Paar saubere Kulturgefäße. Nach Beendigung jedes der vorstehend beschriebenen Arbeitsschritte muß die Pipette durch eine neue ersetzt werden« Andernfalls würde die beim vorausgegangenen Arbeitsschritt benutzte Lösung, die an der Pipette haftet, mit Flüssigkeit vermischt werden, die in einem sauberen KuItürgefäß oder Zentrifugierglas, das für die Durchführung des nächsten Arbeitsschrittes zugeführt wird, enthalten ist, und würde somit einen bedeutenden nachteiligen Einfluß auf den Züehtungsvorgang ausüben. Aus diesem Grunde ist es notwendig, während des Betriebes des
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automatischen Brutschrankes eine sehr große Zahl von sterilisierten Pipetten bereitzuhalten und sie der Verteilervorrichtung oder der Pipettenzuführstation synchron mit der Betätigung des Brutschrankes zuzuführen.
Aus denselben Gründen muß das Zentrifugierglas, das zum Trennen der gezüchteten Gewebe oder Zellen von überflüssiger Nährlösung verwendet wird, bei jeder Probe durch ein neues ersetzt werden, um Kontamination zwischen aufeinanderfolgenden Proben zu verhindern. Folglich muß dem automatischen Brutschrank eine Vielzahl von Zentrifugiergläsern zugeführt werden, damit eine Vielzahl von Gewebeproben gezüchtet werden kann. Die Zentrifugiergläser müssen nacheinander zugeführt werden. Hierfür verwendet ein herkömmlich ausgebildeter Brutschrank einen Kettenantrieb. Diese Ausführungsform eignet sieh jedoch nicht für das Züchten von aufeinanderfolgenden Generationen, da getrennte Zentrifugiergläser in kontinuierlicher Aufeinanderfolge zugeführt werden müssen und sie nicht ohne weiteres sterilisert werden können.
Die Forderungen, die an eine Vorrichtung zum Zuführen eines Zentrifugeerglases an einen automatischen Brutschrank gestellt werden, sind folgende:
1. Der begrenzte verfügbare Raum in einem Inkubator, der eine Vielfalt von Vorrichtungen enthält, und die benötigte Zahl Zentrifugiergläser machen es erforderlich, daß dem Inkubator Zentrifugiergläser von außerhalb zugeführt werden können, damit der Vorrat an Zentrifugiergläsern nötigenfalls ergänzt werden kann.
2. Das Milieu oder die Atmosphäre im Innern des Inkubators darf, wenn das Zentrifugierglas von außen zugeführt wird, nicht gestört werden, da es bzw. sie genau eingehalten werden muß.
3. Das Sterisisieren muß erleichtert sein, um das Eindringen von verschiedenen Stämmen in den Inkubator zu verhindern.
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4. Sichere Einzelzuführung der Zentrifugierglaser.
5. Einfaches Betätigen und Handhaben.
Wie oben schon erwähnt, werden während des Ziichtungsprozesses im automatischen Brutschrank Zellen, die sich im Kulturgefäß ausreichend, entwickelt haben, unter Verwendung einer Pipette in ein Zentrifugierglas eingespritzt, und das Zentrifugierglas wird, zentrifugiert, um die Zellen von der darüberstehenden Lösung und. von abgestorbenen Zellen zu trennen. Schließlich wird die aufschwimmende Lösung weggeschafft und das leere Zentrifugierglas wird nach beendeter Aufteilung der Zellen weggeworfen. Das Wegsehaffen des Zentrifugierglases nach dem Gebrauch ist notwendig, weil die im Zentrifugierglas gezüchteten Zellen sehr anfällig für Kontamination durch verschiedene Stämme sind. Deshalb ist es zweckmäßig, das Zentrifugierglas, an dem zum Züchten von anderen Zellen benutzte Lösung haften kann, durch ein sterilisiertes Zentrifugierglas zu ersetzen, um die Gefahr das Anhaftens und des Wachstums der verschiedenen Stämme so gering wie möglich zu halten und die gleichmäßige Güte der gezüchteten Gewebe si eherzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Handhaben von Zentrif ugier gläsern in einem automatischen Brutschrank zu schaffen, bei der ein Drehtisch, der eine Vielzahl von Zentrifugiergläsern an einer gemeinsamen Kreislinie und mit gleichem Zwischenabstand zu tragen vermag, über einer Zentrifuge angeordnet ist und dazu verwendet wird, die Zentrifugiergläser zwischen einer Vielzahl von Hand— habungsStationen sicher so zu transportieren, daß an jeder der Behandlungs- oder Handhabungsstationen die erforderliche Behandlung der in den entsprechenden Zentrifugiergläsern enthaltenen Zellen automatisch durchgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß ist der gesamte Arbeitsablauf des automatischen Brutsehrankes, von der Übergabe eines Zentrif ugierglases an die Zentrifuge bis zur Aufteilung der zentrifugieren
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Gewebe, automatisch durchführbar. Außerdem dreht sich der Drehtisch in einem begrenzten Raum, in dem ein vorgegebenes Lebensmilieu aufrechterhalten wird. In jeder Winkelstellung des Drehtisches wirkt auf Zentrifugiergläser eine Vielzahl von Händhabungs- oder Betätigungsvorrichtungen entweder vor oder nach dem Zentrifugieren, gleichzeitig oder nacheinander ein, so daß eine Minimierung der Größe des Brutsehrankes und eine Verbesserung der Handhabungsleistung möglich sind«, Da die Zentrifugiergläser am Drehtisch hinsichtlich der Betätigung der Zentrifuge regelmäßig angeordnet sind, lassen sieh die gezüchteten Zellen auf ihrem Wege vom anfänglich benutzten Kulturgefäß über das Zentrifugierglas zu dem Kulturgefäß mit den aufgeteilten Kulturen verfolgen, wodurch sich die Güte der Kulturen durch Probenentnahme bestimmen läßt.
Die Über einander anordnung von Drehtisch und Zentrifuge ermöglicht ein exaktes und automatisches Positionieren des Rotors der Zentrifuge gegenüber dem Drehtisch, trägt somit zu einer sicheren Übergabe eines Zentrifugierglases zwischen ihnen bei und setzt die hierfür erforderliehe Zeit auf ein Geringstmaß herab.
Der Enddeckel der Zentrifuge wird in Verbindung mit dem Positionieren des Rotors automatisch geöffnet, wodurch auf eine getrennte Enddeckel-Antriebsvorrichtung verzichtet werden kann. Beim Offnen dreht sich der Enddeckel der Zentrifuge, während er gleichzeitig von seinem Paarungspartner weg bewegt wird, wodurch die Gefahr vermieden wird, daß verschiedene Stämme oder Staubteilchen in die Zentrifuge fallen und die Zellen kontaminieren.
Beim Transportieren ist das Zentrifugierglas in einem Halter angeordnet. Dadurch ist das Zentrifugierglas bei der Übergabe zwischen dem Drehtisch und einem Aufnehmer der Zentrifuge und auch beim Zuführen oder Abgeben an den Drehtisch gegen Beschädigung geschützt.
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Die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit nach der Erfindung vermag eine sehr große Zahl von Zentrifugiergläsern aufzunehmen und sie nacheinander sicher zuzuführen. Sie kann außerhalb des Inkubators der automatischen Brutanlage angeordnet sein, wodurch der beschränkte Eaum im Innern des Inkubators nicht in Anspruch genommen werden braucht und auch die Gefahr einer Verbindung zwischen dem Inkubator und der Außenatmosphäre über die Eingabeeinheit vermieden ist. Die Eingabeeinheit weist ein Innengehäuse auf, das während des Züchtungsvorganges gegen ein anderes ausgewechselt werden kann, um einen zusätzlichen Vorrat an Zentrifugiergläsern bereitzustellen. Zum Erleichtern des Sterilisierens läßt sich das Innengehäuse durch eine einfache Betätigung aus dem Außengehäuse herausnehmen. Wenn sich beim Einsetzen oder Herausnehmen des Innengehäuses in bzw. aus dem Außengehäuse die Tür des Außengehäuses öffnet, können eine Antriebsvorrichtung, die mit einer Zentrifugiergläser eingebenden drehbaren Scheibe verbunden ist, und ein Zentrifugierglas-Führungsrohr auf ein Niveau zurückgezogen werden, das tiefer liegt als die Bodenplatte des Innengehäuses, wodurch eine gegenseitige Störung vermieden ist. In der unteren Stellung der Antriebsvorrichtung und des Führungsrohres ist der Innenraum des Innengehäuses von der Außenatmosphäre getrennt und das Führungsrohr ist mit einem Deckel verschlossen, wodurch das Eindringen von verschiedenen Stämmen verhindert wird.
Durch Verwendung eines Kurvengetriebes, welches das Kippen eines Zentrifugierglases hervorruft, vermag die Flüssigkeit s-Beseitigungseinheit nach der Erfindung die lösung automatisch wegzuschaffen. Das Kurvengetriebe verhindert ferner ein zu starkes Kippen des Zentrifugierglases. Auch läßt sieh nach dem Zentrifugieren Bewegung der Zellen vermeiden, die hervorgerufen werden kann, wenn die aufschwimmende Flüssigkeit mit einer Pipette weggeschafft wird; somit ist eine zufriedenstellende Beseitigung sichergestellt.
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Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung vorhanden, die freies Fallen des Zentrifugierglases verhindert, wenn dieses durch Betätigen der Haltevorrichtung automatisch gekippt wird. Dieses Vorrichtung weist ein elastisches Bauteil auf, welches das Zentrifugierglas automatisch festhält, wodurch manuelles Eingreifen vermieden wird. Das elastische Bauteil liegt nur an der Seitenwand des Zentrifugierglases an und ist in genügendem Abstand von dessen Öffnung gehalten, wodurch das Eindringen der verschiedenen Stämme oder von Staub durch die Öffnung ausgeschlossen ist.
Die Zentrifugierglas-Austragseinheit nach der Erfindung hat einen Deckel oder eine elastische Platte, die entweder die Aufnähmeöffnung oder die untere Öffnung eines Zentrifugierglas- Ausleitungsrohr es verschließen und so eine direkte Verbindung zwischen dem Innenraum des Brutschrankes und der Außenatmosphäre verhindern. Auf diese Weise lassen sich die gezüchteten Zellen gegen in der Außenatmosjahäre enthaltene verschiedene Stämme oder Staub sicher schützen. Die elastische Platte nimmt einen Teil der kinetischen Energie des nach unten fallenden Zentrifugierglases auf und verhindert so eine Beschädigung desselben.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Übergabe eines Zentrifugierglases zwischen dem Drehtisch und dem Rotor der Zentrifuge mit einer Übergabeeinheit geschieht, die den Rotor der Zentrifuge exakt positioniert und den Enddeckel der Zentrifuge automatisch öffnet, um eine gute Übergabe zu gestatten.
Ein anderer Vorteil der Erfindung besteht darins daß die Vorrichtung eine am Drehtisch angeordnete Zentrifugierglas-Haltevorriehtung aufweist, an der Zentrifugierglas-Halter, in denen das Zentrifugisrglas wegnehmbar gehalten ist, wegnehmbar und kippbar abstützbar sind«
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß die nahe dem Drehtisch, an einer vorgegebenen Stella desselben angeordnete Zentrifugierglas-Eingabeeinheit in der Lage ist, jeden
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Arbeitsvorgang durchzuführen, der für das Zuführen eines Zentrifugierglases erforderlich ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß überflüssige Nährlösung aus einem Zentrifugierglas nach dem Zentrifugieren von einer Beseitigungseinheit weggeschafft wird, die nahe dem Drehtisch an einer Beseitigungsstation desselben angeordnet ist und zusammen mit dem Betätigen der Haltevorrichtung das Zentrifugierglas und einen Halter hierfür kippt, um ein völliges Beseitigen der genannten Nährlösung zu gestatten. Dabei verhindert eine zusätzliche Vorrichtung ein freies Fallen des Zentrifugierglases, unter der Einwirkung seines Eigengewichtes, aus dem Halter.
Ein noch anderer Vorteil der Erfindung ist, daß gebrauchte leere Zentrifugiergläser vom Drehtisch aus dem Lebens- bzw. Brutmilieu heraus durch eine Austragseinheit ausgeleitet werden, die nahe dem Drehtisch an einer Austragsstation desselben angeordnet ist und bewirkt, daß der Halter eine umgedrehte Haltung einnimmt, damit das Zentrifugierglas aus dem Halter entfernt und ausgeleitet werden kann, wobei gleichzeitig eine Beschädigung desselben vermieden wird.
Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Zentrifugiergläser tragenden Drehtisch in der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 die Seitenansicht H-II in Fig. 1, die die Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Vorrichtungen verdeutlicht,
Fig. 3 eine Schrägansicht in auseinandergezogener Darstellung einer Zentrifugierglas-Haltevorrichtung,
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Pig. 4 . einen Quersclinitt durch einen Zentrifugierglas- -■■-. halter,
Pig. 5 eine Seitenansicht einer Po sit poliervorrichtung für den Rotor einer Zentrifuge,
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Enddeckel-Betätigungsvorrichtung der Zentrifuge,
Fig. 7 eine Draufsicht einer Steuervorrichtung zum Betätigender Schaltwelle der Positioniervorrichtung /gemäß Fig. 5t.
Fig. 8 eine Seitenansicht mit einem vertikalen Teilschnitt einer Antriebsvorrichtung, die mit einer Hubwelle in einer Zentrifugierglas-Übergabeeinheit verbunden ist,
Fig. 9 eine vergrößerte Draufsicht der Antriebsvorrichtung ; ■.'■:-;■ -: - gemäß Fig. 8,
Fig. 10 eine vergrößerte Draufsicht einer Drehantriebsvorrichtung für die Hubwelle,
Fig. 11, 12A, 12B und12C eine vereinfachte Darstellung bzw. Seitenansichten, die die Arbeitsweise der Übergabeeinheit verdeutlichen,
Fig. 13 und 14 Draufsichten anderer Ausführungsformen der Drehantriebsvorrichtung für die Hubwelle,
Fig. 15 eine Draufsieht einer Ausführungsform einer
„ Zentrifugierglas-Eingabevorrichtung, die in der oberen Zeichnungshälfte über der Linie X-X bei weggenommener oberer Wand des Außengehäuses und weggenommenem oberem Deckel des Innengehäuses dargestellt ist, um den Innenraum des Außengehäuses sichtbar zu machen,
Fig. 16 einen Querschnitt durch die Eingabeeinheit gemäß : : . '■;. Fig. 15,
Fig. 17 eine vereinfachte Darstellung der Bewegungsbahn eines Zentrifugierglases von der Eingabeeinheit ; ; c zu einem Halter am Drehtisch,
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Pig. 18 eine Seitenansicht eines Teils einer Vorrichtung zum Verriegeln der Eingabeeinheit mit der Tür des Außengehäuses,
Fig. 19 einen Querschnitt durch eine Flüssigkeits-Beseitigungseinheit,
Pig. 20 eine Vorderansicht einer Antriebsvorrichtung für eine Hubstange, die bewirkt, daß ein Zentrifugierglas-Halter in der Beseitigungs- und Ausleitstellung eine gekippte bzw. umgedrehte Lage einnimmt,
Fig. 21 eine Seitenansicht der Antriebsvorrichtung gemäß Pig. 20,
Pig. 22A bis 22D eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Verhindern des freien Fallens eines Zentrifugierglases bzw. eine Seitenansicht, eine Seitenansicht einer der Seitenwände und einen Querschnitt von bzw. durch dieselbe Vorrichtung, die verschiedene Arbeitsphasen derselben zeigen,
Fig. 23 eine Seitenansicht mit einem Teilschnitt einer Zentrifugierglas-Ausle iteeinheit,
Fig. 24 eine Ansicht von unten eines Ausleiterohres in der Ausleiteeinheit gemäß Fig. 23
Fig. 25 eine Draufsicht der Ausleiteeinheit gemäß Fig. 23 und
Fig. 26 einen Teilquerschnitt durch das Ausleiterohr beim Ausleiten eines Zentrifugierglases.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist gemäß Fig. 1 und 2 ein Drehtisch 1, der eine Vielzahl von Zentrifugiergläsern 14 zu tragen vermag, über einer Zentrifuge 2 drehbar gelagert, die zum Abscheiden von gezüchteten Zellen von einer Nährlösung in einem Zentrifugierglas 14 benutzt wird. Der Drehtisch 1 ist um die Achse einer Rotorantriebswelle 27a der Zentrifuge 2 um ein vorgegebenes Winkelinkrement intermittierend antreibbar. Im Drehtisch 1 ist eine zentrale
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Öffnung 4 ausgebildet, über welcher eine Antriebsvorrichtung 3 angeordnet ist, die mit einer Schaltwelle 38 (Fig. 2) verbunden ist, welche einen Enddeckel 30 (Fig. 2) der Zentrifuge 2 öffnet und den Rotor 28 der Zentrifuge 2 positioniert, wenn eines der Zentrifugierglaser 14 in die Zentrifuge 2 eingeführt oder aus ihr herausgenommen werden soll.
Der Drehtisch 1 weist eine kreisringförmige Drehplatte 5 auf, in welcher die kreisrunde Öffnung 4 ausgebildet ist, einen mit der Drehplatte 5 verbundenen Antriebsmotor 12 für den Drehantrieb derselben, eine Vielzahl von Steuerkurvenabtastarmen 17, die mit einzelnen, an der Drehplatte 5 angeordneten Zentrifugierglas-Haltevorrichtungen 15 zum Kippen der Zentrifugierglaser 14 verbunden sind, und eine kreisringförmige Kurvenscheibe 18, die an einer festen Stelle unter der Drehplatte 5 angeordnet ist und mit den Steuerkurvenabtastarmen 17 zusammenwirkt, um die Zentrifugiergläser 14 zu kippen und wiederaufzurichten.
Die Drehplatte 5 ist in einer Öffnung in einer (orts)festen Platte 6 drehbar angeordnet und durch ein Paar ortsfeste Rollen 7 und eine weitere Rolle 8 zentriert, die radial zur Drehplatte 5 verstellbar ist. Am Außenumfang der Drehplatte 5 ist eine Verzahnung 9 ausgebildet, in die ein Paar Kegelzahnräder 10 eingreift, welches über eine Mehrzahl von Stirnzahnrädern 11 mit dem außerhalb des Brutmilieus angeordneten Antriebsmotor 12 verbunden ist.
Die Kurvenscheibe 18 ist an der Platte 6 unterhalb der Drehplatte 5 befestigt und hat eine zentrale Öffnung, die kleiner ist als die sitrale Öffnung 4 in der Drehplatte 5. Der Rand dieser Öffnung ist als Kurvenform 18a ausgebildetj, an der die Vielzahl von Steuerkurvenabtastarmsn 17 angreift, um bei Drehung der Platte 6 zu bewirken, daß das von der Zentrifugeerglas-Haltevorrichtung 15 getragene Zentrifugierglas 14 eine gekippte oder aufgerichtete Stellung einnimmt. Die Kurvenform 18a weist zwei diametral angeordnete
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Vertiefungen I8b auf, die bei Eingriff mit den Steuerkurvenabtastarmen 17 ein Schwenken der Zentrifugierglas-Haltevarichtung 15 bewirken, um das von dieser getragene Zentrifugierglas 14 aufzurichten. Das Zentrifugierglas 14 nimmt seine aufrechte Stellung in seiner Übergabestellung zum Übergeben an die Zentrifuge 2, in seiner Eingabestellung und in seiner Verteilungsstellung ein. Jeder der Steuerkurvenabtastarme 17 hat die Gestalt eines gebogenen Streifens mit einem sich schräg nach oben erstreckenden Abschnitt, der mit der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 verbunden ist, und einem vertikal nach unten sich erstreckenden Abschnitt, dessen freies Ende sich an das Kurvenprofil 18a anzulegen vermag.
Zum Steuern der Drehung der Drehplatte 5 ist am Antriebsmotor 12 ein Paar Mikroschalter 19 und 20 angeordnet. Die Mikroschalter 19 und 20 sind während der Drehung des Antriebsmotors 12 in entsprechender Weise betätigbar, und die von ihnen erzeugten Signale sind einem nicht gezeichneten Rechner zuführbar, der seinerseits ein Ausgangssignal erzeugt, um den Antriebsmotor 12 so zu betätigen, daß eine intermittierende Drehung der Drehplatte 5 um ein vorgegebenes Winkelinkrement erzeugt wird.
Beim gezeigten Beispiel haben die Drehplatte 5 und die darin ausgebildete Öffnung 4 beide kreisrunde Gestalt; sie können jedoch mit beliebiger anderer Konfiguration, beispielsweise quadratisch oder rechteckig ausgebildet sein. Auch können zum Zentrieren mehr als die drei angegebenen Rollen 7 und 8 vorhanden sein.
In der in Fig. 1 gezeichneten einen Stoppstellung des Drehtisehes 1 ist ein Bereich A an der Oberseite des Drehtisches 1 vor einer Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 angeordnet, eine Zone B vor einer Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22, die zum Wegschaffen einer aufschwimmenden Nährlösung benutzt wird, eine Zone C vor einer Nährlösungs-Zuführeinheit 23,
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eine Zone D vor einer nicht gezeichneteau.oa.i]ifit®iti.Vingseinh.eit und eine Zone E vor einer Zentrifugierglas-Austragseinheit 24. Eine Zone P stellt eine Übergabestellung zum Übergeben eines Zentrifugierglases H an oder von der Zentrifuge 2 dar.
Die Drehplatte 5 trägt eine Vielzahl, beim gezeigten Beispiel acht Zentrifugierglas-Haltevorrichtungen 15 an den Stellen, die den Zonen A bis F sowie zwei Zwischenstellungen H und G entsprechen, die zwischen den Zonen D und E bzw. E und F gelegen sind. Die Zentrifugierglas-Haltevorriehtungen 15 sind auf demselben Durchmesser der Drehplatte 5 mit gleichem Winkelabstand angeordnet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in Fig. 1 nur vier Zentrifugierglas-Haltevorrichtungen 15 gezeichnet, zwischen denen sich selbstverständlich zusätzliche Zentrifugi er glas- Haltevorrichtungen 15 befinden.
In Fig. 3 ist der Aufbau der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 und eines darin wegnehmbar gehaltenen Zentrifugierglashalters 13 dargestellt. Die Aufgabe der Zentrifugierglas-HaItevorrichtung 15 ist es, dann , wenn nötig, den Zentrifugierglashalter 13 in eine gekippte oder umgedrehte Lage zu bringen. Der Zentrifugierglashalter 13 hat zylindrische Gestalt und weist an seinem oberen Ende eine Öffnung 13c zur Aufnahme eines Zentrifugierglases 14 auf. Mit dem Umfang des oberen Endes ist ein kreisrunder Flansch 13h einstückig ausgebildet, mit dem Greifer 53c eines Tragarms 53a der weiter unten näher beschriebenen Übergabeeinheit in Eingriff bringbar sind, um an der Über gäbe station ein Zentrifugierglas 14 an die Zentrifuge 2 zu übergeben oder von dieser zu übernehmen. Am Umfang des den Zentr if ugier glashalt er 13 bildenden.Zylinders ist unterhalb des Flansches 13h ein rechteckiger Flansch 1.3a von beträchtlicher Dieke befestigt. Der Flansch 13a ist zwischen einem Paar Halterzungen 15a und 15b der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 aufnehmbar. Auf diese Weise läßt sich der Zentrifugierglashalter 13 von der Zentrifugjerglas-Haltevorrichtung 15 wegnehmbar halten. In der Unterseite des Flansches 13a ist ein Paar in diametral
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9 P 1 9 R A Ω " entgegengesetzte Richtungen sich erstreckende Buten 13d ausgebildet, die dazu dienen, durch Ineingriffbringen mit einem Paar Stifte 28e, die an einem am Rotor 28 angeordneten U-förmigen Halteraufnehmer 28c gegeneinander gerichtet sind, den Zentrifugierglashalter 13 am Rotor 28 der Zentrifuge 2 wegnehmbar anzuordnen (sh. Fig. 2). Zu diesem Zweck vergrößert sich die Breite der Hüten 13d nach unten, um ein sicheres Eingreifen in die Stifte 28e zu erleichtern. Der Zentrifugierglashalter 13 hat eine Bodenwand 13e; die Innenfläche der Bodenwand 13e und der obere Abschnitt der Innenwand des Zentrifugierglashalters 13 sind gemäß Fig. 4 mit elastischen Bauteilen 13g bzw. 13f bedeckt, die, um eine Dämpfwirkung zu erzielen, aus einer Silikonkautschuk-Bahn hergestellt sein können. Im Zentrum der Bodenwand I3e ist ein kleines Loch 13h ausgebildet, welches das elastische Bauteil 13g durchsetzt, damit Wassertropfen, die sieh, an der Innenfläche des Zylinders und an der Außenfläche des darin aufgenommenen Zentrifugierglases 14 durch Kondensation gebildet haben können, nach außen abgeführt werden können. Das Zentrifugierglas 14 läßt sich in den Zentrifugierglashalter 13 mit der Eingabeeinheit 21 automatisch einsetzen und daraus mit der Austragseinheit 24 automatisch herausnehmen.
Der Flansch 13a braucht keine rechteckige Konfiguration zu haben, sondern kann kreisrund oder vieleckig sein. Der Ort des FJansches 13a ist nicht kritisch; es ist nur zweckmäßig, wenn das Zentr ifugisrglas 14 während des Zentr if ugier ens in stabiler Lage gehalten und genügend gekippt werden kann.
Gemäß Fig. 3 weist die Zentrifugierglas-Haltevorriehtung 15 mit vertikalem Zwischenabstand angeordnete Halterzungen 15a und 15b auf, in denen in vertikaler Richtung sieh deckende halbkreisförmige Aussparungen ausgebildet sind, damit sie an den Umfang des Zentrifugierglashalters 13 angelegt werden können. Außerdem hat die Zentrifugierglas-Haltevorrichtung eine Welle 15c, die das entgegengesetzte Ende der Halterzungen 15a und 15b trägt und durch ein Paar Halterungen 15d,15d
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in waagerechter Lage am Drehtisch. 1 drehbar gelagert ist. An einem Ende der Welle 15c, das eine der Halterungen 15d durchdringt, ist eine drehbare Scheibe 15f angeordnet, die einen exzentrisch angeordneten Stift 15e zum Drehen der Welle 15c trägt (Fig. 1, 2, 19 und 23). In den Zonen B und E vor der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 und der Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 wird der Stift 15e durch eine Hubstange 16 bzw. 216 (Fig. 2, 20 und 21) betätigt, um die Welle 15c um ihre eigene Achse zu drehen, wodurch der Zentrxfugierglashalter 13 gekippt oder umgedreht wird. Die Welle 15c ist durch eine nicht gezeichnete, sich zwischen der Welle 15c und der Halterung 15d erstreckende Rückstellfeder in eine Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung gedrängt.
Gemäß Fig. 2 ist das obere Ende des Steuerkurvenabtastarms 17 an der unteren Halterzunge 15b befestigt. Wenn somit die Steuerkurvenabtastarme 17 am Kurvenprofil 18a anliegen, können der Zentrxfugierglashalter 13 und das darin aufgenommene Zentrifugierglas 14 eine gekippte Stellung einnehmen, in der das Zentrifugierglas 14 gegen die zentrale Öffnung der kreisringförmigen Steuerkurve 18 gerichtet ist, oder aufgerichtet sein.
Gemäß Fig. 2 hat die Zentrifuge 2 einen Antriebsmotor 27, der über sein Gehäuse 26a an einem Gestell 26b außerhalb des Brutmilieus befestigt ist. Der Rotor 28 der Zentrifuge 2 ist mit einer die Rotorantriebswelle 27a bildenden Abtriebswelle des Motors 27 verbunden und vermag gleichzeitig vier Zentrifugiergläsar 14 zu zentrifugieren» Der Rotor 28 hat eine Umhüllung 29 mit einer oberen Öffnung, die mit dem Enddeckel 30 verschlossen ist. Der Rotor 28 und seine Umhüllung 29 sind im Innern eines am Gestell 26b befestigten Gehäuses 31 angeordnet.
Der Rotor 28 hat einen Rotorarm 28a? der mit dem oberen Ende der Rotorantriebswelle 27a verbunden ist und mit dem wiederum ein Drehteil 28b verbunden ist, in welchem ein Aufnehmer 28e
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zur Aufnahme des Zentrifugierglashalters 13 befestigt ist. In der oberen Endfläche des Rotorarms 28a ist außerhalb der Achse der Rotorantriebswelle 27a eine einzelne Vertiefung 28d ausgebildet. Im Stillstand des Drehteils 28b hält der Aufnehmer 28c den Zentrifugierglashalter 13 und das darin aufgenommene Zentrifugierglas 14 in einer in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien dargestellten vertikalen Stellung, während der Drehung des Drehteils 28b infolge der Zentrifugalkraft jedoch in einer waagerechten Stellung. Die Vertiefung 28d wirkt mit der Antriebsvorrichtung 3 zusammen, um die Ruhestellung des Drehteils 28b zu bestimmen, wenn das Zentrifugierglas 14 übergeben werden soll.
Zum Ableiten von Nährlösung, die in die Umhüllung 29 übergelaufen sein kann, und von Wassertropfen aus der Zentrifuge 2 heraus ist ein Rohr 32 vorgesehen. Der Antriebsmotor 27 ist gegen das Brutmilieu, in dem die Feuchtigkeit auf 100$ gehalten wird, durch ein Dichtglied 33 geschützt, wodurch seine Lebensdauer verlängert wird.
Eine Rotorpositioniervorrichtung bestimmt die Ruhestellung des Rotors 28 so, daß der Aiihehmer 28c nach der weiter unten näher beschriebenen Übergabeeinheit ausgerichtet ist. Wenn der Rotor 28 auf diese Weise positioniert wird, wird auch der Enddeckel 30 der Zentrifuge 2 geöffnet. Eine Enddeckel-Betätigungsvorriehtung 41 und die Antriebsvorrichtung 3 der Rotorpositioniervorrichtung sind in Fig. 2, 5 und 6 dargestellt. Die Rotorpositioniervorriehtung weist die Schaltwelle 38 auf, die über der Rotorantriebswelle 27a und mit vertikaler Ausrichtung zu ihr angeordnet ist und sieh durch die zentrale Öffnung 4 des Drehtisches 1 erstreckt. Die Schaltwelle 38 ist vertikal verstellbar und auch drehbar. Die Rotorpositioniervorriehtung hat ferner einen Positionierstift 40, der am unteren Ende der Schaltwelle 38 außerhalb deren Achse befestigt ist. Weiterhin gehören zur Rotorpositioniervorriehtung die in der oberen Endfläche des Rotors 28 ausgebildete Vertiefung 28d, in die der Positionierstift 40 eingreift, und die Antriebsvorrichtung 3.
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Die:vertikale Verstellung und die Drehung der Sehaltwelle 38 sind durch die Antriebsvorrichtung 3 steuerbar, die ihrerseits ein Kurvengetriebe 36 und ein Untersetzungszahnradgetriebe 37 aufweist, die mit einem Schrittmotor 34 bzw. 35 antreibbar sind. Die Schaltwelle 38 ist an einer zwischen ihren Enden in Längsrichtung gelegenen Stelle mit der Enddeckel-Betätigungsvorrichtung 41 verbunden.
Das Kürvengetriebe 36 hat eine exzentrische Kurvenscheibe 36a, die an der Abtriebswelle 34a des Schrittmotors 34 befestigt ist, und ein Hubglied 36t», das am oberen Ende der Schältwelle 38 befestigt ist. Wenn die Schaltwelle 38 durch die Kurvenscheibe 36a nach unten gedrängt wird, bewegt sie sich um einevorgegebene Strecke nach unten und bewegt sich am Ende des Abwärtshubes unter der Wirkung der Federkraft einer Rückstellfeder 43a nach oben, die in einer an einer festen Platte 42 befestigten Wellenführung 43 angeordnet ist (Fig. 6). Die Betätigung des Schrittmotors 34 ist durch ein Paar Mikrοschalter 44 und 45 abtastbar, welche die Endstellung bzw. das Drehwegende der Kurvenscheibe 36a feststellen und dem Rechner ein Signal zuführen. Die Mikroschalter 44 und 45 können ein Signal jedoch auch einer entsprechenden Betätigungsvorrichtung direkt zuleiten.
Das Untersetzungszahnradgetriebe 37 weist zwei Stirnzahnräder 37a und 37b auf. Das Stirnzahnrad 37a ist an der Abtriebswelle 35a des Schrittmotors 35 befestigt und kämmt mit dem Stirnzahnrad 37b, das am oberen Ende der Schaltwelle 38 befestigt ist, wodurch es diese um ihre Achse dreht. Die Endstellung ist durch einen Mikröschalter 47, eine Winkelstellung durch einen weiteren Mikroschalter 48 abtastbar. Die beiden Mikroschalter 47 und 48 sind an einer Tragplatte 46 angeordnet und durch ein am Stirnzahnrad 37b angeordnetes Schälterbetätigungdglied 47a betätigbar.
Der PpsitiOnierstift 40 ragt aus einer von ihm durchdrungenen Scheibe 39 nach unten und ist durch eine Feder 40a so nach
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unten vorgespannt, daß er mit der Vertiefung 28d in Eingriff bringbar ist. Das freie Ende des Positionierstiftes 40 ist abgerundet; wenn es nicht in die Vertiefung 28d eingreift, gleitet es an der Oberseite des Rotorarmes 28a. Dies hält den Positionierstift 40 gegen die Federkraft der Feder 40a in einer etwas angehobenen Stellung, wenn er nicht in die Vertiefung 28d eingreift; sobald er in die Vertiefung 28d eindringt, bewegt er sich nach unten in seine untere Endstellung. Vorzugsweise ist die Vertiefung 28d, entsprechend der Eindringtiefe des Positionierstiftes 40, von einer einzelnen, sich radial erstreckenden Nut gebildet.
In der Draufsicht der Fig. 7 sind die Mikroschalter 47 und 48 und ihre Beziehung zum Schalterbetätigungsglied 47a und zu Schalterbetätigungsgliedern 48a bis 48d dargestellt. Beim gezeigten Beispiel vermag der Rotor 28 gleichzeitig vier Zentrifugierglaser 14 aufzunehmen. Aus diesem Grunde sind vier Schalterbetätigungsglieder 48a bis 48d mit gleichem Winkelabstand rund um die Sehaltwelle 38 angeordnet. Die Schalterbetätigungsglieder 48a bis 48d betätigen entsprechend den Mikroschalter 48. Das Schalterbetätigungsglied 47a ist am Stirnzahnrad 37b zwischen den Schalterbetätigungsgliedern 48a und 48d angeordnet.
Im Betrieb wird die Schaltwelle 38 nach unten verstellt, wenn der Mikroschalter 47 am Sehalterbetätigungsglied 47a in Anlage gehalten ist. Dies bewirkt, daß sich auch der Positionierstift 40 nach unten bewegt; da jedoch die Stoppoder Ruhestellung des Rotors 28 nicht festgelegt bleibt, kann nicht erwartet werden, daß die Abwärtsbewegung des Positionierstiftes 40 zum Eingriff des Positionierstiftes 40 mit der Vertiefung 28d führt. Der Schrittmotor 35 wird dann eingeschaltet, um das Stirnzahnrad 37b um 360 oder so weit zu drehen, bis das Sehalterbetätigungsglied 47a wieder am Mikroschalter 47 angreift. Daraufhin bewegt sich das freie Ende des PositionierStiftes 40 um die Achse der Schaltwelle 38, wobei es an der oberen Endfläche des
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Rotorarmes 28a anliegt. Da der Betrag der Außermittigkeit des Positionierstiftes 40 gegenüber der Schaltwelle 38 gleich ist mit dem Betrag der Außermittigkeit der Vertiefung 28d zur Rotorantriebswelle 27a, gelangt der Positionierstift 40 während seiner Kreisbewegung zu einer Stelle, an der er in die Vertiefung 28d eindringt (Fig. 2 und 6) und so den Rotor 28 in eine gegebene Ruhestellung bringt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß zwischen der Stellung, in der die gezüchteten Zellen (Zentrifugierglas 14) noch nicht zentrifugiert worden sind, und der Stellung, in der die Zellen zentrifugiert sind, ein gegebener Winkelabstand besteht, nämlich entsprechend der Winkelbeziehung zwischen den Schalterbetätigungsgliedern 48a bis 48d und dem Mikroschalter 48. Es ist daher möglich, die Zellen an einer bestimmten Stellung des Rotors 28 einzusetzen und sie an einer vorgegebenen Stellung an den Drehtisch 1 abzugeben.
Nach beendeter Übergabe der Zellen wird die Sehaltwelle 28 nach oben verstellt, um den Positionierstift 40 aus der Vertiefung 28d zu lösen. Zur gleichen Zeit wird der Enddeckel 30 der Zentrifuge 2 geschlossen und die Zentrifuge 2 in Bewegung gesetzt, um in dem im Rotor 28 aufgenommenen Zentrifugierglas 14 durch Zentrifugieren die Zellen von der Nährlösung zu trennen.
Die Enddeckel-Betätigungsvorrichtung 41 ist gemäß Fig. 2, 5 und 6 aufgebaut und wirkt auf einen Deckel 41h, der eine fächerförmige Öffnung 49a verschließt und öffnet, welche in einer über dem Gehäuse 31 der Zentrifuge 2 befestigten ebenen Platte 49 ausgebildet ist, sowie auf den EnoSsckel 30, der eine fächerförmige Öffnung" 50a in einem schirmförmigen drehbaren Deekel 50 verschließt oder öffnet„ Die Enddeekel-Betätigungsvorrichtung 41 hat eine Hülse 41p v die an der Schaltwelle 38 drehbar angeordnet und zusammen mit dieser vertikal verstellbar ist. Eine an der Hülse 41p befestigte Rolle 41 d ragt von ihr radial nach außen und durchdringt einen Schrägschlitz 41a, der in einem zylinärischen9 ortsfesten
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Führungsglied 41b ausgebildet ist, durch welches sich die Schaltwelle 38 erstreckt. Ferner weist die Enddeckel-Betätigungsvorrichtung 41 ein zylindrisches Bauteil 41f auf, das am Führungsglied 41b drehbar angeordnet ist und einen Längssehlitz 41e hat, in den die Rolle 41d eingreift; der Deckel 41h und der Enddeckel 30 sind am zylindrischen Bauteil 41f angeordnet. Schließlich gehört zur Enddeckel-Betätigungsvorrichtung 41 eine feste Steuerkurve 41c, die eine vertikale Bewegung des zylindrischen Bauteils 41f hervorruft.
Aus Fig. 6 wird deutlich, daß zuerst die Hülse 41p an der Schaltwelle 38 angeordnet und daran mittels eines Paares Schnapp- oder Federringe 41η drehbar gehalten wird, die in entsprechende Umfangsnuten in der Schaltwelle 38 eingreifen. Die Rolle 41d wird an der Hülse 41p mit einer Schraube 41m so befestigt, daß sie sich in radialer Richtung erstreckt. Sodann wird das feste Führungsglied 41b an die Platte 49 angeschraubt, wobei der Schrägschlitz 41a die Rolle 41d aufnimmt. Die Steuerkurve 41c wird am unteren Teil des Führungsgliedes 41b angeordnet, das zylindrische Bauteil 41f über der Steuerkurve 41c. Der Deekel 41h wird mit dem zylindrischen Bauteil 41f mittels einer Halterung 41g verbunden, und der Enddeckel 30 wird seinerseits mit dem Deckel 41h mittels einer weiteren Halterung 41r verbunden.
Entsprechend Fig. 2 und 5 erstreckt sich der Schrägschlitz 41a schräg nach rechts unten und bewirkt bei Abwärtsverstellung der Schaltwelle 38, daß sich das zylindrische Bauteil 41 f in der von einem Pfeil angegebenen Richtung dreht. Die Schaltwelle 38 ist in einem Paar lager 41t und 41u gelagert, und eine Feder 41g* spannt das zylindrische Bauteil 41 f nach unten oder in Richtung der festen Steuerkurve 41c vor. Die Schaltwelle 38 ist in zwei Seilen ausgebildet, die durch eine Kupplung 41x miteinander verbunden sind. Beim gezeigten Beispiel ist die Steuerkurve 41c eine Axialkurve, an der eine einzelne Vertiefung 41k und eine ebene
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; das
Fläche 4H ausgebildet sind (Fig. 5); das zylindrische Bauteil 41f hat eine Nase 413 mit einer der Vertiefung 41k entsprechenden Konfiguration. Selbstverständlich kann die Anordnung der Vertiefung 41k und der Nase 413 an den zugehörigen Bauteilen - 41c und 41 f - vertauscht werden.
Bei der Übergabe des gezüchtete Zellen enthaltenden Zentrifugierglases 14 zwischen dem Drehtisch 1 und der Zentrifuge 2 wird die Schaltwelle 38 durch den Schrittmotor 34 nach unten verstellt; der Schrittmotor 34 schaltet sich bei Erhalt eines Signals ein, das von einer anderen Betätigungsvorrichtung geliefert wird. Daraufhin bewegen sich auch die Hülse 41p und die Rolle 41d nach unten. Da die Rolle 41d in ihrer.Abwärtsbewegung durch den Schrägschlitz 41a im fegten Führungsglied 41b geführt wird, drehen sich die Hülse 41p und die Rolle 41d auch um die Schaltwelle 38. Gleichzeitig dreht sich das zylindrische Bauteil 41f» in dessen Schlitz 41e die Rolle 41d eingreift, in derselben Richtung wie die Rolle 41d. Sodann wird die Nase 4I3 aus der Vertiefung 41k gelöst und ruht an der ebenen Fläche 411 der Steuerkurve 41c auf, wodurch das zylindrische Bauteil 41f um einen entsprechenden Betrag vertikal nach oben verstellt wird. Diese Aufwärtsbewegung des zylindrischen Bauteils 41f bewegt den Deekel 41h und den Enddeckel 30 von der Oberseite der Platte 49 bzw. vom drehbaren Deckel 50 weg. Durch die fortgesetzte Drehung des zylindrischen Bauteils 41f werden die Öffnungen 49a und 50a geöffnet. Somit werden der Deckel 41h und der Enddeckel 30, wenn sie geschlossen sein sollen, an der Oberseite der Platte 49 und am Deckel 50 durch den Eingriff zwischen der Nase 41 j und der Vertiefung 41k in Anlage gehalten, während sie von den genann ten Flächen abgehoben werden, wenn sie geöffnet werden sollen. Dies verhindert das Einfallen von verschiedenen Stämmen und von Staub in die Zentrifuge 2 bei normalem Betrieb. Ferner verhindert dies auch, daß solche verschiedene Stämme und Staub, die sich an der Oberseite der Platte 49 und am drehbaren Deckel 50 angelagert haben, verlagert werden, wenn der Deckel 41h und der Enddeckel 30 geöffnet werden sollen.
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Wenn die Übergabe des Zentrifugierglases 14 beendet ist, wird der Schrittmotor 34 bei Erhalt eines Signals von einer anderen Vorrichtung erneut eingeschaltet und bewirkt Drehung der drehbaren Kurvenscheibe 36a. Sodann wird die Schaltwelle 38 durch die Federkraft der Rückstellfeder 43a nach oben verstellt. Die Enddeckel-Betätigungsvorrich-tung 41 arbeitet in einer zur vorstehend beschriebenen Reihenfolge umgekehrten Reihenfolge, um die Öffnungen 49a und 50a zu verschließen. Die Platten 6, 42 und 49 und die Tragplatte 46 sind gemäß Fig. 2 an Rahmen 51 und 52 befestigt.
Die Übergabeeinheit wird, während der Drehtisch 1 stillsteht, dazu benutzt, das in der Zone F an der Drehplatte 5 (Fig. 1) angeordnete Zentrifugierglas 14 an den im Rotor 28 der
Zentrifuge 2 ausgebildeten Aufnehmer 28c zu übergeben oder das am Aufnehmer 28c der Zentrifuge 2 angeordnete Zentrifugierglas 14 an die in der Zone F an der Drehplatte 5 angeordnete Zentrifugierglas-Haltevorriehtung 15 zu übergeben.
Die Übergabeeinheit hat gemäß Fig. 2 und 8 hat eine Hubwelle 54, die sich durch die zentrale Öffnung 4 nach unten erstreckt und an ihrem unteren Ende, das sich in Richtung des Rotors 28 der Zentrifuge 2 erstreckt, eine an ihm befestigte Halterstütze 53 trägt. An der Halterstütze 53 ist ein Tragarm 53a befestigt, der mit den Greifern 53c versehen ist, welehe mit dem Flansch 13b des Zentrifugierglashalters 13 in Eingriff bringbar sind. Die Übergabeeinheit hat ferner eine Drehantriebsvorrichtung für die Hubwelle 54, welche die Greifer 53c zwischen einer der Zone F am Drehtisch 1 entsprechenden Stellung zum Einsetzen und Entfernen eines Zentrifugierglases 14 und einer Zwiscnenstellung schwenkt, die sich unmittelbar über dem Rotor 28 der Zentrifuge 2 befindet. Schließlich hat die Übergabeeinheit eine Vertikalantriebsvorrichtung für die Hubwelle 54, welche die Greifer 53c zwischen der Zwisehenstellung und dem Rotor 28 verstellt. Die kombinierte Dreh- und Vertikalantriebsvorrichtung ist in Fig. 2 mit 25 bezeichnet und ist nahe der weiter oben
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schon erwähnten Antriebsvorrichtung 3 angeordnet. Gemäß Fig. 3 ist der Transport- oder Tragarm 53a mit einem Paar sieh seitlich erstreckender, gabelförmiger Abschnitte 53b versehen, deren freies Ende nach oben gebogen ist, um die Greifer 53c zu bilden.
Der Aufbau der kombinierten Dreh- und Vertikalantriebsvorrichtung 25 ist aus Fig. 8 ersichtlich. Die Hubwelle 54 erstreckt sich durch ein Rohr 55, an dessen unterem Ende ein Lager 56 für die Hubwelle 54 befestigt ist. Im Rohr 55 ist eine Längsnut 57 ausgebildet, in die ein an der Hubwelle 54 befestigter Stift 58 eingesetzt ist, was bewirkt, daß die Hubwelle 54 zusammen mit dem Rohr 55 drehbar ist, während sie in axialer Richtung verstellbar bleibt. Mit dem Rohr ist an dessen Mitte eine Scheibe 59 fest verbunden, die einen Vorsprung 59a trägt, welcher gemäß Fig. 10 durch eine Feder 60 an einer Rolle 61a in Anlage gehalten ist. Die Rolle 61a ist an einer weiteren Scheibe 61 von kleinerem Durchmesser befestigt, welche ihrerseits an der Abtriebswelle 62a eines Antriebsmotors 62 mit Drehrichtungsumkehr befestigt ist. An den Rahmen 51 und 52 (Fig. 2) ist eine Unterlage 63 befestigt, mit der eine Stütze 64 fest verbunden ist, an welcher der Antriebsmotor 62 angeordnet ist. An der Unterlage 63 und an der Stütze 64 ist eine Hülse 65a aufgenommen, die im Innern ein Paar Lager 65 und 66 trägt. Das obere Lager 66 nimmt eine Nabe 59b der Scheibe 59 auf und positioniert so das Rohr 55 in axialer Richtung.
Mit der Hubwelle 54 ist eine hülsenförmige Zahnstange 67 so verbunden, daß sie mit ersterer zusammen in Achsenrichtung verstellbar, jedoch unabhängig drehbar ist. Am oberen Ende der Zahnstange 67» mit dem sie aus dem Rohr 55 herausragt, greift in die Zahnstange 67 ein Zahnritzel 68 ein (Fig. 9). Das Zahnritzel 68 ist an der Abtriebswelle eines als Vertikalantrieb dienenden Motors 69 mit Drehrichtungsumkehr befestigt« Der Motor 69 ist an einer Stütze 70 angeordnet, die an der Stütze 64 befestigt ist.
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In Fig. 10 ist der Winkelbetrag, um den sich die Hubwelle drehen kann, durch mit durchgezogenen und strichpunktierten Linien gezeichnete Stellungen des Vorsprungs 59a dargestellt. Um sicherzustellen, daß sich die Scheibe 59 nicht über diese Begrenzungen hinaus dreht, sind an der Stütze 64 zwei Anschläge 71 und 72 angeordnet, an die sich der Vorsprung 59a anlegen kann. An der Stütze 64 sind drei Mikroschalter 73, 74 und 75 angeordnet, die von einem an der Scheibe 59 befestigten Schalterbetätigungsglied 76 in einer Stoppstellung, einer ersten und einer zweiten Winkelstellung der Scheibe 59 betätigbar sind.
Anhand von Fig. 8 bis 10 wird nun beschrieben, wie die Antriebsvorrichtung 25 die Greifer 53c und damit das an ihnen aufgenommene Zentrifugierglas 14 dreht und vertikal verstellt. Zuerst wird der Antriebsmotor 62 eingeschaltet, um das Zentrifugierglas 14 zu schwenken. Die Drehung des Antriebsmotors 62 wird auf die Scheibe 61 und die Rolle 61a übertragen. Die Rolle 61a gleitet an der Seite des Vorsprunges 59a entlang, um ihn im Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 10 mit durchgezogenen Linien gezeichneten Stellung in die mit strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung zu schwenken. Wenn, nachdem der Vorsprung 59a die mit strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung
der Antriebsmotor 62
erreicht hat ,/in der entgegengesetzten Richtung betätigt wird, folgt der Vorsprung 59a der Bewegung der Rolle 61a im Uhrzeigersinn aus der mit strichpunktierten Linien gezeichneten Stellung in die mit durchgezogenen Linien gezeichnete Stellung, da er durch die Feder 60 in Anlage an der Rolle 61a vorgespannt ist. Die Schwenkung des Vorsprungs 59a innerhalb eines solchen begrenzten Bereiches wird über die Scheibe 61, das Rohr 55, die Längsnut 57, den Stift 58 und die Hubwelle 54 auf den Halterträger bzw. die Halterstütze 53 übertragen. Während dieser Übertragung drehen sieh die Hubwelle 54 und die Zahnstange 67 relativ zueinander.
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Durch Einschalten des Motors 69 der Antriebsvorrichtung 25 läßt sich das Zentrifugierglas 14 vertikal verstellen. Die Drehung des Motors 69 wird auf das Zahnritzel 68 und von dort auf die mit ihm in Zahneingriff stehende Zahnstange 67 übertragen. Da sich die Hubwelle in Achsenrichtung zusammen mit der Zahnstange 67 bewegt, kann die Halterstütze 53 vertikal verstellt werden.
Bei der Übergabe des Zentrifugierglases 14 vom Drehtisch 1 an die Zentrifuge 2 läßt sich die Antriebsvorrichtung 25 in der nachstehend beschriebenen Weise betätigen. Pig. 11 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Bewegung der Greifer 53c alsFolge der von der Antriebsvorrichtung 25 gesteuerten Vertikal- und Drehbewegung der Hubwelle 54. Es sei angenommen, daß sich die Greifer 53c, von denen hier nur einer betrachtet wird, in ihrer Ausgangsstellung 53c-1 befinden; die Drehung der Hubwelle 54 bringt den Greifer 53c dann in die Stellung 53C-2, die etwas tiefer liegt als der Plansch 13b des Zentrifugierglashalter s 13· Die beiden gabelförmigen Abschnitte 53b erfassen nunden Zentrifugierglashalter 13 (Pig. 12A). Wenn nun die Hubwelle 54 etwas nach oben verstellt wird, bewegen sich die Greifer 53c in eine höher gelegene Stellung 53C-3 und die Abschnitte 53b und die Greifer 53c legen sich an den Plansch 13b an, vm ihn nach oben zu bewegen, wodurch der Zentrifugierglashalter 13 imd das darin aufgenommene Zentrifugierglas 14 in geringem Abstand über der Halterzunge 15a der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 gehalten werden (Pig. 12B). Danach wird die Hubwelle 54 entgegen der anfängliehen Richtung gedreht, um den Zentrifugierglashalter 13 und das Zentrifugierglas 14 aus der oberen Stellung 53c-3 in eine Zwischenstellung 53c-4 unmittelbar über dem Aufnehmer 28c desRotors 28 zu bringen, wobei sie von den Greifern 53c und den gabelförmigen Abschnitten 53b gehalten werden. Nun kann die Hubwelle 54 nach unten verstellt werden, bis die Greifer 53c eine Stoppstellung unmittelbar über dem Halteraufnehmer 28c erreichen. Unmittelbar vor Erreichen der Stoppstellung 53e-5 greifen in die in der Unterseite
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des Flansches 13a ausgebildeten Nuten 13d (Pig. 3) die Stifte 28e am Halteraufnehmer 28c ein, wodurch der Zentrifugierglashalter 13 und das Zentrifugierglas 14 durch den Halteraufnehmer 28c gehalten sind. Sodann bewegen sieh die Greifer 53c und die gabelförmigen Abschnitte 53b vom Flansch 13b weg und werden entsprechend Fig. 12C unter diesem Flansch 13b in der Stoppstellung 53c-5 angeordnet. Danach wird die Hubwelle 54 um einen kleinen Betrag in derselben Richtung gedreht, wie die Drehung aus der Stellung 53c-3 in die Stellung 53e-4 erfolgte. Dies bringt die Greifer 53c und die gabelförmigen Abschnitte 53b in eine Stellung 53c-6, die sich unmittelbar unter der Ausgangsstellung 52e-1 befindet, In dieser Stellung hat der Transport- oder Tragarm 53a genügenden Abstand vom Zentrifugierglashalter 13. Schließlich kann die Hubwelle 54 nach oben bewegt werden, um die Greifer 53c aus der Stellung 53c-6 in die Ausgangsstellung 53c-1 zurückzubringen. Auf diese Weise werden der Zentrifugierglashalter 13 und das darin aufgenommene Zentrifugierglas 14 automatisch an den Halteraufnehmer 28c der Zentrifuge 2 abgegeben oder übergeben.
Das Zentrifugierglas 14 läßt sich von der Zentrifuge 2 an den Drehtisch 1 in einem zur vorstehend beschriebenen Reihenfolge umgekehrten Arbeitsablauf übergeben. Das Umschalten der Richtung, in welcher die Hubwelle 54 durch die Antriebsvorrichtung 25 vertikal verstellt oder gedreht wird, gesehieht durch Umschalten der Drehrichtung der Motoren 69 und 62. Eine nicht gezeichnete Verknüpfungsschaltung, zu der die Mikroschalter 73, 74 und 75 gehören, steuert die Drehung in den Stellungen 53e-2, 53c-4 und 53e-6. Eine nicht gezeichnete ähnliche Verknüpfungsschaltung kehrt die Richtung der Vertikalbewegung um und unterbricht sie in den Stellungen 53C-1, 53c-3 und 53c-5. Zu diesem Zweck sind mit dem Motor 69 Mikrosehalter verbunden.
Statt den Winkelbetrag, um den die Greifer 53c durch den Antriebsmotor 62 geschwenkt werden, mit der in Fig. 10 dargestellten Anordnung zu steuern, läßt sich eine mechanische
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Begrenzung eines solchen Schwenkbereiches mit einer Anordnung gemäß Fig. 13 erzielen. In diesem Falle ist im Vorsprung ein langer Führungsschlitz 59c ausgebildet, in dem die Rolle 61ä angeordnet ist. Alternativ kann die Scheibe mit zwei einander gegenüber angeordneten Vorsprüngen 59d und 59e versehen sein, zwischen denen die Rolle 61a angeordnet ist. In jedem dieser Fälle wird die Scheibe 59 in jeder Richtung durch die Rolle 61a angetrieben, so daß auf die Feder 60 verzichtet werden kann, die gemäß Fig. 10 zum Rückstellen der Scheibe 59 im Uhrzeigersinn benutzt wurde.
Die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 ist nahe dem Drehtisch 1 so angeordnet, daß sie der Zone A der Drehplatte 5 entspricht, um ein Zentrifugierglas 14 in den Zentrifugierglashalter Ϊ3 automatisch abzugeben, der in der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 gehalten ist, welche im Stillstand des Drehtisches 1 an der Zone A angeordnet ist.
Gemäß Fig. 15 und 16 hat die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 ein Außengehäuse 81 mit einer in einem Schwenklager 83 schwenkbar gelagerten Tür 82. Im Außengehäuse 81 ist ein Innengehäuse 85 angeordnet. Das Innengehäuse 85 weist im Innern eine Führungs- oder Leitwand 96 auf, die eine Spiralführung bildet. Ferner hat die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 eine drehbare Scheibe 101, die an der Oberseite der Leitwand 96 angeordnet und um das Zentrum der von der Spiralführung gebildeten Spirale drehbar ist. In der Scheibe 101 ist eine Vielzahl von sich radial erstreckenden Eingabeschlitzen 101a ausgebildet, die zusammen mit der spiralenförmigen Leitwand 96 eine Vielzahl von Räumen bildet, von denen jeder ein einzelnes Zentrifugierglas 14 aufzunehmen vermag. Das am Ende der spiralenförmigen Bewegungsbahn und außerhalb des Bereiches der Scheibe 101 angeordnete Zentrifugierglas 14 ist bei sieh drehender Scheibe 101 mittels eines Führungsrohres 111 in Richtung des Zentrifugierglashalters 13 leitbar.
Sowohl das Außengehäuse 81 als auch das Innengehäuse 85 sind kastenförmig, und die Tür 82 ist zum leichteren Betätigen
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mit einer Handhabe 84 versehen. An entgegengesetzten Seiten der Tür 82 sind gemäß Fig. 16 zwei Arme 86 befestigt, in deren freien Enden ein Schlitz 87 ausgebildet ist, in dem ein Stift 88 verschieblich aufgenommen ist. Der Stift 88 ist am freien Ende eines Schwenkarmes 90 befestigt, der in einem Schwenklager 89 an der Seitenwand des Außengehäuses 81 schwenkbar gelagert ist. Zwischen dem Stift 88 und der oberen Wand des Außengehäuses 81 erstreckt sich eine Zugfeder 91. Diese Anordnung gestattet es, die Tür 82 offen zu halten.
TTm das Einsetzen und Herausnehmen des Innengehäuses 85 in und aus dem Außengehäuse 81 zu erleichtern, ist an der Bodenwand des Außengehäuses 81 eine Vielzahl von Rollen angeordnet, damit das Innengehäuse 85 daran gleitend verschoben werden kann. Außerdem sind an den entgegengesetzten Seiten zwei Führungsplatten 93a und 93b angeordnet (Fig. 15). An der zentralen Stelle der von der Leitwand 96 gebildeten Spiralführung 102 ist gemäß Fig. 16 eine Welle 97 in einem Lager 97A drehbar gelagert. Im oberen Abschnitt der Welle ist eine axiale Nut 98 ausgebildet, in die ein Nutstein oder Klotz 99 gleitend eingreift, der an der Innenseite einer Hülse 100 ausgebildet ist, welche am oberen Ende der Welle 97 angeordnet ist. Die Hülse 100 hat einen oberen Flansch, an dem die drehbare Scheibe 101 befestigt ist. Wenn sich die Welle 97 dreht, dreht sich folglich auch die Scheibe 101. Die Scheibe 101 läßt sich jedoch von der Welle 97 abnehmen. Wenn die Zentrifugiergläser H in den von der Spiralführung 102 und den Eingabeschlitzen 101a gebildeten Räumen aufgenommen sind, sind sie durch das Anliegen des sich um ihre obere Öffnung erstreckenden Flansches 14a'an der Oberseite der Scheibe 101 in hängender Anordnung gehalten. Auf diese Weise nimmt das Innengehäuse 85 mehr als einhundert Zentrifugiergläser 14 in spiralförmiger Hintereinanderanordnung auf.
Mit dem unteren Ende der Welle 97 ist gemäß Fig. 16 eine Drehantriebsvorrichtung verbunden. Eine in der Unterseite
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des Lagers 97A ausgebildete Vertiefung 97B nimmt eine Scheibe 103 auf, die an der Welle 97 mit Befestigungsschrauben 103a befestigt ist. Nahe dem Umfang der Scheibe 103 ragen mehrere Stifte 104a, 104b nach unten und dringen in Zwischenräume zwischen Zähnen 106B ein, die am Umfang eines Flansches 106a einer Hülse 106 ausgebildet sind. Die Hülse 106 ist durch eine Öffnung 105, die in der Bodenplatte 85A des Innengehäuses 85 ausgebildet ist, nach oben bewegbar, wenn das die Zentrifugiergläser 14 enthaltende Innengehäuse 85 eingesetzt und die Tür 82 geschlossen ist. Durch die Hülse 106 erstreckt sich eine in Achsenrichtung der Hülse 106 versehiebliche Welle 107. Ein an der Innenwand der Üülse 106 ausgebildeter Nutstein oder Klotz 106C greift in eine an der Welle 107 ausgebildete Nut 107A und gestattet somit gemeinsame Drehung der Welle 107 mit der Hülse 106. Am unteren Ende der Welle 107 ist ein Schneekenrad 108 befestigt, das mit einer Schnecke 109 kämmt, welche ihrerseits mit einem Motor 109A verbunden ist, der mit einer Halterung 81B an der Bodenplatte 81A des Außengehäuses 81 befestigt ist* Wenn der Motor 109A bei in die Lücken zwischen den Zähnen 106Beingreifenden Stiften 104a und 104b eingeschaltet wird, wird die Scheibe 101 durch die Übertragungsleitung in Drehung angetrieben, zu der die Schnecke 109, das Schneckenrad 108, die Welle 107, die Nut 107A, der Klotz 106C, die Hülse 106, die Zähne 106B, die Stifte 104a und 104b, die Seheibe 103, die Welle 97, die Nut 98, der Klotz 99 und die Hülse 100 gehören.
Wenn die Scheibe 101 entsprechenddem in Fig. 15 eingezeichneten Pfeil im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, bewegen sich alle Zentrifugiergläser 14, die in den von den Eingabeschlitzen 101a und d?r Spirälführung 102 gebildeten Räumen aufgenommen sind, im Kreis an der Leitwand 96 entlang und werden gleichzeitig radial nach außen versetzt. Dabei wird das am weitesten außen, am Ende der spiralenförmigen Hintereinanderanordnung von Zentrifugiergläsern 14 befindliche Zentrifugierglas 14 vonder Scheibe 101 weg bewegt, bis es an einer Endleitwand 96Aanliegt. An der Endleitwand 96 A ist in der Bodenplatte 85A
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eine Öffnung 110 ausgebildet} beim Anstoßen an die Endleitwand 96a fällt folglich das Zentrifugierglas 14 infolge Schwerkraftwirkung nach unten. Aus dem Bereich unter dem Außengehäuse 81 erstreckt sich gemäß Fig. 16 in die Öffnung 110 ein vertikal bewegliches Führungsrohr 111 für Zentrifugiergläser 14. Folglich wird das nach unten fallende Zentrifugierglas 14 vom Führungsrohr 111 aufgefangen und dem außerhalb angeordneten Zentrifugierglashalter 13 zugeleitet. Das untere Ende des Führungsrohres 111 ist gemäß Fig. 17 mit einem Förder- oder Übergaberohr 112 verbunden, in dem ein Paar Schienen 113 aus Draht angeordnet ist, um das Zentrifugierglas 14 in den mit Schräglage angeordneten Zentrifugierglashalter 13 einzuführen.
Wie weiter oben schon erwähnt, bewegt sich der Flansch 106A an der Hülse 106 nach oben durch die Öffnung 105, wenn das Innengehäuse 85 im Außengehäuse 81 angeordnet und die Tür 82 geschlossen ist. Es wird nun ein übertragungsgetriebe für diese Bewegung beschrieben. An der Bodenfläche bzw. Bodenplatte 81A des Außengehäuses 81 ist gemäß Fig. 16 eine L-förmige Stange 115 verschieblich angeordnet. Am Ende des waagerechten Abschnittes der Stange 115 ist ein Kopf 117 befestigt, und zwischen diesem und einem Führungsglied 116b ist an der Stange 115 eine Druckfeder 118 angeordnet, so daß die Stange 115 entsprechend Fig. 16 nach rechts vorgespannt ist. Links vom Führungsglied 116b ist an der Stange 115 ein Anschlagring 119 befestigt, der sich, wenn die Tür 82 frei geöffnet (freely opened) wird, an das Führungsglied 116b anlegt und somit eine zu große Bewegung der Stange 115 nach rechts verhindert. Der vertikale Abschnitt der Stange 115 erstreckt sich gemäß Fig. 18 im Innern einer Lagerplatte 120, die ü-förmigen Querschnitt hat und mit Befestigungsschrauben 120a an der Bodenplatte 81A des Außengehäuses 81 befestigt ist. Zwischen den beiden Schenkeln der Lagerplatte 120 erstreckt sich ein an ihnen abgestützter Schaft 121, an dem eine Hülse 122 drehbar angeordnet ist, an welcher zwei Hebel 123a und 123b von umgedrehter L-Form befestigt sind.
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Zwischen den anderen Enden der Hebel 123a und 123b erstreckt sich, ein weiterer Schaft 124, an dem eine Hülse angeordnet ist. Die Hebel 123a und 123b weisen einen waagerechten Abschnitt auf, an dessen freiem Ende gemäß Fig. 16 ein aufgebogenes Endstück 126a bzw. 126b ausgebildet ist, welches seinerseits eine drehbare Rolle 127a bzw. 127b trägt.
der Bodenplatte 81A des Außengehäuses 81 ist gemäß Fig. 16 ein Lager 128 befestigt, das die Hülse 106 verschieblieh aufzunehmen vermag. Am unteren Ende der Hülse 106 ist ein ■plansch 129 befestigt, und zwischen diesem und dem Lager ist eine Druckfeder 130 angeordnet, welche die Hülse 106 normalerweise nach unten vorspannt. Die an den herausragenden Endstücken 126a und 126b angeordneten Rollen 127a und 127b an den Hebeln 123a und 123b liegen an der Unterseite des Flansches 129 an. Bei völlig geschlossener Tür 82 (Fig. 16) ist die Stange 115 gegen die Federkraft der Druckfeder 118 nach links bewegt. Das freie Ende des vertikalen Abschnitts der Stange 115 drängt die Hülse 125 nach links, wodurch sich die Hebel 123a und 123b im Uhrzeigersinn um den Schaft 121 drehen, wobei bewirkt wird, daß die Rollen 127a und 127b den Flansch 129 gegen die Federkraft der Druckfeder 130 nach oben drücken, wodurch der Flansch 106A der Hülse 106 nach oben durch die Öffnung 105 in der Bodenplatte 85A des Innengehäuses 85 hindurch in die Vertiefung 97B im Lager 97A bewegt wird. Folglich dringen die Stifte 104a und 104b zwischen die Zähne 106B des Flansches 106A ein. Wenn die Tür 82 geöffnet wird, bewegt sieh die Stange 115 nach rechts, wodurch die Hülse 106 durch die Federkraft der Druckfeder 130 nach unten bewegt wird? wobei der Flansch 106A aus dem Innengehäuse 85 zurückgesogen wird. In diesem Zustand wird eine Bewegung des Innengehäuses 85 aus oder in das Außengehäuse 81 durch den Flansch 106A nicht gestört.
Es wird nun eine Hubvorrichtung für das Zentrifugierglas-Führungsrohr 111 beschrieben. An der Bodenplatte 81A des
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Außengehäuses 81 ist gemäß Fig. 16 eine Stange 131 angeordnet, die sich nahezu in ähnlicher Weise wie die Stange 115 beim Öffnen und Schließen der Tür 82 an der Bodenplatte 81A entlang verschiebt. In der Bodenplatte 81A ist eine Öffnung 81C zum Hindurchführen des Führungsrohres 111 ausgebildet; nahe der Öffnung 81C ist eine ü-förmige Lagerplatte 132 befestigt, an welcher ein Schaft 134 befestigt ist, der zwei mit den Hebeln 123a und 123b gleich ausgebildete drehbare Hebel 133a und 133b trägt. Die Hebel 133a und 133b weisen einen nach unten sich erstreckenden Abschnitt auf, an dessen freiem Ende eine Hülse 135 angeordnet ist, welche mit dem freien Ende der Stange 131 in Eingriff bringbar ist. Die Hebel 133a und 133b haben ferner einen waagerechten Abschnitt, an dessen freiem Ende ein Vorsprung ausgebildet ist, der eine drehbare Rolle 136a bzw. 136b trägt. Das Führungsrohr 111 erstreckt sich in seiner Achsenrichtung durch eine Hülse 138 hindurch, die an einer Grundplatte 137 befestigt ist. Am Führungsrohr 111 ist an einer Zwischenstelle außen ein Flansch 139 mit Befestigungsschrauben 139a und 139b befestigt. Die Rollen 136a und 136b sind an die Unterseite des Flansches 139 anlegbar. Zwischen dem Flansch 139 und der Bodenplatte 8IA des Außengehäuses 81 ist eine Druckfeder 140 angeordnet, die somit das Führungsrohr 111 normalerweise nach unten vorspannt. Am Führungsrohr 111 ist über dem Flansch 139 eine Hülse 141 verschieblieh angeordnet, die einen Flansch 141A von größerem Durchmesser als die Öffnung 110 in der Bodenplatte 85A aufweist. Zwischen dem unteren Ende der Hülse 141 und dem oberen Ende des Flansches 139 ist eine Druckfeder 142 angeordnet, die die Oberseite des Flansches 141A in Anlage an der Unterseite der Bodenplatte 85A hält, um bei geschlossener Tür 82 eine hermetisch dichte Verbindung zwischen dem Innenraum des Innengehäuses 85 und dem Führungsrohr 111 herzustellen (sh. Fig. 16). Am oberen Ende des Führungsrohres 111 ist an einer Welle 144 ein kreisrunder Deckel 143 um nahezu 90 schwenkbar angeordnet. An der Welle 144, die an einem Paar an der Außenwand des Führungsrohres 111 befestigter Ösen 145a und 145b schwenkbar gelagert ist, ist ein Ansatz 146 schwenkbar angeordnet,
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an dem der Deckel 143befestigt ist. Bei geschlossener Tür .82 (sh. Fig. 16) liegt das freie Ende des Ansatzes 146" am Band der Öffnung 110 in der Bodenplatte 85A an, wodurch, der Deckel 143 in seiner Offenstellung gehalten wird. Wenn jedoch die Tür 82 geöffnet wird, wird der Ansatz 146, wenn sieh das.Führungsrohr 111 nach unten bewegt, vom Rand der Öffnung 110 gelöst, so daß der Deekel 143 unter der Wirkung seines, eigenen Gewichts um die Welle 144 schwenkt, um die Öffnung des Führungsrohres 111 hermetisch abzudichten. Auf diese Weise läßt sich das Führungsrohr 111 so weit nach unten zurückziehen, bis sich sein oberes Ende unterhalb der Bodenplatte 85A des Innengehäuses 85 befindet, so daß eine Störung der Bewegung des Innengehäuses 85 durch es ausgeschlossen ist.
Wenn beim Einsetzen des neue Zentrifugiergläser 14 enthaltenden Inengehäuses 85 in das Außengehäuse 81 die Öffnung 110 in; der Bodenplatte 85A offen gelassen würde, könnten durch die Öffnung 110 verschiedene Stämme in das Innere des Innengehäuses 85 eindringen und die Zentrifugiergläser 14 kontaminieren. Um diese Möglichkeit auszuschließen, ist die Bodenplatte-85A des Innengehäuses 85 mit einem Deckel
147 versehen (Fig. 15), der über einen Arm 148 mit einer Welle -149 s° verbunden ist, daß er um sie schwenkbar ist, um die Öffnung 110 hermetisch abzuschließen. Nahe der Welle 149 ist an der Seitenwand des Innengehäuses 85 ein Lager 150,befestigt, in welchem eine Stange 151 verschieblich aufgenommen ist, die zur Begrenzung ihrer Bewegung mit einem äußeren und einem inneren Anschlagglied 152a bzw. 152b versehen ist. Das innere Ende der Stange 151 ist mit einer Seitenkante des mit dem Deckel 147 verbundenen Arms
148 in Eingriff bringbar, so daß der Deekel 147 die Öffnung 110 verschließt, bevor das Innengehäuse 85 in das Außengehäuse 8T eingesetzt wird. In diesem Zustand ragt die Stange 151 nach außen heraus. Wenn jedoch das Innengehäuse 85: in das .Außengehäuse 81 eingesetzt wird, stößt das äußere Ende der Stange 151 an die Seitenwand des Außengehäuses 81 an und wird nach innen gedrängt. Diese Bewegung der
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Stange 151 bewirkt, daß der Arm 148 den Deckel 147 entsprechend Fig. 15 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt und so die Öffnung 110 öffnet. Auf diese Weise ist das Eindringen von verschiedenen Stämmen in das Innengehäuse 85 sicher verhindert.
Beim gezeigten Beispiel verhindert eine Verriegelungsvorrichtung, daß sich die Scheibe 101 dreht, bevor das Innengehäuse 85 im Außengehäuse 81 angeordnet ist. An der Seitenwand des Innengehäuses 85 ist gemäß Fig. 15 ein lager 153 angeordnet, in dem eine Verriegelungsstange 154 drehbar aufgenommen ist. Die Verrie ge lungs stange 154 ist im wesentlichen U-förmig und hat einen äußeren Abschnitt 154A, der aus dem Innengehäuse 85 nach außen herausragt, und einen inneren Abschnitt 154B, der nach Art einer Kurbelwelle gekröpft ist. An der Oberseite der drehbaren Scheibe 101 ist an einer nahe ihres Außenumfanges gelegenen Stelle 101A ein Stift 155 befestigt, in dessen oberem Ende eine waagerechte Nut 155A ausgebildet ist, welche mit dem Ende des inneren Abschnitts 154B der Verriegelungsstange 154 in Eingriff bringbar ist. Vor dem Einsetzen des Innengehäuses 85 in das Außengehäuse 81 läßt sieh der innere Abschnitt 154B in der Nut 155A anordnen, um die Scheibe 101 still zu halten. Beim Einsetzen des Innengehäuses 85 in das Außengehäuse 81 stößt jedoch der äußere Abschnitt 154A der Verriegelungsstange 154 an einen an der inneren Seitenwand des Außengehäuses 81 befestigten waagerechten Stift 156 an und wird geschwenkt, wodurch sich der innere Abschnitt 154B aus der Nut 155A löst, um Drehung der Scheibe 101 zu gestatten.
Das Innengehäuse 85 ist nach dem Einsetzen rechtwinklig zur Einsetzrichtung durch die zwei Führungsplatten 93a und 93b (Fig. 15) örtlich fixiert. Um für eine Positionierung des Innengehäuses 85 in der Einsetzrichtung zu sorgen, sind an einer sich quer zu dieser Richtung erstreckenden Seitenwand des Außengehäuses 81 zwei Ansehlagglieder 157a und 157b angeordnet (Fig. 15)» und an der Innenfläche der Tür 82
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/Lο I ZoηU sind gemäß Fig. 16 zwei Anschläge 159a und 159b angeordnet, mit denen innen angeordnete Schraubendruckfedern 158a bzw. 158b verbunden sind. Auf diese Weise wird das Innengehäuse 85 in der Richtung, in der es eingesetzt wird, durch Federkraft bewegt, bis es im Außengehäuse 81 eine vorgegebene Stellung einnimmt, die bei geschlossener Tür 82 durch Anlage an den Anschlaggliedern 157a und 157b bestimmt ist.
Die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 ist nahe dem Drehtisch 1 vor der Flüssigkeitsbeseitigungszone B (Fig. 1) an der Drehplatte 5 angeordnet, um zu bewirken, daß die Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 ein in der Zone B angeordnetes Zentrifugierglas 14 kippt, um überflüssige überstehende Flüssigkeit aus dem Zentrifugierglas 14 aus dem Brutmilieu heraus wegzuschaffen. Die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 ist mit einer Vorrichtung I80 verbunden, die freies Fallen des Zentrifugierglases 14 verhindert (sh. Fig. 1).
Die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 weist gemäß Fig. 19 einen Auffangbehälter 161 für Flüssigkeit auf, der in seinem oberen Ende eine große Öffnung 161a und in seinem Boden ein zentrales Ablaufloch 161b hat. Außerdem gehört zur Flüssigkeit s-Beseitigungseinheit 22 ein nicht gezeichnetes Ableitrohr, welches mit dem Ablaufloch 161b verbunden ist, um Flüssigkeit aus dem Innern des Auffangbehälters 161 aus dem Brutmilieu heraus abzuleiten. Der Auffangbehälter 161 ist in einer in der festen Platte 6 ausgebildeten Öffnung angeordnet und durch Anliegen seines Umfangsf!ansehes 161C am Rand der Öffnung in Stellung gehalten. Im gekippten Zustand des Zentrifugierglases 14 weist dessen obere Öffnung in die große Öffnung 161a.
Der an der Zone B angeordnete Zentrifugierglashalter 13 wird durch Betätigen der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 gekippt, das mittels der Hubstange 16 und einer Antriebsvorrichtung 162 hierfür geschieht (Fig. 20 und 21). Die
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Hubstange 16 ist in Abwärtsrichtung durch ein außerhalb des Brutmilieus angeordnetes Kurvengetriebe 163 und durch einen dieses antreibenden Schrittmotor 164 betätigbar. In der Aufwärtsrichtung ist die Hubstange 16 durch eine Rückstellfeder 168 betätigbar, die in einem an einer festen Platte 166 angeordneten Lager 167 angeordnet ist. Beim gezeigten Beispiel weist das Kurvengetriebe 163 eine ellipsenförmige Kurvenscheibe 163a auf, die an der Abtriebswelle 164a des Schrittmotors 164 befestigt ist, und eine Rolle 163b, die am oberen Ende der Hubstange 16 angeordnet und in Anlage an der Kurvenscheibe 163a vorgespannt ist. Mit dem Kurvengetriebe 163 sind zwei Schalterbetätigungsglieder 168a und 168b verbunden, die Mikroschalter 169 und 170 betätigen, sobald sie die untere bzw. die obere Stellung der Hubstange 16 feststellen. Die Mikroschalter 169 und 170 sind mit einem Rechner oder einer anderen Betätigungsvorrichtung elektrisch verbunden, um die Ausführung zusammengehöriger Arbeitsgänge am Zentrifugierglas 14 zu ermöglichen. Der Schrittmotor 164 ist an einer Halterung 171 angeordnet, die am Lager 167 befestigt ist, und ist abhängig von einem von einem Rechner o.dgl. erzeugten Signal betätigbar.
Das Lager 167 weist eine äußere Hülse 167b mit einem unteren Flansch 167a auf, der unter Berücksichtigung des für ein Wärmeisoliermaterial nötigen Raumes mit einem langen Bolzen 167g an der festen Platte 166 festgeklemmt ist. Ferner hat das Lager 167 eine innere Hülse 167d, die im Innern der äußeren Hülse 167b paßgerecht befestigt ist und eine Büchse 167e für die Hubstange 16 aufweist. An der Hubstange 16 ist an einer Zwischenstelle in Längsrichtung ein Schnapp- oder Federring 165 befestigt, und zwischen dem Federring 165 und einer weiteren Büchse 167c ist die von einer Sehraubendruckfeder gebildete Rückstellfeder 168 angeordnet, die somit die Hubstange 16 normalerweise nach oben vorspannt. Die Ausbildung der inneren Hülse 167d und der äußeren Hülse 167b als getrennte Bauteile hat den Zweck, die De- und Remontage der Hubstange 16 dadurch zu erleichtern, daß die Hubstange 16,
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im Falle einer Reparatur, zusammen mit der Innenhülse 167d abgenommen werden kann, ohne daß die äußere Hülse 167b demontiert werden muß, die von dem Wärme isoliermaterial umschlössen ist. Die Hubstange 16 ist in ihrer vertikalen Bewegung durch einen Haltestift 167e geführt, der in eine Längsnut 16a im oberen Abschnitt der Hubstange 16 eingreift.
Die. Verrichtung 1 SO, die ein freies Fallen des an der llüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 angeordneten Zentrifugierglases 14 verhindert, ist in Einzelheiten in Fig. 19 und 22Ä bis 22D dargestellt. Gemäß den vergrößerten Ansichten ;±nFig. 22^ weist die Vorrichtung 180 eine ortsfeste Wand 181 auf,die in der Vorderansicht gemäß Fig. 22A U-förmig ist und; zwei einander gegenüber angeordnete Seitenwände I8ia und^i8ib; hat, die an der festen Platte 6 befestigt sind. In der Seitenwand 181a ist entsprechend Fig. 22C ein bogenförmiger Fuhrungsschlitz 183 ausgebildet, und an der anderen Seitenwand 181bist ungefähr dem Fuhrungsschlitz 183 gegenüber ein Nocken 184 befestigt. Die Vorrichtung 180 hat ferner einen; Schaft 189, von dem ein Ende an der Fläche des Noefcöns 184 ela'ßtisch in Anlage gehalten ist und das andere;Ende sich so durch den Führungsschlitz I83 erstreckt, daß es mit Steuerung durch den Hocken I84 axiale Bewegung und auch eine Schwenkbewegung dem Fuhrungsschlitz I83 entlang auszuführen vermag (sh. Fig. 22C und 22D). Schließlich weist die Vorrichtung 180 ein Anlageglied 182 (Fig. 22D) auf, das am äußeren Ende des Schaftes 189 angeordnet ist und sich an die Außenseite des Zentrifugierglases 14 anzulegen vermag, wenn der Schaft 189 axial nach außen herausragt, um zu verhindern, daß^ es aus dem Zentrifugierglashalter 13 herausgezögert wird, ν
Der Nocken 184 hat an seinem oberen Ende eine Schrägflache 184a von vorgegebener Breite und weiterhin eine ebene Fläche 184b, die auf einem konstanten Höhenniveau verläuft.. Im Führungsschlitz 183 ist ein an ihm entlang bewegbares bogenförmiges Gleitstück 186 angeordnet (Fig. 22C und 22D). An der Innenseite
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des Gleitstückes 186 ist ein Block 187, an seiner Außenseite eine Betätigungsplatte 188 befestigt. Auf diese Weise sind die Betätigungsplatte 188 und der Block 187 vom Gleitstück 186 an entgegengesetzten Seiten der Seitenwand I8ia so abgestützt, daß sie zusammen mit dem Gleitstück 186 eine Schwenkbewegung dem Führungsschlitz 183 entlang ausführen. Der Schaft 189 erstreckt sieh durch das Gleitstück 186, den Block 187 und die Betätigungsplatte 188.
Fig. 22D zeigt den Querschnitt Xd-Xd in Fig. 22B und 22C. Der Schaft 189 ist im Block 187 teleskopierend aufgenommen. Im Block 187 ist ein hohler Schaft I89a von kleinerem Durchmesser versehieblich angeordnet und nimmt einen Abschnitt des Schaftes 189 auf. Das freie Ende einer am hohlen Schaft 189a angebrachten Sehraube I89e greift in eine im Schaft Ί89 ausgebildete Längsnut 189b ein, und durch diesen Eingriff ist eine axiale Relativbewegung zwischen dem hohlen Schaft 189a und dem Schaft I89 möglich. Der hohle Schaft I89a und der Schaft I89 sind jedoch normalerweise durch Federkraft auseinandergedrängt, nämlich durch eine zwischen einem Querstück I89f und dem inneren Ende des Schaftes I89 angeordnete Feder 189c und durch eine weitere Feder 189cL» die zwischen dem hohlen Schaft i89a und einem Federanlagestück
190 angeordnet ist. Das Federanlagestück 190 ist am Schaft 189 befestigt und durch die Federkraft der Feder I89d an der Innenfläche des Gleitstüekes 186 in Anlage gehalten. Das innere Enefe des hohlen Schaftes 189a ragt aus dem Block
187 heraus und trägt einen an ihm befestigten Stift 189h, an dem eine Rolle 189g drehbar angeordnet ist, die an der Fläche des Nockens I84 abzurollen vermag.
Am äußeren Ende des Schaftes 189 ist eine I-förmige Stütze
191 befestigt; das Anlageglied 182 ist ein am aufragenden Abschnitt der Stütze 191 angebrachtes elastisches Material, z.B. Kautschuk, Kunststoff o.dgl. An der Betätigungsplatte
188 ist nahe der Stütze 191 ein ebenfalls L-förmiges Sperrstück 193 angeordnet, das mit dem Flansch 13b des Zentrifugierglashalters 13 in Eingriff bringbar ist, um zu
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verhindern, daß er beim Schwenken aus der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 herausgezogen wird. Das Anlageglied vermag sich an die Seitenwand des Zentrifugierglases 14 anzulegen, um zu verhindern, daß es aus dem Zentrifugierglashalter 13 herausgezogen wird, wenn das Zentrifugierglas 14 in seine Kippstellung geschwenkt wird.
Eine beim gezeigten Beispiel als Schraubendruckfeder ausgebildete Rückstellfeder 196c greift mit einem Ende in eine Halterung196b ein, die am oberen Ende der Seitenwand I8ia außen angeordnet ist; das andere Ende der Rückstellfeder 196c ist an einem Umlenkrollenträger 196a befestigt. Am Umlenkrollenträger 196a ist eine Umlenkrolle 196e drehbar gelagert, die von einem Draht 196d umschlungen ist, von dem ein Ende am Block 187 und das andere Ende an einem Stift 181c verankert ist, der an der Seitenwand I8ia befestigt ist, wodurch die Rückstellfeder 196c mit dem Schaft 189 verbünde η ist.
Die Arbeitsweise der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 und der Vorrichtung 180 ist folgende: Unter der Annahme, daß beim Anhalten der Drehplatte 5 (Fig. 1) der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 gegenüber ein Zentrifugierglas 14 angeordnet wird, wird die Antriebsvorrichtung 162 für die Hubstange 16 betätigt. Der Schrittmotor 164 wird eingeschaltet, um die Kurvenscheibe 163a zu drehen und dadurch eine Abwärtsbewegung der Hubstange 16 hervorzurufen, bis sie am Stift 15e anstößt, der an der Scheibe 15f der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 exzentrisch angeordnet ist (Fig. 19). Die fortgesetzte Drehung der Kurvenscheibe 163a bewirkt, daß sich die Hubstange 16 weiter nach unten bewegt, wobei sie Drehung der Scheibe 15f zusammen mit der sie tragenden Welle 15c hervorruft. Folglich schwenkt der das Zentrifugierglas 14 tragende Zentrifugierglashalter 13 zusammen mit den Halterzungen 15a und 15b, bis er sich vor der mit der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 verbundenen Vorrichtung 180 befindet.
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Wie in Fig. 22D mit strichpunktierten Linien angedeutet, legt sich das Sperrstück 193 nach dem Zentrifugieren zuerst an den Flansch 13b des Zentrifugierglashalters 13 an, der das Zentrifugierglas 14 hält, und bewegt sich dann, wenn sich die Hubstange 16 weiter nach unten verstellt, dem Führungsschlitz 183 entlang, der zum Drehpunkt des Zentrifugierglashalters 13 konzentrisch angeordnet ist. Folglich bewegt sich auch der Schaft 189 dem Führungsschlitz 183 entlang, wodurch die Rolle 189g beginnt, an der Sehrägflache I84a des Nockens 184 abzurollen. Die Abrollbewegung der Rolle 189g zieht den hohlen Schaft 189a gegen die Federkraft der Federn 189c und I89d in den Block 187 zurück. Andererseits wird der Schaft 189, da er durch das Gleitstück 186 und die Betätigungsplatte 188 geführt wird, durch die Federkraft der Feder I89e aus der Betätigungsplatte 188 herausbewegt. Dies bringt die Stütze 191 dichter an die Seitenwand 14a des Zentrifugierglases 14 heran, und schließlich wird das Anlageglied 182 an die Seitenwand 14a angelegt, um ein Sichlösen des Zentrifugierglases 14 zu verhindern, bevor es aus dem Zentrifugierglashalter 13 herausgezogen wird.
Für das Anlageglied 182 wird vorzugsweise ein Werkstoff mit einem hohen Reibungsbeiwert gewählt, der Bewegung des Zentrifugierglases 14 einen beträchtlichen Reibungswiderstand entgegensetzt. Jede kleine Abweichung im Außendurchmesser der Zentrifugiergläser 14 kann durch das Federungsvermögen der Feder 189c in zufriedenstellender Weiee ausgeglichen werden, die den Schaft 189 aus der Betätigungsplatte 188 herausbewegt.
Damit sich das Anlageglied 182 an das Zentrifugierglas 14 anlegen kann, bevor dieses aus dem Zentrifugierglashalter herausgezogen wird, müssen die obere Endstellung des Führungsschlitzes 183 und die örtliche Lage des Nockens 184 so gewählt sein, daß die Rolle 189g an der Schrägfläche 184a des Nockens 184 hinaufgelaufen ist, bevor das Zentrifugierglas 14 seine waagerechte Lage erreicht.
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Währendder Zentrifugiergiashalter 13 weiterschwenkt, bewegt sich der Schaft 189 dem Führungsschlitz 183 entlang, so daß die Öffnung des Zentrifugierglases 14 nach unten gerichtet wird (Fig. 22G). Daraufhin fließt die im Zentrifugierglas 14 überstehende Flüssigkeit nach unten in den Auffangbehälter 161. Wenn diese Flüssigkeit vollständig ausgeflossenist, oder wenn sich das Zentrifugierglas 14 um den vorgegebenen Winkel gedreht hat, wird die Antriebsvorrichtung 162 betätigt, um eine Aufwärtsbewegung der Hubstängel 6 hervorzurufen, ,und der Schaft 189 wird durch die Federkraft der Rückstellfeder 196c in seine obere Endstellung im Führung$schlitz 183 zurückgestellt. Während dieser Rückkehrbewegung liegt -das Anlage glied 182 am Zentrifugierglas 14 an, bisi sich,die Rolle 189g an der ebenen Fläche 184b desNockens 184 vorbeibewegt hat und dann von der Feder I89d zusammen mit dem Schaft 189 von der Seitenwand 14a ;des Zentrifugierglases 14 weg bewegt wird. Das Zentrifugierglas 14kehrt unter der Wirkung einer nicht gezeichneten, in der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 angeordneten Rückstellfeder zurück.
Die Vorrichtung 180 zum Verhindern von freiem Fallen des Zentrifugierglases 14 ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Zum Betätigen des Anlagegliedes kann beispielsweise ein einziger Schaft verwendet sein. Auch kann das Anlageglied 182 gestaltmäßig an das Außenprofil des Zentrifugierglases 14 angepaßt sein, um die Berührungsflaehe mischen der Seitenwand 14a und dem Anlageglied182 zu vergrößern.
Die Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 ist nahe dem Drehtisch. 1 an einer der Austragszone E (Fig. 1) entsprechenden Stelle angeordnet, um ein benutztes Zentrifugierglas 14, das an:;der Zone E angeordnet ist, nach dem Schwenken durch die Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 zum Entfernen aus dem Zentrifugiergiashalter 13 und Wegschaffen nach außen umzudrehen* -
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Die Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 hat gemäß Fig. "bis 26 als Auffänger ein trichterförmiges Gefäß 201 mit einer Öffnung 201a. An das untere Ende des Gefäßes 201 ist ein Ausleitrohr 202 angeschlossen. Die Öffnung 201a ist mit einem Deckel 204 verschließbar, der mit einem Hebel 207 betätigbar ist, welcher in einem Sehwenklager 208 am oberen Ende des Gefäßes 201 schwenkbar gelagert ist. Ein Ende des Hebels 207 ist mit dem Deckel 204 verbunden, während das andere Ende nahe einer Hubstange 216 angeordnet ist. Die untere Öffnung des Ausleitrohres 202 ist mit einem Paar elastischer Platten 211a und 211b verschlossen, deren zusammengehörenden Ränder sich überlappen. Das Gefäß 201 ist in einer Öffnung in der festen Platte 6 fest aufgenommen und hat eine untere Öffnung 201b, an welcher der obere Abschnitt des Ausleitrohres 202 befestigt ist, dessen unterer Abschnitt aus dem Brutmilieu herausragt.
Der Deckel 204 hat die Gestalt einer rechteckigen Platte, die entsprechend Fig. 25 an einem Paar Halterungen 203a und 203b schwenkbar gelagert ist,welche am oberen Umfang des Gefäßes 201 an diametral entgegengesetzten Stellen befestigt sind. Die Halterungen 203a und 203b sind mit dem Gefäß 201 stoffschlüssig, insbesondere durch Löten, verbunden worden und sind parallel zueinander. Die Linie, an der die Halterungen 203a und 203b am Gefäß 201 befestigt sind, verläuft rechtwinklig zu einem Eadius der Drehplatte 5. Die Halterungen 203a und 203b erstrecken sich von der Drehplatte 5 weg.
Mit dem Deckel 204 sind an seinen entgegengesetzten Seiten in seinem äußeren oder entsprechend Fig. 23 und 25 rechten Bereich zwei nach unten ragende Bauteile 204a und 204b fest bzw. einstückig verbunden, welche die Halt erlangen 203a und 203b überlappen. Die Bauteile 204a und 204b sind mit den Halterungen 203a und 203b mittels Schrauben 205a und 205b drehbar verbunden. Folglich ist der Deckel 204 um eine von den Schrauben 205a und 205b gebildete Achse in seine in Fig. 23 mit strichpunktierten Linien gezeichnete
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Offenstellung schwenkbar, wobei er somit die Öffnung 201a öffnet. Das Schwenklager 208 ist am oberen Ende des Gefäßes 201 nahe dem nach unten ragenden Bauteil 204b befestigt. Von dem am Schwenklager 208 schwenkbar gelagerten Hebel erstreckt sich ein Arm an der Außenseite des nach unten ragenden Bauteils 204 b entlang und weist einen Langschlitz 207a auf, in den ein am Bauteil 204b befestigter Stift 206 eingreift. Auf diese Weise nimmt der Hebel 207 bei geschlossenem Deckel 204 eine in Fig. 23 gezeichnete Stellung ein, in der er schräg nach unten rechts geneigt ist. Eine am freien Ende des anderen Armes des Hebels 207 angeordnete Rolle 209 befindet sich einer Stange 2l6b gegenüber, die einen mit der Hubstange 216 zum Betätigen des exzentrisch angeordneten Stiftes 15e der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 fest bzw. einstückig verbundenen Zweig darstellt.
Die Hubstange 216 und ihre Antriebsvorrichtung sind in ganz ähnlicher Weise wie die Hubstange 16 und die zugehörige Antriebsvorrichtung 162 gemäß Fig. 20 und 21 aufgebaut und werden daher nicht in Einzelheiten beschrieben. Die Hubstange 216 unterscheidet sich jedoch aufbaumäßig von der Hubstange 16 insoweit, als mit ihr die den Deckel 204 betätigende Stange 216b als Zweigstange einstückig bzw. fest verbunden ist. Wenn sich die Hubstange 216 nach unten bewegt, betätigt sie den exzentrisch angeordneten Stift 15e an der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15, um eine Drehung der tragenden Welle 15c hervorzurufen, wodurch der Zentrifugierglashalter 13 in seine umgedrehte Stellung geschwenkt wird. Da die Stange 216b auf die Rolle 209 treibt, wird der Hebel 207 im Uhrzeigersinn um das Schwenklager 208 geschwenkt, wobei er den Deckel 204 öffnet.
Wie weiter oben schon erwähnt, ist das untere Ende des Ausleitrohres 202 normalerweise durch das Paar elastische Platten 211a und 211b verschlossen. Die Platten 211a und 211b können aus einem elastischen Werkstoff, z.B. aus einer Kautschukscheibe hergestellt sein, die in ein Paar halbkreisförmiger Hälften aufgeteilt wurde, deren sich gegenüber-
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liegenden Ränder mit gegenseitiger Überlappung angeordnet sind. An einer den sich überlappenden Rändern abgewandten Stelle weisen die Platten 211a und 211b je eine nach oben gebogene Wand 211c bzw. 211d auf, die an der Seitenwand des Ausleitrohres 202 mit Befestigungsschrauben 212a und 212b befestigt sind. Die elastischen Platten 211a und 2211b absorbieren die kinetische Energie des fallenden Zentrifugierglases 14, indem sie in der in Fig. 26 verdeutlichten Weise um die zugehörigen, von den Befestigungsschrauben 212a und 212b gebildeten Drehpunkte schwenken. Es ist zweckmäßig, wenn wenigstens zwei elastische Platten 211a und 211b vorhanden sind; ihre Dicke ist vom Gewicht und von der Fallgeschwindigkeit des Zentrifugierglases 14 abhängig. Entsprechend Fig. 23 ist am oberen Rand des Gefäßes 201 um die Öffnung 201a herum ein Dichtglied 213 angeordnet.
Die Arbeitsweise der Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 ist folgende: Wenn in einer der StoppStellungen der Drehplatte 5 ein gebrauchtes Zentrifugierglas 14 dem Gefäß 201 gegenüber angeordnet ist, wird die Hubstange 216 durch einen nicht gezeichneten Antriebsmotor nach unten bewegt. Daraufhin kommt das freie Ende der Hubstange 216 zur Anlage an dem exzentrisch angeordneten Stift 15e und die Zweigstange 216b stößt an der Rolle 209 am Hebel 207 an. Die fortgesetzte Abwärtsbewegung der Hubstange 216 bewirkt, daß der Zentrifugierglashalter 13 TJifl öLie Welle 15c schwenkt und der Hebel 207 um das Schwenklager 208 schwenkt. Die dem Uhrzeigersinn entgegengesetzte Drehung bzw. Schwenkung des Hebels 207 ruft eine Aufwärtsbewegung des Stiftes 206 am Deckel 204 hervor, der in den langschlitz 207a im Hebel 207 eindringt, wodurch der Deckel 204 um die Schrauben 205a und 205b im Uhrzeigersinn in seine in Fig. 23 mit strichpunktierten Linien gezeichnete Offenstellung schwenkt, um die Öffnung 201a zu öffnen.
In der Zwischenzeit schwenkt das Zentrifugierglas 14 weiter und wird, sobald der Zentrifugierglashalter 13 eine waagerechte Stellung erreicht hat, aus dem Zentrifugierglashalter
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herausgezogen. Das gebrauchte Zentrifugierglas 14 wird zuerst, mit seiner oberen Öffnung nach unten, in das triehterförmige Oefäß 201 abgeworfen und dann durch dessen Seitenwand in das Ausleitrohr 202 geleitet.
Sobald das Zentrifugierglas 14 in das Ausleitrohr 202 gefallen ist, kann die. Betätigungs- bzw. Hubstange 216 durch einen nicht gezeichneten Antriebsmotor und durch eine Rückstellfeder nach oben bewegt werden, um den Deckel 204 und die Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 unter der Wirkung von Rückstellfedern Oder unter Ausnutzung der Schwerkraftwirkung in ihre entsprechenden Ausgangsstellungen zurückzustellen und somit den Deckel 204 zu schließen. Danach stößt das Zentrifugierglas 14 an den elastischen Platten 211a und 211b an, spreizt sie entsprechend Fig. 26 auseinander und setzt seinen freien Fall fort. Während des Auf- ; prallen"« auf die elastischen Platten 211a und 211b wird von diesen ein Teil der kinetischen Energie des Zentrifugierglases 14 absorbiert. Das fallende Zentrifugierglas 14 kann von einem gegen Stoß schützenden Behälter aufgenommen werden, der außerhalb des Brutmilieus unter dem Ausleitrohr 202 angeordnet ist. Auf diese Weise wird der Austragvorgang beendet.
Die benutzte Austragseinheit braucht nicht auf den exakten Aufbau des gezeigten Beispiels beschränkt zu sein. Die elastischen Platten können beispielsweise von sich gegenseitig überlappenden Segmenten gebildet sein und auch durch Kleben am Ausleitrohr 202 befestigt worden sein. Der Deckel 204 kann Jede beliebige Konfiguration aufweisen.
Arbeitsvorgänge
Es werden nun verschiedene Behandlungsvorgänge beschrieben, die stattfinden, wenn die Drehplatte 5 in den Pausen der intermittierenden Drehung des Drehtisches 1 um einen vorgegebenen Winkelbetrag zum Stillstand kommt. Um das Verständnis der Arbeitsweise zu erleichtern, sei angenommen, daß in der Zentrifuge 2 vier eingespritzte Gewebe enthaltende
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Zentrifugierglaser 14 behandelt worden sind. Bei Unterbrechung der Betätigung der Zentrifuge 2 wird der Schrittmotor 34 der Antriebsvorrichtung 3 eingeschaltet, um die Sehaltwelle 38 nach unten zu bewegen. Dies bringt den Enddeckel 30 und den Deckel 41h in ihre Offenstellungen, damit die Greifer 53c und die Hubwelle 54 der Antriebsvorrichtung 25 durch die zugehörigen Öffnungen 50a bzw. 49a hindurchgeführt werden können. Das freie Ende des Positionierstiftes 40 liegt an der oberen Endfläche des Rotorarmes 28a an. Sodann wird der Schrittmotor 35 eingeschaltet, um den Positionierstift 40 mit der Vertiefung 28d in Eingriff zu bringen, um die Lage des Rotors 28 zu bestimmen. ■
Die am Drehtisch 1 wartende Zentrifugierglas—Haltevorrichtung 15 erhält die Zentrifugiergläser 14 von der Antriebsvorrichtung 25. Gleichzeitig erhält die Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15, die in der Zone A angeordnet ist, ein leeres Zentrifugierglas 14 aus der Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21. Die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 arbeitet mit dem Übergaberohr 112 (Fig. 17) zusammen, um ein sauberes Zentrifugierglas 14 in den Zentrifugierglashalter 13 einfallen zu lassen.
Wenn die beiden Arbeitsgänge beendet sind, wird der als Schrittmotor ausgebildete Antriebsmotor 12 eingeschaltet, um den Drehtisch 1 um I/8 Umdrehung zu drehen. Polglich werden die Ausgangszonen A und P an der Drehplatte 5 vor die Plüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 bzw. die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 gedreht. In das an der Anfangszone A angeordnete Zentrifugierglas 14 ist noch keine Nährlösung eingespritzt worden, und die Anfangszone P trägt ein aus der Zentrifuge 2 erhaltenes Zentrifugierglas 14, so daß in dieser Stellung des Drehtisches 1 weder die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 noch die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 arbeitet. Die Anfangszone G wird vor die Antriebsvorrichtung 25 gedreht, die jedoch in dieser Stellung nicht arbeitet.
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Die weitere Drehung des Drehtisches 1 um eine Achtelumdrehung bringt die Anfangszonen A und F vor die Nährlösungs-Zuführeinheit 23 bzw. die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 und die Anfangszonen G und E vor die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 bzw. die Antriebsvorrichtung 25. Die Eingabe und Übergabe der Zentrifugiergläser 14 findet an den Zonen G und E statt, während die nach dem Zentrifugieren überstehende Flüssigkeit aus dem Zentrifugierglas 14 an der Anfangszone F beseitigt wird. Da das an der Anfangszone A angeordnete Zentrifugierglas 14 noch immer leer ist, wird keine Nährlösung eingespritzt.
In dieser Stoppstellung des Drehtisches 1, in der das zweite Zentrifugierglas 14 an die Anfangszone E übergeben wird, muß die Antriebsvorrichtung 25 für die Übergabeeinrichtungen durch die Abgabe eines Signals vom Mik ro schalter 20 an den Schrittmotor 35 im voraus eingeschaltet werden, um Drehung des Rotors 28 um 1/4 Umdrehung zu einem Zeitpunkt hervorzurufen, bevor die Drehung des Drehtisches 1 um 2/8 Umdrehungen beendet ist, beispielsweise nachdem 1/8 Umdrehung beendet ist. Gleiches gilt für die nachfolgende Übergabe von aufeinanderfolgenden Zentrifugiergläsern 14. Dadurch, daß der Rotor 28 auf je zwei Achtelumdrehungen des Drehtisches 1 eine Viertelumdrehung avöführt, ist es möglich, die Bezeichnung, bzw. Identität eines bestimmten Zentrifugierglases 14, das nach dem.Zentrifugieren an den Drehtisch 1 zurück übergeben wird, beizubehalten bzw. zu erhalten.
Die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22, welche die überstehende Flüssigkeit wegschafft, hat eine Zentrifugierglas-Drehvorrichtung, die dadurch, daß sie den Stift 15e der Zentrifugierglas-Haltevorrichtung 15 in derselben Weise wie die Hubstange 216 der Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 betätigt, bewirkt, daß das Zentrifugierglas 14 um die Welle 15c schwenkt. Die Flüssigkeits-Beseitigungseinheit weist auch die Vorrichtung 180 auf, die ein freies Fallen des schwenkenden Zentrifugierglases 14 verhindert und gleichzeitig an der Seitenwand 14a des Zentrifugierglases 14
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während des Schwenkens angelegt "bleibt, um eine Kontamination der Gewebe zu verhindern. Schließlich gehört zur Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 noch der Auffangbehälter 161. Nach dem Zentrifugieren haften die gezüchteten Gewebe am Boden des Zentrifugierglases 14 an, während abgestorbenes Gewebe und Nährlösung als über den erstgenannten Geweben stehende Flüssigkeit vorliegen und beim Schwenken des Zentrifugierglases 14 mit der weiter oben beschriebenen Vorrichtung in den Auffangbehälter 161 abgegossen werden können. Somit bleiben die aufzuteilenden Gewebe im Zentrifugierglas 14 zurück.
Wenn der Drehtisch 1 3/8 Umdrehungen ausgeführt hat, steht die Anfangszone A vor einer Kultur-Zuführ- und Verteileinheit und das leere Zentrifugierglas 14 nimmt dort seine aufrechte Stellung ein. Eine nicht gezeichnete Verteilervorrichtung wird betätigt, um in das Zentrifugierglas 14 die gezüchteten Gewebe zu geben, die mit einer Pipette aus einer Schale aufgesaugt und dabei bewegt worden waren. Die Anfansgzone F steht vor der Nährlösungs-Zuführeinheit 23» die über eine nicht gezeichnete Flüssigkeits-Umschaltvorrichtung eine frische Nährlösung in das Zentrifugierglas 14 einspritzt.
Während der Drehung des Drehtisches 1 wird das Zentrifugierglas 14 aufgerichtet, wenn es sich vor der KuItür-Zuführ- und Verteileinheit und vor der Antriebsvorrichtung 25 befindet, während es in anderen Stoppstellungen in seiner Schrägstellung gehalten wird, und zwar durch das Zusammenwirken der kreisringförmigen Steuerkurve 18 mit den Steuerkurvenabtastarmen 17» auf diese Weise wird die Gefahr einer Kontamination der gezüchteten Gewebe durch frei bzw. ungehindert einfallende verschiedene Stämme oder Staub auf ein Geringstmaß herabgesetzt.
Bei weiterer Drehung des Drehtisches 1 um 1/8 Umdrehung in eine Stellung, in der eine halbe Umdrehung zurückgelegt ist,
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steht die Anfangszone F vor der Kultur-Zuführ- und Verteileinheit, wo eine frische Nährlösung.in das Zentrifugierglas 14 eingespritztwird und die gezüchteten Gewebe mit einer Pipette bewegt werden, die zum.Verteilen neu gefüllt wird. Die bei Benützung der Pipette entstehende Bewegung wird durch wechselweises Aufsaugen und Wiederabgeben einer vorgegebenen; Menge Nährlösung aus.dem Zentrifugierglas 14 mittels einer Pumpe bewirkt, die in der Verteileinheit angeordnet ist. Als Folge eines derartigen Arbeitsganges werden die am Boden des Zentrifugierglases 14 anhaftenden Gewebe in eine gleichmäßige Suspension in der Nährlösung gebracht. Das Verteilen geschieht durch Aufsaugen der im Zentrifugierglas 14 enthaltenen Gewebe mit einer Pipette und^Aufteilen derselben in gleichen Mengen auf zwei leere Schalen, die an einem nicht gezeichneten Verteiltisch angeordnet sind*
Die Anfangszpne E befindet sich vor der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22, während die Anfangszonen H und D vor der Zentrifugierglas-Eingabeeinheit 21 bzw« vor der Transport- bzw. Antriebsvorrichtung 25 stehen, wo die weiter oben besehriebenen Arbeitsgänge vorgenommen werden.
Eine nachfolgende Drehung des Drehtisches 1 bringt die Anfangszpne G vor die Gewebe-Zuführeinheit, wo Gewebe aus einer Schale in ein Zentrifugierglas 14 übergeben werden. Außerdem spritzt die Nährlösungs-Zuführeinheit 23 eine Nährlösung in.ein Zentrifugierglas 14, das an der Anfangsvzone E angeordnet ist.
Durch die fortgesetzte Drehung des Drehtisches 1 um eine weitere Aphtelunidrehung kommt die Anfangszone F vor die Zentrifugierglas-Austragseinheit 24, wo das von Anfang an in der Zone; F angeordnete Zentrifugierglas 14 ausgetragen wird. Zur gleichen Zeit werden die gezüchteten Gewebe im Zentrifugeerglas 14, das in der Anfangszone E angeordnet worden war, in ein Paar leere Schalen aufgeteilt. Ferner wird von der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit 22 die
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überstehende Flüssigkeit aus dem Zentrifugierglas 14 entfernt, das von Anfang an in der Zone D angeordnet war. Die AnfangBZonen B und C werden in dieser Stellung mit leeren Zentrifugiergläsern 14 beschickt, und die Zentrifuge 2 übergibt das vierte Zentrifugierglas 14.
Nachdem das Zentrifugierglas 14 an den Drehtisch 1 übergeben worden ist, wird die Zentrifuge 2 nicht weitergeschaltet, sondern bleibt in ihrer Stellung, bis sie nach einer weiteren Drehung des Drehtisches 1 um 1/8 Umdrehung die zu zentrifugierenden gezüchteten Gewebe erhält.
Wie weiter oben erwähnt, gehören zur Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 die Hubstange 216, die Zweigstange 216b, das auffangende Gefäß 201, der Deckel 204 zum Gefäß 201 und der den Deckel 204 betätigende Hebel 207. Die Antriebsvorrichtung für diese Bauteile wird eingeschaltet, wenn sie von einem Mikroschalter oder einem Rechner ein Signal erhält, welches erzeugt wird, sobald die Anfangszone P die Position der Zentrifugierglas-Austragseinheit 24 erreicht. Daraufhin bewegen sich die Hubstange 216 und die Zweigstange 216b zusammen nach unten, wobei sie den Stift 15e bzw. die Rolle 209 betätigen, um das Zentrifugierglas 14 zu schwenken und den Deckel 204 in der von einem Pfeil angegebenen Richtung zu öffnen. Die sich ergebende Schwenkung des Zentrifugierglases 14 erlaubt es, das Zentrifugierglas 14 aus dem Zentrifugierglashalter 13 herauszuziehen und in das Ausleitrohr 202 fallen zu lassen. Nach dem Austragen bewegen sich die Hubstange 216 und die Zweigstange 216b nach oben, um den Zentrifugierglashalter 13 und den Deckel 204 in ihre Ausgangsstellungen zurückzubringen. Das Zentrifugierglas 14 wird nach jedem Gebrauch ausgeschieden und durch ein von der Zentrifugierglas-Zuführeinheit 21 zugeführtes neues ersetzt, um über die Verwendung von sauberen, sterilisierten Zentrifugiergläsern 14 durch stärkstmögliehe Minderung der Gefahr des Anlagerns und Wachstums von verschiedenen Stämmen an den gezüchteten Geweben eine ungestörte Züchtung zu ermöglichen.
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Nachdem sich der Drehtisch 1 um eine weitere Achtelumdrehung gedreht hat,' wird das Zentrifugierglas 14 in der Anfangszone A an den Rotor 28 in der Zentrifuge 2 übergeben, während in das leere Zentrifugierglas 14 in der Anfangszone H gezüchtete Gewebe aus einer Schale eingespritzt werden. In das Zentrifugierglas 14 in der Anfangszone D wird Nährlösung eingespritzt. Die Übergabe des Zentrifugierglases 14 in die Zentrifuge 2 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zu seiner Übergabe aus der Zentrifuge 2 an die Zentrifugierglas-Halte-■ vorrichtung 15 mittels der Antriebsvorrichtung 25.
Sobald der Drehtisch 1 eine weitere Achtelumdrehung ausgeführt und damit eine volle Umdrehung zurückgelegt hat, wird das an der Anfangszone E angeordnete Zentrifugierglas 14 ausgetragen und das Zentrifugierglas 14 an der Anfangszone D wird zum Verteilen der durch Zentrifugieren getrennten Gewebe benutzt; aus dem an der Anfangszone B angeordneten Zentrifugierglas 14 wird die überstehende Flüsigkeit entfernt.
Wenn sich der Drehtisch 1 um 1/8 Umdrehung weitergedreht hat, wird das an der Anfangszone G angeordnete Zentrifugierglas in den Rotor 28 abgegeben, der die weiter oben beschriebene Stellung einnimmt, und in das an der Anfangszone C angeordnete Zentrifugierglas 14 werden gezüchtete Gewebe eingespritzt. Eine Nährlösungsgabe erhält das an der Anfangszone B angeordnete Zentrifugierglas 14.
Sobald danach der Drehtisch 1 eine weitere Achtelumdrehung ausgeführt hat, wird das an der Anfangszone D angeordnete Zentrifugierglas 14 ausgetragen und im Zentrifugierglas 14 an der Anfangszone B enthaltene Gewebe werden in ein Paar leere Schalen verteilt. Danach sind die Gewebe, die vor dem Zentrifugieren in vier Schalen gezüchtet wurden, auf nunmehr insgesamt acht Schalen verteilt, die zum Weiterzüchten ruhig stehengelassen werden.
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Nachdem der Drehtisch 1 elf Achtelumdrehungen ausgeführt hat, wird das dritte, an der Anfangszone H angeordnete Zentrifugierglas 14 in die Zentrifuge 2 übergeben. Fach zwölf Achtelumdrehungen wird das an der Anfangszone B angeordnete Zentrifugierglas 14 ausgetragen. Nach dreizehn Achtelumdrehungen wird das Zentrifugierglas 14 in der Anfangszone C in die Zentrifuge 2 übergeben, wonach die Behandlung der am Drehtisch 1 gehaltenen Zentrifugiergläser 14 beendet ist.
Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich die Schaltwelle 38 der Antriebsvorrichtung 3 nach oben, um den Positionierstift aus der Vertiefung 28d zu lösen und schließt den Enddeckel 30 und den Deckel 41h, nachdem der Betriebszustand der Antriebsvorrichtung 25 abgetastet oder ein Signal vom Rechner erhalten worden ist.
Danach wird der Drehtisch 1 so weit gedreht, bis der die Endstellung abtastende Mikroschalter 19 betätigt wird, worauf der Drehtisch 1 gestoppt wird. Auf ein Signal vom Mikroschalter 19 oder von einem Rechner hin wird die Zentrifuge 2 erneut eingeschaltet.
Das Zentrifugieren kann während etwa zehn Minuten fortgesetzt werden; nach beendetem Betrieb der Zentrifuge 2 können die Zentrifugiergläser 14, mit denen sie beschickt war, durch andere, frische gezüchtete Gewebe enthaltende Zentrifugiergläser 14 ersetzt werden.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die beschriebene Übereinanderanordnung des Drehtisches 1 und der Zentrifuge eine gute Übergabe der Zentrifugiergläser 14 zwischen ihnen gestattet, so daß eine beträchtliche Verringerung der Totzeit der Zentrifuge 2 erzielt wird.
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6 . L e e r s e 11 e

Claims (12)

PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Handhaben von Zentrifugiergläsern in einem automatischen Brutschrank zum automatischen Züchten von biologischen Geweben, z.B. von Zellen, g e k e η η ζ ei c h η e t durch
- einen Drehtisch (1), der über einer Zentrifuge (2), die zu züchtende Zellen von einer in einem Zentrifugierglas (14) enthaltenen Nährlösung durch Zentrifugieren zu trennen vermag, drehbar angeordnet und um die Achse einer Rotorantriebswelle (27a) der Zentrifuge (2) um einen vorgegebenen Winkelbetrag intermittierend drehantreibbar ist,
- eine Vielzahl von Behandlungseinheiten, die nahe dem Drehtisch (1) entsprechend Winkelstellungen desselben angeordnet sind, in denen der Drehtisch (1) zum Stillstand kommt, mit einer ausgewählten Kombination einer Übergabeeinheit zum übergeben eines Zentrifugierglases (14) an oder aus der Zentrifuge (2) mit einer Zentrifugierglas-Eingabeeinheit (21), einer Flüssigkeits-Beseitigungseinheit (22), einer Nährlösungs-Zuführeinheit (23), einer KuItür-Zufuhr- und Verteileinheit und einer Zentrifugierglas- Austragseinheit (24),
- eine Vielzahl von Zentrifugierglas-Haltevorrichtungen (15)» die an einem gemeinsamen Umfang des Drehtisches (1) so angeordnet sind, daß sie einzeln mit den entsprechenden Behandlungseinheiten in Deckung bringbar sind, wenn der Drehtisch (1) zum Stillstand kommt,
- und durch einen Zentrifugierglashalter (13)»der sich in jeder der Zentrifugierglas-Haltevorrichtungen (15) wegnehmbar anordnen läßt und ein Zentrifugierglas (14) wegnehmbar aufzunehmen vermag.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehtisch (1) eine kreisringförmige Drehplatte (5) aufweist, an deren Außenumfang eine Verzahnung (9) für ihren Drehantrieb ausgebildet ist, einen Antriebsmotor (12), der mit der Drehplatte (5) betriebsmäßig verbunden ist, eine unter der Drehplatte (5) angeordnete kreisringförmige Steuerkurve (18), und einen Steuerkurvenabtastarm (17) in Gestalt einer gekröpften Platte, der an einem Ende mit jeder der an der Drehplatte (5) angeordneten Zentrifugierglas-Haltevorrichtungen (15) verbunden ist und mit seinem anderen Ende am Kurvenprofil (I8a,i8b) der Steuerkurve (18) in Anlage gehalten ist, die eine erste Kurvenfläche (i8a) hat, die mit dem Steuerkurvenabtastarm (17) zusammenwirkt, um den Zentrifugierglashalter (13) zu kippen, und ein Paar Vertiefungen (18b) aufweist, die den Zentrifugierglashalter (13) aufrichten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die übergageeinheit eine Hubwelle (54) aufweist, die sich durch eine zentrale Öffnung (4) im Drehtisch (1) nach unten erstreckt und an ihrem freien Ende eine Halterstütze (53) trägt, die sich in Richtung des Rotors (28) der Zentrifuge (2) erstreckt, einen Tragarm (53a), der an der Halterstütze (53) befestigt ist und Greifer (53c) hat, die mit dem Zentrifugierglashalter (13) in lösbaren Eingriff bringbar sind, eine mit der Hubwelle (54) verbundene Drehantriebsvorrichtung (25) mit einem auf der Hubwelle (54) angeordneten und mit ihr drehfest verbundenen Rohr (55)» einer mit dem Rohr (55) fest verbundenen Seheibe (59)» einem Antriebsmotor (52) mit Drehrichtungsumkehr, der die Scheibe (59) um einen vorgegebenen Winkelbetrag in Drehung anzutreiben vermag, wodurch eine Winke!verstellung der Greifer (53c) des Tragarms (53a) zwischen einer ersten Stellung, die ein Zentrifugierglas (14) am Drehtisch (1) zum Einsetzen und Wegnehmen vom Drehtisch (1) einnimmt, und einer zweiten Stellung hervorgerufen wird, die sich unmittelbar über dem Rotor (28) befindet, und eine mit der Hubwelle (54) verbundene Vertikalantriebsvorrichtung (25) mit einer Zahnstange (67),
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die an der Hubwelle (54) angeordnet und mit dieser gemeinsam in deren Achsenrichtung bewegbar ist, einem mit der Zahnstange (67) kämmenden Zahnritzel (68), und mit einem Motor (69) mit:Drehrichtungsumkehr, der das Zahnritzel (68) in Drehung antreibt, wodurch eine vertikale Verstellung der Greifer (53c) zwischen der zweiten Stellung und einer dritten Stellung hervorgerüfen wird, in der ein Zentrifugierglas (14) in den Rotor (28) eingesetzt und aus diesem weggenommen werden kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeich net, daß die Zentrifuge (2) eine Rotorpositioniervorrichtung aufweist, die den Rotor (28) automatisch so positioniert und in Ruhestellung hält, daß ein Aufnehmer (28c) am Rotor (28), der einen Zentrifugierglashalter (13) aufnimmt, in der dritten Stellung angeordnet ist, und die eine Schaltwelle (38) hat, welche vertikal über der Rotorantriebswelle (27a) der Zentrifuge (2) angeordnet ist, sich durch eine zentrale Öffnung (4) im Drehtisch (1) erstreckt und sowohl drehbar als auch relativ zur Rotorantriebswelle (27a) vertikal verstellbar ist, eine Enddeckel-BetätigüngsvQpricix-j-ung (41), die an der Schaltwelle (38) angeordnet ist, einen Positionierstift (40), der amunteren Ende der Schaltwelie (38) exzentrisch angeordnet ist und relativ zum Rotor (28) so bewegbar ist, daß er sich nach unten bewegt und normalerweise durch eine Feder (40a) nach unten vorgespannt ist, und eine Vertiefung (28d), die in der oberen Endfläche des Rotors (28) ausgebildet ist und mit dem Positionierstift (40) in Eingriff bringbar ist.
5. .Verrichtung nach Anspruch 4» dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Enddeckel-Betätigungsvorrichtung (41) eineHülse(41p) aufweist, die an der Schaltwelle (38) drehbar angeordnet ist, eine Rolle (41d), die an der Hülse (41p) befestigt ist und von ihr radial nach außen herausragt r ein zylindrisches, ortsfestes Führungsglied (41b), durch d^.s die Schaltwelle (38) hindurchgesteckt ist und das einen Schrägschlitz (41a) aufweist, durch den sich die
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Rolle (41d) erstreckt, ein zylindrisches Bauteil (41f) an dessen Außenumfang ein Enddeckel (30) und ein Deckel (41h.) angeordnet sind ur&das eine Längsnut (41e) aufweist, in die die Rolle (41d) eingreift, und eine feste Steuerkurve (41c), die zum Verstellen des zylindrischen Bauteils (41f) in vertikaler Richtung dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifugierglas-Eingabeeinheit (21) ein Außengehäuse (81) aufweist, das an einer Seite eine schwenkbare Tür (82) trägt, ein Innengehäuse (85)» das am Boden des Außengehäuses (81) entlang in und aus demselben bewegbar ist, wenn die Tür (82) geöffnet ist, eine Leitwand (9 6), die im Innengehäuse (85) angeordnet ist und eine Spiralführung (102) bildet, eine drehbare Scheibe (101), die über der Leitwand (96) angeordnet und um das Zentrum der Spiraiführung (102) drehbar isturLline Vielzahl von sich radial erstreckenden Eingabe schlitzen (101a) aufweist, die zusammen mit der Spiralführung (102) eine Vielzahl von Räumen bilden, von denen jeder ein Zentrifugierglas (14) darin aufzunehmen vermag, und ein Führungsrohr (111),das im Abstand vom äußersten Ende einer spiralförmigen Aufeinanderfolge von Zentrifugiergläsern (14) angeordnet ist, um ein Zentrifugierglas (14) , das die Scheibe (101) verlassen hat, bei Drehung derselben einem Zentrifugierglashalter (13) zuzuleiten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (101) mit einer Drehantriebs vorrichtung verbunden ist, von der ein Teil im Innengehäuse (85) angeordnet ist, wobei ein Drehantrieb auf die Antriebsvorrichtung durch eine Öffnung (105) im Boden des Innengehäuses (85) hindurch übertragen wird und eine Drehantriebsübertragungsleitung mit der im Innengehäuse (85) angeordneten Drehantriebsvorrichtung synchron mit der Öffnungsund Schließbewegung der Tür (82) verbindbar ist.
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8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Führungsrohr (111) durch eine Öffnung (110) im Boden des Innengehäuses (85) erstreckt, so daß es relativ dazu bewegbar ist, wobei seine Bewegung synchron mit der Öffnungs- und Schließbewegung der Tür (82) steuerbar ist, ferner mit einem Deckel (143)? 4er eine obere Öffnung im Führungsrohr (111) öffnet oder verschließt und geöffnet wird, wenn das Führungsrohr (111) in das Innengehäuse (85·) bewegt wird, und geschlossen wird, wenn das Führungsrohr (111) aus dem Innengehäuse (85) herausbewegt wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η -
ζ e i c. h η e t , daß der Zentrifugierglashalter (13) einen Zylinder aufweist mit einer Öffnung (13c) in seinem oberen Teil zur Aufnahme eines Zentrifugierglases (14) und einem geschlossenen Boden, einem Flansch (13b) am Umfang der oberen Öffnung (13c) im Zylinder, einem weiteren Flansch (13a) an der Außenumfangsflache des Zylinders unterhalb des erstgenannten Flansches (13b), einem Paar Ruten (13d) in der Unterseite des Flansches (13a), die mit einem Halteraufnehmer (28c) in Eingriff bringbar sind, der am Rotor (28) angeordnet ist, und mit einem dämpfenden elastischen Bauteil (13f»13g) an der Innenfläche der Seitenwand und am Boden des Zylinders.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ze i ch η e t , daß die Zentrifugierglas-Haltevorrichtung (15) ein Paar mit vertikalem Zwischenabstand angeordnete Halterzungen (15a,15b) aufweist, in denen je am Rand eine halbkreisförmige Aussparung ausgebildet ist, die am Außenumfang des Zentrifugierglashalters (13) anliegt, wobei die beiden Halterzungen (15a,15b) zwischen sich einen Flansch (13a) des Zentrifugierglashalters (13) zu halten vermögen, ferner eine Welle (15c), die das entgegengesetzte Ende der Halterzungen (15a,15b) abstützt und am Drehtisch (1) in waagerechter Lage drehbar angeordnet ist, eine drehbare Scheibe (15f), die an der Welle (15c) befestigt ist,
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um sie um ihre Achse drehen zu können, und einen an der drehbaren Scheibe (15f) exzentrisch befestigten Stift (15e), der mit einer Hubstange (16, 216) in Eingriff bringbar und durch diese verstellbar ist, um die Scheibe (I5f) in einer Winkelstellung des Drehtisches (1), in der eine Flüssigkeit aus einem Zentrifugierglas (14) entfernt werden soll, und in einer anderen Winkelstellung, in der ein Zentrifugierglas (14) ausgeleitet werden soll, zu drehen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeits-Beseitigungsexnheit (22) einen Auffangbehälter (161) hat, der eine obere Öffnung (161a) von größerem Durchmesser, in die die zu entfernende Flüssigkeit eingeschüttet wird, und im Boden ein Ablaufloch (161b) für Flüssigkeit aufweist, und daß an der Flüssigkeits-Beseitigungseinheit (22) eine Vorrichtung (180) angeordnet ist, die freies Fallen des Zentrifugierglases (14) zu verhindern vermag.
12. VorricMung nach Anspruch 11, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Vorrichtung (180) zum Verhindern von freiem Fallen des Zentrifugierglases (14) ein Paar einander gegenüber angeordnete Seitenwände (I8ia,i8ib) aufweist, einen bogenförmigen Führungsschlitz (183) in einer der Seitenwände (I8ia), einen Nocken (184), der an der Innenseite der anderen Seitenwand (I8ib) dem Führungsschlitz (183) gegenüber befestigt ist und eine geneigte Fockenfläche (Schrägfläche 184a) aufweist, einen Schaft (189), von dem ein Ende sich durch den Führungsschlitz (183) erstreckt und das andere Ende an der schrägen Noekenflache (184a) elastisch in Anlage gehalten ist und mit Steuerung durch den Nocken (184) axial bewegbar und am Führungsschlitz (I83) entlang winkelverstellbar ist, ein Anlageglied (182), das am Ende des Schaftes (I89) außerhalb der Seitenwand (I8ia) befestigt ist und sich, wenn sich der Schaft (189) axial nach außen bewegt, an die Außenseite (14a) eines Zentrifugierglases (14) anzulegen vermag, um Herausziehen desselben aus dem
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Zentrifugierglashalter (13.) zu verhindern, und eine Rückstellfeder (196c) für den Schaft (189).
13>; > Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichne t , daß die Zentrifugierglas-Austragseinheit (24) ein trichterförmiges Gefäß (201) hat mit einer Öffnung (201a), die ein Zentrifugierglas (14) aufzunehmen vermag, ein Ausleitröhr (202), das an das untere Ende des Gefäßes (201) angeschlossen ist, einen Deckel (204), der die obere Öffnung (201a) des Gefäßes (201) öffnet und verschließt9 einen Hebel (207),der am Außenumfang des Gefäßes (201) schwenkbar angeordnet ist und von dem ein Ende mit dem Deckel (204) verbunden ist und das andere Ende nahe einer den Deckel (204) betätigenden Stange (216b) angeordnet ist9 die mit einer Hubstange (216) fest bzw. einstückig verbunden ist, welche einep exzentrisch angeordneten Stift (15e) der Zentrifugierglas-Haltevorriehtung (15) antreibt, und ein Paar elastische Platten (21 la, 21:1b) > die am unteren Ende des Ausleitrohres (202) befestigt sind und sich an ihren einander gegenüber liegenden Bändern überlappen, um die untere Öffnung (202a) des Ausleitrohres (202) zu verschließen.
14, Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t 9 daß die beiden elastischen Platten (211a, 211b) im wesentlichen halbkreisförmige Gestalt haben, wobei ihre geraden Ränder einander überlappend angeordnet sind, und unter der Einwirkung des Gewichtes eines aus dem Gefäß (201)durch das Ausleitrohr (202) fallenden Zentrifugierglases (14) nachgeben^ um dadurch geöffnet zu werden, wodurch s.ie das Zentrifugierglas (14) nach c&raußen leiten«
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