DE275705C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
- B41F31/30—Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
- B41F31/304—Arrangements for inking roller bearings, forks or supports
Landscapes
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand des Hauptpatents ist eine Vorrichtung zum Feststellen von verdrehbaren
Tragzapfen für Massewalzen, die zum Einfärben von Druckformen dienen. Diese Vorrichtung
zeichnet sich vor den bekannten Tragzapfenlagern dadurch aus, daß beim Feststellen
des Tragzapfens in seinen Endstellungen eine starre Verbindung des Tragzapfens mit dem Tragzapfenlager geschaffen wird. Der
Zapfen wird im Lager festgeklemmt. Bei der durch das Hauptpatent geschützten Ausführungsform
dieser Feststellvorrichtung muß der Maschinenmeister jedesmal, wenn er die Walzen
an- oder abstellt, die sämtlichen Fest-Stellschrauben mit der Hand nachziehen. Das
ist bei der großen Anzahl von Auf trag walzen, die an einer modernen Mehrrollenrotationsmaschine
vorhanden sind, eine ziemlich anstrengende Arbeit. Außerdem ist bei Inbetriebsetzung
der Maschine kein äußerlich sichtbares Anzeichen vorhanden, das dem Maschinenmeister
ohne weiteres sagt, ob sämtliche Klemmschrauben angezogen sind. Es kann daher vorkommen, daß der eine oder der andere
Tragzapfen nicht festgeklemmt ist und daß daher die Wirkung, die die Erfindung anstrebt,
nicht erreicht wird.
Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird der erwähnte Nachteil vermieden.
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Der Tragzapfen braucht hier nicht von Hand festgeklemmt zu werden, sondern wird in den
Endstellungen selbsttätig durch die Wirkung einer Feder festgeklemmt. Um diese Wirkung
zu erreichen, war eine vollständige Umgestaltung der durch das Hauptpatent geschützten
Ausführungsform notwendig.
Auf der Zeichnung ist das neue Tragzapfenlager dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen zwei
aufeinander senkrecht stehende Längsschnitte durch das Tragzapfenlager. Fig. 3 zeigt einen
Querschnitt.
Der Tragzapfen ist mit α bezeichnet, b ist
die exzentrische Bohrung, die zur Aufnahme des Zapfens der Massewalze dient, c ist das
Tragzapfenlager. Mit i? ist eine Spindel bezeichnet,
die seitlich vom Zapfen im Lagergehäuse geführt ist und sich mit Hilfe des Hebels e verdrehen läßt. Die Spindel d trägt,
wie aus Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, einen exzentrischen Ansatz f, der sich unter der
Einwirkung einer Torsionsfeder g in eine Rille h einzulegen strebt, die in den Tragzäpfen α eingedreht
ist. An den beiden Stellen des Tragzapfens, die das Exzenter f in den Endstellungen
des Zapfens berührt, ist die Rilie h zu je einer Vertiefung i und k erweitert, in die
das Exzenter f unter der Wirkung der Feder g einschnappt, sobald der Zapfen die be-
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treffende Endstellung erreicht hat. Will der Maschinenmeister den Zapfen wieder aus der
Endstellung herausdrehen, so muß er zunächst, um das Exzenter e aus der Vertiefung
i bzw. k zu entfernen, den Hebel e entgegen der Wirkung der Torsionsfeder g verstellen.
Durch die Wirkung der Torsionsfeder g ist also dem Maschinenmeister bei Inbetriebsetzung
der Maschine die Gewähr dafür
ίο gegeben, daß sämtliche Tragzapfen in der Arbeitsstellung
der Walzen festgeklemmt sind. Ob sich der Tragzapfen in Arbeits- oder in Ruhestellung befindet, erkennt der Maschinenmeister
ohne weiteres an der Stellung des Handgriffes /, der zum Verdrehen des Tragzapfens
α dient.
Eine weitere Vertiefung m des Tragzapfens a,
deren Gestalt aus der Zeichnung zu erkennen ist, tritt in Wirksamkeit, wenn der Tragzapfen
zum Zweck des Herausnehmens der Farbwalzen aus dem Lager herausgezogen wird. Man kann den Zapfen in diesem Fall
so weit herausziehen, daß ein Herausnehmen der Walzen möglich ist, und kann dann den
Zapfen mit Hilfe des Exzenters f, das sich in die Vertiefung m einlegt, in dieser Stellung
feststellen.
Das Lagergehäuse ist mittels des Bolzens η
am Maschinengehäuse 0 befestigt. Die Art der Befestigung ist nicht wesentlich für den Gegenstand
der Erfindung.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens. Der Zapfen p, der
zur Feststellung des Tragzapfens a in seinen Endstellungen dient, besitzt hier konische Gestalt.
Damit eine Verdrehung des Zapfens möglich ist, muß der Konus entgegen der Wirkung einer Druckfeder q aus den Vertiefungen
des Tragzapfens herausgezogen werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Feststellen von verdrehbaren Tragzapfen für Massewalzen
von Druckereimaschinen u. dgl. nach Patent 272479, dadurch gekennzeichnet, daß
das Festklemmen des Tragzapfens (a) im Tragzapfenlager (c) in den Endstellungen
selbsttätig durch die Wirkung einer Feder (g) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Festklemmen
des Tragzapfens durch einen drehbaren Stift (d) mit exzentrischem Ansatz
(f), der sich, in den Endstellungen des Tragzapfens in entsprechende Vertiefungen
(i, k) des Tragzapfens («) einlegt, bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE275705C true DE275705C (de) |
Family
ID=531972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT275705D Active DE275705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE275705C (de) |
-
0
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