DE280752C - - Google Patents

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DE280752C
DE280752C DENDAT280752D DE280752DA DE280752C DE 280752 C DE280752 C DE 280752C DE NDAT280752 D DENDAT280752 D DE NDAT280752D DE 280752D A DE280752D A DE 280752DA DE 280752 C DE280752 C DE 280752C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22C—ALLOYS
    • C22C11/00—Alloys based on lead

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

KAISERLICHES M
In der Industrie finden bekanntlich als > sogenannte Lagermetalle eine \veit verzweigte Anwendung solche Metalle oder Metallegierungen, die der Abnutzung durch Reibung einen gewissen Widerstand entgegensetzen. Die wissenschaftliche Forschung der letzten Jahre hat erkannt, daß das wesentliche Charaktcristikum soldier Lagermetalle darin besteht, dal.! sie aufgebaut sind aus einer weicheren und elastischen Grundmasse, in welcher harte, spröde Kristallindividuen eingesprengt liegen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist der Gedanke, derartige, Lagermetalle zu erzeugen, Rindern man eine blcircichc Grundmasse und eisenreiche Kristalle als die erforderten harten '.Einsprengunge benutzt. Legierungen, die in der Hauptsache aus Blei und Eisen bestehen, ließen sich bisher nicht darstellen. Beim Versuch, die beiden Metalle zusammenzuschmelzen, erhält man eine schwere untere Schicht aus ]iraktisch reinem Blei und eine leichte obere Schicht aus praktisch reinem Jiifjcn. Jeder Versuch durch intensives Rühren die beiden Metalle zu durchmischen, scheitert an ihrer gegenseitigen Unlöslichkeit und der großen .Differenz ihrer spezifischen Gewichte.
Die Eigenschaften des Eisens und des Bleies und der relativ geringe Preis der beiden Ij Metalle ließen den Versuch aussichtsreich er-3<> >ch<'inen, Kombinationen dieser beiden Metalle '■. J'
Λ
init eventuellen modifizierenden Zusätzen an-(lerer Elemente zur Einführung eines neuen ■'Lagermef'illes zu benutzen.
: Bei Cc)- viiiche nach einc'm geeigneten Darstellungsverfahren lieferte das in neuerer Zeit
bekannt gewordene Spritzverfahren gute Erfolge. Dasselbe wird in der Weise angewandt, daß Mischungen der beiden Metalle in fein verteiltem Zustande entweder beide flüssig oder das eine flüssig und das andere als staubfeines Pulver entweder direkt durch Ausspritzen des Metalles aus einer feinen Düse oder unter Verwendung eines Gebläses mit irgendeinem indifferenten oder günstig wirkenden Gase auf eine Unterlage aufgespritzt werden. Es können dabei gleichzeitig eine oder mehrere spritzende 'Düsen verwendet werden, um eine umfassendere Regulierung "der Gleichmäßigkeit des Produktes und der relativen Mengen der Komponenten im Produkt zu ermöglichen. Es hat sich herausgestellt, daß dieses Verfahren, das ursprünglich den Zweck hatte, Gegenstände mit Überzügen aus Metallen oder Legierungen z*u überziehen, eventuell auch die erspritzte Haut später von der Unterlage abzuziehen, sehr gut dazu anwendbar ist, kompakte Metallblöckc, wie sie zu Achsenlagern ti. dgl. verwendet werden, zu erzeugen.
Das Produkt kann in an sich bekannter Weise während und nach seiner Herstellung nach dem angegebenen' Verfahren weiterhin thermisch und mechanisch behandelt (d.h. gehämmert, geglüht usw.) werden. . ;
■ Die Ansprüche, die an solche Lagermetalle gestellt werden, sind nach der Größe der reibenden Fläche, der Tourenzahl des sich auf der Fläche, drehenden Körpers, der Größe des belastenden Gewichtes, der Härte des reibenden Körpers und vielen anderen Faktoren so stark

Claims (2)

  1. variierenden Ansprüchen unterworfen, daß man von einem guten Lagermetall fordern muß, das es durch geeignete Modifikationen seiner
    ; Zusammensetzung diesen Ansprüchen nachzugehen imstande ist. Dieser Zweck wurde im vorliegenden FnIIe dadurch erreicht, daß je.
    nach dein Bedarf der (imndniasse verschiedene Zusätze von Zink, Aluminium, Zinn, Antimon, Wismut, Phosphor und Silicium, den eingelagerten harten Kristallen aber gewisse Zusätze zum Eisen/ nämlich von Nickel, Kobalt, Kupfer,' Mangan, Chrom, Wolfram, Molybdän, Vanadin, Titan, Silicium und Kohlenstoff gegeben wurden. Ein besonders billiges und für viele Zwecke vorzügliches Lagermetall läßt
    ' sich auf diese Weise aus gewöhnlichem, sprödem -.Gußeisen und Blei kombinieren. In geringen Mengen lassen sich auch Zusätze aller anderen Elemente sowohl . zu der elastischen Grund-
    ao masse wie zu den harten Einsprengungen verwenden. ;■■·Dabei bleiben dein-Wesen der Erfindung entsprechend für die harten Ein sprenglinge das Eisen und für die weiche Grundmassc das Blei der vorwiegende Bestandteil.
    T. Durch Spritzen erhaltenes Lagermetall, .enthaltend eine weiche Grundmasse mit Blei als Hauptbestandteil nebst wechselnden Zusätzen anderer Elemente und mit Eisen als eingelagerten harten Einsprengungen ebenfalls mit anderen Elemente» in variablen, aber relativ geringen Zusätzen.
  2. 2. Verfahren zur Erzeugung eines Lagermetalles gemäß Anspruch 1 nach dem an sich bekannten Spritzverfahren durch Abschleudern der fein zerteilten Komponenten in flüssigem oder staubförmigem Zustand mit oder ohne Anwendung eines indifferenten oder günstig wirkenden Gases, gegebenenfalls unter gleichzeitiger oder nachheriger { 'ergänzender thermischer oder mechanischer Behandlung des Produktes.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755916C (de) * 1938-04-27 1952-08-21 Degussa Verfahren zur Herstellung pulveriger Mischprodukte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755916C (de) * 1938-04-27 1952-08-21 Degussa Verfahren zur Herstellung pulveriger Mischprodukte

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