DE281133C - - Google Patents

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DE281133C
DE281133C DENDAT281133D DE281133DA DE281133C DE 281133 C DE281133 C DE 281133C DE NDAT281133 D DENDAT281133 D DE NDAT281133D DE 281133D A DE281133D A DE 281133DA DE 281133 C DE281133 C DE 281133C
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acid
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iii
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/88Concentration of sulfuric acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- ΛΙ 281133 KLASSE 12/. GRUPPE
AUGUST BERNUTAT in WIESBADEN.
Schwefelsäure-Konzentrationsapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1914 ab.
Der vorliegende Schwefelsäure - Konzentrationsapparat, bei dem in bekannter Weise heiße Gase zwecks Verdampfung des Wassers der Säure auf diese zur Einwirkung gebracht werden, ist, wie aus folgendem ersichtlich, eingerichtet.
Die Säure tritt etwa mit 6o ° Be oder weniger durch die Öffnung S ein, passiert zunächst die Abteilung I, nimmt dann ihren Weg durch
ίο die Öffnungen'Oj in die Abteilung II, gelangt weiterhin durch die Öffnungen O2 in die Abteilung III und verläßt sodann den Apparat durch das Auslauf rohr A.
Die heißen Gase dagegen treten durch die
Öffnung G ein, bewegen sich sodann im Gegenstrom zu der Säure durch die Abteilungen III, II und I und verlassen den Apparat durch die Öffnung S, die aus der Säure ausgetriebenen Wasserdämpfe mit sich führend.
2p Der vorliegende Apparat besitzt nun in seinen beiden Stirnseiten wänden Kanäle (s. K1 und K2), welche den Zweck haben, der Säure einen längeren Aufenthalt im ,Apparat und so eine bessere Konzentrierung zu gestatten.
Die Kanäle K1 und K2 sind in der Weise angeordnet, daß deren Einlauf Öffnungen, welche sich direkt unter dem Säurespiegel befinden, vermittels eines Bogenstückes bis zur Bodenhöhe des Apparates über eine Versenkung herabragen, und daß sich deren Auslauföffnungen etwas über dem Boden des Apparates befinden. Auf diese Weise haben die Kanäle entsprechendes Gefälle und dienen unter Berücksichtigung der Druckunterschiede der Abteilungen III und I gewissermaßen als Heber. Die im Apparat während des Betriebes befindliche Säure ist naturgemäß in Abteilung I die leichtere (schwächere), in Abteilung II die schwerere (stärkere), in Abteilung III die schwere (starke) und die den Apparat durch das Auslaufrohr A verlassende konzentrierte Säure die. schwerste (stärkste) Auslaufsäure hinsichtlich der jeweils gewünschten Grädigkeit.
Der Kanal K2 bringt zunächst ununterbrochen von der schweren Säure der Abteilung III nach der leichten einlaufenden Säure in die Abteilung I. In dieser Weise wird der eingelaufenen schwachen Säure der Abteilung I eine sehr wesentliche Verstärkung erteilt. Vor dem Übertritt der so bereits verstärkten Säure der Abteilung I in die Abteilung II erfährt dieselbe abermals eine Verstärkung durch Zufluß der schwersten Auslaufsäure der Abteilung III durch den Kanal K1. Durch die nun erreichte außerordentliche Verstärkung der Säure der Abteilung I finden die Säuren der Abteilungen II und III ganz von selbst ihre Verstärkungen.
Da starke Säure mit ihrer Schwere naturgemäß stets in schwächere, leichtere Säuren eindringt, so ist durch die Säurekanäle K1 und K2 eine selbsttätige Zirkulation geschaffen, welche dem Apparat eine bedeutende Mehrleistung verleiht.
Die Säure der Abteilung I ist die wärmere, die der Abteilung II die heißere und die der Abteilung III die heißeste Säure. Es ergibt sich durch die Kanäle K1 und K2 noch der Vorteil, daß die wärmere Säure der Abteilung I durch die eindringende heißeste Säure der Abteilung III bereits derart erhitzt wird, daß eine bedeutend schnellere Verdampfung des Wassers aus der Säure und so eine beschleunigte Konzentrierung vor sich geht. Infolgedessen
sind weniger Heizgase erforderlich und verringert sich der Brennmaterialverbrauch recht wesentlich. Der zum Durchziehen der Heizgase erforderliche Kraftverbrauch erhält somit ebenfalls eine Reduzierung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schwefelsäure-Konzentrationsapparat, bei dem die zu konzentrierende Säure durch eine Anzahl von der Reihe nach miteinander verbundenen Abteilungen im Gegenstrom zu heißen Gasen geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Abteilung auch noch mit der dritten und die zweite mit der ersten durch besondere Kanäle für die Säure in der Weise verbunden sind, daß Säure aus der dritten und zweiten Abteilung nach der ersten zurücklaufen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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