DE2803283C2 - Überdruckventil für hydraulische Grubenstempel - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Überdruckventil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (DE-GM 19 45 206).
Die das Gebirge im untertägigen Bergbau abstützenden hydraulischen Stempel müssen gegen das Auftreten
von unzulässig großem Innendruck geschützt werden, der unter der Wirkung der Gebirgslast auftreten kann.
Zu diesem Zweck ist der Arbeitsraum eines Stempels mit einem Überdruckventil verbunden, das beim Erreichen
eines vorgegebenen Druckes eine kleine Enügstungsöffnung
freigibt, die nach Verminderung des Druckes im Stempel wieder geschlossen wird.
An die Zuverlässigkeit eines solchen Überdruckventils werden hohe Anforderungen gestellt Die Empfindlichkeit
für Druckveränderungen soll groß sein, damit
ίο das Überdruckventil zuverlässig bei einem vorgegebenen
Druck anspricht Die Empfindlichkeit gegenüber den im untertägigen Bergbau unvermeidlich rauhen Betriebsbedingungen
soll dagegen gering sein, damit das Überdruckventil störungsfrei arbeiten kann. Die Überdruckpatrone
muß vor allem für Öl-Wasser-Emulsionen beim Drücken im Bereich von 500 bar geeignet sein.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Funktionssicherheit -eines als Überdruckpatrone ausgebildeten
Überdruckventils für Öl-Wasser-Emulsionen der eingangs bezeichneten Gattung so zu verbessern,
daß nicht nur die Lebensdauer erhöht wird, sondern auch die Ansprechgenauigkeit über die Zeit nicht leidet
Diese Aufgabe löst die Lehre nach Anspruch 1. Die
bisher vernachlässigte Oberflächenbehandlung der Außenfläche des Kolbenschiebers führt durch die Wahl
bestimmter Rauhtiefen zu verminderter Erosion und zu einer präziseren Arbeitsweise. Die Materialwahl beim
O-Ring bestimmt dessen unverändertes Verhalten innerhalb der Arbeitsflüssigkeit, deren wesentlicher Bestandteil
Wasser mit unkontrollierten Säuren und sonstigen Einschlüssen ist. Die Gummielastizität und die
Shore-Härte soll es dem O-Ring gerade noch erlauben,
die entsprechenden Verformungen aufzubringen, andererseits aber verhindern, daß die Walkbarkeit insbesondere
im Bereich der radialen Bohrungen zu seiner Zerstörung führt.
Auch ist es von entscheidender Bedeutung, daß der Innendurchmesser des O-Ringes 15, jeweils natürlich
unter Berücksichtigung des größten Toleranzmaßes, gleich oder nur geringfügig kleiner ist als der Durchmesser
des IColbenschiebers, natürlich bei dem kleinsten Toleranzmaß. Diese vorerwähnten Merkmale bilden
gemeinsam eine Merkmalskombination, die so geartet ist, daß jedes einzelne Merkmal großen Einfluß auf die
Funktion des anderen Merkmals hat.
Das Merkmal des Anspruchs 2 verhindert eine Beschädigung des O-Ringes, der immer dann schon schnell
seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, wenn seine Oberfläche durch die Berührungsarbeit im Bereich der
radialen Abströmbohrungen auch nur geringfügige Beschädigungen oder Abriebe aufweist.
Das Merkmal des Anspruchs 3 hat eine große Bedeutung, weil der Ringspalt, der hinter dem O-Ring in Abströmrichtung
liegt, eine gewisse Drosselwirkung haben soll, ohne die eine richtige Verformung des O-Ringes
durch den anstehenden Druck nicht erfolgen kann. Auf der anderen Seite muß jedoch sichergestellt sein, daß
der Ringspalt ausreichend große Flüssigkeitsmengen in der Zeiteinheit durchströmen lassen kann, ohne daß die
Durchströmgeschwindigkeit Grenzwerte übersteigt.
Der Anspruch 4 setzt die Länge des Ringspaltes bei geschlossenem Ventil in ein bestimmtes Verhältnis zum
Schnurdurchmesser des O-Rings voraus. Diese Lehre muß wenigstens in etwa eingehalten werden, um den zu
Anspruch 3 erwähnten Staudruck sicher aufrechtzuerhalten und auch nicht zu groß werden zu lassen.
Die Merkmale des Anspruchs 5 sorgen nun dafür, daß die auf den Kolbenschieber wirkenden Kräfte keine Dia-
stischen Verformungen im Bereich des Ringspaltes und im Bereich der O-Ringnut bewirken können. Der oberhalb
der O-Ringnut verbleibende Materialsaeg hat nur geringe Stärke und könnte sich sonst bei den hohen
Druckkräften, die vom Kopf des Kolbenschiebers übertragen werden, verbiegen. Ein solches Verbiegen aber
würde schlagartig den Drosselwiderstand stark erhöhen, die Verformbarkeit des O-Rings innerhalb seiner
Ringnut vermindern und somit zu erheblichen Funktionsstörungen führen.
Der Anspruch 6 ergänzt den Anspruch 5. Insgesamt ist durch die Erfindung eine Kolben-O-Ringpatrone
geschaffen, die den Anforderungen der Praxis genügt und bei Beachtung der Lehre nach der
Erfindung früher nicht für möglich gehaltene Standzeiten bei gleichbleibender Leistung erbringt Von der zuverlässigen
Funktion der Überdruckpatrone hängt die Sicherheit der Grubenräume im untertägige.i Bergbau
und die der dort beschäftigten Personen in entscheidendem Maße ab, so daß verständlicherweise die Anforderungen
an derartige Ventile stetig gestiegen sind.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäß ausgebildetes Überdruckventil im Längsschnitt und
F i g. 2 eine Einzelheit in vergrößerter Darstellung. Das allgemein mit 1 bezeichnete Überdruckventil
weist ein Gehäuse 2 auf, das längs der Mittelachse von einer Seite her aufgebohrt ist. In diese Aufbohrung 3 ist
im Bereich des offenen Endes ein Innengewinde eingeschnitten, mittels dem in die Aufbohrung 3 ein Führungsteil
4 eingeschraubt ist, dessen Außenfläche ein entsprechendes Gewinde aufweist Vor der die Aufbohrung
3 abschließenden Stirnfläche des Führungsteils 4 ist in der Aufbohrung 3 ein Federteller 5 längsbeweglich,
der mittels einer Druckfeder 6 in Richtung auf das Führungsteil 4 gedrückt wird. Das Führungsteil 4 weist
eine zentrische und längs gerichtete Bohrung auf, die eine Führungsfläche 7 für einen darin verschieblichen
Kolbenschieber 8 bildet. Dieser weist an seinem in die Aufbohrung 3 hineinragenden Ende einen halbrundförm
igen Kopf 9 auf, der in eine entsprechend halbrundförmige Aussparung im Federteller 5 einfaßt. Von dem
dem Kopf 9 gegenüberliegenden Ende her ist der Kolbenschieber
8 mit einer zentrischen und längs gerichteten Blindbohrung Il versehen, von der in der Nähe des
Kopfes 9 zwei radiale, sich gegenüberliegende Abströmbohrungen 12 ausgehen. Zur zylindrischen Außenfläche
13 des Kolbenschiebers 8 hin sind die Abströmbohrungen 12 konisch erweitert. Zwischen den Abströmbohrungen
12 und dem Kopf 9 ist in der Führungsfläche 7 eine Ringnut 14 eingearbeitet, die einen O-Ring
15 aufnimmt. Die Länge a eines Ringspaltes vom Ende der Ringnut 14 bis zu der Auflagefläche 16 ist gleich
oder kleiner als der Schnurdurchmesser b des O-Rings 15. Die zylindrische Führungsfläche 7 läuft divergierend
in die Auflagefläche 16 aus, wodurch die Strömung durch das Überdruckventil 1 günstig beeinflußt wird.
Die Auflagefläche 16 ist so ausgelegt, daß die resultierende Federkraft 17 außerhalb des mittleren Durchmessers
c der Ringnut 14 an der Auflagefläche 16 angreift. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Außendurchmesser
d der Auflagefläche 16, der dem Durchmesser des Kopfes 9 entspricht, größer als der
Außendurchmesser e der Ringnut 14. Die zylindrische Außenfläche 13 des Kolbenschiebers 8 ist feingeschliffen
und weist eine Rauhtiefe von unter 1 μιη auf. Die Übergänge von den zylindrischen Bohrungsflächen der
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auf und sied vorzugsweise sanft ausgebildet und poliert
Als bester Werkstoff für den O-Ring 15 ist in Versuchen ein hydrolysefester, hochabriebfester und florierter
Kautschuk mit einer Shore-Härte von ca. 90 Shore A und einer Gummielastizität von ca. 20% ermittelt worden.
Die Funktion des Überdruckventils 1 ist folgende:
Das Überdruckventil 1 faßt dichtend mit dem zylindrischen Ansatz 18 in ein mit dem Arbeitsraum eines hydraulischen Grubenstempels in Verbindung stehenden nicht dargestellten Gehäuse ein und ist mittels des Außengewindes am Führungsteil 4 darin verschraubi. Der Arbeitsdruck pflanzt sich in Strömungsrichtung (Pfeil 19) in das Überdruckventil fort Übersteigt der Arbeitsdruck einen vorgegebenen Wert dann wird der Kolbenschieber 8 entgegen der Kraft der Druckfeder 6 in Strömungsrichtung 19 verschoben, wobei die Abströmbohrungen 12 in den Bereich des O-Rings 15 bzw. in den in Strömungsrichtung 19 dahintergelegenen Endbereich der zylindrischen Führungsfläche 7 gelangen. Dabei kann eine gewisse Menge Emulsion abspritzen, die durch die Abflußbohrung 21 abfließt. Senkt sich der Druck wieder unter den vorgegebenen Wert dann drückt die Druckfeder 6 den Kolbenschieber 8 wieder in die dargestellte Schließstellung, in der der Durchgang durch das Überdruckventil geschlossen ist Der vorgegebene Wert, bei dem das Überdruckventil ansprechen soll, ist einstellbar. Dies erfolgt durch Veränderung der Kraft der Druckfeder 6, die durch ein mehr oder weniger weites Aufschrauben des Gehäuses 2 auf das Führungsteil 4 verändert werden kann. Die Arretierung des Gehäuses 2 auf dem Führungsteil 4 wird durch einen Spannstift 22 gewährleistet, der in der Abflußbohrung 21 steckt.
Das Überdruckventil 1 faßt dichtend mit dem zylindrischen Ansatz 18 in ein mit dem Arbeitsraum eines hydraulischen Grubenstempels in Verbindung stehenden nicht dargestellten Gehäuse ein und ist mittels des Außengewindes am Führungsteil 4 darin verschraubi. Der Arbeitsdruck pflanzt sich in Strömungsrichtung (Pfeil 19) in das Überdruckventil fort Übersteigt der Arbeitsdruck einen vorgegebenen Wert dann wird der Kolbenschieber 8 entgegen der Kraft der Druckfeder 6 in Strömungsrichtung 19 verschoben, wobei die Abströmbohrungen 12 in den Bereich des O-Rings 15 bzw. in den in Strömungsrichtung 19 dahintergelegenen Endbereich der zylindrischen Führungsfläche 7 gelangen. Dabei kann eine gewisse Menge Emulsion abspritzen, die durch die Abflußbohrung 21 abfließt. Senkt sich der Druck wieder unter den vorgegebenen Wert dann drückt die Druckfeder 6 den Kolbenschieber 8 wieder in die dargestellte Schließstellung, in der der Durchgang durch das Überdruckventil geschlossen ist Der vorgegebene Wert, bei dem das Überdruckventil ansprechen soll, ist einstellbar. Dies erfolgt durch Veränderung der Kraft der Druckfeder 6, die durch ein mehr oder weniger weites Aufschrauben des Gehäuses 2 auf das Führungsteil 4 verändert werden kann. Die Arretierung des Gehäuses 2 auf dem Führungsteil 4 wird durch einen Spannstift 22 gewährleistet, der in der Abflußbohrung 21 steckt.
Das Überdruckventil ist als Überdruckpatrone leicht auszuwechseln und praktisch zu handhaben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (6)
1. Oberdruckventil für hydraulische Grubenstempel mit einem Druckbereich von 200 bis 600 bar für
öl-Wasser-Emulsion als Druckflüssigkeit in Form einer
auswechselbaren Oberdruckpatrone mit einem unter Federkraft in seiner Ausgangslage gehaltenen
Kolbenschieber, der eine axiale von der Zufuhrseite ausgehende Blindbohrung aufweist, von der radial
zu seinem zylindrischen Umfang Abströmbohrungen ausgehen, die in konische Erweiterungen zum
Umfang hin auslaufen bzw. deren Bohrungsränder gebrochen sind, und einem in Strömungsrichtung
hinter den radialen Abströmbohrungen in einer Ringnut der zylindrischen Führungsfläche für diesen
Kolbenschieber angeordneten O-Ring, der den Kolbenschieber dichtend umfaßt, dadurch gekennzeichnet,
daß die zylindrische Außenfläche (13) des Kolbenschiebers (8) eine Rauhtiefe bis
etwa 1 μηι aufweist, der O-Ring (15) aus einem hydrolysefesten,
hochabriebfesten und florierten Kautschuk mit einer Shore-Härte von ca. 90 Shore A
und einer Gummielastizität von ca. 20% besteht, der Schnurdurchmesser (b) des O-Ringes (15) wenigstens
doppelt so groß ist wie der Durchmesser (f)der
radialen Abströmbohrungen (12) des Kolbenschiebers (8) und der Innendurchmesser des O-Ringes
(15) nur geringfügig kleiner ist als der Durchmesser des Kolbenschiebers (8).
2. Überdruckventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übergänge von den zylindrischen Bohrungsflächen der radialen Abströmbohrungen
(12) zu der zylindrischen Außenfläche (13) des Kolbenschiebers (8) bei einer Rauhtiefe bis etwa
1 μίτι sanft und poliert sind.
3. Überdruckventil nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltbreite des
Ringspaltes zwischen dem Kolbenschieber (8) und der zylindrischen Führungsfläche (7) in dem in Strömungsrichtung
(19) hinter dem O-Ring liegenden Bereich (15) in etwa 0,03 bis 0,04 mm beträgt.
4. Überdruckventil nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge (a) eines Ringspaltes vom Ende der Ringnut (14) bis zu der Auflagefläche (16)
nicht wesentlich größer ist, als der Schnurdurchmesser (b)des O-Ringes (15).
5. Überdruckventil nach Anspruch 1 oder einem der vorliegenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die resultierende Federkraft (17) außerhalb des mittleren Durchmessers (c) der Ringnut (14) an
der Auflagefläche (16) für den Kopf (9) des Kolbenschiebers (8) angreift.
6. Überdruckventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser (d) der
Auflagefläche (16) für den Kopf (9) des Kolbenschiebers (8) größer ist als der Durchmesser (e) der Ringnut
(14).
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