DE2732083C2 - Magnetbandkassette - Google Patents

Magnetbandkassette

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DE2732083C2
DE2732083C2 DE2732083A DE2732083A DE2732083C2 DE 2732083 C2 DE2732083 C2 DE 2732083C2 DE 2732083 A DE2732083 A DE 2732083A DE 2732083 A DE2732083 A DE 2732083A DE 2732083 C2 DE2732083 C2 DE 2732083C2
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    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Magnetbandkassette mit einem Gehäuse aus zwei miteinander verbundenen Platten zur Ausbildung einer Kammer, von denen zumindest eine der beiden Platten ein Paar im Abstand angeordnete öffnungen aufweist, mit einem Paar Naben
mit entsprechenden Bohrungen für den Eingriff einer Antriebswelle, wobei die Naben innerhalb der Kammer angeordnet und die Bohrungen mit den entsprechenden öffnungen auf jede der beiden Platten ausgerichtet sind, mit zwischen den Naben und den beiden Gehäuseplatten angeordneten Gleitplatten die ein Paar öffnungen für die Antriebswellen und eine Anzahl horizontaler, konvexer Rippen, die sich radial um jede der öffnungen für die Antriebswellen erstrecken, aufweisen, wobei um jede Nabe mindestens drei Rippen den die Nabe umgebenden Bereich in drei Abschnitte aufteilen und mindestens eine der Rippen zur Schmalseite der Gleitplatte weist und wobei die konvexen Rippen zur Bandrolle hinweisen und dabei die Nabe und die Bandrolle zwischen den konvexen Rippen der oberen und unteren Gleitplatten gehaltert sind.
Eine Magnetbandkassette dieser Art ist aus DE-GM 19 96 273 und DE-GM 73 30 078 sowie aus der US-PS 37 12 559 bekannt Die Gleitplatten der Magnetbandkassetten gemäß dieser Druckschriften sind mit einer Anzahl horizontaler konvexer Rippen versehen, die sich radial um jede der öffnungen für die Antriebswellen erstrecken, wobei um jede Nabe mindestens drei Rippen angeordnet sind und mindestens eine der Rippen zur Schmalseite der Gleitplatte weist.
Der Nachteil der Magnetbandkassetten gemäß dieser Druckschriften ist, daß, da die Rippen der Gleitfolien bzw. Gleitplatten beidseitig offen sind, sich diese Rippen unter dem Gewicht der Bandrolle verformen können, so daß ein gleichförmiger Bandlauf nicht sichergestellt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Magnetbandkassette mit Gleitplatten zu schaffen, deren radial zu den Naben liegende Rippen so angeordnet und ausgebildet sind, daß eine verbesserte Wirkung bezüglich des stabilisierten Bandlaufs durch Aufnahme von Querstößen bei gleichzeitig gleichmäßigem Aufwikkeln des Magnetbandes erzielt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jede der Rippen an beider. Enden verschlossen ist, daß ein Ende der Rippen inneres!b eines durch den Durchmesser der Nabe definierten Kreisbereichs liegt und daß das andere Ende der Rippen außerhalb dieses Kreisbereiches liegt.
Durch die beidseitig geschlossenen konvexen Rippen ist gewährleistet, daß die Auflage für die Nabe und das Magnetband ausreichend federnd ist, um den geforderten stabilisierten Gleichlauf zu garantieren und daß andererseits die Rippen durch ihren Endabschluß eine gegenüber an den Enden offenen Rippen erhöhte Festigkeit aufweisen. Durch die erhöhte Festigkeit der Rippen bleiben diese auch unter Belastung durch das Gewicht des Magnetbandes formstabil speziell bezüglich der Rippenhöhe, wodurch die geforderte Gleichmäßigkeit beim Aufwickeln des Magnetbandes erzielt werden kann.
Vorteilhafterweise können die konvexen Rippen der Gleitplatte in vier Streifen ausgeformt sein, die im wesentlichen den jede Öffnung für die Antriebswellen umgebenden Bereich in vier Abschnitte unterteilen, und daß ein erstes Paar von Rippen radial von der Mitte der Öffnung zur Schmalseite der Gleitplatte hinweist, und daß auf der anderen Seite der Öffnung gegenüber dem ersten Rippenpaar ein zweites Rippenpaar auf beiden Seiten der Verbindungslinie zwischen den Öffnungen vorgesehen ist, wobei vorzugsweise der vom ersten Rippenpaar eingeschlossene Winkel θι zwischen 45° und 90° betragen kann.
Die Gruppe konvexer Rippen, die um die eine
öffnung für die Antriebswelle angeordnet ist, kann symmetrisch relativ zur Verbindungslinie zwischen den öffnungen angeordnet sein.
Vorteilhafterweise bestehen die Gleitplatten hauptsächlich aus einem Fluor-Harz, gegebenenfalls mit 5 bis 30 Gewichtsprozent Graphit.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Magnetbandkassette mit dem unteren Halbteil nach der Abnahme des oberen Gehäuses und mit der oberen Gleitplatte,
Fi g. 2 eine Querschnittsansicht eines Teils der F i g. 1,
Fig.3 eine Querschnittsansicht der Rippe der Gleitplatte der Fi g. 1 entlang der Linie I-I,
Fig.4 eine Querschnittsansicht der Gleitplatte der Fig. 1 entlang der Linie H-II,
Fig.5 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Magnetbandkassette mit dem unteren Halbteii nach der Abnahme des oberen Gehäuses und mit der oberen Gleitplatte,
F i g. 6 eine Aufsicht der bei der Ausführungsform der F i g. 5 verwendeten Gleitplatte,
F i g. 7 eine Aufsicht der Gleitplatte, die teilweise zur Verbesserung der Darstellung ihrer Arbeitsweise aufgeschnitten ist, und
Fig.8 eine perspektivische Ansicht des in Fig.7 dargestellten Teils.
In der Zeichnung haben gleiche oder entsprechende Bauteile die gleichen Bezugszeichen.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist ein unteres Gehäuseteil 11, das aus synthetischem Harz, beispielsweise ABS-Harz, Styrolharz usw., ausgeformt ist, mit einem oberen Gehäuseteil 11' (in Fig. 1 nicht dargestellt) verbunden, um eine standardmäßige Magnetbandkassette des sogenannten Phillips-Typs zu bilden. Auf der inneren Bodenfläche 12 des unteren Gehäuseteils 11 sind vorspringend ein Paar Ringwände 14 vorgesehen, die die Öffnungen 13 bilden, in die die nicht dargestellten Antriebswellen für die Bandnaben eines Kassettenrecorders eingesetzt werden. An den Ringwänden 14 sind drehbar Naben 15 befestigt, um die ein Magnetband 10 gewickelt wird. In bekannter Weise wird das Magnetband 10 durch den Abschnitt 41 entlang einem Paar Führungswalzen 40 und 40' zu einem Magnetkopf geführt. Auf der inneren Bodenfläche 12 des unteren Gehäuseteils 11 ist eine Gleitplatte 18 vorgesehen, auf der die Bandrolle 16 liegt. Die Gleitplatte 18 weist für die Antriebswellen Öffnungen 19 auf, die an die Ringwände 14 angepaßt sind, sowie eine Bohrung 20 zur Aufnahme eines Positionierungszapfens, der auf der inneren Bodenfläche 12 des unteren Gehäuseteils 11 vorspringend vorgesehen ist, so daß die Gleitplatte 18 positioniert werden kann.
Die Gleitplatte 18 besteht aus einer Platte oder Folie von etwa 90 μ Dicke mit einem Kunststoffilm aus einem Fluorharz, beispielsweise Tetrafluoräthylen, Polycarbonat-Harz, Polyäthylen-Harz oder Polyester-Harz; außerdem weist die Platte eine Papi^rfolie, die mit Siliconöl od. dgl. imprägniert ist, oder eine Metallfolie m> aus Aluminium, Kupfer usw. auf.
Auf der Gleitplatte 18 sind drei konvexe Rippen 22, 23 und 24 radial zu jeder Öffnung 19 für die Antriebswellen derart angeordnet, d&ß sie im wesentlichen den Bereich um die öffnung 19 herum in drei Abschnitte unterteilen. Die konvexen Flächen dieser Rippen 22, 23 und 24 sind so angeordnet, daß sie die Bodenfläche 17 der Bandrolle 16 berühren. Die Höhe des Vorsprungs der Rippen 22, 23 und 24 entspricht einer Höhe, die nahezu gleich ist oder geringfügig größer ist als der Zwischenraum zwischen der inneren Bodenebene des Gehäuses und der Fläche 15a der Nabe 15, wenn, wie in Fig,2 dargestellt, eine Gleitplatte 18 und eine Bandrolle 16 in das untere Gehäuseteil 11 eingesetzt sind, wobei das obere Gehäuseteil 1Γ mit dem unteren Gehäuseteil 11 verbunden ist Durch diese Einstellung des Vorsprungs der Rippen sind die Nabe 15 und die Bandrolle 16 immer elastisch auf den Rippen 22, 23 und 24 durch deren Elastizität abgestützt Die Rippen 22, 23 und 24 treten aus der unteren Fläche der Gleitplatte 18 bis zu einer Höhe von etwa 0,2 bis 1,0 mm und mit einer Breite von etwa 3 bis 5 mm hervor.
Außerdem ist jede der konvexen Rippen 22,23 und 24 an ihren beiden Enden 25a und 25i> geschlossen. Das eine Ende jeder Rippe befindet sich an einem Punkt innerhalb eines Kreisbereichs, der durch den Radius der Nabe 15 definiert wird, und das andere Ende befindet sich an einem Punkt innerhalb und in der Nähe der Randkante 27a und 27Zj der Cajitplaue 18. Dieses andere Ende kann an jedem Ραη'-Ί außerhalb des Radiusbereiches dieser Nabe sein. Daher wird jede Rippe weniger deformiert, selbst an ihren Endabschnitten.
Wogen der oben beschriebenen Ausbildu g ändert sich die Höhe des Vorsprungs der Rippen 22, 23 und 24 weniger, und zwar selbst unter der durch die Bandrolle 16 ausgeübten Last, so daß das Magnetband 10 nahezu auf einer konstanten Höhe abgenommen wird, und ein Wackeln des Bandes 10 während des Aufwickeins wird durch die Elastizität der Rippen 22,23 und 24 absorbiert. Die Bandrolle 16 wird stabil in ihrer Lage gehalten, wodurch das Band 10 derart aufgenommen werden kann, daß die Rsnd'.-r des Bandes im wesentlichen in der gleichen Höhe gehalten werden, und die Aufzeichnungsund Wiedergabecharakleristika des Bandes können stabil bleiben.
Wenn, wie in Fi g. 2 dargestellt, die Gljitpla;ten 18 an dem oberen Gehäuseteil 11' bzw. an dem unteren Gehäuseteil 11 derart angeordnet sind, daß die l-.onvexen Rippen 22, 23 und 24 der oberen und der unteren Gleitplatten 18 die Nabe 15 und die Bandrolle 16 dazwischen halten, so wird ebenfalls das Wackeln des Magnetbandes 10 in vorteilhafter Weise durch die Elastizität der Rippen 22, 23 und 24 unterdrückt, ohne daß der Rand des Bandes 10 verletzt wird.
Die konvexen Rippen 22, 23 und 24 der Gleitplatte 18 können gleichzeitig mit dem Ausbilden der Platte durch Gießen ausgeformt werden. Alternativ kann die Herstellung durch Pressen einer Kunststoff- oder einer Metallfolie erfolgen. Wenn eine Rippe 22 durch Pressen ausgeformt wird, hit dies den Vorteil erhöhter mechanischer Festigkeit zur Folge und außerdem geringere Variationen in ihrer Höhe, selbst unter der Belastung der [>androlle 16, und zwar aufgrund der Dehnung des vorspringenden Teils 26 (siehe Fig.4). Wenn eine Gleitplatte 18 mit relativ großer Weichheit verwendet wird, kann das Dehnen der Rippe beim Pressen in geeigneter Weise durchgeführt werden, ohne daß ein Bruch an dem ansteigenden Teil 26 der Rippe 22 erfolgt.
Als Materialien, die derartige Forderungen erfüllen, wird Fluor-Harz, beispielsweise Tetrafluoräthylen (Teflon) in vorteilhafter Weise verwendet. Wenn dieses Fluor-Harz für eine Gleitplatte 18 verwendet wird, ist es nicht nur möglich, die Dehnung des ansteigenden Teils 26 der Rippe 22 leicht und in geeigneter Weise
durchzuführen, sondern gleichzeitig wird der Reibungswiderstand der Nabe 15 und der Bandrolle 16 verringert, und dadurch wird eine leichtgängige Drehung erhalten. Außerdem kann die Gleitplatte 18 Ruß. Graphit usw. enthalten, um eine gute elektrische Leitfähigkeit zu erhalten, so daß eine statische Aufladung, die durch die Reibung mit der Nabe 15 und der Bandrolle 16 erhalten wird, unterdrückt werden kann. Im Hinblick auf die antistatische Wirkung und Dehnungswirkung des oben beschriebenen ansteigenden Teils werden vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-% zum Gesamtwert der Gleitplatte an Ruß oder Graphit beigegeben.
Wenn drei Rippen 22, 23 und 24 radial um die Öffnung 19 für die Antriebswellen derart angeordnet sind, daß sie den die Öffnung 19 umgebenden Bereich in zumindest drei Abschnitte mit nahezu gleichem Raum unterteilen, so werden die Nabe 15 und die Bandrolle 16 an zumindest drei Punkten stabil unterstützt. Von diesen Rippen ist zumindest die eine Rippe 22 in vorteilhafter Weise in einer Richtung zur einen I Inifangsseite 27a der Gleitplatte 18 angeordnet.
Eine andere Aiisführungsform ist in den F i g. 5 und 6 dargestellt. Fine Gleitplatte 28 besteht bei diesem Ausführungsbcispiel aus einer Folie von etwa 90 μ Dicke aus Fluor-Harz, dem etwa 15Gew.-"/n Graphit beigemischt sind. Diese Gleitplatte 28 ist radial um jede Öffnung 19 für die Antriebswellen vorgesehen, wobei vier Streifen konvexer Rippen 29, 30, 31 und 32 von der unteren Seite der Platte 28 hervorragen, die jeweils eine Höhe von etwa 0.2 bis 1.0 mm und eine Breite von etwa 3 bis 5 mm aufweisen, wobei die Ausformung durch Pressen erfolgt ist und wobei ihre konvexen Flächen zur Bandrolle hinweisen |ede der konvexen Rippen 29, 30, 31 und 32 ist an ihren beiden Enden 33a und 336 in der gleichen Weise wie bei der Ausfiihrungsform der F i g. 3 geschlossen. Bei jeder Rippe ist das Ende 33a an einem Punkt innerhalb eines Kreisbereiches, der durch den Radius der Nabe 15 gebildet wird, und das andere Ende 33i> an einem Punkt innerhalb und in der Nähe von dem Umfangsrand 27a und 27b der Gleitplatte 18. Dieses andere Ende kann an jedem Punkt außerhalb des Radius der Nabe angeordnet sein. Die Rippen können durch Pressen einer ebenen Folie ausgeformt sein.
Von den vier Streifen der konvexen Rippen 29, 30,31 und 32 sind die zwei Rippen 29 und 30. die sich zu der Umfangsseite 27a der Gleitplatte 28 erstrecken, auf beiden Seiten der Kurve / angeordnet, die durch den Aufnahmepunkt Q für das Band der Bandrolle 16 definiert wird, das sich entsprechend dem Aufwickeln des Bandes bewegt. Die zwei konvexen Rippen 29 und 30 können zumindest innerhalb des Bereichs angeordnet sein, der zwischen den Linien m und η definiert ist. die durch Verbinden der Mitte O der Öffnung 19 für die Antriebswellen und den imaginären Ecken Mund Nder Gleitplatte 28 gebildet werden. In der Praxis beträgt der Winke! Θ; zwischen den zwei konvexen Rippen 29 und 30 in vorteilhafter Weise zwischen 45° und 90°. Das andere Paar Rippen 31 und 32 ist in Richtungen ausgeformt, die nahezu umgekehrt zu dem vorerwähnten Rippenpaar 29 und 30 verlaufen und nahezu symmetrisch zur Verbindungslinie P sind, die durch Verbinden der Mitten O der zwei Öffnungen 19 für die Antriebswellen gebildet wird. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel Θ2 zwischen den zwei konvexen Rippen 31 und 32 etwa 120°. so daß die zwei konvexen Rippen 31 und 32 so angeordnet sind, daß sie über einen vergleichsweise langen Weg hinweg verlängert werden können, ohne daß sie mit den
konvexen Rippen 29 und 30 interferieren. Außerdem ist eine Öffnung 34 für ein .Sichtfenster 35 des Gehäuses 11 vorgesehen, um die Größe der Bandrolle 16 feststellen /u können.
Die konvexen Rippen 29 und 30 sind symmetrisch relativ zur Verbindungslinie P gemäß obiger Beschreibung angeordnet. Wegen der oben beschriebenen Anordnung wirken dann, wenn die Belastung der Bandrolle 16 auf den Rippen 29 und 30 liegt, beide Drucke für das Abflachen der Rippen 29 und 30 in Richtung der Pfeile K, K' (Fig. 7). und diese Kräfte werden durch die entsprechende Gegenkraft der Rippen ausgeglichen, so daß die Rippen weniger Deformationen in jede Richtung ausgesetzt sind. Da außerdem die konvexen Rippen 29 und 30 aufeinander derart einwirken, um ihr Flachdrücken zu verhindern, sind die Rippen in der Lage, die Bandrolle 16 zu jedem Zeitpunkt in nahezu festem Abstand zur Bodenfläche des Gehäuses 11 zuhalten.
Da die Nabe 15 und die Bandrolle 16 mit HiIIe der vier radial angeordneten konvexen Rippen 29, 30, 31 und 32 auf den vier Trennlinien gehalten werden, können sie sich nicht nach irgendeiner Seite neigen, d. h. sie können beim Drehen keine Roll oder Kippbewegung ausführen. Bei einer Gleitplatte mit nur einer konvexen Rippe auf der Aufnahmeseite der Bandrolle wird dann, wenn eine geneigte Zugkraft /?(Fig. 7 und Fi g. 8). die durch Neigen des Bandes 10 verursacht wird, auf den Aufnahtnepunkt Q der Bandrolle 5 wirkt, diese geneigt, so daß sie um den Schwenkpunkt der konvexen Rippe schwingt. Wird jedoch eine Anordnung der Rippen 29, .30 (F i g. 7 und 8) verwendet, so kann die Bandrolle 16 nicht schwingen, d. h. sie kann sich nach keiner Seite neigen, und zwar aufgrund der Anordnung der konvexen Rippen 29 und 30 auf beiden Seiten des Aufnahmepunktes Q der Bandrolle 16. Diese Wirkung kann in zufriedenstellender Weise erreicht werden, vorausgesetzt, daß die konvexen Rippen 29 und 30 auf beiden Seiten der Bahn I sind und innerhalb des durch die Bahnen ni und η der Gleitplatte 28 begrenzten Bereichs liegen.
Wenn, wie oben beschrieben, eine Gleitplatte 28 mit vier konvexen Rippen 29, 30, 31 und 32 um die öffnung 19 für die Antriebswellen verwendet wird, weiuen die Nabe 15 und die Bandrolle 16 durch die vier Trennlinien abgestützt und zwar durch die vier konvexen Rippen, die aufgrund ihrer geschlossenen F.nden einer geringeren Deformation unterliegen, so daß die Fluktuationen, beispielsweise Neigungs- oder Stoßbewegungen, beim Bandlauf in wirkungsvoller Weise unterdrückt werden und eine unregelmäßige Ausbildung der Randhöhe der Bandrolle 16 verhindert wird.
Da insbesondere die Rollbewegung der Bandrolle 16. die durch die Zugkraft des Magnetbandes 10 bewirkt wird, durch ein Paar konvexer Rippen 29 und 30 verhindert wird, wie sich zu der rechten und der linken Umfangsseite der Gleitplatte 28 hin erstrecken, kann eine Stoßbewegung der Bandrolle 16, die bisher nicht in genügendem Maße unterdrückt worden ist, dauerhaft verhindert werden.
Wenn der Winkel zwischen den symmetrischen, konvexen Rippen 29 und 30, die sich zu den rechten und den linken Umfangsseiten 27a der Gleitplatte 28 erstrecken, kleiner ist als 45°, so wird der Zwischenraum zwischen diesen Rippen 29 und 30 verengt, so daß sich Schwierigkeiten beim Pressen ergeben. Wenn jedoch die zwei Streifen der Rippen 29 und 30 in einem Winkel im Bereich zwischen 45= bis 90° angeordnet sind, wird
das Ausformen der Gleitplatte erleichtert, und damit werden die Stoßbewegungen der Bandrolle in wirkungsvoller Weise vermindert.
Die symmetrischen Anordnungen einer Gruppe konvexer Rippen, die als Mittelpunkt eines der beiden Öffnungen für die Antriebswellen haben, und der
anderen Gruppe der konvexen Rippen, deren Mitte die andere Öffnung für die Antriebswellen ist. sind ebenfalls da/u geeignet, um die räumlichen Schwankungen der Bandrolle beim schnellen Vorwärts- oder Rückwärtslaiif des Bandes zu verhindern.
Hierzu 3 Blntt Zeichnungen

Claims (6)

IJ ,,ι Patentansprüche:
1. Magnetbandkassette mit einem Gehäuse aus zwei miteinander verbundenen Platten zur Ausbildung einer Kammer, von denen zumindest eine der beiden Platten ein Paar im Abstand angeordnete Öffnungen aufweist, mit einem Paar Naben mit entsprechenden Bohrungen für den Eingriff einer Antriebswelle, wobei die Naben innerhalb der Kammer angeordnet und die Bohrungen mit den entsprechenden öffnungen auf jede der beiden Platten ausgerichtet sind, mit zwischen den Naben und den beiden Gehäuseplatten angeordneten Gleitplatten, die ein Paar Öffnungen für die Antriebswellen und eine Anzahl horizontaler, konvexer Rippen, die sich radial um jede der öffnungen für die Antriebswellen erstrecken, aufweisen, wobei um jede Nabe mindestens drei Rippen den die Nabe umgebenden Bereich in drei Abschnitte aufteilen und mindestens eine der Rippen zur Schmalseite der Gleitplatte weist und wobei die konvexen Rippen zur Bandrolle hinweisen und dabei die Nabe und die Bandrolle zwischen den konvexen Rippen der oberen und unteren Gleitplatten gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Rippen (22, 23, 24; 29, 30, 31, 32) an beiden Enden verschlossen ist, daß ein Ende der Rippen innerhalb eines durch den Durchmesser der Nabe (15) definierten Kreisbereichs liegt und daß das andere Ende der Rippen außerhalb dieses Kreisbereiches liegt.
2. Kasset r= nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexen Rinpen (29 bis 32) in vier Streifen ausgeformt sind, die im wesentlichen den jede Öffnung (19) für die Antriebswellen umgebenden Bereich in vier Abschnitte unterteilen, und daß ein erstes Paar von Rippen (29, 30) radial von der Mitte der Öffnung (19) zur Schmalseite (18, 28) der Gleitplatte hinweist, und daß auf der anderen Seite der Öffnung (19) gegenüber dem ersten Rippenpaar ein zweites Rippenpaar (31,32) auf beiden Seiten der Verbindungslinie (P) zwischen den Öffnungen (19) vorgesehen ist.
3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem ersten Rippenpaar eingeschlossene Winkel θι zwischen 45° und 90° beträgt.
4. Kassette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Gruppe konvexer Rippen (29 bis 32), die um die eine Öffnung (19) für die Antriebswelle angeordnet ist, symmetrisch relativ zur Verbindungslinie (P) zwischen den Öffnungen (19) angeordnet ist.
5. Kesselte nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitplatten (28, 18) hauptsächlich aus einem Fluor-Harz bestehen.
6. Kassette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Gleitplatten (18, 28) 5 bis 30 Gewichtsprozent Graphit enthält.
ι ο
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