DE275053C - - Google Patents
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- DE275053C DE275053C DENDAT275053D DE275053DA DE275053C DE 275053 C DE275053 C DE 275053C DE NDAT275053 D DENDAT275053 D DE NDAT275053D DE 275053D A DE275053D A DE 275053DA DE 275053 C DE275053 C DE 275053C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/02—Constructional details
- G01R11/04—Housings; Supporting racks; Arrangements of terminals
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 275053 KLASSE 21 e. GRUPPE
RICHARD NEY in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung an Prüfklemmen von Elektrizitätszählern.
Die Zählertafel ist bei den meisten Elektrizitätszählern
mit einer Prüfvorrichtung ausgerüstet, die den Zweck hat, die Zähler ohne Störung der Betriebsanlage auszutauschen, zu
eichen oder Reparaturen an Ort und Stelle vornehmen zu können. Es ergab sich dabei
ίο häufig, daß nach Beendigung derartiger Arbeiten
am Zähler, welcher während der Arbeiten durch andere Schaltung der Prüfklemmen ausgeschaltet war, die ursprüngliche,
richtige Schaltungsweise nicht wieder so hergestellt wurde, daß der Zähler richtig den
Stromverbrauch anzeigte. Dies konnte ver sehentlich, oder aber auch böswillig geschehen,
und die Folge war, daß der Zähler nur die Hälfte des Stromverbrauches oder gar nichts
anzeigte. Für die den Strom liefernden Werke war hauptsächlich nur das Anzeigen des
halben Stromverbrauches durch den Zähler schädlich, da die falsche Schaltweise durch
den die Klemme überdeckenden Deckel versteckt blieb und das Werk, selbst bei regelmäßigem
Ablesen am Zähler, annehmen mußte, der Konsument habe in Wirklichkeit nicht mehr Strom verbraucht. War die falsche
Schaltung nach Beendigung der Arbeiten am Zähler in betrügerischer Absicht geschehen, so
ließ sich dieser Betrug durch dieselbe Person, selbst bei späteren Arbeiten am Zähler, die
eine Abnahme des verhüllenden Deckels bedingten, ständig fortsetzen.
Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Anordnung an derartigen Prüfklemmen, die
es mit Sicherheit verhindert, daß nach Beendigung vorerwähnter Arbeiten am Zähler eine
unrichtige Schaltweise der Klemmen, die falsche Angaben des Zählers zur Folge hätte,
auf die Dauer unbemerkt verbleiben kann. Zu diesem Zwecke sind die zur Schaltung der
Klemmen dienenden Verbindungsstücke derart ausgestaltet, daß die Schutzkappe, welche die
Klemmen laut Vorschrift bedecken muß, nur bei richtiger Schaltung der Klemmen, bei
welcher also der Zähler die richtigen Aufzeichnungen macht, angebracht werden kann.
Einen weiteren wesentlichen Teil der Erfindung bildet die spezielle Ausgestaltung der
Verbindungsstücke. Diese sollen nämlich mit isolierten Fortsätzen o. dgl. versehen sein,
welche bei richtiger Schaltung der Klemme sichtbar durch öffnungen der Kappe hindurchtreten
können. Hierdurch wird verhindert, daß die Fortsätze der Verbindungsstücke alle oder zum Teil in böswilliger Absicht entfernt
werden können, um trotz falscher Schaltung die Kappe anzubringen. Bei der Anordnung
des Erfindungsgegenstandes an einer Prüfklemme kann man dann nämlich auch bei
angebrachter Kappe von außen erkennen, daß die Verbindungsstücke ihren richtigen Platz
einnehmen, also die richtige Schaltung vorgenommen worden ist, der Zähler also den
Stromverbrauch richtig angeben muß.
Läßt man die isolierten Fortsätze der zur Schaltung dienenden Verbindungsstücke aus
der Kappe herausragen, so können dieselben in den sowieso vorzunehmenden Plombenver-Schluß
der Kappe einbegriffen -werden, indem der plombierte Draht nicht nur durch öff-
nungen der Verschlußbolzen, sondern auch durch öffnungen dieser Fortsätze hindurchgeführt
wird.
In der Zeichnung ist Fig. ι die Oberarisicht
einer Prüfklemmenanordnung bei eingeschaltetem Zähler, wobei die Verschlußkappe der
Klemmen fortgelassen ist. Fig. 2 ist eine Oberansicht der Verschlußkappe für die Klemmen
und zeigt neben den Öffnungen für die Verschlußbolzen die Öffnungen, durch welche
die isolierten Fortsätze der Verbindungsstücke hindurchzutreten bestimmt sind. Fig. 3 zeigt
in Seitenansicht und teilweise im Schnitt die Klemmen mit angebrachter Kappe und richtiger
Schaltung. Fig. 4 ist eine Oberansicht der Klemmen mit fortgelassenem Deckel in der Schaltung, bei der die Arbeiten am Zähler
vorgenommen werden können, während der Strom ungehindert zur Betriebsanlage gelangt.
In bezug auf den linken Klemmenteil nach Fig. ι ist A die Stromzuführungsstelle. Bei B
wird der Strom abgeleitet, passiert den Zähler und gelangt bei C wieder zur Klemme. Durch
die Verbindungsstücke α oder b gelangt dann der Strom zu den Stellen D und E und wird
bei F weitergeleitet.
In bezug auf den rechten Klemmenteil nach Fig. ι tritt der Strom bei G ein, und bei H
wird er zum Zähler geführt. Bei / gelangt er wieder zur Klemme und durch das Verbindungsstück
c über K zur Abführungsstelle L. Eine derartige Klemmenanordnung ist bekannt. Wollte man Arbeiten am Zähler
vornehmen, so entfernte man das Verbindungsstück α und brachte es in die Lage nach
Fig. 4 bzw. in die strichpunktierte Lage nach Fig. i. Man erreichte dadurch, daß die Zählerwicklung
kurzgeschlossen wurde. Das Verbindungsstück b wurde für die Weiterleitung des
Stromes zur Betriebsanlage entbehrlich. Man entfernte es und brachte es in die Lage nach
Fig. 4 oder in die strichpunktierte Lage nach Fig. ι auf der rechten Klemmenseite. Das
Verbindungsstück c wurde entfernt. Damit waren die Punkte G, L auf der rechten Seite
kurzgeschlossen, und der Strom konnte auch dort direkt zur Betriebsanlage gelangen, ohne
den Zähler zu beeinflussen.
Wurde nun die Schutzkappe bei der Schaltungsanordnung
nach Fig. 4 angebracht, so zeigte der Zähler nichts an, obwohl der ganze Strom entnommen wurde. Ließ man die
Schaltungsweise nach Fig. 4 auf der linken Klemmenseite und entfernte man auf der
rechten Seite trotz eingebrachten Verbindungsstückes b das Verbindungsstück c nicht, so
wurde ebenfalls kein Stromverbrauch oder nur sehr wenig angezeigt.
Die Fig. 3 läßt nun die mit χ bezeichneten Fortsätze der Verbindungsstücke a, b, c erkennen.
Diese sind auf beliebige Art und Weise fest mit den Verbindungsstücken verbunden
oder bestehen mit denselben aus einem Stück. Die Isolierung derselben kann durch
eine übergeschobene Haube geschehen. Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, wie die Fortsätze
χ in Öffnungen der Kappe hineinragen bzw. durch dieselben hindurchragen, und es
ist auch die gemeinschaftliche Plombierung mit den Verschlußbolzen y der Kappe zur
Darstellung gelangt.
Aus der Anordnung der Kappenlöcher nach Fig. 2 und aus der Stellung der Fortsätze χ
bei den verschiedenen Schaltungen nach Fig. 1 und 4 ist zu ersehen, daß die Kappe nur bei
richtiger Schaltung, die ein richtiges Funktionieren des Zählers gewährleistet, angebracht
werden kann.
Die Anordnung der isolierten Fortsätze χ der Verbindungsstücke a, b, c bietet noch den
Vorteil, daß der Arbeiter, ohne sich gegen den Boden zu isolieren, die Arbeiten an der
Prüfvorrichtung ausführen kann, da er die Kontaktschraube mittels eines isolierten Werkzeuges
drehen und das Umwechseln der Verbindungsstücke durch Erfassen derselben an den isolierten Fortsätzen bewirken kann, ohne
stromführende Teile zu berühren.
An allen vorhandenen Prüfklemmen läßt sich der Erfindungsgegenstand nachträglich anbringen.
Claims (3)
1. Sicherheitsvorrichtung an Prüfklemmen
für Elektrizitätszähler, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verbindung der einzelnen Klemmen dienenden Leiterstücke
derart ausgestaltet sind, daß die Schutzkappe nur bei richtiger Schaltung der Klemmen, bei welcher also der Zähler die
richtigen Aufzeichnungen macht, angebracht werden kann.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke
für die einzelnen Klemmen mit isolierten Ansätzen versehen sind, die bei richtiger Schaltung sichtbar durch öffnungen
der Kappe hindurchtreten.
3. Sicherheitsvorrichtung nach den An-Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus den Kappenöffnungen herausragenden Ansätze der Verbindungsstücke für die einzelnen Klemmen in den
Plombenverschluß der Kappe einbegriffen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE275053C true DE275053C (de) |
Family
ID=531369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT275053D Active DE275053C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE275053C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960911C (de) * | 1952-05-14 | 1957-03-28 | Fr Landis & Gyr Soc | Pruefklemmenkasten mit gegeneinander isolierten Pruefklemmen, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler |
-
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- DE DENDAT275053D patent/DE275053C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960911C (de) * | 1952-05-14 | 1957-03-28 | Fr Landis & Gyr Soc | Pruefklemmenkasten mit gegeneinander isolierten Pruefklemmen, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler |
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