DE2732083C2 - Magnetbandkassette - Google Patents
MagnetbandkassetteInfo
- Publication number
- DE2732083C2 DE2732083C2 DE2732083A DE2732083A DE2732083C2 DE 2732083 C2 DE2732083 C2 DE 2732083C2 DE 2732083 A DE2732083 A DE 2732083A DE 2732083 A DE2732083 A DE 2732083A DE 2732083 C2 DE2732083 C2 DE 2732083C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ribs
- pair
- plates
- openings
- hub
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B23/00—Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
- G11B23/02—Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
- G11B23/04—Magazines; Cassettes for webs or filaments
- G11B23/08—Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
- G11B23/087—Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
- G11B23/08707—Details
- G11B23/08757—Guiding means
- G11B23/08764—Liner sheets
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Magnetbandkassette mit einem Gehäuse aus zwei miteinander verbundenen
Platten zur Ausbildung einer Kammer, von denen zumindest eine der beiden Platten ein Paar im Abstand
angeordnete öffnungen aufweist, mit einem Paar Naben
mit entsprechenden Bohrungen für den Eingriff einer Antriebswelle, wobei die Naben innerhalb der Kammer
angeordnet und die Bohrungen mit den entsprechenden öffnungen auf jede der beiden Platten ausgerichtet sind,
mit zwischen den Naben und den beiden Gehäuseplatten angeordneten Gleitplatten die ein Paar öffnungen
für die Antriebswellen und eine Anzahl horizontaler, konvexer Rippen, die sich radial um jede der öffnungen
für die Antriebswellen erstrecken, aufweisen, wobei um jede Nabe mindestens drei Rippen den die Nabe
umgebenden Bereich in drei Abschnitte aufteilen und mindestens eine der Rippen zur Schmalseite der
Gleitplatte weist und wobei die konvexen Rippen zur Bandrolle hinweisen und dabei die Nabe und die
Bandrolle zwischen den konvexen Rippen der oberen und unteren Gleitplatten gehaltert sind.
Eine Magnetbandkassette dieser Art ist aus DE-GM 19 96 273 und DE-GM 73 30 078 sowie aus der US-PS
37 12 559 bekannt Die Gleitplatten der Magnetbandkassetten gemäß dieser Druckschriften sind mit einer
Anzahl horizontaler konvexer Rippen versehen, die sich radial um jede der öffnungen für die Antriebswellen
erstrecken, wobei um jede Nabe mindestens drei Rippen angeordnet sind und mindestens eine der Rippen zur
Schmalseite der Gleitplatte weist.
Der Nachteil der Magnetbandkassetten gemäß dieser Druckschriften ist, daß, da die Rippen der Gleitfolien
bzw. Gleitplatten beidseitig offen sind, sich diese Rippen unter dem Gewicht der Bandrolle verformen können, so
daß ein gleichförmiger Bandlauf nicht sichergestellt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Magnetbandkassette mit Gleitplatten zu schaffen, deren
radial zu den Naben liegende Rippen so angeordnet und ausgebildet sind, daß eine verbesserte Wirkung
bezüglich des stabilisierten Bandlaufs durch Aufnahme von Querstößen bei gleichzeitig gleichmäßigem Aufwikkeln
des Magnetbandes erzielt werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jede der Rippen an beider. Enden verschlossen ist,
daß ein Ende der Rippen inneres!b eines durch den Durchmesser der Nabe definierten Kreisbereichs liegt
und daß das andere Ende der Rippen außerhalb dieses Kreisbereiches liegt.
Durch die beidseitig geschlossenen konvexen Rippen ist gewährleistet, daß die Auflage für die Nabe und das
Magnetband ausreichend federnd ist, um den geforderten stabilisierten Gleichlauf zu garantieren und daß
andererseits die Rippen durch ihren Endabschluß eine gegenüber an den Enden offenen Rippen erhöhte
Festigkeit aufweisen. Durch die erhöhte Festigkeit der Rippen bleiben diese auch unter Belastung durch das
Gewicht des Magnetbandes formstabil speziell bezüglich der Rippenhöhe, wodurch die geforderte Gleichmäßigkeit
beim Aufwickeln des Magnetbandes erzielt werden kann.
Vorteilhafterweise können die konvexen Rippen der Gleitplatte in vier Streifen ausgeformt sein, die im
wesentlichen den jede Öffnung für die Antriebswellen umgebenden Bereich in vier Abschnitte unterteilen, und
daß ein erstes Paar von Rippen radial von der Mitte der Öffnung zur Schmalseite der Gleitplatte hinweist, und
daß auf der anderen Seite der Öffnung gegenüber dem ersten Rippenpaar ein zweites Rippenpaar auf beiden
Seiten der Verbindungslinie zwischen den Öffnungen vorgesehen ist, wobei vorzugsweise der vom ersten
Rippenpaar eingeschlossene Winkel θι zwischen 45°
und 90° betragen kann.
Die Gruppe konvexer Rippen, die um die eine
öffnung für die Antriebswelle angeordnet ist, kann symmetrisch relativ zur Verbindungslinie zwischen den
öffnungen angeordnet sein.
Vorteilhafterweise bestehen die Gleitplatten hauptsächlich aus einem Fluor-Harz, gegebenenfalls mit 5 bis
30 Gewichtsprozent Graphit.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Magnetbandkassette mit dem unteren Halbteil nach der
Abnahme des oberen Gehäuses und mit der oberen Gleitplatte,
Fi g. 2 eine Querschnittsansicht eines Teils der F i g. 1,
Fig.3 eine Querschnittsansicht der Rippe der Gleitplatte der Fi g. 1 entlang der Linie I-I,
Fig.4 eine Querschnittsansicht der Gleitplatte der
Fig. 1 entlang der Linie H-II,
Fig.5 eine perspektivische Ansicht einer weiteren
Ausführungsform der Magnetbandkassette mit dem unteren Halbteii nach der Abnahme des oberen
Gehäuses und mit der oberen Gleitplatte,
F i g. 6 eine Aufsicht der bei der Ausführungsform der F i g. 5 verwendeten Gleitplatte,
F i g. 7 eine Aufsicht der Gleitplatte, die teilweise zur Verbesserung der Darstellung ihrer Arbeitsweise
aufgeschnitten ist, und
Fig.8 eine perspektivische Ansicht des in Fig.7
dargestellten Teils.
In der Zeichnung haben gleiche oder entsprechende Bauteile die gleichen Bezugszeichen.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist ein unteres Gehäuseteil 11, das aus synthetischem Harz, beispielsweise ABS-Harz,
Styrolharz usw., ausgeformt ist, mit einem oberen
Gehäuseteil 11' (in Fig. 1 nicht dargestellt) verbunden,
um eine standardmäßige Magnetbandkassette des sogenannten Phillips-Typs zu bilden. Auf der inneren
Bodenfläche 12 des unteren Gehäuseteils 11 sind vorspringend ein Paar Ringwände 14 vorgesehen, die
die Öffnungen 13 bilden, in die die nicht dargestellten Antriebswellen für die Bandnaben eines Kassettenrecorders
eingesetzt werden. An den Ringwänden 14 sind drehbar Naben 15 befestigt, um die ein Magnetband 10
gewickelt wird. In bekannter Weise wird das Magnetband
10 durch den Abschnitt 41 entlang einem Paar Führungswalzen 40 und 40' zu einem Magnetkopf
geführt. Auf der inneren Bodenfläche 12 des unteren Gehäuseteils 11 ist eine Gleitplatte 18 vorgesehen, auf
der die Bandrolle 16 liegt. Die Gleitplatte 18 weist für die Antriebswellen Öffnungen 19 auf, die an die
Ringwände 14 angepaßt sind, sowie eine Bohrung 20 zur Aufnahme eines Positionierungszapfens, der auf der
inneren Bodenfläche 12 des unteren Gehäuseteils 11 vorspringend vorgesehen ist, so daß die Gleitplatte 18
positioniert werden kann.
Die Gleitplatte 18 besteht aus einer Platte oder Folie von etwa 90 μ Dicke mit einem Kunststoffilm aus einem
Fluorharz, beispielsweise Tetrafluoräthylen, Polycarbonat-Harz, Polyäthylen-Harz oder Polyester-Harz; außerdem
weist die Platte eine Papi^rfolie, die mit Siliconöl od. dgl. imprägniert ist, oder eine Metallfolie m>
aus Aluminium, Kupfer usw. auf.
Auf der Gleitplatte 18 sind drei konvexe Rippen 22, 23 und 24 radial zu jeder Öffnung 19 für die
Antriebswellen derart angeordnet, d&ß sie im wesentlichen den Bereich um die öffnung 19 herum in drei
Abschnitte unterteilen. Die konvexen Flächen dieser Rippen 22, 23 und 24 sind so angeordnet, daß sie die
Bodenfläche 17 der Bandrolle 16 berühren. Die Höhe des Vorsprungs der Rippen 22, 23 und 24 entspricht
einer Höhe, die nahezu gleich ist oder geringfügig größer ist als der Zwischenraum zwischen der inneren
Bodenebene des Gehäuses und der Fläche 15a der Nabe 15, wenn, wie in Fig,2 dargestellt, eine Gleitplatte 18
und eine Bandrolle 16 in das untere Gehäuseteil 11 eingesetzt sind, wobei das obere Gehäuseteil 1Γ mit
dem unteren Gehäuseteil 11 verbunden ist Durch diese
Einstellung des Vorsprungs der Rippen sind die Nabe 15 und die Bandrolle 16 immer elastisch auf den Rippen 22,
23 und 24 durch deren Elastizität abgestützt Die Rippen 22, 23 und 24 treten aus der unteren Fläche der
Gleitplatte 18 bis zu einer Höhe von etwa 0,2 bis 1,0 mm und mit einer Breite von etwa 3 bis 5 mm hervor.
Außerdem ist jede der konvexen Rippen 22,23 und 24 an ihren beiden Enden 25a und 25i>
geschlossen. Das eine Ende jeder Rippe befindet sich an einem Punkt innerhalb eines Kreisbereichs, der durch den Radius der
Nabe 15 definiert wird, und das andere Ende befindet sich an einem Punkt innerhalb und in der Nähe der
Randkante 27a und 27Zj der Cajitplaue 18. Dieses
andere Ende kann an jedem Ραη'-Ί außerhalb des
Radiusbereiches dieser Nabe sein. Daher wird jede Rippe weniger deformiert, selbst an ihren Endabschnitten.
Wogen der oben beschriebenen Ausbildu g ändert
sich die Höhe des Vorsprungs der Rippen 22, 23 und 24 weniger, und zwar selbst unter der durch die Bandrolle
16 ausgeübten Last, so daß das Magnetband 10 nahezu auf einer konstanten Höhe abgenommen wird, und ein
Wackeln des Bandes 10 während des Aufwickeins wird durch die Elastizität der Rippen 22,23 und 24 absorbiert.
Die Bandrolle 16 wird stabil in ihrer Lage gehalten, wodurch das Band 10 derart aufgenommen werden
kann, daß die Rsnd'.-r des Bandes im wesentlichen in der
gleichen Höhe gehalten werden, und die Aufzeichnungsund Wiedergabecharakleristika des Bandes können
stabil bleiben.
Wenn, wie in Fi g. 2 dargestellt, die Gljitpla;ten 18 an
dem oberen Gehäuseteil 11' bzw. an dem unteren Gehäuseteil 11 derart angeordnet sind, daß die
l-.onvexen Rippen 22, 23 und 24 der oberen und der
unteren Gleitplatten 18 die Nabe 15 und die Bandrolle 16 dazwischen halten, so wird ebenfalls das Wackeln des
Magnetbandes 10 in vorteilhafter Weise durch die Elastizität der Rippen 22, 23 und 24 unterdrückt, ohne
daß der Rand des Bandes 10 verletzt wird.
Die konvexen Rippen 22, 23 und 24 der Gleitplatte 18 können gleichzeitig mit dem Ausbilden der Platte durch
Gießen ausgeformt werden. Alternativ kann die Herstellung durch Pressen einer Kunststoff- oder einer
Metallfolie erfolgen. Wenn eine Rippe 22 durch Pressen ausgeformt wird, hit dies den Vorteil erhöhter
mechanischer Festigkeit zur Folge und außerdem geringere Variationen in ihrer Höhe, selbst unter der
Belastung der [>androlle 16, und zwar aufgrund der
Dehnung des vorspringenden Teils 26 (siehe Fig.4).
Wenn eine Gleitplatte 18 mit relativ großer Weichheit verwendet wird, kann das Dehnen der Rippe beim
Pressen in geeigneter Weise durchgeführt werden, ohne daß ein Bruch an dem ansteigenden Teil 26 der Rippe 22
erfolgt.
Als Materialien, die derartige Forderungen erfüllen,
wird Fluor-Harz, beispielsweise Tetrafluoräthylen (Teflon) in vorteilhafter Weise verwendet. Wenn dieses
Fluor-Harz für eine Gleitplatte 18 verwendet wird, ist es nicht nur möglich, die Dehnung des ansteigenden Teils
26 der Rippe 22 leicht und in geeigneter Weise
durchzuführen, sondern gleichzeitig wird der Reibungswiderstand
der Nabe 15 und der Bandrolle 16 verringert, und dadurch wird eine leichtgängige Drehung erhalten.
Außerdem kann die Gleitplatte 18 Ruß. Graphit usw. enthalten, um eine gute elektrische Leitfähigkeit zu
erhalten, so daß eine statische Aufladung, die durch die
Reibung mit der Nabe 15 und der Bandrolle 16 erhalten wird, unterdrückt werden kann. Im Hinblick auf die
antistatische Wirkung und Dehnungswirkung des oben beschriebenen ansteigenden Teils werden vorzugsweise
5 bis 30 Gew.-% zum Gesamtwert der Gleitplatte an Ruß oder Graphit beigegeben.
Wenn drei Rippen 22, 23 und 24 radial um die Öffnung 19 für die Antriebswellen derart angeordnet sind, daß
sie den die Öffnung 19 umgebenden Bereich in zumindest drei Abschnitte mit nahezu gleichem Raum
unterteilen, so werden die Nabe 15 und die Bandrolle 16
an zumindest drei Punkten stabil unterstützt. Von diesen Rippen ist zumindest die eine Rippe 22 in vorteilhafter
Weise in einer Richtung zur einen I Inifangsseite 27a der
Gleitplatte 18 angeordnet.
Eine andere Aiisführungsform ist in den F i g. 5 und 6
dargestellt. Fine Gleitplatte 28 besteht bei diesem Ausführungsbcispiel aus einer Folie von etwa 90 μ
Dicke aus Fluor-Harz, dem etwa 15Gew.-"/n Graphit
beigemischt sind. Diese Gleitplatte 28 ist radial um jede Öffnung 19 für die Antriebswellen vorgesehen, wobei
vier Streifen konvexer Rippen 29, 30, 31 und 32 von der unteren Seite der Platte 28 hervorragen, die jeweils eine
Höhe von etwa 0.2 bis 1.0 mm und eine Breite von etwa
3 bis 5 mm aufweisen, wobei die Ausformung durch Pressen erfolgt ist und wobei ihre konvexen Flächen zur
Bandrolle hinweisen |ede der konvexen Rippen 29, 30, 31 und 32 ist an ihren beiden Enden 33a und 336 in der
gleichen Weise wie bei der Ausfiihrungsform der F i g. 3 geschlossen. Bei jeder Rippe ist das Ende 33a an einem
Punkt innerhalb eines Kreisbereiches, der durch den Radius der Nabe 15 gebildet wird, und das andere Ende
33i> an einem Punkt innerhalb und in der Nähe von dem
Umfangsrand 27a und 27b der Gleitplatte 18. Dieses
andere Ende kann an jedem Punkt außerhalb des Radius der Nabe angeordnet sein. Die Rippen können durch
Pressen einer ebenen Folie ausgeformt sein.
Von den vier Streifen der konvexen Rippen 29, 30,31 und 32 sind die zwei Rippen 29 und 30. die sich zu der
Umfangsseite 27a der Gleitplatte 28 erstrecken, auf beiden Seiten der Kurve / angeordnet, die durch den
Aufnahmepunkt Q für das Band der Bandrolle 16 definiert wird, das sich entsprechend dem Aufwickeln
des Bandes bewegt. Die zwei konvexen Rippen 29 und 30 können zumindest innerhalb des Bereichs angeordnet
sein, der zwischen den Linien m und η definiert ist.
die durch Verbinden der Mitte O der Öffnung 19 für die Antriebswellen und den imaginären Ecken Mund Nder
Gleitplatte 28 gebildet werden. In der Praxis beträgt der Winke! Θ; zwischen den zwei konvexen Rippen 29 und
30 in vorteilhafter Weise zwischen 45° und 90°. Das andere Paar Rippen 31 und 32 ist in Richtungen
ausgeformt, die nahezu umgekehrt zu dem vorerwähnten Rippenpaar 29 und 30 verlaufen und nahezu
symmetrisch zur Verbindungslinie P sind, die durch Verbinden der Mitten O der zwei Öffnungen 19 für die
Antriebswellen gebildet wird. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel Θ2 zwischen
den zwei konvexen Rippen 31 und 32 etwa 120°. so daß
die zwei konvexen Rippen 31 und 32 so angeordnet sind, daß sie über einen vergleichsweise langen Weg hinweg
verlängert werden können, ohne daß sie mit den
konvexen Rippen 29 und 30 interferieren. Außerdem ist eine Öffnung 34 für ein .Sichtfenster 35 des Gehäuses 11
vorgesehen, um die Größe der Bandrolle 16 feststellen /u können.
Die konvexen Rippen 29 und 30 sind symmetrisch relativ zur Verbindungslinie P gemäß obiger Beschreibung
angeordnet. Wegen der oben beschriebenen Anordnung wirken dann, wenn die Belastung der
Bandrolle 16 auf den Rippen 29 und 30 liegt, beide Drucke für das Abflachen der Rippen 29 und 30 in
Richtung der Pfeile K, K' (Fig. 7). und diese Kräfte werden durch die entsprechende Gegenkraft der
Rippen ausgeglichen, so daß die Rippen weniger Deformationen in jede Richtung ausgesetzt sind. Da
außerdem die konvexen Rippen 29 und 30 aufeinander derart einwirken, um ihr Flachdrücken zu verhindern,
sind die Rippen in der Lage, die Bandrolle 16 zu jedem Zeitpunkt in nahezu festem Abstand zur Bodenfläche
des Gehäuses 11 zuhalten.
Da die Nabe 15 und die Bandrolle 16 mit HiIIe der vier
radial angeordneten konvexen Rippen 29, 30, 31 und 32 auf den vier Trennlinien gehalten werden, können sie
sich nicht nach irgendeiner Seite neigen, d. h. sie können beim Drehen keine Roll oder Kippbewegung ausführen.
Bei einer Gleitplatte mit nur einer konvexen Rippe auf der Aufnahmeseite der Bandrolle wird dann, wenn
eine geneigte Zugkraft /?(Fig. 7 und Fi g. 8). die durch
Neigen des Bandes 10 verursacht wird, auf den Aufnahtnepunkt Q der Bandrolle 5 wirkt, diese geneigt,
so daß sie um den Schwenkpunkt der konvexen Rippe schwingt. Wird jedoch eine Anordnung der Rippen 29,
.30 (F i g. 7 und 8) verwendet, so kann die Bandrolle 16 nicht schwingen, d. h. sie kann sich nach keiner Seite
neigen, und zwar aufgrund der Anordnung der konvexen Rippen 29 und 30 auf beiden Seiten des
Aufnahmepunktes Q der Bandrolle 16. Diese Wirkung kann in zufriedenstellender Weise erreicht werden,
vorausgesetzt, daß die konvexen Rippen 29 und 30 auf beiden Seiten der Bahn I sind und innerhalb des durch
die Bahnen ni und η der Gleitplatte 28 begrenzten
Bereichs liegen.
Wenn, wie oben beschrieben, eine Gleitplatte 28 mit
vier konvexen Rippen 29, 30, 31 und 32 um die öffnung
19 für die Antriebswellen verwendet wird, weiuen die
Nabe 15 und die Bandrolle 16 durch die vier Trennlinien
abgestützt und zwar durch die vier konvexen Rippen, die aufgrund ihrer geschlossenen F.nden einer geringeren
Deformation unterliegen, so daß die Fluktuationen, beispielsweise Neigungs- oder Stoßbewegungen, beim
Bandlauf in wirkungsvoller Weise unterdrückt werden und eine unregelmäßige Ausbildung der Randhöhe der
Bandrolle 16 verhindert wird.
Da insbesondere die Rollbewegung der Bandrolle 16. die durch die Zugkraft des Magnetbandes 10 bewirkt
wird, durch ein Paar konvexer Rippen 29 und 30 verhindert wird, wie sich zu der rechten und der linken
Umfangsseite der Gleitplatte 28 hin erstrecken, kann eine Stoßbewegung der Bandrolle 16, die bisher nicht in
genügendem Maße unterdrückt worden ist, dauerhaft verhindert werden.
Wenn der Winkel zwischen den symmetrischen,
konvexen Rippen 29 und 30, die sich zu den rechten und den linken Umfangsseiten 27a der Gleitplatte 28
erstrecken, kleiner ist als 45°, so wird der Zwischenraum
zwischen diesen Rippen 29 und 30 verengt, so daß sich Schwierigkeiten beim Pressen ergeben. Wenn jedoch
die zwei Streifen der Rippen 29 und 30 in einem Winkel im Bereich zwischen 45= bis 90° angeordnet sind, wird
das Ausformen der Gleitplatte erleichtert, und damit
werden die Stoßbewegungen der Bandrolle in wirkungsvoller Weise vermindert.
Die symmetrischen Anordnungen einer Gruppe konvexer Rippen, die als Mittelpunkt eines der beiden
Öffnungen für die Antriebswellen haben, und der
anderen Gruppe der konvexen Rippen, deren Mitte die andere Öffnung für die Antriebswellen ist. sind ebenfalls
da/u geeignet, um die räumlichen Schwankungen der Bandrolle beim schnellen Vorwärts- oder Rückwärtslaiif
des Bandes zu verhindern.
Hierzu 3 Blntt Zeichnungen
Claims (6)
1. Magnetbandkassette mit einem Gehäuse aus zwei miteinander verbundenen Platten zur Ausbildung
einer Kammer, von denen zumindest eine der beiden Platten ein Paar im Abstand angeordnete
Öffnungen aufweist, mit einem Paar Naben mit entsprechenden Bohrungen für den Eingriff einer
Antriebswelle, wobei die Naben innerhalb der Kammer angeordnet und die Bohrungen mit den
entsprechenden öffnungen auf jede der beiden Platten ausgerichtet sind, mit zwischen den Naben
und den beiden Gehäuseplatten angeordneten Gleitplatten, die ein Paar Öffnungen für die
Antriebswellen und eine Anzahl horizontaler, konvexer Rippen, die sich radial um jede der
öffnungen für die Antriebswellen erstrecken, aufweisen, wobei um jede Nabe mindestens drei Rippen
den die Nabe umgebenden Bereich in drei Abschnitte aufteilen und mindestens eine der Rippen
zur Schmalseite der Gleitplatte weist und wobei die konvexen Rippen zur Bandrolle hinweisen und dabei
die Nabe und die Bandrolle zwischen den konvexen Rippen der oberen und unteren Gleitplatten
gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Rippen (22, 23, 24; 29, 30, 31, 32) an
beiden Enden verschlossen ist, daß ein Ende der Rippen innerhalb eines durch den Durchmesser der
Nabe (15) definierten Kreisbereichs liegt und daß das andere Ende der Rippen außerhalb dieses
Kreisbereiches liegt.
2. Kasset r= nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die konvexen Rinpen (29 bis 32) in vier Streifen ausgeformt sind, die im wesentlichen den
jede Öffnung (19) für die Antriebswellen umgebenden Bereich in vier Abschnitte unterteilen, und daß
ein erstes Paar von Rippen (29, 30) radial von der Mitte der Öffnung (19) zur Schmalseite (18, 28) der
Gleitplatte hinweist, und daß auf der anderen Seite der Öffnung (19) gegenüber dem ersten Rippenpaar
ein zweites Rippenpaar (31,32) auf beiden Seiten der
Verbindungslinie (P) zwischen den Öffnungen (19) vorgesehen ist.
3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem ersten Rippenpaar
eingeschlossene Winkel θι zwischen 45° und 90°
beträgt.
4. Kassette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Gruppe konvexer
Rippen (29 bis 32), die um die eine Öffnung (19) für die Antriebswelle angeordnet ist, symmetrisch
relativ zur Verbindungslinie (P) zwischen den Öffnungen (19) angeordnet ist.
5. Kesselte nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitplatten (28, 18)
hauptsächlich aus einem Fluor-Harz bestehen.
6. Kassette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Gleitplatten (18, 28)
5 bis 30 Gewichtsprozent Graphit enthält.
ι ο
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9558276U JPS5435699Y2 (de) | 1976-07-16 | 1976-07-16 | |
| JP1977033490U JPS5619273Y2 (de) | 1977-03-18 | 1977-03-18 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2732083A1 DE2732083A1 (de) | 1978-01-26 |
| DE2732083C2 true DE2732083C2 (de) | 1982-05-13 |
Family
ID=26372191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2732083A Expired DE2732083C2 (de) | 1976-07-16 | 1977-07-15 | Magnetbandkassette |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4127242A (de) |
| CA (1) | CA1092238A (de) |
| DE (1) | DE2732083C2 (de) |
| FR (1) | FR2358724A1 (de) |
| GB (1) | GB1555744A (de) |
Families Citing this family (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS543130U (de) * | 1977-06-10 | 1979-01-10 | ||
| IT7822779U1 (it) * | 1978-09-15 | 1980-03-15 | Atb Spa | Mascherina per cassette a struttura perfezionata |
| JPS55160576U (de) * | 1979-05-07 | 1980-11-18 | ||
| JPS5839787U (ja) * | 1981-09-09 | 1983-03-15 | オリンパス光学工業株式会社 | カセツトのライナ−シ−ト |
| US4466036A (en) * | 1982-02-03 | 1984-08-14 | Tdk Electronics Co., Ltd. | Magnetic tape cassette |
| JPS58118587U (ja) * | 1982-02-04 | 1983-08-12 | オリンパス光学工業株式会社 | カセツトのライナ−シ−ト |
| JPS5936086U (ja) * | 1982-08-28 | 1984-03-06 | 日立マクセル株式会社 | テ−プカ−トリツジ |
| JPS60101784A (ja) * | 1983-11-07 | 1985-06-05 | Tokuzo Shimizu | テープカセット |
| US4607306A (en) * | 1984-03-14 | 1986-08-19 | Olympus Optical Co., Ltd. | Tape cassette with liner sheet insert |
| DE8415333U1 (de) * | 1984-05-19 | 1984-11-22 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Magnetbandkassette, insbesondere kompaktkassette |
| DE8509882U1 (de) * | 1985-04-02 | 1985-07-25 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Bandkassette, insbesondere Magnetbandkassette |
| US5366788A (en) * | 1989-03-28 | 1994-11-22 | Basf Magnetics Gmbh | Compact cassette having a liner made of high glass-transition-temperature polymer materials |
| DE8909706U1 (de) * | 1989-08-12 | 1989-11-23 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Bandkassette, insbesondere Magnetbandkassette |
| EP0443450B1 (de) * | 1990-02-22 | 1996-01-17 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Magnetbandkassette |
| JPH0737357A (ja) * | 1993-07-20 | 1995-02-07 | Sony Corp | カセットハーフ |
| US20080185471A1 (en) * | 2007-02-06 | 2008-08-07 | Deckers Stephen V | Aligning tape winding in tape cartridge |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7330078U (de) * | 1973-11-29 | Basf Ag | Magnetbandkassette, insbesondere Kompaktkassette | |
| US3620480A (en) * | 1968-05-01 | 1971-11-16 | Dict O Tape Inc | Low-friction magnetic tape cartridge |
| DE1996273U (de) * | 1968-06-15 | 1968-11-07 | Basf Ag | Tonband-kassette |
| US3527302A (en) * | 1968-08-09 | 1970-09-08 | Shell Oil Co | Apparatus and method for working a well with plural levels of perforations |
| US3712559A (en) * | 1969-11-05 | 1973-01-23 | Information Terminals Corp | Tape cassette and improvements therefor |
| JPS508999Y1 (de) * | 1970-06-18 | 1975-03-18 | ||
| US3826489A (en) * | 1971-01-25 | 1974-07-30 | Data Packaging Corp | Tape cassette |
| DE2251746C3 (de) * | 1972-10-21 | 1982-05-19 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Magnetbandkassette, insbesondere Kompaktkassette |
| CA1010002A (en) * | 1973-04-25 | 1977-05-10 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Guide roller biasing shim liner |
-
1977
- 1977-07-14 CA CA282,692A patent/CA1092238A/en not_active Expired
- 1977-07-15 GB GB29935/77A patent/GB1555744A/en not_active Expired
- 1977-07-15 DE DE2732083A patent/DE2732083C2/de not_active Expired
- 1977-07-18 US US05/816,807 patent/US4127242A/en not_active Expired - Lifetime
- 1977-07-18 FR FR7721999A patent/FR2358724A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1555744A (en) | 1979-11-14 |
| US4127242A (en) | 1978-11-28 |
| FR2358724A1 (fr) | 1978-02-10 |
| CA1092238A (en) | 1980-12-23 |
| FR2358724B1 (de) | 1982-02-26 |
| DE2732083A1 (de) | 1978-01-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2732083C2 (de) | Magnetbandkassette | |
| DE3686288T2 (de) | Verschluss fuer plattenkassette. | |
| DE3222844A1 (de) | Speicherplattenkassette | |
| DE2706194A1 (de) | Magnetbandkassettenbehaelter | |
| DE2820866C2 (de) | ||
| DE2327828C3 (de) | Bandwickellagerung in Magnetbandkassetten | |
| DE2415374A1 (de) | Energiefuehrungskette | |
| DE3137889C2 (de) | ||
| DE2251746A1 (de) | Magnetbandkassette, insbesondere kompaktkassette | |
| DE2730381A1 (de) | Bandkassette | |
| DE3784145T2 (de) | Bandkassette. | |
| DE2416298C3 (de) | Vorrichtung zum Führen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers | |
| DE2420457C2 (de) | Gleitfolie als Einlage für eine Magnetbandkassette | |
| DE2721460A1 (de) | Magnetbandkassette | |
| DE3783720T2 (de) | Gleitverschlussanordnung fuer plattenkassette. | |
| DE2604466C3 (de) | Elektrischer Schalter mit in Buchsen einlegbaren, feststehenden Kontaktelementen | |
| DE8909706U1 (de) | Bandkassette, insbesondere Magnetbandkassette | |
| DE69116394T2 (de) | Magnetbandkassette | |
| DE4340115C2 (de) | Jalousie zur Regulierung eines Gasstroms | |
| DE3539333A1 (de) | Bandkassette | |
| DE3532530A1 (de) | Bandkassette | |
| DE3529024A1 (de) | Magnetbandkassette | |
| DE2121375A1 (de) | Gleitfolie für Magnetband-Kassetten | |
| DE3537646A1 (de) | Bandkassette | |
| DE69013820T2 (de) | Bandkassette. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8330 | Complete disclaimer |