DE2749106A1 - Verankerung fuer auf see einsetzbare schwimmkoerper - Google Patents
Verankerung fuer auf see einsetzbare schwimmkoerperInfo
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- B63B21/00—Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
- B63B21/50—Anchoring arrangements or methods for special vessels, e.g. for floating drilling platforms or dredgers
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Description
27A9106
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verankerung für große auf See zu verankernde Schwimmkörper, beispielsweise Öltanks im
flachen Meer.
Herkömmliche derartige Schwimmkörper werden, wie Figur 1 zeigt, mit Leinen b an dem Pier oder dem Verankerungspfosten a
verankert; oder sie werden, wie Figur 2 zeigt, schwimmend mit Ankern d und Ankerketten £ am Meeresboden verankert.
Im ersten Fall jedoch (Figur 1) muß bei Einsatz immer größerer Schwimmkörper £ die Anzahl der Ankerleinen b sowie deren Durchmesser
immer größer werden. Darüberhinaus muß die Länge der Ankerleinen der Änderung durch den Tidenhub eingepaßt werden.
Eine derartige Verankerung erfordert deshalb einen großen Aufwand an Arbeit und Zeit für die Befestigung, die Überwachung und
die Wartung der Ankerleinen.
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Im zweiten Fall (Figur 2), bei dem Anker d und Ankerketten £
verwendet werden, wird mit größer werdenden Schwimmkörpewdie Wartung und Überwachung der Ankerketten e in dem gleichen
Maß, wie bei der Verwendung von Ankerleinen b immer schwieriger. Ferner ist das Anbringen von Ankern auf dem Meeresboden
schwierig und die Leistungsfähigkeit der Verankerung gering.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Verankerunganordnung
zu schaffen, die eine leichte Verankerung erlaubt, gute Leistungsfähigkeit bei der Befestigung von Schwimmkörpern gewährleistet
und leicht gewartet und überwacht werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch auf dem Meeresboden installierte Verankerungspfosten an denen eine Vielzahl von Druckfendern
angebracht sind, und durch eine Ankerkette, die mit ihrem freien Ende mit dem Schwimmkörper verbindbar ist und deren anderes
Ende über einen Zugfender, der zwischen einer beweglichen Gegenplatte und einer, mit dem Verankerungspfosten verbundenen
feststehenden Abstützung angeordnet ist, verbunden ist. Die Druck fender und Zugfender sind dabei aus einem elastischen Material,
vorzugsweise aus Gummi.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung und den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen nachfolgend
näher beschrieben, die Figuren zeigen im einzelnen:
Figur 1: perspektivische Darstellung einer herkömmlichen Schwimmkörperverankerung;
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Figur 2: eine andere Ausführungsform einer herkömmlichen Schwimmkörperverankerung;
Figur 3: perspektivische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Schwimmkörperverankerung;
Figur 4: Schnittdarstellung entlang der Linie IV-IV nach Figur 3;
Figur 5: Schnittdarstellung entlang der Linie V-V nach Figur 3.
In den Figuren 3 bis 5 ist ein rechteckiger, auf See einsetzbarer
Schwimmkörper 1 dargestellt, der mittels Verankerungspfosten 2 und 3, die auf dem Meeresboden B errichtet sind, verankert ist.
An den Verankerungspfosten 2 und 3 sind Druckfender aus elastischem
Material, beispielsweise aus Gummi oder dgl., angebracht, wobei an vorzugsweise 3 Seiten des zuverankernden Schwimmkörpers
1 derartige Fender 4 und 5 vorgesehen sind.
Zwei einander gegenüberliegende Seiten des Schwimmkörpers 1 liegen zwischen Druckf endern 4 und 4, die an gegenüberliegenden
Verankerungspfosten 2 und 2 angebracht sind. Wie die Figur 4 zeigt, ist dabei zwischen dem Schwimmkörper 1 und den Fendern
4 ein gewisser Abstand gelassen. Die andere Seite des Schwimmkörpers 1 ist mit dem Verankerungspfosten 3 verbunden, und zwar über
einen Zugfender 6 und eine Ankerkette 7, die den Schwimmkörper
in Berührung mit den Druckfendem 5 bringen.
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-D-
Die Ankerkette 7 ist an ihrem freien Ende mit einem Verbindungsstück
7 a versehen, während der Schwimmkörper 1 an einer Seite mit einer Schlitzvorrichtung 8 zur Aufnahme des Verbindungsstückes
7 a versehen ist. Ein feststehendes Abstützteil 3a ist fest mit dem Verankerungspfosten 3 verbunden. Das andere Ende der
Ankerkette 7 ist durch das feststehende Abstützteil 3a mit einem beweglichen Stellglied 9 verbunden. Ein Schwimmkörper-Zugfender
6 aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, ist zwischen der Rückseite des Abstützteiles 3a, das mit dem Verankerungspfosten 3 verbunden ist und dem beweglichen Stellglied 9 vorgesehen.
Das Verbindungs stück 7a ist mit der Führungsnut der Schlitzvorrichtung 8 gekoppelt und kann in der Führungsnut auf
und ab bewegt werden, während es gegen die Elastizität des Zugfenders
6 an dem Schwimmkörper 1 zieht.
Mit Hilfe der oben beschriebenen Vorrichtung kann der Schwimmkörper
1 sicher an einer nahezu feststehenden Position verankert werden und zwar durch die Druckfender 4 und 5 mit denen die Verankerungspfosten
2 und 3 ausgerüstet sind und durch den Zugfender 6. Zur Verankerung wird der Schwimmkörper 1 einfach so geführt,
daß drei seiner Seiten von den Verankerungspfosten 2 und 3 umgeben sind, danach wird das Ende der Ankerkette 7 mit seinem
Verbindungsstück 7a in die Führungsnut der Schlitzvorrichtung 8 eingeführt und so mit dem Schwimmkörper 1 verbunden; die Verankerung
kann deshalb extrem einfach und leicht vorgenommen werden.
Wenn sich der Schwimmkörper 1 aufgrund von Ebbe und Flut oder
durch Seegang auf und ab bewegt, kann er dieser Bewegung ohne
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Behinderung folgen, da sich das Verbindungsstück 7a relativ in der Führungsnut der Schlitzvorrichtung B bewegen kann.
Obglei ch bei der vorliegenden Ausführungsform nur ein Zugfender
6 dargestellt ist, kann eine Vielzahl von ihnen entlang der Längsseite des Schwimmkörpers 1 vorgesehen werden. In
diesem Falle kann der Schwimmkörper 1 durch Verankerungen hinreichend in seiner Lage gehalten werden, wenn nur an einer
Seite Verbindungsstücke vorgesehen und mit Zugfendern ver bunden sind.
Wie oben bereits näher beschrieben, kann die Schwimmkörperverankerung
nach der vorliegenden Erfindung durch die Kombination eines Zugfenders 6, der als ein elastischer Körper zwischen
der beweglichen Gegenplatte 9 und der Rückseite der feststehende Abstützung 3a mit dem Verankerungspfosten 3 verbunden
ist, mit einem Druckt ender 5, einem normalen elastischem Körper, erfolgen. Die vorliegende Erfindung weist eine höhere
Befestigungsfähigkeit , einfache Verankerung und leichte Wartung und Kontrolle der auf See einsetzbaren Schwimmkörperverankerung
auf.
Weiterhin wird bei der vorliegenden Erfindung die Ankerkette 7 durch die Dämpfung des elastischen Zugfenders 6 vor Überdehnung geschützt; dementsprechend kann die Dimensionierung der Ankerkette 7 gegenüber herkömmlichen Verankerungen verringert werden.
Weiterhin wird bei der vorliegenden Erfindung die Ankerkette 7 durch die Dämpfung des elastischen Zugfenders 6 vor Überdehnung geschützt; dementsprechend kann die Dimensionierung der Ankerkette 7 gegenüber herkömmlichen Verankerungen verringert werden.
Verankerung für auf See einsetzbare Schwimmkörper, bestehend aus einer auf dem Meeresboden installierte Verankerungspfosten -
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anordnung, Schwimmkörper-Druckfender aus elastischem Material, die an den Verankerungspfosten angeordnet sind, einer
oder mehrer Ankerketten, die mit ihrem freien Ende mit dem
Schwimmkörper verbunden ist, einer beweglichen Gegenplatte, die mit dem festen Ende der Ankerkette oder-ketten verbunden
ist und einer Schwimmkörper-Zugfenderanordnung aus elastischem Material, die zwischen der beweglichen Gegenplatte
und der Rückseite einer an dem Verankerungspfosten befestigt en, feststehenden Abstützung angeordnet ist.
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e e
rs e ite
Claims (5)
1. ^ Auf See einsetzbare Schwimmkörperverankerung, gekennzeich-
~~~ net durch eine auf dem Meeresboden installierten Verankerungspfostenanordnung
(2,3) mit daran befestigten Schwimmkörperdruckfendern
(4,5) und durch eine Ankerkette (7), die mit ihrem freien Ende mit dem Schwimmkörper (1) verbunden ist und
deren anderes Ende über einen Zugfender (6) mit einem Verankerungspfosten (3) verbunden ist.
2. Schwimmkörperverankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verankerungsanordnung aus zwei, entgegengesetzten Seiten des Schwimmkörpers (1) zugewandten Verankerungspfosten (2) und Verankerungspfosten (3), die der anderen Seite
des Schwimmkörpers (1) zugewandt sind, besteht.
3. Schwimmkörperverankerung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet,
daß die Ankerkette (7) an ihrem freien Ende mit einem Verbindungsstück (7a) versehen ist und dieses Verbindungsstück
(7a) mit der Nut einer, an einer Seite des Schwimmkörpers (1) angeordneten Schlitzvorrichtung (8) verbindbar ist, wobei das
Verbindungsstück (7a) entlang der Nut der Schlitzvorrichtung (8) bewegbar ist.
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4. Schwimmkörperverankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerkette (7) mit ihrem festen Ende durch einen Zugfender (6) , der über eine feststehende Abstützung
(3a) mit dem Verankerungspfosten (3) verbunden ist, mit einer beweglichen Gegenplatte (9) verbunden ist,
wobei der Zugfender (6) zwischen der beweglichen Gegenplatte (9) und der feststehenden Abstützung (3a) angeordnet
und das mit der beweglichen Gegenplatte (9) verbundene Ende der Ankerkette (7) durch den Zugfender (6) und die
feststehende Abstützung (3a) verlängert ist.
5. Schwimmkörperverankerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfender (4, 5) und die Zugfender
(6) aus einem elastischen Material, vorzugsweise Gummi, bestehen.
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Applications Claiming Priority (1)
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