DE2736736C2 - Absperrklappe - Google Patents
AbsperrklappeInfo
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Description
Für hohe Drücke und Temperaturen ist es nicht geeignet,
insbesondere wenn diese in Verbindung mit großen Querschnitten bewältigt werden müssen.
Aus der DE-AS 10 35 431 ist es an sich bekannt, bei einem Klappenventil, dessen Klappenscheibe mit Hilfe
einer drehmomentbelasteten Welle vom Dichtsitz abgehoben wird, an einem aus dem Gehäuse herausragenden
Ende einen Linearantrieb mittels eines Hebels angreifen zu lassen. Damit der Linearantrieb der Bewegung des
Hebels folgen kann, ist er pendelnd an einem äußeren Gehäusegestell angelenkt
Aus der DE-OS 22 26 986 ist ein Absperrorgan bekannt,
bei welchem die Klappenscheibe ebenfalls von einer durch einen außerhalb des Gehäuses angeordneten
Linearantrieb betätigten drehmomentbelasteten Antriebsweile geschwenkt wird. Dabei wirkt auf die
Klappenscheibe ein Parallellenkersystem mit einem an der Antriebswelle befestigten Schwenkarm und einem
an dem Gehäuse angelenkten Lenkarm, wobei der Abstand der Anlenkachsen von Schwenkarm und Lenkarm
an der Klappenscheibe etwa gleich der wirksamen Länge des Lenkarms ist
Aus der US-PS 23 01 409 ist ein Ventil bekannt, dessen
Klappenscheibe mittels eines im wesentlichen parallel zur Gehäuseachse wirkenden Linearantriebes und
eines seitlich außerhalb des Gehäuses angeordneten Schwenkannes von dem Gehäusedichtsitz abgeschwenkt
wird. Die Schubstange des Linearantriebs ist dabei mittels eines Stiftes in einem radial verlaufenden
Längsschlitz der Schubstange aufgenommen, so daß die Linearbewegung der Schubstange in die Schwenkbewegung
des Schwenkhebels umgesetzt werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
einer Absperrklappe der gattungsgemäßen Art, weiche konstruktiv einfacher aufgebaut, wirksamer in ihrer kinematischen
Kraftübertragung und axial kompakt ausgebildet ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Durch A\e Verwendung des Linearantriebs kann eine drehmomentbelastete Welle trotz erheblicher
Kraftübertragungen vermieden werden. Dadurch, daß die Schubstange im wesentlichen senkrecht zur Achse
des Gehäuses bewegbar ist, kann die Absperrklappe insgesamt axial geringe Länge haben. Diese kurze axiale
Länge wird auch nicht durch Betätigungshebel und/ oder Parallellenkersystem beeinträchtigt weil die Winkellage
des Betätigungsarmes zu dem Schwenkarm des Betätigungshebels, die wirksame Länge des Betätigungsarmes
im Verhältnis zum Schwenkarm und die Winkellage des Betätigungsarmes relativ zur Senkrechten
der Gehäuseachse so gstroffen ist, daß weite seitliche Auslenkungen trotz günstiger Kraftübertragungsverhältnisse und einer im wesentlichen gleichmäßigen
Anpressung der Klappenscheibe über ihren gesamten Umfang aufgrund des Parallellenkersystems vermieden
werden. Die in Schließstellung der Klappenscheibe bis in das Innere des Gehäuses hineinragende Schubstange
des Linearantriebes kann aufgrund des spitzen Winkels zwischen Betätigungsarm und Schwenkarm des Betätigungshebels
einen hinreichend großen Hub ausführen, ohne daß sich die Kraftübertragungsverhältnisse wesentlich
verändern, weil ihr Bewegungsweg unabhängig von der Stellung der Klappenscheibe im wesentlichen
senkrecht zur Achse des Gehäuses verläuft. In Öffnungsstellung der Klappenscheibe liegt immer nur der
Teil der Schubstange innerhalb des Gehäuses frei und ist daher der Verschmutzung ausgesetzt, welcher mit
der abgedichteten Durchführung des Linearantriebes durch die Gehäusewandung nicht in Berührung kommt
und diese Abdichtung dadurch nicht beeinträchtigt Aufgrund der schmalen Ausbildung und senkrechten An-5
Ordnung des Linearantriebes ist seine einfache Montage und Demontage mittels eines am Gehäuse vorgesehenen
Flansches möglich.
Mit Hilfe der Maßnahme nach Anspruch 2 wird berücksichtigt daß sich die am äußeren Ende des Betäti-
ίο gungsarmes befindliche Anlenkachse für die sich im wesentlichen
senkrecht zur Achse des Gehäuses bewegende Schubstange beim Schwenken des Betätigungshebels
nicht auf einer Geraden bewegt, die der Mittelachse der Schubstange entspricht, sondern einen flachen Kreisbogen
beschreibt
Dieses bogenförmige Ausweichen der Anlenkachse am äußeren Ende des Betätigungsarmes kann auch mit
Hilfe der Maßnahmen nach Anspruch 3 oder 4 berücksichtigt werden.
Aufgrund der Bemessung nach Anspruch 5 wird ein günstiger Bewegungsablauf beim Ab!>cben und Drehen
der Klappenscheibe erzielt
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es
zeigt
F i g.; A eine Detailansicht einer Verschlußklappe gemäß
einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. IB die Verschlußklappe nach Fig. IA aus Ansicht
Bvon Fig. IA,
F i g. 2A schematisch die Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles
der Verschlußklappe mit besonderer Lagerung der Antriebsvorrichtung,
F i g. 2B schematisch eine Seitenansicht einer anderen Absperrklappe mit besonderer Anlenkung des Linearantriebes
an dem Betätigungshebel, und
Fig.2C schematisch eine Seitenansicht einer Absperrklappe
mit einer alternativen Anlenkung des Linearantriebs an dem Betätigungshebel.
Gemäß F i g. 1A und 1B weist ein etwa kanalförmiges, mit Endflanschen 27 versehenes Gehäuse 1 einen innen umlfufenden Dichtsitz 7 auf, gegen welchen sich eine Klappenscheibe 2 mit ihrem äußeren Rand 6 aufgrund einer Dichtleiste, die entweder in dem Dichtsitz 7 oder dem äußeren Rand 6 oder beiden vorgesehen ist, dichtend anlegen kann. Der erforderliche Aiipreßdruck wird über eine Betätigungseinrichtung erzielt, weiche einen Linearantrieb 5 aufweist Der Linearantrieb 5 ist eine Kolben-Zylinder-Anordnung, welche an dem Gehäuse gehalten ist und deren Kolbenstange eine Schubstange 12 des Linearantriebes 5 bildet Am Ende der Schubstange 12 ist eine Verbindungslasche 13 angelenkt weiche andererseits an dem äußeren Ende des Betätigungsarmes 11 eines Betätigungshebels 3 angelenkt ist Der Betätigungshebel 3 ist an einer gehäusefesten Gehäuselasche 18 mittels Schwenkachse 10' schwenkbar gelagert Der von der Schwenkachse 10' ausgehende Schwenkarm 8 des Betätigungshebels 3 steht im spitzen Winkel zum Betätigungsarm 11 und ist an seinem äußeren Ende an einer Mittelkonsole 17 der Klappenscheibe 2 etwa in der Höhe der Gehäusemittelachse G angelenkt. In axial größerem Abstand von der Dichtebene E der Klappenscheibe 2 ist an der gleichen MittClkonsole 17 ein Lenkarm 4 angelenkt, dessen anderes Ende an einem Fortsatz der Gehäuselasche 18 angelenkt ist.
Gemäß F i g. 1A und 1B weist ein etwa kanalförmiges, mit Endflanschen 27 versehenes Gehäuse 1 einen innen umlfufenden Dichtsitz 7 auf, gegen welchen sich eine Klappenscheibe 2 mit ihrem äußeren Rand 6 aufgrund einer Dichtleiste, die entweder in dem Dichtsitz 7 oder dem äußeren Rand 6 oder beiden vorgesehen ist, dichtend anlegen kann. Der erforderliche Aiipreßdruck wird über eine Betätigungseinrichtung erzielt, weiche einen Linearantrieb 5 aufweist Der Linearantrieb 5 ist eine Kolben-Zylinder-Anordnung, welche an dem Gehäuse gehalten ist und deren Kolbenstange eine Schubstange 12 des Linearantriebes 5 bildet Am Ende der Schubstange 12 ist eine Verbindungslasche 13 angelenkt weiche andererseits an dem äußeren Ende des Betätigungsarmes 11 eines Betätigungshebels 3 angelenkt ist Der Betätigungshebel 3 ist an einer gehäusefesten Gehäuselasche 18 mittels Schwenkachse 10' schwenkbar gelagert Der von der Schwenkachse 10' ausgehende Schwenkarm 8 des Betätigungshebels 3 steht im spitzen Winkel zum Betätigungsarm 11 und ist an seinem äußeren Ende an einer Mittelkonsole 17 der Klappenscheibe 2 etwa in der Höhe der Gehäusemittelachse G angelenkt. In axial größerem Abstand von der Dichtebene E der Klappenscheibe 2 ist an der gleichen MittClkonsole 17 ein Lenkarm 4 angelenkt, dessen anderes Ende an einem Fortsatz der Gehäuselasche 18 angelenkt ist.
Die wirksame Län£,e des Lenkarmes 4 ist etwa halb so
groß wie die wirksame Länge des Schwenkarmes 8. Auch die Schwenkachse 9' des Lenkarmes 4 an der Gehäuselasche
18 liegt in axial größerem Abstand von der
Dichtebene E als die Schwenkachse ΙΟ* des Betätigungshebels
3. Die Lage der Lenkachsen 9,9'; 10,10' ist dabei so getroffen, daß in Schließstellung Lenkarm 4
und Schwenkarm 8 sowohl zueinander parallel als auch beide etwa parallel zur Dichtebene £der Klappenscheibe
2 liegen. Beim Einfahren (Bewegungsrichtung R nach oben) der Schubstange 12 (Offnungsvorgang) schwenkt
der Betätigungsarm 11 des Betätigungshebels 3 in der Darstellung nach oben und der Schwenkarm 8 nach
rechts, ebenso der Lenkarm 4. Die Klappenscheibe 2 ιό hebt sich zunächst etwa axial, d. h. etwa in Richtung der
Gehäuseachse G von dem Dichtsitz 7 ab. Aufgrund der geringeren Länge des Lenkarmes 4 gegenüber der Länge
des Schwenkarmes 8 setzt dann aber eine zusätzliche Drehung der Klappenscheibe 2 um die Schwenkachse is
10 ein, so daß die Klappenscheibe 2 schließlich eine zur Achse C parallele Offenstellung einnimmt. Die Winkellage
des Betätigungshebels 11 ist bezüglicher sich im •Axscrüüchen senkrecht zur Achse G des Gehäuses 11
bewegenden Schubstange 12 des Linearantriebs 5 so getroffen, daß der Anlenkbogen der Anlenkachse 19 des
Betätigungsarmes 11 nicht wesentlich von der Bewegungsgeraden der Schubstange 12 abweicht und somit
durch eine relativ kurze Verbindungslasche 13 ausgeglicher,
werden kann. Die Schwenkachse 9,9'; 10,. 10' und
die Anlenkachse 19 liegen sämtlich innerhalb des Gehäusequerschnitis
Q. Die wirksame Länge des Betätigungsarmes 11 ist etwas geringer als die des Schwenkarmes
8. Am freien Ende der Mittelkonsole 17 ist ein Gegengewicht 21 angeordnet, welches ein schnelles
Schließen der Absperrklappe im Notfalle sicherstellt.
F i g. 2B veranschaulicht, daß am vorderen Ende der Schubstange 12, symmetrisch zu einer Vertikalebene V
liegend, je eine Verbindungslasche 13 angeordnet ist. Die beiden Verbindungslaschen 13 schließen zwischen
sich den in der Vertikalebene V liegenden Betätigungsarm 11 des Betätigungshebels 3 ein. Sowohl die Mittelkonsole
17 als auch die Gehäuselasche IS sind in zwei zur Vertikalebene V ebenfalls symmetrisch liegende
Einzelarme unterteilt, welche zwischen sich die die Anlenkachsen 10, 10' bestimmenden Lagerboizen aufnehmen.
Zwei wiederum symmetrisch zur Vertikalebene V liegende Lenkarme 4 sind jeweils außen an den Teilen
der Gehäuselasche 18 und der Mittelkonsole 17 zur Bestimmung der Anlenkachsen 9,9' angelenkt. Die beiden
Teile der Mittelkonsole 17 schließen am vorderen Ende zwischen sich das in der Vertikalebene V Hegende Gegengewicht
21 ein. Auf diese Weise ist eine sehr kompakte Anordnung getroffen.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2A ist der Betätigungshebel
3 als Winkelstück ausgebildet und zur Berücksichtigung des bogenförmigen Ausweichens der
Anlenkachse 19 der Linearantrieb 5 in einem Pendellager 14 des Gehäuses 1 gelagert Die Abdichtung des
Gehäuses 1 an der Durchtrittsstelle des Linearantriebs 5 erfolgt mittels eines Bewegungskompensators 29. Der
Lenkarm 4 ist an einem besonderen Ansatz 18' der Gehäuselasche 18 gelagert
Die Ausführungsform gemäß F i g. 2B entspricht derjenigen von Fig.2A. Der Linearantrieb 5 ist jedoch
starr an dem Gehäuse 1 befestigt Der Ausgleich des bogenförmigen Ausweichens der Anlenkachse 19 wird
dadurch erreicht daß das vordere Ende der Schubstange 12 mit einem Bolzen 15 an dem als Dreiecksstück
auseebildeten Betätigungshebel 3, welcher wirkungsmäßig einem Winkelhebel mit spitzem Winkel gleichkommt
in einem Radialschlitz 16 geführt ist Der Begriff »Radialschlitz« besagt hier, daß die Längsachse des
Schlitzes 16 in Richtung des den Betätigunngsarm 11 bildenden Teiles des Dreieckstückes, also in Richtung
auf die Anlenkachse 10' des Betätigungshebels 3 an der Gehäuselasche 18 verläuft. Der Linearantrieb 5 steht
auch hier senkrecht zur Gehäuseachse G.
F i g. 2C veranschaulicht eine Ausführungsform, bei welcher die an dem freien Ende der Schubstange 12
angelenkte Verbindungslasche 13 verschiebbar unter spitzem Winkel bezüglich der Bewegungsrichtung R der
Schubstange 12 in einer Bohrung 30 des als Dreieckstück ausgebildeten Betätigungshebels 3 geführt ist. Die
Achse der Verbindungslasche 13 sowie der Bohrung 30 verlaufen dabei in Richtung des den Betätigungsarm 11
bildenden Teiles des Betätigungshebels 3, d. h. sie läuft auf die Anlenkachse 10' des Betätigungshebels 3 an der
Gehäuselasche 18 zu. Auf diese Weise kann auch hier der Linearantrieb 5 starr am Gehäuse 11 angebracht
sein. Die zwischen den Schwenkachsen 9 und 9' des Lenkarms 4 liegende wirksame Länge des Lenkarmes 4
ist etwa gleich dem Abstand der Schwenkachse 10 des Schwenkarmes 8 an der Mittelkonsole 17 und der
Schwenkachse 9 des Lenkarmes 4 an der Mittelkonsole 17.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Absperrklappe für Leitungen, insbesondere für gegenüber dem Durchflußquerschnitt voraus und die
Leitungen großer Nennweiten, für Fluide hoher 5 Welle muß verhältnismäßig kräftig ausgebildet sein. Auf
Temperaturen und/oder hoher Drücke, mit einer in der Welle ist ein Arm aufgekeilt, an welchem die Schubeinem
kanalförmigen Gehäuse angeordneten, stange angelenkt ist Wegen des erheblichen Schwenkschwenkbaren
Klappenscheibe, welche mittels einer bereiches des Armes muß die seitliche Erweiterung des
mindestens einen Betätigungshebel, bestehend aus Gehäuses eine verhältnismäßig große axiale Erstrekeinem
Schwenkarm und einem mit diesem einen io kung haben, was für Anwendungen bei hohen Drücken
Winkel bildenden Betätigungsarm, mindestens einen nachteilig ist Die Schubstange steht gerade in dem Mo-Lenkann
und eine an dem Betätigungsarm innerhalb ment, in welchem die Klappenscheibe aus der Verdes
Gehäusequerschnitts angelenkte Schubstange schlußlage gegen den eventuell hohen Druck des Fluids
aufweisenden, auf einer Seite der Klappenscheibe herausgeschwenkt werden soll, also eine besonders hoangeordneten
Betätigungseinrichtung in Verschluß- a he Kraft erforderlich ist schräg zur Gehäuseachse. Der
stellung mit ihrem äußeren Rand abdichtend gegen Betätigungsarm des Betätigungshebels steht im stumpeinen
Dichtsitz des Gehäuses anpreßbar und beim fen Winkel zum Schwenkarm und ist größer als letzteöffnen
zunächst etwa in Axialrichtung des Gehäuses rer. Hierdurch ragen die Schubstange und der Betätivon
dem Dichtsitz abhebbar und dann in einer zu- gungsarm in Verschlußstellung der Klappenscheibe
sätzlichen Drehbewegung um bis zu 90° in die Of- 20 über die Länge des Gehäuses hinaus, so daß es weder in
fenstellu^g bewegbar ist wobei der Schwenkarm dieser Stellung noch in der Öffnungsstellung, in welcher
des Betätigungshebels und der Lenkarm je einerseits die Klappenscheibe selbst über die axiale Länge des
an dem Gehäuse innerhalb des Gehäusequerschnitts Gehäuses hinausragt möglich ist, die Absperrklappe zu
und je andererseits an der Klappenscheibe nach Art Reparaturzwecken aus einer Leitung auszubauen, ohne
eines in Verschlußstellung etwa parallel zur Dicht- 25 auch andere Leitungsteile zu entfernen; umgekehrt ist
ebene liegenden Parallellenkers angelenkt sind und es auch nicht möglich, eine derartige Absperrklappe in
der Schwenkarm länger alsrfer Lenkarm ist dessen diesen definierbaren Positionen nachträglich in eine
Anlenkachsen in axial größerem Abstand von der schon vorhandene leitung einzusetzen, deren Leitungs-Dichtebene
liegen als die entsprechenden Anlenk- enden lediglich den Abstand der Gehäuselänge haben
achsen des Schwenkarmes, dadurch gekenn- 30 dürfen.
zeichnet, daß die Schubstange (12) Teil eines Li- Aus der DD-PS 30 879 ist, insbesondere für VakuumnearantrieLs
(5) und im wesentlichen senkrecht zur zwecke, ein Klappenventil bekannt bei welcher die
Achse (G) des Gehäuses (!> bewegbar ist, daß der Klappenscheibe von einem Linearantrieb aus über ei-Schwenkarm
(8) und der Betätigungsarm (11) des nen Betätigungshebel verschwenkbar ist dessen Betäti-Betätigungshebels
(3) einen r-jitzen Winkel bilden, 35 gungsarm und Schwenkarm in einem spitzen Winkel
daß die wirksame Länge des Betätigungsarmes (11) zueinander stehen. Hierbei ist der Betätigungshebel jeetwas
kürzer als die des Schwenkarmes (8) ist und doch außerhalb des Gehäusequerschnittes angelenkt
daß die Winkellage des Betätigungsarmes (11) so Die den Linearantrieb mit dem Betätigungsarm des Begewählt
ist daß der Bewegungsbogen der Anlenk- tätigungshebels verbindende Schubstange steht bei
achse (19) des Betätigungsarmes (11) an der Schub- 40 Verschlußstellung der Klappensch^be ebenfalls schräg
stange (12) nicht wesentlich von der Bewegungsge- zur Senkrechten der Gehäuseiängsachse, so daß die
raden der Schubstange (12) abweicht Kraftübertragungsverhältnisse ungünstig sind. Um nach
2. Absperrklappe nach Anspruch 1, dadurch ge- dem anfänglichen Abschwenken der Klappenscheibe
kennzeichnet, daß an der Schubstange (12) minde- von dem Gehäusedichtsitz eine Drehbewegung der
stens eine Verbindungslasche (13) angelenkt ist, die 45 Klappenscheibe in Gehäuseachsrichtung zu erzielen, ist
gelenkig mit dem Betätigungsarm (U) verbunden ein verhältnismäßig aufwendiges federbelastetes Hebeloder
gleitend in dem Betätigungsarm (11) geführt ist. Nocken-System erforderlich, welches der Verschmut-
3. Absperrklappe nach Anspruch 1, dadurch ge- zung der geführten Fluide ausgesetzt ist.
kennzeichnet, daß der Linearantrieb (5) mittels Pen- Aus der DE-OS 21 20 431 ist ein Faltenbalgventil bedellager (14) an dem Gehäuse (1) gelagert ist. 50 kannt, bei welchem von einem mit einer senkrecht zur
kennzeichnet, daß der Linearantrieb (5) mittels Pen- Aus der DE-OS 21 20 431 ist ein Faltenbalgventil bedellager (14) an dem Gehäuse (1) gelagert ist. 50 kannt, bei welchem von einem mit einer senkrecht zur
4. Absperrklappe nach Anspruch 1, dadurch ge- Gehäuseachse verlaufenden Schubstange eine Klapkennzeichnet,
daß die Schubstange (12) des Linear- penscheibe mittels eines einen Betätigungsarm und eiantriebs
(5) unmittelbar mittels Bolzen (15) an dem nen Schwenkarm aufweisenden Betätigungshebels un-Betätigungsarm
(11) angelenkt ist, und daß der BoI- ter Zwischenschaltung einer Verbindungslasche um eizen
(15) in einem Radialschlitz (16) des Betätigungs- 55 ne außerhalb des Gehäusequerschnittes liegende
armes (11) verschiebbar geführt ist. Schwenkachse von dem Gehäusedichtsitz abschwenk-
5. Absperrklappe nach einem der Ansprüche 1 bis bar ist. Da die Verbindungslasche immer schräg zur
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der An- Senkrechten der Gehäuseachse verläuft, sind auch hier
lenkachsen (9,10) von Lenkarm (4) und Schwenkarm die Kräfteübertragungsverhältnisse ungünstig. Der Be-(8)
an der Klappenscheibe (2) etwa gleich der wirk- 60 tätigungsarm ist zwar kürzer als der Schwenkarm, die
samen Länge des Lenkarmes (4) ist, beiden Arme stehen jedoch in stumpfem Winkel zueinander,
und zwar in der Weise, daß der Betätigungsarm
durch eine seitliche öffnung eines seitlichen Ansatzes
des Gehäuses hinausragt. Außerdem entstehen wie bei 65 dem Vakuumventil nach der DD-PS 30 897 nachteilige
Die Erfindung bezieht sich auf eine Absperrklappe Querkräfte auf den Linearantrieb. Dieses Faltennach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Ab- balgventil hat wegen der Ausgestaltung des Betätisperrklappe
ist aus der DE-PS 20 17 833 bekannt. Bei gungshebels einen erheblichen radialen Raumbedarf.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings |