DE275373C - - Google Patents

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DE275373C
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    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/02Cutting-out
    • A43D8/10Cutting-out using pattern grading
    • A43D8/12Patterns or templates therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/02Cutting-out
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    • A43D8/06Dies therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
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    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/26Marking for future work
    • A43D8/28Patterns for drawing cut-outs

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275373 KLASSE 71c. GRUPPE
Schuhmacher-Schäftewinkel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1913 ab.
Bei Schuhmacher-Schäftewinkeln bisheriger Art kann nach dem Auflegen des Winkels nur die Grundlinie an der Schenkelseite gezeichnet und die Länge und die Absatzhöhe durch Punkt oder Strich angezeichnet werden, dann erst muß man von dem Punkt an der Schenkelseite, wo die Absatzhöhe angemerkt ist, zwei Drittel der Länge an der Grundlinie abmessen und beide Punkte durch die
ίο Absatzstellungslinie verbinden. Darauf legt man den Winkel auf die Absatzstellungslinie und zeichnet den Hackenwinkel in etwa 30 bis 400 an, zieht die Hackenlinie und mißt die Hälfte der Hackenweite ab. Hierzu be-
ig darf man meistens noch eines besonderen Gradbügels und Gradmessers. Hierauf legt man den Winkel wieder auf die Grundlinie und bezeichnet sich, vom Schnittpunkt der Grundlinie ab, die Ballenlinie, zeichnet dieselbe und mißt ein Drittel der Bal'.enweite ab. Alle übrigen Maße, ζ. B. Blattlänge und Spitzenhöhe, müssen den Verhältnissen entsprechend umgerechnet werden.
Vorliegende Erfindung vereinfacht dieses Verfahren ganz wesentlich, erspart alle Umrechnungen und hat manche Vorzüge.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι einen Schuhmacher-Schäftewinkel nach vorliegender Erfindung in einer beliebigen Ausführungsform in Längsansicht und in Fig. 2 in Oberansicht dar, während
Fig. 3 die Darstellung eines mit dem neuen Schäftewinkel hergestellten Stiefelaufrisses wiedergibt.
Der Schieber g vorn wird auf das Maß eingestellt und erhält sodann die Länge einschließlich Zugabe für den Einschlag. Sodann wird der Schieber b rechts, der sich auf dem Schenkel h in Schlitzführung i bewegt, und zweckmäßig durch eine Stellschraube, Knopf o. dgl. k verschoben wird, auf die Absatzhöhe eingestellt, die Absatzstellungsstange a bis auf das Längenmaß vorgezogen, wodurch sich, ohne jede Berechnung, zwei Drittel der Länge ergibt, dann wird der Hackenwinkel durch die Schieberstange c mittels Gradteilung d auf den gewünschten Grad eingestellt, und der ganze Schäftewinkel ist gebrauchsfertig. Sodann legt man den Schäftewinkel auf das Papier, zieht von dem durch das Ballenmaß des Schaftes bedingten Punkt des Schiebers g eine Linie bis auf die Grundlinie, zieht dann die Grundlinie an der oberen Seite des Schenkels e entlang, stellt die Ballenlinie mittels Schenkels f mit Rundschieber /Ί auf 100 ° ein und zieht diese Linie und dann die Absatz steliungslinie an der Oberkante der Schieberstange α, merkt sich auf dieser den Abschlußpunkt des Blattes vor (zwei Neuntel der Gesamtlänge), zieht die Hackenlinie an der Unterkante der Schieberstange c, und der Grundriß mit dem genauen Maß ist fertig, ohne Umrechnung und ohne wiederholtes Messen oder Umlegen des Winkels. Zur Anmerkung der Fußspitze und der vorderen Zugaben dient der Schieber mit Maßeinteilung g.
In Fig. 3 ist die Darstellung wie folgt:
a-b bezeichnet die Absatzstellungslinie, a-c die Grundlinie, a- d die Ballenlinie, b - e die Hackenlinie, f-g die Schaftstellungslinie, h-i die Knöchellinie, k-l die Spannlinie, a-m die ergänzte Grundlinie, m-b die Absatzhöhe, m-i
die hintere Stiefelhöhe. Die strichpunktierten Linien sind Ergänzungshilfslinien. Diese Linien werden in der Praxis mit dem Schäftewinkel nicht gezeichnet und sind nur der Erläuterung halber dargestellt, denn diese Linien wechseln mit der Form der Schuhart und der diese betreffenden Mode. Es ist ohne weiteres klar, daß das Prinzip vorliegender Erfindung konstruktive Änderungen und Materialien verschiedener Art zuläßt, die in den beanspruchten Schutz einzubeziehen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schuhmacher-Schäftewinkel, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem wagerechten, zum Anlegen der unteren Schaftkante dienenden Schenkel (e) des Schäftewinkels ein zum Anmerken der Fußspitze und der vorderen Zugaben dienender Schieber (g) und außerdem ein Schieber (^1) angeordnet ist, an dem ein Maßstab (f) zum Fest? stellen der Ballenlinie (a-d) und ein Maßstab (α) zum Festlegen der Absatzstellungslinie (a-b) angelenkt sind, und daß auf dem senkrechten Schenkel (h) ein Schieber (δ) angeordnet ist, der mit einer das andere Ende des zweiten Maßstabes (β) aufnehmenden Schlitzöffnung versehen ist, und an dem ein Maßstab (c) angelenkt ist, der mit einem Gradbogen (d) versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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