DE27710C - Spann- und Trockenmaschine fur elastische Gewebe - Google Patents
Spann- und Trockenmaschine fur elastische GewebeInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/05—Tenters or driers for fabrics with diagonal displacement
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Appretur elastischer Gewebe wird das Spannen derselben auf einfachen, rechtwinkligen
Spannrahmen bewirkt, bei denen die vier Rahmenhölzer durch Gelenke mit einander
verbunden sind, so dafs man die Nadelhölzer in der Richtung des Gewebes verschieben kann,
wodurch der Schufsfaden des Gewebes bald recht-, bald schiefwinklig zur Kette zu liegen
kommt, ohne dafs die Spannung des Schulsfadens verändert wird.
Um bei continuirlich arbeitenden Spannmaschinen
denselben Effect für die Appretur des elastischen Gewebes zu erzielen, hat man Maschinen construirt, bei welchen die Nadeloder
Kluppenketten abwechselnd ungleichmäfsige Geschwindigkeiten erhalten. Bei diesen Maschinen
wird die Schufsfadenspannung verändert, während bei den unten näher beschriebenen
Maschinen eine derartige Veränderung nicht eintritt, weil bei dem Changiren der Ketten nebst
Kettenwänden, welche analog den Nadelhölzern bei Spannrahmen mit einander durch Traversen
mit Gelenken verbunden sind, eine Annäherung oder Entfernung zwischen beiden Kettenwänden
stattfindet.
Durch diese parallele Annäherung bezw. Entfernung der Ständer b2 mit Rahmen e2 und
eingelagerter Kettenwand A2 mit Kette ist eine unveränderte Schufsfadenspannung vollkommen
erreicht, da die Schufsfaden der Waare, welche auf der Kette befestigt ist, stets parallel mit
den Traversen/ und den Schraubenspindeln Z1 4
liegen.
Diese parallele Lage wird auch stets beibehalten, denn die Ketten, auf welchen die
Waare befestigt ist, erhalten, unabhängig von der changirenden Bewegung, eine gleichmäfsige
Fortbewegung sowohl in der Geschwindigkeit selbst, als in der Richtung der Geschwindigkeit,
wie dies bei den gewöhnlichen Spann- und Trockenmaschinen jetzt der Fall ist.
Diese Spannmaschinen werden in zwei Anordnungen hergestellt, und zwar so, dafs eine
der beiden Kettenwände feststeht, die andere changirt, oder so, dafs beide Ketten wände
changiren.
Die erste Anordnung ist in Fig. 1, 2, 6 und 7 dargestellt. ι
. Die Kettenwand A2 ist die changirende, während
die mit A1 bezeichnete gar nicht oder nur wenig, je nach deren Abstand von den
Drehpunkten der Traversen f, changirt. Die Kettenwände sitzen auf drehbaren Muttern der
Schraubenspindeln ή f2 4- Letztere sind auf
den Lagerböcken ί>, b2 in drehbaren Lagern,
aber fest gelagert und können etwas hin- und hergleiten. Die Lagerböcke ^1 sind auf der
Fundamentplatte C1 festgeschraubt, während die Lagerböcke b2 auf dem Träger e, Fig. 1 und 2,
welcher mit Rollen dx d2 dz auf der Fundamentplatte
C2 fahrbar ist, befestigt sind. Der Träger e
wird vermittelst der Kurbelscheibe / und der Stange m hin- und herbewegt. Dies Changiren
und die damit verbundene Annäherung, bezw. Entfernung zwischen den Kettenwänden At A2
ist durch Fig. 6 und 7 veranschaulicht. Der Antrieb der Spannmaschine erfolgt durch ein
Frictions- und Rädervorgelege, welches auf der Seite der feststehenden Kettenwand auf
den Lagerböcken ax a2 a% and auf dem mitchangirenden
Lagerbock <z4, Fig. 1 und 2, gelagert
ist. Die Welle S1 ist mit einem Universal-
Claims (1)
- gelenk u versehen, da sie auf dem Lagerbock a3 fest, auf dem Lagerbock Ci1 drehbar gelagert sein mufs. Die Wellen s2 s3 sind beiderseitig in Drehlagern gelagert.Die zweite Anordnung ist in den Fig. 3, 4, 5, 8 und 9 veranschaulicht.Die LagerböckeO1 a2 a3 und die Spindelböcke Iz1 sind auf dem Träger ex , der Lagerbock a4 und die Spindelböcke b2 auf dem Träger e2 befestigt.Die Spindelböcke stehen durch Gelenktraversen f mit einander in Verbindung. Letztere sind in ihren Mitten auf Drehschemeln g drehbar gelagert. Die Träger ^1 und e2 sind vermittelst der Rollen d auf dem Fundamentrahmen C1 C2 fahrbar und werden sammt Lagerböcken und Wänden durch die um i8o° versetzten Kurbelscheiben I1 I2 nebst Stangen Hi1 mt in hin- und hergehende Bewegung versetzt, wobei gleichzeitig eine Annäherung oder Entfernung zwischen den beiden Kettenwänden erfolgt, wie dies aus der Zeichnung, Fig. 8 und 9, ersichtlich. Die Verbindung der AVände A1 A2 mit den Schraubenspindeln und die Lagerung der letzteren ist analog der ersten Anordnung, ebenso der Antrieb, nur dafs bei dieser Anordnung das ganze Frictions vorgelege auf dem Träger e befestigt ist und mit diesem an der Changirbewegung theilnimmt.Die Eigenthümlichkeit der .Construction liegt also darin, dafs auf Rahmen e, welche mittelst Rollen auf einer Fimdamentplatte c gleiten können, Lagerständer b, b2 befestigt sind, welche gegenseitig durch in Gelenken u befestigte und drehbare Traversen f verbunden sind. Diese Theile bilden zusammen das eigentliche Spann-, Rahm- und Trockenmaschinengestell, welches nun durch die Kurbelscheiben / mit Stange m, Fig. ι und 2, oder /, I2 mit Stangen M1 m2, Fig. 3 und 4, in eine changirende Bewegung gesetzt wird und durch die gegenseitige Verbindung vermittelst der Gelenktraversen f abwechselnd in ein Rechteck und Parallelogramm übergeht, deren Seiten sich selbstredend nähern und entfernen.Auf diesen Ständern O1 b2 u. s. w. ruhen in Drehlagerny, y2, Fig. 6 bis 9, die Stellspindeln/, welche, der Verschiebung entsprechend, in dem Lager etwas gleiten und welche in drehbaren Zapfenlagern X1 X2 den eigentlichen Rahmen A1 A2 tragen. Die Stellspindeln t dienen nur dazu, den Rahmen der Breite des Gewebes entsprechend einstellen zu können.Die Verbindungen der Fest- und Schwingpunkte guy, wie die der Ketten und Kettenwände mit den Lagerständern /' und Traversen/ sind vorwiegend aus Fig. 6 bis 9 ersichtlich.Da nun das Ganze ein gegenseitig verbundener Mechanismus ist, so mufs sich nothwendigerweise die Bewegung des Untergestelles auf den oben eingelagerten eigentlichen Rahmen mit übertragen.Der in der Skizze, Fig. 2 und 5, eingezeichnete konische Theil ist für diese Construction ohne besondere Bedeutung und eine bekannte Anordnung, welche nur dazu dient, die Waaren leicht aufzunadeln und allmälig breit zu führen.Patent-An s ρ ruch:Spann- und Trockenmaschine für elastische Gewebe mit changirendem, beweglich traversirendem Untergestell und ,oben aufgelagerten beweglichen Kettenwänden, mit gleichmäfsig fortlaufenden Nadel- oder Kluppenketten montirt und auf feststehenden Unterrahmen gleitend, wie beschrieben und gezeichnet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27710C true DE27710C (de) |
Family
ID=304007
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27710D Active DE27710C (de) | Spann- und Trockenmaschine fur elastische Gewebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27710C (de) |
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